Start / Firmenkunden / Betriebliche Krankenversicherung

Betriebliche Krankenversicherung

Betriebliche Krankenversicherung Schwäbisch Hall und Crailsheim

Zwei Implantate kosten Ihren Monteur schnell 3.000 Euro Eigenanteil, die gesetzliche Kasse zahlt nur den Festzuschuss. Wir bauen ein Gesundheitsbudget auf, das solche Rechnungen auffängt, ohne Gesundheitsprüfung.

Ohne GesundheitsprüfungBis 50 Euro monatlich steuerfreiBeratung im Betrieb

Auf einen Blick

GesundheitsbudgetEin fester Betrag pro Kopf und Jahr, üblich sind 300 bis 1.500 Euro für Zahn, Sehhilfe und Vorsorge.
Keine GesundheitsfragenIm Kollektiv wird niemand wegen Vorerkrankungen abgelehnt, auch nicht mit 58 Jahren und Bandscheibenhistorie.
50 Euro FreigrenzeAls Sachbezug bleibt der Beitrag bis 50 Euro im Monat steuer- und beitragsfrei, das sind 600 Euro im Jahr.
Keine WartezeitDie Leistung steht ab dem vereinbarten Starttermin bereit, meist ab dem Ersten des Folgemonats.
Termin vereinbaren
AllianzDeutschlands größter Versicherer
7 Spezialistenfür Firmen, Gesundheit und Vorsorge
2 StandorteSchwäbisch Hall und Crailsheim
5,0 von 5Bewertung unserer Kunden bei Google
Kurz gefasst

Die betriebliche Krankenversicherung ist eine Zusatzversicherung, die Sie als Arbeitgeber für Ihre Belegschaft abschließen und bezahlen. Ihre Mitarbeitenden bleiben in ihrer gesetzlichen Kasse und bekommen ein Gesundheitsbudget obendrauf, das sie für Zahnersatz, Brille, Vorsorge oder Heilpraktiker einsetzen. Im Kollektivvertrag gibt es keine Gesundheitsprüfung und keine Wartezeit, auch der Kollege mit zwei Bandscheibenvorfällen ist ab dem ersten Tag dabei. Als Sachbezug bleibt die Leistung bis 50 Euro im Monat steuer- und beitragsfrei, also bis 600 Euro im Jahr, die vollständig ankommen. Eine Bruttolohnerhöhung mit derselben Nettowirkung kostet Sie ungefähr das Doppelte. Sinnvoll ist das für jeden Betrieb ab etwa fünf Beschäftigten, der um Fachkräfte konkurriert.

Überblick

Gesundheitsschutz, den Ihre Leute sofort merken

Ein Zerspaner Anfang fünfzig schiebt die Zahnbehandlung seit zwei Jahren vor sich her, weil der Eigenanteil für zwei Implantate bei rund 3.000 Euro liegt und die Kasse nur den Festzuschuss zahlt. Irgendwann wird es akut, und dann fehlt er nicht drei Tage, sondern zwei Wochen. Solche Geschichten hören wir in Betrieben zwischen Schwäbisch Hall und Crailsheim regelmäßig, und sie sind der eigentliche Grund, warum immer mehr Arbeitgeber ein Gesundheitsbudget finanzieren. Für die Beschäftigten entsteht dabei kein Aufwand: kein eigener Antrag, keine Gesundheitsfragen, keine Vorleistung aus der eigenen Tasche. Für Ihren Betrieb ist es eine Position, die Sie pro Kopf und Jahr festlegen und die sich nicht dadurch verändert, wie stark sie genutzt wird.

Die Mechanik ist einfach. Sie schließen einen Kollektivvertrag für eine klar abgegrenzte Gruppe ab, zum Beispiel für alle Mitarbeitenden nach der Probezeit, und zahlen den Beitrag. Jeder Versicherte bekommt ein Jahresbudget, üblich sind 300 bis 1.500 Euro, und entscheidet selbst, wofür er es einsetzt. Die Rechnung geht direkt an die Versicherung, die Erstattung auf das Konto des Mitarbeitenden. Ihre Lohnbuchhaltung ist damit nicht befasst, und Sie erfahren nicht, wer was in Anspruch genommen hat. Nicht verbrauchtes Budget verfällt in der Regel zum Jahresende. Genau das macht den Aufwand für Sie planbar, während bei einer Einzelversicherung jeder Vertrag anders kalkuliert wäre.

Rechnen tut sich das vor allem dort, wo Personal knapp ist und der Lohn nach oben begrenzt. 50 Euro Sachbezug im Monat kosten Sie 600 Euro im Jahr und kommen in voller Höhe an. Wollen Sie dieselben 50 Euro netto über eine Bruttolohnerhöhung liefern, brauchen Sie rund 100 Euro brutto, und mit Ihrem Anteil an der Sozialversicherung sind Sie bei etwa 1.400 Euro im Jahr. Weniger sinnvoll ist die betriebliche Krankenversicherung, wenn Sie nur eine einzelne Person begünstigen wollen oder wenn die Belegschaft ohnehin überwiegend privat vollversichert ist. In beiden Fällen sagen wir das offen und schlagen etwas anderes vor.

Warum

Warum Betriebe in der Region darauf setzen

Der Arbeitsmarkt im Landkreis Schwäbisch Hall und im Ostalbkreis ist eng. Maschinenbauer, Zulieferer, Verpackungstechnik, Pflegeeinrichtungen und Handwerksbetriebe konkurrieren um dieselben Bewerber, und die Gehaltsspanne ist in vielen Berufen nach oben begrenzt. Von 100 Euro brutto bleiben je nach Steuerklasse rund 50 bis 55 Euro übrig, und Sie zahlen zusätzlich etwa 20 Euro Arbeitgeberanteil obendrauf. Ein Gesundheitsbudget im Rahmen der 50-Euro-Freigrenze wirkt anders: Es kommt vollständig an, es wird genutzt, und es wird zu Hause am Küchentisch besprochen.

Dazu kommt der praktische Effekt. Wer über den Terminservice in einer Woche statt in vier Monaten beim Facharzt sitzt, fällt kürzer aus. Wer die Zahnbehandlung nicht aufschiebt, weil der Eigenanteil drückt, kommt seltener mit akuten Beschwerden. Ein Ausfalltag kostet einen Betrieb je nach Qualifikation schnell 250 bis 400 Euro an Lohnfortzahlung und entgangener Leistung. Betriebe mit Schichtbetrieb in Crailsheim oder Ilshofen berichten uns regelmäßig, dass der Terminservice und die ambulanten Bausteine am häufigsten genutzt werden. Der Nutzen zeigt sich also nicht nur in der Stellenanzeige, sondern im Dienstplan.

600 Euro statt 1.400 Euro

50 Euro Sachbezug im Monat kosten Sie 600 Euro im Jahr. Dieselbe Nettowirkung über eine Bruttolohnerhöhung kostet mit Arbeitgeberanteil rund 1.400 Euro. Das ist der stärkste Hebel, den Sie beim Thema Vergütung haben.

Keine Ablehnung, kein Zuschlag

Der Kollege mit Rückenhistorie und die Kollegin nach einer Krebserkrankung sind im Kollektiv vom ersten Tag an dabei. Privat abgeschlossen hätten beide mit Zuschlägen, Ausschlüssen oder einer Absage rechnen müssen.

Facharzttermin in Tagen

Beim Orthopäden oder Kardiologen liegen die Wartezeiten in der Region oft bei mehreren Monaten. Über den Terminservice sind es meist wenige Tage bis zwei Wochen, notfalls in Heilbronn oder Stuttgart.

Weniger Ausfalltage

Ein Ausfalltag kostet je nach Qualifikation 250 bis 400 Euro. Vorsorge, die tatsächlich wahrgenommen wird, und schnelle Termine verkürzen Fehlzeiten. Bei knapper Personaldecke rechnet sich das schon bei wenigen Tagen im Jahr.

Bindung mit Fortführungsrecht

Der Schutz endet mit dem Arbeitsverhältnis, viele Verträge erlauben aber die private Fortführung ohne erneute Gesundheitsprüfung. Wer nach zehn Jahren wechselt, merkt sehr genau, was er aufgibt.

Kalkulation ohne Überraschung

Sie legen das Budget pro Kopf und Jahr fest, zum Beispiel 600 Euro. Ob die Belegschaft davon 20 oder 95 Prozent abruft, ändert Ihren Aufwand nicht. Ein Posten in der Personalplanung, den Sie ein Jahr im Voraus kennen.

Leistungen

Welche Bausteine üblich sind

Die betriebliche Krankenversicherung ist ein Baukasten. Sie entscheiden, ob Ihre Leute ein frei verwendbares Budget bekommen, ob Sie feste Leistungsbereiche absichern oder ob Sie beides kombinieren. In der Praxis hat sich ein Budget für den ambulanten Bereich bewährt, ergänzt um stationäre Leistungen, weil ein Krankenhausaufenthalt der Fall ist, der Menschen am meisten beschäftigt. Was am Ende sinnvoll ist, hängt von der Altersstruktur Ihrer Belegschaft und von der Art der Arbeit ab. Ein Pflegedienst mit einem Durchschnittsalter von 38 Jahren braucht andere Schwerpunkte als eine Schlosserei, in der die Hälfte der Belegschaft über 50 ist.

Das ist abgesichert

  • Zahnersatz, Inlays, Implantate und professionelle Zahnreinigung, bei einem 600-Euro-Budget deckt das etwa eine Zahnreinigung plus einen Teil des Eigenanteils
  • Sehhilfen, also Brillengläser, Fassungen und Kontaktlinsen, je nach Stufe auch Laserbehandlungen der Augen
  • Vorsorgeuntersuchungen über den Katalog der gesetzlichen Kasse hinaus, etwa Hautkrebsscreening vor dem 35. Lebensjahr oder erweiterte Check-ups
  • Heilpraktiker und Naturheilverfahren nach den anerkannten Gebührenverzeichnissen, also Osteopathie, Akupunktur oder Homöopathie
  • Facharzttermin-Service mit Terminvermittlung meist innerhalb weniger Tage und telefonischer medizinischer Beratung rund um die Uhr
  • Krankentagegeld als Ergänzung, wenn das Krankengeld der Kasse ab der siebten Woche die Lücke zum Nettolohn nicht schließt
  • Stationäre Zusatzleistungen wie Chefarztbehandlung und Ein- oder Zweibettzimmer im Krankenhaus, ein Fall bewegt sich schnell im vierstelligen Bereich
  • Schutzimpfungen und Reisemedizin, soweit die gesetzliche Kasse nicht leistet, etwa bei einer Montage außerhalb Europas
  • Hilfsmittel wie Hörgeräte, Einlagen oder Bandagen im Rahmen der vereinbarten Bausteine, beim Hörgerät liegt der Eigenanteil oft über 1.000 Euro je Ohr

Das ist nicht abgesichert

  • Rein kosmetische Eingriffe ohne medizinische Notwendigkeit, etwa Schönheitsoperationen oder Bleaching der Zähne
  • Behandlungen, die vor Vertragsbeginn bereits angeraten oder begonnen wurden, der begonnene Zahnersatz zählt also nicht mehr dazu
  • Alles oberhalb des vereinbarten Jahresbudgets, nicht genutztes Budget wird in aller Regel nicht ins nächste Jahr übertragen
  • Kosten, die die gesetzliche Kasse bereits vollständig übernommen hat, doppelt erstattet wird nichts
  • Familienangehörige, sofern Sie den Kreis der versicherten Personen nicht ausdrücklich erweitern
  • Geplante Behandlungen im Ausland über die vereinbarten Grenzen hinaus, etwa der Zahnersatz in Ungarn ohne vorherige Abstimmung
  • Der Verdienstausfall selbst, dafür braucht es Krankentagegeld oder eine Berufsunfähigkeitsversicherung
Beitrag

Was kostet eine betriebliche Krankenversicherung?

Einen Einheitspreis gibt es nicht, weil der Beitrag im Kollektiv individuell für Ihre Belegschaft kalkuliert wird. Die drei größten Stellschrauben sind die Höhe des Gesundheitsbudgets, die Altersstruktur Ihrer Mitarbeitenden und die Zahl der versicherten Personen. Ein Betrieb mit einem Durchschnittsalter von 32 Jahren zahlt für dasselbe Budget deutlich weniger als einer, in dem die Hälfte der Belegschaft über 55 ist. In der Praxis planen die meisten Betriebe in der Region mit 20 bis 45 Euro je Kopf und Monat, weil sie unter der Sachbezugsfreigrenze von 50 Euro bleiben wollen. Das entspricht 240 bis 540 Euro Jahresaufwand pro Mitarbeitendem, den Sie als Betriebsausgabe absetzen.

Nach unten drücken den Beitrag vor allem drei Dinge: eine junge Belegschaft, eine große und klar abgegrenzte Gruppe statt einer Auswahl weniger Personen und ein Budgetmodell statt vieler Einzelbausteine. Auch jährliche statt monatlicher Zahlweise und die Bündelung mit einer betrieblichen Altersvorsorge oder Unfallversicherung beim selben Haus wirken sich aus. Nach oben treiben ihn hohe stationäre Bausteine mit Chefarztbehandlung, der Einschluss von Familienangehörigen, Krankentagegeld und ein Budget oberhalb von 1.000 Euro im Jahr. Wichtig ist die Reihenfolge: Erst legen wir fest, was Ihre Leute wirklich brauchen, dann suchen wir das passende Budget. Umgekehrt kaufen Sie Bausteine, die niemand abruft.

Höhe des Gesundheitsbudgets

Der stärkste Hebel überhaupt. Zwischen 300 und 1.500 Euro Jahresbudget liegt beim Beitrag ungefähr der Faktor drei bis vier. Wir rechnen deshalb immer zwei Stufen parallel, damit Sie den Sprung sehen.

Altersstruktur der Belegschaft

Im Kollektiv wird mit dem Durchschnittsalter kalkuliert, nicht mit dem einzelnen Gesundheitszustand. Ein Betrieb mit vielen Auszubildenden und jungen Fachkräften zahlt spürbar weniger als ein Familienbetrieb mit langer Betriebszugehörigkeit.

Größe und Abgrenzung der Gruppe

Je mehr Personen im Vertrag sind, desto besser verteilt sich das Risiko und desto günstiger wird der Kopfbeitrag. Eine offene Gruppe wie alle Mitarbeitenden nach der Probezeit ist außerdem günstiger als eine enge Auswahl.

Bausteine statt Budget

Feste Bausteine für Zahn, stationär und ambulant kosten mehr als ein frei verwendbares Budget derselben Höhe, weil im Baustein die maximale Erstattung höher liegt. Stationäre Leistungen mit Chefarzt treiben den Beitrag am stärksten.

Familienangehörige

Werden Ehepartner und Kinder eingeschlossen, vervielfacht sich die Zahl der Versicherten. Oft ist der Mittelweg besser: Sie zahlen die Belegschaft, die Familie kommt zu Kollektivkonditionen auf eigene Rechnung dazu.

Zahlweise und Bündelung

Jährliche Zahlweise ist günstiger als monatliche, der Unterschied liegt meist im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Wer Krankenversicherung, Altersvorsorge und Unfallversicherung bündelt, verhandelt außerdem aus einer besseren Position.

Ausbaustufen

Ausbaustufen für Ihr Kollektiv

Die drei Stufen zeigen, wie Betriebe in der Region ihre Zusage typischerweise aufbauen. Sie lassen sich kombinieren und später erweitern, ohne dass die Belegschaft erneut geprüft wird.

Einstieg

Für Betriebe mit 5 bis 30 Beschäftigten, die zum ersten Mal etwas anbieten

  • Gesundheitsbudget von 300 bis 600 Euro pro Kopf und Jahr, frei verwendbar
  • Schwerpunkt auf Zahn, Sehhilfe und Vorsorge, also die Themen mit den höchsten Eigenanteilen
  • Facharzttermin-Service und telefonische Gesundheitsberatung für alle Mitarbeitenden
  • Ohne Gesundheitsprüfung und ohne Wartezeit im Kollektiv
  • Ausgestaltung als Sachbezug innerhalb der Freigrenze von 50 Euro monatlich
  • Aufnahme neuer Mitarbeitender per einfacher Meldung an uns, ohne Antrag
Angebot anfordern
Am häufigsten gewählt

Komfort

Der Standard für Betriebe ab 30 Beschäftigten mit spürbarem Fachkräftebedarf

  • Gesundheitsbudget von 900 bis 1.200 Euro pro Kopf und Jahr für den ambulanten Bereich
  • Zusätzlich Heilpraktiker, Naturheilverfahren und erweiterte Vorsorge
  • Stationäre Bausteine mit Ein- oder Zweibettzimmer, ein Aufenthalt liegt schnell bei 4.000 Euro Mehrkosten
  • Hilfsmittel wie Hörgeräte und Sehhilfen mit höherer Erstattung
  • Staffelung nach Gruppen möglich, etwa Gewerbliche und Verwaltung oder nach Betriebszugehörigkeit
  • Kommunikationsunterlagen für die Belegschaft und eine Betriebsversammlung mit uns
  • Jährliches Gespräch über die Nutzungsquote und die Anpassung der Stufe
Angebot anfordern

Vollausbau

Für Arbeitgeber, die den Schutz als Alleinstellungsmerkmal in der Stellenanzeige einsetzen

  • Gesundheitsbudget ab 1.500 Euro pro Kopf und Jahr mit breiter Verwendungsmöglichkeit
  • Chefarztbehandlung und Einbettzimmer im Krankenhaus
  • Krankentagegeld ab der siebten Woche zur Absicherung längerer Ausfälle
  • Zahnbausteine mit hoher Erstattungsquote für Implantate und Inlays
  • Erweiterung auf Ehepartner und Kinder als Option, wahlweise arbeitgeber- oder eigenfinanziert
  • Kombination mit betrieblicher Altersvorsorge und Unfallversicherung in einem Versorgungspaket
  • Hinweis an ausscheidende Mitarbeitende auf das Fortführungsrecht, damit die Frist nicht verstreicht
Angebot anfordern

Die Darstellung ist eine Orientierung. Welche Bausteine sinnvoll sind, klären wir im Gespräch anhand Ihrer Situation. Maßgeblich sind die jeweiligen Versicherungsbedingungen.

Abgrenzung

Abgrenzung zu anderen Lösungen

Damit Sie nicht doppelt zahlen und nicht an der falschen Stelle eine Lücke haben.

Private Krankenzusatzversicherung des Mitarbeitenden
Deckt dieselben Leistungen, wird aber einzeln abgeschlossen und einzeln geprüft. Wer Vorerkrankungen hat, zahlt Zuschläge oder bekommt eine Absage, und der Beitrag steigt mit dem Eintrittsalter. Im Kollektivvertrag entfällt beides, dafür endet der Schutz mit dem Arbeitsverhältnis.
Private Krankenvollversicherung
Ersetzt die gesetzliche Kasse vollständig und steht nur Angestellten über der Jahresarbeitsentgeltgrenze, Selbstständigen und Beamten offen. Die betriebliche Krankenversicherung ersetzt nichts, sie legt Leistungen obendrauf. Für Geschäftsführung und Führungskräfte schauen wir uns beides an, damit sich nichts doppelt.
Betriebliche Altersvorsorge
Wirkt erst in dreißig Jahren, die betriebliche Krankenversicherung wirkt beim nächsten Zahnarzttermin. Deshalb ergänzen sich beide, statt sich zu ersetzen. Wer nur eines von beiden finanzieren kann, erreicht mit dem Gesundheitsbudget kurzfristig mehr Aufmerksamkeit in der Belegschaft.
Gutschein oder Tankkarte als Sachbezug
Nutzt dieselbe 50-Euro-Freigrenze, ist aber nach zwei Wochen verbraucht und vergessen. Wichtig ist die Reihenfolge: Beides zusammen sprengt die Freigrenze, dann wird der gesamte Betrag steuer- und beitragspflichtig. Wir prüfen deshalb vorher, was in Ihrem Betrieb bereits als Sachbezug läuft.
Zielgruppen

Für wen sich das besonders lohnt

Die betriebliche Krankenversicherung passt überall dort, wo Personal knapp ist und die Arbeit körperlich oder zeitlich fordert. Das trifft auf einen großen Teil der Betriebe zwischen Mainhardt, Schwäbisch Hall und Ellwangen zu. Entscheidend ist weniger die Größe als die Frage, ob Sie Ihren Leuten etwas bieten wollen, das über den Lohnzettel hinausgeht.

Handwerk und Metallverarbeitung

Schlosser, Elektriker, Zimmerer und Zerspaner arbeiten körperlich. Zähne, Rücken und Augen sind die typischen Themen. Betriebe mit 5 bis 50 Mitarbeitenden in Gaildorf, Bühlertann oder Untermünkheim nutzen das Budget deshalb sehr aktiv, oft zu über 80 Prozent.

Industrie und Zulieferer

In der Metall- und Elektroindustrie rund um Schwäbisch Hall und Crailsheim gehört ein Gesundheitsangebot in vielen Häusern längst zum Standard. Wer nichts bietet, fällt im Bewerbervergleich auf, gerade wenn nebenan tariflich gezahlt wird.

Pflege und Gesundheitswesen

Kliniken, Pflegedienste und Praxen in Schwäbisch Hall, Crailsheim und Aalen arbeiten im Schichtdienst. Schnelle Facharzttermine wirken hier besonders, weil jeder Ausfall den Dienstplan von zehn Kolleginnen trifft.

Logistik entlang A6 und A7

Fahrer und Lagerkräfte sind schwer zu finden und wechseln schnell. Ein Gesundheitsbudget bindet stärker als ein Stundenlohnaufschlag von 50 Cent, den der Wettbewerber im nächsten Quartal überbietet.

Handel und Gastronomie

Bei hoher Fluktuation und knappen Margen ist eine Gehaltserhöhung teuer. 600 Euro im Jahr als Sachbezug bringen beim Team dieselbe Wirkung wie rund 1.400 Euro Lohnkosten. Diese Rechnung überzeugt in der Regel schnell.

Familienbetriebe mit langer Belegschaft

Wenn viele seit zwanzig Jahren dabei sind, steigt der Bedarf an Zahnersatz, Hörgeräten und Sehhilfen. Der Kollektivvertrag nimmt alle auf, unabhängig von der Krankengeschichte. Genau das ist einzeln nicht mehr zu bekommen.

Aus der Praxis

Aus der Praxis

Drei Beispiele aus Betrieben, die wir in der Region betreuen. Namen nennen wir nicht, die Abläufe sind typisch.

Knieoperation nach Sturz

Eine Mitarbeiterin eines Pflegedienstes aus Crailsheim stürzte privat und musste am Knie operiert werden. Über den stationären Baustein bekam sie ein Zweibettzimmer und die Behandlung durch den Chefarzt. Ohne den Kollektivvertrag hätte sie diese Mehrkosten privat tragen oder auf die Regelversorgung im Vierbettzimmer ausweichen müssen. Der Arbeitgeber musste sich um nichts kümmern, die Abrechnung lief direkt über die Versicherung.

circa 4.200 Euro

Implantate für einen Monteur

Ein 52 Jahre alter Monteur aus einem Metallbaubetrieb bei Ilshofen brauchte zwei Implantate. Die gesetzliche Kasse übernahm den Festzuschuss, der Eigenanteil lag bei rund 3.000 Euro. Über das arbeitgeberfinanzierte Zahnbudget wurde der Großteil erstattet, verteilt auf zwei Kalenderjahre. Ohne das Budget hätte er die Behandlung nach eigener Aussage weiter aufgeschoben, mit dem Risiko einer akuten Entzündung und eines längeren Ausfalls mitten in der Montagesaison.

circa 2.800 Euro

Terminservice bei unklarem Befund

Ein Schichtleiter aus einem Logistikbetrieb an der A6 bekam nach einer Untersuchung einen unklaren Befund. Die Wartezeit beim Facharzt vor Ort lag bei vier Monaten. Über den Terminservice gab es innerhalb von fünf Tagen einen Termin in Heilbronn. Der Befund war harmlos. Ohne den Service hätte er vier Monate lang im Ungewissen gearbeitet, und die Unsicherheit hätte in seiner Schicht deutlich länger nachgewirkt.

rund 600 Euro Leistungswert
Aus der Beratung

Die fünf Fehler, die uns am häufigsten begegnen

Was uns immer wieder begegnet, und was es kostet, wenn niemand hinschaut.

1

Die 50-Euro-Freigrenze wird gesprengt

Der Betrieb zahlt bereits einen Tankgutschein über 40 Euro und legt eine betriebliche Krankenversicherung für 25 Euro obendrauf. Zusammen sind das 65 Euro, und weil es eine Freigrenze und kein Freibetrag ist, wird der gesamte Betrag steuer- und beitragspflichtiger Arbeitslohn, nicht nur die 15 Euro darüber. Wir erfassen deshalb vor Vertragsbeginn alle laufenden Sachbezüge und stimmen die Summe mit Ihrer Lohnbuchhaltung ab.

2

Barlohn statt Sachbezug

Wird dem Mitarbeitenden Geld ausgezahlt, damit er sich selbst versichert, liegt Barlohn vor und die Freigrenze greift nicht. Entscheidend ist, dass Sie den Versicherungsschutz gewähren und Versicherungsnehmer sind, nicht dass Sie einen Zuschuss überweisen. Diese Unterscheidung kostet bei einer Lohnsteueraußenprüfung schnell einen vierstelligen Betrag Nachzahlung plus Säumniszuschläge.

3

Die Gruppe ist willkürlich gewählt

Der Chef versichert vier Leistungsträger und lässt den Rest außen vor. Arbeitsrechtlich löst das über den Gleichbehandlungsgrundsatz Ansprüche der übrigen Belegschaft aus, steuerlich wird die Abgrenzung angreifbar. Zulässig sind sachliche Kriterien wie alle Mitarbeitenden nach der Probezeit, nach Betriebszugehörigkeit oder nach Tätigkeitsbereich. Wir formulieren die Abgrenzung so, dass sie einer Prüfung standhält.

4

Das Fortführungsrecht verstreicht

Ein Mitarbeitender scheidet aus, niemand sagt ihm, dass er den Schutz privat und ohne neue Gesundheitsprüfung weiterführen kann. Die Frist dafür ist in vielen Verträgen kurz, oft nur zwei Monate. Ist sie abgelaufen, bekommt er den Schutz mit seinen inzwischen entstandenen Vorerkrankungen nirgends mehr zu diesen Bedingungen. Wir bauen den Hinweis deshalb fest in den Austrittsprozess ein.

5

Der Betriebsrat erfährt es zuletzt

Freiwillige Sozialleistungen sind mitbestimmungspflichtig, sobald es um die Verteilungsgrundsätze geht, also um die Frage, welche Gruppen etwas bekommen. Wer das übergeht, riskiert, dass die Einführung blockiert oder rückabgewickelt wird. In der Praxis ist der Betriebsrat selten ein Hindernis, weil die Leistung der Belegschaft zugutekommt. Wir liefern die Unterlagen, mit denen Sie ihn früh und sauber informieren.

Ablauf

So gehen wir vor

1

Bestandsaufnahme im Betrieb

Wir schauen uns Altersstruktur, Fluktuation, die typischen Ausfallgründe und alle laufenden Sachbezüge an. Daraus ergibt sich, welche Bausteine sinnvoll sind und wie viel Luft unter der 50-Euro-Grenze noch bleibt.

2

Modell und Budget festlegen

Sie entscheiden über Höhe, Bausteine und den Kreis der begünstigten Personen. Wir rechnen zwei Varianten durch, meist 600 und 1.200 Euro Jahresbudget, damit Sie den Sprung im Aufwand sehen.

3

Steuerliche Abstimmung

Wir klären mit Ihnen und Ihrer Steuerkanzlei, ob die Zusage als Sachbezug oder als Barlohn behandelt wird, halten die Gruppenabgrenzung schriftlich fest und informieren den Betriebsrat.

4

Einführung und Betreuung

Wir stellen den Schutz in einer Betriebsversammlung vor, liefern Unterlagen für die Belegschaft und melden neue Mitarbeitende laufend an. Einmal im Jahr sprechen wir über die Nutzungsquote.

Region

Betreuung in Schwäbisch Hall, Crailsheim und im Umkreis

Unsere beiden Büros liegen in Schwäbisch Hall und in Crailsheim, und wir kommen zu Ihnen in den Betrieb. Wir betreuen Arbeitgeber im gesamten Landkreis Schwäbisch Hall, also in Gaildorf, Ilshofen, Vellberg, Kirchberg an der Jagst, Wolpertshausen, Untermünkheim, Michelbach an der Bilz, Rosengarten, Bühlertann und Obersontheim. Genauso sind wir regelmäßig in Satteldorf, Blaufelden, Rot am See, Schrozberg und Frankenhardt unterwegs. Im weiteren Umkreis kommen Künzelsau, Öhringen, Ellwangen, Aalen, Backnang und Heilbronn dazu. Für eine Betriebsversammlung fahren wir auch in die Frühschicht um sechs Uhr, wenn das der einzige Termin ist, an dem Ihre Leute vollzählig sind.

Der Vorteil einer festen Ansprechperson vor Ort zeigt sich, wenn es konkret wird. Wenn in einem Betrieb in Crailsheim fünf neue Mitarbeitende starten, muss die Anmeldung mit einer E-Mail erledigt sein. Wenn eine Erstattung länger dauert, soll jemand nachfassen, den man kennt. Sie erreichen uns unter 0791 94093050 oder per E-Mail an caeiro.hartmann@allianz.de. Für Gesundheit und Vorsorge ist Dario Caeiro Ihr Ansprechpartner, im Bereich Krankenversicherung unterstützt Jens Riemann, für Firmenkunden ist Sebastian Hopf zuständig.

Schwäbisch HallCrailsheimGaildorfIlshofenVellbergKirchberg an der JagstGerabronnLangenburgSchrozbergBlaufeldenRot am SeeSatteldorfWallhausenFrankenhardtKünzelsauÖhringenMurrhardtBacknangEllwangenSchwäbisch GmündWinnendenSchorndorfWaiblingenAalenHeilbronnNeckarsulmBad FriedrichshallBad MergentheimDinkelsbühlFeuchtwangenRothenburg ob der TauberGöppingenLudwigsburgBietigheim-BissingenStuttgartEsslingenHeidenheimAnsbach
Häufige Fragen

Was uns am häufigsten gefragt wird

Was kostet eine betriebliche Krankenversicherung pro Mitarbeiter?
Die meisten Betriebe in der Region planen mit 20 bis 45 Euro je Kopf und Monat, also 240 bis 540 Euro im Jahr. Der Beitrag hängt vom gewählten Gesundheitsbudget, von der Altersstruktur und von der Zahl der versicherten Personen ab. Wir kalkulieren für Ihren Betrieb zwei Varianten, damit Sie den Unterschied zwischen einem 600-Euro- und einem 1.200-Euro-Budget sehen. Der Aufwand ist in voller Höhe Betriebsausgabe.
Ist eine betriebliche Krankenversicherung Pflicht?
Nein, sie ist freiwillig. Anders als bei der Entgeltumwandlung in der Altersvorsorge gibt es keinen gesetzlichen Anspruch Ihrer Mitarbeitenden darauf. Sie entscheiden allein, ob und in welcher Höhe Sie etwas anbieten. Sobald Sie es aber zugesagt haben, gilt der arbeitsrechtliche Gleichbehandlungsgrundsatz: Sie können einzelne Personen nicht ohne sachlichen Grund ausschließen, und ein Widerruf ist nur unter engen Voraussetzungen möglich.
Was zahlt die betriebliche Krankenversicherung nicht?
Nicht erstattet werden kosmetische Eingriffe ohne medizinische Notwendigkeit, Behandlungen, die vor Vertragsbeginn schon angeraten oder begonnen waren, und alles oberhalb des Jahresbudgets. Auch was die gesetzliche Kasse bereits voll übernommen hat, wird nicht zusätzlich erstattet. Familienangehörige sind nur dabei, wenn Sie den Kreis ausdrücklich erweitern. Nicht genutztes Budget verfällt in aller Regel zum Jahresende und wird nicht übertragen.
Müssen meine Mitarbeitenden Gesundheitsfragen beantworten?
Nein. Im Kollektivvertrag entfällt die Gesundheitsprüfung, sofern eine ausreichend große Gruppe teilnimmt und Sie als Arbeitgeber die Beiträge tragen. Auch wer bereits Vorerkrankungen hat, wird aufgenommen. Das ist der wesentliche Unterschied zu einer privat abgeschlossenen Zusatzversicherung, bei der Vorerkrankungen zu Zuschlägen, Ausschlüssen oder einer Ablehnung führen. Bereits angeratene oder laufende Behandlungen sind allerdings vom Schutz ausgenommen.
Was bedeutet die 50-Euro-Freigrenze bei der betrieblichen Krankenversicherung?
Gewähren Sie Versicherungsschutz als Sachbezug, bleibt der Wert bis 50 Euro im Monat steuer- und sozialversicherungsfrei. Entscheidend ist das Wort Freigrenze: Wird die Summe aller Sachbezüge auch nur um einen Euro überschritten, ist der komplette Betrag steuer- und beitragspflichtiger Arbeitslohn, nicht nur der übersteigende Teil. Deshalb erfassen wir vor Vertragsbeginn Tankkarten, Gutscheine und andere Sachbezüge und rechnen zusammen.
Was ist der Unterschied zwischen Sachbezug und Barlohn?
Beim Sachbezug gewähren Sie den Versicherungsschutz selbst, Sie sind Versicherungsnehmer und der Mitarbeitende hat einen Anspruch auf die Sachleistung. Dann greift die Freigrenze von 50 Euro. Zahlen Sie stattdessen Geld aus, damit sich der Mitarbeitende selbst versichert, liegt Barlohn vor und der Betrag ist von der ersten Stelle an steuer- und beitragspflichtig. Wir dokumentieren die Ausgestaltung schriftlich, damit die Prüfung nichts zu suchen hat.
Ab wann lohnt sich ein Kollektivvertrag?
Viele Lösungen starten schon ab fünf bis zehn Beschäftigten. Wichtiger als die Zahl ist eine klar abgegrenzte Gruppe, etwa alle Mitarbeitenden oder alle nach Ablauf der Probezeit. Eine willkürliche Auswahl einzelner Personen ist arbeitsrechtlich und steuerlich angreifbar. Wir schauen uns Ihre Struktur an und schlagen eine Abgrenzung vor, die auch in fünf Jahren noch trägt, wenn die Belegschaft doppelt so groß ist.
Was passiert, wenn ein Mitarbeitender den Betrieb verlässt?
Der Schutz aus dem Kollektivvertrag endet mit dem Arbeitsverhältnis. Viele Verträge sehen ein Fortführungsrecht vor: Der ausscheidende Mitarbeitende kann den Schutz privat weiterführen, dann auf eigene Kosten und ohne erneute Gesundheitsprüfung. Das ist gerade dann viel wert, wenn zwischenzeitlich Vorerkrankungen entstanden sind. Die Frist ist kurz, oft zwei Monate, deshalb weisen wir bei jedem gemeldeten Austritt aktiv darauf hin.
Wie läuft die Abrechnung im Leistungsfall?
Der Mitarbeitende reicht die Rechnung direkt bei der Versicherung ein, meist über eine App oder ein Portal, und bekommt die Erstattung auf sein Konto. Bearbeitungszeiten liegen üblicherweise bei wenigen Werktagen. Ihre Lohnbuchhaltung ist nicht befasst, und Sie erfahren nicht, wofür das Budget verwendet wurde. Das ist bewusst so gelöst, weil Gesundheitsdaten den Arbeitgeber nichts angehen. Sie sehen nur die Sammelrechnung für den Kollektivvertrag.
Brauche ich das wirklich, wenn ich schon gute Löhne zahle?
Die Frage ist berechtigt, und die Antwort steckt in der Rechnung. Um 50 Euro netto im Monat zusätzlich auszuzahlen, brauchen Sie rund 100 Euro brutto, mit Ihrem Sozialversicherungsanteil sind Sie bei etwa 1.400 Euro im Jahr. Dieselbe Wirkung erzielt ein Gesundheitsbudget für 600 Euro. Dazu kommt: Ein Lohn wird nach drei Monaten als normal empfunden, ein erstattetes Implantat wird zu Hause erzählt.
Kann ich unterschiedliche Stufen für verschiedene Gruppen vereinbaren?
Ja, solange die Abgrenzung sachlich begründet ist. Üblich sind Unterscheidungen nach Betriebszugehörigkeit, nach Tätigkeitsbereich oder zwischen gewerblichen und kaufmännischen Mitarbeitenden. Was nicht funktioniert, ist eine Auswahl nach Sympathie oder nach Gesundheitszustand. Wir formulieren die Gruppenabgrenzung so, dass sie nachvollziehbar ist, bei einer Prüfung standhält und keine Ansprüche der übrigen Belegschaft auslöst.
Muss der Betriebsrat zustimmen?
Wenn ein Betriebsrat besteht, ist er bei freiwilligen Sozialleistungen mitzubestimmen, sobald es um die Verteilungsgrundsätze geht, also darum, welche Gruppen begünstigt werden und nach welchen Kriterien. Das Ob und die Höhe der Gesamtsumme entscheiden Sie. In der Praxis ist das selten ein Hindernis, weil die Leistung der Belegschaft zugutekommt. Wir liefern Unterlagen, mit denen Sie den Betriebsrat früh und sauber informieren.
Was ist der Unterschied zur privaten Krankenvollversicherung?
Die betriebliche Krankenversicherung ergänzt die gesetzliche Kasse, sie ersetzt sie nicht. Ihre Mitarbeitenden bleiben gesetzlich versichert und bekommen zusätzliche Leistungen. Eine private Vollversicherung steht nur Angestellten über der Jahresarbeitsentgeltgrenze, Selbstständigen und Beamten offen und ist eine Entscheidung mit ganz anderen Folgen. Für Geschäftsführung und Führungskräfte schauen wir uns beides an und stimmen ab, wo sich Leistungen doppeln.
Wie schnell lässt sich eine betriebliche Krankenversicherung einführen?
Zwischen erstem Gespräch und Start liegen meist sechs bis acht Wochen. Der Zeitbedarf entsteht weniger durch die Versicherung als durch die interne Abstimmung mit Geschäftsführung, Steuerkanzlei und gegebenenfalls Betriebsrat. Wenn die Entscheidung steht, brauchen wir eine Mitarbeiterliste mit Geburtsdaten und einen Starttermin, üblicherweise der Erste eines Monats. Die Kommunikation an die Belegschaft bereiten wir vor.
Kann ich Familienangehörige einschließen?
Bei vielen Tarifen ja. Ehepartner und Kinder können in den Kollektivvertrag aufgenommen werden oder zu Kollektivkonditionen eine eigene Zusatzversicherung abschließen. Wer die Beiträge trägt, legen Sie fest. Häufig zahlt der Arbeitgeber die Belegschaft, die Familie kommt vergünstigt dazu. Beachten Sie: Übernehmen Sie die Beiträge für Angehörige, zählen auch diese in die 50-Euro-Freigrenze des Mitarbeitenden hinein.

Reden wir über Ihre Belegschaft

Ein erstes Gespräch dauert eine Stunde, kostet nichts und verpflichtet zu nichts. Danach haben Sie eine schriftliche Übersicht mit zwei durchgerechneten Varianten und der Antwort, wie viel Luft unter Ihrer 50-Euro-Freigrenze noch ist. Rufen Sie uns unter 0791 94093050 an oder schreiben Sie an caeiro.hartmann@allianz.de.

Kontakt

Auf dem Weg, der Ihnen am besten passt

Anrufen, schreiben oder direkt einen Termin buchen. Wir antworten innerhalb eines Werktages.

Anrufen

Montag bis Donnerstag 08:30 bis 17:00 Uhr, Freitag bis 15:00 Uhr

0791 94093050

Termin vereinbaren

Vor Ort in Schwäbisch Hall oder Crailsheim, bei Ihnen im Betrieb oder online

Zum Terminformular

Schaden melden

Der Allianz Schaden-Direktruf ist rund um die Uhr erreichbar, auch am Wochenende

0800 11 22 33 44