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Ellwangen, Ostalbkreis

Versorgungswerke in Ellwangen

Ob Sie in Ellwangen wohnen oder hier Ihren Betrieb führen, bei Versorgungswerke zählt am Ende, ob die Deckung zur Wirklichkeit passt. Das prüfen wir in einem Termin, kostenfrei.

MetallRenteBeratung in EllwangenAntwort in einem Werktag

Ellwangen auf einen Blick

Hochwasser der JagstDer Fluss durchzieht das Stadtgebiet und nimmt im Virngrund viele kleine Zuflüsse auf.
Brandlast auf landwirtschaftlichen AnwesenIn Pfahlheim, Röhlingen und den umliegenden Weilern stehen Scheunen, Maschinenhallen und Futterlager oft direkt am Wohnhaus.
Wildwechsel auf den WaldstreckenDie Verbindungen nach Ellenberg, Rosenberg, Adelmannsfelden und Richtung A7 führen über weite Strecken durch den Virngrund.
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2 StandorteSchwäbisch Hall und Crailsheim
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Versorgungswerke in Ellwangen

Ellwangen ist Justizstandort, entsprechend viele Anwältinnen und Anwälte haben hier ihre Kanzlei, dazu kommen die Ärztinnen und Ärzte der St.-Anna-Virngrund-Klinik und die Apotheken der Innenstadt. Alle zahlen in ein Versorgungswerk ein und halten die Altersvorsorge damit für abgeschlossen. Die Bescheide rechnen aber mit einem Rechnungszins, der über die Jahre gesunken ist. Wer heute mit rund 2.000 Euro plant, sollte prüfen, was nach Steuern und Krankenversicherung bleibt.

Vor Ort

Worum es in Ellwangen bei diesem Thema geht

Ellwangen hat wegen Landgericht, Staatsanwaltschaft, Amtsgericht und Verwaltung überdurchschnittlich viele Beschäftigte im öffentlichen Dienst. Wird eine Beamtin vor Ablauf der Wartezeit dienstunfähig, steht sie ohne Versorgung da, und selbst danach liegt das amtsabhängige Ruhegehalt oft rund 1.000 Euro unter dem letzten Netto. Wir prüfen deshalb zuerst die Dienstunfähigkeitsklausel im Vertrag und danach die Absicherung der Familie, für Industrie und Handwerk stattdessen Entgeltumwandlung und Erwerbsminderungsschutz.

Eine dritte Gruppe wird oft übersehen: die Betriebe rund um Pfahlheim und Röhlingen. Die landwirtschaftliche Alterskasse zahlt selten mehr als rund 900 Euro monatlich, und ein Unfall mit der Zapfwelle trifft Familie und Betrieb gleichzeitig. Wir kommen auf den Hof, setzen uns mit allen Beteiligten an einen Tisch und klären Altenteil, Absicherung der weichenden Erben und den Unfallschutz der mitarbeitenden Angehörigen, der regelmäßig ganz fehlt.

Sie erreichen uns unter 0791 94093050. Über die B14 Richtung Crailsheim und weiter auf der B290 sind es vom Büro in der Weilerwiese rund 40 Minuten. Für Termine kommen wir nach Ellwangen.

Der Ort

Ellwangen, rund 25.000 Einwohner im Ostalbkreis

Ellwangen liegt im Virngrund, dort wo die Jagst das waldreiche Hügelland zwischen Ostalb und Hohenlohe nach Nordnordwesten durchzieht. Rund 25.000 Menschen leben in der Kernstadt und in den Stadtteilen Pfahlheim, Rindelbach, Röhlingen und Schrezheim, dazu kommen viele kleine Weiler und Höfe. Das Stadtbild ist geistlich geprägt: Die spätromanische Basilika St. Vitus gehört zu den bedeutendsten Gewölbebasiliken Schwabens, über der Stadt thront das Schloss ob Ellwangen, auf dem Schönenberg steht die Wallfahrtskirche. Über Jahrhunderte war Ellwangen Sitz einer Fürstpropstei, entsprechend repräsentativ fällt die Innenstadt aus. Bis heute ist die Stadt Verwaltungs- und Justizstandort für den nördlichen Ostalbkreis.

Wirtschaftlich ist Ellwangen kleiner strukturiert als Aalen, aber nicht weniger vielfältig. Größter industrieller Arbeitgeber ist ein Batteriehersteller mit rund 1.300 Beschäftigten. Dazu kommen ein regionaler Energieversorger, eine traditionsreiche Brauerei, mittelständischer Maschinen- und Anlagenbau, Handwerk und Handel. Die St.-Anna-Virngrund-Klinik versorgt den Norden des Kreises stationär und ist zugleich ein großer Arbeitgeber. Landgericht, Staatsanwaltschaft und Amtsgericht bringen zusätzlich Verwaltungsarbeitsplätze in die Stadt. Rund um Pfahlheim und Röhlingen prägt Landwirtschaft das Bild, viele Betriebe halten Milchvieh oder bewirtschaften Wald. Ein Teil der Berufstätigen pendelt nach Aalen, Crailsheim oder über die A7 weiter.

Die folgenden Punkte beschreiben allgemeine Risiken in Ellwangen, nicht nur das Thema dieser Seite.

Hochwasser der Jagst

Der Fluss durchzieht das Stadtgebiet und nimmt im Virngrund viele kleine Zuflüsse auf. Nach tagelangem Regen oder bei Schneeschmelze steigen die Pegel deutlich, betroffen sind ufernahe Grundstücke, Keller und Werkstätten. Ein ausgeräumter und getrockneter Keller mit Heizung und Hausrat kostet rund 20.000 Euro. Ohne Elementarbaustein leistet weder die Gebäude- noch die Hausratversicherung, auch nicht bei Rückstau aus der Kanalisation.

Brandlast auf landwirtschaftlichen Anwesen

In Pfahlheim, Röhlingen und den umliegenden Weilern stehen Scheunen, Maschinenhallen und Futterlager oft direkt am Wohnhaus. Heu, Stroh und Technik ergeben eine hohe Brandlast, die Feuerwehr braucht bis in abgelegene Höfe länger. Eine abgebrannte Maschinenhalle samt Technik liegt bei rund 400.000 Euro. Versicherungssumme, Nebengebäude und die Wiederbeschaffung von Maschinen müssen deshalb genau erfasst sein.

Wildwechsel auf den Waldstrecken

Die Verbindungen nach Ellenberg, Rosenberg, Adelmannsfelden und Richtung A7 führen über weite Strecken durch den Virngrund. Rehwild und Schwarzwild queren vor allem in der Dämmerung, ein Zusammenstoß kostet an einem Mittelklassewagen rund 3.500 Euro. Für Pendler ist eine Teilkasko ohne Beschränkung auf Haarwild und mit Einschluss von Marderfolgeschäden praktisch immer die bessere Wahl.

Abhängigkeit von einzelnen Industriearbeitgebern

In einer Stadt dieser Größe wiegt ein großer Arbeitgeber schwer. Schwankt dessen Auslastung, betrifft das Zulieferer, Handwerk, Handel und Vermieter gleichzeitig. Bleibt bei einer Insolvenz eine Forderung von rund 80.000 Euro offen, fehlt zugleich die Auslastung des Folgejahres. Wer überwiegend an einem Kunden hängt, sollte Forderungsausfall und eine Betriebsunterbrechung mit ausreichender Haftzeit ernsthaft prüfen.

Leistungen

Die wichtigsten Versorgungswerke im Überblick

Welches Versorgungswerk für Sie zuständig ist, ergibt sich aus Ihrer Branche und dem geltenden Tarifvertrag, nicht aus dem, was üblicherweise passt. Wir prüfen das anhand Ihrer Verbandsmitgliedschaft, einer möglichen Allgemeinverbindlichkeit und der Bezugnahmeklauseln in Ihren Arbeitsverträgen. In der Region sind vor allem vier Werke relevant, weil sie die hier starken Branchen abdecken: Metall und Elektro, Gesundheitswesen, Medien und Chemie. Daneben gibt es weitere branchenbezogene Lösungen, etwa im Baugewerbe und im öffentlichen Dienst, die eigenen Regeln folgen und die wir bei Bedarf mit prüfen.

Das ist abgesichert

  • MetallRente als Versorgungswerk der Tarifpartner der Metall- und Elektroindustrie, offen auch für Stahl, Textil und Bekleidung, Holz und Kunststoff sowie die ITK-Branche
  • MetallRente mit drei Durchführungswegen: Direktversicherung, Pensionsfonds und Unterstützungskasse, jeweils mit wählbarem Garantieniveau
  • Altersvorsorgewirksame Leistungen, in vielen Tarifgebieten 26,59 Euro im Monat für Vollzeitbeschäftigte, die statt in einen Sparvertrag in die Versorgung fließen können
  • KlinikRente für Kliniken, Pflegeeinrichtungen, Rehabilitation und weitere Betriebe der Gesundheits- und Sozialwirtschaft
  • Presseversorgung für Verlage, Redaktionen, Journalistinnen und Journalisten sowie angrenzende Medienbetriebe
  • Tarifliche Altersvorsorge der chemischen Industrie über den Verbandsrahmenvertrag, umgesetzt als Direktversicherung
  • Demografiebetrag von 750 Euro im Jahr je Vollzeitbeschäftigtem nach dem Tarifvertrag Lebensarbeitszeit und Demografie, verwendbar unter anderem für die Altersvorsorge
  • Entgeltumwandlung nach Paragraf 1a BetrAVG innerhalb der tariflich vorgesehenen Wege
  • Arbeitgeberzuschuss von mindestens 15 Prozent, soweit der Tarifvertrag nicht ohnehin mehr vorsieht
  • Berufsunfähigkeitsschutz und Hinterbliebenenleistungen als wählbare Bausteine der meisten Werke
  • Verwaltung über zentrale Portale mit einheitlichen Meldewegen für Eintritt, Austritt, Elternzeit und Krankheit

Das ist nicht abgesichert

  • Ein Versorgungswerk ersetzt keine Versorgungsordnung, die Regeln für Ihren Betrieb müssen trotzdem schriftlich stehen
  • Freiwillige Zusatzzusagen über den Tarif hinaus sind nicht automatisch Teil des Werks und brauchen eine eigene, klar getrennte Grundlage
  • Die Einstandspflicht des Arbeitgebers nach Paragraf 1 Absatz 1 Satz 3 BetrAVG entfällt auch beim Anschluss an ein Werk nicht
  • Die Versorgung der Geschäftsführung und außertariflicher Angestellter läuft in der Regel nicht über das tarifliche Werk
  • Beiträge oberhalb der steuerlich geförderten Grenzen von 8.112 Euro im Jahr sind auch im Versorgungswerk nicht steuerfrei
  • Nicht jede Branche hat ein Versorgungswerk, ohne Tarifbindung gelten die allgemeinen Regeln des Betriebsrentengesetzes
  • Ein tarifliches Versorgungswerk hat nichts mit einem berufsständischen Versorgungswerk für Ärzte oder Architekten zu tun, das ist eine andere Einrichtung
Ausbaustufen

Wege in ein Versorgungswerk

Je nach Tarifbindung und Ausgangslage sieht die Umsetzung unterschiedlich aus. Diese drei Modelle beschreiben, was in der Region am häufigsten vorkommt.

Tarifliche Pflichtumsetzung

Für Betriebe mit klarer Tarifbindung, die den Rahmen sauber erfüllen wollen

  • Prüfung des geltenden Tarifvertrags und der daraus folgenden Pflichten, auch bei Nachwirkung
  • Anschluss an das zuständige Versorgungswerk der Branche
  • Tarifliche Arbeitgeberbeiträge korrekt in der Lohnabrechnung abgebildet und in die Versorgung eingesteuert
  • Entgeltumwandlung über den tariflich vorgesehenen Durchführungsweg
  • Meldewege für Eintritt, Austritt, Elternzeit und Krankheit im Personalbüro eingerichtet
  • Dokumentation für Betriebsrat und Betriebsprüfung
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Am häufigsten gewählt

Werk plus Arbeitgeberbaustein

Für tarifgebundene Betriebe, die sich im Wettbewerb um Fachkräfte abheben wollen

  • Tarifliche Grundversorgung über das Versorgungswerk der Branche
  • Freiwilliger Arbeitgeberbeitrag über die tarifliche Pflicht hinaus, üblich sind 25 bis 50 Euro je Kopf und Monat
  • Matching-Modell: Der Betrieb erhöht den Zuschuss, wenn der Mitarbeitende selbst umwandelt
  • Einschluss von Berufsunfähigkeit und Hinterbliebenenschutz
  • Beratungstermine für die Belegschaft im Betrieb, auch in Früh-, Spät- und Nachtschicht
  • Versorgungsordnung, die tarifliche Pflicht und freiwillige Leistung sauber trennt
  • Jährlicher Bestandscheck vor der nächsten Prüfung
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Bestandsübernahme

Für Betriebe mit gewachsenem Vertragsbestand aus mehreren Jahrzehnten

  • Sichtung aller bestehenden Verträge und Zusagen im Betrieb, auch der mitgebrachten
  • Klärung, welche Verträge fortgeführt, beitragsfrei gestellt oder übertragen werden
  • Neue Umwandlungen einheitlich über das Versorgungswerk
  • Prüfung, ob der Zuschuss von 15 Prozent auch bei Altzusagen seit 2022 korrekt läuft
  • Übertragung von Anwartschaften nach Paragraf 4 BetrAVG, wo das rechtlich möglich ist
  • Ein Ansprechpartner statt mehrerer Gesellschaften mit eigenen Fristen
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Welche Bausteine in Ellwangen sinnvoll sind, klären wir im Gespräch. Maßgeblich sind die jeweiligen Versicherungsbedingungen.

Aus der Praxis

Aus der Praxis

Drei Beispiele aus tarifgebundenen Betrieben zwischen Schwäbisch Hall, Crailsheim und dem Ostalbkreis.

Tariflicher Beitrag nicht eingesteuert

Ein Zulieferbetrieb aus der Metall- und Elektroindustrie bei Satteldorf hatte den tariflichen Arbeitgeberbeitrag jahrelang gezahlt, ihn aber als normalen Lohnbestandteil laufen lassen, statt ihn in die Versorgung zu geben. Bei einer Prüfung wurde das beanstandet. Ohne Korrektur wäre die Forderung mit jedem Jahr weiter gewachsen, und die Ansprüche der Beschäftigten wären zusätzlich tarifrechtlich durchsetzbar geblieben. Wir haben den Anschluss hergestellt, die Beiträge zugeordnet und die Lohnbuchhaltung umgestellt.

circa 26.000 Euro nachzusteuernde Beiträge

Wechsel innerhalb der Branche

Ein Instandhalter wechselte von einem Maschinenbauer in Ilshofen zu einem Betrieb in Aalen, beide tarifgebunden und beide an dasselbe Versorgungswerk angeschlossen. Die Versorgung lief ohne Unterbrechung weiter, ein neuer Vertrag war nicht nötig. Bei unterschiedlichen Anbietern wäre der alte Vertrag mit hoher Wahrscheinlichkeit beitragsfrei liegen geblieben, mit entsprechend geringerer Rente. Für die Personalabteilung beim neuen Arbeitgeber blieb es bei einer Meldung.

circa 19.000 Euro fortgeführte Anwartschaft

Pflegeeinrichtung mit hoher Teilzeitquote

Ein Pflegeanbieter aus Crailsheim mit überwiegend Teilzeitkräften hatte eine Teilnahmequote von unter 15 Prozent bei der Entgeltumwandlung. Nach dem Anschluss an das Versorgungswerk der Branche und Beratungsterminen in Früh-, Spät- und Nachtschicht stieg die Beteiligung deutlich. Ausschlaggebend war für viele, dass die Kosten niedrig sind und schon 45 Euro im Monat über dreißig Jahre einen spürbaren Unterschied machen.

rund 45 Euro monatlicher Durchschnittsbeitrag
Alle Sparten in Ellwangen

Was wir in Ellwangen sonst noch absichern

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Für Privatkunden in Ellwangen

Häufige Fragen

Fragen zu Versorgungswerke in Ellwangen

Unser Betrieb zahlt schon in die MetallRente ein, wollen der Geschäftsführung aber zusätzlich etwas anbieten, geht das über dasselbe Werk?
Nein, die Versorgung der Geschäftsführung und außertariflicher Angestellter läuft in der Regel nicht über das tarifliche Werk, dafür braucht es eine eigene Lösung wie die Geschäftsführerversorgung. Freiwillige Zusatzzusagen über den Tarif hinaus sind ebenfalls nicht automatisch Teil der MetallRente, sie brauchen eine eigene, klar getrennte Grundlage, damit später niemand tarifliche und freiwillige Leistung durcheinanderbringt. In der Praxis empfehlen wir eine schriftliche Versorgungsordnung, die genau festhält, was tariflich Pflicht ist und was der Betrieb zusätzlich gibt. So bleibt beides sauber trennbar, auch bei einer Betriebsprüfung.
Sind bei KlinikRente auch Ehepartner und Kinder unserer Pflegekräfte aus Crailsheim mitversichert, wenn jemand stirbt?
Berufsunfähigkeitsschutz und Hinterbliebenenleistungen sind bei den meisten Versorgungswerken wählbare Bausteine, auch bei KlinikRente für Pflegeeinrichtungen. Gerade bei einer hohen Teilzeitquote wie bei einem Pflegeanbieter aus Crailsheim lohnt sich der Hinterbliebenenschutz besonders, weil viele Beschäftigte sonst nur eine kleine gesetzliche Hinterbliebenenrente hätten. Eingeschlossen werden können Ehepartner und Kinder bis zu einem vereinbarten Alter. Ob und in welcher Höhe der Baustein sinnvoll ist, hängt vom gewählten Durchführungsweg und vom Budget des Betriebs ab, das rechnen wir konkret durch.
Ein Anwalt aus Ellwangen fragt, warum sein Bescheid vom Versorgungswerk plötzlich niedriger ausfällt als noch vor einigen Jahren, woran liegt das?
Die Bescheide der Versorgungswerke rechnen mit einem Rechnungszins, der über die Jahre spürbar gesunken ist, dadurch fällt die hochgerechnete Rente bei gleichem Beitrag heute niedriger aus als früher. Wer schon mit rund 2.000 Euro geplant hat, sollte deshalb regelmäßig prüfen, was nach Steuern und Krankenversicherung tatsächlich ankommt, statt sich auf ältere Prognosen zu verlassen. Das betrifft nicht nur Anwältinnen und Anwälte, sondern auch Ärztinnen und Ärzte der Klinik und Apotheken in der Innenstadt, die alle in ein Versorgungswerk einzahlen. Wir gehen den aktuellen Bescheid mit Ihnen durch und zeigen, wo eine Lücke bleibt.
Wie viel dürfen wir über die MetallRente steuerfrei umwandeln, und was passiert oberhalb dieser Grenze?
Steuerfrei gefördert sind Beiträge bis 8.112 Euro im Jahr, auch innerhalb der MetallRente gilt keine höhere Grenze. Beiträge oberhalb dieser Summe sind nicht mehr steuerfrei, selbst wenn sie über das Versorgungswerk laufen, das übersehen manche Betriebe bei hohen freiwilligen Zuschüssen. Der gesetzliche Arbeitgeberzuschuss von mindestens 15 Prozent auf umgewandeltes Entgelt gilt unabhängig davon zusätzlich, sofern der Tarifvertrag nicht ohnehin mehr vorsieht. Wir prüfen für Ihren Betrieb, wie weit Sie unterhalb der Fördergrenze bleiben und wo sich ein höherer Zuschuss trotzdem lohnt.
Ein Batteriehersteller ist der größte Arbeitgeber in Ellwangen, was bedeutet das für die Versorgungswerke der Zulieferbetriebe?
Als Batteriehersteller gehört er zur Metall- und Elektroindustrie, entsprechend läuft die betriebliche Altersvorsorge dort und bei vielen Zulieferern über die MetallRente. Für kleinere Zulieferbetriebe im Umland bedeutet das, dass sie sich beim gleichen Versorgungswerk anschließen können wie der große Nachbar, mit denselben drei Durchführungswegen und wählbarem Garantieniveau. Gerade im Wettbewerb um Fachkräfte gegen einen großen Namen hilft ein sauber aufgesetztes Werk mit freiwilligem Arbeitgeberbaustein, um als kleinerer Betrieb attraktiv zu bleiben. Wir prüfen, welcher Weg zu Ihrer Betriebsgröße passt.
Ein Instandhalter wechselt von einem Maschinenbauer in Ilshofen zu einem Betrieb in Aalen, was passiert mit seiner MetallRente?
Sind beide Arbeitgeber tarifgebunden und an dasselbe Versorgungswerk angeschlossen, läuft die Versorgung ohne Unterbrechung weiter, ein neuer Vertrag ist dafür nicht nötig, wie ein solcher Wechsel aus unserer Betreuung zeigt. Bei unterschiedlichen Anbietern bliebe der alte Vertrag dagegen mit hoher Wahrscheinlichkeit beitragsfrei liegen, mit entsprechend geringerer Rente am Ende. Für die Personalabteilung beim neuen Arbeitgeber bleibt es in diesem Fall bei einer einfachen Meldung. Gerade bei Pendlern zwischen Ellwangen, Aalen und Crailsheim, die häufiger den Arbeitgeber innerhalb der Branche wechseln, lohnt sich diese Prüfung vor jedem Wechsel.
Wir haben in Ellwangen sowohl tarifgebundene als auch außertarifliche Beschäftigte, wie halten wir das sauber auseinander?
Am wichtigsten ist eine schriftliche Versorgungsordnung, denn ein Versorgungswerk ersetzt diese Regeln für Ihren Betrieb nicht von selbst. Sie legt fest, was tariflich Pflicht ist, was Sie freiwillig obendrauf geben und wie Sie außertarifliche Angestellte sowie die Geschäftsführung behandeln, deren Versorgung in der Regel ohnehin nicht über das tarifliche Werk läuft. Ohne diese Trennung verschwimmen bei einer Betriebsprüfung schnell Pflichtleistung und freiwillige Zusage. Wir setzen die Versorgungsordnung für Ihre konkrete Belegschaftsstruktur auf und halten sie aktuell, wenn sich die Struktur ändert.
Ich bin selbstständige Anwältin mit eigener Kanzlei in Ellwangen, gehöre ich überhaupt zu einem Versorgungswerk?
Die MetallRente, KlinikRente, Presseversorgung und die ChemieVersorgung sind tarifliche Versorgungswerke für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, für eine selbstständige Kanzlei-Inhaberin ohne Angestelltenverhältnis greifen sie nicht. Ein tarifliches Versorgungswerk hat außerdem nichts mit einem berufsständischen Versorgungswerk für Ärzte oder Architekten zu tun, das ist eine ganz andere Einrichtung mit eigenen Regeln. Als Selbstständige bauen Sie Ihre Altersvorsorge deshalb über andere Wege auf, etwa private Vorsorge oder eine freiwillige Mitgliedschaft in einem berufsständischen Werk, falls Ihr Berufsstand eines hat. Wir klären mit Ihnen, welche Variante für eine Kanzlei passt.
Beratung vor Ort

So läuft ein Termin in Ellwangen

Wir betreuen Ellwangen vom Büro in der Weilerwiese in Schwäbisch Hall aus, über die B14 und die B290 sind es rund 40 Minuten, und wir fahren die Strecke regelmäßig. Termine machen wir bei Ihnen, auf dem Hof in Pfahlheim genauso wie im Betrieb oder am Küchentisch. Für Firmen- und Gebäudethemen ist Oliver Hartmann zuständig, für Beihilfe und Krankenversicherung Dario Caeiro und Jens Riemann. Am häufigsten geht es hier um Beihilfetarife, um vergessene Nebengebäude und um Elementarschutz an der Jagst.

Versorgungswerke in Ellwangen: reden wir darüber

Ein Termin, eine ehrliche Einschätzung, ein Vorschlag der passt. Über die B14 Richtung Crailsheim und weiter auf der B290 sind es vom Büro in der Weilerwiese rund 40 Minuten. Für Termine kommen wir nach Ellwangen.

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