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Oberrot, Landkreis Schwäbisch Hall

Betriebliche Altersvorsorge in Oberrot

Betriebliche Altersvorsorge in Oberrot ist kein Standardfall, sondern hängt an dem, was hier vor Ort tatsächlich vorkommt. Deshalb reden wir zuerst über Ihre Situation und erst danach über eine Deckung.

EntgeltumwandlungBeratung in OberrotAntwort in einem Werktag

Was in Oberrot tatsächlich zählt

Brandlast HolzOb im Betrieb, im Heizraum oder im Schuppen: In Oberrot lagert viel Holz.
Schneedruck auf den HöhenZwischen Frankenberg, Marhördt und dem Flinsberg liegt im Winter regelmäßig mehr Schnee als in der Talsohle.
Rundholz- und SchwerlastverkehrÜber die L1066 und die Zufahrten aus dem Wald rollen Holztransporter und schwere Fahrzeuge.
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Betriebliche Altersvorsorge in Oberrot

Weil Oberroter Betriebe Beschäftigte aus Gaildorf, Murrhardt und dem Rems-Murr-Kreis einstellen, entscheidet der Vergleich mit dem Arbeitgeber im Nachbartal. Eine betriebliche Altersvorsorge mit klar geregeltem Zuschuss deutlich über den gesetzlichen 15 Prozent ist das Argument, das im Vorstellungsgespräch hängen bleibt, und kostet bei dreißig Beschäftigten rund 18.000 Euro im Jahr. Ohne feste Regel wird sie in der Fertigung nicht genutzt, weil sie niemand erklären kann.

Vor Ort

Worum es in Oberrot bei diesem Thema geht

Rund 1.600 Arbeitsplätze bei 3.600 Einwohnern heißt: Viele arbeiten hier, wo sie wohnen, andere kommen aus Gaildorf, Murrhardt und dem Rems-Murr-Kreis herein, und der Vergleich mit dem Arbeitgeber im Nachbartal entscheidet über Bewerbungen. Ein Versorgungswerk mit einheitlichen Regeln, festem Zuschuss und sauberer Abwicklung bei Ein- und Austritten kostet bei dreißig Beschäftigten rund 18.000 Euro im Jahr und spart dem Büro monatlich zwei Arbeitstage. Wir richten es ein und schulen die Lohnbuchhaltung.

Privat ist die Lage klar umrissen: Wer in der Holzverarbeitung, im Fertighausbau, auf der Baustelle oder im eigenen Wald arbeitet, hat ein erhöhtes Unfallrisiko, und die gesetzliche Unfallversicherung endet am Werkstor. Der Sturz beim Holzmachen am Wochenende oder ein Unfall mit der Kettensäge trifft den privaten Bereich, und ohne volle Handkraft ist die Rückkehr an die Maschine ausgeschlossen. Wir setzen eine Invaliditätssumme von rund 200.000 Euro an und wählen eine Gliedertaxe, die Hände, Finger und Arme hoch gewichtet.

Wenn Ihnen ein Termin bei sich lieber ist, kommen wir zu Ihnen. Über die B14 in Richtung Mainhardt und weiter ins Rottal sind es vom Büro in der Weilerwiese rund 30 Minuten.

Der Ort

Oberrot, rund 3.600 Einwohner im Landkreis Schwäbisch Hall

Oberrot liegt im Tal der Fichtenberger Rot, mitten im Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald und an der Grenze zum Rems-Murr-Kreis. Auf rund 38 Quadratkilometern Gemarkung leben etwa 3.600 Menschen, verteilt auf den Hauptort, Hausen an der Rot und eine große Zahl von Weilern und Höfen wie Marhördt, Frankenberg, Hohenhardtsweiler, Stielberg und Glashofen. Der höchste Punkt ist der Flinsberg mit knapp 535 Metern. Das Rottal bildet die zentrale Achse, alles andere liegt auf den Höhen darüber. Wald bestimmt das Landschaftsbild, und das prägt bis heute, wie hier gearbeitet und gebaut wird. Wanderwege, Sägmühlen und alte Hammerwerke erzählen davon.

Für eine Gemeinde dieser Größe hat Oberrot erstaunlich viel Industrie. Binderholz betreibt hier eines der großen Holzwerke Europas, Fertighaus Weiss errichtet jährlich zwei- bis zweieinhalbhundert Häuser, dazu kommen Häfner Gewichte, das Micronisierungs-Kontor und Betriebe aus Metallverarbeitung, Maschinenbau, Elektrotechnik, Kunststofftechnik, Mess- und Regeltechnik, Automobilzulieferung und Wollverarbeitung. Zusammen beschäftigen die örtlichen Unternehmen rund 1.600 Menschen. Damit hat Oberrot eine ungewöhnlich hohe Arbeitsplatzdichte und zieht Beschäftigte aus dem Rottal, aus Gaildorf, Murrhardt und dem Rems-Murr-Kreis an. Wer auswärts arbeitet, fährt meist über den Bahnhof Fichtenberg nach Stuttgart oder über die B14 in Richtung Backnang.

Brandlast Holz

Ob im Betrieb, im Heizraum oder im Schuppen: In Oberrot lagert viel Holz. Späne, Staub und Trocknungsprozesse erhöhen die Brandgefahr deutlich, und ein Hallenbrand im Rottal endet schnell bei rund einer Million Euro Sachschaden. Betriebe brauchen dafür eine passende Sachversicherung mit realistischer Betriebsunterbrechung, Privatleute sollten Hackschnitzel- und Pelletlager im Vertrag angeben.

Schneedruck auf den Höhen

Zwischen Frankenberg, Marhördt und dem Flinsberg liegt im Winter regelmäßig mehr Schnee als in der Talsohle. Ältere Dächer, Carports und Nebengebäude halten das nicht immer aus, ein eingedrücktes Carportdach kostet rund 15.000 Euro. Schneedruck ist nur über den Elementarbaustein versichert, nicht über die Grunddeckung.

Rundholz- und Schwerlastverkehr

Über die L1066 und die Zufahrten aus dem Wald rollen Holztransporter und schwere Fahrzeuge. Auf schmalen, kurvigen Abschnitten kommt es zu Streifschäden und Ausweichmanövern, und ein Anstoß an der Böschung liegt bei rund 6.000 Euro. Für Fuhrparks und für Pendler lohnt der Blick auf Kaskoschutz und Selbstbeteiligung.

Wasser in der Talsohle der Rot

Die Fichtenberger Rot nimmt Wasser von vielen bewaldeten Hängen auf und steigt nach Dauerregen schnell. Grundstücke im Tal und an Zuläufen wie Fronbach und Mühlbach sind gefährdet, und ein ausgeräumter, getrockneter Keller kostet rund 15.000 Euro. Ohne Elementarschutz und funktionierende Rückstausicherung bleibt der Schaden am Eigentümer hängen.

Leistungen

Die fünf Durchführungswege und was sie unterscheidet

Das Betriebsrentengesetz kennt fünf Wege, eine Zusage zu erfüllen. Sie unterscheiden sich darin, wer die Leistung erbringt, wie sie in Ihrer Bilanz auftaucht und wie viel Verwaltung entsteht. Für die meisten mittelständischen Betriebe ist die Direktversicherung der richtige Weg: bilanzneutral, wenig Aufwand, klar geregelt. Bei höheren Versorgungen oder bei der Geschäftsführung kommen andere Wege ins Spiel, allein weil die steuerfreien Höchstbeträge nach Paragraf 3 Nr. 63 EStG bei 8.112 Euro im Jahr enden. Wir gehen die Wege mit Ihnen durch und entscheiden nicht nach Gewohnheit, sondern nach Beteiligungsstruktur, Bilanz und Versorgungshöhe.

Das ist abgesichert

  • Direktversicherung: Sie sind Versicherungsnehmer, der Mitarbeitende ist versicherte Person und bezugsberechtigt, die Bilanz bleibt unberührt
  • Pensionskasse: rechtlich selbstständige Versorgungseinrichtung, häufig Grundlage tariflicher Versorgungswerke in Industrie und Handwerk
  • Pensionsfonds: größere Anlagefreiheit in Aktien, deshalb der übliche Weg für die Auslagerung bestehender Pensionszusagen aus der Bilanz
  • Unterstützungskasse: keine betragsmäßige Begrenzung durch Paragraf 3 Nr. 63 EStG, deshalb der Weg für Versorgungsbeiträge oberhalb von 8.112 Euro im Jahr
  • Direktzusage: Sie sagen die Leistung unmittelbar zu und bilden dafür eine Rückstellung nach Paragraf 6a EStG in Ihrer Bilanz
  • Absicherung von Invalidität über eine eingeschlossene Berufsunfähigkeitsrente oder mindestens eine Beitragsbefreiung
  • Hinterbliebenenleistung für Ehepartner, Lebensgefährten und Kinder nach den Vorgaben des Betriebsrentengesetzes
  • Arbeitgeberzuschuss von mindestens 15 Prozent auf umgewandeltes Entgelt, soweit Sie dadurch Sozialversicherungsbeiträge einsparen
  • Versorgungsordnung, Zusagedokumente und Nachträge als Grundlage für Lohnbuchhaltung, Betriebsprüfung und Streitfall

Das ist nicht abgesichert

  • Beiträge oberhalb von 8.112 Euro im Jahr sind über Paragraf 3 Nr. 63 EStG nicht mehr steuerfrei, dafür braucht es einen anderen Durchführungsweg
  • Zwischen 4.056 und 8.112 Euro besteht Steuerfreiheit, aber keine Sozialversicherungsfreiheit, diese Grenze wird in Lohnabrechnungen regelmäßig verwechselt
  • Die Einstandspflicht des Arbeitgebers entfällt nicht dadurch, dass ein Versorgungsträger eingeschaltet wird
  • Rein private Verträge Ihrer Mitarbeitenden fallen nicht unter die betriebliche Altersvorsorge, auch wenn Sie sich mit einem Zuschuss beteiligen
  • Eine mündliche Zusage ohne schriftliche Grundlage lässt sich nach fünfzehn Jahren nicht mehr nachweisen und führt regelmäßig zu Streit
  • Zusagen an einzelne Personen ohne sachliche Begründung sind über den Gleichbehandlungsgrundsatz angreifbar und lösen Ansprüche der übrigen Belegschaft aus
  • Erdiente und unverfallbare Anwartschaften lassen sich praktisch nicht mehr kürzen, auch nicht in wirtschaftlich schwierigen Jahren
Ausbaustufen

Modelle, mit denen Betriebe in der Region arbeiten

Drei Ausbaustufen, die sich in der Praxis bewährt haben. Sie lassen sich kombinieren und schrittweise erweitern, ohne dass bestehende Zusagen angetastet werden müssen.

Pflichtmodell

Für Betriebe bis etwa 30 Beschäftigte, die den gesetzlichen Rahmen sauber erfüllen wollen

  • Entgeltumwandlung über eine Direktversicherung als einheitlichen Weg für alle Neuzugänge
  • Gesetzlicher Arbeitgeberzuschuss von 15 Prozent korrekt berechnet und im Vertrag abgebildet
  • Ausschöpfung der Steuerfreiheit nach Paragraf 3 Nr. 63 EStG bis 8.112 Euro im Jahr
  • Schriftliche Versorgungsordnung mit klaren Teilnahmeregeln und Widerrufsvorbehalten
  • Ablauf für Eintritt, Austritt, Elternzeit und lange Krankheit schriftlich definiert
  • Bestandsaufnahme aller vorhandenen Verträge, auch der mitgebrachten
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Am häufigsten gewählt

Arbeitgebermodell

Der Standard für Betriebe ab 30 Beschäftigten im Wettbewerb um Fachkräfte

  • Arbeitgeberfinanzierter Grundbaustein für alle, üblich sind 25 bis 100 Euro je Kopf und Monat
  • Matching-Modell: Sie erhöhen den Zuschuss, wenn der Mitarbeitende selbst umwandelt
  • Staffelung nach Betriebszugehörigkeit als Bindungsinstrument, etwa ab dem dritten und ab dem zehnten Jahr
  • Einschluss von Berufsunfähigkeit und Hinterbliebenenleistung in die Zusage
  • Beratungstermine für die Belegschaft im Betrieb, auch in Früh- und Spätschicht
  • Digitale Verwaltung und eine einheitliche Beitragsliste für die Lohnbuchhaltung
  • Jährlicher Bestandscheck vor der Betriebsprüfung
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Kombimodell

Für Führungskräfte, Geschäftsführung und Versorgungen über 8.112 Euro im Jahr

  • Direktversicherung bis zur steuerlichen Grenze, darüber Unterstützungskasse ohne Betragsbegrenzung
  • Eigene Versorgungsstufe für Führungskräfte und Geschäftsführung
  • Prüfung von Erdienbarkeit und Angemessenheit bei Zusagen an Gesellschafter-Geschäftsführer
  • Abstimmung mit Steuerberater und Wirtschaftsprüfer vor jeder Unterschrift
  • Anbindung an ein tarifliches Versorgungswerk, wo ein Tarifvertrag gilt
  • Konzept für die spätere Auslagerung bestehender Pensionszusagen aus der Bilanz
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Welche Bausteine in Oberrot sinnvoll sind, klären wir im Gespräch. Maßgeblich sind die jeweiligen Versicherungsbedingungen.

Aus der Praxis

Aus der Praxis

Drei Situationen, wie sie uns in Betrieben der Region regelmäßig begegnen.

Vergessener Arbeitgeberzuschuss

Ein Zerspanungsbetrieb bei Ilshofen mit 34 Mitarbeitenden hatte die Entgeltumwandlung seit Jahren laufen, den gesetzlichen Zuschuss von 15 Prozent aber nur bei Neuverträgen berücksichtigt. Bei einer Prüfung wurden die Altzusagen ab 2022 nachgefordert. Ohne Korrektur wäre die Forderung mit jedem weiteren Jahr gewachsen, und die Ansprüche der Mitarbeitenden wären zusätzlich arbeitsrechtlich durchsetzbar geblieben. Wir haben den Bestand aufgearbeitet, Nachträge erstellt und die Beitragslisten umgestellt.

circa 11.000 Euro Nachzahlung

Zwölf Gesellschaften, ein Ordner

Ein Logistikunternehmen aus Crailsheim verwaltete Verträge bei zwölf Anbietern, entstanden über Jahre durch mitgebrachte Verträge. Jede Änderung kostete die Personalabteilung Stunden. Wir haben die Bestände gesichtet, neue Zusagen auf einen Weg gebündelt und eine Versorgungsordnung erstellt. Ohne diesen Schritt wäre der Aufwand mit jeder Einstellung weiter gestiegen. Der Verwaltungsaufwand ging nach Einschätzung der Personalleitung um mehr als die Hälfte zurück.

rund 40 Arbeitsstunden im Jahr gespart

Zusage als Argument in der Einstellung

Ein Familienbetrieb aus der Verpackungstechnik in Schwäbisch Hall suchte über sieben Monate einen Elektroniker. Wir haben einen arbeitgeberfinanzierten Grundbaustein für alle Mitarbeitenden eingeführt, ergänzt um ein Matching bei eigener Umwandlung. Die Stelle wurde im zweiten Anlauf besetzt, und zwei langjährige Mitarbeitende haben ihre eigene Umwandlung daraufhin erhöht. Sieben Monate Vakanz kosten in dieser Position ein Vielfaches des Jahresbeitrags.

circa 600 Euro jährlicher Arbeitgeberbeitrag je Kopf
Alle Sparten in Oberrot

Was wir in Oberrot sonst noch absichern

Alle Themen mit direktem Ortsbezug. Sie müssen nicht auf eine allgemeine Seite wechseln.

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Für Privatkunden in Oberrot

Häufige Fragen

Fragen zu Betriebliche Altersvorsorge in Oberrot

Was kostet betriebliche Altersvorsorge den Arbeitgeber?
Die Entgeltumwandlung selbst kostet Sie nichts, der Beitrag kommt aus dem Bruttoentgelt. Ihr Aufwand ist der Pflichtzuschuss von 15 Prozent, der sich meist aus der eingesparten Sozialversicherung finanziert. Bei 200 Euro Umwandlung sparen Sie unterhalb der Beitragsbemessungsgrenzen rund 40 Euro Arbeitgeberanteil und geben 30 Euro weiter. Ein freiwilliger Grundbaustein von 50 Euro je Kopf und Monat kostet bei 40 Mitarbeitenden 24.000 Euro im Jahr.
Ist betriebliche Altersvorsorge Pflicht für den Arbeitgeber?
Sie müssen kein eigenes Modell finanzieren, aber jeder Beschäftigte hat nach Paragraf 1a BetrAVG einen Anspruch auf Entgeltumwandlung. Verlangt jemand das, können Sie es nicht ablehnen. Pflicht ist außerdem der Zuschuss von mindestens 15 Prozent. Sie dürfen allerdings bestimmen, über welchen Durchführungsweg und über welchen Anbieter die Umwandlung läuft. Genau das sollten Sie nutzen, sonst sammeln sich Verträge unterschiedlichster Herkunft an.
Wie hoch ist der gesetzliche Arbeitgeberzuschuss zur bAV?
Mindestens 15 Prozent des umgewandelten Entgelts, soweit Sie durch die Umwandlung Sozialversicherungsbeiträge einsparen. Für Zusagen ab 2019 gilt das sofort, für alle davor abgeschlossenen Vereinbarungen seit 2022. Der Zuschuss muss tatsächlich in den Vertrag fließen und in der Lohnabrechnung nachvollziehbar sein. Eine pauschale Regelung ohne Umsetzung im Vertrag ist eine der häufigsten Fehlerquellen bei Betriebsprüfungen.
Wie viel kann man 2026 steuerfrei in die bAV einzahlen?
Nach Paragraf 3 Nr. 63 EStG bis 8 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze der allgemeinen Rentenversicherung. Die liegt 2026 bei 101.400 Euro im Jahr, steuerfrei sind also 8.112 Euro im Jahr oder 676 Euro im Monat. Sozialversicherungsfrei sind davon 4 Prozent, also 4.056 Euro im Jahr oder 338 Euro im Monat. Die Grenzen gelten für Direktversicherung, Pensionskasse und Pensionsfonds zusammen und ändern sich jährlich.
Was zahlt die betriebliche Altersvorsorge nicht?
Sie ersetzt keine Berufsunfähigkeitsversicherung, sofern dieser Baustein nicht ausdrücklich eingeschlossen ist, und sie deckt keine Pflegekosten. Beiträge oberhalb von 8.112 Euro im Jahr sind über Paragraf 3 Nr. 63 EStG nicht mehr steuerfrei. Zwischen 4.056 und 8.112 Euro besteht Steuerfreiheit, aber keine Beitragsfreiheit in der Sozialversicherung. Und die Einstandspflicht des Arbeitgebers nimmt Ihnen kein Versorgungsträger ab.
Was bedeutet nachgelagerte Besteuerung bei der Betriebsrente?
Beiträge bleiben in der Ansparphase innerhalb der Grenzen steuerfrei, dafür ist die spätere Betriebsrente voll steuerpflichtig. Zusätzlich fallen Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung an. In der Krankenversicherung gibt es dafür 2026 einen Freibetrag von 197,75 Euro im Monat, nur der darüber liegende Teil ist beitragspflichtig. In der Pflegeversicherung wirkt derselbe Betrag als Freigrenze, dort ist oberhalb davon die gesamte Betriebsrente beitragspflichtig.
Hafte ich als Arbeitgeber für die zugesagte Betriebsrente?
Ja. Die Einstandspflicht nach Paragraf 1 Absatz 1 Satz 3 BetrAVG bedeutet, dass Sie für die Erfüllung der Zusage einstehen, auch wenn ein Versicherer oder eine Pensionskasse dazwischensteht. Diese Haftung lässt sich nicht abbedingen. Begrenzen können Sie das Risiko über die Zusageart und die Wahl eines soliden Versorgungsträgers. Bei einer beitragsorientierten Leistungszusage ist der Umfang von vornherein klar umrissen.
Ich heize mit Hackschnitzeln und habe ein Holzlager am Haus. Was bedeutet das für meine Gebäudeversicherung?
Beides gehört in den Vertrag. Hackschnitzel- und Pelletlager sowie Kaminöfen erhöhen das Brandrisiko und werden im Schadenfall geprüft. Wer sie nicht angegeben hat, riskiert Diskussionen über die Leistung, und beim Wiederaufbau nach einem Dachstuhlbrand geht es um rund 500.000 Euro. Meist ist der Aufpreis überschaubar. Wir nehmen Heizung, Lager und Nebengebäude gemeinsam auf und passen die Versicherungssumme entsprechend an.
Auf den Höhen um Marhördt liegt im Winter viel Schnee. Ist Schneedruck versichert?
Nur mit dem Elementarbaustein. In der Grunddeckung einer Wohngebäudeversicherung ist Schneedruck nicht enthalten. Betroffen sind vor allem ältere Dächer, Anbauten, Carports und Gewächshäuser, und ein eingedrücktes Carportdach kostet rund 15.000 Euro. Wir prüfen die Einstufung Ihrer Adresse und schauen uns an, ob auch Nebengebäude und Garagen ausreichend mitversichert sind.
Mein Betrieb liefert an eines der größeren Unternehmen im Ort. Reicht meine normale Betriebshaftpflicht?
Oft nicht. Sobald Sie auf fremden Betriebsgeländen arbeiten oder Teile zuliefern, die weiterverarbeitet werden, greifen Bearbeitungsschäden und erweiterte Produkthaftpflicht, und ein ausgelöster Produktionsstopp kostet rund 200.000 Euro. Beides ist in Standardverträgen häufig ausgeschlossen oder eng begrenzt. Wir sehen uns Ihre Aufträge und Verträge an und ergänzen gezielt die Bausteine, die zu Ihrer Tätigkeit passen.
Kommen Sie auch nach Oberrot und zu den Höfen auf den Höhen?
Ja. Über die B14 und Mainhardt sind es vom Büro in der Weilerwiese rund 30 Minuten ins Rottal, nach Marhördt, Frankenberg oder Hohenhardtsweiler ein paar Minuten mehr. Wir kommen zu Ihnen nach Hause, auf den Hof oder in den Betrieb, auf Wunsch auch abends. Gerade bei Holzlager, Heizung und Nebengebäuden ist der Termin vor Ort deutlich belastbarer als jede telefonische Aufnahme.
Wo melde ich in Oberrot einen Schaden?
Rund um die Uhr über den Allianz Schaden-Direktruf 0800 11 22 33 44, bei Sturm, Brand oder Wasser am besten sofort, damit ein Handwerker beauftragt wird. Danach begleiten wir die Abwicklung von Schwäbisch Hall aus, Sie erreichen uns unter 0791 94093050 oder per Mail an caeiro.hartmann@allianz.de. Für Gebäude, Betrieb und Kfz ist Oliver Hartmann zuständig, für Kranken- und Vorsorgethemen Dario Caeiro.
Beratung vor Ort

So läuft ein Termin in Oberrot

Über die B14 Richtung Mainhardt und weiter ins Rottal sind es rund 30 Minuten vom Büro in der Weilerwiese nach Oberrot, zu den Höhenweilern etwas mehr. Wir kommen zu Ihnen, weil sich Holzlager, Heizung, Nebengebäude und Hallenwerte nur vor Ort erfassen lassen. Oliver Hartmann übernimmt Gebäude, Betrieb und Kfz, Dario Caeiro Gesundheit und Vorsorge, bei Firmen kommt Sebastian Hopf dazu. Häufigste Punkte hier: Schneedruck, Brandrisiko Holz, Haftzeit der Betriebsunterbrechung.

Betriebliche Altersvorsorge in Oberrot: reden wir darüber

Ein Termin, eine ehrliche Einschätzung, ein Vorschlag der passt. Über die B14 in Richtung Mainhardt und weiter ins Rottal sind es vom Büro in der Weilerwiese rund 30 Minuten.

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