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Betriebliche Altersvorsorge in Backnang
Betriebliche Altersvorsorge in Backnang bekommen Sie bei uns nicht als Paket von der Stange. Wir gehen Ihre Lage durch, benennen die Risiken, die hier eine Rolle spielen, und bauen darauf auf.
Was in Backnang tatsächlich zählt
In den technologiegeprägten Häusern am Standort gibt es meist eine Versorgungszusage, im Backnanger Handwerk und Handel dagegen oft nur den gesetzlichen Mindestzuschuss. Wer Mitarbeiter halten will, die mit der S3 in gut vierzig Minuten in Stuttgart wären, braucht mehr. Eine Direktversicherung mit rund 20 Prozent Arbeitgeberzuschuss kostet Sie nach Steuer- und Sozialabgabenersparnis spürbar weniger als derselbe Betrag als Lohnerhöhung, und der Vertrag läuft beim Wechsel des Mitarbeiters weiter.
Worum es in Backnang bei diesem Thema geht
Die Backnanger Arbeitgeberlandschaft ist gemischt: einige größere technologiegeprägte Häuser mit bestehender Versorgungszusage, daneben viele mittelständische Betriebe und Handwerksunternehmen, in denen die betriebliche Altersvorsorge ganz fehlt oder beim gesetzlichen Mindestzuschuss endet. Wer Mitarbeiter halten will, die mit der S3 in gut vierzig Minuten in Stuttgart wären, braucht mehr als das, und eine Direktversicherung mit rund 20 Prozent Zuschuss kostet Sie nach Steuer- und Sozialabgabenersparnis deutlich weniger als eine Lohnerhöhung derselben Höhe. Wir rechnen beide Wege nebeneinander aus.
Für Inhaber selbst geht es um Geschäftsführerversorgung, Absicherung des Betriebs beim Ausfall des Chefs und eine Unfallversicherung, die auch die Freizeit abdeckt. Wer täglich über die B14 pendelt oder mit der Murrbahn nach Stuttgart fährt, sollte zusätzlich die Arbeitskraft absichern, denn die gesetzliche Erwerbsminderungsrente liegt oft bei nur rund 900 Euro im Monat. Wir rechnen ohne Standardpaket, zeigen Ihnen die Lücke in Euro und kommen dafür zu Ihnen nach Backnang, auf Wunsch auch abends.
Sie erreichen uns unter 0791 94093050. Über die B14 durch das Murrtal sind es vom Büro in der Weilerwiese rund 35 Minuten. Für Termine kommen wir nach Backnang, es fährt auch die Murrbahn direkt.
Backnang, rund 38.000 Einwohner im Rems-Murr-Kreis
Backnang liegt im Murrtal, dort wo die Weissach in die Murr mündet, und hat rund 38.000 Einwohner. Die Stadt schiebt sich vom Talboden an den Hängen hoch, was das Stadtbild bis heute prägt: Die Altstadt sitzt auf einem Sporn über dem Fluss, darunter zieht sich das alte Gerberviertel entlang des Wassers. Zur Kernstadt gehören Steinbach, Waldrems, Maubach, Heiningen und Strümpfelbach. Ringsum liegen Wald, Streuobstwiesen und die Ausläufer der Backnanger Bucht, im Osten beginnen die Löwensteiner Berge und die Berglen. Als Mittelzentrum versorgt Backnang ein Einzugsgebiet von etwa 120.000 Menschen, entsprechend belebt ist die Innenstadt.
Die Wirtschaftsgeschichte von Backnang hat zwei große Kapitel. Das erste ist die Gerberei: Um 1900 arbeiteten hier über hundert Gerbermeister mit ihren Gesellen, das Leder ging in die ganze Welt. Nach dem Zweiten Weltkrieg brach diese Branche weg, geblieben sind das Gerberviertel und mit Kerling International ein Unternehmen aus der Lederchemie. Das zweite Kapitel ist die Nachrichtentechnik. Aus dem früheren AEG-Standort entstand ein Cluster, das heute von Ericsson, telent und Tesat-Spacecom mit Technik für Satellitenkommunikation getragen wird. Dazu kommt d und b audiotechnik mit professioneller Beschallungstechnik. Im Industrie- und Gewerbegebiet Lerchenäcker sitzen Zulieferer, Logistik und Handwerk. Mehr Menschen pendeln nach Backnang hinein als heraus.
Murr und Weissach nach Starkregen
Beide Gewässer reagieren binnen Stunden auf Gewitter in den Löwensteiner Bergen, weil die Hänge das Wasser rasch abgeben. In der Talsohle stehen dann Keller, Werkstätten und Ladenlokale unter Wasser. Ein ausgeräumter und neu ausgebauter Keller kostet rund 15.000 Euro, eine überflutete Werkstatt mit Maschinen und Warenbestand eher rund 150.000 Euro. Elementarschutz und eine funktionierende Rückstausicherung sind in Backnang wichtiger als in vielen Nachbarorten.
Alte Substanz im Gerberviertel
Die Gebäude am Wasser sind teilweise mehrere hundert Jahre alt, eng gestellt und im Lauf der Zeit vielfach umgebaut worden. Alte Leitungen, verwinkelte Dachstühle und Holzsubstanz erhöhen das Brand- und Leitungswasserrisiko, und ein Leitungswasserschaden in denkmalgeschützter Substanz erreicht schnell rund 80.000 Euro. Die Versicherungssumme sollte den tatsächlichen Wiederaufbauwert abbilden, nicht einen fortgeschriebenen Altwert.
Technologische Abhängigkeit einzelner Branchen
Nachrichtentechnik und Satellitenkommunikation sind starke Standbeine, aber sie hängen an großen Projekten und langen Entwicklungszyklen. Für Zulieferer und Dienstleister im Umfeld heißt das schwankende Auslastung und wenige, dafür große offene Rechnungen. Bei einer Marge von rund 5 Prozent frisst ein Ausfall von rund 50.000 Euro den Gewinn aus einer Million Euro Umsatz. Forderungsausfall, Betriebsunterbrechung und eine belastbare Cyberdeckung sind hier keine theoretischen Themen.
B14 durch das Murrtal
Die B14 ist die Hauptachse zwischen Stuttgart und Schwäbisch Hall und entsprechend belastet, mit Steigungen, Kurven und wechselnden Geschwindigkeiten. Im Winter kommen Glätte in den Waldabschnitten und Wildwechsel bei Oppenweiler und Sulzbach dazu. Ein Zusammenstoß mit einem Reh kostet an einem Mittelklassewagen rund 3.500 Euro, ein Auffahrschaden im zähen Berufsverkehr Richtung Winnenden meist mehr. Kaskoschutz ohne Beschränkung auf Haarwild lohnt sich hier.
Die fünf Durchführungswege und was sie unterscheidet
Für Arbeitgeber in Backnang beginnt die Auswahl beim Durchführungsweg. Das Betriebsrentengesetz kennt fünf Wege, eine Zusage zu erfüllen. Sie unterscheiden sich darin, wer die Leistung erbringt, wie sie in Ihrer Bilanz auftaucht und wie viel Verwaltung entsteht. Für die meisten mittelständischen Betriebe ist die Direktversicherung der richtige Weg: bilanzneutral, wenig Aufwand, klar geregelt. Bei höheren Versorgungen oder bei der Geschäftsführung kommen andere Wege ins Spiel, allein weil die steuerfreien Höchstbeträge nach Paragraf 3 Nr. 63 EStG bei 8.112 Euro im Jahr enden. Wir gehen die Wege mit Ihnen durch und entscheiden nicht nach Gewohnheit, sondern nach Beteiligungsstruktur, Bilanz und Versorgungshöhe.
Das ist abgesichert
- Direktversicherung: Sie sind Versicherungsnehmer, der Mitarbeitende ist versicherte Person und bezugsberechtigt, die Bilanz bleibt unberührt
- Pensionskasse: rechtlich selbstständige Versorgungseinrichtung, häufig Grundlage tariflicher Versorgungswerke in Industrie und Handwerk
- Pensionsfonds: größere Anlagefreiheit in Aktien, deshalb der übliche Weg für die Auslagerung bestehender Pensionszusagen aus der Bilanz
- Unterstützungskasse: keine betragsmäßige Begrenzung durch Paragraf 3 Nr. 63 EStG, deshalb der Weg für Versorgungsbeiträge oberhalb von 8.112 Euro im Jahr
- Direktzusage: Sie sagen die Leistung unmittelbar zu und bilden dafür eine Rückstellung nach Paragraf 6a EStG in Ihrer Bilanz
- Absicherung von Invalidität über eine eingeschlossene Berufsunfähigkeitsrente oder mindestens eine Beitragsbefreiung
- Hinterbliebenenleistung für Ehepartner, Lebensgefährten und Kinder nach den Vorgaben des Betriebsrentengesetzes
- Arbeitgeberzuschuss von mindestens 15 Prozent auf umgewandeltes Entgelt, soweit Sie dadurch Sozialversicherungsbeiträge einsparen
- Versorgungsordnung, Zusagedokumente und Nachträge als Grundlage für Lohnbuchhaltung, Betriebsprüfung und Streitfall
Das ist nicht abgesichert
- Beiträge oberhalb von 8.112 Euro im Jahr sind über Paragraf 3 Nr. 63 EStG nicht mehr steuerfrei, dafür braucht es einen anderen Durchführungsweg
- Zwischen 4.056 und 8.112 Euro besteht Steuerfreiheit, aber keine Sozialversicherungsfreiheit, diese Grenze wird in Lohnabrechnungen regelmäßig verwechselt
- Die Einstandspflicht des Arbeitgebers entfällt nicht dadurch, dass ein Versorgungsträger eingeschaltet wird
- Rein private Verträge Ihrer Mitarbeitenden fallen nicht unter die betriebliche Altersvorsorge, auch wenn Sie sich mit einem Zuschuss beteiligen
- Eine mündliche Zusage ohne schriftliche Grundlage lässt sich nach fünfzehn Jahren nicht mehr nachweisen und führt regelmäßig zu Streit
- Zusagen an einzelne Personen ohne sachliche Begründung sind über den Gleichbehandlungsgrundsatz angreifbar und lösen Ansprüche der übrigen Belegschaft aus
- Erdiente und unverfallbare Anwartschaften lassen sich praktisch nicht mehr kürzen, auch nicht in wirtschaftlich schwierigen Jahren
Modelle, mit denen Betriebe in der Region arbeiten
Drei Ausbaustufen, die sich in der Praxis bewährt haben. Sie lassen sich kombinieren und schrittweise erweitern, ohne dass bestehende Zusagen angetastet werden müssen.
Pflichtmodell
Für Betriebe bis etwa 30 Beschäftigte, die den gesetzlichen Rahmen sauber erfüllen wollen
- Entgeltumwandlung über eine Direktversicherung als einheitlichen Weg für alle Neuzugänge
- Gesetzlicher Arbeitgeberzuschuss von 15 Prozent korrekt berechnet und im Vertrag abgebildet
- Ausschöpfung der Steuerfreiheit nach Paragraf 3 Nr. 63 EStG bis 8.112 Euro im Jahr
- Schriftliche Versorgungsordnung mit klaren Teilnahmeregeln und Widerrufsvorbehalten
- Ablauf für Eintritt, Austritt, Elternzeit und lange Krankheit schriftlich definiert
- Bestandsaufnahme aller vorhandenen Verträge, auch der mitgebrachten
Arbeitgebermodell
Der Standard für Betriebe ab 30 Beschäftigten im Wettbewerb um Fachkräfte
- Arbeitgeberfinanzierter Grundbaustein für alle, üblich sind 25 bis 100 Euro je Kopf und Monat
- Matching-Modell: Sie erhöhen den Zuschuss, wenn der Mitarbeitende selbst umwandelt
- Staffelung nach Betriebszugehörigkeit als Bindungsinstrument, etwa ab dem dritten und ab dem zehnten Jahr
- Einschluss von Berufsunfähigkeit und Hinterbliebenenleistung in die Zusage
- Beratungstermine für die Belegschaft im Betrieb, auch in Früh- und Spätschicht
- Digitale Verwaltung und eine einheitliche Beitragsliste für die Lohnbuchhaltung
- Jährlicher Bestandscheck vor der Betriebsprüfung
Kombimodell
Für Führungskräfte, Geschäftsführung und Versorgungen über 8.112 Euro im Jahr
- Direktversicherung bis zur steuerlichen Grenze, darüber Unterstützungskasse ohne Betragsbegrenzung
- Eigene Versorgungsstufe für Führungskräfte und Geschäftsführung
- Prüfung von Erdienbarkeit und Angemessenheit bei Zusagen an Gesellschafter-Geschäftsführer
- Abstimmung mit Steuerberater und Wirtschaftsprüfer vor jeder Unterschrift
- Anbindung an ein tarifliches Versorgungswerk, wo ein Tarifvertrag gilt
- Konzept für die spätere Auslagerung bestehender Pensionszusagen aus der Bilanz
Welche Bausteine in Backnang sinnvoll sind, klären wir im Gespräch. Maßgeblich sind die jeweiligen Versicherungsbedingungen.
Aus der Praxis
Drei Situationen, wie sie uns in Betrieben der Region regelmäßig begegnen.
Vergessener Arbeitgeberzuschuss
Ein Zerspanungsbetrieb bei Ilshofen mit 34 Mitarbeitenden hatte die Entgeltumwandlung seit Jahren laufen, den gesetzlichen Zuschuss von 15 Prozent aber nur bei Neuverträgen berücksichtigt. Bei einer Prüfung wurden die Altzusagen ab 2022 nachgefordert. Ohne Korrektur wäre die Forderung mit jedem weiteren Jahr gewachsen, und die Ansprüche der Mitarbeitenden wären zusätzlich arbeitsrechtlich durchsetzbar geblieben. Wir haben den Bestand aufgearbeitet, Nachträge erstellt und die Beitragslisten umgestellt.
circa 11.000 Euro NachzahlungZwölf Gesellschaften, ein Ordner
Ein Logistikunternehmen aus Crailsheim verwaltete Verträge bei zwölf Anbietern, entstanden über Jahre durch mitgebrachte Verträge. Jede Änderung kostete die Personalabteilung Stunden. Wir haben die Bestände gesichtet, neue Zusagen auf einen Weg gebündelt und eine Versorgungsordnung erstellt. Ohne diesen Schritt wäre der Aufwand mit jeder Einstellung weiter gestiegen. Der Verwaltungsaufwand ging nach Einschätzung der Personalleitung um mehr als die Hälfte zurück.
rund 40 Arbeitsstunden im Jahr gespartZusage als Argument in der Einstellung
Ein Familienbetrieb aus der Verpackungstechnik in Schwäbisch Hall suchte über sieben Monate einen Elektroniker. Wir haben einen arbeitgeberfinanzierten Grundbaustein für alle Mitarbeitenden eingeführt, ergänzt um ein Matching bei eigener Umwandlung. Die Stelle wurde im zweiten Anlauf besetzt, und zwei langjährige Mitarbeitende haben ihre eigene Umwandlung daraufhin erhöht. Sieben Monate Vakanz kosten in dieser Position ein Vielfaches des Jahresbeitrags.
circa 600 Euro jährlicher Arbeitgeberbeitrag je KopfWas wir in Backnang sonst noch absichern
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Fragen zu Betriebliche Altersvorsorge in Backnang
Steigt der Beitrag zur Direktversicherung über die Jahre von allein?
Ich habe einen kleinen Handwerksbetrieb im Gerberviertel. Was bringt mir die Entgeltumwandlung steuerlich?
In der Nachrichtentechnik am Ort haben die großen Häuser längst eine Versorgungszusage. Wie halte ich als Zulieferer mit?
Wir sind ein Anlagenbauer aus Waldrems, unsere Monteure sind wochenlang im Ausland. Läuft die Betriebsrente dann weiter?
Ich führe ein Ladengeschäft in der Backnanger Innenstadt mit vier Angestellten. Lohnt sich das bei der Größe?
Viele unserer Leute pendeln über die B14 oder mit der Murrbahn. Spielt das für die Betriebsrente eine Rolle?
Wir suchen seit Monaten einen Servicetechniker und konkurrieren mit Arbeitgebern in Winnenden und Stuttgart. Hilft eine Betriebsrente dabei?
Wir sind tarifgebunden in der Metallbranche. Brauchen wir trotzdem eine eigene Versorgungsordnung?
So läuft ein Termin in Backnang
Backnang betreuen wir vom Büro in der Weilerwiese in Schwäbisch Hall aus. Über die B14 durch das Murrtal sind es rund 35 Minuten, alternativ fährt die Murrbahn ohne Umsteigen. Für Gewerbe und Sachversicherung ist Oliver Hartmann zuständig, für Gesundheit und Vorsorge Dario Caeiro, für größere Firmenkunden Sebastian Hopf. Ein Termin dauert meist rund 90 Minuten und findet bei Ihnen zu Hause oder im Betrieb statt. Am häufigsten geht es hier um Elementarschutz in der Talsohle und um die Versicherungssumme für Altbauten im Gerberviertel.
Betriebliche Altersvorsorge in Backnang: reden wir darüber
Ein Termin, eine ehrliche Einschätzung, ein Vorschlag der passt. Über die B14 durch das Murrtal sind es vom Büro in der Weilerwiese rund 35 Minuten. Für Termine kommen wir nach Backnang, es fährt auch die Murrbahn direkt.
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