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Ellwangen, Ostalbkreis

Betriebliche Altersvorsorge in Ellwangen

Ob Sie in Ellwangen wohnen oder hier Ihren Betrieb führen, bei Betriebliche Altersvorsorge zählt am Ende, ob die Deckung zur Wirklichkeit passt. Das prüfen wir in einem Termin, kostenfrei.

EntgeltumwandlungBeratung in EllwangenAntwort in einem Werktag

Was in Ellwangen tatsächlich zählt

Hochwasser der JagstDer Fluss durchzieht das Stadtgebiet und nimmt im Virngrund viele kleine Zuflüsse auf.
Brandlast auf landwirtschaftlichen AnwesenIn Pfahlheim, Röhlingen und den umliegenden Weilern stehen Scheunen, Maschinenhallen und Futterlager oft direkt am Wohnhaus.
Wildwechsel auf den WaldstreckenDie Verbindungen nach Ellenberg, Rosenberg, Adelmannsfelden und Richtung A7 führen über weite Strecken durch den Virngrund.
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Betriebliche Altersvorsorge in Ellwangen

Wegen Landgericht, Staatsanwaltschaft und Verwaltung arbeiten in Ellwangen überdurchschnittlich viele Menschen im öffentlichen Dienst, wo die Zusatzversorgung selbstverständlich dazugehört. Ein Maschinenbauer oder Handwerksbetrieb, der daneben Leute halten will, braucht eine eigene Versorgungsordnung statt fünf Einzelverträgen bei fünf Anbietern. Das spart der Lohnbuchhaltung rund einen Arbeitstag im Monat, und der Zuschuss von 15 Prozent auf die Umwandlung ist ohnehin Pflicht und nicht freiwillig.

Vor Ort

Worum es in Ellwangen bei diesem Thema geht

Ellwangen hat wegen Landgericht, Staatsanwaltschaft, Amtsgericht und Verwaltung überdurchschnittlich viele Beschäftigte im öffentlichen Dienst. Wird eine Beamtin vor Ablauf der Wartezeit dienstunfähig, steht sie ohne Versorgung da, und selbst danach liegt das amtsabhängige Ruhegehalt oft rund 1.000 Euro unter dem letzten Netto. Wir prüfen deshalb zuerst die Dienstunfähigkeitsklausel im Vertrag und danach die Absicherung der Familie, für Industrie und Handwerk stattdessen Entgeltumwandlung und Erwerbsminderungsschutz.

Eine dritte Gruppe wird oft übersehen: die Betriebe rund um Pfahlheim und Röhlingen. Die landwirtschaftliche Alterskasse zahlt selten mehr als rund 900 Euro monatlich, und ein Unfall mit der Zapfwelle trifft Familie und Betrieb gleichzeitig. Wir kommen auf den Hof, setzen uns mit allen Beteiligten an einen Tisch und klären Altenteil, Absicherung der weichenden Erben und den Unfallschutz der mitarbeitenden Angehörigen, der regelmäßig ganz fehlt.

Termine machen wir im Büro in Schwäbisch Hall, bei Ihnen vor Ort oder als Videotermin. Über die B14 Richtung Crailsheim und weiter auf der B290 sind es vom Büro in der Weilerwiese rund 40 Minuten. Für Termine kommen wir nach Ellwangen.

Der Ort

Ellwangen, rund 25.000 Einwohner im Ostalbkreis

Ellwangen liegt im Virngrund, dort wo die Jagst das waldreiche Hügelland zwischen Ostalb und Hohenlohe nach Nordnordwesten durchzieht. Rund 25.000 Menschen leben in der Kernstadt und in den Stadtteilen Pfahlheim, Rindelbach, Röhlingen und Schrezheim, dazu kommen viele kleine Weiler und Höfe. Das Stadtbild ist geistlich geprägt: Die spätromanische Basilika St. Vitus gehört zu den bedeutendsten Gewölbebasiliken Schwabens, über der Stadt thront das Schloss ob Ellwangen, auf dem Schönenberg steht die Wallfahrtskirche. Über Jahrhunderte war Ellwangen Sitz einer Fürstpropstei, entsprechend repräsentativ fällt die Innenstadt aus. Bis heute ist die Stadt Verwaltungs- und Justizstandort für den nördlichen Ostalbkreis.

Wirtschaftlich ist Ellwangen kleiner strukturiert als Aalen, aber nicht weniger vielfältig. Größter industrieller Arbeitgeber ist der Batteriehersteller Varta mit rund 1.300 Beschäftigten. Dazu kommen die ODR als regionaler Energieversorger, die Rotochsen-Brauerei, mittelständischer Maschinen- und Anlagenbau, Handwerk und Handel. Die St.-Anna-Virngrund-Klinik versorgt den Norden des Kreises stationär und ist zugleich ein großer Arbeitgeber. Landgericht, Staatsanwaltschaft und Amtsgericht bringen zusätzlich Verwaltungsarbeitsplätze in die Stadt. Rund um Pfahlheim und Röhlingen prägt Landwirtschaft das Bild, viele Betriebe halten Milchvieh oder bewirtschaften Wald. Ein Teil der Berufstätigen pendelt nach Aalen, Crailsheim oder über die A7 weiter.

Hochwasser der Jagst

Der Fluss durchzieht das Stadtgebiet und nimmt im Virngrund viele kleine Zuflüsse auf. Nach tagelangem Regen oder bei Schneeschmelze steigen die Pegel deutlich, betroffen sind ufernahe Grundstücke, Keller und Werkstätten. Ein ausgeräumter und getrockneter Keller mit Heizung und Hausrat kostet rund 20.000 Euro. Ohne Elementarbaustein leistet weder die Gebäude- noch die Hausratversicherung, auch nicht bei Rückstau aus der Kanalisation.

Brandlast auf landwirtschaftlichen Anwesen

In Pfahlheim, Röhlingen und den umliegenden Weilern stehen Scheunen, Maschinenhallen und Futterlager oft direkt am Wohnhaus. Heu, Stroh und Technik ergeben eine hohe Brandlast, die Feuerwehr braucht bis in abgelegene Höfe länger. Eine abgebrannte Maschinenhalle samt Technik liegt bei rund 400.000 Euro. Versicherungssumme, Nebengebäude und die Wiederbeschaffung von Maschinen müssen deshalb genau erfasst sein.

Wildwechsel auf den Waldstrecken

Die Verbindungen nach Ellenberg, Rosenberg, Adelmannsfelden und Richtung A7 führen über weite Strecken durch den Virngrund. Rehwild und Schwarzwild queren vor allem in der Dämmerung, ein Zusammenstoß kostet an einem Mittelklassewagen rund 3.500 Euro. Für Pendler ist eine Teilkasko ohne Beschränkung auf Haarwild und mit Einschluss von Marderfolgeschäden praktisch immer die bessere Wahl.

Abhängigkeit von einzelnen Industriearbeitgebern

In einer Stadt dieser Größe wiegt ein großer Arbeitgeber schwer. Schwankt dessen Auslastung, betrifft das Zulieferer, Handwerk, Handel und Vermieter gleichzeitig. Bleibt bei einer Insolvenz eine Forderung von rund 80.000 Euro offen, fehlt zugleich die Auslastung des Folgejahres. Wer überwiegend an einem Kunden hängt, sollte Forderungsausfall und eine Betriebsunterbrechung mit ausreichender Haftzeit ernsthaft prüfen.

Leistungen

Die fünf Durchführungswege und was sie unterscheidet

Das Betriebsrentengesetz kennt fünf Wege, eine Zusage zu erfüllen. Sie unterscheiden sich darin, wer die Leistung erbringt, wie sie in Ihrer Bilanz auftaucht und wie viel Verwaltung entsteht. Für die meisten mittelständischen Betriebe ist die Direktversicherung der richtige Weg: bilanzneutral, wenig Aufwand, klar geregelt. Bei höheren Versorgungen oder bei der Geschäftsführung kommen andere Wege ins Spiel, allein weil die steuerfreien Höchstbeträge nach Paragraf 3 Nr. 63 EStG bei 8.112 Euro im Jahr enden. Wir gehen die Wege mit Ihnen durch und entscheiden nicht nach Gewohnheit, sondern nach Beteiligungsstruktur, Bilanz und Versorgungshöhe.

Das ist abgesichert

  • Direktversicherung: Sie sind Versicherungsnehmer, der Mitarbeitende ist versicherte Person und bezugsberechtigt, die Bilanz bleibt unberührt
  • Pensionskasse: rechtlich selbstständige Versorgungseinrichtung, häufig Grundlage tariflicher Versorgungswerke in Industrie und Handwerk
  • Pensionsfonds: größere Anlagefreiheit in Aktien, deshalb der übliche Weg für die Auslagerung bestehender Pensionszusagen aus der Bilanz
  • Unterstützungskasse: keine betragsmäßige Begrenzung durch Paragraf 3 Nr. 63 EStG, deshalb der Weg für Versorgungsbeiträge oberhalb von 8.112 Euro im Jahr
  • Direktzusage: Sie sagen die Leistung unmittelbar zu und bilden dafür eine Rückstellung nach Paragraf 6a EStG in Ihrer Bilanz
  • Absicherung von Invalidität über eine eingeschlossene Berufsunfähigkeitsrente oder mindestens eine Beitragsbefreiung
  • Hinterbliebenenleistung für Ehepartner, Lebensgefährten und Kinder nach den Vorgaben des Betriebsrentengesetzes
  • Arbeitgeberzuschuss von mindestens 15 Prozent auf umgewandeltes Entgelt, soweit Sie dadurch Sozialversicherungsbeiträge einsparen
  • Versorgungsordnung, Zusagedokumente und Nachträge als Grundlage für Lohnbuchhaltung, Betriebsprüfung und Streitfall

Das ist nicht abgesichert

  • Beiträge oberhalb von 8.112 Euro im Jahr sind über Paragraf 3 Nr. 63 EStG nicht mehr steuerfrei, dafür braucht es einen anderen Durchführungsweg
  • Zwischen 4.056 und 8.112 Euro besteht Steuerfreiheit, aber keine Sozialversicherungsfreiheit, diese Grenze wird in Lohnabrechnungen regelmäßig verwechselt
  • Die Einstandspflicht des Arbeitgebers entfällt nicht dadurch, dass ein Versorgungsträger eingeschaltet wird
  • Rein private Verträge Ihrer Mitarbeitenden fallen nicht unter die betriebliche Altersvorsorge, auch wenn Sie sich mit einem Zuschuss beteiligen
  • Eine mündliche Zusage ohne schriftliche Grundlage lässt sich nach fünfzehn Jahren nicht mehr nachweisen und führt regelmäßig zu Streit
  • Zusagen an einzelne Personen ohne sachliche Begründung sind über den Gleichbehandlungsgrundsatz angreifbar und lösen Ansprüche der übrigen Belegschaft aus
  • Erdiente und unverfallbare Anwartschaften lassen sich praktisch nicht mehr kürzen, auch nicht in wirtschaftlich schwierigen Jahren
Ausbaustufen

Modelle, mit denen Betriebe in der Region arbeiten

Drei Ausbaustufen, die sich in der Praxis bewährt haben. Sie lassen sich kombinieren und schrittweise erweitern, ohne dass bestehende Zusagen angetastet werden müssen.

Pflichtmodell

Für Betriebe bis etwa 30 Beschäftigte, die den gesetzlichen Rahmen sauber erfüllen wollen

  • Entgeltumwandlung über eine Direktversicherung als einheitlichen Weg für alle Neuzugänge
  • Gesetzlicher Arbeitgeberzuschuss von 15 Prozent korrekt berechnet und im Vertrag abgebildet
  • Ausschöpfung der Steuerfreiheit nach Paragraf 3 Nr. 63 EStG bis 8.112 Euro im Jahr
  • Schriftliche Versorgungsordnung mit klaren Teilnahmeregeln und Widerrufsvorbehalten
  • Ablauf für Eintritt, Austritt, Elternzeit und lange Krankheit schriftlich definiert
  • Bestandsaufnahme aller vorhandenen Verträge, auch der mitgebrachten
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Am häufigsten gewählt

Arbeitgebermodell

Der Standard für Betriebe ab 30 Beschäftigten im Wettbewerb um Fachkräfte

  • Arbeitgeberfinanzierter Grundbaustein für alle, üblich sind 25 bis 100 Euro je Kopf und Monat
  • Matching-Modell: Sie erhöhen den Zuschuss, wenn der Mitarbeitende selbst umwandelt
  • Staffelung nach Betriebszugehörigkeit als Bindungsinstrument, etwa ab dem dritten und ab dem zehnten Jahr
  • Einschluss von Berufsunfähigkeit und Hinterbliebenenleistung in die Zusage
  • Beratungstermine für die Belegschaft im Betrieb, auch in Früh- und Spätschicht
  • Digitale Verwaltung und eine einheitliche Beitragsliste für die Lohnbuchhaltung
  • Jährlicher Bestandscheck vor der Betriebsprüfung
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Kombimodell

Für Führungskräfte, Geschäftsführung und Versorgungen über 8.112 Euro im Jahr

  • Direktversicherung bis zur steuerlichen Grenze, darüber Unterstützungskasse ohne Betragsbegrenzung
  • Eigene Versorgungsstufe für Führungskräfte und Geschäftsführung
  • Prüfung von Erdienbarkeit und Angemessenheit bei Zusagen an Gesellschafter-Geschäftsführer
  • Abstimmung mit Steuerberater und Wirtschaftsprüfer vor jeder Unterschrift
  • Anbindung an ein tarifliches Versorgungswerk, wo ein Tarifvertrag gilt
  • Konzept für die spätere Auslagerung bestehender Pensionszusagen aus der Bilanz
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Welche Bausteine in Ellwangen sinnvoll sind, klären wir im Gespräch. Maßgeblich sind die jeweiligen Versicherungsbedingungen.

Aus der Praxis

Aus der Praxis

Drei Situationen, wie sie uns in Betrieben der Region regelmäßig begegnen.

Vergessener Arbeitgeberzuschuss

Ein Zerspanungsbetrieb bei Ilshofen mit 34 Mitarbeitenden hatte die Entgeltumwandlung seit Jahren laufen, den gesetzlichen Zuschuss von 15 Prozent aber nur bei Neuverträgen berücksichtigt. Bei einer Prüfung wurden die Altzusagen ab 2022 nachgefordert. Ohne Korrektur wäre die Forderung mit jedem weiteren Jahr gewachsen, und die Ansprüche der Mitarbeitenden wären zusätzlich arbeitsrechtlich durchsetzbar geblieben. Wir haben den Bestand aufgearbeitet, Nachträge erstellt und die Beitragslisten umgestellt.

circa 11.000 Euro Nachzahlung

Zwölf Gesellschaften, ein Ordner

Ein Logistikunternehmen aus Crailsheim verwaltete Verträge bei zwölf Anbietern, entstanden über Jahre durch mitgebrachte Verträge. Jede Änderung kostete die Personalabteilung Stunden. Wir haben die Bestände gesichtet, neue Zusagen auf einen Weg gebündelt und eine Versorgungsordnung erstellt. Ohne diesen Schritt wäre der Aufwand mit jeder Einstellung weiter gestiegen. Der Verwaltungsaufwand ging nach Einschätzung der Personalleitung um mehr als die Hälfte zurück.

rund 40 Arbeitsstunden im Jahr gespart

Zusage als Argument in der Einstellung

Ein Familienbetrieb aus der Verpackungstechnik in Schwäbisch Hall suchte über sieben Monate einen Elektroniker. Wir haben einen arbeitgeberfinanzierten Grundbaustein für alle Mitarbeitenden eingeführt, ergänzt um ein Matching bei eigener Umwandlung. Die Stelle wurde im zweiten Anlauf besetzt, und zwei langjährige Mitarbeitende haben ihre eigene Umwandlung daraufhin erhöht. Sieben Monate Vakanz kosten in dieser Position ein Vielfaches des Jahresbeitrags.

circa 600 Euro jährlicher Arbeitgeberbeitrag je Kopf
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Häufige Fragen

Fragen zu Betriebliche Altersvorsorge in Ellwangen

Bei Varta arbeiten viele Kolleginnen und Kollegen im Schichtbetrieb. Deckt die betriebliche Altersvorsorge auch ab, wenn jemand durch einen Unfall in der Produktion dauerhaft ausfällt?
Nur wenn ein solcher Baustein ausdrücklich in die Zusage eingeschlossen ist. Die reine Altersvorsorge zahlt im Erlebensfall bei Rentenbeginn, eine Invalidität durch Unfall oder Krankheit ist damit für sich genommen nicht abgesichert. Erst eine eingeschlossene Berufsunfähigkeitsrente oder wenigstens eine Beitragsbefreiung sorgt dafür, dass die Versorgung bei dauerhaftem Ausfall weiterläuft, ohne dass der Beschäftigte selbst weiterzahlen muss. Wir prüfen bei jeder Zusage, ob dieser Baustein enthalten ist, denn ohne ihn bleibt gerade bei Produktionsarbeit eine Lücke.
Eine neue Pflegekraft an der St.-Anna-Virngrund-Klinik hat erst vor einem Jahr angefangen. Ist ihre Anwartschaft aus der Entgeltumwandlung schon unverfallbar?
Ja, bei einer Entgeltumwandlung ist die Anwartschaft von Anfang an unverfallbar, unabhängig von der Betriebszugehörigkeit. Das gilt nur für den Teil, den die Mitarbeiterin selbst aus ihrem Bruttoentgelt umwandelt. Anders liegt der Fall bei einer rein arbeitgeberfinanzierten Zusage ohne Umwandlung, dort gilt eine gesetzliche Unverfallbarkeitsfrist von drei Jahren Betriebszugehörigkeit und ein Mindestalter von 21 Jahren. Diesen Unterschied sollten Sie in der Versorgungsordnung klar benennen, damit später kein Streit über den Anspruch entsteht.
Unsere Brauerei beschäftigt zur Wallfahrt auf dem Schönenberg jedes Jahr Aushilfen auf Minijob-Basis. Müssen wir denen auch eine Entgeltumwandlung anbieten?
Ja, der Anspruch nach Paragraf 1a BetrAVG gilt unabhängig von der Beschäftigungsart, auch ein Minijobber kann Entgeltumwandlung verlangen. In der Praxis ist die Nachfrage bei kurzer Beschäftigungsdauer und geringem Verdienst gering, ablehnen dürfen Sie einen Antrag trotzdem nicht. Sinnvoll ist eine schriftliche Versorgungsordnung, die auch für Saisonkräfte den Ablauf regelt, damit Sie im Einzelfall nicht neu entscheiden müssen, sondern auf eine bestehende Regelung verweisen können.
Bei uns auf dem Hof bei Pfahlheim hat sich mein Mann bei einem Unfall mit der Zapfwelle schwer verletzt. Wie läuft die Meldung an die Versicherung der Betriebsrente konkret ab?
Zuerst braucht es die ärztliche Feststellung der Invalidität, meist über ein Gutachten, das Art und Grad der Beeinträchtigung beschreibt. Diese Unterlagen reichen Sie zusammen mit der Schadenanzeige beim Versorgungsträger ein, üblich ist eine Frist von drei Monaten nach Feststellung. Der Versicherer prüft dann, ob der vereinbarte Invaliditätsgrad erreicht ist und ab wann die vereinbarte Rente oder Beitragsbefreiung einsetzt. Wir begleiten die Meldung von Anfang an, damit keine Frist versäumt wird.
Unser Zulieferbetrieb beliefert Varta und hat gerade eine Mitarbeiterin in Elternzeit. Müssen wir das der Versorgungseinrichtung melden?
Ja, das gehört zu den Mitwirkungspflichten aus der Versorgungsordnung. Ruht das Arbeitsverhältnis oder ändert sich der umgewandelte Betrag, muss der Versorgungsträger das zeitnah erfahren, sonst laufen Beiträge falsch oder gar nicht weiter. Wer die Meldung monatelang liegen lässt, riskiert Rückforderungen und im schlimmsten Fall eine Lücke in der Anwartschaft der Mitarbeiterin. Wir empfehlen einen festen internen Ablauf für Elternzeit, langfristige Krankheit und Austritt, damit solche Meldungen nicht am Alltagsgeschäft hängen bleiben.
Wir haben bei uns im Betrieb Früh- und Spätschicht. Können Sie für die bAV-Beratung auch außerhalb der normalen Bürozeiten zu uns kommen?
Ja, gerade bei Schichtbetrieb bringt ein einzelner Termin am Vormittag nur einen Teil der Belegschaft. Wir legen Beratungstage direkt in Ihrem Betrieb an, auch am Ende der Frühschicht oder vor Beginn der Spätschicht, damit möglichst viele teilnehmen können. Von unserem Büro in der Weilerwiese in Schwäbisch Hall sind es über die B14 und die B290 rund 40 Minuten nach Ellwangen, die Strecke fahren wir regelmäßig und planen sie fest in den Beratungstag ein.
Wer betreut bei Ihnen eigentlich die Firmenkunden in Ellwangen für die betriebliche Altersvorsorge?
Für Firmen- und Gebäudethemen in Ellwangen ist Oliver Hartmann Ihr Ansprechpartner, bei Fragen zu Beihilfe und Krankenversicherung ergänzen Dario Caeiro und Jens Riemann die Beratung. Sie haben also für die Versorgungsordnung und die laufende Betreuung eine feste Person, die Ihren Betrieb und die Besonderheiten der Region kennt, von der Industrie rund um Varta bis zu den landwirtschaftlichen Betrieben bei Pfahlheim. Termine vereinbaren Sie unter 0791 94093050 oder direkt bei uns im Büro in Schwäbisch Hall.
Unser Betrieb ist an einen Tarifvertrag der Metall- und Elektroindustrie gebunden. Können wir trotzdem eine eigene Versorgungsordnung einführen?
Ja, aber nur soweit der Tarifvertrag das zulässt. Viele Tarifverträge regeln die betriebliche Altersvorsorge bereits über tarifliche Versorgungswerke und sehen Öffnungsklauseln vor, über die Betriebs- oder Ergänzungsvereinbarungen möglich sind. Eine eigene Versorgungsordnung darf die tariflichen Mindeststandards nicht unterschreiten, kann aber zusätzliche Bausteine wie einen höheren Arbeitgeberzuschuss oder eine Staffelung nach Betriebszugehörigkeit ergänzen. Wir prüfen den für Sie geltenden Tarifvertrag, bevor wir eine Versorgungsordnung entwerfen.
Beratung vor Ort

So läuft ein Termin in Ellwangen

Wir betreuen Ellwangen vom Büro in der Weilerwiese in Schwäbisch Hall aus, über die B14 und die B290 sind es rund 40 Minuten, und wir fahren die Strecke regelmäßig. Termine machen wir bei Ihnen, auf dem Hof in Pfahlheim genauso wie im Betrieb oder am Küchentisch. Für Firmen- und Gebäudethemen ist Oliver Hartmann zuständig, für Beihilfe und Krankenversicherung Dario Caeiro und Jens Riemann. Am häufigsten geht es hier um Beihilfetarife, um vergessene Nebengebäude und um Elementarschutz an der Jagst.

Betriebliche Altersvorsorge in Ellwangen: reden wir darüber

Ein Termin, eine ehrliche Einschätzung, ein Vorschlag der passt. Über die B14 Richtung Crailsheim und weiter auf der B290 sind es vom Büro in der Weilerwiese rund 40 Minuten. Für Termine kommen wir nach Ellwangen.

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