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Betriebliche Altersvorsorge in Braunsbach
Betriebliche Altersvorsorge in Braunsbach: Wir schauen uns an, was Sie bereits haben, wo es Lücken gibt und was sich streichen lässt. Ein Angebot kommt erst danach, mit Begründung.
Was in Braunsbach tatsächlich zählt
Die meisten Braunsbacher pendeln nach Schwäbisch Hall, Künzelsau oder in den Hohenloher Industrieraum, wo es Versorgungsordnungen mit Zuschüssen gibt, die viele schlicht nicht abrufen. Ein Blick in die Ordnung des Arbeitgebers klärt in zehn Minuten, wie viel möglich wäre. Für die kleinen Betriebe im Ort selbst ist eine Direktversicherung mit rund 20 Prozent Zuschuss oft die einzige realistische Bindungsmaßnahme neben dem Stundenlohn.
Worum es in Braunsbach bei diesem Thema geht
Braunsbach ist eine Pendlergemeinde mit starkem landwirtschaftlichem Kern. Wer nach Schwäbisch Hall, Künzelsau oder ins Hohenlohische fährt, arbeitet meist bei einem Arbeitgeber mit Versorgungsordnung, deren Zuschüsse viele schlicht nicht abrufen, und aus rund 100 Euro Eigenanteil werden mit Zuschuss und Abgabenersparnis oft rund 180 Euro Sparbeitrag. Wir schauen mit Ihnen in die Versorgungsordnung und holen zuerst das ab, was Ihnen ohnehin zusteht, bevor wir über etwas Neues reden.
Für Landwirte, Handwerker und Gastronomen im Ort ist die Absicherung der Arbeitskraft dringlicher als die Rente. Fällt der Inhaber aus, steht der Betrieb, und die landwirtschaftliche Alterskasse ersetzt kein Erwerbseinkommen, während die gesetzliche Erwerbsminderungsrente oft bei nur rund 900 Euro liegt. Wir kombinieren Berufsunfähigkeitsschutz, Krankentagegeld und eine private Unfallversicherung, die rund um die Uhr gilt. Das ist hier entscheidend, weil viele schwere Unfälle bei Arbeiten passieren, die formal keine Arbeitszeit sind: Holzmachen im eigenen Wald, Reparatur am Hof, Arbeiten auf dem Dach.
Wenn Ihnen ein Termin bei sich lieber ist, kommen wir zu Ihnen. Über die B19 und das Kochertal sind es vom Büro in der Weilerwiese aus etwa zwanzig Minuten. Nach Steinkirchen und Arnsdorf oben auf der Ebene kommen einige Minuten dazu.
Braunsbach, rund 2.500 Einwohner im Landkreis Schwäbisch Hall
Braunsbach liegt gut zehn Kilometer nordöstlich von Schwäbisch Hall dort, wo der Kocher nach dem Zufluss der Bühler nach Norden schwenkt. Zur Gemeinde gehören sieben früher selbstständige Orte: Braunsbach, Arnsdorf, Döttingen, Geislingen am Kocher, Jungholzhausen, Orlach und Steinkirchen, insgesamt 22 Dörfer, Weiler und Höfe auf knapp 53 Quadratkilometern. Der Hauptort liegt eng im Tal, die anderen Ortsteile oben auf der Muschelkalkebene. Über allem spannt sich die Kochertalbrücke der A6, mit 1.128 Metern Länge eines der markantesten Bauwerke der Region. Sehenswert sind Schloss Braunsbach, Schloss Döttingen, die Burg Tierberg und das Rabbinatsmuseum, das seit 2008 an die jüdische Geschichte des Ortes erinnert.
Wirtschaftlich ist Braunsbach kleinteilig. Handwerk, Landwirtschaft, Gastronomie und Tourismus am Kocher-Jagst-Radweg prägen das Bild, dazu Dienstleister und kleinere Betriebe. Größere Gewerbeflächen entwickelt die Gemeinde nicht auf eigener Gemarkung, sondern gemeinsam mit Untermünkheim im interkommunalen Gewerbegebiet Übrigshausen, das an das Gebiet Am Richtbach anschließt und direkte Anbindung an B19 und A6 hat. Die meisten Erwerbstätigen pendeln, nach Schwäbisch Hall, Künzelsau oder in den Hohenloher Industrieraum, überwiegend über die Anschlussstelle Kupferzell. Seit der Flut von 2016 sind rund 33 Kilometer Glasfaser verlegt worden, ein Nebeneffekt des Wiederaufbaus, der dem Ort als Wohnstandort spürbar geholfen hat.
Sturzflut aus den Seitenklingen
Am 29. Mai 2016 haben Orlacher Bach, Reichenbach und Schlossbach nach extremem Regen den Ortskern verwüstet und meterhohen Schutt hinterlassen. Die Gefahr kam nicht vom Kocher, sondern aus steilen Klingen im Muschelkalk. Der Wiederaufbau wurde vom Land mit rund 47 Millionen Euro gefördert, für ein einzelnes Wohnhaus mit verwüstetem Erdgeschoss lag der Schaden schnell bei rund 150.000 Euro. Ohne Elementarschadenbaustein ist genau dieses Ereignis in keiner Gebäude oder Hausratversicherung enthalten.
Hochwasser am Kocher und an der Bühler
In Geislingen am Kocher mündet die Bühler in den Kocher, im Talbereich liegen Grundstücke nah am Wasser. Bei Schneeschmelze und Dauerregen steigen beide Flüsse. Ein ausgeräumter, getrockneter und neu ausgebauter Keller kostet rund 15.000 Euro. Neben dem Elementarschutz ist eine funktionierende Rückstausicherung entscheidend, sie ist bei vielen Verträgen Voraussetzung für die Regulierung von Kellerschäden.
Steile Zufahrten zwischen Tal und Ebene
Zwischen dem Hauptort im Tal und Steinkirchen, Arnsdorf oder Orlach liegen kurze, steile Strecken. Bei Schnee und Eis rutschen dort Fahrzeuge ab, im Sommer laufen bei Gewittern Wasser und Geröll über dieselben Straßen. Ein abgerutschtes Fahrzeug an der Böschung kostet an Reparatur und Bergung schnell rund 9.000 Euro, dazu kommen Schäden an Mauern und Zufahrten.
Historische Bausubstanz im Ortskern
Fachwerk, Sandstein und schmale Gassen prägen den wiederaufgebauten Ortskern. Solche Gebäude sind im Schadenfall teurer wiederherzustellen als ein Massivbau, oft mit Auflagen des Denkmalschutzes, die den Wiederaufbau rund 30 bis 50 Prozent über die üblichen Baukosten heben. Die Versicherungssumme sollte diesen Mehraufwand abbilden, sonst reicht die Entschädigung für eine originalgetreue Instandsetzung nicht.
Die fünf Durchführungswege und was sie unterscheidet
Für Arbeitgeber in Braunsbach beginnt die Auswahl beim Durchführungsweg. Das Betriebsrentengesetz kennt fünf Wege, eine Zusage zu erfüllen. Sie unterscheiden sich darin, wer die Leistung erbringt, wie sie in Ihrer Bilanz auftaucht und wie viel Verwaltung entsteht. Für die meisten mittelständischen Betriebe ist die Direktversicherung der richtige Weg: bilanzneutral, wenig Aufwand, klar geregelt. Bei höheren Versorgungen oder bei der Geschäftsführung kommen andere Wege ins Spiel, allein weil die steuerfreien Höchstbeträge nach Paragraf 3 Nr. 63 EStG bei 8.112 Euro im Jahr enden. Wir gehen die Wege mit Ihnen durch und entscheiden nicht nach Gewohnheit, sondern nach Beteiligungsstruktur, Bilanz und Versorgungshöhe.
Das ist abgesichert
- Direktversicherung: Sie sind Versicherungsnehmer, der Mitarbeitende ist versicherte Person und bezugsberechtigt, die Bilanz bleibt unberührt
- Pensionskasse: rechtlich selbstständige Versorgungseinrichtung, häufig Grundlage tariflicher Versorgungswerke in Industrie und Handwerk
- Pensionsfonds: größere Anlagefreiheit in Aktien, deshalb der übliche Weg für die Auslagerung bestehender Pensionszusagen aus der Bilanz
- Unterstützungskasse: keine betragsmäßige Begrenzung durch Paragraf 3 Nr. 63 EStG, deshalb der Weg für Versorgungsbeiträge oberhalb von 8.112 Euro im Jahr
- Direktzusage: Sie sagen die Leistung unmittelbar zu und bilden dafür eine Rückstellung nach Paragraf 6a EStG in Ihrer Bilanz
- Absicherung von Invalidität über eine eingeschlossene Berufsunfähigkeitsrente oder mindestens eine Beitragsbefreiung
- Hinterbliebenenleistung für Ehepartner, Lebensgefährten und Kinder nach den Vorgaben des Betriebsrentengesetzes
- Arbeitgeberzuschuss von mindestens 15 Prozent auf umgewandeltes Entgelt, soweit Sie dadurch Sozialversicherungsbeiträge einsparen
- Versorgungsordnung, Zusagedokumente und Nachträge als Grundlage für Lohnbuchhaltung, Betriebsprüfung und Streitfall
Das ist nicht abgesichert
- Beiträge oberhalb von 8.112 Euro im Jahr sind über Paragraf 3 Nr. 63 EStG nicht mehr steuerfrei, dafür braucht es einen anderen Durchführungsweg
- Zwischen 4.056 und 8.112 Euro besteht Steuerfreiheit, aber keine Sozialversicherungsfreiheit, diese Grenze wird in Lohnabrechnungen regelmäßig verwechselt
- Die Einstandspflicht des Arbeitgebers entfällt nicht dadurch, dass ein Versorgungsträger eingeschaltet wird
- Rein private Verträge Ihrer Mitarbeitenden fallen nicht unter die betriebliche Altersvorsorge, auch wenn Sie sich mit einem Zuschuss beteiligen
- Eine mündliche Zusage ohne schriftliche Grundlage lässt sich nach fünfzehn Jahren nicht mehr nachweisen und führt regelmäßig zu Streit
- Zusagen an einzelne Personen ohne sachliche Begründung sind über den Gleichbehandlungsgrundsatz angreifbar und lösen Ansprüche der übrigen Belegschaft aus
- Erdiente und unverfallbare Anwartschaften lassen sich praktisch nicht mehr kürzen, auch nicht in wirtschaftlich schwierigen Jahren
Modelle, mit denen Betriebe in der Region arbeiten
Drei Ausbaustufen, die sich in der Praxis bewährt haben. Sie lassen sich kombinieren und schrittweise erweitern, ohne dass bestehende Zusagen angetastet werden müssen.
Pflichtmodell
Für Betriebe bis etwa 30 Beschäftigte, die den gesetzlichen Rahmen sauber erfüllen wollen
- Entgeltumwandlung über eine Direktversicherung als einheitlichen Weg für alle Neuzugänge
- Gesetzlicher Arbeitgeberzuschuss von 15 Prozent korrekt berechnet und im Vertrag abgebildet
- Ausschöpfung der Steuerfreiheit nach Paragraf 3 Nr. 63 EStG bis 8.112 Euro im Jahr
- Schriftliche Versorgungsordnung mit klaren Teilnahmeregeln und Widerrufsvorbehalten
- Ablauf für Eintritt, Austritt, Elternzeit und lange Krankheit schriftlich definiert
- Bestandsaufnahme aller vorhandenen Verträge, auch der mitgebrachten
Arbeitgebermodell
Der Standard für Betriebe ab 30 Beschäftigten im Wettbewerb um Fachkräfte
- Arbeitgeberfinanzierter Grundbaustein für alle, üblich sind 25 bis 100 Euro je Kopf und Monat
- Matching-Modell: Sie erhöhen den Zuschuss, wenn der Mitarbeitende selbst umwandelt
- Staffelung nach Betriebszugehörigkeit als Bindungsinstrument, etwa ab dem dritten und ab dem zehnten Jahr
- Einschluss von Berufsunfähigkeit und Hinterbliebenenleistung in die Zusage
- Beratungstermine für die Belegschaft im Betrieb, auch in Früh- und Spätschicht
- Digitale Verwaltung und eine einheitliche Beitragsliste für die Lohnbuchhaltung
- Jährlicher Bestandscheck vor der Betriebsprüfung
Kombimodell
Für Führungskräfte, Geschäftsführung und Versorgungen über 8.112 Euro im Jahr
- Direktversicherung bis zur steuerlichen Grenze, darüber Unterstützungskasse ohne Betragsbegrenzung
- Eigene Versorgungsstufe für Führungskräfte und Geschäftsführung
- Prüfung von Erdienbarkeit und Angemessenheit bei Zusagen an Gesellschafter-Geschäftsführer
- Abstimmung mit Steuerberater und Wirtschaftsprüfer vor jeder Unterschrift
- Anbindung an ein tarifliches Versorgungswerk, wo ein Tarifvertrag gilt
- Konzept für die spätere Auslagerung bestehender Pensionszusagen aus der Bilanz
Welche Bausteine in Braunsbach sinnvoll sind, klären wir im Gespräch. Maßgeblich sind die jeweiligen Versicherungsbedingungen.
Aus der Praxis
Drei Situationen, wie sie uns in Betrieben der Region regelmäßig begegnen.
Vergessener Arbeitgeberzuschuss
Ein Zerspanungsbetrieb bei Ilshofen mit 34 Mitarbeitenden hatte die Entgeltumwandlung seit Jahren laufen, den gesetzlichen Zuschuss von 15 Prozent aber nur bei Neuverträgen berücksichtigt. Bei einer Prüfung wurden die Altzusagen ab 2022 nachgefordert. Ohne Korrektur wäre die Forderung mit jedem weiteren Jahr gewachsen, und die Ansprüche der Mitarbeitenden wären zusätzlich arbeitsrechtlich durchsetzbar geblieben. Wir haben den Bestand aufgearbeitet, Nachträge erstellt und die Beitragslisten umgestellt.
circa 11.000 Euro NachzahlungZwölf Gesellschaften, ein Ordner
Ein Logistikunternehmen aus Crailsheim verwaltete Verträge bei zwölf Anbietern, entstanden über Jahre durch mitgebrachte Verträge. Jede Änderung kostete die Personalabteilung Stunden. Wir haben die Bestände gesichtet, neue Zusagen auf einen Weg gebündelt und eine Versorgungsordnung erstellt. Ohne diesen Schritt wäre der Aufwand mit jeder Einstellung weiter gestiegen. Der Verwaltungsaufwand ging nach Einschätzung der Personalleitung um mehr als die Hälfte zurück.
rund 40 Arbeitsstunden im Jahr gespartZusage als Argument in der Einstellung
Ein Familienbetrieb aus der Verpackungstechnik in Schwäbisch Hall suchte über sieben Monate einen Elektroniker. Wir haben einen arbeitgeberfinanzierten Grundbaustein für alle Mitarbeitenden eingeführt, ergänzt um ein Matching bei eigener Umwandlung. Die Stelle wurde im zweiten Anlauf besetzt, und zwei langjährige Mitarbeitende haben ihre eigene Umwandlung daraufhin erhöht. Sieben Monate Vakanz kosten in dieser Position ein Vielfaches des Jahresbeitrags.
circa 600 Euro jährlicher Arbeitgeberbeitrag je KopfWas wir in Braunsbach sonst noch absichern
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Fragen zu Betriebliche Altersvorsorge in Braunsbach
Wenn ich sterbe, bekommt meine Frau dann etwas aus meiner Direktversicherung? Ich arbeite bei einem Handwerksbetrieb in Döttingen.
Ich wandle seit fünf Jahren einen festen Betrag um, mein Lohn ist aber gestiegen, zuletzt weil ich jetzt im Gewerbegebiet Übrigshausen bei einem tarifgebundenen Betrieb arbeite. Sollte ich den Beitrag anpassen?
Wir sind ein kleiner Gastronomiebetrieb am Kocher-Jagst-Radweg mit vier Teilzeitkräften. Lohnt sich für uns eine Direktversicherung überhaupt steuerlich?
In Braunsbach sind die meisten Betriebe klein, Handwerk, Landwirtschaft und Gastronomie. Was ist bei der bAV in so kleinen Betrieben anders als in der Industrie?
Ein Mitarbeiter aus unserem Betrieb im Gewerbegebiet Übrigshausen geht für vier Monate zur Montage nach Frankreich. Läuft seine Entgeltumwandlung in dieser Zeit weiter?
Ein Teil unserer Belegschaft pendelt aus Braunsbach nach Künzelsau zu einem tarifgebundenen Betrieb, der Rest arbeitet bei uns ohne Tarifvertrag. Wie wirkt sich das auf die Versorgungsordnung aus?
Als Zimmerer arbeite ich seit dem Wiederaufbau nach der Flut von 2016 viel auf Dächern im Ortskern von Braunsbach. Deckt die betriebliche Altersvorsorge auch ab, wenn ich wegen eines Unfalls nicht mehr arbeiten kann?
Wir sind ein kleiner Betrieb im Gewerbegebiet Übrigshausen und finden schwer Fachkräfte, weil größere Arbeitgeber im Hohenloher Industrieraum mehr bieten. Hilft eine bAV dabei?
So läuft ein Termin in Braunsbach
Braunsbach betreuen wir vom Büro in der Weilerwiese in Schwäbisch Hall aus. Über die B19 durch das Kochertal sind es rund zwanzig Minuten, nach Steinkirchen und Arnsdorf oben auf der Ebene ein paar Minuten mehr. Für Gebäude, Hof und Gewerbe ist Oliver Hartmann zuständig, für Vorsorge und Gesundheit Dario Caeiro. Seit 2016 ist Elementarschutz hier das häufigste Thema, gefolgt von Denkmalauflagen im Ortskern. Wir prüfen jede Adresse einzeln nach Gefährdungsklasse, statt pauschal abzuwinken.
Betriebliche Altersvorsorge in Braunsbach: reden wir darüber
Ein Termin, eine ehrliche Einschätzung, ein Vorschlag der passt. Über die B19 und das Kochertal sind es vom Büro in der Weilerwiese aus etwa zwanzig Minuten. Nach Steinkirchen und Arnsdorf oben auf der Ebene kommen einige Minuten dazu.
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