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Fichtenau, Landkreis Schwäbisch Hall

Geschäftsführerversorgung in Fichtenau

Geschäftsführerversorgung in Fichtenau: Wir schauen uns an, was Sie bereits haben, wo es Lücken gibt und was sich streichen lässt. Ein Angebot kommt erst danach, mit Begründung.

Versorgungszusagen für GmbH-GeschäftsführerBeratung in FichtenauAntwort in einem Werktag

Was in Fichtenau tatsächlich zählt

Vermietung von FerienwohnungenAls anerkannter Erholungsort lebt Fichtenau von Gästen.
Schneelast und Frost in HöhenlageAuf rund 528 Metern fällt mehr Schnee als im Kochertal und er bleibt länger liegen.
Waldbesitz und VerkehrssicherungspflichtÜber tausend Hektar Wald bedeuten viele private Waldbesitzer, und quer durch die Bestände führen rund 120 Kilometer Rundwanderwege.
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2 StandorteSchwäbisch Hall und Crailsheim
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Geschäftsführerversorgung in Fichtenau

Bei Fichtenauer Betrieben steckt der Wert in Gebäuden: im Gasthaus, in der Halle, im Wald, in der Ferienwohnung. Ein verpachtetes Haus ersetzt aber keine planbare Rente, und für einen Landgasthof zahlt ein Käufer selten das, was der Inhaber eingerechnet hat. Eine Pensionszusage oder eine Unterstützungskasse baut daneben eine feste Zusage auf, bei rund 1.000 Euro monatlich steuerlich wirksam und unabhängig davon, ob sich ein Nachfolger findet.

Vor Ort

Worum es in Fichtenau bei diesem Thema geht

Fichtenau hat viele Kleinbetriebe: Gastgeber, Handwerker, Land und Forstwirte. Bei ihnen fällt Vorsorge oft hinten runter, weil das Geld ins Haus, in die Halle oder in den Gästebereich geht, und am Ende steht ein Vermögen, das keine liquide Rente abwirft. Wir rechnen deshalb nüchtern durch, was aus gesetzlicher Rente, Betrieb und Verpachtung monatlich tatsächlich fließt, und schließen die Lücke von meist rund 1.000 Euro mit einem planbaren Vertrag.

Für Beschäftigte, die nach Crailsheim, Ellwangen oder Dinkelsbühl pendeln, ist die betriebliche Altersversorgung meist vorhanden, wird aber nicht ausgeschöpft. Wir holen den Arbeitgeberzuschuss und die Förderhöhe heraus, die ohne Antrag liegen bleiben. Und weil in Fichtenau viel Freizeit im Freien stattfindet, im Wald, auf dem Rad, auf der Loipe, setzen wir die private Unfallversicherung mit einer Gliedertaxe an, die Hand und Bein realistisch bewertet. Die gesetzliche endet am Werkstor.

Wenn Ihnen ein Termin bei sich lieber ist, kommen wir zu Ihnen. Zuständig für Fichtenau ist unser Büro in der Beethovenstraße 48 in Crailsheim, von dort sind es rund 20 Minuten.

Der Ort

Fichtenau, rund 4.600 Einwohner im Landkreis Schwäbisch Hall

Fichtenau liegt auf rund 528 Metern ganz im Südosten des Landkreises, direkt an der bayerischen Grenze. Die Gemeinde entstand 1973 aus Lautenbach, Matzenbach, Unterdeufstetten und Wildenstein und besteht heute aus 26 Dörfern, Weilern und Höfen. Der Name kam aus einem Bürgerwettbewerb und passt: Ein Drittel der Gemarkung ist Wald, gut 1.000 der rund 3.100 Hektar. Bemerkenswert ist die Wasserscheide mitten durchs Gemeindegebiet. Im Westen fließt das Wasser über Rechenberger Rot und Reiglersbach zur Jagst und damit zum Rhein, im Osten über die Rotach zur Wörnitz und weiter zur Donau. Seit 1981 ist Fichtenau staatlich anerkannter Erholungsort.

Der Tourismus ist hier kein Beiwerk. Rund 27.000 Gäste und über 42.000 Übernachtungen im Jahr bedeuten Pensionen, Ferienwohnungen, Gastronomie und ein Netz aus etwa 120 Kilometern Rundwanderwegen, dazu Loipen im Winter. Daneben stehen Land und Forstwirtschaft, Handwerk und kleinere gewerbliche Betriebe. Wildenstein ist Verwaltungssitz, in Unterdeufstetten liegt das Schulzentrum, in Matzenbach das Sport und Freizeitzentrum. Ein interkommunaler Gewerbepark bei Bergbronn wird gemeinsam mit der Nachbargemeinde Kreßberg entwickelt. Der Anschluss an die A7 bei Dinkelsbühl liegt vor der Haustür, viele Beschäftigte pendeln nach Crailsheim, Ellwangen oder Dinkelsbühl, ein Teil davon täglich über die Landesgrenze.

Vermietung von Ferienwohnungen

Als anerkannter Erholungsort lebt Fichtenau von Gästen. Wer Zimmer oder eine Ferienwohnung vermietet, haftet für Treppen, Balkone und Wege am Haus. Stürzt ein Gast auf einer vereisten Außentreppe und bleibt dauerhaft geschädigt, geht es um Verdienstausfall und Pflege, also um rund eine Million Euro. Die private Haftpflicht springt dafür nicht ein, hier braucht es eine Haus und Grundbesitzerhaftpflicht oder einen gewerblichen Vertrag.

Schneelast und Frost in Höhenlage

Auf rund 528 Metern fällt mehr Schnee als im Kochertal und er bleibt länger liegen. Carports, Terrassenüberdachungen und ältere Scheunendächer sind dafür oft nicht ausgelegt, ein eingedrücktes Carport mit dem Fahrzeug darunter liegt bei rund 25.000 Euro. Schneedruck ist in der Wohngebäudeversicherung nicht automatisch mitversichert, das steckt in den erweiterten Naturgefahren.

Waldbesitz und Verkehrssicherungspflicht

Über tausend Hektar Wald bedeuten viele private Waldbesitzer, und quer durch die Bestände führen rund 120 Kilometer Rundwanderwege. Fällt ein Baum auf einen Wanderer, ein Auto oder ein Nachbargrundstück, stellt sich die Frage nach der Verkehrssicherungspflicht, und bei einer schweren Verletzung geht es um rund eine Million Euro. Ob der Wald in Ihrer Haftpflicht mitversichert ist, hängt an der Flächengröße und steht im Kleingedruckten.

Ausflugsverkehr auf schmalen Straßen

An Wochenenden sind die Verbindungsstraßen zwischen Wildenstein, Matzenbach und den Seen voll mit Radfahrern, Wohnmobilen und ortsfremden Autofahrern. Begegnungsverkehr auf schmalen Fahrbahnen, Rangieren an Wanderparkplätzen und plötzliches Abbiegen führen regelmäßig zu Blechschäden mit unklarer Schuldfrage, im Schnitt rund 2.500 Euro je Fall.

Leistungen

Welche Bausteine zur Verfügung stehen

Für die Versorgung eines Geschäftsführers gibt es nicht den einen richtigen Weg, sondern eine Kombination, die zur Größe des Unternehmens, zur Beteiligungsquote und zum geplanten Ausstieg passt. Bei einer bestehenden Pensionszusage geht es meist um Bestandsaufnahme, Rückdeckung und die Frage nach der Auslagerung. Bei einer Neugestaltung raten wir häufig zu Wegen, die keine Rückstellung erzeugen, weil Gutachtenkosten und Bilanzwirkung entfallen. Was am Ende sinnvoll ist, entscheidet sich erst, wenn Beteiligungsverhältnisse, Gehaltsstruktur, die letzten drei Jahresabschlüsse und die Ausstiegsplanung auf dem Tisch liegen.

Das ist abgesichert

  • Pensionszusage als unmittelbare Versorgungszusage der GmbH mit Rückstellung nach Paragraf 6a EStG, bewertet mit 6 Prozent Rechnungszins
  • Rückdeckungsversicherung zur Finanzierung der Zusage, im Idealfall kongruent auf Alters-, Invaliditäts- und Hinterbliebenenleistung abgestimmt
  • Verpfändung der Rückdeckung zugunsten des Geschäftsführers als Insolvenzschutz, weil der Pensions-Sicherungs-Verein hier nicht greift
  • Auslagerung bestehender Zusagen auf einen Pensionsfonds oder eine Unterstützungskasse, wahlweise für den erdienten oder den künftigen Teil
  • Direktversicherung im steuerfreien Rahmen nach Paragraf 3 Nr. 63 EStG, 2026 bis 8.112 Euro im Jahr
  • Unterstützungskasse für Versorgungsbeiträge darüber hinaus, sie unterliegt keiner betragsmäßigen Begrenzung durch Paragraf 3 Nr. 63 EStG
  • Hinterbliebenenversorgung für Ehepartner und Kinder als fester Bestandteil der Zusage, nicht als späterer Nachtrag
  • Invaliditätsschutz über eine Berufsunfähigkeitsrente oder mindestens eine Beitragsbefreiung im Versorgungsvertrag
  • Ergänzende private Vorsorge außerhalb der Gesellschaft, damit Alterseinkommen und Unternehmensrisiko nicht an derselben Stelle hängen
  • Prüfung von Erdienbarkeit, Angemessenheit, Probezeit und Schriftform vor jeder Neuzusage und vor jeder Änderung

Das ist nicht abgesichert

  • Rückwirkend erteilte oder nachträglich erhöhte Zusagen werden bei beherrschenden Gesellschaftern steuerlich nicht anerkannt
  • Eine Zusage, die bis zum Ruhestand nicht mehr erdient werden kann, scheitert an der Erdienbarkeit, bei beherrschenden Gesellschaftern ab weniger als zehn Jahren Restzeit
  • Eine Zusage nach Vollendung des 60. Lebensjahres gilt in aller Regel als nicht mehr erdienbar
  • Versorgungsleistungen, die zusammen mit anderen Ansprüchen 75 Prozent der letzten Aktivbezüge übersteigen, gelten als Überversorgung
  • Der Pensions-Sicherungs-Verein schützt beherrschende Gesellschafter-Geschäftsführer nicht, ihre Zusagen sind insolvenzrechtlich ungeschützt
  • Eine Auslagerung heilt keine alten Fehler, eine fehlerhaft erteilte Zusage bleibt für die Vergangenheit fehlerhaft
  • Verpfändete Rückdeckungsversicherungen sind nicht automatisch vor jedem Zugriff geschützt, es kommt auf die Ausgestaltung der Verpfändung an
Ausbaustufen

Wege der Geschäftsführerversorgung

Diese drei Modelle decken die Situationen ab, die uns in mittelständischen GmbHs der Region am häufigsten begegnen. In der Praxis werden sie oft kombiniert.

Bestand ordnen

Für GmbHs mit bestehender Pensionszusage und mehr als fünf Jahren bis zum Ruhestand

  • Prüfung der Zusagedokumente auf Schriftform, Gesellschafterbeschluss und eindeutige Leistungsbeschreibung
  • Gegenüberstellung von Verpflichtungswert und vorhandenem Deckungskapital, beziffert in Euro
  • Darstellung des Rückstellungsverlaufs bis zum Rentenbeginn statt nur bis zum nächsten Abschluss
  • Anpassung oder Aufstockung der Rückdeckungsversicherung
  • Verpfändung der Rückdeckung zugunsten des Geschäftsführers als Insolvenzschutz
  • Abstimmung mit Steuerberater und Wirtschaftsprüfer vor jeder Änderung
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Am häufigsten gewählt

Bilanz befreien

Für Unternehmen mit Verkauf, Nachfolge oder Finanzierung in den nächsten fünf Jahren

  • Auslagerung der Verpflichtung auf Pensionsfonds oder Unterstützungskasse
  • Aufteilung in erdienten und künftigen Teil, wo das steuerlich und wirtschaftlich sinnvoll ist
  • Steuerliche Behandlung des Auslagerungsaufwands vorab mit der Kanzlei durchgerechnet
  • Wegfall der Rückstellung und damit bessere Eigenkapitalquote und besseres Bankrating
  • Saubere Ausgangslage für Kaufpreisverhandlungen, ein Streitpunkt weniger am Tisch
  • Fortführung der Versorgung ohne Leistungseinbußen für den Geschäftsführer
  • Dokumentation für Due Diligence und Bankgespräche
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Neu aufbauen

Für neu bestellte Geschäftsführer unter 55 und für junge GmbHs

  • Direktversicherung im steuerfreien Rahmen nach Paragraf 3 Nr. 63 EStG bis 8.112 Euro im Jahr
  • Unterstützungskasse für alles darüber, ohne betragsmäßige Begrenzung durch diese Vorschrift
  • Keine Rückstellung, keine jährlichen Gutachten, keine Belastung der Bilanz
  • Einschluss von Berufsunfähigkeit und Hinterbliebenenversorgung von Anfang an
  • Abstimmung mit privater Vorsorge und Basisrente außerhalb der Gesellschaft
  • Probezeit, Erdienbarkeit und Angemessenheit von Anfang an dokumentiert
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Welche Bausteine in Fichtenau sinnvoll sind, klären wir im Gespräch. Maßgeblich sind die jeweiligen Versicherungsbedingungen.

Aus der Praxis

Aus der Praxis

Drei Situationen aus mittelständischen Betrieben zwischen Schwäbisch Hall und dem Ostalbkreis.

Auslagerung vor dem Verkauf

Der Inhaber eines Zulieferbetriebs bei Ilshofen verkaufte an einen strategischen Investor. Der Käufer wollte die Pensionsverpflichtung nicht übernehmen und hätte den Kaufpreis um den Rückstellungsbetrag plus Sicherheitsabschlag gekürzt. Wir haben die Verpflichtung gemeinsam mit der Steuerkanzlei auf einen Pensionsfonds ausgelagert und die Rückstellung aufgelöst. Ohne diesen Schritt hätte die Verhandlung mit einem sechsstelligen Abschlag begonnen.

rund 480.000 Euro Rückstellung aufgelöst

Unterdeckung vor der Übergabe

Ein Maschinenbauer aus Crailsheim wollte mit 63 an seinen Sohn übergeben. Die Pensionszusage von 1998 war mit einer alten Rückdeckung finanziert, deren Kapital deutlich unter dem Verpflichtungswert lag. Wir haben die Lücke beziffert, die Rückdeckung aufgestockt und die Zusage für die Zukunft angepasst. Ohne Korrektur hätte die GmbH die Differenz aus dem laufenden Geschäft tragen müssen, und zwar in der Verantwortung des Sohnes.

circa 210.000 Euro Unterdeckung

Zusage ohne Gesellschafterbeschluss

Bei einer Handwerks-GmbH aus dem Raum Gaildorf existierte eine Pensionszusage an den beherrschenden Geschäftsführer, aber kein Gesellschafterbeschluss und keine eindeutige Leistungsbeschreibung. Bei der Betriebsprüfung stand die Anerkennung im Raum. Ohne Korrektur wären die Zuführungen als verdeckte Gewinnausschüttung behandelt worden, mit Nachzahlung in der GmbH und Kapitalertrag beim Geschäftsführer. Wir haben die Unterlagen mit der Kanzlei rekonstruiert und die Zusage für die Zukunft neu gefasst.

circa 35.000 Euro Steuerrisiko
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Häufige Fragen

Fragen zu Geschäftsführerversorgung in Fichtenau

Ich übernehme als neuer Geschäftsführer einen bestehenden Betrieb in Wildenstein, mein Vorgänger hatte eine Pensionszusage mit Rückdeckung. Kann ich diesen Vertrag einfach übernehmen oder muss ich kündigen?
Die Zusage selbst ist an die Person des Vorgängers gebunden und endet in der Regel mit dessen Ausscheiden, meist gegen eine Abfindung oder eine unverfallbare Anwartschaft. Für Sie als neuen Geschäftsführer braucht es eine eigene Zusage mit eigener Erdienbarkeitsprüfung und eigener Probezeit. Die bestehende Rückdeckungsversicherung lässt sich oft technisch weiterführen, muss aber vertraglich neu zugeordnet werden. Wir prüfen beides gemeinsam mit Ihrer Steuerkanzlei, bevor Kündigungsfristen ablaufen.
Unser Betrieb im Gewerbepark bei Bergbronn hat schon eine D&O-Versicherung und eine betriebliche Altersvorsorge für die Mitarbeitenden. Wie hängt das mit meiner Geschäftsführerversorgung zusammen?
Alle drei Verträge ergänzen sich, überschneiden sich aber nicht. Die D&O sichert die persönliche Haftung für Pflichtverletzungen ab, die betriebliche Altersvorsorge der Belegschaft läuft über Entgeltumwandlung mit Zuschusspflicht. Ihre eigene Geschäftsführerversorgung ist meist eine gesonderte Pensionszusage oder Unterstützungskasse, weil Sie als beherrschender Gesellschafter oft nicht in der bAV der Belegschaft mitversichert sind. Wir stimmen alle drei aufeinander ab, damit keine Deckungslücke entsteht.
Meine Frau arbeitet mit im Familienbetrieb in Matzenbach und ich möchte, dass sie im Fall meines Todes finanziell abgesichert ist. Wer ist bei der Geschäftsführerversorgung eigentlich mitversichert?
Die Hinterbliebenenversorgung für Ehepartner und Kinder gehört als fester Bestandteil in eine gute Zusage, nicht als späterer Nachtrag. Wichtig ist, dass die Begünstigten von Anfang an namentlich in der Zusage stehen, denn eine nachträgliche Erweiterung wird steuerlich kritischer geprüft. Mitarbeitende oder Fremdpersonal sind hier nicht erfasst, dafür gibt es die separate betriebliche Altersvorsorge der Belegschaft. Wir formulieren die Hinterbliebenenklausel gemeinsam mit Ihrer Steuerkanzlei rechtssicher.
Ich bin Geschäftsführer eines Handwerksbetriebs in Lautenbach und habe meine Pensionszusage vor 15 Jahren erteilt bekommen. Wie entwickelt sich der Beitrag jetzt bis zur Rente weiter?
Der Finanzierungsbeitrag für die Rückdeckungsversicherung bleibt meist über die Laufzeit gleich, während die Rückstellung in der Bilanz jedes Jahr nach versicherungsmathematischen Regeln mit 6 Prozent Rechnungszins weiter anwächst. Eine spätere Dynamisierung der zugesagten Rente ist möglich, führt aber zu einer neuen Erdienbarkeitsprüfung und oft zu höheren Beiträgen. Wir vergleichen einmal im Jahr den aktuellen Verpflichtungswert mit dem Deckungskapital, damit keine Lücke unbemerkt wächst.
Wir gründen gerade eine GmbH für unseren Betrieb im Gewerbepark bei Bergbronn und ich werde als Geschäftsführer bestellt. Wie wird eine Versorgungszusage steuerlich behandelt?
Bei der Direktversicherung sind Beiträge bis 8.112 Euro im Jahr nach Paragraf 3 Nummer 63 EStG steuerfrei und beitragsfrei zur Sozialversicherung, alles darüber läuft über eine Unterstützungskasse ohne diese Begrenzung. Bei einer Pensionszusage mindert die jährliche Rückstellung den steuerpflichtigen Gewinn der GmbH, erzeugt aber Kosten für das versicherungsmathematische Gutachten. Eine pauschale Förderung wie bei Arbeitnehmern gibt es für Sie als Gesellschafter-Geschäftsführer nicht, die Wirkung hängt am gewählten Weg.
Für unsere Halle im Gewerbepark bei Bergbronn überlegen wir eine Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher. Sollten wir das Geld nicht besser in meine Pensionszusage stecken?
Das ist keine Entweder-oder-Entscheidung, sondern eine Frage der Reihenfolge. Eine Photovoltaikanlage amortisiert sich über den Strompreis und bleibt Betriebsvermögen der GmbH, eine Pensionszusage baut dagegen persönliches Alterseinkommen für Sie auf und mindert zusätzlich den steuerpflichtigen Gewinn. Bei begrenzter Liquidität raten wir, die Zusage zuerst mit einem soliden Grundbetrag zu starten und die Investition in Raten zu planen, statt eines von beidem ganz zurückzustellen.
Wir suchen seit Monaten einen Nachfolger für unseren Handwerksbetrieb in Unterdeufstetten und finden niemanden. Hilft eine gute Versorgungszusage dabei, einen Geschäftsführer zu gewinnen?
Ja, gerade weil der Fachkräftemangel in der Region auch Führungspositionen erfasst, ist eine solide Versorgungszusage ein Argument, das viele Betriebe unterschätzen. Anders als eine reine Gehaltserhöhung bindet sie den neuen Geschäftsführer langfristig, weil unverfallbare Anwartschaften erst nach einigen Jahren entstehen. Wichtig ist, die Zusage von Anfang an sauber mit Probezeit und Erdienbarkeit zu gestalten, damit sie später steuerlich anerkannt bleibt und nicht als verdeckte Gewinnausschüttung gilt.
Ich betreibe mein Sägewerk in Lautenbach als Einzelunternehmer, nicht als GmbH. Kann ich trotzdem eine Geschäftsführerversorgung nutzen?
Nein, die klassische Pensionszusage und die Unterstützungskasse in dieser Form setzen eine Kapitalgesellschaft voraus, weil nur diese eine Rückstellung bilden oder einen Fremdgeschäftsführer bestellen kann. Als Einzelunternehmer bauen Sie Altersvorsorge stattdessen über die Basisrente, eine private Rentenversicherung oder eine betriebliche Altersvorsorge im Rahmen einer GmbH-Gründung auf. Wer über eine Umwandlung in eine GmbH nachdenkt, sollte die Vorsorgefrage direkt mitplanen, das spart später einen zweiten Schritt.
Beratung vor Ort

So läuft ein Termin in Fichtenau

Zuständig für Fichtenau ist unser Büro in der Beethovenstraße 48 in Crailsheim. Von dort sind es rund 20 Minuten zu Ihnen heraus, und bei Wald, Ferienwohnung oder Hofstelle ist der Termin vor Ort ohnehin sinnvoll, weil man Flächen und Nebengebäude sehen muss. Für Gebäude und Betriebe ist Oliver Hartmann zuständig, für Gesundheit und Vorsorge Dario Caeiro. Am häufigsten geht es hier um Vermietung an Gäste, um Schneelast und um die Haftung für Waldflächen.

Geschäftsführerversorgung in Fichtenau: reden wir darüber

Ein Termin, eine ehrliche Einschätzung, ein Vorschlag der passt. Zuständig für Fichtenau ist unser Büro in der Beethovenstraße 48 in Crailsheim, von dort sind es rund 20 Minuten zu Ihnen.

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