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Langenburg, Landkreis Schwäbisch Hall

Betriebliche Altersvorsorge in Langenburg

Betriebliche Altersvorsorge in Langenburg bekommen Sie bei uns nicht als Paket von der Stange. Wir gehen Ihre Lage durch, benennen die Risiken, die hier eine Rolle spielen, und bauen darauf auf.

EntgeltumwandlungBeratung in LangenburgAntwort in einem Werktag

Langenburg auf einen Blick

Wasser aus dem Hang und von der JagstDie Stadt liegt auf dem Sporn, die Ortsteile liegen im Tal.
Denkmalschutz treibt die WiederherstellungskostenIn der Altstadt und rund um das Schloss steht vieles unter Denkmalschutz.
Haftung bei Gästen und VeranstaltungenFerienwohnungen, Gastronomie und Veranstaltungen bringen Publikum, das die Wege nicht kennt.
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7 Spezialistenfür Firmen, Gesundheit und Vorsorge
2 StandorteSchwäbisch Hall und Crailsheim
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Betriebliche Altersvorsorge in Langenburg

Bei rund 570 Arbeitsplätzen für 1.800 Einwohner arbeitet der größte Teil der Langenburger auswärts, in Künzelsau, Schwäbisch Hall, Ilshofen oder Crailsheim, und bringt Zusagen aus diesen Betrieben mit, die kaum jemand gelesen hat. Wir prüfen zuerst, was dort läuft, denn beim Arbeitgeberzuschuss auf die Entgeltumwandlung bleiben ohne Nachfrage rund 480 Euro im Jahr liegen. Für die kleinen Betriebe am Ort setzen wir eine Zusage auf, die zu vier oder fünf Beschäftigten passt.

Vor Ort

Worum es in Langenburg bei diesem Thema geht

Mit rund 570 Arbeitsplätzen ist Langenburg ein Auspendlerort. Viele arbeiten in Künzelsau, Schwäbisch Hall oder Crailsheim und haben dort eine Versorgungszusage, die kaum jemand gelesen hat, während beim Arbeitgeberzuschuss auf die Entgeltumwandlung rund 480 Euro im Jahr liegen bleiben. Wir sehen uns diese Zusagen an, prüfen Zuschuss und spätere Verbeitragung und rechnen aus, was am Ende tatsächlich ankommt.

Am Ort selbst dominieren kleine Einheiten: Handwerk, Gastronomie, Vermietung, Landwirtschaft in den Talorten, oft mit schwankenden Einnahmen und ohne Arbeitgeber, der Lücken schließt. Hier zählt zuerst die Arbeitskraft, danach eine Rente, die auch in einem schwachen Jahr weiterläuft. Die private Unfallversicherung gehört dazu, weil ein Sturz auf der Steige nicht nach Arbeitszeit fragt und die gesetzliche Unfallversicherung Freizeit nicht kennt. Bei Vermietern rechnen wir den Mietausfall nach einem Gebäudeschaden mit ein, sonst fehlt er später in der Kalkulation.

Wenn Ihnen ein Termin bei sich lieber ist, kommen wir zu Ihnen. Vom Büro in der Beethovenstraße 48 in Crailsheim fahren wir über Gerabronn oder über die A6 und Ilshofen, beides dauert etwa 35 Minuten.

Der Ort

Langenburg, rund 1.800 Einwohner im Landkreis Schwäbisch Hall

Langenburg ist die kleinste Stadt im Landkreis Schwäbisch Hall und liegt auf einem schmalen Bergsporn rund 150 Meter über der Jagst. Die Hauptstraße zieht sich vom Stadttor bis zum Schloss, links und rechts fällt der Hang steil ab. Zur Stadt gehören die Dörfer und Weiler im Tal und auf der Höhe, darunter Bächlingen, Oberregenbach und Unterregenbach mit seiner bedeutenden Ausgrabungsstätte, dazu Nesselbach, Atzenrod und Ludwigsruhe. Auf gut 31 Quadratkilometern leben rund 1.800 Menschen. Langenburg ist anerkannter Luftkurort, liegt an der Burgenstraße und an mehreren Radwegen. Wer hierher will, muss eine der Steigen ins Jagsttal nehmen, eine Umfahrung gibt es nicht.

Prägend war jahrzehntelang ein Baumaschinenhersteller, der 2002 in einem internationalen Konzern aufging. Heute nutzt ein Hersteller von Fertigbauteilen das frühere Werksgelände, dort ist außerdem ein Gewerbehof mit kleineren Betrieben entstanden. Insgesamt zählt Langenburg nur rund 570 Arbeitsplätze, entsprechend viele Menschen pendeln nach Künzelsau, Schwäbisch Hall, Ilshofen oder Crailsheim. Das zweite Standbein ist der Tourismus: Schloss Langenburg mit Museum und Automuseum, die Fürstlichen Gartentage am ersten Septemberwochenende, Oldtimertreffen und Konzerte des Hohenloher Kultursommers bringen Gäste in die Stadt. Davon leben Gastronomie, Ferienwohnungen und Einzelhandel, allerdings stark saisonal.

Die folgenden vier Punkte sind allgemeine Risiken in Langenburg und nicht auf das Thema dieser Seite beschränkt.

Wasser aus dem Hang und von der Jagst

Die Stadt liegt auf dem Sporn, die Ortsteile liegen im Tal. Bei Gewittern schießt Wasser über die Steigen und Feldwege nach unten, bei Dauerregen steigt die Jagst. Ein ausgeräumtes und getrocknetes Untergeschoss mit Heizung und Elektrik kostet rund 20.000 Euro. In Bächlingen und Unterregenbach ist der Elementarschutz für Gebäude und Hausrat deshalb kein Zusatz, sondern Grundlage.

Denkmalschutz treibt die Wiederherstellungskosten

In der Altstadt und rund um das Schloss steht vieles unter Denkmalschutz. Nach einem Brand oder Rohrbruch muss mit Auflagen und historischen Materialien saniert werden, was rund 30 Prozent über den Kosten eines gleich großen Neubaus liegt. Wer die Versicherungssumme am Neubauwert eines Standardhauses orientiert, trägt bei circa 500.000 Euro Wiederaufbauwert schnell 150.000 Euro selbst.

Haftung bei Gästen und Veranstaltungen

Ferienwohnungen, Gastronomie und Veranstaltungen bringen Publikum, das die Wege nicht kennt. Stürze auf feuchten Sandsteinstufen, Verkehrssicherungspflicht an Terrassen und Parkflächen, Schäden an Gästefahrzeugen: Ein Sturz mit Bruch und Reha kostet den Verantwortlichen schnell rund 50.000 Euro. All das gehört in eine Betriebshaftpflicht, die die tatsächliche Nutzung abbildet, nicht nur die Anmeldung beim Gewerbeamt.

Enge Straßen und Ortsdurchfahrt

Die Durchfahrt ist schmal, im Sommer kommen Reisebusse, Wohnmobile und Motorräder dazu. Rangierschäden an Mauern, Spiegeln und geparkten Fahrzeugen sind häufig und kosten mit lackierten Sensorstoßdämpfern rund 2.500 Euro. Wer sein Auto hier täglich abstellt, sollte prüfen, ob eine Teilkasko wirklich reicht oder ob Vollkasko mit passendem Selbstbehalt sinnvoller ist.

Leistungen

Die fünf Durchführungswege und was sie unterscheidet

Das Betriebsrentengesetz kennt fünf Wege, eine Zusage zu erfüllen. Sie unterscheiden sich darin, wer die Leistung erbringt, wie sie in Ihrer Bilanz auftaucht und wie viel Verwaltung entsteht. Für die meisten mittelständischen Betriebe ist die Direktversicherung der richtige Weg: bilanzneutral, wenig Aufwand, klar geregelt. Bei höheren Versorgungen oder bei der Geschäftsführung kommen andere Wege ins Spiel, allein weil die steuerfreien Höchstbeträge nach Paragraf 3 Nr. 63 EStG bei 8.112 Euro im Jahr enden. Wir gehen die Wege mit Ihnen durch und entscheiden nicht nach Gewohnheit, sondern nach Beteiligungsstruktur, Bilanz und Versorgungshöhe.

Das ist abgesichert

  • Direktversicherung: Sie sind Versicherungsnehmer, der Mitarbeitende ist versicherte Person und bezugsberechtigt, die Bilanz bleibt unberührt
  • Pensionskasse: rechtlich selbstständige Versorgungseinrichtung, häufig Grundlage tariflicher Versorgungswerke in Industrie und Handwerk
  • Pensionsfonds: größere Anlagefreiheit in Aktien, deshalb der übliche Weg für die Auslagerung bestehender Pensionszusagen aus der Bilanz
  • Unterstützungskasse: keine betragsmäßige Begrenzung durch Paragraf 3 Nr. 63 EStG, deshalb der Weg für Versorgungsbeiträge oberhalb von 8.112 Euro im Jahr
  • Direktzusage: Sie sagen die Leistung unmittelbar zu und bilden dafür eine Rückstellung nach Paragraf 6a EStG in Ihrer Bilanz
  • Absicherung von Invalidität über eine eingeschlossene Berufsunfähigkeitsrente oder mindestens eine Beitragsbefreiung
  • Hinterbliebenenleistung für Ehepartner, Lebensgefährten und Kinder nach den Vorgaben des Betriebsrentengesetzes
  • Arbeitgeberzuschuss von mindestens 15 Prozent auf umgewandeltes Entgelt, soweit Sie dadurch Sozialversicherungsbeiträge einsparen
  • Versorgungsordnung, Zusagedokumente und Nachträge als Grundlage für Lohnbuchhaltung, Betriebsprüfung und Streitfall

Das ist nicht abgesichert

  • Beiträge oberhalb von 8.112 Euro im Jahr sind über Paragraf 3 Nr. 63 EStG nicht mehr steuerfrei, dafür braucht es einen anderen Durchführungsweg
  • Zwischen 4.056 und 8.112 Euro besteht Steuerfreiheit, aber keine Sozialversicherungsfreiheit, diese Grenze wird in Lohnabrechnungen regelmäßig verwechselt
  • Die Einstandspflicht des Arbeitgebers entfällt nicht dadurch, dass ein Versorgungsträger eingeschaltet wird
  • Rein private Verträge Ihrer Mitarbeitenden fallen nicht unter die betriebliche Altersvorsorge, auch wenn Sie sich mit einem Zuschuss beteiligen
  • Eine mündliche Zusage ohne schriftliche Grundlage lässt sich nach fünfzehn Jahren nicht mehr nachweisen und führt regelmäßig zu Streit
  • Zusagen an einzelne Personen ohne sachliche Begründung sind über den Gleichbehandlungsgrundsatz angreifbar und lösen Ansprüche der übrigen Belegschaft aus
  • Erdiente und unverfallbare Anwartschaften lassen sich praktisch nicht mehr kürzen, auch nicht in wirtschaftlich schwierigen Jahren
Ausbaustufen

Modelle, mit denen Betriebe in der Region arbeiten

Drei Ausbaustufen, die sich in der Praxis bewährt haben. Sie lassen sich kombinieren und schrittweise erweitern, ohne dass bestehende Zusagen angetastet werden müssen.

Pflichtmodell

Für Betriebe bis etwa 30 Beschäftigte, die den gesetzlichen Rahmen sauber erfüllen wollen

  • Entgeltumwandlung über eine Direktversicherung als einheitlichen Weg für alle Neuzugänge
  • Gesetzlicher Arbeitgeberzuschuss von 15 Prozent korrekt berechnet und im Vertrag abgebildet
  • Ausschöpfung der Steuerfreiheit nach Paragraf 3 Nr. 63 EStG bis 8.112 Euro im Jahr
  • Schriftliche Versorgungsordnung mit klaren Teilnahmeregeln und Widerrufsvorbehalten
  • Ablauf für Eintritt, Austritt, Elternzeit und lange Krankheit schriftlich definiert
  • Bestandsaufnahme aller vorhandenen Verträge, auch der mitgebrachten
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Am häufigsten gewählt

Arbeitgebermodell

Der Standard für Betriebe ab 30 Beschäftigten im Wettbewerb um Fachkräfte

  • Arbeitgeberfinanzierter Grundbaustein für alle, üblich sind 25 bis 100 Euro je Kopf und Monat
  • Matching-Modell: Sie erhöhen den Zuschuss, wenn der Mitarbeitende selbst umwandelt
  • Staffelung nach Betriebszugehörigkeit als Bindungsinstrument, etwa ab dem dritten und ab dem zehnten Jahr
  • Einschluss von Berufsunfähigkeit und Hinterbliebenenleistung in die Zusage
  • Beratungstermine für die Belegschaft im Betrieb, auch in Früh- und Spätschicht
  • Digitale Verwaltung und eine einheitliche Beitragsliste für die Lohnbuchhaltung
  • Jährlicher Bestandscheck vor der Betriebsprüfung
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Kombimodell

Für Führungskräfte, Geschäftsführung und Versorgungen über 8.112 Euro im Jahr

  • Direktversicherung bis zur steuerlichen Grenze, darüber Unterstützungskasse ohne Betragsbegrenzung
  • Eigene Versorgungsstufe für Führungskräfte und Geschäftsführung
  • Prüfung von Erdienbarkeit und Angemessenheit bei Zusagen an Gesellschafter-Geschäftsführer
  • Abstimmung mit Steuerberater und Wirtschaftsprüfer vor jeder Unterschrift
  • Anbindung an ein tarifliches Versorgungswerk, wo ein Tarifvertrag gilt
  • Konzept für die spätere Auslagerung bestehender Pensionszusagen aus der Bilanz
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Welche Bausteine in Langenburg sinnvoll sind, klären wir im Gespräch. Maßgeblich sind die jeweiligen Versicherungsbedingungen.

Aus der Praxis

Aus der Praxis

Drei Situationen, wie sie uns in Betrieben der Region regelmäßig begegnen.

Vergessener Arbeitgeberzuschuss

Ein Zerspanungsbetrieb bei Ilshofen mit 34 Mitarbeitenden hatte die Entgeltumwandlung seit Jahren laufen, den gesetzlichen Zuschuss von 15 Prozent aber nur bei Neuverträgen berücksichtigt. Bei einer Prüfung wurden die Altzusagen ab 2022 nachgefordert. Ohne Korrektur wäre die Forderung mit jedem weiteren Jahr gewachsen, und die Ansprüche der Mitarbeitenden wären zusätzlich arbeitsrechtlich durchsetzbar geblieben. Wir haben den Bestand aufgearbeitet, Nachträge erstellt und die Beitragslisten umgestellt.

circa 11.000 Euro Nachzahlung

Zwölf Gesellschaften, ein Ordner

Ein Logistikunternehmen aus Crailsheim verwaltete Verträge bei zwölf Anbietern, entstanden über Jahre durch mitgebrachte Verträge. Jede Änderung kostete die Personalabteilung Stunden. Wir haben die Bestände gesichtet, neue Zusagen auf einen Weg gebündelt und eine Versorgungsordnung erstellt. Ohne diesen Schritt wäre der Aufwand mit jeder Einstellung weiter gestiegen. Der Verwaltungsaufwand ging nach Einschätzung der Personalleitung um mehr als die Hälfte zurück.

rund 40 Arbeitsstunden im Jahr gespart

Zusage als Argument in der Einstellung

Ein Familienbetrieb aus der Verpackungstechnik in Schwäbisch Hall suchte über sieben Monate einen Elektroniker. Wir haben einen arbeitgeberfinanzierten Grundbaustein für alle Mitarbeitenden eingeführt, ergänzt um ein Matching bei eigener Umwandlung. Die Stelle wurde im zweiten Anlauf besetzt, und zwei langjährige Mitarbeitende haben ihre eigene Umwandlung daraufhin erhöht. Sieben Monate Vakanz kosten in dieser Position ein Vielfaches des Jahresbeitrags.

circa 600 Euro jährlicher Arbeitgeberbeitrag je Kopf
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Was wir in Langenburg sonst noch absichern

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Für Privatkunden in Langenburg

Häufige Fragen

Fragen zu Betriebliche Altersvorsorge in Langenburg

Was kostet betriebliche Altersvorsorge den Arbeitgeber?
Die Entgeltumwandlung selbst kostet Sie nichts, der Beitrag kommt aus dem Bruttoentgelt. Ihr Aufwand ist der Pflichtzuschuss von 15 Prozent, der sich meist aus der eingesparten Sozialversicherung finanziert. Bei 200 Euro Umwandlung sparen Sie unterhalb der Beitragsbemessungsgrenzen rund 40 Euro Arbeitgeberanteil und geben 30 Euro weiter. Ein freiwilliger Grundbaustein von 50 Euro je Kopf und Monat kostet bei 40 Mitarbeitenden 24.000 Euro im Jahr.
Ist betriebliche Altersvorsorge Pflicht für den Arbeitgeber?
Sie müssen kein eigenes Modell finanzieren, aber jeder Beschäftigte hat nach Paragraf 1a BetrAVG einen Anspruch auf Entgeltumwandlung. Verlangt jemand das, können Sie es nicht ablehnen. Pflicht ist außerdem der Zuschuss von mindestens 15 Prozent. Sie dürfen allerdings bestimmen, über welchen Durchführungsweg und über welchen Anbieter die Umwandlung läuft. Genau das sollten Sie nutzen, sonst sammeln sich Verträge unterschiedlichster Herkunft an.
Wie hoch ist der gesetzliche Arbeitgeberzuschuss zur bAV?
Mindestens 15 Prozent des umgewandelten Entgelts, soweit Sie durch die Umwandlung Sozialversicherungsbeiträge einsparen. Für Zusagen ab 2019 gilt das sofort, für alle davor abgeschlossenen Vereinbarungen seit 2022. Der Zuschuss muss tatsächlich in den Vertrag fließen und in der Lohnabrechnung nachvollziehbar sein. Eine pauschale Regelung ohne Umsetzung im Vertrag ist eine der häufigsten Fehlerquellen bei Betriebsprüfungen.
Wie viel kann man 2026 steuerfrei in die bAV einzahlen?
Nach Paragraf 3 Nr. 63 EStG bis 8 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze der allgemeinen Rentenversicherung. Die liegt 2026 bei 101.400 Euro im Jahr, steuerfrei sind also 8.112 Euro im Jahr oder 676 Euro im Monat. Sozialversicherungsfrei sind davon 4 Prozent, also 4.056 Euro im Jahr oder 338 Euro im Monat. Die Grenzen gelten für Direktversicherung, Pensionskasse und Pensionsfonds zusammen und ändern sich jährlich.
Was zahlt die betriebliche Altersvorsorge nicht?
Sie ersetzt keine Berufsunfähigkeitsversicherung, sofern dieser Baustein nicht ausdrücklich eingeschlossen ist, und sie deckt keine Pflegekosten. Beiträge oberhalb von 8.112 Euro im Jahr sind über Paragraf 3 Nr. 63 EStG nicht mehr steuerfrei. Zwischen 4.056 und 8.112 Euro besteht Steuerfreiheit, aber keine Beitragsfreiheit in der Sozialversicherung. Und die Einstandspflicht des Arbeitgebers nimmt Ihnen kein Versorgungsträger ab.
Was bedeutet nachgelagerte Besteuerung bei der Betriebsrente?
Beiträge bleiben in der Ansparphase innerhalb der Grenzen steuerfrei, dafür ist die spätere Betriebsrente voll steuerpflichtig. Zusätzlich fallen Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung an. In der Krankenversicherung gibt es dafür 2026 einen Freibetrag von 197,75 Euro im Monat, nur der darüber liegende Teil ist beitragspflichtig. In der Pflegeversicherung wirkt derselbe Betrag als Freigrenze, dort ist oberhalb davon die gesamte Betriebsrente beitragspflichtig.
Hafte ich als Arbeitgeber für die zugesagte Betriebsrente?
Ja. Die Einstandspflicht nach Paragraf 1 Absatz 1 Satz 3 BetrAVG bedeutet, dass Sie für die Erfüllung der Zusage einstehen, auch wenn ein Versicherer oder eine Pensionskasse dazwischensteht. Diese Haftung lässt sich nicht abbedingen. Begrenzen können Sie das Risiko über die Zusageart und die Wahl eines soliden Versorgungsträgers. Bei einer beitragsorientierten Leistungszusage ist der Umfang von vornherein klar umrissen.
Lohnt sich Elementarschutz auch oben in der Kernstadt?
Ja. Die Kernstadt liegt zwar hoch über der Jagst, aber Starkregen läuft über Gassen und Hofeinfahrten und drückt in Keller und Untergeschosse. Dazu kommt Rückstau aus der Kanalisation, und ein ausgeräumtes Untergeschoss kostet rund 20.000 Euro. In den Talorten Bächlingen und Unterregenbach ist zusätzlich die Jagst ein Thema. Ohne Elementarbaustein sind diese Schäden nicht versichert.
Ich vermiete eine Ferienwohnung in Langenburg. Was brauche ich?
Wichtig sind drei Punkte: Die Vermietung muss in der Gebäudeversicherung angemeldet sein, die Haftpflicht muss Gäste und Verkehrssicherungspflicht einschließen, und der Hausrat der Wohnung sollte separat bewertet werden. Sinnvoll ist außerdem eine Absicherung für Mietausfall nach einem Schaden, gerade in der Saison rund um die Fürstlichen Gartentage, wo eine ausgefallene Saison rund 60.000 Euro Umsatz kosten kann.
Kommen Sie nach Langenburg, obwohl der Ort klein ist?
Ja, selbstverständlich. Vom Büro Crailsheim sind es etwa 35 Minuten, und wir sind ohnehin regelmäßig im Jagsttal unterwegs. Ob Wohnhaus in der Altstadt, Betrieb auf dem früheren Werksgelände oder Hof in Bächlingen: Wir kommen vorbei und schauen uns die Situation an. Telefon 0791 94093050.
Wer ist bei Ihnen für Langenburg zuständig?
Für Gebäude, Hausrat, Ferienwohnung und Betrieb ist Oliver Hartmann Ihr Ansprechpartner, für Gesundheit und Vorsorge Dario Caeiro, bei der Krankenversicherung kommt Jens Riemann dazu. Firmenkunden mit mehreren Sparten betreut Sebastian Hopf, bei betrieblicher Altersvorsorge ist Udo Schor dabei. Erreichbar sind alle unter 0791 94093050 und per Mail an caeiro.hartmann@allianz.de.
Wo melde ich in Langenburg einen Schaden?
Am schnellsten direkt bei uns unter 0791 94093050 oder per Mail an caeiro.hartmann@allianz.de. Wir nehmen den Schaden auf und bleiben Ihr Ansprechpartner bis zur Regulierung. Rund um die Uhr erreichbar ist der Allianz Schaden-Direktruf 0800 11 22 33 44, sinnvoll nach einem Wildunfall auf der Steige oder wenn nach einem Gewitter Wasser in den Keller drückt. Fotografieren Sie den Zustand, bevor ausgeräumt wird, das erspart später die Diskussion über den Umfang.
Beratung vor Ort

So läuft ein Termin in Langenburg

Vom Büro in der Beethovenstraße 48 in Crailsheim sind es über Gerabronn oder über die A6 und Ilshofen jeweils etwa 35 Minuten, und wir sind ohnehin regelmäßig im Jagsttal unterwegs. Gerade in Langenburg lohnt der Termin vor Ort, weil Denkmalauflagen, Hanglage und die tatsächliche Nutzung einer Ferienwohnung am Schreibtisch nicht zu beurteilen sind. Für Gebäude, Betrieb und Fuhrpark ist Oliver Hartmann zuständig, für Gesundheit und Vorsorge Dario Caeiro, bei Firmenkunden Sebastian Hopf. Häufigste Themen sind Wiederherstellungswerte, Elementarschutz und Gästehaftung.

Betriebliche Altersvorsorge in Langenburg: reden wir darüber

Ein Termin, eine ehrliche Einschätzung, ein Vorschlag der passt. Vom Büro in der Beethovenstraße 48 in Crailsheim fahren wir über Gerabronn oder über die A6 und Ilshofen, beides dauert etwa 35 Minuten.

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