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Versorgungswerke in Ansbach
Für Versorgungswerke in Ansbach beraten wir aus dem Büro in Crailsheim heraus. Wir kennen die Betriebe, die Wege und die Themen, die hier immer wieder aufkommen.
Was in Ansbach tatsächlich zählt
Ansbach ist Gerichtsstandort mit Amtsgericht, Landgericht und Verwaltungsgericht, dazu kommen die Ärzte am Klinikum und an den Bezirkskliniken Mittelfranken. Anwälte und Ärzte zahlen hier ins berufsständische Versorgungswerk statt in die Rentenkasse. Berufsunfähigkeit erkennt die Satzung meist erst an, wenn die Zulassung zurückgegeben wird, also alles oder nichts. Wir lesen Ihre Satzung und legen eine private Rente von rund 3.000 Euro monatlich darüber, die früher greift.
Worum es in Ansbach bei diesem Thema geht
Kaum eine Stadt dieser Größe hat so viele Beschäftigte im öffentlichen Dienst wie Ansbach: Regierung von Mittelfranken, Bezirk, drei Gerichte, Hochschule und Stadtverwaltung. Bei Beamten ist die Rentenlücke kleiner, dafür entscheidet die Dienstunfähigkeit über alles, und wer in den ersten Dienstjahren ohne eigene Absicherung entlassen wird, steht mit einer Nachversicherung in der gesetzlichen Rente von oft nur rund 900 Euro da. Wir rechnen Ihre Versorgung anhand der Besoldungsstufe konkret durch und sichern die Dienstunfähigkeit mit einer echten Klausel ab, nicht mit einem Verweis auf Berufsunfähigkeit.
In der Industrie bei Bosch, Oechsler und Diehl gibt es tarifliche Bausteine, die man zuerst ausschöpfen sollte, bevor man daneben etwas Neues baut. Für Selbstständige, Handwerksmeister und Landwirte im Umland ist die betriebliche Altersvorsorge dagegen ein Werkzeug zur Personalbindung, und bei einem Nettoeinkommen von rund 3.500 Euro fehlen im Ruhestand typischerweise rund 1.100 Euro im Monat. Wir zeigen Ihnen diese Zahl schwarz auf weiß und ergänzen für Landwirte und Handwerker eine private Unfallversicherung, weil die gesetzliche nur während der Arbeitszeit greift.
Sie erreichen uns unter 0791 94093050. Vom Büro in der Beethovenstraße in Crailsheim führt die A6 ohne Umweg nach Osten. Bis zu einer der drei Ansbacher Anschlussstellen sind es rund 40 Minuten.
Ansbach, rund 41.000 Einwohner im Kreisfreie Stadt in Mittelfranken
Ansbach ist kreisfreie Stadt und Sitz der Regierung von Mittelfranken. Die Stadt liegt dort, wo der Onolzbach in die Fränkische Rezat mündet, etwa 40 Kilometer südwestlich von Nürnberg. Das Bild prägen die Markgrafenresidenz, die Orangerie im Hofgarten und eine geschlossene barocke Innenstadt, die den Krieg weitgehend überstanden hat. Um diesen Kern legen sich 54 Gemeindeteile, von Eyb und Hennenbach über Schalkhausen bis zu einzelnen Mühlen und Weilern im Rezattal. Mit rund 41.000 Einwohnern ist Ansbach das Verwaltungszentrum einer sehr ländlichen Region. Wer hier wohnt, hat Behörden, Gerichte, Klinikum und Hochschule vor der Tür und steht trotzdem nach zehn Minuten im Wald.
Die Wirtschaft ruht auf zwei Beinen, die sich sonst selten begegnen. Das eine ist der öffentliche Dienst: Regierung von Mittelfranken, Bezirk Mittelfranken, Amtsgericht, Landgericht und Verwaltungsgericht, dazu die Hochschule Ansbach. Das andere ist Industrie mit langer Tradition. Robert Bosch fertigt in Brodswinden mit mehreren tausend Beschäftigten, die Oechsler AG verarbeitet Kunststoffe für Automobil und Medizintechnik, Diehl Metering baut in Eyb Messtechnik. Dazu kommt die US Army Garrison Ansbach mit Barton Barracks, Katterbach und Urlas, die eigene Nachfrage nach Wohnraum, Handwerk und Dienstleistungen erzeugt. Viele Beschäftigte pendeln aus dem Landkreis herein, umgekehrt fahren Ansbacher morgens nach Nürnberg.
Starkregen im Rezattal
Fränkische Rezat und Onolzbach sind ruhige Gewässer, bis ein Sommergewitter über der Stadt steht. Dann drückt Wasser über die Kanalisation in Keller und Tiefgaragen, auch weit weg vom Ufer. Ein ausgeräumter, getrockneter und neu ausgebauter Keller kostet rund 15.000 Euro, eine vollgelaufene Tiefgarage mit beschädigter Technik deutlich mehr. Ohne Elementarbaustein zahlt weder die Gebäude- noch die Hausratversicherung davon etwas.
Denkmalgerechte Sanierung nach Schaden
In der barocken Innenstadt bestimmt die Denkmalpflege mit, wie repariert wird. Historische Fenster, Stuckdecken und Sandstein lassen sich nicht mit Baumarktware ersetzen, die Handwerkerstunde liegt höher und die Ausführung dauert länger. Der Wiederaufbauwert liegt dadurch oft rund 30 bis 50 Prozent über dem, was in alten Verträgen als Versicherungssumme steht. Diese Differenz trägt im Schaden der Eigentümer.
Wildwechsel auf B13 und B14
Zwischen Ansbach, Lichtenau und Herrieden queren Rehe und Wildschweine regelmäßig die Bundesstraßen. Wer im Dunkeln zur Frühschicht nach Brodswinden fährt, ist genau in der kritischen Zeit unterwegs. Ein Zusammenstoß mit einem Reh kostet an einem Mittelklassewagen rund 3.500 Euro, ein Ausweichmanöver mit Graben oder Baum eher rund 12.000 Euro. Die Teilkasko greift bei Haarwild, das Ausweichen nur mit erweiterter Klausel.
Abhängigkeit von wenigen Großkunden
Viele Kunststoff- und Metallbetriebe im Ansbacher Umland liefern an eine Handvoll Automobilkonzerne, einzelne Abnehmer stehen für rund 30 Prozent des Umsatzes. Fällt einer aus oder zahlt verspätet, gerät die Liquidität sofort in Schieflage. Bei einer Marge von rund 5 Prozent muss ein Ausfall von rund 100.000 Euro durch zwei Millionen Euro zusätzlichen Umsatz aufgefangen werden. Forderungsausfall und Betriebsunterbrechung wiegen hier schwerer als jede Sachdeckung.
Die wichtigsten Versorgungswerke im Überblick
Für Betriebe in Ansbach ergibt sich das zuständige Versorgungswerk aus der Branche, nicht aus der Wahl des Arbeitgebers. Welches Versorgungswerk für Sie zuständig ist, ergibt sich aus Ihrer Branche und dem geltenden Tarifvertrag, nicht aus dem, was üblicherweise passt. Wir prüfen das anhand Ihrer Verbandsmitgliedschaft, einer möglichen Allgemeinverbindlichkeit und der Bezugnahmeklauseln in Ihren Arbeitsverträgen. In der Region sind vor allem vier Werke relevant, weil sie die hier starken Branchen abdecken: Metall und Elektro, Gesundheitswesen, Medien und Chemie. Daneben gibt es weitere branchenbezogene Lösungen, etwa im Baugewerbe und im öffentlichen Dienst, die eigenen Regeln folgen und die wir bei Bedarf mit prüfen.
Das ist abgesichert
- MetallRente als Versorgungswerk der Tarifpartner der Metall- und Elektroindustrie, offen auch für Stahl, Textil und Bekleidung, Holz und Kunststoff sowie die ITK-Branche
- MetallRente mit drei Durchführungswegen: Direktversicherung, Pensionsfonds und Unterstützungskasse, jeweils mit wählbarem Garantieniveau
- Altersvorsorgewirksame Leistungen, in vielen Tarifgebieten 26,59 Euro im Monat für Vollzeitbeschäftigte, die statt in einen Sparvertrag in die Versorgung fließen können
- KlinikRente für Kliniken, Pflegeeinrichtungen, Rehabilitation und weitere Betriebe der Gesundheits- und Sozialwirtschaft
- Presseversorgung für Verlage, Redaktionen, Journalistinnen und Journalisten sowie angrenzende Medienbetriebe
- Tarifliche Altersvorsorge der chemischen Industrie über den Verbandsrahmenvertrag, umgesetzt als Direktversicherung
- Demografiebetrag von 750 Euro im Jahr je Vollzeitbeschäftigtem nach dem Tarifvertrag Lebensarbeitszeit und Demografie, verwendbar unter anderem für die Altersvorsorge
- Entgeltumwandlung nach Paragraf 1a BetrAVG innerhalb der tariflich vorgesehenen Wege
- Arbeitgeberzuschuss von mindestens 15 Prozent, soweit der Tarifvertrag nicht ohnehin mehr vorsieht
- Berufsunfähigkeitsschutz und Hinterbliebenenleistungen als wählbare Bausteine der meisten Werke
- Verwaltung über zentrale Portale mit einheitlichen Meldewegen für Eintritt, Austritt, Elternzeit und Krankheit
Das ist nicht abgesichert
- Ein Versorgungswerk ersetzt keine Versorgungsordnung, die Regeln für Ihren Betrieb müssen trotzdem schriftlich stehen
- Freiwillige Zusatzzusagen über den Tarif hinaus sind nicht automatisch Teil des Werks und brauchen eine eigene, klar getrennte Grundlage
- Die Einstandspflicht des Arbeitgebers nach Paragraf 1 Absatz 1 Satz 3 BetrAVG entfällt auch beim Anschluss an ein Werk nicht
- Die Versorgung der Geschäftsführung und außertariflicher Angestellter läuft in der Regel nicht über das tarifliche Werk
- Beiträge oberhalb der steuerlich geförderten Grenzen von 8.112 Euro im Jahr sind auch im Versorgungswerk nicht steuerfrei
- Nicht jede Branche hat ein Versorgungswerk, ohne Tarifbindung gelten die allgemeinen Regeln des Betriebsrentengesetzes
- Ein tarifliches Versorgungswerk hat nichts mit einem berufsständischen Versorgungswerk für Ärzte oder Architekten zu tun, das ist eine andere Einrichtung
Wege in ein Versorgungswerk
Je nach Tarifbindung und Ausgangslage sieht die Umsetzung unterschiedlich aus. Diese drei Modelle beschreiben, was in der Region am häufigsten vorkommt.
Tarifliche Pflichtumsetzung
Für Betriebe mit klarer Tarifbindung, die den Rahmen sauber erfüllen wollen
- Prüfung des geltenden Tarifvertrags und der daraus folgenden Pflichten, auch bei Nachwirkung
- Anschluss an das zuständige Versorgungswerk der Branche
- Tarifliche Arbeitgeberbeiträge korrekt in der Lohnabrechnung abgebildet und in die Versorgung eingesteuert
- Entgeltumwandlung über den tariflich vorgesehenen Durchführungsweg
- Meldewege für Eintritt, Austritt, Elternzeit und Krankheit im Personalbüro eingerichtet
- Dokumentation für Betriebsrat und Betriebsprüfung
Werk plus Arbeitgeberbaustein
Für tarifgebundene Betriebe, die sich im Wettbewerb um Fachkräfte abheben wollen
- Tarifliche Grundversorgung über das Versorgungswerk der Branche
- Freiwilliger Arbeitgeberbeitrag über die tarifliche Pflicht hinaus, üblich sind 25 bis 50 Euro je Kopf und Monat
- Matching-Modell: Der Betrieb erhöht den Zuschuss, wenn der Mitarbeitende selbst umwandelt
- Einschluss von Berufsunfähigkeit und Hinterbliebenenschutz
- Beratungstermine für die Belegschaft im Betrieb, auch in Früh-, Spät- und Nachtschicht
- Versorgungsordnung, die tarifliche Pflicht und freiwillige Leistung sauber trennt
- Jährlicher Bestandscheck vor der nächsten Prüfung
Bestandsübernahme
Für Betriebe mit gewachsenem Vertragsbestand aus mehreren Jahrzehnten
- Sichtung aller bestehenden Verträge und Zusagen im Betrieb, auch der mitgebrachten
- Klärung, welche Verträge fortgeführt, beitragsfrei gestellt oder übertragen werden
- Neue Umwandlungen einheitlich über das Versorgungswerk
- Prüfung, ob der Zuschuss von 15 Prozent auch bei Altzusagen seit 2022 korrekt läuft
- Übertragung von Anwartschaften nach Paragraf 4 BetrAVG, wo das rechtlich möglich ist
- Ein Ansprechpartner statt mehrerer Gesellschaften mit eigenen Fristen
Welche Bausteine in Ansbach sinnvoll sind, klären wir im Gespräch. Maßgeblich sind die jeweiligen Versicherungsbedingungen.
Aus der Praxis
Drei Beispiele aus tarifgebundenen Betrieben zwischen Schwäbisch Hall, Crailsheim und dem Ostalbkreis.
Tariflicher Beitrag nicht eingesteuert
Ein Zulieferbetrieb aus der Metall- und Elektroindustrie bei Satteldorf hatte den tariflichen Arbeitgeberbeitrag jahrelang gezahlt, ihn aber als normalen Lohnbestandteil laufen lassen, statt ihn in die Versorgung zu geben. Bei einer Prüfung wurde das beanstandet. Ohne Korrektur wäre die Forderung mit jedem Jahr weiter gewachsen, und die Ansprüche der Beschäftigten wären zusätzlich tarifrechtlich durchsetzbar geblieben. Wir haben den Anschluss hergestellt, die Beiträge zugeordnet und die Lohnbuchhaltung umgestellt.
circa 26.000 Euro nachzusteuernde BeiträgeWechsel innerhalb der Branche
Ein Instandhalter wechselte von einem Maschinenbauer in Ilshofen zu einem Betrieb in Aalen, beide tarifgebunden und beide an dasselbe Versorgungswerk angeschlossen. Die Versorgung lief ohne Unterbrechung weiter, ein neuer Vertrag war nicht nötig. Bei unterschiedlichen Anbietern wäre der alte Vertrag mit hoher Wahrscheinlichkeit beitragsfrei liegen geblieben, mit entsprechend geringerer Rente. Für die Personalabteilung beim neuen Arbeitgeber blieb es bei einer Meldung.
circa 19.000 Euro fortgeführte AnwartschaftPflegeeinrichtung mit hoher Teilzeitquote
Ein Pflegeanbieter aus Crailsheim mit überwiegend Teilzeitkräften hatte eine Teilnahmequote von unter 15 Prozent bei der Entgeltumwandlung. Nach dem Anschluss an das Versorgungswerk der Branche und Beratungsterminen in Früh-, Spät- und Nachtschicht stieg die Beteiligung deutlich. Ausschlaggebend war für viele, dass die Kosten niedrig sind und schon 45 Euro im Monat über dreißig Jahre einen spürbaren Unterschied machen.
rund 45 Euro monatlicher DurchschnittsbeitragWas wir in Ansbach sonst noch absichern
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Wir betreuen den gesamten Landkreis Schwäbisch Hall und die angrenzenden Kreise.
Fragen zu Versorgungswerke in Ansbach
Wir sind ein tarifgebundener Zulieferer im Ansbacher Umland und liefern an dieselben Automobilkonzerne wie die großen Kunststoffbetriebe hier. Welches Werk gilt für uns?
Ich arbeite in der Fertigung in Brodswinden und überlege, 100 Euro im Monat umzuwandeln. Was bleibt davon netto übrig?
Wir konkurrieren um Fachkräfte mit der Regierung von Mittelfranken und der Hochschule, die eine sichere Zusatzversorgung bieten. Hilft uns ein Versorgungswerk dabei?
Unsere jungen Facharbeiter bauen gerade im Neubaugebiet bei Schalkhausen und sagen, für eine Entgeltumwandlung sei kein Geld übrig. Was antworten wir?
Viele unserer Leute pendeln nach Nürnberg und fahren elektrisch. Bringt kostenloser Ladestrom im Betrieb mehr als ein höherer Zuschuss zur Versorgung?
Unsere Servicetechniker fahren von Eyb aus wochenweise zu Kunden im europäischen Ausland. Läuft die Versorgung dann weiter?
Wir sind ein Handwerksbetrieb mit zwölf Leuten in Hennenbach. Lohnt der Anschluss an ein Versorgungswerk bei dieser Größe überhaupt?
Wir betreiben eine Pflegeeinrichtung nahe dem Klinikum mit vielen Teilzeitkräften. Was läuft in bestehenden Zusagen am häufigsten schief?
So läuft ein Termin in Ansbach
Ansbach betreuen wir vom Büro in der Beethovenstraße 48 in Crailsheim aus. Über die A6 sind es bis zu einer der drei Ansbacher Anschlussstellen rund 40 Minuten, ohne Umweg über Nebenstrecken. Für Gewerbe und Sachversicherung ist Oliver Hartmann zuständig, für Gesundheit und Vorsorge Dario Caeiro, für größere Firmenkunden Sebastian Hopf. Ein Termin dauert meist rund 90 Minuten und findet bei Ihnen zu Hause oder im Betrieb statt. Am häufigsten geht es hier um die Versicherungssumme denkmalgeschützter Gebäude, um Elementarschutz und um Beihilfe.
Versorgungswerke in Ansbach: reden wir darüber
Ein Termin, eine ehrliche Einschätzung, ein Vorschlag der passt. Vom Büro in der Beethovenstraße in Crailsheim führt die A6 ohne Umweg nach Osten. Bis zu einer der drei Ansbacher Anschlussstellen sind es rund 40 Minuten.
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