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Backnang, Rems-Murr-Kreis

Betriebliche Altersvorsorge in Backnang

Betriebliche Altersvorsorge in Backnang bekommen Sie bei uns nicht als Paket von der Stange. Wir gehen Ihre Lage durch, benennen die Risiken, die hier eine Rolle spielen, und bauen darauf auf.

EntgeltumwandlungBeratung in BacknangAntwort in einem Werktag

Was in Backnang tatsächlich zählt

Murr und Weissach nach StarkregenBeide Gewässer reagieren binnen Stunden auf Gewitter in den Löwensteiner Bergen, weil die Hänge das Wasser rasch abgeben.
Alte Substanz im GerberviertelDie Gebäude am Wasser sind teilweise mehrere hundert Jahre alt, eng gestellt und im Lauf der Zeit vielfach umgebaut worden.
Technologische Abhängigkeit einzelner BranchenNachrichtentechnik und Satellitenkommunikation sind starke Standbeine, aber sie hängen an großen Projekten und langen.
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Betriebliche Altersvorsorge in Backnang

In den technologiegeprägten Häusern am Standort gibt es meist eine Versorgungszusage, im Backnanger Handwerk und Handel dagegen oft nur den gesetzlichen Mindestzuschuss. Wer Mitarbeiter halten will, die mit der S3 in gut vierzig Minuten in Stuttgart wären, braucht mehr. Eine Direktversicherung mit rund 20 Prozent Arbeitgeberzuschuss kostet Sie nach Steuer- und Sozialabgabenersparnis spürbar weniger als derselbe Betrag als Lohnerhöhung, und der Vertrag läuft beim Wechsel des Mitarbeiters weiter.

Vor Ort

Worum es in Backnang bei diesem Thema geht

Die Backnanger Arbeitgeberlandschaft ist gemischt: einige größere technologiegeprägte Häuser mit bestehender Versorgungszusage, daneben viele mittelständische Betriebe und Handwerksunternehmen, in denen die betriebliche Altersvorsorge ganz fehlt oder beim gesetzlichen Mindestzuschuss endet. Wer Mitarbeiter halten will, die mit der S3 in gut vierzig Minuten in Stuttgart wären, braucht mehr als das, und eine Direktversicherung mit rund 20 Prozent Zuschuss kostet Sie nach Steuer- und Sozialabgabenersparnis deutlich weniger als eine Lohnerhöhung derselben Höhe. Wir rechnen beide Wege nebeneinander aus.

Für Inhaber selbst geht es um Geschäftsführerversorgung, Absicherung des Betriebs beim Ausfall des Chefs und eine Unfallversicherung, die auch die Freizeit abdeckt. Wer täglich über die B14 pendelt oder mit der Murrbahn nach Stuttgart fährt, sollte zusätzlich die Arbeitskraft absichern, denn die gesetzliche Erwerbsminderungsrente liegt oft bei nur rund 900 Euro im Monat. Wir rechnen ohne Standardpaket, zeigen Ihnen die Lücke in Euro und kommen dafür zu Ihnen nach Backnang, auf Wunsch auch abends.

Sie erreichen uns unter 0791 94093050. Über die B14 durch das Murrtal sind es vom Büro in der Weilerwiese rund 35 Minuten. Für Termine kommen wir nach Backnang, es fährt auch die Murrbahn direkt.

Der Ort

Backnang, rund 38.000 Einwohner im Rems-Murr-Kreis

Backnang liegt im Murrtal, dort wo die Weissach in die Murr mündet, und hat rund 38.000 Einwohner. Die Stadt schiebt sich vom Talboden an den Hängen hoch, was das Stadtbild bis heute prägt: Die Altstadt sitzt auf einem Sporn über dem Fluss, darunter zieht sich das alte Gerberviertel entlang des Wassers. Zur Kernstadt gehören Steinbach, Waldrems, Maubach, Heiningen und Strümpfelbach. Ringsum liegen Wald, Streuobstwiesen und die Ausläufer der Backnanger Bucht, im Osten beginnen die Löwensteiner Berge und die Berglen. Als Mittelzentrum versorgt Backnang ein Einzugsgebiet von etwa 120.000 Menschen, entsprechend belebt ist die Innenstadt.

Die Wirtschaftsgeschichte von Backnang hat zwei große Kapitel. Das erste ist die Gerberei: Um 1900 arbeiteten hier über hundert Gerbermeister mit ihren Gesellen, das Leder ging in die ganze Welt. Nach dem Zweiten Weltkrieg brach diese Branche weg, geblieben sind das Gerberviertel und mit Kerling International ein Unternehmen aus der Lederchemie. Das zweite Kapitel ist die Nachrichtentechnik. Aus dem früheren AEG-Standort entstand ein Cluster, das heute von Ericsson, telent und Tesat-Spacecom mit Technik für Satellitenkommunikation getragen wird. Dazu kommt d und b audiotechnik mit professioneller Beschallungstechnik. Im Industrie- und Gewerbegebiet Lerchenäcker sitzen Zulieferer, Logistik und Handwerk. Mehr Menschen pendeln nach Backnang hinein als heraus.

Murr und Weissach nach Starkregen

Beide Gewässer reagieren binnen Stunden auf Gewitter in den Löwensteiner Bergen, weil die Hänge das Wasser rasch abgeben. In der Talsohle stehen dann Keller, Werkstätten und Ladenlokale unter Wasser. Ein ausgeräumter und neu ausgebauter Keller kostet rund 15.000 Euro, eine überflutete Werkstatt mit Maschinen und Warenbestand eher rund 150.000 Euro. Elementarschutz und eine funktionierende Rückstausicherung sind in Backnang wichtiger als in vielen Nachbarorten.

Alte Substanz im Gerberviertel

Die Gebäude am Wasser sind teilweise mehrere hundert Jahre alt, eng gestellt und im Lauf der Zeit vielfach umgebaut worden. Alte Leitungen, verwinkelte Dachstühle und Holzsubstanz erhöhen das Brand- und Leitungswasserrisiko, und ein Leitungswasserschaden in denkmalgeschützter Substanz erreicht schnell rund 80.000 Euro. Die Versicherungssumme sollte den tatsächlichen Wiederaufbauwert abbilden, nicht einen fortgeschriebenen Altwert.

Technologische Abhängigkeit einzelner Branchen

Nachrichtentechnik und Satellitenkommunikation sind starke Standbeine, aber sie hängen an großen Projekten und langen Entwicklungszyklen. Für Zulieferer und Dienstleister im Umfeld heißt das schwankende Auslastung und wenige, dafür große offene Rechnungen. Bei einer Marge von rund 5 Prozent frisst ein Ausfall von rund 50.000 Euro den Gewinn aus einer Million Euro Umsatz. Forderungsausfall, Betriebsunterbrechung und eine belastbare Cyberdeckung sind hier keine theoretischen Themen.

B14 durch das Murrtal

Die B14 ist die Hauptachse zwischen Stuttgart und Schwäbisch Hall und entsprechend belastet, mit Steigungen, Kurven und wechselnden Geschwindigkeiten. Im Winter kommen Glätte in den Waldabschnitten und Wildwechsel bei Oppenweiler und Sulzbach dazu. Ein Zusammenstoß mit einem Reh kostet an einem Mittelklassewagen rund 3.500 Euro, ein Auffahrschaden im zähen Berufsverkehr Richtung Winnenden meist mehr. Kaskoschutz ohne Beschränkung auf Haarwild lohnt sich hier.

Leistungen

Die fünf Durchführungswege und was sie unterscheidet

Für Arbeitgeber in Backnang beginnt die Auswahl beim Durchführungsweg. Das Betriebsrentengesetz kennt fünf Wege, eine Zusage zu erfüllen. Sie unterscheiden sich darin, wer die Leistung erbringt, wie sie in Ihrer Bilanz auftaucht und wie viel Verwaltung entsteht. Für die meisten mittelständischen Betriebe ist die Direktversicherung der richtige Weg: bilanzneutral, wenig Aufwand, klar geregelt. Bei höheren Versorgungen oder bei der Geschäftsführung kommen andere Wege ins Spiel, allein weil die steuerfreien Höchstbeträge nach Paragraf 3 Nr. 63 EStG bei 8.112 Euro im Jahr enden. Wir gehen die Wege mit Ihnen durch und entscheiden nicht nach Gewohnheit, sondern nach Beteiligungsstruktur, Bilanz und Versorgungshöhe.

Das ist abgesichert

  • Direktversicherung: Sie sind Versicherungsnehmer, der Mitarbeitende ist versicherte Person und bezugsberechtigt, die Bilanz bleibt unberührt
  • Pensionskasse: rechtlich selbstständige Versorgungseinrichtung, häufig Grundlage tariflicher Versorgungswerke in Industrie und Handwerk
  • Pensionsfonds: größere Anlagefreiheit in Aktien, deshalb der übliche Weg für die Auslagerung bestehender Pensionszusagen aus der Bilanz
  • Unterstützungskasse: keine betragsmäßige Begrenzung durch Paragraf 3 Nr. 63 EStG, deshalb der Weg für Versorgungsbeiträge oberhalb von 8.112 Euro im Jahr
  • Direktzusage: Sie sagen die Leistung unmittelbar zu und bilden dafür eine Rückstellung nach Paragraf 6a EStG in Ihrer Bilanz
  • Absicherung von Invalidität über eine eingeschlossene Berufsunfähigkeitsrente oder mindestens eine Beitragsbefreiung
  • Hinterbliebenenleistung für Ehepartner, Lebensgefährten und Kinder nach den Vorgaben des Betriebsrentengesetzes
  • Arbeitgeberzuschuss von mindestens 15 Prozent auf umgewandeltes Entgelt, soweit Sie dadurch Sozialversicherungsbeiträge einsparen
  • Versorgungsordnung, Zusagedokumente und Nachträge als Grundlage für Lohnbuchhaltung, Betriebsprüfung und Streitfall

Das ist nicht abgesichert

  • Beiträge oberhalb von 8.112 Euro im Jahr sind über Paragraf 3 Nr. 63 EStG nicht mehr steuerfrei, dafür braucht es einen anderen Durchführungsweg
  • Zwischen 4.056 und 8.112 Euro besteht Steuerfreiheit, aber keine Sozialversicherungsfreiheit, diese Grenze wird in Lohnabrechnungen regelmäßig verwechselt
  • Die Einstandspflicht des Arbeitgebers entfällt nicht dadurch, dass ein Versorgungsträger eingeschaltet wird
  • Rein private Verträge Ihrer Mitarbeitenden fallen nicht unter die betriebliche Altersvorsorge, auch wenn Sie sich mit einem Zuschuss beteiligen
  • Eine mündliche Zusage ohne schriftliche Grundlage lässt sich nach fünfzehn Jahren nicht mehr nachweisen und führt regelmäßig zu Streit
  • Zusagen an einzelne Personen ohne sachliche Begründung sind über den Gleichbehandlungsgrundsatz angreifbar und lösen Ansprüche der übrigen Belegschaft aus
  • Erdiente und unverfallbare Anwartschaften lassen sich praktisch nicht mehr kürzen, auch nicht in wirtschaftlich schwierigen Jahren
Ausbaustufen

Modelle, mit denen Betriebe in der Region arbeiten

Drei Ausbaustufen, die sich in der Praxis bewährt haben. Sie lassen sich kombinieren und schrittweise erweitern, ohne dass bestehende Zusagen angetastet werden müssen.

Pflichtmodell

Für Betriebe bis etwa 30 Beschäftigte, die den gesetzlichen Rahmen sauber erfüllen wollen

  • Entgeltumwandlung über eine Direktversicherung als einheitlichen Weg für alle Neuzugänge
  • Gesetzlicher Arbeitgeberzuschuss von 15 Prozent korrekt berechnet und im Vertrag abgebildet
  • Ausschöpfung der Steuerfreiheit nach Paragraf 3 Nr. 63 EStG bis 8.112 Euro im Jahr
  • Schriftliche Versorgungsordnung mit klaren Teilnahmeregeln und Widerrufsvorbehalten
  • Ablauf für Eintritt, Austritt, Elternzeit und lange Krankheit schriftlich definiert
  • Bestandsaufnahme aller vorhandenen Verträge, auch der mitgebrachten
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Am häufigsten gewählt

Arbeitgebermodell

Der Standard für Betriebe ab 30 Beschäftigten im Wettbewerb um Fachkräfte

  • Arbeitgeberfinanzierter Grundbaustein für alle, üblich sind 25 bis 100 Euro je Kopf und Monat
  • Matching-Modell: Sie erhöhen den Zuschuss, wenn der Mitarbeitende selbst umwandelt
  • Staffelung nach Betriebszugehörigkeit als Bindungsinstrument, etwa ab dem dritten und ab dem zehnten Jahr
  • Einschluss von Berufsunfähigkeit und Hinterbliebenenleistung in die Zusage
  • Beratungstermine für die Belegschaft im Betrieb, auch in Früh- und Spätschicht
  • Digitale Verwaltung und eine einheitliche Beitragsliste für die Lohnbuchhaltung
  • Jährlicher Bestandscheck vor der Betriebsprüfung
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Kombimodell

Für Führungskräfte, Geschäftsführung und Versorgungen über 8.112 Euro im Jahr

  • Direktversicherung bis zur steuerlichen Grenze, darüber Unterstützungskasse ohne Betragsbegrenzung
  • Eigene Versorgungsstufe für Führungskräfte und Geschäftsführung
  • Prüfung von Erdienbarkeit und Angemessenheit bei Zusagen an Gesellschafter-Geschäftsführer
  • Abstimmung mit Steuerberater und Wirtschaftsprüfer vor jeder Unterschrift
  • Anbindung an ein tarifliches Versorgungswerk, wo ein Tarifvertrag gilt
  • Konzept für die spätere Auslagerung bestehender Pensionszusagen aus der Bilanz
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Welche Bausteine in Backnang sinnvoll sind, klären wir im Gespräch. Maßgeblich sind die jeweiligen Versicherungsbedingungen.

Aus der Praxis

Aus der Praxis

Drei Situationen, wie sie uns in Betrieben der Region regelmäßig begegnen.

Vergessener Arbeitgeberzuschuss

Ein Zerspanungsbetrieb bei Ilshofen mit 34 Mitarbeitenden hatte die Entgeltumwandlung seit Jahren laufen, den gesetzlichen Zuschuss von 15 Prozent aber nur bei Neuverträgen berücksichtigt. Bei einer Prüfung wurden die Altzusagen ab 2022 nachgefordert. Ohne Korrektur wäre die Forderung mit jedem weiteren Jahr gewachsen, und die Ansprüche der Mitarbeitenden wären zusätzlich arbeitsrechtlich durchsetzbar geblieben. Wir haben den Bestand aufgearbeitet, Nachträge erstellt und die Beitragslisten umgestellt.

circa 11.000 Euro Nachzahlung

Zwölf Gesellschaften, ein Ordner

Ein Logistikunternehmen aus Crailsheim verwaltete Verträge bei zwölf Anbietern, entstanden über Jahre durch mitgebrachte Verträge. Jede Änderung kostete die Personalabteilung Stunden. Wir haben die Bestände gesichtet, neue Zusagen auf einen Weg gebündelt und eine Versorgungsordnung erstellt. Ohne diesen Schritt wäre der Aufwand mit jeder Einstellung weiter gestiegen. Der Verwaltungsaufwand ging nach Einschätzung der Personalleitung um mehr als die Hälfte zurück.

rund 40 Arbeitsstunden im Jahr gespart

Zusage als Argument in der Einstellung

Ein Familienbetrieb aus der Verpackungstechnik in Schwäbisch Hall suchte über sieben Monate einen Elektroniker. Wir haben einen arbeitgeberfinanzierten Grundbaustein für alle Mitarbeitenden eingeführt, ergänzt um ein Matching bei eigener Umwandlung. Die Stelle wurde im zweiten Anlauf besetzt, und zwei langjährige Mitarbeitende haben ihre eigene Umwandlung daraufhin erhöht. Sieben Monate Vakanz kosten in dieser Position ein Vielfaches des Jahresbeitrags.

circa 600 Euro jährlicher Arbeitgeberbeitrag je Kopf
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Was wir in Backnang sonst noch absichern

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Für Privatkunden in Backnang

Häufige Fragen

Fragen zu Betriebliche Altersvorsorge in Backnang

Steigt der Beitrag zur Direktversicherung über die Jahre von allein?
Nur wenn Sie eine Dynamik vereinbaren. Üblich sind 3 bis 5 Prozent im Jahr, damit die Zusage nicht hinter den Löhnen zurückbleibt. Ein Zulieferer im Lerchenäcker hat für seine Belegschaft 3 Prozent gewählt, aus 100 Euro Monatsbeitrag werden so nach zehn Jahren rund 134 Euro. Jede Erhöhung darf der Mitarbeitende ablehnen, meist zweimal hintereinander, danach ruht die Dynamik. Wir legen die Stufen so, dass die steuerfreien 8.112 Euro im Jahr nicht überschritten werden.
Ich habe einen kleinen Handwerksbetrieb im Gerberviertel. Was bringt mir die Entgeltumwandlung steuerlich?
Der umgewandelte Beitrag mindert bis 8.112 Euro im Jahr das steuerpflichtige Bruttoentgelt, bis 4.056 Euro zusätzlich das sozialversicherungspflichtige. Ihr Zuschuss ist Betriebsausgabe. Bei einem Gesellen mit 200 Euro Umwandlung sparen Sie unterhalb der Beitragsbemessungsgrenzen rund 40 Euro Arbeitgeberanteil im Monat und geben davon mindestens 30 Euro weiter. Ihre Leute spüren vom umgewandelten Betrag netto oft nur etwa die Hälfte. Die spätere Rente ist dafür voll steuerpflichtig, und oberhalb des Freibetrags fallen Beiträge zur Krankenversicherung an.
In der Nachrichtentechnik am Ort haben die großen Häuser längst eine Versorgungszusage. Wie halte ich als Zulieferer mit?
Sie müssen nicht dasselbe bieten, aber etwas Vergleichbares. Wer von Tesat-Spacecom oder telent zu Ihnen wechselt, bringt eine Anwartschaft mit und fragt nach der Fortführung. Ein arbeitgeberfinanzierter Grundbaustein von 50 Euro je Kopf im Monat, ergänzt um ein Matching bei eigener Umwandlung, ist in dieser Größenordnung machbar und im Vorstellungsgespräch belegbar. Wichtig ist, dass die Zusage in einer schriftlichen Versorgungsordnung steht und nicht nur mündlich im Raum hängt.
Wir sind ein Anlagenbauer aus Waldrems, unsere Monteure sind wochenlang im Ausland. Läuft die Betriebsrente dann weiter?
Solange das deutsche Arbeitsverhältnis bestehen bleibt und eine Entsendung vorliegt, läuft die Zusage weiter, auch bei mehreren Monaten Montage in Übersee. Anders wird es bei einem lokalen Vertrag mit einer ausländischen Gesellschaft. Dann endet die Umwandlung, der Vertrag wird beitragsfrei gestellt oder privat fortgeführt, die erdiente Anwartschaft bleibt erhalten. Klären Sie vor jeder längeren Entsendung, welchem Sozialversicherungsrecht der Mitarbeitende unterliegt, denn davon hängt die Beitragsfreiheit der Umwandlung ab.
Ich führe ein Ladengeschäft in der Backnanger Innenstadt mit vier Angestellten. Lohnt sich das bei der Größe?
Ja, wenn Sie den Aufwand klein halten. Bei vier Beschäftigten reicht ein Durchführungsweg für alle, eine kurze Versorgungsordnung und eine Beitragsliste, die Ihre Lohnbuchhaltung ohne Zusatzsoftware bedienen kann. Rechnen Sie mit 25 bis 50 Euro je Kopf im Monat, das sind bei vier Köpfen 1.200 bis 2.400 Euro im Jahr. Weniger sinnvoll ist es, wenn Sie überwiegend Aushilfen und kurzfristig Beschäftigte haben, denn dort entstehen nur Kleinstanwartschaften und Verwaltung.
Viele unserer Leute pendeln über die B14 oder mit der Murrbahn. Spielt das für die Betriebsrente eine Rolle?
Für die Zusage selbst nicht, für die Umsetzung schon. Wer täglich eine Stunde unterwegs ist, hat abends keine Lust auf Papier. Wir kommen deshalb in den Betrieb, auch in die Frühschicht, und klären die Umwandlung dort in etwa zwanzig Minuten je Person. Und wer wegen der Fahrzeit einen Wechsel Richtung Stuttgart erwägt, vergleicht auch die Versorgung. Eine Direktversicherung, die er zum neuen Arbeitgeber mitnehmen kann, nimmt diesem Gespräch die Schärfe.
Wir suchen seit Monaten einen Servicetechniker und konkurrieren mit Arbeitgebern in Winnenden und Stuttgart. Hilft eine Betriebsrente dabei?
Sie entscheidet selten allein, fällt aber auf, weil viele Betriebe im Umland nur den Pflichtzuschuss zahlen. Nennen Sie in der Anzeige einen konkreten Betrag, etwa 60 Euro monatlich vom Arbeitgeber ab dem ersten Tag, statt eines allgemeinen Hinweises auf betriebliche Altersvorsorge. Eine Staffelung nach Betriebszugehörigkeit wirkt zusätzlich auf die Leute, die schon da sind. Gemessen an mehreren Monaten unbesetzter Stelle bleibt der Jahresbeitrag ein überschaubarer Posten.
Wir sind tarifgebunden in der Metallbranche. Brauchen wir trotzdem eine eigene Versorgungsordnung?
Ja. Der Tarifvertrag regelt, was Sie mindestens tun müssen, etwa über MetallRente und das tarifliche Zusatzgeld. Er regelt nicht, wie bei Ihnen Eintritt, Elternzeit, lange Krankheit oder ein Austritt behandelt werden und wer über welchen Weg umwandelt. Genau das gehört in eine Versorgungsordnung. Bei gemischten Belegschaften aus gewerblichen Mitarbeitenden, Angestellten und Geschäftsführung braucht es zudem sachliche Abgrenzungen, sonst greift der Gleichbehandlungsgrundsatz und die übrigen Beschäftigten leiten Ansprüche daraus ab.
Beratung vor Ort

So läuft ein Termin in Backnang

Backnang betreuen wir vom Büro in der Weilerwiese in Schwäbisch Hall aus. Über die B14 durch das Murrtal sind es rund 35 Minuten, alternativ fährt die Murrbahn ohne Umsteigen. Für Gewerbe und Sachversicherung ist Oliver Hartmann zuständig, für Gesundheit und Vorsorge Dario Caeiro, für größere Firmenkunden Sebastian Hopf. Ein Termin dauert meist rund 90 Minuten und findet bei Ihnen zu Hause oder im Betrieb statt. Am häufigsten geht es hier um Elementarschutz in der Talsohle und um die Versicherungssumme für Altbauten im Gerberviertel.

Betriebliche Altersvorsorge in Backnang: reden wir darüber

Ein Termin, eine ehrliche Einschätzung, ein Vorschlag der passt. Über die B14 durch das Murrtal sind es vom Büro in der Weilerwiese rund 35 Minuten. Für Termine kommen wir nach Backnang, es fährt auch die Murrbahn direkt.

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