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Michelfeld, Landkreis Schwäbisch Hall

Forderungsausfallversicherung in Michelfeld

Forderungsausfallversicherung in Michelfeld bekommen Sie bei uns nicht als Paket von der Stange. Wir gehen Ihre Lage durch, benennen die Risiken, die hier eine Rolle spielen, und bauen darauf auf.

Wenn Kunden nicht zahlenBeratung in MichelfeldAntwort in einem Werktag

Was in Michelfeld tatsächlich zählt

Durchgangsverkehr auf der B14Die B14 führt mitten durch Michelfeld und trägt den Verkehr zwischen Schwäbisch Hall und dem Mainhardter Wald.
Waldbesitz und SturmschädenRund die Hälfte der Gemarkung ist Wald, ein erheblicher Teil davon in Privatbesitz.
Die Bibers bei StarkregenDie Bibers ist klein, reagiert aber nach Gewittern schnell.
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Forderungsausfallversicherung in Michelfeld

Ein Fertigungsbetrieb in Michelfeld hat oft nur eine Handvoll Abnehmer, und ein einziger Kunde macht rund 30 Prozent des Umsatzes. Wenn dieser Kunde in die Insolvenz geht, sind offene Rechnungen über rund 70.000 Euro weg, obwohl Material und Löhne bezahlt sind. Die Forderungsausfalldeckung prüft laufend die Bonität Ihrer Abnehmer, warnt vor der nächsten Lieferung und ersetzt den Ausfall, wenn es doch passiert.

Vor Ort

Worum es in Michelfeld bei diesem Thema geht

Das Michelfelder Gewerbe sitzt überwiegend im Gebiet an der B14: Handwerk, Handel und kleinere Fertigung, in den Teilorten dazu Landwirtschaft und Dienstleister. Wer auf Kundenbaustellen arbeitet, verursacht früher oder später einen Tätigkeitsschaden, und ein angebohrtes Rohr kostet mit Trocknung und Folgegewerken rund 25.000 Euro, die die Grunddeckung nicht trägt. Wir schließen Tätigkeits- und Bearbeitungsschäden ein und passen die Deckungssumme an die Aufträge an, die Sie tatsächlich annehmen.

Betriebe direkt an der Bundesstraße haben ein zweites Thema: Rangierverkehr auf dem eigenen Gelände, Lieferanten, Kundenfahrzeuge, Ein- und Ausfahrt in fließenden Verkehr. Steht ein Kundenauto auf Ihrem Hof und wird beschädigt, zahlt die Standardhaftpflicht nicht, weil es fremdes Eigentum in Obhut ist, und rund 5.000 Euro bleiben an Ihnen hängen. Wir ergänzen die Obhutsdeckung, bewerten Halle, Maschinen und Lager mit Betriebsunterbrechung neu und richten einen Cyberschutz ein, der im Ernstfall jemanden schickt.

Wenn Ihnen ein Termin bei sich lieber ist, kommen wir zu Ihnen. Über die B14 sind es vom Büro in der Weilerwiese aus etwa zehn Minuten. Aus Gnadental und Neunkirchen kommen ein paar Minuten dazu.

Der Ort

Michelfeld, rund 3.800 Einwohner im Landkreis Schwäbisch Hall

Michelfeld liegt rund fünf Kilometer westlich von Schwäbisch Hall an der B14. Die Gemarkung umfasst gut 35 Quadratkilometer und reicht von der Hohenloher Haller Ebene im Südosten bis in die Ausläufer der Waldenburger Berge im Norden, der höchste Punkt liegt bei 506 Metern, der tiefste bei etwa 351 Metern. Etwa die Hälfte der Fläche ist Wald, was für den Landkreis ungewöhnlich viel ist. Die Bibers durchfließt das Gemeindegebiet von Norden nach Süden. Zur Gemeinde gehören neben Michelfeld die Orte Gnadental und Neunkirchen. In Gnadental steht das ehemalige Zisterzienserinnenkloster von 1245 mit seiner frühgotischen Kirche, durch die Gemarkung zieht sich die mittelalterliche Haller Landhege.

Michelfeld ist zu einem guten Teil Wohngemeinde für Menschen, die in Schwäbisch Hall arbeiten. Zehn Minuten bis Hessental, ein Ortsbild ohne Durchgangslärm in den Teilorten, dazu Schule und Kindergarten am Ort, das ist die Rechnung, die viele Familien hier aufmachen. Wirtschaftlich prägt ein Gewerbegebiet an der B14 nahe dem Hauptort das Bild, dort sitzen Handwerk, Handel und kleinere Produktion. In der Landwirtschaft dominiert die Rinderhaltung, dazu kommt Forstwirtschaft auf den großen Waldflächen. Die B14 ist Lebensader und Belastung zugleich: Sie bringt Kundschaft und Anbindung, sie bringt aber auch täglichen Durchgangsverkehr zwischen Schwäbisch Hall und dem Mainhardter Wald mitten durch den Ort.

Durchgangsverkehr auf der B14

Die B14 führt mitten durch Michelfeld und trägt den Verkehr zwischen Schwäbisch Hall und dem Mainhardter Wald. An Einmündungen und Grundstückszufahrten passieren regelmäßig Auffahr- und Abbiegeunfälle, bei denen der Blechschaden bei rund 5.000 Euro beginnt. Für Anwohner heißt das ein erhöhtes Risiko beim Ausfahren aus dem eigenen Hof, für Betriebe an der Straße ein erhöhtes Rangierrisiko.

Waldbesitz und Sturmschäden

Rund die Hälfte der Gemarkung ist Wald, ein erheblicher Teil davon in Privatbesitz. Nach Sturmlagen fallen Bäume auf Wege, Leitungen und Nachbargrundstücke, und die Verkehrssicherungspflicht liegt beim Eigentümer. Ein beschädigtes Fahrzeug samt Bergung und Aufräumarbeiten kostet rund 20.000 Euro. Ob Waldflächen in Ihrer Haftpflicht enthalten sind, hängt an einer Flächengrenze in den Bedingungen.

Die Bibers bei Starkregen

Die Bibers ist klein, reagiert aber nach Gewittern schnell. Gefährlich sind weniger Ausuferungen als abfließendes Wasser von den Hängen, das in Keller und Garagen drückt. Ein ausgeräumter und getrockneter Keller kostet rund 15.000 Euro, mit Heizung und Hausanschluss eher rund 30.000 Euro. Der Elementarschadenbaustein deckt beides ab, er ist in Verträgen aus den neunziger Jahren praktisch nie enthalten.

Wildwechsel Richtung Gnadental und Neunkirchen

Die Verbindungsstraßen führen über weite Strecken durch geschlossenen Wald. In der Dämmerung ist Wildwechsel dort die Regel, nicht die Ausnahme. Ein Rehwildschaden am Fahrzeug liegt bei rund 3.500 Euro, bei einem Wildschwein eher bei circa 8.000 Euro. Ersetzt wird er nur über eine Kaskoversicherung, die Zusammenstöße mit Tieren aller Art einschließt.

Leistungen

Was abgesichert ist

Versichert sind Ihre Forderungen aus Warenlieferungen und Dienstleistungen gegenüber gewerblichen Abnehmern im Inland und, je nach Vereinbarung, im Ausland. Der Schutz gilt bis zur Höhe des Kreditlimits, das der Versicherer für den einzelnen Abnehmer festlegt. Entschädigt wird die Nettoforderung nach der vereinbarten Quote, üblich sind 70 bis 90 Prozent. Die Umsatzsteuer bleibt außen vor, weil Sie diese beim Ausfall nach § 17 UStG berichtigen können. Kleinere Abnehmer laufen häufig über eine Selbstprüfungsgrenze, für die Sie ohne Einzelanfrage Deckung haben, solange die vereinbarten Kriterien erfüllt sind. Alles darüber braucht ein beantragtes Limit.

Das ist abgesichert

  • Zahlungsausfall durch Insolvenz des Abnehmers, auch bei Abweisung des Antrags mangels Masse
  • Nichtzahlung nach Ablauf der Karenzzeit, also ohne förmliches Insolvenzverfahren, meist vier bis sechs Monate nach Fälligkeit
  • Forderungen aus Warenlieferungen und Dienstleistungen an gewerbliche Kunden im Inland
  • Auslandsforderungen im vereinbarten Länderkreis, auf Wunsch einschließlich politischer Risiken
  • Bonitätsprüfung und laufende Überwachung aller angemeldeten Abnehmer durch den Versicherer
  • Kreditlimit je Abnehmer, dazu eine Selbstprüfungsgrenze für kleinere Rechnungsbeträge
  • Inkasso, Mahnwesen und Rechtsverfolgung gegen den säumigen Abnehmer als eingeschlossene Leistung
  • Einzelabsicherung ausgewählter Großkunden statt einer Deckung des gesamten Umsatzes
  • Anfechtungsrisiko nach § 133 InsO als eigener Baustein, wenn der Insolvenzverwalter bereits erhaltene Zahlungen zurückfordert
  • Fabrikations- und Anzahlungsrisiken bei langen Projektlaufzeiten nach Vereinbarung

Das ist nicht abgesichert

  • Forderungen gegen private Endkunden, dafür gibt es die Forderungsausfalldeckung in der privaten Haftpflichtversicherung
  • Lieferungen oberhalb des vergebenen Kreditlimits oder nach dessen Kürzung, und zwar in voller Höhe des überschüssigen Teils
  • Strittige Forderungen aus Mängelrügen und Nachträgen, solange die Berechtigung nicht geklärt oder tituliert ist
  • Zinsen, Mahngebühren, Vertragsstrafen, Umsatzsteuer und der vereinbarte Selbstbehalt von 10 bis 30 Prozent
  • Geschäfte mit verbundenen Unternehmen, mit Gesellschaftern und mit der öffentlichen Hand
  • Forderungen, die bei Vertragsbeginn bereits überfällig oder erkennbar gestört waren
  • Ausfälle, die Sie zu spät gemeldet haben, weil die vertraglichen Melde- und Höchstzahlungsziele überschritten wurden
Ausbaustufen

Drei Wege, Außenstände abzusichern

Ob Vollpolice, Absicherung der Großkunden oder Exportdeckung passt, hängt an Ihrer Kundenstruktur und Ihren Zahlungszielen. Der Beitrag richtet sich nach versichertem Umsatz, Branche, Länderkreis und Ausfallhistorie.

Kompakt

Für kleinere Betriebe bis etwa 3 Millionen Euro Umsatz mit überschaubarem Abnehmerkreis

  • Absicherung des Inlandsumsatzes gegen Insolvenz und Nichtzahlung
  • Kreditlimits für die wesentlichen Abnehmer, laufend überwacht
  • Selbstprüfungsgrenze für kleine Rechnungen ohne Einzelantrag
  • Deckungsquote meist 70 bis 80 Prozent der Nettoforderung
  • Inkasso ab Überschreitung des vereinbarten Zahlungsziels
  • Meldung überfälliger Forderungen und Limitabfragen über ein Onlineportal
  • Höchstzahlungsziel in der Regel 60 Tage
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Am häufigsten gewählt

Business

Für Zulieferer, Handel und Handwerk mit festem Kundenstamm und Geschäft in Europa

  • Alle Leistungen der Kompaktstufe
  • Deckungsquote in der Regel 85 bis 90 Prozent
  • Höhere Selbstprüfungsgrenze und schnellere Limitentscheidungen
  • Auslandsforderungen im europäischen Wirtschaftsraum eingeschlossen
  • Laufende Überwachung mit Frühwarnmeldungen bei Limitkürzungen
  • Anerkennung der versicherten Forderungen als Sicherheit durch die Hausbank
  • Vollständiges Inkasso einschließlich gerichtlicher Rechtsverfolgung
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Export und Top-Kunden

Für Betriebe mit Klumpenrisiko oder Geschäft außerhalb Europas

  • Alle Leistungen der Business-Stufe
  • Einzelabsicherung ausgewählter Großabnehmer ohne Vollpolice
  • Weltweite Länderdeckung nach vereinbartem Länderkreis
  • Politische Risiken wie Zahlungsverbote, Transferbeschränkungen und staatliche Eingriffe
  • Individuelle Karenzzeiten und Höchstzahlungsziele bei langen Projektlaufzeiten
  • Absicherung von Anzahlungs- und Fabrikationsrisiken vor der Lieferung
  • Deckung des Anfechtungsrisikos nach § 133 InsO
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Welche Bausteine in Michelfeld sinnvoll sind, klären wir im Gespräch. Maßgeblich sind die jeweiligen Versicherungsbedingungen.

Aus der Praxis

Aus der Praxis

Drei typische Verläufe aus unserer Firmenbetreuung, anonymisiert und gerundet.

Insolvenz eines Generalunternehmers

Ein Ausbaubetrieb aus dem Raum Gaildorf hatte für ein Wohnbauprojekt zwei Bauabschnitte abgerechnet. Der Generalunternehmer stellte die Zahlungen ein und meldete sechs Wochen später Insolvenz an. Über die Warenkreditversicherung wurde der Ausfall mit der vereinbarten Quote von 90 Prozent ersetzt, die Anmeldung zur Tabelle und das Verfahren gegen die Masse übernahm der Versicherer. Ohne den Vertrag hätte der Betrieb bei 5 Prozent Rendite fast 3 Millionen Euro Zusatzumsatz gebraucht, um den Verlust auszugleichen, und hätte die Löhne der Folgemonate zwischenfinanzieren müssen.

circa 148.000 Euro

Großabnehmer zahlt einfach nicht mehr

Ein Zulieferer bei Satteldorf lieferte über Jahre an einen Abnehmer in Nordrhein-Westfalen. Ohne Insolvenzantrag blieben drei Monatsrechnungen offen, Gespräche verliefen im Sande. Nach Ablauf der Karenzzeit von fünf Monaten stellte der Versicherer den Ausfall fest und entschädigte mit 85 Prozent. Parallel lief das Inkasso weiter, ein Teilbetrag kam später über einen Vergleich zurück und wurde im Verhältnis der Quote geteilt. Ohne Vertrag hätte der Betrieb ein eigenes Gerichtsverfahren finanzieren müssen, mit offenem Ausgang.

rund 96.000 Euro

Frühwarnung verhindert den Schaden

Ein Landmaschinenhändler aus dem Raum Ilshofen wollte eine größere Maschinenlieferung an einen Neukunden auf Rechnung ausliefern. Der Versicherer kürzte das Limit kurz zuvor deutlich, weil im Markt Zahlungsstörungen gemeldet waren. Der Händler stellte auf Vorkasse um und lieferte erst nach Zahlungseingang. Vier Monate später war der Abnehmer insolvent. Ohne die Limitmeldung wäre die Maschine ausgeliefert worden und der Betrag in der Insolvenztabelle gelandet, mit einer Quote, die erfahrungsgemäß im niedrigen einstelligen Prozentbereich liegt.

circa 62.000 Euro vermiedener Ausfall
Alle Sparten in Michelfeld

Was wir in Michelfeld sonst noch absichern

Alle Themen mit direktem Ortsbezug. Sie müssen nicht auf eine allgemeine Seite wechseln.

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Für Privatkunden in Michelfeld

Häufige Fragen

Fragen zu Forderungsausfallversicherung in Michelfeld

Was kostet eine Forderungsausfallversicherung?
Abgerechnet wird als Promillesatz auf den gemeldeten versicherten Umsatz, dazu kommen Entgelte für die Limitprüfungen je Abnehmer. Die Höhe hängt an Branche, Zahlungszielen, Streuung der Abnehmer, Länderkreis und Ihrer Ausfallhistorie der letzten drei bis fünf Jahre. Pauschale Zahlen wären unseriös, weil ein Handelsbetrieb mit 300 Kunden anders kalkuliert wird als ein Zulieferer mit vier. Wir holen ein konkretes Angebot ein, sobald Umsatz, Debitorenliste und Zahlungsziele vorliegen.
Ist eine Warenkreditversicherung Pflicht?
Nein, eine gesetzliche Pflicht gibt es nicht. Faktisch verlangt wird sie aber in zwei Konstellationen: Factoringgesellschaften setzen fast immer eine Kreditversicherung voraus, und manche Banken machen die Anerkennung von Forderungen als Sicherheit davon abhängig. Im Konzernumfeld fordern Einkaufsabteilungen von ihren Lieferanten gelegentlich einen Nachweis, weil sie ein stabiles Lieferantennetz sichern wollen.
Was zahlt die Forderungsausfallversicherung nicht?
Nicht ersetzt werden Lieferungen oberhalb des Kreditlimits, strittige Forderungen aus Mängelrügen und Nachträgen, Zinsen, Mahngebühren, Vertragsstrafen und die Umsatzsteuer. Ebenfalls draußen sind Geschäfte mit verbundenen Unternehmen, mit Gesellschaftern und mit der öffentlichen Hand sowie Forderungen, die bei Vertragsbeginn schon überfällig waren. Und es bleibt Ihr Selbstbehalt von 10 bis 30 Prozent. Wer Meldefristen versäumt, verliert den Anspruch für diese Forderung ganz.
Was ist der Unterschied zwischen Warenkreditversicherung und Delkredere?
Die Begriffe meinen im Kern dasselbe. Delkredere stammt aus dem Handelsrecht und bezeichnet die Haftung für den Zahlungseingang, Warenkreditversicherung ist die übliche Produktbezeichnung, Kreditversicherung der Oberbegriff. Forderungsausfallversicherung wird im Firmengeschäft synonym verwendet. Wichtig ist nur die Abgrenzung zur Forderungsausfalldeckung in der privaten Haftpflichtversicherung, die etwas völlig anderes absichert.
Was ist der Unterschied zur Forderungsausfalldeckung in der privaten Haftpflicht?
Das sind zwei verschiedene Welten. Die private Forderungsausfalldeckung ist ein Baustein Ihrer Privathaftpflicht und springt ein, wenn Sie privat einen Schadenersatzanspruch gegen jemanden haben, der weder zahlen kann noch versichert ist. Die Warenkreditversicherung deckt Rechnungen aus Lieferungen an gewerbliche Kunden. Der ähnliche Name führt regelmäßig zu Missverständnissen, gerade bei Einzelunternehmern, die beides bei uns liegen haben.
Muss ich meinen gesamten Umsatz versichern?
Nicht zwingend. Die klassische Vollpolice erfasst den gesamten versicherbaren Umsatz und ist im Promillesatz meist am günstigsten, weil sich das Risiko verteilt. Daneben gibt es die Einzelabsicherung, mit der Sie gezielt einen oder wenige Großabnehmer versichern. Das lohnt sich für Betriebe, deren Risiko fast vollständig an zwei oder drei Kunden hängt. Wir rechnen beide Varianten durch, bevor wir eine Empfehlung geben.
Wie hoch ist die Entschädigung im Schadenfall?
Üblich sind 70 bis 90 Prozent der Nettoforderung. Der Rest ist Ihr Selbstbehalt, der bewusst so gesetzt wird, dass Sie beim Forderungsmanagement wachsam bleiben. Die Umsatzsteuer wird nicht ersetzt, weil Sie diese beim Ausfall nach § 17 UStG berichtigen können. Zinsen, Mahnkosten und Vertragsstrafen bleiben ebenfalls außen vor. Entscheidend ist außerdem, dass die Lieferung innerhalb des vergebenen Kreditlimits lag.
Wir bauen im Neubaugebiet. Wann brauchen wir welche Versicherung?
Vor dem ersten Spatenstich die Bauherrenhaftpflicht und die Bauleistungsversicherung, beide gehören zusammen. Mit dem Einzug folgt die Wohngebäudeversicherung, die den Rohbauschutz ablöst, dazu Hausrat und der Elementarschutz. Photovoltaik, Wärmepumpe und Wallbox sollten Sie ausdrücklich melden, sonst sind sie im Zweifel nicht oder nur begrenzt mitversichert, und ein Überspannungsschaden an dieser Technik kostet rund 20.000 Euro.
Ich besitze Wald auf der Michelfelder Gemarkung. Ist das ein Haftungsthema?
Ja. Als Waldeigentümer haben Sie eine Verkehrssicherungspflicht, vor allem an Wegen und Grundstücksgrenzen. Fällt ein Baum auf ein Auto oder auf ein Nachbardach, wird geprüft, ob Sie den Zustand hätten erkennen müssen, und mit Bergung und Aufräumarbeiten geht es um rund 20.000 Euro. Viele Privathaftpflichtverträge decken Waldbesitz nur bis zu einer bestimmten Fläche, das prüfen wir anhand Ihrer Flurstücke.
Wie wirkt sich die B14 auf meinen Kfz-Beitrag aus?
Auf den Beitrag wirkt nicht die Straße, sondern Ihre Fahrleistung, die Regionalklasse des Landkreises und Ihre Schadenfreiheitsklasse. Praktisch relevant ist etwas anderes: Wer täglich viel auf der B14 unterwegs ist, hat ein höheres Unfallrisiko, und ein Auffahrschaden beginnt bei rund 5.000 Euro. Eine Vollkasko mit vernünftiger Selbstbeteiligung und ein Verkehrsrechtsschutz sind hier meist die sinnvollere Investition als ein paar Euro Beitragsersparnis.
Kommen Sie auch nach Michelfeld, Gnadental und Neunkirchen?
Ja. Über die B14 sind es vom Büro in der Weilerwiese rund zehn Minuten in den Hauptort, nach Gnadental und Neunkirchen ein paar Minuten mehr. Wir kommen zu Ihnen nach Hause, auf den Hof oder in den Betrieb im Gewerbegebiet, auf Wunsch auch abends. Gerade bei Waldflächen, Hoflage und Technik am Neubau ist der Termin vor Ort deutlich sinnvoller als ein Telefonat.
Wer ist bei Ihnen für Michelfeld zuständig?
Für Gebäude, Hausrat, Kfz und alle Firmenthemen ist Oliver Hartmann Ihr Ansprechpartner, für Krankenversicherung, Altersvorsorge und Berufsunfähigkeit Dario Caeiro. Bei Firmenkunden kommt Sebastian Hopf dazu, bei landwirtschaftlichen Betrieben stimmen wir uns intern ab. Erreichbar sind wir unter 0791 94093050 und per Mail an caeiro.hartmann@allianz.de, einen Schaden melden Sie rund um die Uhr über 0800 11 22 33 44.
Beratung vor Ort

So läuft ein Termin in Michelfeld

Über die B14 sind es vom Büro in der Weilerwiese rund zehn Minuten nach Michelfeld, nach Gnadental und Neunkirchen ein paar mehr. Wir kommen zu Ihnen, weil Waldflächen, Hoflage und Neubautechnik am Telefon nicht sauber zu erfassen sind. Oliver Hartmann betreut Gebäude, Betrieb und Kfz, Dario Caeiro Gesundheit und Vorsorge. Am häufigsten geht es hier um fehlenden Elementarschutz, Waldbesitz in der Haftpflicht und Photovoltaik, die im alten Vertrag nicht steht.

Forderungsausfallversicherung in Michelfeld: reden wir darüber

Ein Termin, eine ehrliche Einschätzung, ein Vorschlag der passt. Über die B14 sind es vom Büro in der Weilerwiese aus etwa zehn Minuten. Aus Gnadental und Neunkirchen kommen ein paar Minuten dazu.

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