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Ansbach, Kreisfreie Stadt in Mittelfranken

Betriebliche Altersvorsorge in Ansbach

Betriebliche Altersvorsorge in Ansbach: Wir schauen uns an, was Sie bereits haben, wo es Lücken gibt und was sich streichen lässt. Ein Angebot kommt erst danach, mit Begründung.

EntgeltumwandlungBeratung in AnsbachAntwort in einem Werktag

Was in Ansbach tatsächlich zählt

Starkregen im RezattalFränkische Rezat und Onolzbach sind ruhige Gewässer, bis ein Sommergewitter über der Stadt steht.
Denkmalgerechte Sanierung nach SchadenIn der barocken Innenstadt bestimmt die Denkmalpflege mit, wie repariert wird.
Wildwechsel auf B13 und B14Zwischen Ansbach, Lichtenau und Herrieden queren Rehe und Wildschweine regelmäßig die Bundesstraßen.
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2 StandorteSchwäbisch Hall und Crailsheim
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Betriebliche Altersvorsorge in Ansbach

Bei Bosch, Oechsler und Diehl gibt es tarifliche Bausteine, im Ansbacher Handwerk und bei den Dienstleistern rund um die Innenstadt dagegen oft gar nichts. Wer hier um Personal wirbt, kämpft gegen die sichere Zusatzversorgung des öffentlichen Diensts. Eine Direktversicherung mit rund 15 Prozent Arbeitgeberzuschuss kostet Sie nach Steuern und Sozialabgaben spürbar weniger als eine Gehaltserhöhung derselben Größe, und der Vertrag bleibt beim Mitarbeiter, wenn er einmal wechselt.

Vor Ort

Worum es in Ansbach bei diesem Thema geht

Kaum eine Stadt dieser Größe hat so viele Beschäftigte im öffentlichen Dienst wie Ansbach: Regierung von Mittelfranken, Bezirk, drei Gerichte, Hochschule und Stadtverwaltung. Bei Beamten ist die Rentenlücke kleiner, dafür entscheidet die Dienstunfähigkeit über alles, und wer in den ersten Dienstjahren ohne eigene Absicherung entlassen wird, steht mit einer Nachversicherung in der gesetzlichen Rente von oft nur rund 900 Euro da. Wir rechnen Ihre Versorgung anhand der Besoldungsstufe konkret durch und sichern die Dienstunfähigkeit mit einer echten Klausel ab, nicht mit einem Verweis auf Berufsunfähigkeit.

In der Industrie bei Bosch, Oechsler und Diehl gibt es tarifliche Bausteine, die man zuerst ausschöpfen sollte, bevor man daneben etwas Neues baut. Für Selbstständige, Handwerksmeister und Landwirte im Umland ist die betriebliche Altersvorsorge dagegen ein Werkzeug zur Personalbindung, und bei einem Nettoeinkommen von rund 3.500 Euro fehlen im Ruhestand typischerweise rund 1.100 Euro im Monat. Wir zeigen Ihnen diese Zahl schwarz auf weiß und ergänzen für Landwirte und Handwerker eine private Unfallversicherung, weil die gesetzliche nur während der Arbeitszeit greift.

Sie erreichen uns unter 0791 94093050. Vom Büro in der Beethovenstraße in Crailsheim führt die A6 ohne Umweg nach Osten. Bis zu einer der drei Ansbacher Anschlussstellen sind es rund 40 Minuten.

Der Ort

Ansbach, rund 41.000 Einwohner im Kreisfreie Stadt in Mittelfranken

Ansbach ist kreisfreie Stadt und Sitz der Regierung von Mittelfranken. Die Stadt liegt dort, wo der Onolzbach in die Fränkische Rezat mündet, etwa 40 Kilometer südwestlich von Nürnberg. Das Bild prägen die Markgrafenresidenz, die Orangerie im Hofgarten und eine geschlossene barocke Innenstadt, die den Krieg weitgehend überstanden hat. Um diesen Kern legen sich 54 Gemeindeteile, von Eyb und Hennenbach über Schalkhausen bis zu einzelnen Mühlen und Weilern im Rezattal. Mit rund 41.000 Einwohnern ist Ansbach das Verwaltungszentrum einer sehr ländlichen Region. Wer hier wohnt, hat Behörden, Gerichte, Klinikum und Hochschule vor der Tür und steht trotzdem nach zehn Minuten im Wald.

Die Wirtschaft ruht auf zwei Beinen, die sich sonst selten begegnen. Das eine ist der öffentliche Dienst: Regierung von Mittelfranken, Bezirk Mittelfranken, Amtsgericht, Landgericht und Verwaltungsgericht, dazu die Hochschule Ansbach. Das andere ist Industrie mit langer Tradition. Robert Bosch fertigt in Brodswinden mit mehreren tausend Beschäftigten, die Oechsler AG verarbeitet Kunststoffe für Automobil und Medizintechnik, Diehl Metering baut in Eyb Messtechnik. Dazu kommt die US Army Garrison Ansbach mit Barton Barracks, Katterbach und Urlas, die eigene Nachfrage nach Wohnraum, Handwerk und Dienstleistungen erzeugt. Viele Beschäftigte pendeln aus dem Landkreis herein, umgekehrt fahren Ansbacher morgens nach Nürnberg.

Starkregen im Rezattal

Fränkische Rezat und Onolzbach sind ruhige Gewässer, bis ein Sommergewitter über der Stadt steht. Dann drückt Wasser über die Kanalisation in Keller und Tiefgaragen, auch weit weg vom Ufer. Ein ausgeräumter, getrockneter und neu ausgebauter Keller kostet rund 15.000 Euro, eine vollgelaufene Tiefgarage mit beschädigter Technik deutlich mehr. Ohne Elementarbaustein zahlt weder die Gebäude- noch die Hausratversicherung davon etwas.

Denkmalgerechte Sanierung nach Schaden

In der barocken Innenstadt bestimmt die Denkmalpflege mit, wie repariert wird. Historische Fenster, Stuckdecken und Sandstein lassen sich nicht mit Baumarktware ersetzen, die Handwerkerstunde liegt höher und die Ausführung dauert länger. Der Wiederaufbauwert liegt dadurch oft rund 30 bis 50 Prozent über dem, was in alten Verträgen als Versicherungssumme steht. Diese Differenz trägt im Schaden der Eigentümer.

Wildwechsel auf B13 und B14

Zwischen Ansbach, Lichtenau und Herrieden queren Rehe und Wildschweine regelmäßig die Bundesstraßen. Wer im Dunkeln zur Frühschicht nach Brodswinden fährt, ist genau in der kritischen Zeit unterwegs. Ein Zusammenstoß mit einem Reh kostet an einem Mittelklassewagen rund 3.500 Euro, ein Ausweichmanöver mit Graben oder Baum eher rund 12.000 Euro. Die Teilkasko greift bei Haarwild, das Ausweichen nur mit erweiterter Klausel.

Abhängigkeit von wenigen Großkunden

Viele Kunststoff- und Metallbetriebe im Ansbacher Umland liefern an eine Handvoll Automobilkonzerne, einzelne Abnehmer stehen für rund 30 Prozent des Umsatzes. Fällt einer aus oder zahlt verspätet, gerät die Liquidität sofort in Schieflage. Bei einer Marge von rund 5 Prozent muss ein Ausfall von rund 100.000 Euro durch zwei Millionen Euro zusätzlichen Umsatz aufgefangen werden. Forderungsausfall und Betriebsunterbrechung wiegen hier schwerer als jede Sachdeckung.

Leistungen

Die fünf Durchführungswege und was sie unterscheidet

Für Arbeitgeber in Ansbach beginnt die Auswahl beim Durchführungsweg. Das Betriebsrentengesetz kennt fünf Wege, eine Zusage zu erfüllen. Sie unterscheiden sich darin, wer die Leistung erbringt, wie sie in Ihrer Bilanz auftaucht und wie viel Verwaltung entsteht. Für die meisten mittelständischen Betriebe ist die Direktversicherung der richtige Weg: bilanzneutral, wenig Aufwand, klar geregelt. Bei höheren Versorgungen oder bei der Geschäftsführung kommen andere Wege ins Spiel, allein weil die steuerfreien Höchstbeträge nach Paragraf 3 Nr. 63 EStG bei 8.112 Euro im Jahr enden. Wir gehen die Wege mit Ihnen durch und entscheiden nicht nach Gewohnheit, sondern nach Beteiligungsstruktur, Bilanz und Versorgungshöhe.

Das ist abgesichert

  • Direktversicherung: Sie sind Versicherungsnehmer, der Mitarbeitende ist versicherte Person und bezugsberechtigt, die Bilanz bleibt unberührt
  • Pensionskasse: rechtlich selbstständige Versorgungseinrichtung, häufig Grundlage tariflicher Versorgungswerke in Industrie und Handwerk
  • Pensionsfonds: größere Anlagefreiheit in Aktien, deshalb der übliche Weg für die Auslagerung bestehender Pensionszusagen aus der Bilanz
  • Unterstützungskasse: keine betragsmäßige Begrenzung durch Paragraf 3 Nr. 63 EStG, deshalb der Weg für Versorgungsbeiträge oberhalb von 8.112 Euro im Jahr
  • Direktzusage: Sie sagen die Leistung unmittelbar zu und bilden dafür eine Rückstellung nach Paragraf 6a EStG in Ihrer Bilanz
  • Absicherung von Invalidität über eine eingeschlossene Berufsunfähigkeitsrente oder mindestens eine Beitragsbefreiung
  • Hinterbliebenenleistung für Ehepartner, Lebensgefährten und Kinder nach den Vorgaben des Betriebsrentengesetzes
  • Arbeitgeberzuschuss von mindestens 15 Prozent auf umgewandeltes Entgelt, soweit Sie dadurch Sozialversicherungsbeiträge einsparen
  • Versorgungsordnung, Zusagedokumente und Nachträge als Grundlage für Lohnbuchhaltung, Betriebsprüfung und Streitfall

Das ist nicht abgesichert

  • Beiträge oberhalb von 8.112 Euro im Jahr sind über Paragraf 3 Nr. 63 EStG nicht mehr steuerfrei, dafür braucht es einen anderen Durchführungsweg
  • Zwischen 4.056 und 8.112 Euro besteht Steuerfreiheit, aber keine Sozialversicherungsfreiheit, diese Grenze wird in Lohnabrechnungen regelmäßig verwechselt
  • Die Einstandspflicht des Arbeitgebers entfällt nicht dadurch, dass ein Versorgungsträger eingeschaltet wird
  • Rein private Verträge Ihrer Mitarbeitenden fallen nicht unter die betriebliche Altersvorsorge, auch wenn Sie sich mit einem Zuschuss beteiligen
  • Eine mündliche Zusage ohne schriftliche Grundlage lässt sich nach fünfzehn Jahren nicht mehr nachweisen und führt regelmäßig zu Streit
  • Zusagen an einzelne Personen ohne sachliche Begründung sind über den Gleichbehandlungsgrundsatz angreifbar und lösen Ansprüche der übrigen Belegschaft aus
  • Erdiente und unverfallbare Anwartschaften lassen sich praktisch nicht mehr kürzen, auch nicht in wirtschaftlich schwierigen Jahren
Ausbaustufen

Modelle, mit denen Betriebe in der Region arbeiten

Drei Ausbaustufen, die sich in der Praxis bewährt haben. Sie lassen sich kombinieren und schrittweise erweitern, ohne dass bestehende Zusagen angetastet werden müssen.

Pflichtmodell

Für Betriebe bis etwa 30 Beschäftigte, die den gesetzlichen Rahmen sauber erfüllen wollen

  • Entgeltumwandlung über eine Direktversicherung als einheitlichen Weg für alle Neuzugänge
  • Gesetzlicher Arbeitgeberzuschuss von 15 Prozent korrekt berechnet und im Vertrag abgebildet
  • Ausschöpfung der Steuerfreiheit nach Paragraf 3 Nr. 63 EStG bis 8.112 Euro im Jahr
  • Schriftliche Versorgungsordnung mit klaren Teilnahmeregeln und Widerrufsvorbehalten
  • Ablauf für Eintritt, Austritt, Elternzeit und lange Krankheit schriftlich definiert
  • Bestandsaufnahme aller vorhandenen Verträge, auch der mitgebrachten
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Am häufigsten gewählt

Arbeitgebermodell

Der Standard für Betriebe ab 30 Beschäftigten im Wettbewerb um Fachkräfte

  • Arbeitgeberfinanzierter Grundbaustein für alle, üblich sind 25 bis 100 Euro je Kopf und Monat
  • Matching-Modell: Sie erhöhen den Zuschuss, wenn der Mitarbeitende selbst umwandelt
  • Staffelung nach Betriebszugehörigkeit als Bindungsinstrument, etwa ab dem dritten und ab dem zehnten Jahr
  • Einschluss von Berufsunfähigkeit und Hinterbliebenenleistung in die Zusage
  • Beratungstermine für die Belegschaft im Betrieb, auch in Früh- und Spätschicht
  • Digitale Verwaltung und eine einheitliche Beitragsliste für die Lohnbuchhaltung
  • Jährlicher Bestandscheck vor der Betriebsprüfung
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Kombimodell

Für Führungskräfte, Geschäftsführung und Versorgungen über 8.112 Euro im Jahr

  • Direktversicherung bis zur steuerlichen Grenze, darüber Unterstützungskasse ohne Betragsbegrenzung
  • Eigene Versorgungsstufe für Führungskräfte und Geschäftsführung
  • Prüfung von Erdienbarkeit und Angemessenheit bei Zusagen an Gesellschafter-Geschäftsführer
  • Abstimmung mit Steuerberater und Wirtschaftsprüfer vor jeder Unterschrift
  • Anbindung an ein tarifliches Versorgungswerk, wo ein Tarifvertrag gilt
  • Konzept für die spätere Auslagerung bestehender Pensionszusagen aus der Bilanz
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Welche Bausteine in Ansbach sinnvoll sind, klären wir im Gespräch. Maßgeblich sind die jeweiligen Versicherungsbedingungen.

Aus der Praxis

Aus der Praxis

Drei Situationen, wie sie uns in Betrieben der Region regelmäßig begegnen.

Vergessener Arbeitgeberzuschuss

Ein Zerspanungsbetrieb bei Ilshofen mit 34 Mitarbeitenden hatte die Entgeltumwandlung seit Jahren laufen, den gesetzlichen Zuschuss von 15 Prozent aber nur bei Neuverträgen berücksichtigt. Bei einer Prüfung wurden die Altzusagen ab 2022 nachgefordert. Ohne Korrektur wäre die Forderung mit jedem weiteren Jahr gewachsen, und die Ansprüche der Mitarbeitenden wären zusätzlich arbeitsrechtlich durchsetzbar geblieben. Wir haben den Bestand aufgearbeitet, Nachträge erstellt und die Beitragslisten umgestellt.

circa 11.000 Euro Nachzahlung

Zwölf Gesellschaften, ein Ordner

Ein Logistikunternehmen aus Crailsheim verwaltete Verträge bei zwölf Anbietern, entstanden über Jahre durch mitgebrachte Verträge. Jede Änderung kostete die Personalabteilung Stunden. Wir haben die Bestände gesichtet, neue Zusagen auf einen Weg gebündelt und eine Versorgungsordnung erstellt. Ohne diesen Schritt wäre der Aufwand mit jeder Einstellung weiter gestiegen. Der Verwaltungsaufwand ging nach Einschätzung der Personalleitung um mehr als die Hälfte zurück.

rund 40 Arbeitsstunden im Jahr gespart

Zusage als Argument in der Einstellung

Ein Familienbetrieb aus der Verpackungstechnik in Schwäbisch Hall suchte über sieben Monate einen Elektroniker. Wir haben einen arbeitgeberfinanzierten Grundbaustein für alle Mitarbeitenden eingeführt, ergänzt um ein Matching bei eigener Umwandlung. Die Stelle wurde im zweiten Anlauf besetzt, und zwei langjährige Mitarbeitende haben ihre eigene Umwandlung daraufhin erhöht. Sieben Monate Vakanz kosten in dieser Position ein Vielfaches des Jahresbeitrags.

circa 600 Euro jährlicher Arbeitgeberbeitrag je Kopf
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Was wir in Ansbach sonst noch absichern

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Für Privatkunden in Ansbach

Häufige Fragen

Fragen zu Betriebliche Altersvorsorge in Ansbach

Ein Mitarbeiter aus unserem Werk in Eyb wird berufsunfähig. Wie läuft das mit der Betriebsrente ab?
Der Leistungsfall wird beim Versorgungsträger gemeldet, in der Regel von Ihnen als Versicherungsnehmer, und der Mitarbeitende reicht die ärztlichen Unterlagen ein. Melden Sie zügig, denn eine Leistung setzt oft erst mit dem Eingang der vollständigen Anzeige ein, rückwirkend wird selten gezahlt. Bis zur Entscheidung läuft der Beitrag weiter, wenn keine Beitragsbefreiung greift. Beim Altersrentenbeginn melden wir uns rund sechs Monate vorher, weil die Wahl zwischen Rente und Kapital dann noch offensteht.
Unsere Lohnbuchhaltung sitzt extern in Nürnberg. Was müssen wir trotzdem selbst im Blick behalten?
Die Zuschusspflicht von 15 Prozent, die Meldung von Eintritt, Austritt, Elternzeit und langer Krankheit und die Frage, ob der Beitrag in den Vertrag geflossen ist. Wird ein Zuschuss nur in der Abrechnung ausgewiesen, aber nicht eingezahlt, fällt das bei der nächsten Prüfung auf, und Sie zahlen für alle betroffenen Jahre nach. Auch eine Versorgungsordnung gehört ins Haus und nicht ins Steuerbüro. Wir richten die Übergaben so ein, dass klar ist, wer welche Meldung schickt.
Wir stellen jemanden ein, der bisher bei der Stadtverwaltung war und dort eine Zusatzversorgung hatte. Was passiert damit?
Die Anwartschaft aus der Zusatzversorgung bleibt bestehen und ruht, sie geht nicht verloren. Eine Übertragung in Ihre Direktversicherung ist in aller Regel nicht möglich, weil die Systeme unterschiedlich sind. Bringt jemand dagegen eine Direktversicherung von einem früheren Betrieb mit, kann er sie privat weiterführen, beitragsfrei stellen oder nach Paragraf 4 BetrAVG übertragen lassen, wenn beide Seiten mitmachen. Neue Umwandlungen laufen dann über Ihren Weg, sonst wächst die Zahl der Gesellschaften wieder.
In unserem Handwerksbetrieb in Schalkhausen zahlen wir schon eine betriebliche Krankenversicherung. Ist die Altersvorsorge dann zu viel des Guten?
Nein, die beiden sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an. Das Gesundheitsbudget wirkt sofort und wird jedes Jahr genutzt, die Altersvorsorge wirkt in dreißig Jahren. Wer nur eines von beidem anbietet, deckt entweder das Heute oder das Später ab. Wichtig ist die Abgrenzung bei den Kosten: Das Gesundheitsbudget läuft in der Regel als Sachbezug, die Umwandlung aus dem Bruttoentgelt. Wir legen beide Bausteine nebeneinander und schauen, was Ihre Belegschaft im Gespräch tatsächlich nachfragt.
Bei uns arbeiten viele Teilzeitkräfte und Aushilfen aus den Gemeindeteilen um Hennenbach. Können die alle mitmachen?
Der Anspruch auf Entgeltumwandlung gilt für alle sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, unabhängig von der Stundenzahl. Teilzeitkräfte, befristete Kräfte und Auszubildende gehören dazu, Minijobber können teilnehmen, wenn sie eigene Beiträge zahlen. Leiharbeitnehmer laufen über ihren Verleiher. Ob Ihre Zusage darüber hinaus Hinterbliebene absichert, hängt am Personenkreis in der Zusage: Ehepartner und Kinder sind üblich, Lebensgefährten nur mit den Voraussetzungen des Betriebsrentengesetzes. Das schreiben wir in der Versorgungsordnung ausdrücklich hin.
Wir sind Kunststoffverarbeiter und liefern an die Automobilindustrie. Wie sicher ist eine Zusage, wenn ein Großkunde wegbricht?
Die Zusage bleibt bestehen, auch in schlechten Jahren. Erdiente und unverfallbare Anwartschaften lassen sich praktisch nicht mehr kürzen, deshalb ist die Bauform entscheidend. Ein arbeitgeberfinanzierter Grundbaustein mit fester Summe je Kopf lässt sich für die Zukunft anpassen, eine offene Zusage auf eine bestimmte Rentenhöhe nicht. Wenn ein Abnehmer für rund 30 Prozent Ihres Umsatzes steht, wählen wir deshalb eine beitragsorientierte Leistungszusage und schreiben Vorbehalte für die Zukunft sauber in die Versorgungsordnung.
Unsere Bewerber vergleichen uns mit der Regierung von Mittelfranken. Wie halten wir dagegen?
Mit einer Zusage, die man beziffern kann. Der öffentliche Dienst punktet mit einer Zusatzversorgung, über die niemand nachdenken muss. Dagegen hilft kein Hinweis auf gute Stimmung, sondern eine Zahl im Vorstellungsgespräch: ein Grundbaustein von 50 Euro je Kopf und Monat, ohne dass der Bewerber selbst etwas zahlt, dazu ein Matching für alle, die umwandeln. Wichtig ist, dass die Zusage schon in der Stellenanzeige steht und später auf dem Lohnzettel auftaucht.
Wir bilden jedes Jahr vier junge Leute aus, die meisten aus Herrieden und Lichtenau. Lohnt sich das bei einer Ausbildungsvergütung überhaupt?
Gerade dort wirkt der Zuschuss am stärksten, weil kleine Beträge über vierzig Jahre laufen. 25 Euro im Monat, davon ein Teil von Ihnen, sind für den Azubi kaum spürbar, ergeben aber einen ordentlichen Grundstock. Aus Sicht des Betriebs ist es außerdem ein Argument, das im ersten Gespräch nichts kostet und nach der Ausbildung bindet. Wenn jemand nach der Lehre wechselt, nimmt er den Vertrag mit, was für viele eher dafür als dagegen spricht.
Beratung vor Ort

So läuft ein Termin in Ansbach

Ansbach betreuen wir vom Büro in der Beethovenstraße 48 in Crailsheim aus. Über die A6 sind es bis zu einer der drei Ansbacher Anschlussstellen rund 40 Minuten, ohne Umweg über Nebenstrecken. Für Gewerbe und Sachversicherung ist Oliver Hartmann zuständig, für Gesundheit und Vorsorge Dario Caeiro, für größere Firmenkunden Sebastian Hopf. Ein Termin dauert meist rund 90 Minuten und findet bei Ihnen zu Hause oder im Betrieb statt. Am häufigsten geht es hier um die Versicherungssumme denkmalgeschützter Gebäude, um Elementarschutz und um Beihilfe.

Betriebliche Altersvorsorge in Ansbach: reden wir darüber

Ein Termin, eine ehrliche Einschätzung, ein Vorschlag der passt. Vom Büro in der Beethovenstraße in Crailsheim führt die A6 ohne Umweg nach Osten. Bis zu einer der drei Ansbacher Anschlussstellen sind es rund 40 Minuten.

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