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Vorsorgekompass für Schwäbisch Hall und Crailsheim
Die Standardrente liegt bei 1.913,40 Euro brutto, und dafür braucht es 45 Jahre mit Durchschnittsverdienst. Wir rechnen Ihre Lücke im Alter, bei Berufsunfähigkeit und im Todesfall aus und schreiben sie auf.
Was Sie am Ende in der Hand halten
Der Vorsorgekompass ist eine strukturierte Bestandsaufnahme aller betrieblichen und privaten Versorgungsbausteine, aus der wir Ihre Versorgungslücke im Alter, bei Berufsunfähigkeit und im Todesfall rechnerisch herleiten. Grundlage sind Ihre Renteninformation, Ihre betrieblichen Zusagen und Ihre privaten Verträge, gerechnet nach Steuern und Sozialabgaben. Die Standardrente aus 45 Jahren Durchschnittsverdienst liegt seit Juli 2026 bei 1.913,40 Euro brutto im Monat. Wer heute 3.000 Euro netto zum Leben braucht, sieht in dieser Rechnung sofort, wie groß der Abstand ist und was die Inflation in zwanzig Jahren daraus macht. Am Ende steht keine Produktempfehlung, sondern eine schriftliche Auswertung mit einer Rangfolge. Sinnvoll ist der Kompass für alle, bei denen über die Jahre mehrere Verträge zusammengekommen sind, besonders für Selbstständige und Betriebsinhaber.
Am Anfang steht keine Police, sondern eine Bestandsaufnahme
Ein Inhaber aus Vellberg legt uns einen Ordner auf den Tisch: eine Rentenversicherung von 2003, zwei kleine Lebensversicherungen aus der Zeit vor der Selbstständigkeit, eine Berufsunfähigkeitsrente über 900 Euro, die seit fünfzehn Jahren nicht angepasst wurde, dazu ein Riester-Vertrag, bei dem niemand mehr weiß, ob die Zulagen noch fließen. Vier Verträge, rund 380 Euro Beitrag im Monat, und trotzdem die Frage: Reicht das. Diese Frage lässt sich nicht mit einem Bauchgefühl beantworten, sondern nur mit einer Rechnung. Der Vorsorgekompass macht genau diese Rechnung auf, und zwar bevor irgendjemand über ein Produkt spricht.
Die Mechanik hat drei Ebenen. Erste Ebene ist die gesetzliche Rente: Wir nehmen Ihre Renteninformation, ziehen die Steuer auf den Rentenanteil und die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung ab und haben damit den Betrag, der später wirklich auf dem Konto landet. Zweite Ebene ist die betriebliche Vorsorge, also Direktversicherung, Unterstützungskasse, Pensionszusage oder ein Versorgungswerk. Auf Betriebsrenten fallen im Alter Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge an, für die Krankenversicherung erst oberhalb eines Freibetrags von 197,75 Euro im Monat. Dritte Ebene ist das Private. Die Summe aus allen drei Ebenen stellen wir Ihrem Bedarf gegenüber, und die Differenz ist die Rentenlücke. Dieselbe Rechnung machen wir für den Fall der Berufsunfähigkeit und für den Todesfall, dort mit den gesetzlichen Ansprüchen als Basis: der Erwerbsminderungsrente auf der einen, der Witwen- und Waisenrente auf der anderen Seite.
Für wen sich das rechnet: für alle, bei denen über die Jahre mehr als zwei Verträge zusammengekommen sind, und für jeden, dessen Einkommen deutlich über dem Durchschnitt liegt, weil die gesetzliche Rente bei der Beitragsbemessungsgrenze von 101.400 Euro im Jahr gedeckelt ist und die absolute Lücke damit wächst. Besonders deutlich ist der Nutzen bei Selbstständigen und geschäftsführenden Gesellschaftern, weil dort private und betriebliche Ebene ineinandergreifen. Weniger sinnvoll ist der volle Durchlauf, wenn Sie erst seit zwei Jahren im Beruf stehen und einen einzigen Vertrag haben. Dann reicht ein Überblick in sechzig Minuten. Wir sagen Ihnen im ersten Telefonat, welche der beiden Lagen bei Ihnen vorliegt.
Warum eine Rechnung mehr bringt als der nächste Abschluss
Vorsorge wird in Deutschland fast immer anlassbezogen abgeschlossen. Der erste Job, die Hochzeit, das Haus, das zweite Kind. Jedes Mal kommt ein Baustein dazu, aber niemand addiert. Nach zwanzig Jahren steht ein Gebilde da, das 300 oder 400 Euro im Monat kostet und trotzdem an der entscheidenden Stelle nicht trägt, weil die Beiträge dort liegen, wo der Abschluss gerade leicht war, und nicht dort, wo das Risiko am größten ist.
Besonders deutlich wird das bei Selbstständigen und Betriebsinhabern in der Region. Wer einen Handwerksbetrieb in Michelbach an der Bilz oder eine Firma im Gewerbegebiet in Satteldorf führt, steckt das Geld ins Unternehmen und verschiebt die private Absicherung. Das ist betriebswirtschaftlich verständlich und wird dann zum Problem, wenn die Arbeitskraft ausfällt: Der Betrieb verliert innerhalb weniger Wochen Liquidität, die Kosten laufen weiter, und wer als Selbstständiger nicht in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert ist, hat weder eine Erwerbsminderungsrente noch eine Hinterbliebenenrente als Grundlage. Deshalb rechnen wir bei Selbstständigen immer beide Ebenen zusammen, die private und die betriebliche.
Drei Quellen, eine Summe
Gesetzliche Rente, betriebliche Vorsorge und private Verträge werden erst zusammen aussagekräftig. Wir rechnen alle drei nach Steuern und Sozialabgaben und stellen sie Ihrem Bedarf gegenüber. Diese eine Zahl ist der Kern der Auswertung.
Inflation über zwanzig Jahre
Bei 2 Prozent Preissteigerung, dem Zielwert der Europäischen Zentralbank, braucht man nach zwanzig Jahren rund 1.486 Euro für das, was heute 1.000 Euro kostet. Eine Rente von 2.000 Euro hätte dann noch die Kaufkraft von etwa 1.346 Euro. Wir rechnen deshalb in heutigen Preisen und weisen die Wirkung getrennt aus.
Erwerbsminderung ist kein Ersatz
Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente lag bei Neuzugängen zuletzt bei rund 1.040 Euro im Monat, und volle Leistung gibt es erst, wenn Sie weniger als drei Stunden täglich arbeiten können, in irgendeinem Beruf. Wer 3.000 Euro netto verdient, sieht die Lücke sofort.
Doppeltes wird sichtbar
In vier von zehn Auswertungen finden wir Beiträge, die doppelt laufen oder in einen Vertrag fließen, der sein Ziel nicht mehr erfüllt. Häufig sind das 40 bis 80 Euro im Monat, mit denen sich ein guter Teil der eigentlichen Lücke schließen lässt.
Schriftlich mit allen Annahmen
Sie bekommen die Auswertung als Dokument, inklusive Rentenanpassung, Inflationsannahme und Steuersatz. So können Sie jede Zahl nachvollziehen, auch gemeinsam mit Ihrer Steuerkanzlei oder Ihrem Partner.
Einmal im Jahr fortgeschrieben
Die Rechengrößen ändern sich jährlich, die Renten stiegen zum 1. Juli 2026 um 4,24 Prozent. Ein Kompass, der einmal erstellt und dann abgelegt wird, ist nach drei Jahren wertlos. Wir melden uns von selbst.
Was der Vorsorgekompass im Einzelnen abdeckt
Der Kompass ist eine Analyse, kein Vertrag. Er besteht aus der Bestandsaufnahme, der Berechnung und der schriftlichen Auswertung. Wir arbeiten vier Risikobereiche ab und schauen zusätzlich auf die betriebliche Seite, wenn Sie Mitarbeitende haben oder selbst geschäftsführender Gesellschafter sind. Jede Zahl ist nachvollziehbar hergeleitet, mit der Annahme daneben. Wo wir schätzen müssen, steht das auch so da, etwa bei der Frage, mit welchem Steuersatz Sie im Alter rechnen müssen.
Das ist abgesichert
- Bestandsaufnahme aller Verträge mit Leistung, Beitrag, Laufzeit, Bezugsrecht und Kündigungsfrist, unabhängig von der Gesellschaft
- Aufnahme der betrieblichen Bausteine: Direktversicherung, Pensionskasse, Unterstützungskasse, Pensionszusage und tarifliche Versorgungswerke
- Rentenlücke im Alter, hergeleitet aus Renteninformation, betrieblicher Zusage und privaten Verträgen, gerechnet nach Steuern und Beiträgen
- Ausweis der Inflationswirkung über zwanzig Jahre, damit die Zahl in heutiger Kaufkraft lesbar bleibt
- Versorgungslücke bei Berufsunfähigkeit im Vergleich zur gesetzlichen Erwerbsminderungsrente von zuletzt rund 1.040 Euro im Zugang
- Versorgungslücke im Todesfall: Kapitalbedarf für Familie, laufende Kosten und Restdarlehen gegen Witwenrente von 55 Prozent und Waisenrente von 10 Prozent
- Pflegelücke im Verhältnis zum Leistungsbetrag der Pflegekasse, im Heim zwischen 805 Euro bei Pflegegrad 2 und 2.096 Euro bei Pflegegrad 5
- Bewertung von Liquidität, monatlicher Sparfähigkeit und Notfallrücklage, damit die Rangfolge zum Budget passt
- Schriftliche Auswertung mit Prioritätenliste, offenen Punkten und festem Termin für die jährliche Fortschreibung
Das ist nicht abgesichert
- Der Kompass ist keine Produktberatung: Wir empfehlen im ersten Termin bewusst keinen Tarif, sondern legen die Rangfolge der Lücken fest
- Er ersetzt keine Steuerberatung und keine Rechtsberatung, etwa zu Erbfolge, Ehevertrag oder Gesellschaftsvertrag
- Kapitalanlagen außerhalb der Vorsorge prüfen wir nicht im Detail, also keine Einzelaktien und keine Immobilienfinanzierung
- Prognosen zu Rente und Kapitalaufbau beruhen auf Annahmen zu Verzinsung, Inflation und Steuersatz und sind keine garantierten Zusagen
- Verträge anderer Gesellschaften bewerten wir nur anhand der Unterlagen, die uns vorliegen, fehlende Standmitteilungen fordern wir gemeinsam an
- Eine Kündigung bestehender Verträge empfehlen wir nur, wenn die Rechnung das eindeutig hergibt, bei Altverträgen mit hohem Garantiezins fast nie
- Wir bewerten keine Immobilie und keinen Firmenwert, sondern setzen die Zahlen an, die Sie oder Ihre Steuerkanzlei uns nennen
Was kostet der Vorsorgekompass?
Die Analyse selbst stellen wir nicht in Rechnung, weder das Gespräch noch die Auswertung. Einen Einheitspreis gibt es dagegen für das, was danach kommt, nicht. Der Beitrag für das Schließen einer Lücke hängt davon ab, welche Lücke Sie zuerst angehen, wie alt Sie sind, welchen Beruf Sie ausüben und wie Ihr Gesundheitszustand ist. Bei der Absicherung der Arbeitskraft ist der Beruf der größte Hebel: Für dieselbe Rente zahlt ein Dachdecker ein Vielfaches dessen, was eine Sachbearbeiterin zahlt. Beim Aufbau einer Altersversorgung entscheidet dagegen vor allem die Laufzeit, weil jedes Jahr früher den monatlichen Aufwand spürbar senkt.
Nach unten drücken den Aufwand vor allem drei Dinge: ein früher Start, weil Zeit den Zinseszins und den Gesundheitszustand auf Ihrer Seite hat, der Verzicht auf hohe Beitragsgarantien bei langen Laufzeiten und die Umschichtung von Beiträgen, die heute in einen überholten Vertrag laufen. Auch die jährliche Zahlweise statt der monatlichen bringt je nach Tarif einen kleinen Nachlass. Nach oben treiben ihn ein später Start, zusätzliche Bausteine wie Berufsunfähigkeit oder Pflege, Vorerkrankungen mit Zuschlag und eine hohe Dynamik. Rechnen Sie außerdem mit Ihrem eigenen Zeitaufwand: Unterlagen zusammensuchen kostet einen Abend, das Gespräch 60 bis 120 Minuten, die Besprechung der Auswertung noch einmal eine Stunde.
Zeit bis zum Ziel
Wer mit 30 beginnt, verteilt denselben Kapitalbedarf auf 37 Jahre statt auf 17. Der monatliche Aufwand sinkt dadurch nicht linear, sondern deutlich stärker, weil die Erträge mitarbeiten. Jedes Jahr Aufschub kostet also mehr als ein Zwölftel.
Beruf und Tätigkeit
Bei der Absicherung der Arbeitskraft ist der Beruf der wichtigste Preisfaktor. Körperliche Tätigkeiten auf Baustellen oder in der Pflege liegen um ein Vielfaches über Bürotätigkeiten. Ein Wechsel in die Bauleitung oder in die Werkstattleitung kann den Beitrag nach unten verschieben, wenn er dokumentiert wird.
Gesundheitszustand
Vorerkrankungen führen zu Zuschlägen, Ausschlüssen oder zur Ablehnung, und das gilt für Berufsunfähigkeit, Pflege und Krankenzusatz gleichermaßen. Dieser Faktor lässt sich nicht verhandeln, aber terminieren. Er ist der Grund, warum wir die Arbeitskraft in der Rangfolge fast immer nach vorne ziehen.
Höhe der Absicherung
Die abgesicherte Rente oder Summe wirkt direkt auf den Beitrag. Bei der Berufsunfähigkeit setzen wir üblicherweise 60 bis 80 Prozent des Nettoeinkommens an, weil eine Rente unterhalb des tatsächlichen Bedarfs zwar günstig ist, den Fall aber nicht löst.
Garantieniveau
Hohe Beitragsgarantien kosten Rendite und damit späteren Ertrag. Bei dreißig Jahren Laufzeit ist das der größte einzelne Renditehebel, bei fünf Jahren bis zur Rente gilt genau das Gegenteil. Wir rechnen zwei Varianten nebeneinander, statt eine Faustregel anzuwenden.
Zahlweise und Bündelung
Jährliche Zahlung bringt je nach Tarif einen Nachlass gegenüber der monatlichen. Laufen mehrere Verträge bei einer Gesellschaft, kommen Bündelnachlässe dazu. Das sind kleine Effekte, sie summieren sich über dreißig Jahre aber auf einen vierstelligen Betrag.
Drei Tiefen der Analyse
Je nach Ausgangslage reicht ein kompakter Überblick, oder es braucht die volle Rechnung inklusive Betrieb. Sie entscheiden, wie tief wir gehen, und können jederzeit von der ersten auf die zweite Stufe wechseln.
Überblick
Für Berufseinsteiger und alle mit höchstens zwei Verträgen, die erst einmal Ordnung wollen
- Aufnahme aller bestehenden Verträge mit Leistung, Beitrag und Laufzeit
- Kurzcheck der vier Bereiche Alter, Berufsunfähigkeit, Todesfall und Pflege
- Hinweis auf doppelte Beiträge und auf Verträge ohne erkennbares Ziel
- Einseitige Zusammenfassung mit den drei wichtigsten Punkten
- Ein Termin von circa 60 Minuten, in der Agentur oder per Video
Vorsorgekompass
Die vollständige Rechnung für Familien, Führungskräfte und Selbstständige
- Alles aus dem Überblick
- Rechnerische Herleitung der Lücke für Alter, Berufsunfähigkeit, Todesfall und Pflege
- Abgleich mit Renteninformation, Erwerbsminderungsrente und Hinterbliebenenrente
- Ausweis der Inflationswirkung über zwanzig Jahre in heutiger Kaufkraft
- Bewertung von Liquidität, Sparfähigkeit und Notfallrücklage
- Schriftliche Auswertung mit Prioritätenliste und offenen Punkten
- Fester Termin zur jährlichen Fortschreibung
Kompass Unternehmen
Für Betriebsinhaber und geschäftsführende Gesellschafter mit betrieblicher Ebene
- Alles aus dem Vorsorgekompass
- Prüfung von Pensionszusage, Unterstützungskasse und Geschäftsführerversorgung
- Verzahnung der privaten mit der betrieblichen Ebene, inklusive Rückdeckung
- Blick auf die Liquidität des Betriebs bei Ausfall der Führungsperson
- Beratungstage für die Belegschaft im Betrieb, auf Wunsch schichtübergreifend
- Abstimmung mit Steuerberatung und Unterlagen für Bank- und Nachfolgegespräche
Die Darstellung ist eine Orientierung. Welche Bausteine sinnvoll sind, klären wir im Gespräch anhand Ihrer Situation. Maßgeblich sind die jeweiligen Versicherungsbedingungen.
Abgrenzung zu anderen Wegen
Damit Sie nicht doppelt zahlen und nicht an der falschen Stelle eine Lücke haben.
Für wen sich der Vorsorgekompass besonders lohnt
Sinnvoll ist die Analyse immer dann, wenn mehrere Verträge über die Jahre gewachsen sind oder wenn sich die Lebenssituation gerade verändert. Bei diesen sechs Gruppen finden wir erfahrungsgemäß die größten Abweichungen zwischen dem, was jemand glaubt zu haben, und dem, was tatsächlich abgesichert ist.
Selbstständige und Freiberufler
Ohne Pflichtversicherung in der gesetzlichen Rente gibt es weder Erwerbsminderungsrente noch Witwenrente als Grundlage. Die Lücke ist damit die volle Summe. Wir rechnen zusätzlich durch, welchen Beitrag der Betrieb auch in einem schwachen Jahr trägt.
Betriebsinhaber und Gesellschafter
Wer in Crailsheim oder Ilshofen einen Betrieb führt, hat sein Vermögen meist im Unternehmen gebunden. Der Kompass zeigt, wie viel davon im Ernstfall in vier Wochen verfügbar wäre, und ob eine Pensionszusage in der Bilanz sauber ausfinanziert ist.
Angestellte mit Führungsverantwortung
Die gesetzliche Rente ist bei 101.400 Euro Jahreseinkommen gedeckelt. Wer 120.000 Euro verdient, sammelt darüber keine Entgeltpunkte mehr, hat aber denselben Lebensstandard zu finanzieren. Die absolute Lücke wächst mit jedem Gehaltssprung.
Familien mit Darlehen
Zwei Einkommen, ein Restdarlehen und Kinder in der Ausbildung. Wir rechnen den Kapitalbedarf im Todesfall gegen Witwenrente und Waisenrente konkret aus, statt mit der Faustformel vom dreifachen Jahresgehalt zu arbeiten.
Menschen ab 50 vor dem Ruhestand
In den letzten fünfzehn Jahren lässt sich noch viel ordnen: Auszahlungsform, Reihenfolge der Fälligkeiten, Steuerwirkung im Übergangsjahr und die Pflegefrage. Hier geht es weniger um Aufbau als um die richtige Abfolge.
Betriebe für ihre Belegschaft
Viele Firmen im Landkreis Schwäbisch Hall bieten die Analyse als Zusatzleistung an. Wir kommen in den Betrieb und beraten nacheinander in Einzelterminen. Für den Betrieb entsteht kein Aufwand außer der Raumplanung, für die Beschäftigten keine Kosten.
Aus der Praxis
Drei Auswertungen aus den vergangenen Jahren, anonymisiert und auf das Wesentliche gekürzt.
Ehepaar aus Wolpertshausen mit zwei Kindern
Auf dem Haus lagen noch circa 210.000 Euro Restdarlehen. Für den Todesfall bestand eine Absicherung über 50.000 Euro, verteilt auf zwei kleine Verträge. Der Kompass rechnete den Kapitalbedarf inklusive Restdarlehen, laufender Kosten und Ausbildung der Kinder gegen die Witwenrente von 55 Prozent und die Halbwaisenrenten von je 10 Prozent. Ohne Nachsteuerung hätte die Familie das Haus im Ernstfall verkaufen müssen. Die Reihenfolge der Schritte stand danach schriftlich fest.
Kapitalbedarf von rund 320.000 EuroSchreinerei mit acht Mitarbeitenden
Der Inhaber aus Vellberg zahlte in vier Verträge ein, zwei davon mit fast identischer Ausrichtung. Die abgesicherte Berufsunfähigkeitsrente lag bei 900 Euro, der tatsächliche private Bedarf bei rund 3.200 Euro im Monat. Als Selbstständiger hatte er keinen Anspruch auf eine gesetzliche Erwerbsminderungsrente. Nach der Auswertung wurde ein Vertrag beitragsfrei gestellt und die Arbeitskraftabsicherung aus dem frei gewordenen Beitrag deutlich aufgestockt.
Lücke von rund 2.300 Euro im MonatAngestellte Abteilungsleiterin, 47 Jahre
Die Renteninformation wies eine Bruttorente von circa 1.750 Euro aus. Nach Steuer auf den Rentenanteil und den Beiträgen zur Kranken- und Pflegeversicherung blieb spürbar weniger übrig, bei einem Nettobedarf von rund 2.800 Euro in heutiger Kaufkraft. Zwei alte Verträge liefen ordentlich und blieben unangetastet, die Direktversicherung war seit acht Jahren nicht dynamisiert worden und lief deshalb gegen eine Zusage von vor 2018.
Versorgungslücke von circa 1.200 Euro im MonatDie fünf Fehler, die uns in Vorsorgeordnern am häufigsten begegnen
Was uns immer wieder begegnet, und was es kostet, wenn niemand hinschaut.
Mit der Bruttorente gerechnet
Die Renteninformation nennt einen Bruttobetrag. Davon gehen im Alter Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung ab, und der steuerpflichtige Anteil der Rente steigt jahrgangsweise weiter an. Wer die Bruttozahl mit seinem heutigen Nettobedarf vergleicht, unterschätzt die Lücke regelmäßig um mehrere hundert Euro im Monat. Wir rechnen deshalb konsequent auf den Zahlbetrag.
Die Inflation nicht mitgerechnet
Eine Lücke von 800 Euro im Monat klingt beherrschbar. Bei 2 Prozent Preissteigerung braucht man in zwanzig Jahren aber rund 1.189 Euro, um dieselbe Kaufkraft zu haben. Wer heutige Zahlen mit künftigen Leistungen vergleicht, rechnet an dieser Stelle systematisch zu günstig. Wir weisen beide Größen getrennt aus, damit die Entscheidung auf ehrlichen Zahlen steht.
Erwerbsminderungsrente mit Berufsunfähigkeit verwechselt
Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente fragt nicht nach Ihrem erlernten Beruf, sondern danach, ob Sie irgendeine Tätigkeit noch drei oder sechs Stunden täglich ausüben können. Der Dachdecker, der noch am Empfang sitzen könnte, bekommt nichts. Bei Neuzugängen lag die volle Rente zuletzt bei rund 1.040 Euro. Wer darauf baut, hat den Fall nicht abgesichert, sondern nur verschoben.
Betriebliche Bausteine nicht mitgezählt
Direktversicherung, Unterstützungskasse und Versorgungswerk tauchen in keiner Renteninformation auf und liegen häufig in einem anderen Ordner. Manchmal ist die Lücke deshalb kleiner als befürchtet, manchmal wird beim Zusammenrechnen erst sichtbar, dass auf Betriebsrenten im Alter Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge anfallen. Beides gehört in dieselbe Rechnung.
Einmal gerechnet und dann abgeheftet
Gehalt, Familienstand, Darlehensstand und die Rechengrößen ändern sich jedes Jahr. Die Renten stiegen zum 1. Juli 2026 um 4,24 Prozent, die Beitragsbemessungsgrenze liegt jetzt bei 101.400 Euro. Eine Auswertung von 2019 beschreibt eine Lage, die es nicht mehr gibt. Deshalb steht der Termin zur Fortschreibung bei uns schon am Ende des ersten Gesprächs im Kalender.
So gehen wir vor
Unterlagen sammeln
Sie bringen Policen, die letzte Renteninformation, Standmitteilungen, betriebliche Zusagen und den Restsaldo Ihres Darlehens mit. Was fehlt, fordern wir gemeinsam an, das dauert meist zehn Tage.
Bestandsaufnahme und Gespräch
Wir erfassen jeden Vertrag mit Leistung, Beitrag, Laufzeit und Bezugsrecht und sprechen über Ihre Situation, Ihre Pläne und Ihr Budget. Dieser Termin dauert 60 bis 120 Minuten.
Berechnung und Auswertung
Wir leiten die vier Lücken rechnerisch her, gleichen sie mit den gesetzlichen Ansprüchen ab, weisen die Inflationswirkung aus und schreiben das Ergebnis mit einer Prioritätenliste nieder. Sie bekommen es ein bis zwei Wochen später auf den Tisch.
Entscheidung und jährliche Fortschreibung
Sie entscheiden in Ruhe, was und in welcher Reihenfolge Sie umsetzen. Einmal im Jahr schreiben wir die Zahlen fort und prüfen, ob die Annahmen noch stimmen. Dazwischen melden Sie sich bei größeren Veränderungen.
Vorsorgekompass in Schwäbisch Hall, Crailsheim und der ganzen Region
Unsere Büros liegen in der Weilerwiese in Schwäbisch Hall und in der Beethovenstraße in Crailsheim. Von dort betreuen wir Kundinnen und Kunden im gesamten Landkreis Schwäbisch Hall, also in Gaildorf, Ilshofen, Vellberg, Kirchberg an der Jagst, Gerabronn, Langenburg, Schrozberg, Blaufelden, Rot am See, Satteldorf, Wallhausen, Frankenhardt, Michelbach an der Bilz, Michelfeld, Rosengarten, Untermünkheim, Braunsbach, Wolpertshausen, Bühlertann, Obersontheim und Oberrot. Im Hohenlohekreis kommen Künzelsau und Öhringen dazu, im Ostalbkreis Ellwangen und Aalen, im Rems-Murr-Kreis Murrhardt und Backnang. Betriebe in den Gewerbegebieten entlang der A6 und A7 fragen uns regelmäßig für Beratungstage an, an denen die Belegschaft nacheinander einen Termin bekommt. Das lässt sich in Satteldorf oder Wolpertshausen genauso organisieren wie in Schwäbisch Hall selbst.
Für Vorsorge und Gesundheit ist Dario Caeiro zuständig, Hubert Häusler betreut Vorsorge und Anlage, Marcel Kunze bringt die Sicht auf den Kapitalmarkt ein, und für alles rund um die Krankenversicherung ist Jens Riemann Ihr Ansprechpartner. Bei Betrieben kommen Sebastian Hopf für die Firmenkundenseite und Udo Schor als Unternehmensberater dazu. Sie erreichen uns unter 0791 94093050 und per E-Mail an caeiro.hartmann@allianz.de. Wenn es zeitlich besser passt, kommen wir in den Betrieb oder zu Ihnen nach Hause, und wer beruflich in Stuttgart, Ludwigsburg oder Heilbronn gebunden ist, bekommt das Gespräch per Video und die Auswertung schriftlich.
Was uns am häufigsten gefragt wird
Was kostet der Vorsorgekompass?
Muss ich am Ende etwas abschließen?
Was ist eine Versorgungslücke genau?
Wie rechnet man die Rentenlücke aus?
Wie hoch ist die gesetzliche Rente überhaupt?
Was macht die Inflation mit meiner Rente?
Reicht die gesetzliche Erwerbsminderungsrente nicht aus?
Was zahlt die gesetzliche Rente im Todesfall?
Wird die Pflege mitgerechnet?
Welche Unterlagen soll ich mitbringen?
Berücksichtigen Sie auch Verträge anderer Gesellschaften?
Brauche ich das wirklich, wenn ich schon eine betriebliche Altersvorsorge habe?
Ab wann ist der Vorsorgekompass sinnvoll?
Wie oft sollte die Analyse fortgeschrieben werden?
Wie lange dauert das Ganze und was passiert mit meinen Daten?
Das wird oft gemeinsam abgeschlossen
Betriebliche Altersvorsorge
Entgeltumwandlung, Zuschusspflicht und Durchführungswege sauber aufgesetzt, für Betriebe jeder Größe.
Mehr erfahrenGeschäftsführerversorgung
Versorgungszusagen für GmbH-Geschäftsführer, bilanzsicher gestaltet und steuerlich durchgerechnet.
Mehr erfahrenVersorgungswerke
MetallRente, KlinikRente, Presseversorgung und ChemieVersorgung tarifkonform umgesetzt.
Mehr erfahrenPrivate Krankenversicherung
Leistung vertraglich zugesichert, Beitrag kalkulierbar, Versorgung auf Wunschniveau.
Mehr erfahrenBetriebliche Krankenversicherung
Gesundheitsbudget für Ihre Mitarbeitenden, steuerlich attraktiv und ein starkes Argument im Wettbewerb um Fachkräfte.
Mehr erfahrenMachen wir den ersten Termin
Ein erstes Gespräch dauert eine Stunde, kostet nichts und verpflichtet zu nichts. Bringen Sie mit, was Sie haben, danach bekommen Sie eine schriftliche Auswertung mit Ihren vier Lücken und einer Rangfolge. Rufen Sie uns unter 0791 94093050 an oder schreiben Sie an caeiro.hartmann@allianz.de, dann finden wir einen Termin in Schwäbisch Hall, in Crailsheim oder bei Ihnen im Betrieb.
Auf dem Weg, der Ihnen am besten passt
Anrufen, schreiben oder direkt einen Termin buchen. Wir antworten innerhalb eines Werktages.
Termin vereinbaren
Vor Ort in Schwäbisch Hall oder Crailsheim, bei Ihnen im Betrieb oder online
Zum TerminformularSchaden melden
Der Allianz Schaden-Direktruf ist rund um die Uhr erreichbar, auch am Wochenende
0800 11 22 33 44Die Fragen aus dem Vorsorgegespräch zum Nachlesen
Wo die Lücke entsteht, welche Vorsorgeform dazu passt und warum das Einkommen zuerst abgesichert gehört.
Rentenlücke berechnen
Die Rechnung Schritt für Schritt, von der Renteninformation bis zum Betrag, der monatlich fehlt.
Beitrag lesenPrivate Rente, Riester oder Rürup
Förderung, Besteuerung und Verfügbarkeit der drei Formen nebeneinander gestellt.
Beitrag lesenBerufsunfähigkeitsversicherung
Worauf es bei den Bedingungen ankommt, damit im Ernstfall auch tatsächlich gezahlt wird.
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