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Betriebliche Krankenversicherung in Ansbach
Betriebliche Krankenversicherung in Ansbach: Wir schauen uns an, was Sie bereits haben, wo es Lücken gibt und was sich streichen lässt. Ein Angebot kommt erst danach, mit Begründung.
Was in Ansbach tatsächlich zählt
Ein Kunststoffverarbeiter im Ansbacher Gewerbegebiet konkurriert um Facharbeiter mit Bosch in Brodswinden und mit dem öffentlichen Dienst, der Sicherheit und Zusatzversorgung bietet. Gehalt allein zieht da nicht mehr. Ein Gesundheitsbudget von rund 300 bis 900 Euro je Kopf und Jahr wirkt genau dort, wo es hier hakt: bei Wartezeiten auf den Facharzttermin und bei Fahrten nach Nürnberg oder Erlangen. Der Beitrag ist Betriebsausgabe, die Aufnahme läuft ohne Gesundheitsprüfung.
Worum es in Ansbach bei diesem Thema geht
Das Klinikum Ansbach deckt Grundversorgung und mehrere Fachabteilungen ab, die Bezirkskliniken Mittelfranken stehen für Psychiatrie und Neurologie, und wer aus Weidenbach, Burgoberbach oder Lichtenau kommt, fährt für den Facharzttermin ohnehin in die Stadt. Für spezialisierte Eingriffe geht es weiter nach Nürnberg oder Erlangen, rund 50 Kilometer je Richtung, und bei einem Selbstständigen kosten drei Monate Wartezeit und Ausfall schnell rund 15.000 Euro Einnahmen. Wir setzen deshalb bei gesetzlich Versicherten zuerst an der stationären Zusatzversicherung an, die Wahlarzt und Zweibettzimmer für oft rund 30 Euro im Monat möglich macht.
Privat versichert sind hier vor allem Beihilfeberechtigte, dazu Ärzte, Anwälte und Selbstständige. Der Restkostentarif kostet einen Beamten häufig nur rund 250 Euro im Monat, entscheidend sind aber der Beihilfebemessungssatz und die Frage, was im Ruhestand passiert, wenn er sich ändert. Wir rechnen das mit Blick auf die Beiträge mit 70 durch. Für Angestellte in der Industrie prüfen wir zuerst, was eine betriebliche Krankenversicherung im Unternehmen bereits leistet, und klären bei Selbstständigen das Krankentagegeld ab dem Tag, an dem es wirklich wehtut.
Termine machen wir im Büro in Crailsheim, bei Ihnen vor Ort oder als Videotermin. Vom Büro in der Beethovenstraße in Crailsheim führt die A6 ohne Umweg nach Osten. Bis zu einer der drei Ansbacher Anschlussstellen sind es rund 40 Minuten.
Ansbach, rund 41.000 Einwohner im Kreisfreie Stadt in Mittelfranken
Ansbach ist kreisfreie Stadt und Sitz der Regierung von Mittelfranken. Die Stadt liegt dort, wo der Onolzbach in die Fränkische Rezat mündet, etwa 40 Kilometer südwestlich von Nürnberg. Das Bild prägen die Markgrafenresidenz, die Orangerie im Hofgarten und eine geschlossene barocke Innenstadt, die den Krieg weitgehend überstanden hat. Um diesen Kern legen sich 54 Gemeindeteile, von Eyb und Hennenbach über Schalkhausen bis zu einzelnen Mühlen und Weilern im Rezattal. Mit rund 41.000 Einwohnern ist Ansbach das Verwaltungszentrum einer sehr ländlichen Region. Wer hier wohnt, hat Behörden, Gerichte, Klinikum und Hochschule vor der Tür und steht trotzdem nach zehn Minuten im Wald.
Die Wirtschaft ruht auf zwei Beinen, die sich sonst selten begegnen. Das eine ist der öffentliche Dienst: Regierung von Mittelfranken, Bezirk Mittelfranken, Amtsgericht, Landgericht und Verwaltungsgericht, dazu die Hochschule Ansbach. Das andere ist Industrie mit langer Tradition. Robert Bosch fertigt in Brodswinden mit mehreren tausend Beschäftigten, die Oechsler AG verarbeitet Kunststoffe für Automobil und Medizintechnik, Diehl Metering baut in Eyb Messtechnik. Dazu kommt die US Army Garrison Ansbach mit Barton Barracks, Katterbach und Urlas, die eigene Nachfrage nach Wohnraum, Handwerk und Dienstleistungen erzeugt. Viele Beschäftigte pendeln aus dem Landkreis herein, umgekehrt fahren Ansbacher morgens nach Nürnberg.
Starkregen im Rezattal
Fränkische Rezat und Onolzbach sind ruhige Gewässer, bis ein Sommergewitter über der Stadt steht. Dann drückt Wasser über die Kanalisation in Keller und Tiefgaragen, auch weit weg vom Ufer. Ein ausgeräumter, getrockneter und neu ausgebauter Keller kostet rund 15.000 Euro, eine vollgelaufene Tiefgarage mit beschädigter Technik deutlich mehr. Ohne Elementarbaustein zahlt weder die Gebäude- noch die Hausratversicherung davon etwas.
Denkmalgerechte Sanierung nach Schaden
In der barocken Innenstadt bestimmt die Denkmalpflege mit, wie repariert wird. Historische Fenster, Stuckdecken und Sandstein lassen sich nicht mit Baumarktware ersetzen, die Handwerkerstunde liegt höher und die Ausführung dauert länger. Der Wiederaufbauwert liegt dadurch oft rund 30 bis 50 Prozent über dem, was in alten Verträgen als Versicherungssumme steht. Diese Differenz trägt im Schaden der Eigentümer.
Wildwechsel auf B13 und B14
Zwischen Ansbach, Lichtenau und Herrieden queren Rehe und Wildschweine regelmäßig die Bundesstraßen. Wer im Dunkeln zur Frühschicht nach Brodswinden fährt, ist genau in der kritischen Zeit unterwegs. Ein Zusammenstoß mit einem Reh kostet an einem Mittelklassewagen rund 3.500 Euro, ein Ausweichmanöver mit Graben oder Baum eher rund 12.000 Euro. Die Teilkasko greift bei Haarwild, das Ausweichen nur mit erweiterter Klausel.
Abhängigkeit von wenigen Großkunden
Viele Kunststoff- und Metallbetriebe im Ansbacher Umland liefern an eine Handvoll Automobilkonzerne, einzelne Abnehmer stehen für rund 30 Prozent des Umsatzes. Fällt einer aus oder zahlt verspätet, gerät die Liquidität sofort in Schieflage. Bei einer Marge von rund 5 Prozent muss ein Ausfall von rund 100.000 Euro durch zwei Millionen Euro zusätzlichen Umsatz aufgefangen werden. Forderungsausfall und Betriebsunterbrechung wiegen hier schwerer als jede Sachdeckung.
Welche Bausteine üblich sind
Für Arbeitgeber in Ansbach ist die betriebliche Krankenversicherung vor allem eine Frage des Zuschnitts. Die betriebliche Krankenversicherung ist ein Baukasten. Sie entscheiden, ob Ihre Leute ein frei verwendbares Budget bekommen, ob Sie feste Leistungsbereiche absichern oder ob Sie beides kombinieren. In der Praxis hat sich ein Budget für den ambulanten Bereich bewährt, ergänzt um stationäre Leistungen, weil ein Krankenhausaufenthalt der Fall ist, der Menschen am meisten beschäftigt. Was am Ende sinnvoll ist, hängt von der Altersstruktur Ihrer Belegschaft und von der Art der Arbeit ab. Ein Pflegedienst mit einem Durchschnittsalter von 38 Jahren braucht andere Schwerpunkte als eine Schlosserei, in der die Hälfte der Belegschaft über 50 ist.
Das ist abgesichert
- Zahnersatz, Inlays, Implantate und professionelle Zahnreinigung, bei einem 600-Euro-Budget deckt das etwa eine Zahnreinigung plus einen Teil des Eigenanteils
- Sehhilfen, also Brillengläser, Fassungen und Kontaktlinsen, je nach Stufe auch Laserbehandlungen der Augen
- Vorsorgeuntersuchungen über den Katalog der gesetzlichen Kasse hinaus, etwa Hautkrebsscreening vor dem 35. Lebensjahr oder erweiterte Check-ups
- Heilpraktiker und Naturheilverfahren nach den anerkannten Gebührenverzeichnissen, also Osteopathie, Akupunktur oder Homöopathie
- Facharzttermin-Service mit Terminvermittlung meist innerhalb weniger Tage und telefonischer medizinischer Beratung rund um die Uhr
- Krankentagegeld als Ergänzung, wenn das Krankengeld der Kasse ab der siebten Woche die Lücke zum Nettolohn nicht schließt
- Stationäre Zusatzleistungen wie Chefarztbehandlung und Ein- oder Zweibettzimmer im Krankenhaus, ein Fall bewegt sich schnell im vierstelligen Bereich
- Schutzimpfungen und Reisemedizin, soweit die gesetzliche Kasse nicht leistet, etwa bei einer Montage außerhalb Europas
- Hilfsmittel wie Hörgeräte, Einlagen oder Bandagen im Rahmen der vereinbarten Bausteine, beim Hörgerät liegt der Eigenanteil oft über 1.000 Euro je Ohr
Das ist nicht abgesichert
- Rein kosmetische Eingriffe ohne medizinische Notwendigkeit, etwa Schönheitsoperationen oder Bleaching der Zähne
- Behandlungen, die vor Vertragsbeginn bereits angeraten oder begonnen wurden, der begonnene Zahnersatz zählt also nicht mehr dazu
- Alles oberhalb des vereinbarten Jahresbudgets, nicht genutztes Budget wird in aller Regel nicht ins nächste Jahr übertragen
- Kosten, die die gesetzliche Kasse bereits vollständig übernommen hat, doppelt erstattet wird nichts
- Familienangehörige, sofern Sie den Kreis der versicherten Personen nicht ausdrücklich erweitern
- Geplante Behandlungen im Ausland über die vereinbarten Grenzen hinaus, etwa der Zahnersatz in Ungarn ohne vorherige Abstimmung
- Der Verdienstausfall selbst, dafür braucht es Krankentagegeld oder eine Berufsunfähigkeitsversicherung
Ausbaustufen für Ihr Kollektiv
Die drei Stufen zeigen, wie Betriebe in der Region ihre Zusage typischerweise aufbauen. Sie lassen sich kombinieren und später erweitern, ohne dass die Belegschaft erneut geprüft wird.
Einstieg
Für Betriebe mit 5 bis 30 Beschäftigten, die zum ersten Mal etwas anbieten
- Gesundheitsbudget von 300 bis 600 Euro pro Kopf und Jahr, frei verwendbar
- Schwerpunkt auf Zahn, Sehhilfe und Vorsorge, also die Themen mit den höchsten Eigenanteilen
- Facharzttermin-Service und telefonische Gesundheitsberatung für alle Mitarbeitenden
- Ohne Gesundheitsprüfung und ohne Wartezeit im Kollektiv
- Ausgestaltung als Sachbezug innerhalb der Freigrenze von 50 Euro monatlich
- Aufnahme neuer Mitarbeitender per einfacher Meldung an uns, ohne Antrag
Komfort
Der Standard für Betriebe ab 30 Beschäftigten mit spürbarem Fachkräftebedarf
- Gesundheitsbudget von 900 bis 1.200 Euro pro Kopf und Jahr für den ambulanten Bereich
- Zusätzlich Heilpraktiker, Naturheilverfahren und erweiterte Vorsorge
- Stationäre Bausteine mit Ein- oder Zweibettzimmer, ein Aufenthalt liegt schnell bei 4.000 Euro Mehrkosten
- Hilfsmittel wie Hörgeräte und Sehhilfen mit höherer Erstattung
- Staffelung nach Gruppen möglich, etwa Gewerbliche und Verwaltung oder nach Betriebszugehörigkeit
- Kommunikationsunterlagen für die Belegschaft und eine Betriebsversammlung mit uns
- Jährliches Gespräch über die Nutzungsquote und die Anpassung der Stufe
Vollausbau
Für Arbeitgeber, die den Schutz als Alleinstellungsmerkmal in der Stellenanzeige einsetzen
- Gesundheitsbudget ab 1.500 Euro pro Kopf und Jahr mit breiter Verwendungsmöglichkeit
- Chefarztbehandlung und Einbettzimmer im Krankenhaus
- Krankentagegeld ab der siebten Woche zur Absicherung längerer Ausfälle
- Zahnbausteine mit hoher Erstattungsquote für Implantate und Inlays
- Erweiterung auf Ehepartner und Kinder als Option, wahlweise arbeitgeber- oder eigenfinanziert
- Kombination mit betrieblicher Altersvorsorge und Unfallversicherung in einem Versorgungspaket
- Hinweis an ausscheidende Mitarbeitende auf das Fortführungsrecht, damit die Frist nicht verstreicht
Welche Bausteine in Ansbach sinnvoll sind, klären wir im Gespräch. Maßgeblich sind die jeweiligen Versicherungsbedingungen.
Aus der Praxis
Drei Beispiele aus Betrieben, die wir in der Region betreuen. Namen nennen wir nicht, die Abläufe sind typisch.
Knieoperation nach Sturz
Eine Mitarbeiterin eines Pflegedienstes aus Crailsheim stürzte privat und musste am Knie operiert werden. Über den stationären Baustein bekam sie ein Zweibettzimmer und die Behandlung durch den Chefarzt. Ohne den Kollektivvertrag hätte sie diese Mehrkosten privat tragen oder auf die Regelversorgung im Vierbettzimmer ausweichen müssen. Der Arbeitgeber musste sich um nichts kümmern, die Abrechnung lief direkt über die Versicherung.
circa 4.200 EuroImplantate für einen Monteur
Ein 52 Jahre alter Monteur aus einem Metallbaubetrieb bei Ilshofen brauchte zwei Implantate. Die gesetzliche Kasse übernahm den Festzuschuss, der Eigenanteil lag bei rund 3.000 Euro. Über das arbeitgeberfinanzierte Zahnbudget wurde der Großteil erstattet, verteilt auf zwei Kalenderjahre. Ohne das Budget hätte er die Behandlung nach eigener Aussage weiter aufgeschoben, mit dem Risiko einer akuten Entzündung und eines längeren Ausfalls mitten in der Montagesaison.
circa 2.800 EuroTerminservice bei unklarem Befund
Ein Schichtleiter aus einem Logistikbetrieb an der A6 bekam nach einer Untersuchung einen unklaren Befund. Die Wartezeit beim Facharzt vor Ort lag bei vier Monaten. Über den Terminservice gab es innerhalb von fünf Tagen einen Termin in Heilbronn. Der Befund war harmlos. Ohne den Service hätte er vier Monate lang im Ungewissen gearbeitet, und die Unsicherheit hätte in seiner Schicht deutlich länger nachgewirkt.
rund 600 Euro LeistungswertWas wir in Ansbach sonst noch absichern
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Wir betreuen den gesamten Landkreis Schwäbisch Hall und die angrenzenden Kreise.
Fragen zu Betriebliche Krankenversicherung in Ansbach
Gibt es für die betriebliche Krankenversicherung einen staatlichen Zuschuss wie bei der betrieblichen Altersvorsorge?
Wir sind ein kleinerer Kunststoffverarbeiter im Ansbacher Gewerbegebiet und verlieren Bewerber an Bosch und den öffentlichen Dienst, hilft uns da eine betriebliche Krankenversicherung wirklich?
Unsere Monteure sind öfter für Wochen bei Kunden im Ausland, was leistet die betriebliche Krankenversicherung dort?
Wir sind ein Handwerksbetrieb mit sechs Beschäftigten in Ansbach, ab wann rechnet sich für uns eine betriebliche Krankenversicherung?
Wir haben schon länger eine betriebliche Krankenversicherung, was übersehen Betriebe in Ansbach dabei am häufigsten?
Unsere Mitarbeiterin aus Lichtenau wartet schon drei Monate auf einen Termin beim Facharzt, kann die betriebliche Krankenversicherung da helfen?
Ich bin Einzelunternehmer mit einer kleinen Werkstatt in Ansbach ohne Angestellte, kann ich mir selbst eine betriebliche Krankenversicherung einrichten?
Wir haben einen Betriebsrat in unserem Ansbacher Werk, muss der bei der Einführung einer betrieblichen Krankenversicherung mitbestimmen?
So läuft ein Termin in Ansbach
Ansbach betreuen wir vom Büro in der Beethovenstraße 48 in Crailsheim aus. Über die A6 sind es bis zu einer der drei Ansbacher Anschlussstellen rund 40 Minuten, ohne Umweg über Nebenstrecken. Für Gewerbe und Sachversicherung ist Oliver Hartmann zuständig, für Gesundheit und Vorsorge Dario Caeiro, für größere Firmenkunden Sebastian Hopf. Ein Termin dauert meist rund 90 Minuten und findet bei Ihnen zu Hause oder im Betrieb statt. Am häufigsten geht es hier um die Versicherungssumme denkmalgeschützter Gebäude, um Elementarschutz und um Beihilfe.
Betriebliche Krankenversicherung in Ansbach: reden wir darüber
Ein Termin, eine ehrliche Einschätzung, ein Vorschlag der passt. Vom Büro in der Beethovenstraße in Crailsheim führt die A6 ohne Umweg nach Osten. Bis zu einer der drei Ansbacher Anschlussstellen sind es rund 40 Minuten.
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