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Ellwangen, Ostalbkreis

CyberSchutz in Ellwangen

Ob Sie in Ellwangen wohnen oder hier Ihren Betrieb führen, bei CyberSchutz zählt am Ende, ob die Deckung zur Wirklichkeit passt. Das prüfen wir in einem Termin, kostenfrei.

HackerangriffBeratung in EllwangenAntwort in einem Werktag

Ellwangen auf einen Blick

Hochwasser der JagstDer Fluss durchzieht das Stadtgebiet und nimmt im Virngrund viele kleine Zuflüsse auf.
Brandlast auf landwirtschaftlichen AnwesenIn Pfahlheim, Röhlingen und den umliegenden Weilern stehen Scheunen, Maschinenhallen und Futterlager oft direkt am Wohnhaus.
Wildwechsel auf den WaldstreckenDie Verbindungen nach Ellenberg, Rosenberg, Adelmannsfelden und Richtung A7 führen über weite Strecken durch den Virngrund.
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2 StandorteSchwäbisch Hall und Crailsheim
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CyberSchutz in Ellwangen

Ein Ellwanger Anlagenbauer hat Konstruktionsdaten und Auftragsabwicklung digital, meist auf einem Server im eigenen Haus, betreut von einem Dienstleister aus der Region. Wird der verschlüsselt, fehlen nicht nur Zeichnungen, sondern auch Angebote und Aufmaße für laufende Baustellen. Zwei Wochen Stillstand kosten einen Betrieb mit fünfzehn Leuten rund 60.000 Euro. Der Cyberschutz bezahlt Forensik und Wiederherstellung und stellt am ersten Tag Fachleute, die den Betrieb wieder anfahren.

Vor Ort

Worum es in Ellwangen bei diesem Thema geht

Das gewerbliche Ellwangen ist mittelständisch: Neben der Batteriefertigung und dem Energieversorger arbeiten hier Maschinen- und Anlagenbauer, Metallverarbeiter, Bauunternehmen, Speditionen und viele Handwerksbetriebe, die bis Crailsheim, Aalen und Dinkelsbühl unterwegs sind. Beschädigt ein Monteur die Anlage, an der er arbeitet, ist das ein Tätigkeitsschaden, den die Grunddeckung nicht trägt, und ein einzelner Fall kann rund 500.000 Euro erreichen. Wir prüfen Tätigkeits- und Bearbeitungsschäden sowie den Geltungsbereich für Montagen jenseits der Grenze.

Der zweite Punkt ist die Größe des Betriebs im Verhältnis zum Auftrag. In Ellwangen arbeitet ein Handwerksbetrieb mit fünfzehn Leuten regelmäßig an Projekten, deren Schadenpotenzial ein Vielfaches des Jahresumsatzes beträgt, und zwei Wochen Ausfall der EDV kosten zusätzlich rund 60.000 Euro. Wir setzen die Deckungssumme danach an, ergänzen Cyberschutz für Konstruktions- und Auftragsdaten und schließen Werkzeuge im Fahrzeug und auf der Baustelle ein. Dafür kommen wir aus Schwäbisch Hall in den Betrieb.

Wenn Ihnen ein Termin bei sich lieber ist, kommen wir zu Ihnen. Über die B14 Richtung Crailsheim und weiter auf der B290 sind es vom Büro in der Weilerwiese rund 40 Minuten. Für Termine kommen wir nach Ellwangen.

Der Ort

Ellwangen, rund 25.000 Einwohner im Ostalbkreis

Ellwangen liegt im Virngrund, dort wo die Jagst das waldreiche Hügelland zwischen Ostalb und Hohenlohe nach Nordnordwesten durchzieht. Rund 25.000 Menschen leben in der Kernstadt und in den Stadtteilen Pfahlheim, Rindelbach, Röhlingen und Schrezheim, dazu kommen viele kleine Weiler und Höfe. Das Stadtbild ist geistlich geprägt: Die spätromanische Basilika St. Vitus gehört zu den bedeutendsten Gewölbebasiliken Schwabens, über der Stadt thront das Schloss ob Ellwangen, auf dem Schönenberg steht die Wallfahrtskirche. Über Jahrhunderte war Ellwangen Sitz einer Fürstpropstei, entsprechend repräsentativ fällt die Innenstadt aus. Bis heute ist die Stadt Verwaltungs- und Justizstandort für den nördlichen Ostalbkreis.

Wirtschaftlich ist Ellwangen kleiner strukturiert als Aalen, aber nicht weniger vielfältig. Größter industrieller Arbeitgeber ist ein Batteriehersteller mit rund 1.300 Beschäftigten. Dazu kommen ein regionaler Energieversorger, eine traditionsreiche Brauerei, mittelständischer Maschinen- und Anlagenbau, Handwerk und Handel. Die St.-Anna-Virngrund-Klinik versorgt den Norden des Kreises stationär und ist zugleich ein großer Arbeitgeber. Landgericht, Staatsanwaltschaft und Amtsgericht bringen zusätzlich Verwaltungsarbeitsplätze in die Stadt. Rund um Pfahlheim und Röhlingen prägt Landwirtschaft das Bild, viele Betriebe halten Milchvieh oder bewirtschaften Wald. Ein Teil der Berufstätigen pendelt nach Aalen, Crailsheim oder über die A7 weiter.

Die folgenden Punkte beschreiben allgemeine Risiken in Ellwangen, nicht nur das Thema dieser Seite.

Hochwasser der Jagst

Der Fluss durchzieht das Stadtgebiet und nimmt im Virngrund viele kleine Zuflüsse auf. Nach tagelangem Regen oder bei Schneeschmelze steigen die Pegel deutlich, betroffen sind ufernahe Grundstücke, Keller und Werkstätten. Ein ausgeräumter und getrockneter Keller mit Heizung und Hausrat kostet rund 20.000 Euro. Ohne Elementarbaustein leistet weder die Gebäude- noch die Hausratversicherung, auch nicht bei Rückstau aus der Kanalisation.

Brandlast auf landwirtschaftlichen Anwesen

In Pfahlheim, Röhlingen und den umliegenden Weilern stehen Scheunen, Maschinenhallen und Futterlager oft direkt am Wohnhaus. Heu, Stroh und Technik ergeben eine hohe Brandlast, die Feuerwehr braucht bis in abgelegene Höfe länger. Eine abgebrannte Maschinenhalle samt Technik liegt bei rund 400.000 Euro. Versicherungssumme, Nebengebäude und die Wiederbeschaffung von Maschinen müssen deshalb genau erfasst sein.

Wildwechsel auf den Waldstrecken

Die Verbindungen nach Ellenberg, Rosenberg, Adelmannsfelden und Richtung A7 führen über weite Strecken durch den Virngrund. Rehwild und Schwarzwild queren vor allem in der Dämmerung, ein Zusammenstoß kostet an einem Mittelklassewagen rund 3.500 Euro. Für Pendler ist eine Teilkasko ohne Beschränkung auf Haarwild und mit Einschluss von Marderfolgeschäden praktisch immer die bessere Wahl.

Abhängigkeit von einzelnen Industriearbeitgebern

In einer Stadt dieser Größe wiegt ein großer Arbeitgeber schwer. Schwankt dessen Auslastung, betrifft das Zulieferer, Handwerk, Handel und Vermieter gleichzeitig. Bleibt bei einer Insolvenz eine Forderung von rund 80.000 Euro offen, fehlt zugleich die Auslastung des Folgejahres. Wer überwiegend an einem Kunden hängt, sollte Forderungsausfall und eine Betriebsunterbrechung mit ausreichender Haftzeit ernsthaft prüfen.

Leistungen

Was der CyberSchutz abdeckt

Die Deckung besteht aus Soforthilfe, Eigenschaden und Drittschaden. Welche Bausteine Sie brauchen, hängt daran, wie stark Ihre Prozesse von der IT abhängen und wie viele personenbezogene Daten Sie verarbeiten. Ein Betrieb, der zur Not zwei Tage mit Zetteln weiterarbeiten kann, braucht eine andere Haftzeit als eine Fertigung, die ohne Auftragsdaten sofort steht. Eine Praxis mit Patientendaten braucht dagegen vor allem den Block rund um Meldepflicht, Betroffeneninformation und Abwehr von Ansprüchen. Wir bauen die Deckung entlang dieser Frage, nicht entlang der Mitarbeiterzahl.

Das ist abgesichert

  • Soforthilfe über eine Notfallnummer rund um die Uhr, mit Zugang zu IT-Forensik, Krisenmanagement und juristischer Erstberatung
  • IT-Forensik zur Ursachenklärung, Beweissicherung und Bewertung, ob und welche Daten tatsächlich abgeflossen sind
  • Wiederherstellung von Daten, Systemen und Konfigurationen einschließlich Neuaufbau befallener Server und Neuerfassung verlorener Daten
  • Betriebsunterbrechung durch IT-Ausfall mit entgangenem Gewinn, fortlaufenden Kosten und Mehrkosten für den Notbetrieb, etwa Leihgeräte und Überstunden
  • Betriebsunterbrechung durch den Ausfall eines IT-Dienstleisters oder Rechenzentrums, sofern dieser Baustein vereinbart ist
  • Krisenkommunikation gegenüber Kunden, Beschäftigten, Aufsichtsbehörden und Medien, einschließlich der Anschreiben an Betroffene
  • Beratung und Begleitung bei der Meldung nach Artikel 33 DSGVO innerhalb von 72 Stunden und bei der Information Betroffener nach Artikel 34
  • Drittschäden aus Datenschutzverletzungen einschließlich der Abwehr unberechtigter Ansprüche und der Kosten des Verfahrens
  • Vertragsstrafen gegenüber Auftraggebern und bei Verstößen gegen Sicherheitsstandards für Kreditkartendaten, jeweils nach Vereinbarung
  • Cyber-Erpressung mit professioneller Verhandlungsbegleitung und, im Rahmen der Bedingungen und nur nach Freigabe, Zahlung des Lösegelds

Das ist nicht abgesichert

  • Angriffe und Sicherheitslücken, die bei Vertragsbeginn bereits bekannt waren, sowie zu diesem Zeitpunkt schon laufende Vorfälle
  • Verletzung vereinbarter Sicherheitsauflagen: fehlende Backups, ungepatchte Systeme oder abgeschaltete Mehr-Faktor-Anmeldung können die Leistung kosten
  • Reine Modernisierungskosten, also jede Verbesserung der IT über den Zustand vor dem Angriff hinaus
  • Sachschäden an Maschinen, Anlagen und Gebäuden, dafür ist die betriebliche Sachversicherung zuständig
  • Vorsätzliche Handlungen der Geschäftsführung und vorsätzliche Straftaten eigener Mitarbeitender wie Datendiebstahl, dort greift die Vertrauensschadenversicherung
  • Der Zahlungsanweisungsbetrug, also Fake President und die gefälschte Kontoverbindung, ist nicht automatisch enthalten und muss ausdrücklich eingeschlossen werden
  • Ausfälle des Internetanbieters oder Stromausfälle ohne Zusammenhang mit einem Angriff
  • Der Schaden während der vereinbarten Wartezeit sowie die Selbstbeteiligung je Schadenfall
Ausbaustufen

Drei Ausbaustufen

Ein Handwerksbetrieb mit fünf Arbeitsplätzen braucht eine andere Deckung als ein Zulieferer mit vernetzter Fertigung und Kundenportal. Die Stufen unterscheiden sich vor allem in Summe, Haftzeit und Umfang der Betriebsunterbrechung.

Basis

Für Betriebe bis etwa zehn Arbeitsplätze mit überschaubarer IT

  • Soforthilfe über die Notfallnummer rund um die Uhr
  • IT-Forensik zur Ursachenklärung und Beweissicherung
  • Wiederherstellung von Daten und Systemen
  • Beratung zur Meldepflicht nach Artikel 33 DSGVO innerhalb von 72 Stunden
  • Abwehr unberechtigter Ansprüche Dritter
  • Selbstbeteiligung je Schadenfall im niedrigen vierstelligen Bereich
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Am häufigsten gewählt

Komfort

Der Standard für Handwerk, Handel und Dienstleistung mit eigener Warenwirtschaft

  • Alles aus Basis
  • Betriebsunterbrechung mit Ertragsausfall, fortlaufenden Kosten und Mehrkosten
  • Krisenkommunikation und Presseberatung
  • Cyber-Erpressung mit professioneller Verhandlungsbegleitung
  • Drittschäden aus Datenschutzverletzungen einschließlich Verfahrenskosten
  • Baustein für Zahlungsanweisungsbetrug nach Vereinbarung
  • Awareness-Schulung für die Belegschaft
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Premium

Für Industrie, Onlinehandel und Betriebe mit vielen Kundendaten

  • Alles aus Komfort mit höherer Versicherungssumme
  • Betriebsunterbrechung auch beim Ausfall eines IT-Dienstleisters oder Rechenzentrums
  • Erweiterte Haftzeit für den Ertragsausfall, bis zu 365 Tage
  • Vertragsstrafen gegenüber Auftraggebern und bei Kreditkartendaten nach Vereinbarung
  • Sicherheitsanalyse vor Vertragsbeginn
  • Notfallübung und schriftlich hinterlegter Notfallplan
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Welche Bausteine in Ellwangen sinnvoll sind, klären wir im Gespräch. Maßgeblich sind die jeweiligen Versicherungsbedingungen.

Aus der Praxis

Aus der Praxis

Drei Vorfälle, wie sie in mittelständischen Betrieben vorkommen. Der erste ist der teuerste.

Ransomware im Zulieferbetrieb

Bei einem Metallverarbeiter im Landkreis Schwäbisch Hall wurden über einen offenen Fernwartungszugang die Server verschlüsselt. Warenwirtschaft und Fertigungssteuerung standen fünf Arbeitstage still, die Auslieferung verzögerte sich um zwei Wochen. Forensik, Neuaufbau der Systeme und vor allem der Ertragsausfall machten den Großteil des Schadens aus. Ohne Deckung hätte der Betrieb den Ausfall und die Vertragsstrafen des Automobilkunden vollständig selbst getragen.

Gesamtaufwand von rund 310.000 Euro

Datenabfluss in einer Gemeinschaftspraxis

Eine Praxis in Gaildorf stellte fest, dass Patientendaten aus dem Praxisverwaltungssystem abgeflossen waren. Die Meldung an die Aufsichtsbehörde musste nach Artikel 33 DSGVO innerhalb von 72 Stunden erfolgen, wegen des hohen Risikos mussten zusätzlich alle Betroffenen informiert werden. Forensik, juristische Begleitung und das Anschreiben der Patienten liefen über die Deckung. Ohne Soforthilfe wäre die Frist kaum zu halten gewesen.

Kosten von rund 46.000 Euro

Gefälschte Zahlungsanweisung

In einem Handelsunternehmen bei Crailsheim lasen Angreifer über Wochen den Mailverkehr mit einem Lieferanten mit. Kurz vor einer größeren Zahlung schickten sie eine geänderte Kontoverbindung mit passendem Bezug auf die Bestellung. Der Betrag ging ins Ausland und war nicht mehr zurückzuholen. Dieser Fall gehört nicht automatisch in eine Cyberdeckung, sondern muss als Baustein eingeschlossen oder über die Vertrauensschadenversicherung abgebildet werden.

Schaden von circa 84.000 Euro
Alle Sparten in Ellwangen

Was wir in Ellwangen sonst noch absichern

Alle Themen mit direktem Ortsbezug. Sie müssen nicht auf eine allgemeine Seite wechseln.

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Für Privatkunden in Ellwangen

Häufige Fragen

Fragen zu CyberSchutz in Ellwangen

Ich beliefere als Ellwanger Zulieferer einen Automobilkunden. Verlangt der eine Cyberversicherung von mir?
Gesetzlich ist CyberSchutz nicht vorgeschrieben. In der Praxis setzen aber viele Automobilkunden aus der Zulieferkette einen Nachweis vor Auftragsvergabe voraus, und auch öffentliche Ausschreibungen fragen mittlerweile danach. Verpflichtend ist dagegen der Schutz personenbezogener Daten nach Artikel 32 DSGVO und die Meldung einer Verletzung nach Artikel 33 innerhalb von 72 Stunden. Für einen Anlagenbauer oder Metallverarbeiter, der wie viele Betriebe hier von wenigen großen Abnehmern abhängt, lohnt sich der Nachweis oft schon, um im Wettbewerb um den nächsten Auftrag nicht von vornherein auszuscheiden.
Unsere IT betreut ein Dienstleister aus der Region, ähnlich wie bei vielen Ellwanger Handwerksbetrieben. Wie läuft ein Cyberschaden dort konkret ab?
Sie melden den Vorfall über die Notfallnummer, die rund um die Uhr erreichbar ist, auch wenn der Angriff beim externen Dienstleister auftritt und nicht im eigenen Haus. Forensiker klären innerhalb der ersten Stunden, ob Daten abgeflossen sind und ob eine Meldung nach Artikel 33 DSGVO fällig wird, dafür bleiben ab Kenntnis 72 Stunden Zeit. Parallel beginnt die Wiederherstellung aus Backups. Der Ausfall des beauftragten Dienstleisters selbst ist nur mitversichert, wenn dieser Baustein ausdrücklich vereinbart wurde, das prüfen wir vorab.
Unser Server steht im eigenen Haus und wird nur gelegentlich gewartet. Verlieren wir dadurch den Versicherungsschutz?
Nicht automatisch, aber die üblichen Sicherheitsauflagen gelten trotzdem: Mehr-Faktor-Anmeldung für Fernzugriffe, ein Backup mit einer Kopie außerhalb des Netzwerks, aktuelle Updates und ein laufender Schutz auf allen Geräten. Fehlt eine dieser Obliegenheiten und begünstigt das nachweislich den Schaden, kann der Versicherer die Leistung kürzen oder ganz verweigern. Bei einem Anlagenbauer mit eigenem Server im Haus sehen wir uns deshalb vor Vertragsschluss an, wer die Wartung tatsächlich übernimmt, der Dienstleister aus der Region oder jemand im Betrieb selbst.
Wir haben unseren CyberSchutz vor Jahren bei einem anderen Versicherer abgeschlossen, als unser Betrieb noch kleiner war. Können wir einfach wechseln?
Ja, meist zum Ende der Vertragslaufzeit mit der vereinbarten Kündigungsfrist, häufig drei Monate. Wichtig ist die Übergabe: Melden Sie noch offene oder erst kürzlich erkannte Vorfälle beim alten Versicherer, bevor der Vertrag endet, sonst fehlt später der Nachweis. Beim neuen Vertrag sollte die Deckungssumme zur inzwischen gewachsenen IT-Abhängigkeit passen, wie sie viele Ellwanger Betriebe zwischen Handwerk und Zulieferung inzwischen erreicht haben, nicht mehr zur Betriebsgröße von damals. Wir prüfen die alte Police, rechnen den Bedarf neu und legen den Wechseltermin so, dass keine Lücke entsteht.
Wo hört der CyberSchutz auf und wo fängt die Vertrauensschadenversicherung an?
CyberSchutz zahlt bei einem Angriff von außen, etwa Ransomware oder einem Datenabfluss durch einen Hacker. Begeht dagegen ein eigener Mitarbeitender vorsätzlich Untreue oder Datendiebstahl, ist das ein Fall für die Vertrauensschadenversicherung. Der Zahlungsanweisungsbetrug, bei dem Angreifer eine gefälschte Kontoverbindung unterschieben, liegt dazwischen und muss in beiden Sparten ausdrücklich eingeschlossen sein. Sachschäden an Maschinen und Anlagen deckt keine der beiden Sparten, dafür ist die betriebliche Sachversicherung zuständig, gerade bei Betrieben aus dem Ostalbkreis, die selbst Maschinen und Anlagen einsetzen. Wir stimmen alle drei Verträge so ab, dass sich keine Deckung überschneidet und keine Lücke bleibt.
Unser Hof bei Pfahlheim arbeitet mit digitaler Herdenverwaltung und meldet Fördermittel online. Brauchen wir deshalb auch CyberSchutz?
Das lohnt sich zu prüfen. Fällt die Herdenverwaltungssoftware aus, fehlen Fütterungsdaten und Melkprotokolle, das lässt sich meist noch von Hand überbrücken. Kritischer ist der Zugang zum Förderportal: Wird das Konto durch Phishing übernommen, können Zahlungen auf ein fremdes Konto umgeleitet werden, bevor es auffällt. CyberSchutz übernimmt in solchen Fällen Forensik und die Kommunikation mit der Behörde. Für einen kleinen Nebenerwerbsbetrieb reicht oft ein schlanker Basisbaustein, eine umfassendere Deckung braucht es meist erst mit eigener Buchhaltungssoftware.
Wie digital ist der Mittelstand in Ellwangen eigentlich, und lohnt sich CyberSchutz auch für kleinere Betriebe?
Auch ein Handwerksbetrieb mit acht oder zehn Arbeitsplätzen arbeitet heute mit Auftragssoftware, Onlinebanking und oft einem Kundenportal, meist betreut von einem Dienstleister aus der Region statt von eigenem Personal. Genau das macht ihn verwundbar, weil Wartung und Backups nicht immer Priorität haben. Ein Ausfall von zwei Wochen kostet einen Betrieb mit fünfzehn Leuten schnell 60.000 Euro. CyberSchutz lohnt sich deshalb nicht erst ab einer bestimmten Betriebsgröße, sondern ab dem Punkt, an dem ohne funktionierende IT nichts mehr läuft.
Wir finden in Ellwangen kaum IT-Fachkräfte und lassen deshalb vieles extern betreuen. Erhöht das unser Cyberrisiko?
Ja, in gewisser Weise. Ein externer Fernwartungszugang ist ein zusätzlicher Angriffspunkt, den Sie selbst kaum kontrollieren können, und der Fachkräftemangel macht es schwerer, eigenes Sicherheitswissen im Betrieb aufzubauen. Wichtig ist deshalb, dass der Dienstleister vertraglich zu Mehr-Faktor-Anmeldung und getrennten Zugängen verpflichtet ist. Der CyberSchutz selbst unterscheidet nicht danach, wer die IT betreut, sondern danach, ob die vereinbarten Sicherheitsauflagen eingehalten wurden. Wir prüfen deshalb vor Vertragsschluss auch den Dienstleistervertrag, nicht nur die eigene Betriebsgröße.
Beratung vor Ort

So läuft ein Termin in Ellwangen

Wir betreuen Ellwangen vom Büro in der Weilerwiese in Schwäbisch Hall aus, über die B14 und die B290 sind es rund 40 Minuten, und wir fahren die Strecke regelmäßig. Termine machen wir bei Ihnen, auf dem Hof in Pfahlheim genauso wie im Betrieb oder am Küchentisch. Für Firmen- und Gebäudethemen ist Oliver Hartmann zuständig, für Beihilfe und Krankenversicherung Dario Caeiro und Jens Riemann. Am häufigsten geht es hier um Beihilfetarife, um vergessene Nebengebäude und um Elementarschutz an der Jagst.

CyberSchutz in Ellwangen: reden wir darüber

Ein Termin, eine ehrliche Einschätzung, ein Vorschlag der passt. Über die B14 Richtung Crailsheim und weiter auf der B290 sind es vom Büro in der Weilerwiese rund 40 Minuten. Für Termine kommen wir nach Ellwangen.

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