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Geschäftsführerversorgung in Oberrot
Geschäftsführerversorgung in Oberrot: Wir schauen uns an, was Sie bereits haben, wo es Lücken gibt und was sich streichen lässt. Ein Angebot kommt erst danach, mit Begründung.
Was in Oberrot tatsächlich zählt
Wer im Rottal einen Betrieb der Metall-, Kunststoff- oder Messtechnik führt, hat das Geld in Maschinen und Halle gebunden, und diese Halle steht in Oberrot, nicht an der Autobahn. Beim Ausstieg entscheidet ein einzelner Interessent über den Preis, und eine gesetzliche Rente gibt es für Gesellschafter-Geschäftsführer nicht. Eine Pensionszusage mit Rückdeckung, häufig rund 1.500 Euro im Monat, ist davon unabhängig und im Insolvenzfall geschützt.
Worum es in Oberrot bei diesem Thema geht
Rund 1.600 Arbeitsplätze bei 3.600 Einwohnern heißt: Viele arbeiten hier, wo sie wohnen, andere kommen aus Gaildorf, Murrhardt und dem Rems-Murr-Kreis herein, und der Vergleich mit dem Arbeitgeber im Nachbartal entscheidet über Bewerbungen. Ein Versorgungswerk mit einheitlichen Regeln, festem Zuschuss und sauberer Abwicklung bei Ein- und Austritten kostet bei dreißig Beschäftigten rund 18.000 Euro im Jahr und spart dem Büro monatlich zwei Arbeitstage. Wir richten es ein und schulen die Lohnbuchhaltung.
Privat ist die Lage klar umrissen: Wer in der Holzverarbeitung, im Fertighausbau, auf der Baustelle oder im eigenen Wald arbeitet, hat ein erhöhtes Unfallrisiko, und die gesetzliche Unfallversicherung endet am Werkstor. Der Sturz beim Holzmachen am Wochenende oder ein Unfall mit der Kettensäge trifft den privaten Bereich, und ohne volle Handkraft ist die Rückkehr an die Maschine ausgeschlossen. Wir setzen eine Invaliditätssumme von rund 200.000 Euro an und wählen eine Gliedertaxe, die Hände, Finger und Arme hoch gewichtet.
Sie erreichen uns unter 0791 94093050. Über die B14 in Richtung Mainhardt und weiter ins Rottal sind es vom Büro in der Weilerwiese rund 30 Minuten.
Oberrot, rund 3.600 Einwohner im Landkreis Schwäbisch Hall
Oberrot liegt im Tal der Fichtenberger Rot, mitten im Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald und an der Grenze zum Rems-Murr-Kreis. Auf rund 38 Quadratkilometern Gemarkung leben etwa 3.600 Menschen, verteilt auf den Hauptort, Hausen an der Rot und eine große Zahl von Weilern und Höfen wie Marhördt, Frankenberg, Hohenhardtsweiler, Stielberg und Glashofen. Der höchste Punkt ist der Flinsberg mit knapp 535 Metern. Das Rottal bildet die zentrale Achse, alles andere liegt auf den Höhen darüber. Wald bestimmt das Landschaftsbild, und das prägt bis heute, wie hier gearbeitet und gebaut wird. Wanderwege, Sägmühlen und alte Hammerwerke erzählen davon.
Für eine Gemeinde dieser Größe hat Oberrot erstaunlich viel Industrie. Binderholz betreibt hier eines der großen Holzwerke Europas, Fertighaus Weiss errichtet jährlich zwei- bis zweieinhalbhundert Häuser, dazu kommen Häfner Gewichte, das Micronisierungs-Kontor und Betriebe aus Metallverarbeitung, Maschinenbau, Elektrotechnik, Kunststofftechnik, Mess- und Regeltechnik, Automobilzulieferung und Wollverarbeitung. Zusammen beschäftigen die örtlichen Unternehmen rund 1.600 Menschen. Damit hat Oberrot eine ungewöhnlich hohe Arbeitsplatzdichte und zieht Beschäftigte aus dem Rottal, aus Gaildorf, Murrhardt und dem Rems-Murr-Kreis an. Wer auswärts arbeitet, fährt meist über den Bahnhof Fichtenberg nach Stuttgart oder über die B14 in Richtung Backnang.
Brandlast Holz
Ob im Betrieb, im Heizraum oder im Schuppen: In Oberrot lagert viel Holz. Späne, Staub und Trocknungsprozesse erhöhen die Brandgefahr deutlich, und ein Hallenbrand im Rottal endet schnell bei rund einer Million Euro Sachschaden. Betriebe brauchen dafür eine passende Sachversicherung mit realistischer Betriebsunterbrechung, Privatleute sollten Hackschnitzel- und Pelletlager im Vertrag angeben.
Schneedruck auf den Höhen
Zwischen Frankenberg, Marhördt und dem Flinsberg liegt im Winter regelmäßig mehr Schnee als in der Talsohle. Ältere Dächer, Carports und Nebengebäude halten das nicht immer aus, ein eingedrücktes Carportdach kostet rund 15.000 Euro. Schneedruck ist nur über den Elementarbaustein versichert, nicht über die Grunddeckung.
Rundholz- und Schwerlastverkehr
Über die L1066 und die Zufahrten aus dem Wald rollen Holztransporter und schwere Fahrzeuge. Auf schmalen, kurvigen Abschnitten kommt es zu Streifschäden und Ausweichmanövern, und ein Anstoß an der Böschung liegt bei rund 6.000 Euro. Für Fuhrparks und für Pendler lohnt der Blick auf Kaskoschutz und Selbstbeteiligung.
Wasser in der Talsohle der Rot
Die Fichtenberger Rot nimmt Wasser von vielen bewaldeten Hängen auf und steigt nach Dauerregen schnell. Grundstücke im Tal und an Zuläufen wie Fronbach und Mühlbach sind gefährdet, und ein ausgeräumter, getrockneter Keller kostet rund 15.000 Euro. Ohne Elementarschutz und funktionierende Rückstausicherung bleibt der Schaden am Eigentümer hängen.
Welche Bausteine zur Verfügung stehen
Für die Versorgung eines Geschäftsführers gibt es nicht den einen richtigen Weg, sondern eine Kombination, die zur Größe des Unternehmens, zur Beteiligungsquote und zum geplanten Ausstieg passt. Bei einer bestehenden Pensionszusage geht es meist um Bestandsaufnahme, Rückdeckung und die Frage nach der Auslagerung. Bei einer Neugestaltung raten wir häufig zu Wegen, die keine Rückstellung erzeugen, weil Gutachtenkosten und Bilanzwirkung entfallen. Was am Ende sinnvoll ist, entscheidet sich erst, wenn Beteiligungsverhältnisse, Gehaltsstruktur, die letzten drei Jahresabschlüsse und die Ausstiegsplanung auf dem Tisch liegen.
Das ist abgesichert
- Pensionszusage als unmittelbare Versorgungszusage der GmbH mit Rückstellung nach Paragraf 6a EStG, bewertet mit 6 Prozent Rechnungszins
- Rückdeckungsversicherung zur Finanzierung der Zusage, im Idealfall kongruent auf Alters-, Invaliditäts- und Hinterbliebenenleistung abgestimmt
- Verpfändung der Rückdeckung zugunsten des Geschäftsführers als Insolvenzschutz, weil der Pensions-Sicherungs-Verein hier nicht greift
- Auslagerung bestehender Zusagen auf einen Pensionsfonds oder eine Unterstützungskasse, wahlweise für den erdienten oder den künftigen Teil
- Direktversicherung im steuerfreien Rahmen nach Paragraf 3 Nr. 63 EStG, 2026 bis 8.112 Euro im Jahr
- Unterstützungskasse für Versorgungsbeiträge darüber hinaus, sie unterliegt keiner betragsmäßigen Begrenzung durch Paragraf 3 Nr. 63 EStG
- Hinterbliebenenversorgung für Ehepartner und Kinder als fester Bestandteil der Zusage, nicht als späterer Nachtrag
- Invaliditätsschutz über eine Berufsunfähigkeitsrente oder mindestens eine Beitragsbefreiung im Versorgungsvertrag
- Ergänzende private Vorsorge außerhalb der Gesellschaft, damit Alterseinkommen und Unternehmensrisiko nicht an derselben Stelle hängen
- Prüfung von Erdienbarkeit, Angemessenheit, Probezeit und Schriftform vor jeder Neuzusage und vor jeder Änderung
Das ist nicht abgesichert
- Rückwirkend erteilte oder nachträglich erhöhte Zusagen werden bei beherrschenden Gesellschaftern steuerlich nicht anerkannt
- Eine Zusage, die bis zum Ruhestand nicht mehr erdient werden kann, scheitert an der Erdienbarkeit, bei beherrschenden Gesellschaftern ab weniger als zehn Jahren Restzeit
- Eine Zusage nach Vollendung des 60. Lebensjahres gilt in aller Regel als nicht mehr erdienbar
- Versorgungsleistungen, die zusammen mit anderen Ansprüchen 75 Prozent der letzten Aktivbezüge übersteigen, gelten als Überversorgung
- Der Pensions-Sicherungs-Verein schützt beherrschende Gesellschafter-Geschäftsführer nicht, ihre Zusagen sind insolvenzrechtlich ungeschützt
- Eine Auslagerung heilt keine alten Fehler, eine fehlerhaft erteilte Zusage bleibt für die Vergangenheit fehlerhaft
- Verpfändete Rückdeckungsversicherungen sind nicht automatisch vor jedem Zugriff geschützt, es kommt auf die Ausgestaltung der Verpfändung an
Wege der Geschäftsführerversorgung
Diese drei Modelle decken die Situationen ab, die uns in mittelständischen GmbHs der Region am häufigsten begegnen. In der Praxis werden sie oft kombiniert.
Bestand ordnen
Für GmbHs mit bestehender Pensionszusage und mehr als fünf Jahren bis zum Ruhestand
- Prüfung der Zusagedokumente auf Schriftform, Gesellschafterbeschluss und eindeutige Leistungsbeschreibung
- Gegenüberstellung von Verpflichtungswert und vorhandenem Deckungskapital, beziffert in Euro
- Darstellung des Rückstellungsverlaufs bis zum Rentenbeginn statt nur bis zum nächsten Abschluss
- Anpassung oder Aufstockung der Rückdeckungsversicherung
- Verpfändung der Rückdeckung zugunsten des Geschäftsführers als Insolvenzschutz
- Abstimmung mit Steuerberater und Wirtschaftsprüfer vor jeder Änderung
Bilanz befreien
Für Unternehmen mit Verkauf, Nachfolge oder Finanzierung in den nächsten fünf Jahren
- Auslagerung der Verpflichtung auf Pensionsfonds oder Unterstützungskasse
- Aufteilung in erdienten und künftigen Teil, wo das steuerlich und wirtschaftlich sinnvoll ist
- Steuerliche Behandlung des Auslagerungsaufwands vorab mit der Kanzlei durchgerechnet
- Wegfall der Rückstellung und damit bessere Eigenkapitalquote und besseres Bankrating
- Saubere Ausgangslage für Kaufpreisverhandlungen, ein Streitpunkt weniger am Tisch
- Fortführung der Versorgung ohne Leistungseinbußen für den Geschäftsführer
- Dokumentation für Due Diligence und Bankgespräche
Neu aufbauen
Für neu bestellte Geschäftsführer unter 55 und für junge GmbHs
- Direktversicherung im steuerfreien Rahmen nach Paragraf 3 Nr. 63 EStG bis 8.112 Euro im Jahr
- Unterstützungskasse für alles darüber, ohne betragsmäßige Begrenzung durch diese Vorschrift
- Keine Rückstellung, keine jährlichen Gutachten, keine Belastung der Bilanz
- Einschluss von Berufsunfähigkeit und Hinterbliebenenversorgung von Anfang an
- Abstimmung mit privater Vorsorge und Basisrente außerhalb der Gesellschaft
- Probezeit, Erdienbarkeit und Angemessenheit von Anfang an dokumentiert
Welche Bausteine in Oberrot sinnvoll sind, klären wir im Gespräch. Maßgeblich sind die jeweiligen Versicherungsbedingungen.
Aus der Praxis
Drei Situationen aus mittelständischen Betrieben zwischen Schwäbisch Hall und dem Ostalbkreis.
Auslagerung vor dem Verkauf
Der Inhaber eines Zulieferbetriebs bei Ilshofen verkaufte an einen strategischen Investor. Der Käufer wollte die Pensionsverpflichtung nicht übernehmen und hätte den Kaufpreis um den Rückstellungsbetrag plus Sicherheitsabschlag gekürzt. Wir haben die Verpflichtung gemeinsam mit der Steuerkanzlei auf einen Pensionsfonds ausgelagert und die Rückstellung aufgelöst. Ohne diesen Schritt hätte die Verhandlung mit einem sechsstelligen Abschlag begonnen.
rund 480.000 Euro Rückstellung aufgelöstUnterdeckung vor der Übergabe
Ein Maschinenbauer aus Crailsheim wollte mit 63 an seinen Sohn übergeben. Die Pensionszusage von 1998 war mit einer alten Rückdeckung finanziert, deren Kapital deutlich unter dem Verpflichtungswert lag. Wir haben die Lücke beziffert, die Rückdeckung aufgestockt und die Zusage für die Zukunft angepasst. Ohne Korrektur hätte die GmbH die Differenz aus dem laufenden Geschäft tragen müssen, und zwar in der Verantwortung des Sohnes.
circa 210.000 Euro UnterdeckungZusage ohne Gesellschafterbeschluss
Bei einer Handwerks-GmbH aus dem Raum Gaildorf existierte eine Pensionszusage an den beherrschenden Geschäftsführer, aber kein Gesellschafterbeschluss und keine eindeutige Leistungsbeschreibung. Bei der Betriebsprüfung stand die Anerkennung im Raum. Ohne Korrektur wären die Zuführungen als verdeckte Gewinnausschüttung behandelt worden, mit Nachzahlung in der GmbH und Kapitalertrag beim Geschäftsführer. Wir haben die Unterlagen mit der Kanzlei rekonstruiert und die Zusage für die Zukunft neu gefasst.
circa 35.000 Euro SteuerrisikoWas wir in Oberrot sonst noch absichern
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Fragen zu Geschäftsführerversorgung in Oberrot
Was kostet eine Pensionszusage für den Geschäftsführer?
Ist ein GmbH-Geschäftsführer in der gesetzlichen Rentenversicherung?
Was ist der Unterschied zwischen beherrschendem und nicht beherrschendem Geschäftsführer?
Was bedeutet Erdienbarkeit bei einer Pensionszusage?
Wie lange muss ich vor einer Zusage warten?
Wann liegt eine verdeckte Gewinnausschüttung vor?
Wie hoch darf die Pensionszusage sein, damit sie angemessen ist?
Ich heize mit Hackschnitzeln und habe ein Holzlager am Haus. Was bedeutet das für meine Gebäudeversicherung?
Auf den Höhen um Marhördt liegt im Winter viel Schnee. Ist Schneedruck versichert?
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Kommen Sie auch nach Oberrot und zu den Höfen auf den Höhen?
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So läuft ein Termin in Oberrot
Über die B14 Richtung Mainhardt und weiter ins Rottal sind es rund 30 Minuten vom Büro in der Weilerwiese nach Oberrot, zu den Höhenweilern etwas mehr. Wir kommen zu Ihnen, weil sich Holzlager, Heizung, Nebengebäude und Hallenwerte nur vor Ort erfassen lassen. Oliver Hartmann übernimmt Gebäude, Betrieb und Kfz, Dario Caeiro Gesundheit und Vorsorge, bei Firmen kommt Sebastian Hopf dazu. Häufigste Punkte hier: Schneedruck, Brandrisiko Holz, Haftzeit der Betriebsunterbrechung.
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Ein Termin, eine ehrliche Einschätzung, ein Vorschlag der passt. Über die B14 in Richtung Mainhardt und weiter ins Rottal sind es vom Büro in der Weilerwiese rund 30 Minuten.
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