Start / Firmenkunden / Betriebliche Krankenversicherung
Betriebliche Krankenversicherung Schwäbisch Hall und Crailsheim
Zwei Implantate kosten Ihren Monteur schnell 3.000 Euro Eigenanteil, die gesetzliche Kasse zahlt nur den Festzuschuss. Wir bauen ein Gesundheitsbudget auf, das solche Rechnungen auffängt, ohne Gesundheitsprüfung.
Auf einen Blick
Die betriebliche Krankenversicherung ist eine Zusatzversicherung, die Sie als Arbeitgeber für Ihre Belegschaft abschließen und bezahlen. Ihre Mitarbeitenden bleiben in ihrer gesetzlichen Kasse und bekommen ein Gesundheitsbudget obendrauf, das sie für Zahnersatz, Brille, Vorsorge oder Heilpraktiker einsetzen. Im Kollektivvertrag gibt es keine Gesundheitsprüfung und keine Wartezeit, auch der Kollege mit zwei Bandscheibenvorfällen ist ab dem ersten Tag dabei. Als Sachbezug bleibt die Leistung bis 50 Euro im Monat steuer- und beitragsfrei, also bis 600 Euro im Jahr, die vollständig ankommen. Eine Bruttolohnerhöhung mit derselben Nettowirkung kostet Sie ungefähr das Doppelte. Sinnvoll ist das für jeden Betrieb ab etwa fünf Beschäftigten, der um Fachkräfte konkurriert.
Gesundheitsschutz, den Ihre Leute sofort merken
Ein Zerspaner Anfang fünfzig schiebt die Zahnbehandlung seit zwei Jahren vor sich her, weil der Eigenanteil für zwei Implantate bei rund 3.000 Euro liegt und die Kasse nur den Festzuschuss zahlt. Irgendwann wird es akut, und dann fehlt er nicht drei Tage, sondern zwei Wochen. Solche Geschichten hören wir in Betrieben zwischen Schwäbisch Hall und Crailsheim regelmäßig, und sie sind der eigentliche Grund, warum immer mehr Arbeitgeber ein Gesundheitsbudget finanzieren. Für die Beschäftigten entsteht dabei kein Aufwand: kein eigener Antrag, keine Gesundheitsfragen, keine Vorleistung aus der eigenen Tasche. Für Ihren Betrieb ist es eine Position, die Sie pro Kopf und Jahr festlegen und die sich nicht dadurch verändert, wie stark sie genutzt wird.
Die Mechanik ist einfach. Sie schließen einen Kollektivvertrag für eine klar abgegrenzte Gruppe ab, zum Beispiel für alle Mitarbeitenden nach der Probezeit, und zahlen den Beitrag. Jeder Versicherte bekommt ein Jahresbudget, üblich sind 300 bis 1.500 Euro, und entscheidet selbst, wofür er es einsetzt. Die Rechnung geht direkt an die Versicherung, die Erstattung auf das Konto des Mitarbeitenden. Ihre Lohnbuchhaltung ist damit nicht befasst, und Sie erfahren nicht, wer was in Anspruch genommen hat. Nicht verbrauchtes Budget verfällt in der Regel zum Jahresende. Genau das macht den Aufwand für Sie planbar, während bei einer Einzelversicherung jeder Vertrag anders kalkuliert wäre.
Rechnen tut sich das vor allem dort, wo Personal knapp ist und der Lohn nach oben begrenzt. 50 Euro Sachbezug im Monat kosten Sie 600 Euro im Jahr und kommen in voller Höhe an. Wollen Sie dieselben 50 Euro netto über eine Bruttolohnerhöhung liefern, brauchen Sie rund 100 Euro brutto, und mit Ihrem Anteil an der Sozialversicherung sind Sie bei etwa 1.400 Euro im Jahr. Weniger sinnvoll ist die betriebliche Krankenversicherung, wenn Sie nur eine einzelne Person begünstigen wollen oder wenn die Belegschaft ohnehin überwiegend privat vollversichert ist. In beiden Fällen sagen wir das offen und schlagen etwas anderes vor.
Warum Betriebe in der Region darauf setzen
Der Arbeitsmarkt im Landkreis Schwäbisch Hall und im Ostalbkreis ist eng. Maschinenbauer, Zulieferer, Verpackungstechnik, Pflegeeinrichtungen und Handwerksbetriebe konkurrieren um dieselben Bewerber, und die Gehaltsspanne ist in vielen Berufen nach oben begrenzt. Von 100 Euro brutto bleiben je nach Steuerklasse rund 50 bis 55 Euro übrig, und Sie zahlen zusätzlich etwa 20 Euro Arbeitgeberanteil obendrauf. Ein Gesundheitsbudget im Rahmen der 50-Euro-Freigrenze wirkt anders: Es kommt vollständig an, es wird genutzt, und es wird zu Hause am Küchentisch besprochen.
Dazu kommt der praktische Effekt. Wer über den Terminservice in einer Woche statt in vier Monaten beim Facharzt sitzt, fällt kürzer aus. Wer die Zahnbehandlung nicht aufschiebt, weil der Eigenanteil drückt, kommt seltener mit akuten Beschwerden. Ein Ausfalltag kostet einen Betrieb je nach Qualifikation schnell 250 bis 400 Euro an Lohnfortzahlung und entgangener Leistung. Betriebe mit Schichtbetrieb in Crailsheim oder Ilshofen berichten uns regelmäßig, dass der Terminservice und die ambulanten Bausteine am häufigsten genutzt werden. Der Nutzen zeigt sich also nicht nur in der Stellenanzeige, sondern im Dienstplan.
600 Euro statt 1.400 Euro
50 Euro Sachbezug im Monat kosten Sie 600 Euro im Jahr. Dieselbe Nettowirkung über eine Bruttolohnerhöhung kostet mit Arbeitgeberanteil rund 1.400 Euro. Das ist der stärkste Hebel, den Sie beim Thema Vergütung haben.
Keine Ablehnung, kein Zuschlag
Der Kollege mit Rückenhistorie und die Kollegin nach einer Krebserkrankung sind im Kollektiv vom ersten Tag an dabei. Privat abgeschlossen hätten beide mit Zuschlägen, Ausschlüssen oder einer Absage rechnen müssen.
Facharzttermin in Tagen
Beim Orthopäden oder Kardiologen liegen die Wartezeiten in der Region oft bei mehreren Monaten. Über den Terminservice sind es meist wenige Tage bis zwei Wochen, notfalls in Heilbronn oder Stuttgart.
Weniger Ausfalltage
Ein Ausfalltag kostet je nach Qualifikation 250 bis 400 Euro. Vorsorge, die tatsächlich wahrgenommen wird, und schnelle Termine verkürzen Fehlzeiten. Bei knapper Personaldecke rechnet sich das schon bei wenigen Tagen im Jahr.
Bindung mit Fortführungsrecht
Der Schutz endet mit dem Arbeitsverhältnis, viele Verträge erlauben aber die private Fortführung ohne erneute Gesundheitsprüfung. Wer nach zehn Jahren wechselt, merkt sehr genau, was er aufgibt.
Kalkulation ohne Überraschung
Sie legen das Budget pro Kopf und Jahr fest, zum Beispiel 600 Euro. Ob die Belegschaft davon 20 oder 95 Prozent abruft, ändert Ihren Aufwand nicht. Ein Posten in der Personalplanung, den Sie ein Jahr im Voraus kennen.
Welche Bausteine üblich sind
Die betriebliche Krankenversicherung ist ein Baukasten. Sie entscheiden, ob Ihre Leute ein frei verwendbares Budget bekommen, ob Sie feste Leistungsbereiche absichern oder ob Sie beides kombinieren. In der Praxis hat sich ein Budget für den ambulanten Bereich bewährt, ergänzt um stationäre Leistungen, weil ein Krankenhausaufenthalt der Fall ist, der Menschen am meisten beschäftigt. Was am Ende sinnvoll ist, hängt von der Altersstruktur Ihrer Belegschaft und von der Art der Arbeit ab. Ein Pflegedienst mit einem Durchschnittsalter von 38 Jahren braucht andere Schwerpunkte als eine Schlosserei, in der die Hälfte der Belegschaft über 50 ist.
Das ist abgesichert
- Zahnersatz, Inlays, Implantate und professionelle Zahnreinigung, bei einem 600-Euro-Budget deckt das etwa eine Zahnreinigung plus einen Teil des Eigenanteils
- Sehhilfen, also Brillengläser, Fassungen und Kontaktlinsen, je nach Stufe auch Laserbehandlungen der Augen
- Vorsorgeuntersuchungen über den Katalog der gesetzlichen Kasse hinaus, etwa Hautkrebsscreening vor dem 35. Lebensjahr oder erweiterte Check-ups
- Heilpraktiker und Naturheilverfahren nach den anerkannten Gebührenverzeichnissen, also Osteopathie, Akupunktur oder Homöopathie
- Facharzttermin-Service mit Terminvermittlung meist innerhalb weniger Tage und telefonischer medizinischer Beratung rund um die Uhr
- Krankentagegeld als Ergänzung, wenn das Krankengeld der Kasse ab der siebten Woche die Lücke zum Nettolohn nicht schließt
- Stationäre Zusatzleistungen wie Chefarztbehandlung und Ein- oder Zweibettzimmer im Krankenhaus, ein Fall bewegt sich schnell im vierstelligen Bereich
- Schutzimpfungen und Reisemedizin, soweit die gesetzliche Kasse nicht leistet, etwa bei einer Montage außerhalb Europas
- Hilfsmittel wie Hörgeräte, Einlagen oder Bandagen im Rahmen der vereinbarten Bausteine, beim Hörgerät liegt der Eigenanteil oft über 1.000 Euro je Ohr
Das ist nicht abgesichert
- Rein kosmetische Eingriffe ohne medizinische Notwendigkeit, etwa Schönheitsoperationen oder Bleaching der Zähne
- Behandlungen, die vor Vertragsbeginn bereits angeraten oder begonnen wurden, der begonnene Zahnersatz zählt also nicht mehr dazu
- Alles oberhalb des vereinbarten Jahresbudgets, nicht genutztes Budget wird in aller Regel nicht ins nächste Jahr übertragen
- Kosten, die die gesetzliche Kasse bereits vollständig übernommen hat, doppelt erstattet wird nichts
- Familienangehörige, sofern Sie den Kreis der versicherten Personen nicht ausdrücklich erweitern
- Geplante Behandlungen im Ausland über die vereinbarten Grenzen hinaus, etwa der Zahnersatz in Ungarn ohne vorherige Abstimmung
- Der Verdienstausfall selbst, dafür braucht es Krankentagegeld oder eine Berufsunfähigkeitsversicherung
Was kostet eine betriebliche Krankenversicherung?
Einen Einheitspreis gibt es nicht, weil der Beitrag im Kollektiv individuell für Ihre Belegschaft kalkuliert wird. Die drei größten Stellschrauben sind die Höhe des Gesundheitsbudgets, die Altersstruktur Ihrer Mitarbeitenden und die Zahl der versicherten Personen. Ein Betrieb mit einem Durchschnittsalter von 32 Jahren zahlt für dasselbe Budget deutlich weniger als einer, in dem die Hälfte der Belegschaft über 55 ist. In der Praxis planen die meisten Betriebe in der Region mit 20 bis 45 Euro je Kopf und Monat, weil sie unter der Sachbezugsfreigrenze von 50 Euro bleiben wollen. Das entspricht 240 bis 540 Euro Jahresaufwand pro Mitarbeitendem, den Sie als Betriebsausgabe absetzen.
Nach unten drücken den Beitrag vor allem drei Dinge: eine junge Belegschaft, eine große und klar abgegrenzte Gruppe statt einer Auswahl weniger Personen und ein Budgetmodell statt vieler Einzelbausteine. Auch jährliche statt monatlicher Zahlweise und die Bündelung mit einer betrieblichen Altersvorsorge oder Unfallversicherung beim selben Haus wirken sich aus. Nach oben treiben ihn hohe stationäre Bausteine mit Chefarztbehandlung, der Einschluss von Familienangehörigen, Krankentagegeld und ein Budget oberhalb von 1.000 Euro im Jahr. Wichtig ist die Reihenfolge: Erst legen wir fest, was Ihre Leute wirklich brauchen, dann suchen wir das passende Budget. Umgekehrt kaufen Sie Bausteine, die niemand abruft.
Höhe des Gesundheitsbudgets
Der stärkste Hebel überhaupt. Zwischen 300 und 1.500 Euro Jahresbudget liegt beim Beitrag ungefähr der Faktor drei bis vier. Wir rechnen deshalb immer zwei Stufen parallel, damit Sie den Sprung sehen.
Altersstruktur der Belegschaft
Im Kollektiv wird mit dem Durchschnittsalter kalkuliert, nicht mit dem einzelnen Gesundheitszustand. Ein Betrieb mit vielen Auszubildenden und jungen Fachkräften zahlt spürbar weniger als ein Familienbetrieb mit langer Betriebszugehörigkeit.
Größe und Abgrenzung der Gruppe
Je mehr Personen im Vertrag sind, desto besser verteilt sich das Risiko und desto günstiger wird der Kopfbeitrag. Eine offene Gruppe wie alle Mitarbeitenden nach der Probezeit ist außerdem günstiger als eine enge Auswahl.
Bausteine statt Budget
Feste Bausteine für Zahn, stationär und ambulant kosten mehr als ein frei verwendbares Budget derselben Höhe, weil im Baustein die maximale Erstattung höher liegt. Stationäre Leistungen mit Chefarzt treiben den Beitrag am stärksten.
Familienangehörige
Werden Ehepartner und Kinder eingeschlossen, vervielfacht sich die Zahl der Versicherten. Oft ist der Mittelweg besser: Sie zahlen die Belegschaft, die Familie kommt zu Kollektivkonditionen auf eigene Rechnung dazu.
Zahlweise und Bündelung
Jährliche Zahlweise ist günstiger als monatliche, der Unterschied liegt meist im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Wer Krankenversicherung, Altersvorsorge und Unfallversicherung bündelt, verhandelt außerdem aus einer besseren Position.
Ausbaustufen für Ihr Kollektiv
Die drei Stufen zeigen, wie Betriebe in der Region ihre Zusage typischerweise aufbauen. Sie lassen sich kombinieren und später erweitern, ohne dass die Belegschaft erneut geprüft wird.
Einstieg
Für Betriebe mit 5 bis 30 Beschäftigten, die zum ersten Mal etwas anbieten
- Gesundheitsbudget von 300 bis 600 Euro pro Kopf und Jahr, frei verwendbar
- Schwerpunkt auf Zahn, Sehhilfe und Vorsorge, also die Themen mit den höchsten Eigenanteilen
- Facharzttermin-Service und telefonische Gesundheitsberatung für alle Mitarbeitenden
- Ohne Gesundheitsprüfung und ohne Wartezeit im Kollektiv
- Ausgestaltung als Sachbezug innerhalb der Freigrenze von 50 Euro monatlich
- Aufnahme neuer Mitarbeitender per einfacher Meldung an uns, ohne Antrag
Komfort
Der Standard für Betriebe ab 30 Beschäftigten mit spürbarem Fachkräftebedarf
- Gesundheitsbudget von 900 bis 1.200 Euro pro Kopf und Jahr für den ambulanten Bereich
- Zusätzlich Heilpraktiker, Naturheilverfahren und erweiterte Vorsorge
- Stationäre Bausteine mit Ein- oder Zweibettzimmer, ein Aufenthalt liegt schnell bei 4.000 Euro Mehrkosten
- Hilfsmittel wie Hörgeräte und Sehhilfen mit höherer Erstattung
- Staffelung nach Gruppen möglich, etwa Gewerbliche und Verwaltung oder nach Betriebszugehörigkeit
- Kommunikationsunterlagen für die Belegschaft und eine Betriebsversammlung mit uns
- Jährliches Gespräch über die Nutzungsquote und die Anpassung der Stufe
Vollausbau
Für Arbeitgeber, die den Schutz als Alleinstellungsmerkmal in der Stellenanzeige einsetzen
- Gesundheitsbudget ab 1.500 Euro pro Kopf und Jahr mit breiter Verwendungsmöglichkeit
- Chefarztbehandlung und Einbettzimmer im Krankenhaus
- Krankentagegeld ab der siebten Woche zur Absicherung längerer Ausfälle
- Zahnbausteine mit hoher Erstattungsquote für Implantate und Inlays
- Erweiterung auf Ehepartner und Kinder als Option, wahlweise arbeitgeber- oder eigenfinanziert
- Kombination mit betrieblicher Altersvorsorge und Unfallversicherung in einem Versorgungspaket
- Hinweis an ausscheidende Mitarbeitende auf das Fortführungsrecht, damit die Frist nicht verstreicht
Die Darstellung ist eine Orientierung. Welche Bausteine sinnvoll sind, klären wir im Gespräch anhand Ihrer Situation. Maßgeblich sind die jeweiligen Versicherungsbedingungen.
Abgrenzung zu anderen Lösungen
Damit Sie nicht doppelt zahlen und nicht an der falschen Stelle eine Lücke haben.
Für wen sich das besonders lohnt
Die betriebliche Krankenversicherung passt überall dort, wo Personal knapp ist und die Arbeit körperlich oder zeitlich fordert. Das trifft auf einen großen Teil der Betriebe zwischen Mainhardt, Schwäbisch Hall und Ellwangen zu. Entscheidend ist weniger die Größe als die Frage, ob Sie Ihren Leuten etwas bieten wollen, das über den Lohnzettel hinausgeht.
Handwerk und Metallverarbeitung
Schlosser, Elektriker, Zimmerer und Zerspaner arbeiten körperlich. Zähne, Rücken und Augen sind die typischen Themen. Betriebe mit 5 bis 50 Mitarbeitenden in Gaildorf, Bühlertann oder Untermünkheim nutzen das Budget deshalb sehr aktiv, oft zu über 80 Prozent.
Industrie und Zulieferer
In der Metall- und Elektroindustrie rund um Schwäbisch Hall und Crailsheim gehört ein Gesundheitsangebot in vielen Häusern längst zum Standard. Wer nichts bietet, fällt im Bewerbervergleich auf, gerade wenn nebenan tariflich gezahlt wird.
Pflege und Gesundheitswesen
Kliniken, Pflegedienste und Praxen in Schwäbisch Hall, Crailsheim und Aalen arbeiten im Schichtdienst. Schnelle Facharzttermine wirken hier besonders, weil jeder Ausfall den Dienstplan von zehn Kolleginnen trifft.
Logistik entlang A6 und A7
Fahrer und Lagerkräfte sind schwer zu finden und wechseln schnell. Ein Gesundheitsbudget bindet stärker als ein Stundenlohnaufschlag von 50 Cent, den der Wettbewerber im nächsten Quartal überbietet.
Handel und Gastronomie
Bei hoher Fluktuation und knappen Margen ist eine Gehaltserhöhung teuer. 600 Euro im Jahr als Sachbezug bringen beim Team dieselbe Wirkung wie rund 1.400 Euro Lohnkosten. Diese Rechnung überzeugt in der Regel schnell.
Familienbetriebe mit langer Belegschaft
Wenn viele seit zwanzig Jahren dabei sind, steigt der Bedarf an Zahnersatz, Hörgeräten und Sehhilfen. Der Kollektivvertrag nimmt alle auf, unabhängig von der Krankengeschichte. Genau das ist einzeln nicht mehr zu bekommen.
Aus der Praxis
Drei Beispiele aus Betrieben, die wir in der Region betreuen. Namen nennen wir nicht, die Abläufe sind typisch.
Knieoperation nach Sturz
Eine Mitarbeiterin eines Pflegedienstes aus Crailsheim stürzte privat und musste am Knie operiert werden. Über den stationären Baustein bekam sie ein Zweibettzimmer und die Behandlung durch den Chefarzt. Ohne den Kollektivvertrag hätte sie diese Mehrkosten privat tragen oder auf die Regelversorgung im Vierbettzimmer ausweichen müssen. Der Arbeitgeber musste sich um nichts kümmern, die Abrechnung lief direkt über die Versicherung.
circa 4.200 EuroImplantate für einen Monteur
Ein 52 Jahre alter Monteur aus einem Metallbaubetrieb bei Ilshofen brauchte zwei Implantate. Die gesetzliche Kasse übernahm den Festzuschuss, der Eigenanteil lag bei rund 3.000 Euro. Über das arbeitgeberfinanzierte Zahnbudget wurde der Großteil erstattet, verteilt auf zwei Kalenderjahre. Ohne das Budget hätte er die Behandlung nach eigener Aussage weiter aufgeschoben, mit dem Risiko einer akuten Entzündung und eines längeren Ausfalls mitten in der Montagesaison.
circa 2.800 EuroTerminservice bei unklarem Befund
Ein Schichtleiter aus einem Logistikbetrieb an der A6 bekam nach einer Untersuchung einen unklaren Befund. Die Wartezeit beim Facharzt vor Ort lag bei vier Monaten. Über den Terminservice gab es innerhalb von fünf Tagen einen Termin in Heilbronn. Der Befund war harmlos. Ohne den Service hätte er vier Monate lang im Ungewissen gearbeitet, und die Unsicherheit hätte in seiner Schicht deutlich länger nachgewirkt.
rund 600 Euro LeistungswertDie fünf Fehler, die uns am häufigsten begegnen
Was uns immer wieder begegnet, und was es kostet, wenn niemand hinschaut.
Die 50-Euro-Freigrenze wird gesprengt
Der Betrieb zahlt bereits einen Tankgutschein über 40 Euro und legt eine betriebliche Krankenversicherung für 25 Euro obendrauf. Zusammen sind das 65 Euro, und weil es eine Freigrenze und kein Freibetrag ist, wird der gesamte Betrag steuer- und beitragspflichtiger Arbeitslohn, nicht nur die 15 Euro darüber. Wir erfassen deshalb vor Vertragsbeginn alle laufenden Sachbezüge und stimmen die Summe mit Ihrer Lohnbuchhaltung ab.
Barlohn statt Sachbezug
Wird dem Mitarbeitenden Geld ausgezahlt, damit er sich selbst versichert, liegt Barlohn vor und die Freigrenze greift nicht. Entscheidend ist, dass Sie den Versicherungsschutz gewähren und Versicherungsnehmer sind, nicht dass Sie einen Zuschuss überweisen. Diese Unterscheidung kostet bei einer Lohnsteueraußenprüfung schnell einen vierstelligen Betrag Nachzahlung plus Säumniszuschläge.
Die Gruppe ist willkürlich gewählt
Der Chef versichert vier Leistungsträger und lässt den Rest außen vor. Arbeitsrechtlich löst das über den Gleichbehandlungsgrundsatz Ansprüche der übrigen Belegschaft aus, steuerlich wird die Abgrenzung angreifbar. Zulässig sind sachliche Kriterien wie alle Mitarbeitenden nach der Probezeit, nach Betriebszugehörigkeit oder nach Tätigkeitsbereich. Wir formulieren die Abgrenzung so, dass sie einer Prüfung standhält.
Das Fortführungsrecht verstreicht
Ein Mitarbeitender scheidet aus, niemand sagt ihm, dass er den Schutz privat und ohne neue Gesundheitsprüfung weiterführen kann. Die Frist dafür ist in vielen Verträgen kurz, oft nur zwei Monate. Ist sie abgelaufen, bekommt er den Schutz mit seinen inzwischen entstandenen Vorerkrankungen nirgends mehr zu diesen Bedingungen. Wir bauen den Hinweis deshalb fest in den Austrittsprozess ein.
Der Betriebsrat erfährt es zuletzt
Freiwillige Sozialleistungen sind mitbestimmungspflichtig, sobald es um die Verteilungsgrundsätze geht, also um die Frage, welche Gruppen etwas bekommen. Wer das übergeht, riskiert, dass die Einführung blockiert oder rückabgewickelt wird. In der Praxis ist der Betriebsrat selten ein Hindernis, weil die Leistung der Belegschaft zugutekommt. Wir liefern die Unterlagen, mit denen Sie ihn früh und sauber informieren.
So gehen wir vor
Bestandsaufnahme im Betrieb
Wir schauen uns Altersstruktur, Fluktuation, die typischen Ausfallgründe und alle laufenden Sachbezüge an. Daraus ergibt sich, welche Bausteine sinnvoll sind und wie viel Luft unter der 50-Euro-Grenze noch bleibt.
Modell und Budget festlegen
Sie entscheiden über Höhe, Bausteine und den Kreis der begünstigten Personen. Wir rechnen zwei Varianten durch, meist 600 und 1.200 Euro Jahresbudget, damit Sie den Sprung im Aufwand sehen.
Steuerliche Abstimmung
Wir klären mit Ihnen und Ihrer Steuerkanzlei, ob die Zusage als Sachbezug oder als Barlohn behandelt wird, halten die Gruppenabgrenzung schriftlich fest und informieren den Betriebsrat.
Einführung und Betreuung
Wir stellen den Schutz in einer Betriebsversammlung vor, liefern Unterlagen für die Belegschaft und melden neue Mitarbeitende laufend an. Einmal im Jahr sprechen wir über die Nutzungsquote.
Betreuung in Schwäbisch Hall, Crailsheim und im Umkreis
Unsere beiden Büros liegen in Schwäbisch Hall und in Crailsheim, und wir kommen zu Ihnen in den Betrieb. Wir betreuen Arbeitgeber im gesamten Landkreis Schwäbisch Hall, also in Gaildorf, Ilshofen, Vellberg, Kirchberg an der Jagst, Wolpertshausen, Untermünkheim, Michelbach an der Bilz, Rosengarten, Bühlertann und Obersontheim. Genauso sind wir regelmäßig in Satteldorf, Blaufelden, Rot am See, Schrozberg und Frankenhardt unterwegs. Im weiteren Umkreis kommen Künzelsau, Öhringen, Ellwangen, Aalen, Backnang und Heilbronn dazu. Für eine Betriebsversammlung fahren wir auch in die Frühschicht um sechs Uhr, wenn das der einzige Termin ist, an dem Ihre Leute vollzählig sind.
Der Vorteil einer festen Ansprechperson vor Ort zeigt sich, wenn es konkret wird. Wenn in einem Betrieb in Crailsheim fünf neue Mitarbeitende starten, muss die Anmeldung mit einer E-Mail erledigt sein. Wenn eine Erstattung länger dauert, soll jemand nachfassen, den man kennt. Sie erreichen uns unter 0791 94093050 oder per E-Mail an caeiro.hartmann@allianz.de. Für Gesundheit und Vorsorge ist Dario Caeiro Ihr Ansprechpartner, im Bereich Krankenversicherung unterstützt Jens Riemann, für Firmenkunden ist Sebastian Hopf zuständig.
Was uns am häufigsten gefragt wird
Was kostet eine betriebliche Krankenversicherung pro Mitarbeiter?
Ist eine betriebliche Krankenversicherung Pflicht?
Was zahlt die betriebliche Krankenversicherung nicht?
Müssen meine Mitarbeitenden Gesundheitsfragen beantworten?
Was bedeutet die 50-Euro-Freigrenze bei der betrieblichen Krankenversicherung?
Was ist der Unterschied zwischen Sachbezug und Barlohn?
Ab wann lohnt sich ein Kollektivvertrag?
Was passiert, wenn ein Mitarbeitender den Betrieb verlässt?
Wie läuft die Abrechnung im Leistungsfall?
Brauche ich das wirklich, wenn ich schon gute Löhne zahle?
Kann ich unterschiedliche Stufen für verschiedene Gruppen vereinbaren?
Muss der Betriebsrat zustimmen?
Was ist der Unterschied zur privaten Krankenvollversicherung?
Wie schnell lässt sich eine betriebliche Krankenversicherung einführen?
Kann ich Familienangehörige einschließen?
Das wird oft gemeinsam abgeschlossen
Betriebliche Altersvorsorge
Entgeltumwandlung, Zuschusspflicht und Durchführungswege sauber aufgesetzt, für Betriebe jeder Größe.
Mehr erfahrenVersorgungswerke
MetallRente, KlinikRente, Presseversorgung und ChemieVersorgung tarifkonform umgesetzt.
Mehr erfahrenBetriebliche Unfallversicherung
Weltweiter Rundumschutz für Belegschaft und Führung, 24 Stunden am Tag.
Mehr erfahrenPrivate Krankenversicherung
Leistung vertraglich zugesichert, Beitrag kalkulierbar, Versorgung auf Wunschniveau.
Mehr erfahrenGeschäftsführerversorgung
Versorgungszusagen für GmbH-Geschäftsführer, bilanzsicher gestaltet und steuerlich durchgerechnet.
Mehr erfahrenReden wir über Ihre Belegschaft
Ein erstes Gespräch dauert eine Stunde, kostet nichts und verpflichtet zu nichts. Danach haben Sie eine schriftliche Übersicht mit zwei durchgerechneten Varianten und der Antwort, wie viel Luft unter Ihrer 50-Euro-Freigrenze noch ist. Rufen Sie uns unter 0791 94093050 an oder schreiben Sie an caeiro.hartmann@allianz.de.
Auf dem Weg, der Ihnen am besten passt
Anrufen, schreiben oder direkt einen Termin buchen. Wir antworten innerhalb eines Werktages.
Termin vereinbaren
Vor Ort in Schwäbisch Hall oder Crailsheim, bei Ihnen im Betrieb oder online
Zum TerminformularSchaden melden
Der Allianz Schaden-Direktruf ist rund um die Uhr erreichbar, auch am Wochenende
0800 11 22 33 44Beiträge zur Gesundheitsvorsorge im Betrieb
Drei Beiträge dazu, wie ein Gesundheitsbudget im Unternehmen wirkt und welcher Schutz daneben zählt.
Betriebliche Krankenversicherung als Mitarbeitervorteil
Welche Leistungen ein Gesundheitsbudget abdeckt und wie Beiträge steuerlich behandelt werden.
Beitrag lesenPrivate oder gesetzliche Krankenversicherung
Beitragsberechnung, Leistungsumfang und Wechselmöglichkeiten der beiden Systeme im Vergleich.
Beitrag lesenKrankentagegeld
So sichern Beschäftigte und Selbstständige ihr Einkommen ab, wenn eine Krankheit länger dauert.
Beitrag lesen