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Private Unfallversicherung in Schwäbisch Hall und Crailsheim
Ein behindertengerechter Umbau kostet 40.000 bis 100.000 Euro, und bei einem Freizeitunfall zahlt die gesetzliche Unfallversicherung davon nichts. Wir legen Grundsumme, Progression und Unfallrente an Ihrem Einkommen fest.
Die Stellschrauben Ihres Vertrags
Die private Unfallversicherung zahlt, wenn ein Unfall zu einer dauerhaften körperlichen Beeinträchtigung führt. Ein Unfall ist dabei ein plötzlich von außen auf den Körper wirkendes Ereignis, das unfreiwillig zu einer Gesundheitsschädigung führt. Sie gilt weltweit und rund um die Uhr, also gerade dort, wo die gesetzliche Unfallversicherung nach dem SGB VII nicht greift: in der Freizeit, im Haushalt, im Garten und im Sport, denn diese deckt nur Arbeitsunfälle, Wegeunfälle und Berufskrankheiten. Die zentrale Leistung ist die Invaliditätssumme, berechnet aus Gliedertaxe, Grundsumme und Progression von 225 bis 500 Prozent. Als Zielgröße nehmen wir das Zwei- bis Dreifache eines Bruttojahreseinkommens. Wichtig ist die Police für Kinder, Selbstständige, Rentner und alle, die im Haushalt oder am Hof arbeiten.
Der Umbau des Hauses kommt vor der Frage nach dem Beitrag
Ein Kunde aus Untermünkheim stürzte im Herbst beim Apfelpflücken rund vier Meter vom Baum. Nach zwei Operationen blieb eine dauerhafte Bewegungseinschränkung der rechten Hand. Das war ein Samstag, ein privates Grundstück, ein privater Baum, und damit war die gesetzliche Unfallversicherung von der ersten Sekunde an außen vor. Wäre die Wirbelsäule betroffen gewesen, hätte am Ende ein Rollstuhl gestanden, ein Treppenlift, eine bodengleiche Dusche, eine verbreiterte Tür und ein umgebautes Fahrzeug. Solche Umbauten kosten je nach Haus 40.000 bis 100.000 Euro, und niemand hat sie eingeplant. Genau für diese Rechnung ist die private Unfallversicherung da, nicht für den verstauchten Knöchel.
Die Mechanik ist überschaubar, wenn man drei Begriffe kennt. Die Gliedertaxe ist eine Tabelle, die für jedes Körperteil einen festen Invaliditätsgrad nennt: ein Arm 70 Prozent, eine Hand 55 Prozent, ein Auge 50 Prozent, ein Daumen 20 Prozent, ein Zeigefinger 10 Prozent. Bei teilweisem Funktionsverlust wird anteilig gerechnet. Die Grundsumme ist der Betrag, der bei 100 Prozent Invalidität ohne Verstärkung fällig wäre. Die Progression verstärkt die Leistung ab einem Invaliditätsgrad von meist 25 Prozent überproportional, üblich sind 225, 350 oder 500 Prozent. 100.000 Euro Grundsumme mit 500 Prozent Progression ergeben bei Vollinvalidität 500.000 Euro, bei 50 Prozent Invalidität dagegen deutlich weniger als die Hälfte davon. Die Progression wirkt bewusst dort, wo es existenziell wird.
Für wen sich das rechnet, hängt an der Größe der gesetzlichen Lücke. Am größten ist sie bei Kindern außerhalb von Kita und Schule, bei Selbstständigen ohne freiwillige Mitgliedschaft in einer Berufsgenossenschaft, bei Menschen, die den Haushalt führen, und bei Rentnern, für die der gesetzliche Schutz vollständig endet. Für Angestellte mit Bürotätigkeit und ohne körperliche Hobbys ist die Police weniger dringend als eine Berufsunfähigkeitsversicherung, denn nur rund jeder zehnte Fall von Berufsunfähigkeit geht auf einen Unfall zurück. Wir sagen das auch dann, wenn es gegen den eigenen Abschluss spricht: Wer beides nicht gleichzeitig bezahlen kann, sichert zuerst die Arbeitskraft ab und danach das Unfallrisiko.
Warum die Summen wichtiger sind als die Zusatzbausteine
Krankenhaustagegeld und Genesungsgeld lesen sich gut auf einem Angebot, aber sie entscheiden nichts. 30 Euro pro Tag ergeben bei zwei Wochen Klinik 420 Euro, und das ändert kein Leben. Entscheidend ist allein, was bei dauerhafter Invalidität ausgezahlt wird. Als Orientierung nutzen wir das Zwei- bis Dreifache eines Bruttojahreseinkommens als Leistung bei Vollinvalidität. Bei 45.000 Euro Jahresbrutto sind das 90.000 bis 135.000 Euro, bei Alleinverdienern mit laufender Immobilienfinanzierung eher das Vierfache. Erreicht wird die Summe über die Kombination aus Grundsumme und Progression, und dabei ist die Progression der billigere Weg: 500 Prozent auf 100.000 Euro kosten weniger als eine Grundsumme von 500.000 Euro ohne Progression.
Der zweite große Hebel ist die Unfallrente. Eine Kapitalzahlung ist nach dem Umbau des Hauses und dem Fahrzeugkauf oft aufgebraucht, eine lebenslange Rente nicht. Wer dauerhaft nicht mehr arbeiten kann, hat ein monatliches Einkommensproblem, kein einmaliges. Deshalb kombinieren wir bei höheren Absicherungen beides: Kapital für die einmaligen Investitionen, Rente ab meist 50 Prozent Invaliditätsgrad für den laufenden Bedarf. Achten Sie auf die Schwelle, ab der die Rente einsetzt. Manche Tarife zahlen erst ab 50 Prozent, gute bereits ab 25 oder 35 Prozent, und der Unterschied zwischen 45 und 55 Prozent Invaliditätsgrad entscheidet dann über eine lebenslange Zahlung oder gar keine.
Rund um die Uhr, weltweit
Der Schutz gilt 24 Stunden am Tag, an sieben Tagen in der Woche, im Beruf, in der Freizeit und im Urlaub. Die gesetzliche Unfallversicherung endet dagegen an der Werkstür und an der Haustür. Zwischen Feierabend und nächstem Arbeitsbeginn liegen etwa 16 Stunden ohne gesetzlichen Schutz, und dazu jedes Wochenende.
Die Gliedertaxe entscheidet die Summe
Sie setzt feste Werte an: Arm 70 Prozent, Hand 55 Prozent, Bein 70 Prozent, Fuß 40 Prozent, Auge 50 Prozent, Daumen 20 Prozent, Zeigefinger 10 Prozent. Eine verbesserte Gliedertaxe bewertet dieselbe Verletzung höher, etwa den Daumen mit 35 statt 20 Prozent. Das kostet wenige Euro im Jahr und kann im Schaden fünfstellig ausmachen.
Progression trifft genau den Ernstfall
Bis etwa 25 Prozent Invaliditätsgrad wirkt sie kaum, darüber steigt die Leistung überproportional. Aus 100.000 Euro Grundsumme werden mit 500 Prozent Progression bei Vollinvalidität 500.000 Euro. Der Beitragsunterschied zwischen 225 und 500 Prozent liegt meist im niedrigen zweistelligen Bereich pro Jahr.
Unfallrente ersetzt laufendes Einkommen
Ab dem vereinbarten Invaliditätsgrad, meist 50 Prozent, wird lebenslang monatlich gezahlt, ohne Gesundheitsprüfung und unabhängig vom weiteren Verdienst. Eine Rente von 1.000 Euro monatlich hat bei einem 40-Jährigen einen Barwert im hohen sechsstelligen Bereich. Das leistet keine einmalige Kapitalzahlung.
Assistance und Reha-Beihilfe
Nach einem schweren Unfall organisiert der Versicherer Hilfe im Haushalt, Menüservice, Fahrdienste, Wäscheservice und die Vermittlung von Pflege, meist für einige Wochen. Eine Reha-Beihilfe kommt als Einmalbetrag dazu, wenn nach stationärer Behandlung eine Reha nötig wird und die Krankenkasse nicht alles trägt.
Beitragsrückgewähr als Kombination
Beim Allianz Kapital-UnfallSchutz laufen Risikoschutz und Sparvorgang in einem Vertrag. Am Ende der Laufzeit bekommen Sie die eingezahlten Beiträge zurück oder als Rente ausgezahlt, auch wenn zwischendurch Leistungen geflossen sind. Der Beitrag liegt dafür um ein Vielfaches über der reinen Risikodeckung.
Was abgesichert ist
Der Kern ist die Invaliditätsleistung, alles andere sind Ergänzungen, die den Alltag nach einem Unfall erleichtern. Wir stellen den Vertrag deshalb so zusammen, dass die großen Summen dort stehen, wo ein Unfall existenzbedrohend wird, und dass die Definition des Unfallbegriffs weit genug gefasst ist. Denn der beste Progressionssatz nützt nichts, wenn das Ereignis am Ende gar nicht als Unfall anerkannt wird.
Das ist abgesichert
- Invaliditätsleistung als Kapitalzahlung nach Gliedertaxe, verstärkt durch die vereinbarte Progression von 225, 350 oder 500 Prozent
- Verbesserte Gliedertaxe, die einzelne Körperteile höher bewertet als die Standardtabelle, etwa Daumen, Zeigefinger, Hand und Fuß
- Unfallrente ab einem vereinbarten Invaliditätsgrad, in guten Tarifen bereits ab 25 oder 35 Prozent, lebenslang und monatlich gezahlt
- Übergangsleistung, wenn die körperliche Beeinträchtigung über sechs Monate hinaus erheblich bleibt und die endgültige Invalidität noch nicht feststeht
- Todesfallleistung an die Hinterbliebenen, bei Kindern innerhalb der gesetzlich zulässigen Grenzen
- Krankenhaustagegeld für jeden Tag stationärer Behandlung und Genesungsgeld für dieselbe Anzahl an Tagen danach
- Kosten für kosmetische Operationen nach Unfallverletzungen, besonders an Zähnen und im Gesicht, meist bis zu einer vereinbarten Summe
- Bergungs-, Such- und Rettungskosten einschließlich Hubschraubereinsatz und Rücktransport, üblich sind 10.000 bis 100.000 Euro
- Reha-Beihilfe als Einmalbetrag nach stationärer Behandlung sowie Assistance mit Haushaltshilfe, Menüservice und Fahrdiensten
- Eigenbewegung und erhöhte Kraftanstrengung, also Zerrungen, Muskel-, Bänder- und Sehnenverletzungen ohne Einwirkung von außen
- Unfälle durch Zeckenbiss und die dadurch ausgelösten Infektionen Borreliose und FSME sowie sonstige Infektionen durch Unfallverletzungen
- Vergiftungen durch versehentliche Einnahme von Stoffen, bei Kindern regelmäßig ohne Altersgrenze eingeschlossen
- Unfälle infolge von Bewusstseinsstörung durch Herzinfarkt, Schlaganfall, Epilepsie oder Diabetes, wenn dieser Einschluss vereinbart ist
- Erhöhter Mitwirkungsanteil, sodass Vorerkrankungen erst ab 50 Prozent Mitwirkung zur Kürzung führen statt ab den üblichen 25 Prozent
Das ist nicht abgesichert
- Krankheiten und Verschleiß ohne Unfallereignis, etwa altersbedingte Gelenkabnutzung, Arthrose oder ein Bandscheibenvorfall ohne äußere Einwirkung
- Der Anteil, den vorbestehende Krankheiten und Gebrechen an der Unfallfolge haben, wird abgezogen, sofern kein erhöhter Mitwirkungsanteil vereinbart ist
- Unfälle durch Bewusstseinsstörung infolge von Alkohol, Drogen oder Medikamentenmissbrauch, in der Regel ab einer im Vertrag genannten Promillegrenze
- Gesundheitsschäden durch Heilmaßnahmen, Operationen und Eingriffe, die nicht durch einen versicherten Unfall veranlasst waren
- Vorsätzlich herbeigeführte Unfälle, Selbstverletzung und Unfälle bei der Ausführung oder dem Versuch einer Straftat
- Fahrtveranstaltungen mit Renncharakter sowie Trainingsfahrten dazu, egal ob mit Auto, Motorrad oder Kart
- Bestimmte Risikosportarten ohne Zusatzvereinbarung, etwa Fallschirmspringen, Drachenfliegen, Klettern im hohen Schwierigkeitsgrad und Kampfsport mit Vollkontakt
- Psychische Reaktionen ohne organische Ursache, auch wenn sie durch ein Unfallereignis ausgelöst wurden
- Bauch- und Unterleibsbrüche sowie Schäden an Bandscheiben, Blutungen aus inneren Organen und Gehirnblutungen, sofern nicht ein Unfall die überwiegende Ursache war
- Berufsunfähigkeit durch Krankheit, denn dafür ist die Berufsunfähigkeitsversicherung zuständig und nicht die Unfallversicherung
Was kostet eine private Unfallversicherung?
Einen Einheitspreis gibt es nicht, weil der Beitrag aus vier Größen entsteht: der Grundsumme, der Progression, dem Berufsbild und den mitversicherten Zusatzleistungen. Beim Beruf wird nach Gefahrengruppen eingeteilt. Kaufmännische und verwaltende Tätigkeiten liegen in der günstigen Gruppe, körperlich arbeitende Berufe wie Dachdecker, Zimmerer, Metallbauer, Landwirte und Berufskraftfahrer in der teureren, oft mit dem doppelten Beitrag. Kinder sind besonders günstig, weil das Risiko statistisch niedrig ist, weshalb wir dort ohne Zögern hohe Progressionen ansetzen. Bei Rentnern steigt der Beitrag wieder, weil Sturzrisiko und Heilungsdauer zunehmen.
Nach unten wirken vor allem drei Hebel. Erstens die Progression statt einer höheren Grundsumme: 100.000 Euro mit 500 Prozent kosten deutlich weniger als 500.000 Euro ohne Progression, bei identischer Leistung im schweren Fall. Zweitens der Verzicht auf Bausteine, die wenig bewegen, etwa ein hohes Krankenhaustagegeld. Drittens jährliche Zahlweise statt monatlicher und die Bündelung mit Haftpflicht, Hausrat und Kfz im Familienpaket. Nach oben treiben den Beitrag eine Unfallrente ab niedrigem Invaliditätsgrad, der erhöhte Mitwirkungsanteil von 50 Prozent, der Einschluss von Bewusstseinsstörungen und Risikosportarten sowie ein hoher Todesfallschutz. Der größte Preistreiber ist aber die Beitragsrückgewähr, denn dort zahlen Sie zusätzlich zum Risikobeitrag einen Sparanteil, der ein Vielfaches davon ausmachen kann.
Grundsumme und Progression
Beide bestimmen zusammen die Leistung bei Vollinvalidität und damit den größten Teil des Beitrags. Progression ist der günstigere Weg zur gleichen Endsumme, weil sie nur bei hohen Invaliditätsgraden greift. Wer die Endsumme kennt, die er braucht, sollte deshalb zuerst die Progression hochsetzen und erst dann die Grundsumme.
Beruf und Gefahrengruppe
Versicherer teilen in Gefahrengruppen ein. Büro, Handel und Verwaltung liegen in der günstigen Gruppe, Handwerk, Bau, Landwirtschaft und Berufskraftfahrer in der teureren, häufig mit etwa dem doppelten Beitrag. Ein Berufswechsel ist anzuzeigen, denn er verändert die Einstufung in beide Richtungen, auch nach unten.
Eintrittsalter und Lebensphase
Kinder sind am günstigsten, weshalb sich dort hohe Progression und hohe Grundsumme fast immer lohnen. Ab etwa 65 Jahren steigt der Beitrag deutlich, weil Sturzrisiko und Heilungsdauer zunehmen. Wer den Vertrag früh abschließt, sichert sich die Einstufung und die Bedingungen, die dann gelten.
Mitwirkungsanteil und Gliedertaxe
Standardmäßig kürzt der Versicherer, sobald Vorerkrankungen zu mindestens 25 Prozent an der Unfallfolge mitwirken. Eine Anhebung auf 50 Prozent kostet Beitrag, ist aber ab etwa 50 Jahren die wichtigste Verbesserung im Vertrag. Dasselbe gilt für die verbesserte Gliedertaxe, die bei wenigen Euro Mehrbeitrag deutlich höhere Auszahlungen bewirkt.
Sportarten und Zusatzeinschlüsse
Fallschirmspringen, Drachenfliegen, Kampfsport mit Vollkontakt und Motorsport brauchen eine Zusatzvereinbarung oder sind ausgeschlossen. Mountainbiken, Reiten, Skifahren und Fußball im Verein sind normalerweise ohne Aufpreis gedeckt. Der Einschluss von Bewusstseinsstörungen durch Herzinfarkt, Schlaganfall oder Diabetes kostet extra und lohnt sich mit steigendem Alter.
Beitragsrückgewähr statt reiner Risikodeckung
Der Sparanteil kann ein Vielfaches des Risikobeitrags ausmachen, aus 150 Euro Risikobeitrag werden schnell 800 Euro Gesamtbeitrag im Jahr. Dafür bekommen Sie am Ende die eingezahlten Beiträge zurück oder als Rente. Wir rechnen die Alternative aus günstiger Risikodeckung plus separater Anlage immer daneben, damit Sie den Preis des Sparvorgangs sehen.
Drei Wege zum Unfallschutz
Wir rechnen die reine Risikodeckung und die Variante mit Beitragsrückgewähr nebeneinander vor, damit Sie den Preis für den Sparvorgang tatsächlich in Euro sehen und nicht nur als Argument.
Basis
Für Angestellte mit Bürotätigkeit, die zuerst die Arbeitskraft abgesichert haben
- Invaliditätsgrundsumme passend zu Einkommen und Verbindlichkeiten
- Progression 225 oder 350 Prozent
- Bergungskosten und kosmetische Operationen
- Weltweiter Schutz rund um die Uhr, ohne Beschränkung auf Beruf oder Arbeitsweg
- Todesfallleistung in überschaubarer Höhe
- Reiner Risikobeitrag ohne Sparanteil
Komfort
Für Familien, Selbstständige, Handwerker und Landwirte mit körperlicher Arbeit
- Progression 500 Prozent und verbesserte Gliedertaxe
- Unfallrente ab 50 Prozent Invalidität, auf Wunsch ab 25 oder 35 Prozent
- Übergangsleistung, Krankenhaustagegeld und Genesungsgeld
- Erhöhter Mitwirkungsanteil von Krankheiten und Gebrechen auf 50 Prozent
- Eigenbewegung und erhöhte Kraftanstrengung eingeschlossen
- Zeckenbiss mit Borreliose und FSME, Infektionen und Vergiftungen mitversichert
- Reha-Beihilfe, Assistance und Hilfe im Haushalt nach schweren Unfällen
Kapital-UnfallSchutz
Für Menschen, die den Unfallschutz mit einem verbindlichen Sparvorgang koppeln wollen
- Voller Unfallschutz während der gesamten Laufzeit
- Rückzahlung der eingezahlten Beiträge am Laufzeitende, auch nach Leistungsfällen
- Wahlweise Auszahlung als lebenslange Rente statt als Kapital
- Beitragsniveau um ein Vielfaches über der reinen Risikodeckung
- Sinnvoll für Menschen, die sonst nicht regelmäßig sparen
- Wir stellen die Alternative aus Risikoschutz plus separater Anlage mit Zahlen daneben
Die Darstellung ist eine Orientierung. Welche Bausteine sinnvoll sind, klären wir im Gespräch anhand Ihrer Situation. Maßgeblich sind die jeweiligen Versicherungsbedingungen.
Abgrenzung zu anderen Policen
Damit Sie nicht doppelt zahlen und nicht an der falschen Stelle eine Lücke haben.
Für wen sich der Schutz besonders lohnt
Je größer die Lücke in der gesetzlichen Unfallversicherung, desto wichtiger die private Police. Bei diesen sechs Gruppen ist die Lücke am größten, und bei den ersten vieren ist sie fast vollständig.
Kinder und Jugendliche
In Kita, Schule und auf dem direkten Schulweg besteht gesetzlicher Schutz, auf dem Spielplatz, im Sportverein, beim Radfahren und zu Hause nicht. Ein Unfall mit bleibenden Folgen wirkt bei einem Kind über sechzig oder siebzig Jahre. Weil der Beitrag für Kinder sehr niedrig ist, setzen wir hier ohne Zögern 500 Prozent Progression und eine hohe Grundsumme an.
Selbstständige und Freiberufler
Wer nicht freiwillig Mitglied einer Berufsgenossenschaft ist, hat auch während der Arbeit keinen gesetzlichen Unfallschutz. Für Ladeninhaber, Handwerksmeister, Beratende und Pflegedienste in Schwäbisch Hall und Crailsheim ist die private Unfallversicherung deshalb häufig die einzige Absicherung dieses Risikos, dazu kommt bei Ausfall der Verlust des Betriebsergebnisses.
Menschen, die den Haushalt führen
Haushaltstätigkeit ist gesetzlich nicht unfallversichert, dabei passieren Stürze von Leitern, Schnitt- und Verbrennungsverletzungen und Treppenstürze genau dort besonders häufig. Fällt die Haushaltsführung dauerhaft aus, entstehen echte Kosten für Haushaltshilfe, Kinderbetreuung und Umbauten, die in keiner Lohnabrechnung auftauchen und trotzdem bezahlt werden müssen.
Rentnerinnen und Rentner
Mit dem Ruhestand endet der gesetzliche Schutz vollständig, während das Sturzrisiko steigt. Ein Oberschenkelhalsbruch führt bei über 70-Jährigen häufig zu dauerhafter Einschränkung und Pflegebedarf. Entscheidend ist hier der Mitwirkungsanteil: Wird erst ab 50 Prozent gekürzt statt ab 25, bleibt trotz Osteoporose oder Arthrose eine nennenswerte Leistung übrig.
Handwerker und Landwirte
Auf den Höfen der Hohenloher Ebene und auf Baustellen in Ilshofen, Wolpertshausen und Vellberg wird mit Maschinen, Tieren und in der Höhe gearbeitet. Landwirte sind über die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau nur für den betrieblichen Teil abgesichert. Die Arbeit am eigenen Wohnhaus, im Privatwald und im Obstgarten fällt regelmäßig heraus.
Sportlerinnen und Sportler
Mountainbiken im Mainhardter Wald, Reiten rund um Kirchberg an der Jagst, Skifahren, Handball und Fußball im Verein: Sportunfälle sind ein großer Teil des Schadengeschehens und finden vollständig außerhalb des gesetzlichen Schutzes statt. Wir prüfen, ob Ihre Sportart ohne Zusatzvereinbarung gedeckt ist und ob die Bergungskosten für einen Hubschraubereinsatz reichen.
Aus der Praxis
Drei Verläufe aus unserer Betreuung, anonymisiert und in den Beträgen gerundet. Der erste ist der teuerste.
Reitunfall einer Jugendlichen bei Kirchberg an der Jagst
Eine 16-Jährige stürzte beim Springtraining vom Pferd und erlitt schwere Verletzungen an Becken und linkem Bein. Nach zwei Operationen und einem Jahr Heilbehandlung blieb eine dauerhafte Gangunsicherheit mit einem Invaliditätsgrad im mittleren Bereich. Neben der durch 500 Prozent Progression verstärkten Kapitalleistung wurde eine monatliche Unfallrente fällig, die Umbau, Fahrdienste und eine spätere Umschulung mitträgt. Ohne private Police hätte es keinerlei Leistung gegeben, denn ein Vereinstraining am Nachmittag ist kein Arbeitsunfall.
circa 185.000 EuroSturz vom Obstbaum in Untermünkheim
Ein Kunde stürzte im Herbst beim Apfelpflücken rund vier Meter tief und zog sich einen komplizierten Bruch des rechten Handgelenks zu. Nach zwei Operationen blieb eine dauerhafte Bewegungseinschränkung, die über die Gliedertaxe für die Hand bewertet wurde. Die vereinbarte Progression verstärkte den Betrag deutlich. Als Selbstständiger hatte er keinen gesetzlichen Unfallschutz, die private Police war die einzige Leistung in diesem Fall.
circa 48.000 EuroZeckenbiss mit Folgen bei einem Landwirt aus Bühlertann
Nach einem Zeckenbiss bei Arbeiten am Waldrand entwickelte sich eine Borreliose, die spät erkannt wurde und bleibende Nervenschäden im linken Arm hinterließ. Weil Infektionen durch Zeckenbiss im Vertrag ausdrücklich als Unfall gelten, wurde der Fall als Invaliditätsleistung reguliert. In einem Standardtarif ohne diesen Einschluss wäre die Erkrankung als Krankheit eingestuft worden, und es wäre nichts gezahlt worden.
circa 32.000 EuroDie fünf Fehler, die uns am häufigsten begegnen
Was uns immer wieder begegnet, und was es kostet, wenn niemand hinschaut.
Die Grundsumme wurde nach dem Beitrag gewählt
Viele Verträge stehen bei 30.000 oder 50.000 Euro Grundsumme ohne Progression, weil der Beitrag stimmen sollte. Bei Vollinvalidität reicht das nicht einmal für den behindertengerechten Umbau eines Einfamilienhauses. Rechnen Sie stattdessen von der Endsumme her: das Zwei- bis Dreifache des Bruttojahreseinkommens bei Vollinvalidität, erreicht über Progression statt über eine teure Grundsumme.
Mitwirkungsanteil bleibt bei 25 Prozent
Standardmäßig kürzt der Versicherer die Leistung anteilig, sobald Vorerkrankungen zu mindestens 25 Prozent an der Unfallfolge mitgewirkt haben. Bei einem 60-Jährigen mit Arthrose im Knie ist diese Schwelle nach einem Sturz schnell erreicht, und aus 40 Prozent Invaliditätsgrad werden 20. Die Anhebung auf 50 Prozent kostet wenige Euro im Monat und ist ab etwa 50 Jahren die wichtigste Verbesserung im Vertrag.
Die 15-Monats-Frist wurde verpasst
Die Invalidität muss in der Regel innerhalb von 15 Monaten nach dem Unfall eingetreten sein, ärztlich festgestellt und beim Versicherer geltend gemacht werden. Diese Frist ist scharf und der häufigste Grund für abgelehnte Leistungen. Wer nach einem schweren Unfall noch in Behandlung ist, denkt an alles, nur nicht daran. Wir notieren die Frist bei der Schadenmeldung und erinnern rechtzeitig daran.
Eigenbewegung und Kraftanstrengung fehlen
Wer beim Heben eines Sacks Zement einen Bandscheibenvorfall erleidet oder sich beim Umknicken auf ebener Strecke das Band reißt, hat streng genommen keine Einwirkung von außen und damit keinen Unfall. Ohne diesen Einschluss lehnt der Versicherer zu Recht ab. Für körperlich arbeitende Menschen und für Sportler ist er die praktisch wichtigste Erweiterung des Unfallbegriffs, und er kostet wenig.
Beitragsrückgewähr abgeschlossen, ohne den Preis zu kennen
Die Kombination aus Schutz und Sparen wird oft mit dem Satz verkauft, man bekomme sein Geld ja zurück. Was selten danebengestellt wird: Der Sparanteil kann ein Vielfaches des reinen Risikobeitrags ausmachen, und über zwanzig oder dreißig Jahre kostet diese Bindung Rendite. Für manche ist die Verbindlichkeit trotzdem den Preis wert. Verlangen Sie aber beide Rechnungen nebeneinander, bevor Sie unterschreiben.
So gehen wir vor
Bedarf rechnen statt schätzen
Wir ermitteln aus Einkommen, Darlehen, Familiensituation und Wohnform die nötige Leistung bei Vollinvalidität und leiten daraus Grundsumme, Progression und die Höhe einer Unfallrente ab. Das dauert etwa dreißig Minuten und ergibt eine Zahl, keine Empfehlung.
Beruf, Hobbys und Gesundheit einordnen
Tätigkeit, Sportarten und Vorerkrankungen bestimmen Gefahrengruppe, Beitrag und die Frage, ob Mitwirkungsanteil und Bewusstseinsstörungen angepasst werden sollten. Wir sagen offen, welche Aktivität eine Zusatzvereinbarung braucht und welche ohnehin gedeckt ist.
Risikoschutz und Beitragsrückgewähr gegenüberstellen
Sie sehen beide Varianten mit dem tatsächlichen Preisunterschied über die Laufzeit, dazu die Alternative aus günstiger Risikodeckung plus separater Anlage. Erst danach entscheiden Sie, ob Sie Schutz und Sparen koppeln wollen.
Im Schadenfall begleiten
Wir helfen bei der Meldung, notieren die 15-Monats-Frist für die ärztliche Feststellung der Invalidität, holen fehlende Befunde nach und gehen das Gutachten mit Ihnen durch. Bei Bedarf regen wir eine Nachprüfung des Invaliditätsgrads an.
Unfallschutz für Menschen im Landkreis Schwäbisch Hall
Wir beraten in Schwäbisch Hall, Crailsheim, Gaildorf, Ilshofen, Vellberg, Kirchberg an der Jagst, Langenburg, Gerabronn, Schrozberg, Blaufelden und Rot am See, dazu in Satteldorf, Wallhausen, Frankenhardt, Stimpfach, Kreßberg und Fichtenau. Im westlichen Teil des Kreises kommen Wolpertshausen, Untermünkheim, Braunsbach, Michelbach an der Bilz, Michelfeld, Rosengarten und Mainhardt dazu, im Süden Obersontheim, Bühlertann, Bühlerzell, Oberrot, Fichtenberg und Sulzbach-Laufen. Kunden aus Künzelsau, Öhringen, Murrhardt, Backnang und Ellwangen betreuen wir ebenfalls. Die Region lebt von Handwerk, Landwirtschaft und Industrie, und in all diesen Bereichen wird körperlich gearbeitet.
Auffällig ist bei uns der hohe Anteil an Unfällen außerhalb des Berufs. Arbeiten am eigenen Haus, im Wald, im Obstgarten oder auf dem Hof gehören hier zum Alltag, sind aber gesetzlich nicht abgesichert, weil sie privat sind. Dazu kommen Freizeitunfälle beim Reiten, Radfahren und Wandern rund um Kocher, Jagst und Bühler sowie im Mainhardter Wald, und im Sommer die Zecken. Wer im Ostalbkreis oder Richtung Heilbronn arbeitet, ist auf dem Arbeitsweg gesetzlich geschützt, zu Hause aber nicht. Genau diese Lücke schließen wir. Dario Caeiro betreut den Bereich Gesundheit und Vorsorge und rechnet die Summen mit Ihnen durch, Hubert Häusler kommt hinzu, wenn Vorsorge und Anlage mit im Spiel sind. Sie erreichen uns unter 0791 94093050 oder per E-Mail an caeiro.hartmann@allianz.de.
Was uns am häufigsten gefragt wird
Was kostet eine private Unfallversicherung?
Was gilt versicherungsrechtlich als Unfall?
Ist eine private Unfallversicherung Pflicht?
Reicht die gesetzliche Unfallversicherung nicht aus?
Was ist die Gliedertaxe?
Wie funktioniert die Progression?
Wie hoch sollte die Invaliditätsgrundsumme sein?
Was leistet eine Unfallrente zusätzlich?
Was bedeutet der Mitwirkungsanteil von Krankheiten?
Was verbirgt sich hinter Eigenbewegung und erhöhter Kraftanstrengung?
Sind Zeckenbiss und Infektionen mitversichert?
Wie funktioniert die Beitragsrückgewähr und ist sie eine gute Idee?
Welche Fristen muss ich nach einem Unfall beachten?
Brauche ich das wirklich, wenn ich schon eine Berufsunfähigkeitsversicherung habe?
Wie kündige oder wechsle ich meine Unfallversicherung?
Das wird oft gemeinsam abgeschlossen
Private Haftpflichtversicherung
Die wichtigste Police überhaupt, mit hoher Deckungssumme und Ausfalldeckung.
Mehr erfahrenPrivate Krankenversicherung
Leistung vertraglich zugesichert, Beitrag kalkulierbar, Versorgung auf Wunschniveau.
Mehr erfahrenPrivate Sachversicherung
Hausrat, Wohngebäude und Elementarschäden für Ihr Zuhause.
Mehr erfahrenVorsorgekompass
Die strukturierte Bestandsaufnahme Ihrer Versorgung, mit klarer Lückenanalyse und Prioritäten.
Mehr erfahrenBetriebliche Unfallversicherung
Weltweiter Rundumschutz für Belegschaft und Führung, 24 Stunden am Tag.
Mehr erfahrenWir rechnen Ihnen beide Varianten durch
Ein Termin dauert etwa eine Stunde, kostet nichts und verpflichtet zu nichts. Danach haben Sie eine schriftliche Übersicht mit Ihrer nötigen Invaliditätssumme, der passenden Progression und dem Preisunterschied zwischen reiner Risikodeckung und Beitragsrückgewähr, in Euro und nebeneinander. Rufen Sie unter 0791 94093050 an, schreiben Sie an caeiro.hartmann@allianz.de oder kommen Sie in die Weilerwiese 3 in Schwäbisch Hall beziehungsweise in die Beethovenstraße 48 in Crailsheim.
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Der Allianz Schaden-Direktruf ist rund um die Uhr erreichbar, auch am Wochenende
0800 11 22 33 44Beiträge zur Absicherung nach einem Unfall
Wie die Leistung berechnet wird, wo die Grenze zur Berufsunfähigkeit verläuft und was Betriebe regeln.
Gliedertaxe
Wie die Tabelle den Invaliditätsgrad festlegt und warum die Prozentsätze stark abweichen können.
Beitrag lesenBerufsunfähigkeitsversicherung
Unfälle sind nur ein kleiner Teil der Fälle, die meisten Ursachen liegen woanders.
Beitrag lesenBetriebliche Unfallversicherung
Was ein Betrieb für seine Belegschaft rund um die Uhr zusätzlich absichern kann.
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