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Fichtenberg, Landkreis Schwäbisch Hall

Betriebliche Altersvorsorge in Fichtenberg

Für Betriebliche Altersvorsorge in Fichtenberg beraten wir aus dem Büro in Schwäbisch Hall heraus. Wir kennen die Betriebe, die Wege und die Themen, die hier immer wieder aufkommen.

EntgeltumwandlungBeratung in FichtenbergAntwort in einem Werktag

Was in Fichtenberg tatsächlich zählt

Rot und Seitenbäche im engen TalDie Fichtenberger Rot nimmt Dappach, Diebach, Glattenzainbach und Rauhenzainbach auf.
Fahrräder und E-Bikes am BahnhofWer täglich mit dem Zug nach Stuttgart fährt, lässt das Rad oft am Bahnhof stehen.
Prüfstände und SonderfertigungIn der Fahrwerks- und Zubehörbranche stehen teure Prüf- und Messanlagen.
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7 Spezialistenfür Firmen, Gesundheit und Vorsorge
2 StandorteSchwäbisch Hall und Crailsheim
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Betriebliche Altersvorsorge in Fichtenberg

In Fichtenberg arbeitet die eine Hälfte im Ort, die andere pendelt mit der Bahn nach Stuttgart oder Backnang. Bei den Pendlern liegen deshalb oft drei kleine Direktversicherungen aus früheren Anstellungen herum, jede mit eigenem Zuschuss und eigener Anwartschaft. Ein Kleinstvertrag mit rund 25 Euro Monatsbeitrag trägt kaum Rendite, weil die Kosten fix bleiben. Eine Bestandsaufnahme bringt hier meist mehr als ein neuer Vertrag.

Vor Ort

Worum es in Fichtenberg bei diesem Thema geht

Fichtenberg hat zwei sehr verschiedene Gruppen: Beschäftigte in den örtlichen Betrieben und Bahnpendler, die im Raum Stuttgart oder Backnang arbeiten. Bei den Pendlern liegen typischerweise drei kleine Direktversicherungen aus früheren Anstellungen herum, und ein Vertrag mit rund 25 Euro Monatsbeitrag trägt bei fixen Kosten kaum Rendite. Wir machen zuerst eine Bestandsaufnahme, holen vergessene Anwartschaften und ungenutzte Arbeitgeberzuschüsse heraus und schließen erst danach etwas Neues ab.

Beim Unfallschutz spielt die Freizeit die Hauptrolle. In Fichtenberg wird gewandert, mit dem Mountainbike gefahren und im eigenen Wald gearbeitet, und die gesetzliche Unfallversicherung endet mit dem Arbeitsweg. Eine Bergung aus unwegsamem Gelände kostet rund 5.000 Euro, eine dauerhafte Einschränkung der Hand einen Handwerker rund 40 Prozent des Einkommens. Wir setzen Invaliditätssumme, Bergungskosten und kosmetische Operationen passend zu diesem Freizeitprofil an.

Über die B19 bis Gaildorf und weiter auf der L1066 ins Rottal, vom Büro in der Weilerwiese aus rund 30 Minuten. Wir richten uns nach Ihrem Kalender, auch abends.

Der Ort

Fichtenberg, rund 3.000 Einwohner im Landkreis Schwäbisch Hall

Fichtenberg liegt in der Südwestecke des Landkreises Schwäbisch Hall, im Tal der Fichtenberger Rot und mitten im Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald. Die Gemarkung umfasst gut 2.400 Hektar zwischen 333 und 490 Metern Höhe, rund 3.000 Menschen leben hier. Zur Gemeinde gehören 24 Dörfer, Weiler und Höfe, darunter Mittelrot, Diebach, Hornberg, Dappach und Rauhenzainbach. Der Diebachstausee ist Naherholungsziel für die ganze Umgebung, dazu kommen Wanderwege und der Kocher-Jagst-Radweg. Erstmals erwähnt wurde der Ort im Jahr 816. Was Fichtenberg von den Nachbargemeinden unterscheidet, ist der eigene Bahnhof mitten im Wald, an dem stündlich Züge nach Stuttgart halten.

Diese Bahnanbindung prägt den Ort. In gut fünfzig Minuten ist man am Stuttgarter Hauptbahnhof, was Fichtenberg zu einem Wohnort für Menschen macht, die im Raum Stuttgart oder Backnang arbeiten. Gleichzeitig gibt es eigene Industrie: KW automotive entwickelt und fertigt hier Fahrwerkskomponenten für Straße und Motorsport, DTS betreibt einen Versandhandel für Fahrzeugzubehör, dazu kommen Bauunternehmen, Holzverarbeitung und Handwerk. Wer nicht pendelt, arbeitet oft in Gaildorf, Oberrot oder Murrhardt. Der Tourismus spielt eine kleine, aber stetige Rolle: Ferienwohnungen, Gastronomie und Freizeitbetriebe rund um den Stausee und die Wanderwege gehören dazu.

Rot und Seitenbäche im engen Tal

Die Fichtenberger Rot nimmt Dappach, Diebach, Glattenzainbach und Rauhenzainbach auf. Nach Dauerregen füllt sich die schmale Talaue rasch, und ein ausgeräumter und getrockneter Keller kostet dann rund 15.000 Euro. Grundstücke am Ortsrand und an Zuläufen brauchen deshalb den Elementarbaustein, sonst zahlt die Gebäudeversicherung bei Überschwemmung nichts.

Fahrräder und E-Bikes am Bahnhof

Wer täglich mit dem Zug nach Stuttgart fährt, lässt das Rad oft am Bahnhof stehen. Fahrraddiebstahl ist in der Hausratversicherung nur mit eigenem Baustein und bis zu einer bestimmten Summe gedeckt. Bei einem E-Bike für rund 4.000 Euro reicht diese Grenze meist nicht, und eine separate Absicherung inklusive Akku und Verschleiß lohnt sich.

Prüfstände und Sonderfertigung

In der Fahrwerks- und Zubehörbranche stehen teure Prüf- und Messanlagen. Ein Ausfall trifft nicht nur die Maschine, sondern die Auslieferung an Kunden mit festen Terminen, und eine Sonderanfertigung ist selten unter zwölf Monaten wiederbeschafft. Maschinenbruch und eine Betriebsunterbrechung mit entsprechender Haftzeit sind hier wichtiger als eine hohe Gebäudesumme.

Sturm und Schneebruch im Wald

Fichtenberg liegt im Naturpark, viele Grundstücke grenzen an Wald. Umstürzende Bäume treffen Dächer, Zäune, Fahrzeuge und Leitungen, ein neu gedecktes Dach liegt bei rund 30.000 Euro. Für eigenen Waldbesitz stellt sich zusätzlich die Frage der Verkehrssicherungspflicht, die eine private Haftpflicht nur begrenzt abdeckt.

Leistungen

Die fünf Durchführungswege und was sie unterscheidet

Das Betriebsrentengesetz kennt fünf Wege, eine Zusage zu erfüllen. Sie unterscheiden sich darin, wer die Leistung erbringt, wie sie in Ihrer Bilanz auftaucht und wie viel Verwaltung entsteht. Für die meisten mittelständischen Betriebe ist die Direktversicherung der richtige Weg: bilanzneutral, wenig Aufwand, klar geregelt. Bei höheren Versorgungen oder bei der Geschäftsführung kommen andere Wege ins Spiel, allein weil die steuerfreien Höchstbeträge nach Paragraf 3 Nr. 63 EStG bei 8.112 Euro im Jahr enden. Wir gehen die Wege mit Ihnen durch und entscheiden nicht nach Gewohnheit, sondern nach Beteiligungsstruktur, Bilanz und Versorgungshöhe.

Das ist abgesichert

  • Direktversicherung: Sie sind Versicherungsnehmer, der Mitarbeitende ist versicherte Person und bezugsberechtigt, die Bilanz bleibt unberührt
  • Pensionskasse: rechtlich selbstständige Versorgungseinrichtung, häufig Grundlage tariflicher Versorgungswerke in Industrie und Handwerk
  • Pensionsfonds: größere Anlagefreiheit in Aktien, deshalb der übliche Weg für die Auslagerung bestehender Pensionszusagen aus der Bilanz
  • Unterstützungskasse: keine betragsmäßige Begrenzung durch Paragraf 3 Nr. 63 EStG, deshalb der Weg für Versorgungsbeiträge oberhalb von 8.112 Euro im Jahr
  • Direktzusage: Sie sagen die Leistung unmittelbar zu und bilden dafür eine Rückstellung nach Paragraf 6a EStG in Ihrer Bilanz
  • Absicherung von Invalidität über eine eingeschlossene Berufsunfähigkeitsrente oder mindestens eine Beitragsbefreiung
  • Hinterbliebenenleistung für Ehepartner, Lebensgefährten und Kinder nach den Vorgaben des Betriebsrentengesetzes
  • Arbeitgeberzuschuss von mindestens 15 Prozent auf umgewandeltes Entgelt, soweit Sie dadurch Sozialversicherungsbeiträge einsparen
  • Versorgungsordnung, Zusagedokumente und Nachträge als Grundlage für Lohnbuchhaltung, Betriebsprüfung und Streitfall

Das ist nicht abgesichert

  • Beiträge oberhalb von 8.112 Euro im Jahr sind über Paragraf 3 Nr. 63 EStG nicht mehr steuerfrei, dafür braucht es einen anderen Durchführungsweg
  • Zwischen 4.056 und 8.112 Euro besteht Steuerfreiheit, aber keine Sozialversicherungsfreiheit, diese Grenze wird in Lohnabrechnungen regelmäßig verwechselt
  • Die Einstandspflicht des Arbeitgebers entfällt nicht dadurch, dass ein Versorgungsträger eingeschaltet wird
  • Rein private Verträge Ihrer Mitarbeitenden fallen nicht unter die betriebliche Altersvorsorge, auch wenn Sie sich mit einem Zuschuss beteiligen
  • Eine mündliche Zusage ohne schriftliche Grundlage lässt sich nach fünfzehn Jahren nicht mehr nachweisen und führt regelmäßig zu Streit
  • Zusagen an einzelne Personen ohne sachliche Begründung sind über den Gleichbehandlungsgrundsatz angreifbar und lösen Ansprüche der übrigen Belegschaft aus
  • Erdiente und unverfallbare Anwartschaften lassen sich praktisch nicht mehr kürzen, auch nicht in wirtschaftlich schwierigen Jahren
Ausbaustufen

Modelle, mit denen Betriebe in der Region arbeiten

Drei Ausbaustufen, die sich in der Praxis bewährt haben. Sie lassen sich kombinieren und schrittweise erweitern, ohne dass bestehende Zusagen angetastet werden müssen.

Pflichtmodell

Für Betriebe bis etwa 30 Beschäftigte, die den gesetzlichen Rahmen sauber erfüllen wollen

  • Entgeltumwandlung über eine Direktversicherung als einheitlichen Weg für alle Neuzugänge
  • Gesetzlicher Arbeitgeberzuschuss von 15 Prozent korrekt berechnet und im Vertrag abgebildet
  • Ausschöpfung der Steuerfreiheit nach Paragraf 3 Nr. 63 EStG bis 8.112 Euro im Jahr
  • Schriftliche Versorgungsordnung mit klaren Teilnahmeregeln und Widerrufsvorbehalten
  • Ablauf für Eintritt, Austritt, Elternzeit und lange Krankheit schriftlich definiert
  • Bestandsaufnahme aller vorhandenen Verträge, auch der mitgebrachten
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Am häufigsten gewählt

Arbeitgebermodell

Der Standard für Betriebe ab 30 Beschäftigten im Wettbewerb um Fachkräfte

  • Arbeitgeberfinanzierter Grundbaustein für alle, üblich sind 25 bis 100 Euro je Kopf und Monat
  • Matching-Modell: Sie erhöhen den Zuschuss, wenn der Mitarbeitende selbst umwandelt
  • Staffelung nach Betriebszugehörigkeit als Bindungsinstrument, etwa ab dem dritten und ab dem zehnten Jahr
  • Einschluss von Berufsunfähigkeit und Hinterbliebenenleistung in die Zusage
  • Beratungstermine für die Belegschaft im Betrieb, auch in Früh- und Spätschicht
  • Digitale Verwaltung und eine einheitliche Beitragsliste für die Lohnbuchhaltung
  • Jährlicher Bestandscheck vor der Betriebsprüfung
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Kombimodell

Für Führungskräfte, Geschäftsführung und Versorgungen über 8.112 Euro im Jahr

  • Direktversicherung bis zur steuerlichen Grenze, darüber Unterstützungskasse ohne Betragsbegrenzung
  • Eigene Versorgungsstufe für Führungskräfte und Geschäftsführung
  • Prüfung von Erdienbarkeit und Angemessenheit bei Zusagen an Gesellschafter-Geschäftsführer
  • Abstimmung mit Steuerberater und Wirtschaftsprüfer vor jeder Unterschrift
  • Anbindung an ein tarifliches Versorgungswerk, wo ein Tarifvertrag gilt
  • Konzept für die spätere Auslagerung bestehender Pensionszusagen aus der Bilanz
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Welche Bausteine in Fichtenberg sinnvoll sind, klären wir im Gespräch. Maßgeblich sind die jeweiligen Versicherungsbedingungen.

Aus der Praxis

Aus der Praxis

Drei Situationen, wie sie uns in Betrieben der Region regelmäßig begegnen.

Vergessener Arbeitgeberzuschuss

Ein Zerspanungsbetrieb bei Ilshofen mit 34 Mitarbeitenden hatte die Entgeltumwandlung seit Jahren laufen, den gesetzlichen Zuschuss von 15 Prozent aber nur bei Neuverträgen berücksichtigt. Bei einer Prüfung wurden die Altzusagen ab 2022 nachgefordert. Ohne Korrektur wäre die Forderung mit jedem weiteren Jahr gewachsen, und die Ansprüche der Mitarbeitenden wären zusätzlich arbeitsrechtlich durchsetzbar geblieben. Wir haben den Bestand aufgearbeitet, Nachträge erstellt und die Beitragslisten umgestellt.

circa 11.000 Euro Nachzahlung

Zwölf Gesellschaften, ein Ordner

Ein Logistikunternehmen aus Crailsheim verwaltete Verträge bei zwölf Anbietern, entstanden über Jahre durch mitgebrachte Verträge. Jede Änderung kostete die Personalabteilung Stunden. Wir haben die Bestände gesichtet, neue Zusagen auf einen Weg gebündelt und eine Versorgungsordnung erstellt. Ohne diesen Schritt wäre der Aufwand mit jeder Einstellung weiter gestiegen. Der Verwaltungsaufwand ging nach Einschätzung der Personalleitung um mehr als die Hälfte zurück.

rund 40 Arbeitsstunden im Jahr gespart

Zusage als Argument in der Einstellung

Ein Familienbetrieb aus der Verpackungstechnik in Schwäbisch Hall suchte über sieben Monate einen Elektroniker. Wir haben einen arbeitgeberfinanzierten Grundbaustein für alle Mitarbeitenden eingeführt, ergänzt um ein Matching bei eigener Umwandlung. Die Stelle wurde im zweiten Anlauf besetzt, und zwei langjährige Mitarbeitende haben ihre eigene Umwandlung daraufhin erhöht. Sieben Monate Vakanz kosten in dieser Position ein Vielfaches des Jahresbeitrags.

circa 600 Euro jährlicher Arbeitgeberbeitrag je Kopf
Alle Sparten in Fichtenberg

Was wir in Fichtenberg sonst noch absichern

Alle Themen mit direktem Ortsbezug. Sie müssen nicht auf eine allgemeine Seite wechseln.

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Für Privatkunden in Fichtenberg

Häufige Fragen

Fragen zu Betriebliche Altersvorsorge in Fichtenberg

Ich bin Geschäftsführer eines Fertigungsbetriebs für Fahrwerkskomponenten hier in Fichtenberg. Wie hoch sollte meine eigene Pensionszusage ausfallen?
Als Richtwert nehmen wir Ihren heutigen Nettobedarf im Ruhestand und ziehen die zu erwartende Rente aus früheren Anstellungen ab, denn viele Geschäftsführer haben daneben kaum gesetzliche Ansprüche aufgebaut. Bei einer Zusage über eine Unterstützungskasse sind Sie nicht an die Grenze von 8.112 Euro im Jahr gebunden, die Höhe richtet sich stattdessen an Angemessenheit und Erdienbarkeit gegenüber Ihrer Geschäftsführervergütung. Wir rechnen das anhand Ihrer Bilanz und Ihres Alters bei Zusageerteilung konkret durch, bevor ein Betrag feststeht.
Wir versenden Fahrzeugzubehör von Fichtenberg aus in ganz Europa und haben zwölf Mitarbeitende im Lager. Was deckt die Direktversicherung für sie eigentlich nicht ab?
Ohne ausdrücklichen Einschluss zahlt die Direktversicherung im Alter eine reine Rente oder Kapitalleistung, aber keine Berufsunfähigkeitsrente, wenn jemand im Lager beispielsweise nach einem Bandscheibenvorfall nicht mehr heben kann. Auch Pflegekosten sind nicht enthalten. Zusätzlich deckt der Vertrag ausschließlich das Umwandlungsvolumen und den Zuschuss ab, nicht aber private Verträge, die Mitarbeitende von früheren Arbeitgebern mitbringen. Diese laufen getrennt weiter und gehören separat in die Bestandsaufnahme.
Eine neue Mitarbeiterin bei uns im Lager möchte gleich im ersten Monat Entgelt umwandeln. Gibt es eine Wartezeit?
Für den Anspruch auf Entgeltumwandlung selbst nicht, den kann sie ab dem ersten Arbeitstag geltend machen. Anders sieht es bei der Unverfallbarkeit aus: Eine arbeitgeberfinanzierte Zusage wird erst nach drei Jahren Betriebszugehörigkeit unverfallbar, bei einer Entgeltumwandlung besteht die Unverfallbarkeit dagegen sofort. Scheidet sie vorher aus, bleibt ihr eigener umgewandelter Anteil trotzdem erhalten, nur der freiwillige Arbeitgeberzuschuss kann je nach Vertragsgestaltung betroffen sein.
Ein Mitarbeiter pendelt jeden Tag mit dem Zug nach Stuttgart und arbeitet nur in Teilzeit bei uns. Bin ich trotzdem zur bAV verpflichtet?
Ja, der Anspruch nach Paragraf 1a BetrAVG gilt unabhängig von Vollzeit oder Teilzeit und unabhängig davon, wo jemand sonst noch tätig ist. Verlangt er die Umwandlung, müssen Sie sie ermöglichen und den gesetzlichen Zuschuss von 15 Prozent zahlen. Einen förmlichen Nachweis gegenüber einer Behörde brauchen Sie dafür im Alltag nicht, wohl aber eine korrekte Umsetzung in der Lohnabrechnung, die bei einer Betriebsprüfung nachvollziehbar sein muss.
Ein Mitarbeiter aus Hornberg wurde nach einem Unfall im eigenen Wald berufsunfähig. Wie läuft die Auszahlung aus seiner bAV konkret ab?
Zuerst muss die Berufsunfähigkeit im Sinne der Vertragsbedingungen förmlich festgestellt werden, meist über ärztliche Unterlagen und ein Gutachten des Versorgungsträgers. Erst danach setzt die vereinbarte Rente oder Beitragsbefreiung ein, rückwirkend ab dem im Vertrag genannten Zeitpunkt, oft nach einer Frist von sechs Monaten ununterbrochener Arbeitsunfähigkeit. Als Arbeitgeber sind Sie an dem Verfahren meist nur beteiligt, um Beschäftigungszeiten und Gehalt zu bestätigen, die Entscheidung selbst trifft der Versorgungsträger.
Wir haben gerade eine Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher für unsere Werkshalle finanziert. Ist daneben noch eine Pensionszusage für mich als Geschäftsführer sinnvoll?
Das eine schließt das andere nicht aus, beide binden aber Kapital unterschiedlich. Die Anlage steht als Sachwert in der Bilanz, eine Pensionszusage dagegen als Rückstellung nach Paragraf 6a EStG, die den steuerlichen Gewinn mindert und Liquidität im Betrieb erst später abfließen lässt. Gerade nach einer größeren Investition ist es sinnvoll, die Zusage moderat zu starten und später aufzustocken, statt beides gleichzeitig in voller Höhe zu stemmen. Wir rechnen beide Effekte gemeinsam mit Ihrem Steuerberater durch.
Unser Betrieb ist nicht tarifgebunden, aber einige Mitarbeitende kommen aus tarifgebundenen Vorgängerbetrieben in der Region. Wie gehen wir mit den unterschiedlichen Zusagen um?
Sie müssen die mitgebrachten tariflichen Anwartschaften nicht übernehmen, aber sie bestehen bei deren früherem Versorgungsträger unabhängig fort und gehören in die Bestandsaufnahme, damit niemand später doppelt zählt. Für alle übrigen und neuen Mitarbeitenden legen Sie eine eigene, einheitliche Versorgungsordnung fest, ohne sich an einem fremden Tarifvertrag zu orientieren. Wichtig ist, dass die Regeln schriftlich und für alle Beschäftigten gleich gelten, sonst drohen Ansprüche über den Gleichbehandlungsgrundsatz.
Ein neuer Mitarbeiter aus Backnang bringt eine alte Direktversicherung von seinem vorherigen Arbeitgeber mit. Können wir die einfach übernehmen?
Eine automatische Pflicht dazu gibt es nicht, eine Übertragung ist aber möglich und in vielen Fällen sinnvoll, damit nicht ein weiterer Kleinstvertrag mit eigenen Kosten entsteht. Der neue und der alte Arbeitgeber müssen dafür zustimmen, üblich ist eine Übertragung innerhalb von zwölf Monaten nach dem Wechsel. Alternativ bleibt der Vertrag beitragsfrei bei der bisherigen Gesellschaft bestehen und läuft parallel weiter. Wir prüfen anhand der Police, welcher Weg für Ihren Mitarbeiter günstiger ist.
Beratung vor Ort

So läuft ein Termin in Fichtenberg

Über die B19 bis Gaildorf und weiter auf der L1066 sind es vom Büro in der Weilerwiese rund 30 Minuten nach Fichtenberg, nach Mittelrot oder Hornberg wenige Minuten mehr. Wir kommen zu Ihnen nach Hause oder in den Betrieb, auch abends, wenn Sie tagsüber im Zug nach Stuttgart sitzen. Für Gebäude und Firmenthemen ist Oliver Hartmann zuständig, für Gesundheit und Vorsorge Dario Caeiro. Am häufigsten geht es hier um Elementarschutz im engen Tal, um E-Bikes am Bahnhof und um Maschinenbruch in der Fertigung.

Betriebliche Altersvorsorge in Fichtenberg: reden wir darüber

Ein Termin, eine ehrliche Einschätzung, ein Vorschlag der passt. Über die B19 bis Gaildorf und weiter auf der L1066 ins Rottal, vom Büro in der Weilerwiese aus rund 30 Minuten.

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