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Satteldorf, Landkreis Schwäbisch Hall

Betriebliche Unfallversicherung in Satteldorf

Ob Sie in Satteldorf wohnen oder hier Ihren Betrieb führen, bei Betriebliche Unfallversicherung zählt am Ende, ob die Deckung zur Wirklichkeit passt. Das prüfen wir in einem Termin, kostenfrei.

Weltweiter Rundumschutz für Belegschaft und FührungBeratung in SatteldorfAntwort in einem Werktag

Satteldorf auf einen Blick

Hochwasser an Jagst und GronachDie Jagst und ihre Zuflüsse Gronach, Hambach und Entenbach können nach Schneeschmelze oder Dauerregen deutlich anschwellen.
Baustellenrisiko im BauhauptgewerbeBaubetriebe arbeiten überall, nur nicht am eigenen Standort.
Verkehrsdruck rund um die AnschlussstelleZu- und Abfahrten zur A6, Schwerverkehr auf der B290 und Berufsverkehr aus Richtung Crailsheim treffen auf engem Raum zusammen.
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7 Spezialistenfür Firmen, Gesundheit und Vorsorge
2 StandorteSchwäbisch Hall und Crailsheim
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Betriebliche Unfallversicherung in Satteldorf

Ihre Leute kommen morgens aus Wallhausen, Kirchberg oder Kreßberg über die B290 und die Anschlussstelle, oft im Dunkeln und im Rückstau vor der Auffahrt. Auf dem direkten Arbeitsweg zahlt die gesetzliche Unfallversicherung, beim Umweg zum Bäcker oder zur Kita wird es strittig, und nach Feierabend endet sie ganz. Eine Gruppenunfallversicherung gilt rund um die Uhr, weltweit, für circa 40 Euro je Kopf im Jahr bei rund 100.000 Euro Invaliditätsleistung.

Vor Ort

Worum es in Satteldorf bei diesem Thema geht

Weil in Satteldorf mehr Menschen arbeiten als wohnen, ist betriebliche Vorsorge hier ein Wettbewerbsthema. Wer Bauleiter, Poliere, Disponenten oder Facharbeiter halten will, konkurriert mit Arbeitgebern, die eine ausgebaute Versorgungsordnung haben, und ein Zuschuss von 20 Prozent kostet bei 100 Euro Entgeltumwandlung nur rund 240 Euro im Jahr je Mitarbeiter. Wir richten die Versorgungsordnung ein, dokumentieren sie sauber und erklären sie einmal jährlich in der Belegschaft, weil ein Baustein, den niemand kennt, keine Bindung erzeugt.

Auf der Beschäftigtenseite ist die Absicherung der Arbeitskraft zentral. Im Bau, in der Steinbearbeitung und im Fahrbetrieb ist das Risiko hoch, und die gesetzliche Erwerbsminderungsrente liegt weit unter dem letzten Nettoeinkommen, bei einem Facharbeiter fehlen leicht rund 1.200 Euro im Monat. Wir rechnen aus, was im Ernstfall tatsächlich ankommt, ergänzen die betriebliche Unfallversicherung für die Freizeit, in der die gesetzliche nicht greift, und trennen klar zwischen dem, was der Arbeitgeber zusagt, und dem, was privat dazugehört.

Termine machen wir im Büro in Crailsheim, bei Ihnen vor Ort oder als Videotermin. Vom Büro in der Beethovenstraße 48 in Crailsheim sind es über die B290 knapp 10 Minuten nach Satteldorf.

Der Ort

Satteldorf, rund 5.700 Einwohner im Landkreis Schwäbisch Hall

Satteldorf liegt nur wenige Kilometer nördlich von Crailsheim auf der Hohenloher Ebene, dort wo die Jagst aus dem Osten kommt und die Gronach ihr Tal einschneidet. Zur Gemeinde gehören neben dem Hauptort die Dörfer Ellrichshausen, Gröningen und Bölgental sowie rund dreißig weitere Weiler, Höfe und Wohnplätze. Die östlichen Teile steigen zum Trauf der Frankenhöhe an. Rund 5.700 Menschen leben hier. Ortsbildprägend ist weniger ein historischer Kern als die Verkehrslage: Die A6 schneidet quer durch das Gemeindegebiet, mit eigener Anschlussstelle, dazu kommen die B290 und die Bahnstrecke von Crailsheim nach Königshofen mit Halt in Satteldorf.

Satteldorf ist ein Arbeitsplatzstandort, wie es ihn in dieser Größe selten gibt. Eine große Bauunternehmung hat hier ihren Hauptsitz und beschäftigt bundesweit mehrere tausend Menschen, ein großer Teil der Verwaltung, Technik und Logistik sitzt am Ort. Ein zweiter Betrieb verarbeitet seit über hundert Jahren Naturstein und betreibt unter anderem das Werk Kernmühle. Dazu kommt ein großes Industriegebiet direkt an der A6 mit Speditionen, Handwerk, Metallverarbeitung und Handel. Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze liegt in der Größenordnung der Einwohnerzahl, entsprechend viele Menschen pendeln täglich aus dem gesamten Umland nach Satteldorf hinein.

Die folgenden Punkte beschreiben allgemeine Risiken in Satteldorf, nicht nur das Thema dieser Seite.

Hochwasser an Jagst und Gronach

Die Jagst und ihre Zuflüsse Gronach, Hambach und Entenbach können nach Schneeschmelze oder Dauerregen deutlich anschwellen. Gebäude in Talnähe und tiefer gelegene Betriebsflächen sind dann betroffen. Ohne eingeschlossene Elementargefahren zahlt weder die Gebäude- noch die Hausratversicherung. Ein ausgeräumtes und getrocknetes Untergeschoss kostet rund 20.000 Euro, eine geflutete Lagerfläche mit Warenbestand circa 100.000 Euro.

Baustellenrisiko im Bauhauptgewerbe

Baubetriebe arbeiten überall, nur nicht am eigenen Standort. Geräte auf wechselnden Baustellen, Schäden an fremden Leitungen beim Aushub und Mängel an fertiggestellten Gewerken sind die typischen Fälle. Ein durchtrennter Versorgungsstrang kostet mit Reparatur und Unterbrechungsansprüchen rund 100.000 Euro, ein gestohlener Minibagger circa 40.000 Euro. Bauleistungs- und Haftpflichtdeckungen müssen zum tatsächlichen Auftragsvolumen passen, nicht zu dem von vor zehn Jahren.

Verkehrsdruck rund um die Anschlussstelle

Zu- und Abfahrten zur A6, Schwerverkehr auf der B290 und Berufsverkehr aus Richtung Crailsheim treffen auf engem Raum zusammen. Auffahrunfälle und Schäden beim Rangieren von Lkw sind häufig, ein Rangierschaden am Sattelzug liegt bei rund 8.000 Euro, ein Auffahrunfall mit Personenschaden bei circa 60.000 Euro. Für Fuhrparks lohnt es sich, Schadenschwerpunkte auszuwerten, statt jedes Jahr nur den Beitrag zu vergleichen.

Schwere Technik und Steinbearbeitung

In der Natursteinverarbeitung und im Metallbereich sind Krane, Sägen und Hebezeuge im Einsatz. Ein Maschinenbruch legt eine Fertigungslinie still, die Maschine selbst kostet rund 200.000 Euro und die Wiederbeschaffung dauert oft ein halbes Jahr. Bei einem Tagesdeckungsbeitrag von circa 3.000 Euro übersteigt der Stillstand den Sachschaden deutlich. Neben der Maschinenversicherung gehört deshalb die Betriebsunterbrechung mit realistischer Haftzeit in den Vertrag.

Leistungen

Was die betriebliche Unfallversicherung leistet

Ein Unfall im Sinne der Bedingungen ist ein plötzlich von außen auf den Körper wirkendes Ereignis, das unfreiwillig zu einer Gesundheitsschädigung führt. Aus diesem Ereignis leiten sich alle Bausteine ab. Herzstück ist die Invaliditätsleistung, und dabei entscheiden drei Größen: die Invaliditätsgrundsumme, die Gliedertaxe des jeweiligen Bedingungswerks und die Progression. Als Faustzahl empfehlen wir eine Grundsumme in Höhe von zwei bis drei Bruttojahresgehältern und eine Progression von mindestens 350 Prozent, weil der Bedarf erst bei schweren Beeinträchtigungen wirklich explodiert. Alles Weitere legen Sie nach Branche und Belegschaft fest: eine Unfallrente für den dauerhaften Bedarf, Krankenhaustagegeld für die Akutphase, Bergungskosten für Unfälle im Gebirge und kosmetische Operationen für sichtbare Schäden.

Das ist abgesichert

  • Invaliditätsleistung nach der Gliedertaxe, also Grundsumme mal Invaliditätsgrad, auf Wunsch mit Progression bis 500 Prozent
  • Unfallrente als lebenslange monatliche Zahlung ab einem vereinbarten Invaliditätsgrad, üblich sind 50 Prozent als Schwelle
  • Übergangsleistung bei einer erheblichen Beeinträchtigung, die nach sechs Monaten noch anhält, ausgezahlt lange vor der endgültigen Invaliditätsfeststellung
  • Todesfallleistung an die Hinterbliebenen, entscheidend bei Familien mit laufender Baufinanzierung
  • Krankenhaustagegeld für jeden Tag stationärer Behandlung nach einem Unfall, oft ergänzt um Genesungsgeld für dieselbe Anzahl Tage
  • Bergungs- und Rettungskosten bis zu einer vereinbarten Summe, ein Hubschraubereinsatz in den Alpen liegt schnell bei mehreren tausend Euro
  • Kosten kosmetischer Operationen nach Unfällen, etwa bei Narben im Gesicht oder bei Zahnverlust nach einem Sturz
  • Reha-Beihilfe und Reha-Management mit persönlicher Fallbegleitung, Hilfsmitteln und Beratung zum barrierefreien Umbau
  • Soforthilfe kurz nach schweren Unfällen, damit die Familie nicht auf die Endabrechnung nach abgeschlossener Heilbehandlung warten muss

Das ist nicht abgesichert

  • Krankheiten und Verschleiß ohne Unfallereignis, etwa ein Bandscheibenvorfall nach jahrelanger Belastung oder ein Herzinfarkt am Steuer
  • Unfälle infolge von Bewusstseinsstörungen, insbesondere durch Alkohol oder Drogen, viele Bedingungen nennen dafür eine feste Promillegrenze
  • Vorsätzlich herbeigeführte Gesundheitsschäden und Unfälle bei der Begehung einer Straftat
  • Schäden aus Rennveranstaltungen mit Kraftfahrzeugen und aus einzelnen als besonders gefährlich eingestuften Tätigkeiten, etwa Fallschirmspringen je nach Bedingungswerk
  • Der Anteil an den Unfallfolgen, der auf Vorerkrankungen entfällt: Ab einem Mitwirkungsanteil von meist 25 Prozent wird gekürzt, gute Deckungen heben diese Schwelle an oder verzichten ganz darauf
  • Verdienstausfall und laufendes Gehalt, denn die Unfallversicherung zahlt vereinbarte Summen und ersetzt kein Einkommen wie eine Berufsunfähigkeitsversicherung
  • Unfälle infolge von Kriegsereignissen und Kernenergie
Ausbaustufen

Drei Ausbaustufen für Ihren Betrieb

Die Summen legen wir gemeinsam fest. Die folgenden Stufen zeigen, wie Gruppenverträge in der Region typischerweise aufgebaut sind, vom schlanken Grundschutz bis zur Deckung für Schlüsselpersonen.

Grundschutz

Für Betriebe mit 3 bis 30 Beschäftigten, die zum ersten Mal etwas anbieten

  • Invaliditätsgrundsumme ab 50.000 Euro für alle Mitarbeitenden
  • Progression von mindestens 350 Prozent bereits enthalten, damit schwere Fälle nicht untergehen
  • Todesfallleistung für die Hinterbliebenen
  • Weltweiter Schutz 24 Stunden am Tag, auch in Freizeit, Urlaub und Ehrenamt
  • Unnamentliche Versicherung nach Kopfzahl, kein Personalwechsel zu melden
  • Ein Vertrag, ein Beitrag, eine feste Ansprechperson in der Agentur
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Am häufigsten gewählt

Komfort

Der Standard für Handwerk, Produktion und Pflege ab etwa 20 Beschäftigten

  • Invaliditätsgrundsumme von 100.000 Euro und mehr, mit 500 Prozent Progression bis zu 500.000 Euro im Vollinvaliditätsfall
  • Unfallrente ab einem Invaliditätsgrad von 50 Prozent, lebenslang gezahlt
  • Übergangsleistung nach sechs Monaten anhaltender Beeinträchtigung
  • Krankenhaustagegeld und Genesungsgeld für die Akutphase
  • Bergungskosten, kosmetische Operationen und Reha-Beihilfe
  • Reha-Management mit persönlicher Fallbegleitung und Soforthilfe nach schweren Unfällen
  • Staffelung nach Gruppen, etwa Werkstatt, Montage und Verwaltung, mit unterschiedlichen Summen
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Premium

Für Geschäftsführung, Meister und Schlüsselpersonen in Familienbetrieben

  • Hohe Summen für namentlich benannte Personen, oft 500.000 Euro Grundsumme und mehr
  • Unfallrente und Kapitalleistung kombiniert, damit sofortiger und dauerhafter Bedarf getrennt gedeckt sind
  • Mitwirkungsanteil bei Vorerkrankungen angehoben oder ganz ausgeschlossen
  • Einschluss mitarbeitender Familienangehöriger, die über die Berufsgenossenschaft oft gar nicht geschützt sind
  • Serviceleistungen im Haushalt nach einem Unfall, etwa Menüservice und Reinigung
  • Jährlicher Vertragscheck mit Anpassung an neue Belegschaftsgrößen und Gehaltsentwicklung
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Welche Bausteine in Satteldorf sinnvoll sind, klären wir im Gespräch. Maßgeblich sind die jeweiligen Versicherungsbedingungen.

Aus der Praxis

Aus der Praxis

Drei Situationen, wie sie in der Region tatsächlich vorkommen, mit realistischen Größenordnungen. Namen nennen wir nicht.

Schwerer Sturz eines Betriebsleiters

Der technische Leiter eines Metallbaubetriebs bei Ilshofen stürzt beim Mountainbiken und ist dauerhaft auf Hilfe angewiesen. Der Invaliditätsgrad liegt weit über der Progressionsschwelle, zusätzlich greift die vereinbarte Unfallrente. Innerhalb weniger Tage nach der Meldung fließt eine Soforthilfe, mit der die Familie das Erdgeschoss umbauen lässt, lange bevor die Endabrechnung steht. Die Berufsgenossenschaft ist nicht zuständig, weil es eine private Fahrt war. Ohne den Gruppenvertrag hätte die Familie das Haus verkaufen müssen.

circa 310.000 Euro zuzüglich monatlicher Rente

Sturz vom Gerüst am Samstag

Ein 41 Jahre alter Zimmerer aus dem Raum Bühlerzell hilft am Wochenende beim Anbau seines Schwagers und stürzt vom Gerüst. Es bleibt eine dauerhafte Bewegungseinschränkung des rechten Arms, die Gliedertaxe ergibt einen Invaliditätsgrad im mittleren Bereich. Weil es eine private Tätigkeit war, zahlt die Berufsgenossenschaft nichts. Aus der Gruppenunfallversicherung des Arbeitgebers fließt eine Kapitalleistung, mit der die Familie einen erheblichen Teil der Baufinanzierung zurückführt.

circa 68.000 Euro

Verkehrsunfall auf dem Weg in den Urlaub

Eine Produktionsmitarbeiterin aus Satteldorf verunglückt mit dem Auto auf der Fahrt in den Sommerurlaub. Nach zwei Wochen Klinik in Crailsheim folgen mehrere Wochen Reha, es bleibt eine Beeinträchtigung des Sprunggelenks. Neben der Invaliditätsleistung zahlt der Vertrag Krankenhaustagegeld und Genesungsgeld, das Reha-Management organisiert die Anpassung des häuslichen Umfelds. Ohne den Vertrag wäre nur die Krankenkasse geblieben, die für die dauerhafte Beeinträchtigung nichts leistet.

circa 24.000 Euro
Alle Sparten in Satteldorf

Was wir in Satteldorf sonst noch absichern

Alle Themen mit direktem Ortsbezug. Sie müssen nicht auf eine allgemeine Seite wechseln.

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Für Privatkunden in Satteldorf

Häufige Fragen

Fragen zu Betriebliche Unfallversicherung in Satteldorf

Was kostet eine betriebliche Unfallversicherung pro Mitarbeiter?
In der Praxis liegen die Beiträge bei 30 bis 120 Euro je Kopf und Jahr für eine Invaliditätsgrundsumme von 50.000 Euro mit Progression. Der Preis hängt vor allem an der Gefahrengruppe: Für überwiegend kaufmännische Tätigkeiten zahlen Sie einen niedrigen zweistelligen Betrag, für Dachdecker oder Zimmerer ein Mehrfaches davon. Alter und Gesundheitszustand spielen keine Rolle. Die Beiträge sind in voller Höhe Betriebsausgabe.
Ist eine betriebliche Unfallversicherung Pflicht?
Nein. Pflicht ist allein die gesetzliche Unfallversicherung über die Berufsgenossenschaft, die Sie ohnehin zahlen. Die Gruppenunfallversicherung ist eine freiwillige Leistung, auf die Ihre Mitarbeitenden keinen Anspruch haben. Sobald Sie sie zugesagt haben, gilt allerdings der arbeitsrechtliche Gleichbehandlungsgrundsatz: Einzelne Personen können Sie nicht ohne sachlichen Grund ausschließen.
Wir zahlen doch schon an die Berufsgenossenschaft. Brauche ich das wirklich?
Die Berufsgenossenschaft leistet ausschließlich bei Arbeitsunfall, Wegeunfall und anerkannter Berufskrankheit. Nach den Erhebungen der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin ereignen sich rund 70 Prozent aller Unfälle in Freizeit und Haushalt, also außerhalb dieses Bereichs. Der Sturz vom eigenen Gerüst am Samstag, der Skiunfall und der Fahrradsturz auf dem Kocher-Jagst-Radweg sind nicht gedeckt. Genau diese Lücke schließt der Gruppenvertrag.
Was zahlt die Unfallversicherung nicht?
Nicht gezahlt wird bei Krankheit und Verschleiß ohne Unfallereignis, also etwa beim Bandscheibenvorfall nach jahrelanger Belastung oder beim Herzinfarkt. Ausgeschlossen sind außerdem Unfälle infolge von Alkohol und Drogen, vorsätzliche Handlungen, Straftaten und Rennveranstaltungen. Gekürzt wird, wenn Vorerkrankungen zu den Unfallfolgen beigetragen haben, üblicherweise ab einem Mitwirkungsanteil von 25 Prozent. Und sie ersetzt kein laufendes Einkommen.
Was ist der Unterschied zwischen gesetzlicher und privater Unfallversicherung?
Die gesetzliche Unfallversicherung der Berufsgenossenschaft gilt nur im beruflichen Bereich, zahlt dafür Heilbehandlung, Verletztengeld und im schweren Fall eine Rente, und sie wird allein vom Arbeitgeber finanziert. Die private oder betriebliche Unfallversicherung gilt rund um die Uhr und weltweit und zahlt vereinbarte Summen statt Sachleistungen. Beide zahlen nebeneinander, eine Anrechnung findet nicht statt.
Was ist der Unterschied zur Berufsunfähigkeitsversicherung?
Die Unfallversicherung leistet ausschließlich nach Unfällen und zahlt vereinbarte Summen. Die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt eine monatliche Rente, wenn jemand seinen Beruf gesundheitlich nicht mehr ausüben kann, unabhängig von der Ursache. Etwa neun von zehn Berufsunfähigkeitsfälle entstehen durch Krankheit. Wer nur eines von beiden finanzieren kann, sollte über die Berufsunfähigkeit sprechen. Ersetzen können sie sich nicht.
Wie funktioniert die Gliedertaxe?
Die Gliedertaxe ordnet dem vollständigen Verlust oder der Funktionsunfähigkeit einzelner Körperteile feste Prozentsätze zu, je nach Bedingungswerk etwa 70 Prozent für ein Bein, 55 Prozent für eine Hand, 50 Prozent für ein Auge und 20 Prozent für den Daumen. Bleibt nur eine teilweise Beeinträchtigung, wird anteilig gerechnet. Dieser Invaliditätsgrad wird mit der Grundsumme multipliziert. Die Prozentsätze unterscheiden sich zwischen Anbietern deutlich, deshalb vergleichen wir sie.
Kommen Sie auch nach Satteldorf?
Ja, und zwar schnell. Vom Büro in der Beethovenstraße 48 in Crailsheim sind es über die B290 knapp zehn Minuten, ins Industriegebiet an der A6 noch weniger. Betriebstermine machen wir grundsätzlich vor Ort, weil sich Hallen, Maschinen, Lager und Fuhrpark nur dort erfassen lassen. Termine früh morgens vor Schichtbeginn sind möglich.
Wir haben unseren Betrieb im Industriegebiet an der A6. Was prüfen Sie zuerst?
Zuerst die Versicherungssummen für Gebäude, Technik und Vorräte, weil die Baukosten stark gestiegen sind. Danach die Betriebsunterbrechung mit einer Haftzeit, die zu Wiederbeschaffungszeiten passt, bei Sondermaschinen sind das mindestens zwölf Monate. Und drittens die Haftpflicht mit Blick auf Ihre Kunden und Lieferverträge. Wir kommen dafür in den Betrieb, das lässt sich am Telefon nicht seriös klären.
Ich wohne in der Nähe der Jagst. Reicht meine normale Gebäudeversicherung?
Nein. Überschwemmung durch Jagst, Gronach oder Hambach und auch Rückstau nach Starkregen sind nur versichert, wenn die Elementargefahren ausdrücklich eingeschlossen sind. Das ist ein eigener Baustein, der oft fehlt. Wir prüfen Ihre Adresse in der Gefährdungseinstufung und sagen Ihnen, ob und zu welchen Bedingungen das möglich ist.
Lohnt sich für Satteldorfer Arbeitgeber eine betriebliche Krankenversicherung?
Häufig ja. In einem Ort, in dem fast so viele Menschen arbeiten wie wohnen, entscheidet die Attraktivität als Arbeitgeber. Eine betriebliche Krankenversicherung mit Vorsorge, Zahnbaustein und Facharztservice kostet rund 300 Euro je Mitarbeiter im Jahr und ist unmittelbar spürbar, also deutlich weniger als eine Lohnrunde mit gleicher Wirkung. Wir rechnen Ihnen beides gegenüber.
Wo melde ich in Satteldorf einen Schaden?
Direkt bei uns unter 0791 94093050, dann ist die Meldung sofort im System und wir kennen Ihren Vertrag. Nachts, am Wochenende und bei Notfällen gilt der Allianz Schaden-Direktruf 0800 11 22 33 44. Bei Leitungsschäden auf der Baustelle melden Sie bitte sofort, auch wenn die Höhe noch unklar ist, weil der Netzbetreiber seine Unterbrechungskosten in der Regel innerhalb weniger Tage beziffert.
Beratung vor Ort

So läuft ein Termin in Satteldorf

Vom Büro in der Beethovenstraße 48 in Crailsheim sind es über die B290 knapp zehn Minuten nach Satteldorf, ins Industriegebiet an der A6 noch weniger. Zu Betriebsterminen kommen wir heraus, weil Hallen, Maschinen und Lager nur vor Ort realistisch zu bewerten sind. Gehäuft geht es hier um Betriebsunterbrechung mit passender Haftzeit, um Fuhrpark und Baugeräte und um Elementarschutz in der Jagstaue. Sebastian Hopf betreut Firmenkunden, Oliver Hartmann Sach und Gebäude, Dario Caeiro Gesundheit und Vorsorge.

Betriebliche Unfallversicherung in Satteldorf: reden wir darüber

Ein Termin, eine ehrliche Einschätzung, ein Vorschlag der passt. Vom Büro in der Beethovenstraße 48 in Crailsheim sind es über die B290 knapp 10 Minuten nach Satteldorf.

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