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Fichtenau, Landkreis Schwäbisch Hall

Betriebliche Krankenversicherung in Fichtenau

Betriebliche Krankenversicherung in Fichtenau ist kein Standardfall, sondern hängt an dem, was hier vor Ort tatsächlich vorkommt. Deshalb reden wir zuerst über Ihre Situation und erst danach über eine Deckung.

Gesundheitsbudget für Ihre MitarbeitendenBeratung in FichtenauAntwort in einem Werktag

Was in Fichtenau tatsächlich zählt

Vermietung von FerienwohnungenAls anerkannter Erholungsort lebt Fichtenau von Gästen.
Schneelast und Frost in HöhenlageAuf rund 528 Metern fällt mehr Schnee als im Kochertal und er bleibt länger liegen.
Waldbesitz und VerkehrssicherungspflichtÜber tausend Hektar Wald bedeuten viele private Waldbesitzer, und quer durch die Bestände führen rund 120 Kilometer Rundwanderwege.
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2 StandorteSchwäbisch Hall und Crailsheim
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Betriebliche Krankenversicherung in Fichtenau

Ein Fichtenauer Gast- oder Handwerksbetrieb hat oft fünf bis fünfzehn Leute und konkurriert um sie mit den Industrielöhnen in Crailsheim, Ellwangen und Dinkelsbühl, alle drei rund 15 Kilometer entfernt. Gegen den Stundenlohn kommt man nicht an, gegen die Wartezeit beim Facharzt schon. Ein Gesundheitsbudget von rund 300 Euro je Kopf und Jahr mit Terminservice, Vorsorge und Zahnersatz ist in der Fläche deutlich mehr wert als in der Stadt.

Vor Ort

Worum es in Fichtenau bei diesem Thema geht

Hausärztliche Versorgung gibt es in der Gemeinde und in den Nachbarorten, für Fachärzte fahren Fichtenauer nach Crailsheim, Ellwangen oder Dinkelsbühl. Das bedeutet eine halbe Stunde Fahrt plus Wartezeit, bei manchen Fachrichtungen mehrere Monate Vorlauf. Wir prüfen deshalb zuerst Terminservice und ambulante Zusatzleistungen, weil ein schneller Termin in der Fläche mehr wert ist als in einer Stadt mit drei Praxen je Fachrichtung.

Stationär sind das Klinikum Crailsheim und das Diak in Schwäbisch Hall die üblichen Adressen, das Diak als Haus der Schwerpunktversorgung. Für Gastgeber und Selbstständige ist Krankentagegeld das entscheidende Thema: In einem Betrieb mit zwei Personen bedeutet ein Ausfall von acht Wochen in der Hauptsaison rund ein Viertel des Jahresumsatzes. Wir setzen die Karenzzeit auf Ihren Kontostand ab und rechnen für kleinere Arbeitgeber die betriebliche Krankenversicherung als Bindungsinstrument durch.

Zuständig für Fichtenau ist unser Büro in der Beethovenstraße 48 in Crailsheim, von dort sind es rund 20 Minuten zu Ihnen. Wir richten uns nach Ihrem Kalender, auch abends.

Der Ort

Fichtenau, rund 4.600 Einwohner im Landkreis Schwäbisch Hall

Fichtenau liegt auf rund 528 Metern ganz im Südosten des Landkreises, direkt an der bayerischen Grenze. Die Gemeinde entstand 1973 aus Lautenbach, Matzenbach, Unterdeufstetten und Wildenstein und besteht heute aus 26 Dörfern, Weilern und Höfen. Der Name kam aus einem Bürgerwettbewerb und passt: Ein Drittel der Gemarkung ist Wald, gut 1.000 der rund 3.100 Hektar. Bemerkenswert ist die Wasserscheide mitten durchs Gemeindegebiet. Im Westen fließt das Wasser über Rechenberger Rot und Reiglersbach zur Jagst und damit zum Rhein, im Osten über die Rotach zur Wörnitz und weiter zur Donau. Seit 1981 ist Fichtenau staatlich anerkannter Erholungsort.

Der Tourismus ist hier kein Beiwerk. Rund 27.000 Gäste und über 42.000 Übernachtungen im Jahr bedeuten Pensionen, Ferienwohnungen, Gastronomie und ein Netz aus etwa 120 Kilometern Rundwanderwegen, dazu Loipen im Winter. Daneben stehen Land und Forstwirtschaft, Handwerk und kleinere gewerbliche Betriebe. Wildenstein ist Verwaltungssitz, in Unterdeufstetten liegt das Schulzentrum, in Matzenbach das Sport und Freizeitzentrum. Ein interkommunaler Gewerbepark bei Bergbronn wird gemeinsam mit der Nachbargemeinde Kreßberg entwickelt. Der Anschluss an die A7 bei Dinkelsbühl liegt vor der Haustür, viele Beschäftigte pendeln nach Crailsheim, Ellwangen oder Dinkelsbühl, ein Teil davon täglich über die Landesgrenze.

Vermietung von Ferienwohnungen

Als anerkannter Erholungsort lebt Fichtenau von Gästen. Wer Zimmer oder eine Ferienwohnung vermietet, haftet für Treppen, Balkone und Wege am Haus. Stürzt ein Gast auf einer vereisten Außentreppe und bleibt dauerhaft geschädigt, geht es um Verdienstausfall und Pflege, also um rund eine Million Euro. Die private Haftpflicht springt dafür nicht ein, hier braucht es eine Haus und Grundbesitzerhaftpflicht oder einen gewerblichen Vertrag.

Schneelast und Frost in Höhenlage

Auf rund 528 Metern fällt mehr Schnee als im Kochertal und er bleibt länger liegen. Carports, Terrassenüberdachungen und ältere Scheunendächer sind dafür oft nicht ausgelegt, ein eingedrücktes Carport mit dem Fahrzeug darunter liegt bei rund 25.000 Euro. Schneedruck ist in der Wohngebäudeversicherung nicht automatisch mitversichert, das steckt in den erweiterten Naturgefahren.

Waldbesitz und Verkehrssicherungspflicht

Über tausend Hektar Wald bedeuten viele private Waldbesitzer, und quer durch die Bestände führen rund 120 Kilometer Rundwanderwege. Fällt ein Baum auf einen Wanderer, ein Auto oder ein Nachbargrundstück, stellt sich die Frage nach der Verkehrssicherungspflicht, und bei einer schweren Verletzung geht es um rund eine Million Euro. Ob der Wald in Ihrer Haftpflicht mitversichert ist, hängt an der Flächengröße und steht im Kleingedruckten.

Ausflugsverkehr auf schmalen Straßen

An Wochenenden sind die Verbindungsstraßen zwischen Wildenstein, Matzenbach und den Seen voll mit Radfahrern, Wohnmobilen und ortsfremden Autofahrern. Begegnungsverkehr auf schmalen Fahrbahnen, Rangieren an Wanderparkplätzen und plötzliches Abbiegen führen regelmäßig zu Blechschäden mit unklarer Schuldfrage, im Schnitt rund 2.500 Euro je Fall.

Leistungen

Welche Bausteine üblich sind

Die betriebliche Krankenversicherung ist ein Baukasten. Sie entscheiden, ob Ihre Leute ein frei verwendbares Budget bekommen, ob Sie feste Leistungsbereiche absichern oder ob Sie beides kombinieren. In der Praxis hat sich ein Budget für den ambulanten Bereich bewährt, ergänzt um stationäre Leistungen, weil ein Krankenhausaufenthalt der Fall ist, der Menschen am meisten beschäftigt. Was am Ende sinnvoll ist, hängt von der Altersstruktur Ihrer Belegschaft und von der Art der Arbeit ab. Ein Pflegedienst mit einem Durchschnittsalter von 38 Jahren braucht andere Schwerpunkte als eine Schlosserei, in der die Hälfte der Belegschaft über 50 ist.

Das ist abgesichert

  • Zahnersatz, Inlays, Implantate und professionelle Zahnreinigung, bei einem 600-Euro-Budget deckt das etwa eine Zahnreinigung plus einen Teil des Eigenanteils
  • Sehhilfen, also Brillengläser, Fassungen und Kontaktlinsen, je nach Stufe auch Laserbehandlungen der Augen
  • Vorsorgeuntersuchungen über den Katalog der gesetzlichen Kasse hinaus, etwa Hautkrebsscreening vor dem 35. Lebensjahr oder erweiterte Check-ups
  • Heilpraktiker und Naturheilverfahren nach den anerkannten Gebührenverzeichnissen, also Osteopathie, Akupunktur oder Homöopathie
  • Facharzttermin-Service mit Terminvermittlung meist innerhalb weniger Tage und telefonischer medizinischer Beratung rund um die Uhr
  • Krankentagegeld als Ergänzung, wenn das Krankengeld der Kasse ab der siebten Woche die Lücke zum Nettolohn nicht schließt
  • Stationäre Zusatzleistungen wie Chefarztbehandlung und Ein- oder Zweibettzimmer im Krankenhaus, ein Fall bewegt sich schnell im vierstelligen Bereich
  • Schutzimpfungen und Reisemedizin, soweit die gesetzliche Kasse nicht leistet, etwa bei einer Montage außerhalb Europas
  • Hilfsmittel wie Hörgeräte, Einlagen oder Bandagen im Rahmen der vereinbarten Bausteine, beim Hörgerät liegt der Eigenanteil oft über 1.000 Euro je Ohr

Das ist nicht abgesichert

  • Rein kosmetische Eingriffe ohne medizinische Notwendigkeit, etwa Schönheitsoperationen oder Bleaching der Zähne
  • Behandlungen, die vor Vertragsbeginn bereits angeraten oder begonnen wurden, der begonnene Zahnersatz zählt also nicht mehr dazu
  • Alles oberhalb des vereinbarten Jahresbudgets, nicht genutztes Budget wird in aller Regel nicht ins nächste Jahr übertragen
  • Kosten, die die gesetzliche Kasse bereits vollständig übernommen hat, doppelt erstattet wird nichts
  • Familienangehörige, sofern Sie den Kreis der versicherten Personen nicht ausdrücklich erweitern
  • Geplante Behandlungen im Ausland über die vereinbarten Grenzen hinaus, etwa der Zahnersatz in Ungarn ohne vorherige Abstimmung
  • Der Verdienstausfall selbst, dafür braucht es Krankentagegeld oder eine Berufsunfähigkeitsversicherung
Ausbaustufen

Ausbaustufen für Ihr Kollektiv

Die drei Stufen zeigen, wie Betriebe in der Region ihre Zusage typischerweise aufbauen. Sie lassen sich kombinieren und später erweitern, ohne dass die Belegschaft erneut geprüft wird.

Einstieg

Für Betriebe mit 5 bis 30 Beschäftigten, die zum ersten Mal etwas anbieten

  • Gesundheitsbudget von 300 bis 600 Euro pro Kopf und Jahr, frei verwendbar
  • Schwerpunkt auf Zahn, Sehhilfe und Vorsorge, also die Themen mit den höchsten Eigenanteilen
  • Facharzttermin-Service und telefonische Gesundheitsberatung für alle Mitarbeitenden
  • Ohne Gesundheitsprüfung und ohne Wartezeit im Kollektiv
  • Ausgestaltung als Sachbezug innerhalb der Freigrenze von 50 Euro monatlich
  • Aufnahme neuer Mitarbeitender per einfacher Meldung an uns, ohne Antrag
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Am häufigsten gewählt

Komfort

Der Standard für Betriebe ab 30 Beschäftigten mit spürbarem Fachkräftebedarf

  • Gesundheitsbudget von 900 bis 1.200 Euro pro Kopf und Jahr für den ambulanten Bereich
  • Zusätzlich Heilpraktiker, Naturheilverfahren und erweiterte Vorsorge
  • Stationäre Bausteine mit Ein- oder Zweibettzimmer, ein Aufenthalt liegt schnell bei 4.000 Euro Mehrkosten
  • Hilfsmittel wie Hörgeräte und Sehhilfen mit höherer Erstattung
  • Staffelung nach Gruppen möglich, etwa Gewerbliche und Verwaltung oder nach Betriebszugehörigkeit
  • Kommunikationsunterlagen für die Belegschaft und eine Betriebsversammlung mit uns
  • Jährliches Gespräch über die Nutzungsquote und die Anpassung der Stufe
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Vollausbau

Für Arbeitgeber, die den Schutz als Alleinstellungsmerkmal in der Stellenanzeige einsetzen

  • Gesundheitsbudget ab 1.500 Euro pro Kopf und Jahr mit breiter Verwendungsmöglichkeit
  • Chefarztbehandlung und Einbettzimmer im Krankenhaus
  • Krankentagegeld ab der siebten Woche zur Absicherung längerer Ausfälle
  • Zahnbausteine mit hoher Erstattungsquote für Implantate und Inlays
  • Erweiterung auf Ehepartner und Kinder als Option, wahlweise arbeitgeber- oder eigenfinanziert
  • Kombination mit betrieblicher Altersvorsorge und Unfallversicherung in einem Versorgungspaket
  • Hinweis an ausscheidende Mitarbeitende auf das Fortführungsrecht, damit die Frist nicht verstreicht
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Welche Bausteine in Fichtenau sinnvoll sind, klären wir im Gespräch. Maßgeblich sind die jeweiligen Versicherungsbedingungen.

Aus der Praxis

Aus der Praxis

Drei Beispiele aus Betrieben, die wir in der Region betreuen. Namen nennen wir nicht, die Abläufe sind typisch.

Knieoperation nach Sturz

Eine Mitarbeiterin eines Pflegedienstes aus Crailsheim stürzte privat und musste am Knie operiert werden. Über den stationären Baustein bekam sie ein Zweibettzimmer und die Behandlung durch den Chefarzt. Ohne den Kollektivvertrag hätte sie diese Mehrkosten privat tragen oder auf die Regelversorgung im Vierbettzimmer ausweichen müssen. Der Arbeitgeber musste sich um nichts kümmern, die Abrechnung lief direkt über die Versicherung.

circa 4.200 Euro

Implantate für einen Monteur

Ein 52 Jahre alter Monteur aus einem Metallbaubetrieb bei Ilshofen brauchte zwei Implantate. Die gesetzliche Kasse übernahm den Festzuschuss, der Eigenanteil lag bei rund 3.000 Euro. Über das arbeitgeberfinanzierte Zahnbudget wurde der Großteil erstattet, verteilt auf zwei Kalenderjahre. Ohne das Budget hätte er die Behandlung nach eigener Aussage weiter aufgeschoben, mit dem Risiko einer akuten Entzündung und eines längeren Ausfalls mitten in der Montagesaison.

circa 2.800 Euro

Terminservice bei unklarem Befund

Ein Schichtleiter aus einem Logistikbetrieb an der A6 bekam nach einer Untersuchung einen unklaren Befund. Die Wartezeit beim Facharzt vor Ort lag bei vier Monaten. Über den Terminservice gab es innerhalb von fünf Tagen einen Termin in Heilbronn. Der Befund war harmlos. Ohne den Service hätte er vier Monate lang im Ungewissen gearbeitet, und die Unsicherheit hätte in seiner Schicht deutlich länger nachgewirkt.

rund 600 Euro Leistungswert
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Was wir in Fichtenau sonst noch absichern

Alle Themen mit direktem Ortsbezug. Sie müssen nicht auf eine allgemeine Seite wechseln.

Für Unternehmen in Fichtenau

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Für Privatkunden in Fichtenau

Häufige Fragen

Fragen zu Betriebliche Krankenversicherung in Fichtenau

Was kostet eine betriebliche Krankenversicherung pro Mitarbeiter?
Die meisten Betriebe in der Region planen mit 20 bis 45 Euro je Kopf und Monat, also 240 bis 540 Euro im Jahr. Der Beitrag hängt vom gewählten Gesundheitsbudget, von der Altersstruktur und von der Zahl der versicherten Personen ab. Wir kalkulieren für Ihren Betrieb zwei Varianten, damit Sie den Unterschied zwischen einem 600-Euro- und einem 1.200-Euro-Budget sehen. Der Aufwand ist in voller Höhe Betriebsausgabe.
Ist eine betriebliche Krankenversicherung Pflicht?
Nein, sie ist freiwillig. Anders als bei der Entgeltumwandlung in der Altersvorsorge gibt es keinen gesetzlichen Anspruch Ihrer Mitarbeitenden darauf. Sie entscheiden allein, ob und in welcher Höhe Sie etwas anbieten. Sobald Sie es aber zugesagt haben, gilt der arbeitsrechtliche Gleichbehandlungsgrundsatz: Sie können einzelne Personen nicht ohne sachlichen Grund ausschließen, und ein Widerruf ist nur unter engen Voraussetzungen möglich.
Was zahlt die betriebliche Krankenversicherung nicht?
Nicht erstattet werden kosmetische Eingriffe ohne medizinische Notwendigkeit, Behandlungen, die vor Vertragsbeginn schon angeraten oder begonnen waren, und alles oberhalb des Jahresbudgets. Auch was die gesetzliche Kasse bereits voll übernommen hat, wird nicht zusätzlich erstattet. Familienangehörige sind nur dabei, wenn Sie den Kreis ausdrücklich erweitern. Nicht genutztes Budget verfällt in aller Regel zum Jahresende und wird nicht übertragen.
Müssen meine Mitarbeitenden Gesundheitsfragen beantworten?
Nein. Im Kollektivvertrag entfällt die Gesundheitsprüfung, sofern eine ausreichend große Gruppe teilnimmt und Sie als Arbeitgeber die Beiträge tragen. Auch wer bereits Vorerkrankungen hat, wird aufgenommen. Das ist der wesentliche Unterschied zu einer privat abgeschlossenen Zusatzversicherung, bei der Vorerkrankungen zu Zuschlägen, Ausschlüssen oder einer Ablehnung führen. Bereits angeratene oder laufende Behandlungen sind allerdings vom Schutz ausgenommen.
Was bedeutet die 50-Euro-Freigrenze bei der betrieblichen Krankenversicherung?
Gewähren Sie Versicherungsschutz als Sachbezug, bleibt der Wert bis 50 Euro im Monat steuer- und sozialversicherungsfrei. Entscheidend ist das Wort Freigrenze: Wird die Summe aller Sachbezüge auch nur um einen Euro überschritten, ist der komplette Betrag steuer- und beitragspflichtiger Arbeitslohn, nicht nur der übersteigende Teil. Deshalb erfassen wir vor Vertragsbeginn Tankkarten, Gutscheine und andere Sachbezüge und rechnen zusammen.
Was ist der Unterschied zwischen Sachbezug und Barlohn?
Beim Sachbezug gewähren Sie den Versicherungsschutz selbst, Sie sind Versicherungsnehmer und der Mitarbeitende hat einen Anspruch auf die Sachleistung. Dann greift die Freigrenze von 50 Euro. Zahlen Sie stattdessen Geld aus, damit sich der Mitarbeitende selbst versichert, liegt Barlohn vor und der Betrag ist von der ersten Stelle an steuer- und beitragspflichtig. Wir dokumentieren die Ausgestaltung schriftlich, damit die Prüfung nichts zu suchen hat.
Ab wann lohnt sich ein Kollektivvertrag?
Viele Lösungen starten schon ab fünf bis zehn Beschäftigten. Wichtiger als die Zahl ist eine klar abgegrenzte Gruppe, etwa alle Mitarbeitenden oder alle nach Ablauf der Probezeit. Eine willkürliche Auswahl einzelner Personen ist arbeitsrechtlich und steuerlich angreifbar. Wir schauen uns Ihre Struktur an und schlagen eine Abgrenzung vor, die auch in fünf Jahren noch trägt, wenn die Belegschaft doppelt so groß ist.
Ich vermiete eine Ferienwohnung in Unterdeufstetten. Reicht meine Privathaftpflicht?
Nein. Sobald Sie regelmäßig an Gäste vermieten, ist das eine wirtschaftliche Tätigkeit, für die die private Haftpflicht nicht eintritt. Sie brauchen eine Haus und Grundbesitzerhaftpflicht für das Gebäude, je nach Umfang zusätzlich eine gewerbliche Deckung. Wichtig ist außerdem, die Vermietung in der Wohngebäudeversicherung anzugeben.
Zählt Schneedruck auf mein Carport zur Wohngebäudeversicherung?
Nur wenn die erweiterten Naturgefahren eingeschlossen sind. Schneedruck, Lawinen und Erdrutsch gehören zum Elementarschadenbaustein, nicht zur Grunddeckung mit Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel. Auf 528 Metern lohnt sich dieser Einschluss praktisch immer, ebenso die Prüfung, ob Carport und Gartenhaus überhaupt im Vertrag stehen.
Ich habe Wald in der Gemarkung. Ist das in meiner Haftpflicht mitversichert?
Bis zu einer bestimmten Flächengröße ist Waldbesitz in vielen Privathaftpflichtverträgen enthalten, darüber nicht mehr. Die Grenze steht in den Bedingungen und wird oft unterschätzt. Bringen Sie Ihre Flächenangaben mit, dann klären wir in wenigen Minuten, ob eine gesonderte Absicherung nötig ist.
Kommen Sie auch nach Fichtenau, oder muss ich zu Ihnen fahren?
Wir kommen zu Ihnen. Zuständig für Fichtenau ist unser Büro in der Beethovenstraße 48 in Crailsheim, von dort sind es rund 20 Minuten zu Ihnen. Bei Wald, Hofstelle oder Ferienwohnung ist der Termin vor Ort ohnehin sinnvoll, weil wir Flächen, Nebengebäude und Zugänge sehen müssen. Ein Anruf unter 0791 94093050 genügt, dann machen wir einen Termin aus.
Wo melde ich in Fichtenau einen Schaden?
Am schnellsten direkt bei uns unter 0791 94093050 oder per Mail an caeiro.hartmann@allianz.de. Wir nehmen den Schaden auf und bleiben Ihr Ansprechpartner, bis reguliert ist. Rund um die Uhr erreichbar ist der Allianz Schaden-Direktruf 0800 11 22 33 44, sinnvoll nach einem nassen Schneefall am Wochenende oder bei einem Wildunfall auf dem Heimweg. Wenn ein Gast bei Ihnen zu Schaden gekommen ist, melden Sie das bitte auch dann, wenn noch niemand Ansprüche gestellt hat.
Beratung vor Ort

So läuft ein Termin in Fichtenau

Zuständig für Fichtenau ist unser Büro in der Beethovenstraße 48 in Crailsheim. Von dort sind es rund 20 Minuten zu Ihnen heraus, und bei Wald, Ferienwohnung oder Hofstelle ist der Termin vor Ort ohnehin sinnvoll, weil man Flächen und Nebengebäude sehen muss. Für Gebäude und Betriebe ist Oliver Hartmann zuständig, für Gesundheit und Vorsorge Dario Caeiro. Am häufigsten geht es hier um Vermietung an Gäste, um Schneelast und um die Haftung für Waldflächen.

Betriebliche Krankenversicherung in Fichtenau: reden wir darüber

Ein Termin, eine ehrliche Einschätzung, ein Vorschlag der passt. Zuständig für Fichtenau ist unser Büro in der Beethovenstraße 48 in Crailsheim, von dort sind es rund 20 Minuten zu Ihnen.

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