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Versorgungswerke in Aalen
Für Versorgungswerke in Aalen beraten wir aus dem Büro in Schwäbisch Hall heraus. Wir kennen die Betriebe, die Wege und die Themen, die hier immer wieder aufkommen.
Was in Aalen tatsächlich zählt
Rund um das Ostalb-Klinikum, das Landratsamt und die Hochschule Aalen arbeiten viele Ärzte, Architekten, Ingenieure und Anwälte, die in ein berufsständisches Versorgungswerk einzahlen. Das ersetzt die gesetzliche Rente, deckt Berufsunfähigkeit aber meist nur bei vollständiger Aufgabe des Berufs ab. Wer als Belegarzt oder Planer noch halbtags arbeiten kann, bekommt dann nichts. Wir lesen Ihre Satzung durch und legen eine private Absicherung von rund 3.000 Euro Monatsrente darüber.
Worum es in Aalen bei diesem Thema geht
Aalen lebt von tarifgebundenen Industriearbeitsplätzen bei MAPAL, RUD, Alfing Kessler und SHW, dazu von Klinikum, Landratsamt und Hochschule als öffentlichen Arbeitgebern. Wer im Schichtbetrieb steht und mit 58 nicht mehr kann, bekommt aus der gesetzlichen Erwerbsminderungsrente oft nur rund 900 Euro im Monat, während die laufenden Kosten bleiben. Wir prüfen zuerst, was die bestehende Versorgungszusage im Ernstfall wirklich zahlt, und schließen die Lücke mit einer Berufsunfähigkeitsabsicherung, die auf Ihre Tätigkeit und nicht auf einen Standardberuf zugeschnitten ist.
Im öffentlichen Dienst und an der Hochschule geht es um Zusatzversorgung und Dienstunfähigkeit, bei Selbstständigen aus Ingenieurbüros, Handwerk und Praxen um Basisrente und eigene Versorgung im Unternehmen. Fehlt hier eine Regelung, klafft bei einem Nettoeinkommen von rund 3.500 Euro im Ruhestand schnell eine Lücke von rund 1.200 Euro im Monat. Wir rechnen Ihre Zahlen nachvollziehbar durch, zeigen den Beitrag in Euro statt in Prozentversprechen und kommen dafür zu Ihnen nach Aalen. Berufsanfängern aus der Hochschule empfehlen wir, die Berufsunfähigkeit zuerst zu sichern, weil der Beitrag dort am niedrigsten ist.
Über die B19 durch das Kochertal, vorbei an Gaildorf und Abtsgmünd, sind es vom Büro in der Weilerwiese rund 45 Minuten. Für Termine kommen wir nach Aalen. Wir richten uns nach Ihrem Kalender, auch abends.
Aalen, rund 68.000 Einwohner im Ostalbkreis
Aalen ist Kreisstadt des Ostalbkreises und mit rund 68.000 Einwohnern die größte Stadt der Region Ostwürttemberg. Sie liegt im Kochertal am Fuß des Albtraufs, dort wo die Aal in den Kocher mündet. Derselbe Kocher fließt gut vierzig Kilometer weiter nördlich durch Schwäbisch Hall. Zur Kernstadt gehören acht Stadtbezirke, darunter das industriell geprägte Wasseralfingen, Unterkochen im engen Tal, Ebnat oben auf dem Härtsfeld sowie Dewangen und Fachsenfeld im Westen. Aalen war römischer Grenzort: Hier stand das größte Reiterkastell am Obergermanisch-Raetischen Limes, an das heute das Limesmuseum erinnert. Der Albtrauf, das Härtsfeld und die Waldgebiete geben der Stadt eine ungewöhnliche Höhenspanne.
Die Wirtschaft der Stadt ist technisch geprägt und breit aufgestellt. MAPAL fertigt Präzisionswerkzeuge, RUD Ketten stellt Ketten und Anschlagmittel her, Alfing Kessler baut Kurbelwellen und Maschinen, SHW liefert Komponenten für den Fahrzeugbau, die Papierfabrik Palm hat in Aalen ihren Sitz. Zeiss ist mit einem Standort in Aalen vertreten und errichtet im Gewerbepark Ebnat an der A7 eine große Erweiterung, das Stammwerk des Konzerns liegt im Nachbarort Oberkochen. Dazu kommen das Ostalb-Klinikum, das Landratsamt und die Stadtverwaltung als große Arbeitgeber. Die Hochschule Aalen bildet mit rund 6.000 Studierenden vor allem Ingenieure, Optiker und Wirtschaftsfachleute aus.
Hochwasser von Kocher und Aal
Beide Gewässer laufen im Stadtgebiet zusammen, das Tal ist eng und dicht bebaut. Nach Dauerregen oder schneller Schneeschmelze am Albtrauf steigen die Pegel zügig. Betroffen sind Keller, Werkstätten und Lager in Unterkochen und in der Kernstadt. Ein ausgeräumter, getrockneter und neu ausgebauter Kellerraum kostet schnell rund 20.000 Euro, bei einer überfluteten Werkstatt mit Maschinen und Warenlager sind rund 200.000 Euro erreicht. Ohne Elementarbaustein und Rückstausicherung zahlt der Eigentümer das allein.
Sturm und Hagel auf der Höhe
Ebnat, Waldhausen und die Lagen am Albtrauf liegen exponiert. Sommergewitter ziehen von Südwesten heran und bringen Hagel, im Winter drückt Wind auf Dächer und Photovoltaikanlagen. Ein neu eingedecktes Dach nach Hagelschlag kostet an einem Einfamilienhaus rund 25.000 Euro, eine zerschlagene Photovoltaikanlage mit rund 10 Kilowatt Leistung noch einmal rund 15.000 Euro plus Ertragsausfall. Selbstbehalte und Entschädigungsgrenzen sollten dazu passen.
Know-how und Daten in der Präzisionstechnik
Werkzeugbau, Optik und Fahrzeugtechnik leben von Konstruktionsdaten, Messprotokollen und Steuerungssoftware. Ein Verschlüsselungsangriff legt nicht nur die Fertigung still, er gefährdet auch Kundenbeziehungen und löst Meldepflichten aus. Forensik, Wiederherstellung und Krisenkommunikation kosten bei einem Mittelständler zusammen schnell rund 80.000 Euro, der Produktionsausfall kommt obendrauf. Cyberschutz mit Sofortreaktion rund um die Uhr, Datenwiederherstellung und Betriebsunterbrechung ist in Aalen ein Kernbaustein.
Lange Pendelstrecken und Wildwechsel
Wer aus Waldhausen, Ebnat oder Fachsenfeld zur Arbeit fährt, sammelt Kilometer auf Landstraßen durch Wald und über Steigungen. Wildwechsel in der Dämmerung ist auf der Ostalb Alltag, im Winter kommt Glätte an schattigen Stellen dazu. Ein Zusammenstoß mit einem Reh kostet an einem Mittelklassewagen rund 3.500 Euro, ein Wildunfall mit Ausweichmanöver und Böschungskontakt eher rund 9.000 Euro. Eine Kasko mit weiter Wildschadenregelung und Rabattschutz zahlt sich hier aus.
Die wichtigsten Versorgungswerke im Überblick
Für Betriebe in Aalen ergibt sich das zuständige Versorgungswerk aus der Branche, nicht aus der Wahl des Arbeitgebers. Welches Versorgungswerk für Sie zuständig ist, ergibt sich aus Ihrer Branche und dem geltenden Tarifvertrag, nicht aus dem, was üblicherweise passt. Wir prüfen das anhand Ihrer Verbandsmitgliedschaft, einer möglichen Allgemeinverbindlichkeit und der Bezugnahmeklauseln in Ihren Arbeitsverträgen. In der Region sind vor allem vier Werke relevant, weil sie die hier starken Branchen abdecken: Metall und Elektro, Gesundheitswesen, Medien und Chemie. Daneben gibt es weitere branchenbezogene Lösungen, etwa im Baugewerbe und im öffentlichen Dienst, die eigenen Regeln folgen und die wir bei Bedarf mit prüfen.
Das ist abgesichert
- MetallRente als Versorgungswerk der Tarifpartner der Metall- und Elektroindustrie, offen auch für Stahl, Textil und Bekleidung, Holz und Kunststoff sowie die ITK-Branche
- MetallRente mit drei Durchführungswegen: Direktversicherung, Pensionsfonds und Unterstützungskasse, jeweils mit wählbarem Garantieniveau
- Altersvorsorgewirksame Leistungen, in vielen Tarifgebieten 26,59 Euro im Monat für Vollzeitbeschäftigte, die statt in einen Sparvertrag in die Versorgung fließen können
- KlinikRente für Kliniken, Pflegeeinrichtungen, Rehabilitation und weitere Betriebe der Gesundheits- und Sozialwirtschaft
- Presseversorgung für Verlage, Redaktionen, Journalistinnen und Journalisten sowie angrenzende Medienbetriebe
- Tarifliche Altersvorsorge der chemischen Industrie über den Verbandsrahmenvertrag, umgesetzt als Direktversicherung
- Demografiebetrag von 750 Euro im Jahr je Vollzeitbeschäftigtem nach dem Tarifvertrag Lebensarbeitszeit und Demografie, verwendbar unter anderem für die Altersvorsorge
- Entgeltumwandlung nach Paragraf 1a BetrAVG innerhalb der tariflich vorgesehenen Wege
- Arbeitgeberzuschuss von mindestens 15 Prozent, soweit der Tarifvertrag nicht ohnehin mehr vorsieht
- Berufsunfähigkeitsschutz und Hinterbliebenenleistungen als wählbare Bausteine der meisten Werke
- Verwaltung über zentrale Portale mit einheitlichen Meldewegen für Eintritt, Austritt, Elternzeit und Krankheit
Das ist nicht abgesichert
- Ein Versorgungswerk ersetzt keine Versorgungsordnung, die Regeln für Ihren Betrieb müssen trotzdem schriftlich stehen
- Freiwillige Zusatzzusagen über den Tarif hinaus sind nicht automatisch Teil des Werks und brauchen eine eigene, klar getrennte Grundlage
- Die Einstandspflicht des Arbeitgebers nach Paragraf 1 Absatz 1 Satz 3 BetrAVG entfällt auch beim Anschluss an ein Werk nicht
- Die Versorgung der Geschäftsführung und außertariflicher Angestellter läuft in der Regel nicht über das tarifliche Werk
- Beiträge oberhalb der steuerlich geförderten Grenzen von 8.112 Euro im Jahr sind auch im Versorgungswerk nicht steuerfrei
- Nicht jede Branche hat ein Versorgungswerk, ohne Tarifbindung gelten die allgemeinen Regeln des Betriebsrentengesetzes
- Ein tarifliches Versorgungswerk hat nichts mit einem berufsständischen Versorgungswerk für Ärzte oder Architekten zu tun, das ist eine andere Einrichtung
Wege in ein Versorgungswerk
Je nach Tarifbindung und Ausgangslage sieht die Umsetzung unterschiedlich aus. Diese drei Modelle beschreiben, was in der Region am häufigsten vorkommt.
Tarifliche Pflichtumsetzung
Für Betriebe mit klarer Tarifbindung, die den Rahmen sauber erfüllen wollen
- Prüfung des geltenden Tarifvertrags und der daraus folgenden Pflichten, auch bei Nachwirkung
- Anschluss an das zuständige Versorgungswerk der Branche
- Tarifliche Arbeitgeberbeiträge korrekt in der Lohnabrechnung abgebildet und in die Versorgung eingesteuert
- Entgeltumwandlung über den tariflich vorgesehenen Durchführungsweg
- Meldewege für Eintritt, Austritt, Elternzeit und Krankheit im Personalbüro eingerichtet
- Dokumentation für Betriebsrat und Betriebsprüfung
Werk plus Arbeitgeberbaustein
Für tarifgebundene Betriebe, die sich im Wettbewerb um Fachkräfte abheben wollen
- Tarifliche Grundversorgung über das Versorgungswerk der Branche
- Freiwilliger Arbeitgeberbeitrag über die tarifliche Pflicht hinaus, üblich sind 25 bis 50 Euro je Kopf und Monat
- Matching-Modell: Der Betrieb erhöht den Zuschuss, wenn der Mitarbeitende selbst umwandelt
- Einschluss von Berufsunfähigkeit und Hinterbliebenenschutz
- Beratungstermine für die Belegschaft im Betrieb, auch in Früh-, Spät- und Nachtschicht
- Versorgungsordnung, die tarifliche Pflicht und freiwillige Leistung sauber trennt
- Jährlicher Bestandscheck vor der nächsten Prüfung
Bestandsübernahme
Für Betriebe mit gewachsenem Vertragsbestand aus mehreren Jahrzehnten
- Sichtung aller bestehenden Verträge und Zusagen im Betrieb, auch der mitgebrachten
- Klärung, welche Verträge fortgeführt, beitragsfrei gestellt oder übertragen werden
- Neue Umwandlungen einheitlich über das Versorgungswerk
- Prüfung, ob der Zuschuss von 15 Prozent auch bei Altzusagen seit 2022 korrekt läuft
- Übertragung von Anwartschaften nach Paragraf 4 BetrAVG, wo das rechtlich möglich ist
- Ein Ansprechpartner statt mehrerer Gesellschaften mit eigenen Fristen
Welche Bausteine in Aalen sinnvoll sind, klären wir im Gespräch. Maßgeblich sind die jeweiligen Versicherungsbedingungen.
Aus der Praxis
Drei Beispiele aus tarifgebundenen Betrieben zwischen Schwäbisch Hall, Crailsheim und dem Ostalbkreis.
Tariflicher Beitrag nicht eingesteuert
Ein Zulieferbetrieb aus der Metall- und Elektroindustrie bei Satteldorf hatte den tariflichen Arbeitgeberbeitrag jahrelang gezahlt, ihn aber als normalen Lohnbestandteil laufen lassen, statt ihn in die Versorgung zu geben. Bei einer Prüfung wurde das beanstandet. Ohne Korrektur wäre die Forderung mit jedem Jahr weiter gewachsen, und die Ansprüche der Beschäftigten wären zusätzlich tarifrechtlich durchsetzbar geblieben. Wir haben den Anschluss hergestellt, die Beiträge zugeordnet und die Lohnbuchhaltung umgestellt.
circa 26.000 Euro nachzusteuernde BeiträgeWechsel innerhalb der Branche
Ein Instandhalter wechselte von einem Maschinenbauer in Ilshofen zu einem Betrieb in Aalen, beide tarifgebunden und beide an dasselbe Versorgungswerk angeschlossen. Die Versorgung lief ohne Unterbrechung weiter, ein neuer Vertrag war nicht nötig. Bei unterschiedlichen Anbietern wäre der alte Vertrag mit hoher Wahrscheinlichkeit beitragsfrei liegen geblieben, mit entsprechend geringerer Rente. Für die Personalabteilung beim neuen Arbeitgeber blieb es bei einer Meldung.
circa 19.000 Euro fortgeführte AnwartschaftPflegeeinrichtung mit hoher Teilzeitquote
Ein Pflegeanbieter aus Crailsheim mit überwiegend Teilzeitkräften hatte eine Teilnahmequote von unter 15 Prozent bei der Entgeltumwandlung. Nach dem Anschluss an das Versorgungswerk der Branche und Beratungsterminen in Früh-, Spät- und Nachtschicht stieg die Beteiligung deutlich. Ausschlaggebend war für viele, dass die Kosten niedrig sind und schon 45 Euro im Monat über dreißig Jahre einen spürbaren Unterschied machen.
rund 45 Euro monatlicher DurchschnittsbeitragWas wir in Aalen sonst noch absichern
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Wir betreuen den gesamten Landkreis Schwäbisch Hall und die angrenzenden Kreise.
Fragen zu Versorgungswerke in Aalen
Bei uns in Wasseralfingen läuft die Fertigung in drei Schichten. Was müssen wir dem Versorgungswerk melden?
Ein Instandhalter kommt von einem Betrieb aus Oberkochen zu uns. Was passiert mit seiner Anwartschaft?
In unserer Pflegeeinrichtung in Unterkochen haben einige eine private Berufsunfähigkeitspolice. Ersetzt der Baustein aus dem Werk die?
Wir beschäftigen Werkstudenten von der Hochschule Aalen und Aushilfen. Können die auch in das Werk?
Unser Zuschuss im Betrieb im Gewerbepark Ebnat liegt seit Jahren bei 30 Euro. Muss der mitwachsen?
Unsere Monteure sind täglich auf der B19 und der A7 unterwegs. Lohnt der Berufsunfähigkeitsbaustein im Werk?
Wir konkurrieren in Aalen mit MAPAL und Zeiss um Facharbeiter. Hilft ein Versorgungswerk dabei?
Wir sind aus dem Arbeitgeberverband ausgetreten. Gilt das Werk für unseren Betrieb in Fachsenfeld weiter?
So läuft ein Termin in Aalen
Aalen betreuen wir vom Büro in der Weilerwiese in Schwäbisch Hall aus. Über die B19 durch das Kochertal sind es rund 45 Minuten, und wir fahren die Strecke regelmäßig. Für Betriebe aus Werkzeugbau, Optik und Zulieferindustrie ist Oliver Hartmann zuständig, für Gesundheit und Vorsorge Dario Caeiro, für größere Firmenkunden Sebastian Hopf. Ein Termin dauert meist rund 90 Minuten und findet bei Ihnen im Betrieb oder zu Hause statt, auf Wunsch auch abends. Die häufigsten Themen hier sind Elementarschutz im Tal, Betriebsunterbrechung und Cyber.
Versorgungswerke in Aalen: reden wir darüber
Ein Termin, eine ehrliche Einschätzung, ein Vorschlag der passt. Über die B19 durch das Kochertal, vorbei an Gaildorf und Abtsgmünd, sind es vom Büro in der Weilerwiese rund 45 Minuten. Für Termine kommen wir nach Aalen.
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