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Fichtenau, Landkreis Schwäbisch Hall

Betriebliche Unfallversicherung in Fichtenau

Betriebliche Unfallversicherung in Fichtenau bekommen Sie bei uns nicht als Paket von der Stange. Wir gehen Ihre Lage durch, benennen die Risiken, die hier eine Rolle spielen, und bauen darauf auf.

Weltweiter Rundumschutz für Belegschaft und FührungBeratung in FichtenauAntwort in einem Werktag

Was in Fichtenau tatsächlich zählt

Vermietung von FerienwohnungenAls anerkannter Erholungsort lebt Fichtenau von Gästen.
Schneelast und Frost in HöhenlageAuf rund 528 Metern fällt mehr Schnee als im Kochertal und er bleibt länger liegen.
Waldbesitz und VerkehrssicherungspflichtÜber tausend Hektar Wald bedeuten viele private Waldbesitzer, und quer durch die Bestände führen rund 120 Kilometer Rundwanderwege.
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2 StandorteSchwäbisch Hall und Crailsheim
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Betriebliche Unfallversicherung in Fichtenau

In Fichtenau wird im Forst gearbeitet, auf Dächern in Höhenlage und in Küchen mit Fritteuse und Kippbratpfanne. Bei über tausend Hektar Wald sind Motorsäge und Rückearbeit Alltag, und ein großer Teil davon passiert außerhalb der gesetzlichen Unfallversicherung, weil es der eigene Wald ist. Eine Gruppenunfallversicherung für Belegschaft und mitarbeitende Familienangehörige kostet je Kopf meist unter rund 40 Euro im Jahr und wirkt rund um die Uhr.

Vor Ort

Worum es in Fichtenau bei diesem Thema geht

Fichtenau hat viele Kleinbetriebe: Gastgeber, Handwerker, Land und Forstwirte. Bei ihnen fällt Vorsorge oft hinten runter, weil das Geld ins Haus, in die Halle oder in den Gästebereich geht, und am Ende steht ein Vermögen, das keine liquide Rente abwirft. Wir rechnen deshalb nüchtern durch, was aus gesetzlicher Rente, Betrieb und Verpachtung monatlich tatsächlich fließt, und schließen die Lücke von meist rund 1.000 Euro mit einem planbaren Vertrag.

Für Beschäftigte, die nach Crailsheim, Ellwangen oder Dinkelsbühl pendeln, ist die betriebliche Altersversorgung meist vorhanden, wird aber nicht ausgeschöpft. Wir holen den Arbeitgeberzuschuss und die Förderhöhe heraus, die ohne Antrag liegen bleiben. Und weil in Fichtenau viel Freizeit im Freien stattfindet, im Wald, auf dem Rad, auf der Loipe, setzen wir die private Unfallversicherung mit einer Gliedertaxe an, die Hand und Bein realistisch bewertet. Die gesetzliche endet am Werkstor.

Termine machen wir im Büro in Crailsheim, bei Ihnen vor Ort oder als Videotermin. Zuständig für Fichtenau ist unser Büro in der Beethovenstraße 48 in Crailsheim, von dort sind es rund 20 Minuten zu Ihnen.

Der Ort

Fichtenau, rund 4.600 Einwohner im Landkreis Schwäbisch Hall

Fichtenau liegt auf rund 528 Metern ganz im Südosten des Landkreises, direkt an der bayerischen Grenze. Die Gemeinde entstand 1973 aus Lautenbach, Matzenbach, Unterdeufstetten und Wildenstein und besteht heute aus 26 Dörfern, Weilern und Höfen. Der Name kam aus einem Bürgerwettbewerb und passt: Ein Drittel der Gemarkung ist Wald, gut 1.000 der rund 3.100 Hektar. Bemerkenswert ist die Wasserscheide mitten durchs Gemeindegebiet. Im Westen fließt das Wasser über Rechenberger Rot und Reiglersbach zur Jagst und damit zum Rhein, im Osten über die Rotach zur Wörnitz und weiter zur Donau. Seit 1981 ist Fichtenau staatlich anerkannter Erholungsort.

Der Tourismus ist hier kein Beiwerk. Rund 27.000 Gäste und über 42.000 Übernachtungen im Jahr bedeuten Pensionen, Ferienwohnungen, Gastronomie und ein Netz aus etwa 120 Kilometern Rundwanderwegen, dazu Loipen im Winter. Daneben stehen Land und Forstwirtschaft, Handwerk und kleinere gewerbliche Betriebe. Wildenstein ist Verwaltungssitz, in Unterdeufstetten liegt das Schulzentrum, in Matzenbach das Sport und Freizeitzentrum. Ein interkommunaler Gewerbepark bei Bergbronn wird gemeinsam mit der Nachbargemeinde Kreßberg entwickelt. Der Anschluss an die A7 bei Dinkelsbühl liegt vor der Haustür, viele Beschäftigte pendeln nach Crailsheim, Ellwangen oder Dinkelsbühl, ein Teil davon täglich über die Landesgrenze.

Vermietung von Ferienwohnungen

Als anerkannter Erholungsort lebt Fichtenau von Gästen. Wer Zimmer oder eine Ferienwohnung vermietet, haftet für Treppen, Balkone und Wege am Haus. Stürzt ein Gast auf einer vereisten Außentreppe und bleibt dauerhaft geschädigt, geht es um Verdienstausfall und Pflege, also um rund eine Million Euro. Die private Haftpflicht springt dafür nicht ein, hier braucht es eine Haus und Grundbesitzerhaftpflicht oder einen gewerblichen Vertrag.

Schneelast und Frost in Höhenlage

Auf rund 528 Metern fällt mehr Schnee als im Kochertal und er bleibt länger liegen. Carports, Terrassenüberdachungen und ältere Scheunendächer sind dafür oft nicht ausgelegt, ein eingedrücktes Carport mit dem Fahrzeug darunter liegt bei rund 25.000 Euro. Schneedruck ist in der Wohngebäudeversicherung nicht automatisch mitversichert, das steckt in den erweiterten Naturgefahren.

Waldbesitz und Verkehrssicherungspflicht

Über tausend Hektar Wald bedeuten viele private Waldbesitzer, und quer durch die Bestände führen rund 120 Kilometer Rundwanderwege. Fällt ein Baum auf einen Wanderer, ein Auto oder ein Nachbargrundstück, stellt sich die Frage nach der Verkehrssicherungspflicht, und bei einer schweren Verletzung geht es um rund eine Million Euro. Ob der Wald in Ihrer Haftpflicht mitversichert ist, hängt an der Flächengröße und steht im Kleingedruckten.

Ausflugsverkehr auf schmalen Straßen

An Wochenenden sind die Verbindungsstraßen zwischen Wildenstein, Matzenbach und den Seen voll mit Radfahrern, Wohnmobilen und ortsfremden Autofahrern. Begegnungsverkehr auf schmalen Fahrbahnen, Rangieren an Wanderparkplätzen und plötzliches Abbiegen führen regelmäßig zu Blechschäden mit unklarer Schuldfrage, im Schnitt rund 2.500 Euro je Fall.

Leistungen

Was die betriebliche Unfallversicherung leistet

Ein Unfall im Sinne der Bedingungen ist ein plötzlich von außen auf den Körper wirkendes Ereignis, das unfreiwillig zu einer Gesundheitsschädigung führt. Aus diesem Ereignis leiten sich alle Bausteine ab. Herzstück ist die Invaliditätsleistung, und dabei entscheiden drei Größen: die Invaliditätsgrundsumme, die Gliedertaxe des jeweiligen Bedingungswerks und die Progression. Als Faustzahl empfehlen wir eine Grundsumme in Höhe von zwei bis drei Bruttojahresgehältern und eine Progression von mindestens 350 Prozent, weil der Bedarf erst bei schweren Beeinträchtigungen wirklich explodiert. Alles Weitere legen Sie nach Branche und Belegschaft fest: eine Unfallrente für den dauerhaften Bedarf, Krankenhaustagegeld für die Akutphase, Bergungskosten für Unfälle im Gebirge und kosmetische Operationen für sichtbare Schäden.

Das ist abgesichert

  • Invaliditätsleistung nach der Gliedertaxe, also Grundsumme mal Invaliditätsgrad, auf Wunsch mit Progression bis 500 Prozent
  • Unfallrente als lebenslange monatliche Zahlung ab einem vereinbarten Invaliditätsgrad, üblich sind 50 Prozent als Schwelle
  • Übergangsleistung bei einer erheblichen Beeinträchtigung, die nach sechs Monaten noch anhält, ausgezahlt lange vor der endgültigen Invaliditätsfeststellung
  • Todesfallleistung an die Hinterbliebenen, entscheidend bei Familien mit laufender Baufinanzierung
  • Krankenhaustagegeld für jeden Tag stationärer Behandlung nach einem Unfall, oft ergänzt um Genesungsgeld für dieselbe Anzahl Tage
  • Bergungs- und Rettungskosten bis zu einer vereinbarten Summe, ein Hubschraubereinsatz in den Alpen liegt schnell bei mehreren tausend Euro
  • Kosten kosmetischer Operationen nach Unfällen, etwa bei Narben im Gesicht oder bei Zahnverlust nach einem Sturz
  • Reha-Beihilfe und Reha-Management mit persönlicher Fallbegleitung, Hilfsmitteln und Beratung zum barrierefreien Umbau
  • Soforthilfe kurz nach schweren Unfällen, damit die Familie nicht auf die Endabrechnung nach abgeschlossener Heilbehandlung warten muss

Das ist nicht abgesichert

  • Krankheiten und Verschleiß ohne Unfallereignis, etwa ein Bandscheibenvorfall nach jahrelanger Belastung oder ein Herzinfarkt am Steuer
  • Unfälle infolge von Bewusstseinsstörungen, insbesondere durch Alkohol oder Drogen, viele Bedingungen nennen dafür eine feste Promillegrenze
  • Vorsätzlich herbeigeführte Gesundheitsschäden und Unfälle bei der Begehung einer Straftat
  • Schäden aus Rennveranstaltungen mit Kraftfahrzeugen und aus einzelnen als besonders gefährlich eingestuften Tätigkeiten, etwa Fallschirmspringen je nach Bedingungswerk
  • Der Anteil an den Unfallfolgen, der auf Vorerkrankungen entfällt: Ab einem Mitwirkungsanteil von meist 25 Prozent wird gekürzt, gute Deckungen heben diese Schwelle an oder verzichten ganz darauf
  • Verdienstausfall und laufendes Gehalt, denn die Unfallversicherung zahlt vereinbarte Summen und ersetzt kein Einkommen wie eine Berufsunfähigkeitsversicherung
  • Unfälle infolge von Kriegsereignissen und Kernenergie
Ausbaustufen

Drei Ausbaustufen für Ihren Betrieb

Die Summen legen wir gemeinsam fest. Die folgenden Stufen zeigen, wie Gruppenverträge in der Region typischerweise aufgebaut sind, vom schlanken Grundschutz bis zur Deckung für Schlüsselpersonen.

Grundschutz

Für Betriebe mit 3 bis 30 Beschäftigten, die zum ersten Mal etwas anbieten

  • Invaliditätsgrundsumme ab 50.000 Euro für alle Mitarbeitenden
  • Progression von mindestens 350 Prozent bereits enthalten, damit schwere Fälle nicht untergehen
  • Todesfallleistung für die Hinterbliebenen
  • Weltweiter Schutz 24 Stunden am Tag, auch in Freizeit, Urlaub und Ehrenamt
  • Unnamentliche Versicherung nach Kopfzahl, kein Personalwechsel zu melden
  • Ein Vertrag, ein Beitrag, eine feste Ansprechperson in der Agentur
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Am häufigsten gewählt

Komfort

Der Standard für Handwerk, Produktion und Pflege ab etwa 20 Beschäftigten

  • Invaliditätsgrundsumme von 100.000 Euro und mehr, mit 500 Prozent Progression bis zu 500.000 Euro im Vollinvaliditätsfall
  • Unfallrente ab einem Invaliditätsgrad von 50 Prozent, lebenslang gezahlt
  • Übergangsleistung nach sechs Monaten anhaltender Beeinträchtigung
  • Krankenhaustagegeld und Genesungsgeld für die Akutphase
  • Bergungskosten, kosmetische Operationen und Reha-Beihilfe
  • Reha-Management mit persönlicher Fallbegleitung und Soforthilfe nach schweren Unfällen
  • Staffelung nach Gruppen, etwa Werkstatt, Montage und Verwaltung, mit unterschiedlichen Summen
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Premium

Für Geschäftsführung, Meister und Schlüsselpersonen in Familienbetrieben

  • Hohe Summen für namentlich benannte Personen, oft 500.000 Euro Grundsumme und mehr
  • Unfallrente und Kapitalleistung kombiniert, damit sofortiger und dauerhafter Bedarf getrennt gedeckt sind
  • Mitwirkungsanteil bei Vorerkrankungen angehoben oder ganz ausgeschlossen
  • Einschluss mitarbeitender Familienangehöriger, die über die Berufsgenossenschaft oft gar nicht geschützt sind
  • Serviceleistungen im Haushalt nach einem Unfall, etwa Menüservice und Reinigung
  • Jährlicher Vertragscheck mit Anpassung an neue Belegschaftsgrößen und Gehaltsentwicklung
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Welche Bausteine in Fichtenau sinnvoll sind, klären wir im Gespräch. Maßgeblich sind die jeweiligen Versicherungsbedingungen.

Aus der Praxis

Aus der Praxis

Drei Situationen, wie sie in der Region tatsächlich vorkommen, mit realistischen Größenordnungen. Namen nennen wir nicht.

Schwerer Sturz eines Betriebsleiters

Der technische Leiter eines Metallbaubetriebs bei Ilshofen stürzt beim Mountainbiken und ist dauerhaft auf Hilfe angewiesen. Der Invaliditätsgrad liegt weit über der Progressionsschwelle, zusätzlich greift die vereinbarte Unfallrente. Innerhalb weniger Tage nach der Meldung fließt eine Soforthilfe, mit der die Familie das Erdgeschoss umbauen lässt, lange bevor die Endabrechnung steht. Die Berufsgenossenschaft ist nicht zuständig, weil es eine private Fahrt war. Ohne den Gruppenvertrag hätte die Familie das Haus verkaufen müssen.

circa 310.000 Euro zuzüglich monatlicher Rente

Sturz vom Gerüst am Samstag

Ein 41 Jahre alter Zimmerer aus dem Raum Bühlerzell hilft am Wochenende beim Anbau seines Schwagers und stürzt vom Gerüst. Es bleibt eine dauerhafte Bewegungseinschränkung des rechten Arms, die Gliedertaxe ergibt einen Invaliditätsgrad im mittleren Bereich. Weil es eine private Tätigkeit war, zahlt die Berufsgenossenschaft nichts. Aus der Gruppenunfallversicherung des Arbeitgebers fließt eine Kapitalleistung, mit der die Familie einen erheblichen Teil der Baufinanzierung zurückführt.

circa 68.000 Euro

Verkehrsunfall auf dem Weg in den Urlaub

Eine Produktionsmitarbeiterin aus Satteldorf verunglückt mit dem Auto auf der Fahrt in den Sommerurlaub. Nach zwei Wochen Klinik in Crailsheim folgen mehrere Wochen Reha, es bleibt eine Beeinträchtigung des Sprunggelenks. Neben der Invaliditätsleistung zahlt der Vertrag Krankenhaustagegeld und Genesungsgeld, das Reha-Management organisiert die Anpassung des häuslichen Umfelds. Ohne den Vertrag wäre nur die Krankenkasse geblieben, die für die dauerhafte Beeinträchtigung nichts leistet.

circa 24.000 Euro
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Was wir in Fichtenau sonst noch absichern

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Für Privatkunden in Fichtenau

Häufige Fragen

Fragen zu Betriebliche Unfallversicherung in Fichtenau

Unser Handwerksbetrieb liegt gleich neben dem Schulzentrum in Unterdeufstetten und bildet zwei Auszubildende aus. Können wir die Beiträge zur Gruppenunfallversicherung für sie steuerlich absetzen?
Ja, die Beiträge zur Gruppenunfallversicherung sind für Ihren Betrieb in voller Höhe Betriebsausgabe, unabhängig davon, ob es sich um Auszubildende oder fest angestellte Mitarbeitende handelt. Solange der Vertrag unnamentlich nach Kopfzahl läuft und die Leistung im Versicherungsfall an den Betrieb beziehungsweise die versicherte Person direkt ausgezahlt wird, ohne dass einzelne Namen im Vertrag stehen, entsteht bei Ihren Auszubildenden in der Regel kein geldwerter Vorteil. Wird der Vertrag später auf namentlich benannte Personen mit höheren Summen umgestellt, sollten Sie die steuerliche Behandlung mit Ihrem Steuerberater klären.
In unserer Pension bei Matzenbach steht in der Küche eine Kippbratpfanne, an der sich schon einmal jemand die Hand verbrannt hat. Zählt das Gastgewerbe zu einer besonderen Risikogruppe bei der Unfallversicherung?
Ja. Küchenarbeit mit Fritteuse, Kippbratpfanne und scharfen Geräten führt zu einer höheren Gefahrengruppe als ein reiner Bürobetrieb, und der Beitrag je Kopf liegt entsprechend über dem eines Verwaltungsangestellten. Wichtig ist deshalb eine Gliedertaxe, die Hand und Fingerverletzungen realistisch bewertet, denn genau die kommen in der Küche am häufigsten vor. Auch das Servicepersonal auf Treppen und im Gastraum gehört in denselben Vertrag. Für Beherbergungsbetriebe in Fichtenau empfehlen wir eine Invaliditätsgrundsumme, die diese Häufigkeit kleinerer Verletzungen mit einer soliden Progression für die selteneren schweren Fälle kombiniert.
Ein Mitarbeiter aus unserem Betrieb fährt regelmäßig zu Kunden nach Dinkelsbühl auf die bayerische Seite. Gilt die Unfallversicherung auch, wenn er dabei die Landesgrenze überquert?
Ja, die betriebliche Unfallversicherung gilt weltweit rund um die Uhr, eine Landesgrenze spielt für die Deckung keine Rolle. Das unterscheidet sie von der gesetzlichen Unfallversicherung der Berufsgenossenschaft, die zwar ebenfalls im Ausland greift, aber ausschließlich für den beruflichen Bereich und nach eigenen Regeln. Bei Kundenfahrten nach Dinkelsbühl oder weiter ins bayerische Umland ist Ihr Mitarbeiter über den Gruppenvertrag durchgehend versichert, auch auf der Rückfahrt und bei einem privaten Zwischenstopp. Nur echte Auslandsentsendungen über mehrere Monate sollten Sie uns vorher melden, damit die Einstufung stimmt.
Wir sind ein kleines Büro mit vier Beschäftigten in Wildenstein. Ab wann lohnt sich für uns eine Gruppenunfallversicherung überhaupt?
Bei reiner Bürotätigkeit ist das Unfallrisiko gering, trotzdem sprechen die Zahlen für einen frühen Einstieg. Die Beiträge liegen bei niedriger Gefahrengruppe oft nur bei 20 bis 40 Euro je Kopf und Jahr, während ein einziger schwerer Freizeitunfall mit bleibender Invalidität schnell einen sechsstelligen Bedarf auslöst, den weder Krankenkasse noch Berufsgenossenschaft decken. Gerade bei vier Beschäftigten ist der Gesamtbeitrag überschaubar, und der Vertrag wirkt als Argument im Wettbewerb um Fachkräfte. Richtig unwirtschaftlich wird es nur, wenn Sie Summen weit über dem tatsächlichen Bedarf einzelner Personen vereinbaren.
Wir haben einen Betrieb im Gewerbepark bei Bergbronn übernommen und damit auch die bestehende Gruppenunfallversicherung. Worauf sollten wir bei so einem Altvertrag besonders achten?
Der häufigste Fehler bei übernommenen Verträgen ist eine Invaliditätsgrundsumme, die seit Jahren nicht mehr an gestiegene Gehälter und eine gewachsene Belegschaft angepasst wurde, oft noch ohne Progression oder mit einer sehr niedrigen Stufe. Ebenso häufig fehlt der Einschluss neuer Mitarbeitender, weil eine namentliche statt einer unnamentlichen Fassung gewählt wurde und Nachmeldungen vergessen gingen. Wir prüfen deshalb zuerst, wie der Vertrag versichert ist, welche Summen hinterlegt sind und ob alle heutigen Beschäftigten tatsächlich mitversichert sind, bevor wir über eine Anpassung sprechen.
Ich bewirtschafte unseren Wald bei Lautenbach im Nebenerwerb und arbeite oft allein mit der Motorsäge. Bin ich dabei über die betriebliche Unfallversicherung meines Hauptarbeitgebers geschützt?
Nein, in der Regel nicht. Die Gruppenunfallversicherung Ihres Arbeitgebers gilt zwar weltweit und rund um die Uhr, aber nur für Sie als versicherte Person aus diesem Vertrag, unabhängig von der Tätigkeit. Für die Waldarbeit selbst als Nebenerwerbslandwirt sind Sie über die landwirtschaftliche Sozialversicherung pflichtversichert, das ist ein eigenständiges System neben der gewerblichen Berufsgenossenschaft. Beide Absicherungen ergänzen sich, ersetzen sich aber nicht. Wer allein mit der Motorsäge arbeitet, sollte zusätzlich eine ausreichende Invaliditätsgrundsumme in der privaten oder betrieblichen Unfallversicherung ansetzen, weil Rettungszeiten im Wald oft länger dauern.
Unsere Mitarbeitenden im Gewerbepark bei Bergbronn fahren in der Lagerhalle auch mit dem Gabelstapler. Deckt die Unfallversicherung das ab?
Ja, solange kein ausdrücklicher Ausschluss greift, ist die Tätigkeit als solche für die Unfallversicherung unerheblich, versichert ist der Unfall, nicht der Beruf. Wichtig ist trotzdem, die Gefahrengruppe korrekt anzugeben, denn Lager und Staplerarbeit erhöht den Beitrag gegenüber reiner Büroarbeit. Bei Verletzungen an Hand oder Fuß, wie sie beim Rangieren mit Stapler oder Hubwagen vorkommen, entscheidet die Gliedertaxe über die Höhe der Leistung. Wir legen deshalb für Betriebe mit Lagerhalle und Flurförderzeugen eine höhere Invaliditätsgrundsumme nahe als für einen reinen Verwaltungsbetrieb.
Viele unserer Beschäftigten pendeln über die A7 bei Dinkelsbühl zur Arbeit. Sind Unfälle auf diesem Arbeitsweg über die betriebliche Unfallversicherung mitversichert?
Der direkte Weg zwischen Wohnung und Arbeitsstätte ist bereits über die gesetzliche Unfallversicherung der Berufsgenossenschaft als Wegeunfall abgesichert, das gilt auch für die Strecke über die A7. Sie zahlt aber nur Heilbehandlung, Verletztengeld und im schweren Fall eine Rente nach festen Regeln. Die betriebliche Unfallversicherung leistet zusätzlich und unabhängig davon eine vereinbarte Kapitalsumme nach Gliedertaxe, oft mit Progression, und genau das macht bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn den finanziellen Unterschied. Beide Absicherungen laufen nebeneinander, eine Anrechnung der einen auf die andere findet nicht statt.
Beratung vor Ort

So läuft ein Termin in Fichtenau

Zuständig für Fichtenau ist unser Büro in der Beethovenstraße 48 in Crailsheim. Von dort sind es rund 20 Minuten zu Ihnen heraus, und bei Wald, Ferienwohnung oder Hofstelle ist der Termin vor Ort ohnehin sinnvoll, weil man Flächen und Nebengebäude sehen muss. Für Gebäude und Betriebe ist Oliver Hartmann zuständig, für Gesundheit und Vorsorge Dario Caeiro. Am häufigsten geht es hier um Vermietung an Gäste, um Schneelast und um die Haftung für Waldflächen.

Betriebliche Unfallversicherung in Fichtenau: reden wir darüber

Ein Termin, eine ehrliche Einschätzung, ein Vorschlag der passt. Zuständig für Fichtenau ist unser Büro in der Beethovenstraße 48 in Crailsheim, von dort sind es rund 20 Minuten zu Ihnen.

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