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Gerabronn, Landkreis Schwäbisch Hall

Versorgungswerke in Gerabronn

Versorgungswerke in Gerabronn ist kein Standardfall, sondern hängt an dem, was hier vor Ort tatsächlich vorkommt. Deshalb reden wir zuerst über Ihre Situation und erst danach über eine Deckung.

MetallRenteBeratung in GerabronnAntwort in einem Werktag

Was in Gerabronn tatsächlich zählt

Starkregen an den TalhängenVon der Hochebene läuft Wasser bei Gewittern ungebremst in Richtung Jagst und Brettach ab.
Wildwechsel auf den VerbindungsstraßenDie Strecken nach Amlishagen, Dünsbach und ins Jagsttal führen durch Wald und an Feldrändern entlang.
Fachwerk und Scheunen im BestandIn den Teilorten stehen viele Gebäude aus dem 18.
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2 StandorteSchwäbisch Hall und Crailsheim
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Versorgungswerke in Gerabronn

Gerabronn hat Hausarztpraxen, Zahnarzt und Apotheke, und wer eine solche Praxis auf dem Land führt, zahlt nicht in die Rentenversicherung, sondern ins Versorgungswerk. Das ist solide, greift bei Berufsunfähigkeit aber erst, wenn die Tätigkeit vollständig aufgegeben wird, und die Anwartschaften sinken seit Jahren mit dem Rechnungszins. Für eine Landpraxis fehlen im Ruhestand dadurch schnell rund 1.500 Euro im Monat. Wir rechnen die Lücke mit Ihrem aktuellen Bescheid durch, nicht mit Modellwerten.

Vor Ort

Worum es in Gerabronn bei diesem Thema geht

Gerabronn hat wenige große Arbeitgeber und dafür viele kleine Einheiten: Handwerk, Landwirtschaft, Praxen, Läden. Wer hier Leute halten will, konkurriert mit den Industrielöhnen in Crailsheim und Künzelsau, und beim Pflichtzuschuss auf die Entgeltumwandlung bleiben ohne Nachfrage je Mitarbeiter rund 480 Euro im Jahr liegen. Wir prüfen zuerst, was schon läuft, klären Zuschuss und spätere Verbeitragung und setzen die Zusage so auf, dass sie beim Wechsel mitgeht.

Auf der privaten Seite fallen die vielen Selbstständigen und Landwirte auf. Die landwirtschaftliche Alterskasse ersetzt kein Einkommen, und fällt der Betriebsleiter aus, fehlen im Haushalt schnell rund 1.500 Euro im Monat, während die Maschinenraten weiterlaufen. Wir rechnen mit dem aktuellen Bescheid durch, was tatsächlich ankommt, prüfen bei körperlicher Arbeit die Grundfähigkeitsversicherung als tragfähigere Alternative zur Berufsunfähigkeit und sichern bei einer Hofübergabe auch den Ehepartner ab.

Wenn Ihnen ein Termin bei sich lieber ist, kommen wir zu Ihnen. Vom Büro in der Beethovenstraße 48 in Crailsheim sind es über Satteldorf und die B290 rund 25 Minuten nach Gerabronn.

Der Ort

Gerabronn, rund 4.500 Einwohner im Landkreis Schwäbisch Hall

Gerabronn liegt auf der Hohenloher Ebene, gut 20 Kilometer nordwestlich von Crailsheim. Der Kernort steht auf rund 440 Metern, doch das Stadtgebiet fällt nach Süden und Westen bis auf etwa 300 Meter in die Täler von Jagst und Brettach ab. Zur Stadt gehören neben dem Hauptort die früher selbstständigen Gemeinden Amlishagen, Dünsbach und Michelbach an der Heide, dazu eine ganze Reihe von Weilern und Höfen. Oben liegen weite Ackerflächen und Windräder, unten enge Waldhänge mit der Burg Amlishagen und Schloss Morstein. Mit rund 4.500 Einwohnern ist Gerabronn klein, hat aber Rathaus, Ärzte, Läden, Grundschule und ein Gymnasium und ist damit Anlaufpunkt für die Dörfer ringsum.

Wirtschaftlich hängt Gerabronn an zwei Standbeinen. Im Gewerbe und Industriegebiet Am Bahnhof sitzt ein Werk der Bürkert Werke, dazu kommen mittelständische Metallverarbeiter, Handwerk und Dienstleister. Das kleinere Gebiet Winterhöhe in Dünsbach ist belegt, eine Erweiterung ist im Gespräch. Das zweite Standbein ist die Landwirtschaft: Ackerbau, Milchvieh und Schweinehaltung prägen die Flächen zwischen den Teilorten, viele Betriebe verdienen zusätzlich mit Photovoltaik und Lohnarbeit. Wer nicht am Ort arbeitet, fährt nach Crailsheim, Ilshofen, Künzelsau oder Schwäbisch Hall. Das Gymnasium bringt zusätzlich Verkehr in den Ort, weil Schülerinnen und Schüler aus dem ganzen nördlichen Kreis hierher pendeln.

Starkregen an den Talhängen

Von der Hochebene läuft Wasser bei Gewittern ungebremst in Richtung Jagst und Brettach ab. In den tiefer gelegenen Ortslagen und an Hofstellen am Hang drückt es dann durch Kellerfenster und Lichtschächte. Ein ausgeräumtes, getrocknetes Untergeschoss mit Heizung, Elektrik und neuem Estrich kostet rund 20.000 Euro. Ohne Elementarschutz zahlt die Gebäudeversicherung davon keinen Cent.

Wildwechsel auf den Verbindungsstraßen

Die Strecken nach Amlishagen, Dünsbach und ins Jagsttal führen durch Wald und an Feldrändern entlang. In der Dämmerung queren Rehe und Wildschweine regelmäßig. Weil Radarsensor und Kamera heute hinter der Frontschürze sitzen, kostet ein Rehunfall an einem Mittelklassewagen rund 4.500 Euro statt wie früher 1.500 Euro. Wichtig ist, dass die Kaskodeckung nicht nur Haarwild, sondern Zusammenstöße mit Tieren allgemein einschließt.

Fachwerk und Scheunen im Bestand

In den Teilorten stehen viele Gebäude aus dem 18. und 19. Jahrhundert, oft mit Anbauten und alten Elektroleitungen. Die Wiederaufbauwerte liegen bei Fachwerk deutlich höher als der Neubauwert einer vergleichbaren Fläche. Wer die Versicherungssumme nie angepasst hat, muss im Brandfall mit einer Kürzung von rund 40 Prozent rechnen, bei einem Gebäudewert von circa 500.000 Euro also mit 200.000 Euro aus eigener Tasche.

Zulieferbetriebe und Betriebsunterbrechung

Metallverarbeitung und Zulieferung leben von Lieferterminen. Fällt eine Maschine oder eine Halle im Gebiet Am Bahnhof aus, stehen Aufträge und Umsätze still, während Löhne und Kredite weiterlaufen. Vier Wochen Stillstand kosten einen Betrieb mit 30 Beschäftigten rund 200.000 Euro Deckungsbeitrag. Die Betriebsunterbrechung ist hier fast immer der größere Schaden als das zerstörte Gerät selbst.

Leistungen

Die wichtigsten Versorgungswerke im Überblick

Welches Versorgungswerk für Sie zuständig ist, ergibt sich aus Ihrer Branche und dem geltenden Tarifvertrag, nicht aus dem, was üblicherweise passt. Wir prüfen das anhand Ihrer Verbandsmitgliedschaft, einer möglichen Allgemeinverbindlichkeit und der Bezugnahmeklauseln in Ihren Arbeitsverträgen. In der Region sind vor allem vier Werke relevant, weil sie die hier starken Branchen abdecken: Metall und Elektro, Gesundheitswesen, Medien und Chemie. Daneben gibt es weitere branchenbezogene Lösungen, etwa im Baugewerbe und im öffentlichen Dienst, die eigenen Regeln folgen und die wir bei Bedarf mit prüfen.

Das ist abgesichert

  • MetallRente als Versorgungswerk der Tarifpartner der Metall- und Elektroindustrie, offen auch für Stahl, Textil und Bekleidung, Holz und Kunststoff sowie die ITK-Branche
  • MetallRente mit drei Durchführungswegen: Direktversicherung, Pensionsfonds und Unterstützungskasse, jeweils mit wählbarem Garantieniveau
  • Altersvorsorgewirksame Leistungen, in vielen Tarifgebieten 26,59 Euro im Monat für Vollzeitbeschäftigte, die statt in einen Sparvertrag in die Versorgung fließen können
  • KlinikRente für Kliniken, Pflegeeinrichtungen, Rehabilitation und weitere Betriebe der Gesundheits- und Sozialwirtschaft
  • Presseversorgung für Verlage, Redaktionen, Journalistinnen und Journalisten sowie angrenzende Medienbetriebe
  • Tarifliche Altersvorsorge der chemischen Industrie über den Verbandsrahmenvertrag, umgesetzt als Direktversicherung
  • Demografiebetrag von 750 Euro im Jahr je Vollzeitbeschäftigtem nach dem Tarifvertrag Lebensarbeitszeit und Demografie, verwendbar unter anderem für die Altersvorsorge
  • Entgeltumwandlung nach Paragraf 1a BetrAVG innerhalb der tariflich vorgesehenen Wege
  • Arbeitgeberzuschuss von mindestens 15 Prozent, soweit der Tarifvertrag nicht ohnehin mehr vorsieht
  • Berufsunfähigkeitsschutz und Hinterbliebenenleistungen als wählbare Bausteine der meisten Werke
  • Verwaltung über zentrale Portale mit einheitlichen Meldewegen für Eintritt, Austritt, Elternzeit und Krankheit

Das ist nicht abgesichert

  • Ein Versorgungswerk ersetzt keine Versorgungsordnung, die Regeln für Ihren Betrieb müssen trotzdem schriftlich stehen
  • Freiwillige Zusatzzusagen über den Tarif hinaus sind nicht automatisch Teil des Werks und brauchen eine eigene, klar getrennte Grundlage
  • Die Einstandspflicht des Arbeitgebers nach Paragraf 1 Absatz 1 Satz 3 BetrAVG entfällt auch beim Anschluss an ein Werk nicht
  • Die Versorgung der Geschäftsführung und außertariflicher Angestellter läuft in der Regel nicht über das tarifliche Werk
  • Beiträge oberhalb der steuerlich geförderten Grenzen von 8.112 Euro im Jahr sind auch im Versorgungswerk nicht steuerfrei
  • Nicht jede Branche hat ein Versorgungswerk, ohne Tarifbindung gelten die allgemeinen Regeln des Betriebsrentengesetzes
  • Ein tarifliches Versorgungswerk hat nichts mit einem berufsständischen Versorgungswerk für Ärzte oder Architekten zu tun, das ist eine andere Einrichtung
Ausbaustufen

Wege in ein Versorgungswerk

Je nach Tarifbindung und Ausgangslage sieht die Umsetzung unterschiedlich aus. Diese drei Modelle beschreiben, was in der Region am häufigsten vorkommt.

Tarifliche Pflichtumsetzung

Für Betriebe mit klarer Tarifbindung, die den Rahmen sauber erfüllen wollen

  • Prüfung des geltenden Tarifvertrags und der daraus folgenden Pflichten, auch bei Nachwirkung
  • Anschluss an das zuständige Versorgungswerk der Branche
  • Tarifliche Arbeitgeberbeiträge korrekt in der Lohnabrechnung abgebildet und in die Versorgung eingesteuert
  • Entgeltumwandlung über den tariflich vorgesehenen Durchführungsweg
  • Meldewege für Eintritt, Austritt, Elternzeit und Krankheit im Personalbüro eingerichtet
  • Dokumentation für Betriebsrat und Betriebsprüfung
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Am häufigsten gewählt

Werk plus Arbeitgeberbaustein

Für tarifgebundene Betriebe, die sich im Wettbewerb um Fachkräfte abheben wollen

  • Tarifliche Grundversorgung über das Versorgungswerk der Branche
  • Freiwilliger Arbeitgeberbeitrag über die tarifliche Pflicht hinaus, üblich sind 25 bis 50 Euro je Kopf und Monat
  • Matching-Modell: Der Betrieb erhöht den Zuschuss, wenn der Mitarbeitende selbst umwandelt
  • Einschluss von Berufsunfähigkeit und Hinterbliebenenschutz
  • Beratungstermine für die Belegschaft im Betrieb, auch in Früh-, Spät- und Nachtschicht
  • Versorgungsordnung, die tarifliche Pflicht und freiwillige Leistung sauber trennt
  • Jährlicher Bestandscheck vor der nächsten Prüfung
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Bestandsübernahme

Für Betriebe mit gewachsenem Vertragsbestand aus mehreren Jahrzehnten

  • Sichtung aller bestehenden Verträge und Zusagen im Betrieb, auch der mitgebrachten
  • Klärung, welche Verträge fortgeführt, beitragsfrei gestellt oder übertragen werden
  • Neue Umwandlungen einheitlich über das Versorgungswerk
  • Prüfung, ob der Zuschuss von 15 Prozent auch bei Altzusagen seit 2022 korrekt läuft
  • Übertragung von Anwartschaften nach Paragraf 4 BetrAVG, wo das rechtlich möglich ist
  • Ein Ansprechpartner statt mehrerer Gesellschaften mit eigenen Fristen
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Welche Bausteine in Gerabronn sinnvoll sind, klären wir im Gespräch. Maßgeblich sind die jeweiligen Versicherungsbedingungen.

Aus der Praxis

Aus der Praxis

Drei Beispiele aus tarifgebundenen Betrieben zwischen Schwäbisch Hall, Crailsheim und dem Ostalbkreis.

Tariflicher Beitrag nicht eingesteuert

Ein Zulieferbetrieb aus der Metall- und Elektroindustrie bei Satteldorf hatte den tariflichen Arbeitgeberbeitrag jahrelang gezahlt, ihn aber als normalen Lohnbestandteil laufen lassen, statt ihn in die Versorgung zu geben. Bei einer Prüfung wurde das beanstandet. Ohne Korrektur wäre die Forderung mit jedem Jahr weiter gewachsen, und die Ansprüche der Beschäftigten wären zusätzlich tarifrechtlich durchsetzbar geblieben. Wir haben den Anschluss hergestellt, die Beiträge zugeordnet und die Lohnbuchhaltung umgestellt.

circa 26.000 Euro nachzusteuernde Beiträge

Wechsel innerhalb der Branche

Ein Instandhalter wechselte von einem Maschinenbauer in Ilshofen zu einem Betrieb in Aalen, beide tarifgebunden und beide an dasselbe Versorgungswerk angeschlossen. Die Versorgung lief ohne Unterbrechung weiter, ein neuer Vertrag war nicht nötig. Bei unterschiedlichen Anbietern wäre der alte Vertrag mit hoher Wahrscheinlichkeit beitragsfrei liegen geblieben, mit entsprechend geringerer Rente. Für die Personalabteilung beim neuen Arbeitgeber blieb es bei einer Meldung.

circa 19.000 Euro fortgeführte Anwartschaft

Pflegeeinrichtung mit hoher Teilzeitquote

Ein Pflegeanbieter aus Crailsheim mit überwiegend Teilzeitkräften hatte eine Teilnahmequote von unter 15 Prozent bei der Entgeltumwandlung. Nach dem Anschluss an das Versorgungswerk der Branche und Beratungsterminen in Früh-, Spät- und Nachtschicht stieg die Beteiligung deutlich. Ausschlaggebend war für viele, dass die Kosten niedrig sind und schon 45 Euro im Monat über dreißig Jahre einen spürbaren Unterschied machen.

rund 45 Euro monatlicher Durchschnittsbeitrag
Alle Sparten in Gerabronn

Was wir in Gerabronn sonst noch absichern

Alle Themen mit direktem Ortsbezug. Sie müssen nicht auf eine allgemeine Seite wechseln.

Für Unternehmen in Gerabronn

Betriebliche Krankenversicherung in Gerabronn

Gesundheitsbudget für Ihre Mitarbeitenden, steuerlich attraktiv und ein starkes Argument im Wettbewerb um Fachkräfte.

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Betriebliche Altersvorsorge in Gerabronn

Entgeltumwandlung, Zuschusspflicht und Durchführungswege sauber aufgesetzt, für Betriebe jeder Größe.

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Geschäftsführerversorgung in Gerabronn

Versorgungszusagen für GmbH-Geschäftsführer, bilanzsicher gestaltet und steuerlich durchgerechnet.

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Versorgungswerke in Gerabronn

MetallRente, KlinikRente, Presseversorgung und ChemieVersorgung tarifkonform umgesetzt.

Sie sind hier

Vorsorgekompass in Gerabronn

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KFZ-Versicherung Firmen in Gerabronn

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D&O-Versicherung in Gerabronn

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CyberSchutz in Gerabronn

Hackerangriff, Datenverlust und Betriebsstillstand mit Soforthilfe rund um die Uhr.

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Vertrauensschadenversicherung in Gerabronn

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Forderungsausfallversicherung in Gerabronn

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Betriebliche Haftpflichtversicherung in Gerabronn

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Betriebliche Sachversicherung in Gerabronn

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Betriebliche Unfallversicherung in Gerabronn

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Für Privatkunden in Gerabronn

Häufige Fragen

Fragen zu Versorgungswerke in Gerabronn

Unser Zulieferbetrieb im Gewerbegebiet Am Bahnhof hat den tariflichen Arbeitgeberbeitrag bisher einfach über den normalen Lohn laufen lassen, welche Pflichten haben wir jetzt gegenüber dem Versorgungswerk?
Der tarifliche Beitrag muss tatsächlich in die Versorgung fließen, nicht nur rechnerisch existieren, sonst gilt die Pflicht als nicht erfüllt. Dazu gehört, Ein- und Austritte, Elternzeiten und Krankheitsphasen der Beschäftigten fristgerecht an das Versorgungswerk zu melden und die Beiträge korrekt abzuführen. Wird das versäumt, drohen bei einer Prüfung Nachforderungen für die gesamte Zeit der Versäumnis, und Beschäftigte können die tarifliche Leistung zusätzlich einklagen. Wir richten die Meldewege im Personalbüro einmal sauber ein, danach läuft es weitgehend automatisch.
Ein Mitarbeiter aus unserem Betrieb im Gewerbegebiet Am Bahnhof wechselt zu einem nicht tarifgebundenen Arbeitgeber, was passiert mit seiner MetallRente-Anwartschaft?
Die bereits erworbene Anwartschaft bleibt bestehen und wird beim alten Anbieter beitragsfrei weitergeführt, verloren geht nichts. Ob eine Übertragung auf den neuen Arbeitgeber möglich ist, richtet sich nach Paragraf 4 BetrAVG und danach, ob der neue Betrieb überhaupt eine passende Einrichtung anbietet. Ohne Tarifbindung beim neuen Arbeitgeber gibt es meist keinen automatischen Anschluss, der Mitarbeitende kann aber freiwillig weiter einzahlen. Wir prüfen die konkrete Konstellation, bevor eine Entscheidung über Mitnahme oder Ruhenlassen fällt.
Unsere Zahnarztpraxis in Gerabronn zahlt bereits ins berufsständische Versorgungswerk der Zahnärzte ein, überschneidet sich das mit einer tariflichen Werksversorgung für unsere angestellten Mitarbeiterinnen?
Nein, das sind zwei völlig getrennte Systeme. Das berufsständische Versorgungswerk betrifft ausschließlich Sie als approbierte Praxisinhaberin und ersetzt für Sie die gesetzliche Rentenversicherung. Ihre angestellten Mitarbeiterinnen sind normal rentenversichert und haben unabhängig davon einen Anspruch auf betriebliche Altersvorsorge nach Paragraf 1a BetrAVG, die je nach Tarifbindung über ein tarifliches Werk wie KlinikRente laufen kann. Eine Doppelversicherung entsteht dabei nicht, weil beide Systeme unterschiedliche Personen und unterschiedliche Zwecke abdecken.
Wir beschäftigen im Gewerbegebiet Am Bahnhof auch Leiharbeiter und Aushilfen in Spitzenzeiten, müssen die ebenfalls ins Versorgungswerk einbezogen werden?
Leiharbeitnehmer sind bei ihrem Verleiher angestellt, die tarifliche Versorgungspflicht Ihres Betriebs betrifft deshalb in der Regel nur Ihre eigene Stammbelegschaft, nicht das entliehene Personal. Für kurzfristige Aushilfen unterhalb bestimmter Beschäftigungsgrenzen greift die Entgeltumwandlung oft praktisch nicht, ein Rechtsanspruch nach Paragraf 1a BetrAVG kann aber trotzdem bestehen. Bei Werkverträgen mit fremdem Personal ist grundsätzlich der Vertragsarbeitgeber zuständig. Wir prüfen anhand Ihrer tatsächlichen Beschäftigtenstruktur, wen Sie einbeziehen müssen und wen Sie freiwillig einbeziehen können.
Der Demografiebetrag in der Chemie liegt seit 2017 unverändert bei 750 Euro im Jahr, wird der in den nächsten Tarifrunden angepasst?
Das entscheiden die Tarifparteien bei jeder Verhandlung neu, eine automatische Dynamisierung gibt es nicht. Bleibt der Betrag über Jahre nominal gleich, sinkt seine reale Kaufkraft durch die Inflation spürbar, was bei der Berechnung künftiger Versorgungslücken zu berücksichtigen ist. Für Ihre Belegschaft heißt das, wir prüfen bei jeder Tarifänderung, ob sich an Höhe oder Verwendungszweck etwas ändert, und passen die Versorgungsordnung entsprechend an. Verlassen Sie sich nicht auf den Betrag von heute für eine Prognose in zwanzig Jahren.
Wer ist bei Ihnen für die betriebliche Vorsorge über Versorgungswerke in Gerabronn zuständig?
Für Versorgungswerke und die betriebliche Altersvorsorge insgesamt ist Udo Schor als Unternehmensberater Ihr erster Ansprechpartner, er klärt Tarifbindung, Anschluss und Versorgungsordnung. Bei mehreren Sparten im selben Betrieb koordiniert Sebastian Hopf als Firmenkundenbetreuer, damit Sie nicht mit mehreren Ansprechpartnern parallel sprechen müssen. Für Rückfragen der Belegschaft selbst, etwa zu Berufsunfähigkeit im Rahmen der Versorgung, ist Dario Caeiro eingebunden. Erreichbar sind alle unter 0791 94093050 oder per Mail an caeiro.hartmann@allianz.de.
Wir haben in unserem Betrieb bei Gerabronn über Jahrzehnte verschiedene Altverträge angesammelt, droht da eine Doppelversicherung, wenn wir jetzt ans passende Versorgungswerk anschließen?
Eine echte Doppelversicherung im Sinne doppelter Kosten entsteht selten, aber ohne Sichtung zahlen Sie häufig für Verträge weiter, die längst nicht mehr zur Belegschaft passen. Wir prüfen zuerst alle bestehenden Zusagen und mitgebrachten Verträge einzeln und klären, was fortgeführt, beitragsfrei gestellt oder auf das neue Werk übertragen werden kann. Neue Entgeltumwandlungen laufen danach einheitlich über das Versorgungswerk, alte Verträge bleiben unangetastet, wo eine Übertragung nach Paragraf 4 BetrAVG nicht möglich oder nicht sinnvoll ist. So haben Sie am Ende einen Ansprechpartner statt vieler Fristen.
Unser Betrieb im Gewerbegebiet Am Bahnhof ist selbst nicht tarifgebunden, aber ein Teil der Belegschaft ist mit Ansprüchen aus einem anderen, tarifgebundenen Betrieb zu uns gekommen, brauchen wir trotzdem eine schriftliche Versorgungsordnung?
Ja, gerade dann. Ohne Tarifbindung gelten für Sie zwar nicht die tariflichen Pflichtbeiträge, der Anspruch auf Entgeltumwandlung nach Paragraf 1a BetrAVG besteht aber trotzdem, und mitgebrachte Ansprüche aus einem anderen Betrieb müssen sauber von neuen Zusagen abgegrenzt werden. Ohne schriftliche Versorgungsordnung ist im Streitfall oder bei einer Prüfung unklar, was für wen gilt und seit wann. Wir dokumentieren die bestehende Belegschaftsstruktur einmal vollständig und schreiben fest, welche Regeln künftig für neue Mitarbeitende gelten.
Beratung vor Ort

So läuft ein Termin in Gerabronn

Vom Büro in der Beethovenstraße 48 in Crailsheim sind es über Satteldorf und die B290 rund 25 Minuten nach Gerabronn, und wir sind ohnehin regelmäßig im nördlichen Kreis unterwegs. Termine auf dem Hof, im Betrieb Am Bahnhof oder am Küchentisch sind bei uns die Regel, nicht die Ausnahme. Für Gebäude, Hallen und Fuhrpark ist Oliver Hartmann zuständig, für Gesundheit und Vorsorge Dario Caeiro, bei Firmenkunden kommt Sebastian Hopf dazu. Am häufigsten geht es hier um Elementarschutz an den Talhängen, um zu niedrige Summen bei Fachwerk und um Wildschäden.

Versorgungswerke in Gerabronn: reden wir darüber

Ein Termin, eine ehrliche Einschätzung, ein Vorschlag der passt. Vom Büro in der Beethovenstraße 48 in Crailsheim sind es über Satteldorf und die B290 rund 25 Minuten nach Gerabronn.

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