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Feuchtwangen, Landkreis Ansbach

Betriebliche Altersvorsorge in Feuchtwangen

Betriebliche Altersvorsorge in Feuchtwangen bekommen Sie bei uns nicht als Paket von der Stange. Wir gehen Ihre Lage durch, benennen die Risiken, die hier eine Rolle spielen, und bauen darauf auf.

EntgeltumwandlungBeratung in FeuchtwangenAntwort in einem Werktag

Feuchtwangen auf einen Blick

Stauende vor dem AutobahnkreuzAm Kreuz Feuchtwangen und Crailsheim treffen zwei stark befahrene Autobahnen aufeinander.
Hohe Warenwerte in LogistikhallenVerteilzentren lagern in einer einzigen Halle Werte, die den Gebäudewert deutlich übersteigen.
Starkregen im SulzachtalSulzach und Wörnitz nehmen bei Gewitterlagen sehr schnell Wasser aus den umliegenden Feldern auf.
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2 StandorteSchwäbisch Hall und Crailsheim
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Betriebliche Altersvorsorge in Feuchtwangen

Viele Feuchtwanger Betriebe haben zwischen zwanzig und dreihundert Beschäftigte und keine eigene Personalabteilung, in der Papierverarbeitung ebenso wie in der Logistik am Kreuz. Wer Entgeltumwandlung ohne Versorgungsordnung laufen lässt, sammelt über Jahre unterschiedliche Zusagen und handelt sich eine Ungleichbehandlung ein, die vor dem Arbeitsgericht Ansbach teuer wird. Einmal sauber aufgesetzt kostet die Ordnung rund einen Tag Aufwand und läuft danach ohne Rückfragen.

Vor Ort

Worum es in Feuchtwangen bei diesem Thema geht

Die Arbeitgeberstruktur in Feuchtwangen ist mittelständisch und industriell: viele Betriebe mit zwanzig bis dreihundert Beschäftigten, oft ohne eigene Personalabteilung. Läuft die Entgeltumwandlung ohne Versorgungsordnung, entstehen über Jahre Ungleichbehandlungen, die vor dem Arbeitsgericht Ansbach richtig teuer werden. Wir setzen die Ordnung mit klarer Zuschussregelung einmal auf, übernehmen Anmeldung und Information der Belegschaft, danach läuft es ohne laufenden Aufwand.

Privat steht die Arbeitskraft im Vordergrund. Wer in Schicht arbeitet, im Lager Stapler fährt oder auf dem Bau ist, verliert bei dauerhafter Einschränkung rund 40 Prozent des Einkommens, und die gesetzliche Unfallversicherung endet mit dem Heimweg. Wir setzen deshalb eine private Unfallversicherung mit passender Gliedertaxe an und rechnen für Landwirte in den Ortsteilen die Alterskasse gegen den Bedarf. Bei Selbstständigen legen wir den Beitrag flexibel an, damit er schwankende Jahre aushält.

Vom Büro in der Beethovenstraße in Crailsheim führt die A6 direkt zum Autobahnkreuz Feuchtwangen. Bis in die Stadt sind es rund 25 Minuten. Wir richten uns nach Ihrem Kalender, auch abends.

Der Ort

Feuchtwangen, rund 13.000 Einwohner im Landkreis Ansbach

Feuchtwangen liegt an der Sulzach, kurz bevor diese in die Wörnitz mündet, im Westen des Landkreises Ansbach. Die Stadt lebt von einem Widerspruch, der gut funktioniert: In der Mitte steht ein romanischer Kreuzgang, in dem seit 1949 Sommer für Sommer Freilichttheater gespielt wird, und drei Kilometer weiter kreuzen sich zwei Autobahnen. Das Stadtgebiet umfasst 91 Gemeindeteile, von Larrieden und Dorfgütingen bis zu Höfen mit drei Häusern. Rund 13.000 Menschen leben hier, verteilt auf eine Fläche, die zu den größten in Mittelfranken gehört. Der Marktplatz ist kompakt und wirklich Mittelpunkt, nicht Kulisse.

Das Autobahnkreuz Feuchtwangen und Crailsheim ist der wirtschaftliche Motor. Wo A6 und A7 zusammentreffen, siedeln sich Logistik und Verteilzentren an, dazu produzierendes Gewerbe: Kunststoffverarbeitung, Papier und Verpackung, Elektrotechnik und Metallbau. Ein großer Hersteller von Papierwaren ist seit Generationen am Ort. Das interkommunale Gewerbegebiet am Kreuz erweitert diese Flächen über Gemeindegrenzen hinweg. Dazu kommen Bauwirtschaft und Ausbildung, unter anderem über die Bayerische BauAkademie. Viele Beschäftigte pendeln aus Crailsheim, Dinkelsbühl und dem Hohenloher Raum ein, weil die Autobahn den Weg kurz macht. Landwirtschaft prägt weiterhin die Ortsteile im Süden und Osten.

Die folgenden Punkte beschreiben allgemeine Risiken in Feuchtwangen, nicht nur das Thema dieser Seite.

Stauende vor dem Autobahnkreuz

Am Kreuz Feuchtwangen und Crailsheim treffen zwei stark befahrene Autobahnen aufeinander. Bei Baustellen und im Ferienverkehr bilden sich Rückstaus, das Stauende liegt oft hinter einer Kuppe. Ein Auffahrunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen liegt beim Sachschaden schnell bei rund 25.000 Euro, bei Personenschaden bei einem Vielfachen davon. Für den Verursacher entscheidet dann die Höhe der Haftpflichtdeckung.

Hohe Warenwerte in Logistikhallen

Verteilzentren lagern in einer einzigen Halle Werte, die den Gebäudewert deutlich übersteigen. Feuer, Löschwasser oder ein Sprinklerschaden können den kompletten Bestand vernichten. Wer die Inhaltssumme nach Anschaffungspreis statt nach Wiederbeschaffung ansetzt, hat im Schadenfall eine Lücke von schnell rund 300.000 Euro und bekommt zusätzlich anteilig gekürzt.

Starkregen im Sulzachtal

Sulzach und Wörnitz nehmen bei Gewitterlagen sehr schnell Wasser aus den umliegenden Feldern auf. In den tiefer gelegenen Straßen und in den Ortsteilen an den Bächen läuft es dann von der Fläche her in die Keller. Ein ausgeräumter und getrockneter Keller kostet rund 15.000 Euro. Elementarschutz ist der einzige Baustein, der solche Schäden abdeckt.

Wildwechsel auf den Waldstrecken

Die Verbindungen nach Dentlein, Wieseth und Schnelldorf führen durch zusammenhängende Waldgebiete. In der Dämmerung queren Rehe und Wildschweine regelmäßig, ein Zusammenstoß kostet an einem Mittelklassewagen rund 3.500 Euro. Die Teilkasko übernimmt den Zusammenstoß mit Haarwild, das Ausweichen mit Anprall am Baum jedoch nur bei entsprechend erweiterter Deckung.

Leistungen

Die fünf Durchführungswege und was sie unterscheidet

Das Betriebsrentengesetz kennt fünf Wege, eine Zusage zu erfüllen. Sie unterscheiden sich darin, wer die Leistung erbringt, wie sie in Ihrer Bilanz auftaucht und wie viel Verwaltung entsteht. Für die meisten mittelständischen Betriebe ist die Direktversicherung der richtige Weg: bilanzneutral, wenig Aufwand, klar geregelt. Bei höheren Versorgungen oder bei der Geschäftsführung kommen andere Wege ins Spiel, allein weil die steuerfreien Höchstbeträge nach Paragraf 3 Nr. 63 EStG bei 8.112 Euro im Jahr enden. Wir gehen die Wege mit Ihnen durch und entscheiden nicht nach Gewohnheit, sondern nach Beteiligungsstruktur, Bilanz und Versorgungshöhe.

Das ist abgesichert

  • Direktversicherung: Sie sind Versicherungsnehmer, der Mitarbeitende ist versicherte Person und bezugsberechtigt, die Bilanz bleibt unberührt
  • Pensionskasse: rechtlich selbstständige Versorgungseinrichtung, häufig Grundlage tariflicher Versorgungswerke in Industrie und Handwerk
  • Pensionsfonds: größere Anlagefreiheit in Aktien, deshalb der übliche Weg für die Auslagerung bestehender Pensionszusagen aus der Bilanz
  • Unterstützungskasse: keine betragsmäßige Begrenzung durch Paragraf 3 Nr. 63 EStG, deshalb der Weg für Versorgungsbeiträge oberhalb von 8.112 Euro im Jahr
  • Direktzusage: Sie sagen die Leistung unmittelbar zu und bilden dafür eine Rückstellung nach Paragraf 6a EStG in Ihrer Bilanz
  • Absicherung von Invalidität über eine eingeschlossene Berufsunfähigkeitsrente oder mindestens eine Beitragsbefreiung
  • Hinterbliebenenleistung für Ehepartner, Lebensgefährten und Kinder nach den Vorgaben des Betriebsrentengesetzes
  • Arbeitgeberzuschuss von mindestens 15 Prozent auf umgewandeltes Entgelt, soweit Sie dadurch Sozialversicherungsbeiträge einsparen
  • Versorgungsordnung, Zusagedokumente und Nachträge als Grundlage für Lohnbuchhaltung, Betriebsprüfung und Streitfall

Das ist nicht abgesichert

  • Beiträge oberhalb von 8.112 Euro im Jahr sind über Paragraf 3 Nr. 63 EStG nicht mehr steuerfrei, dafür braucht es einen anderen Durchführungsweg
  • Zwischen 4.056 und 8.112 Euro besteht Steuerfreiheit, aber keine Sozialversicherungsfreiheit, diese Grenze wird in Lohnabrechnungen regelmäßig verwechselt
  • Die Einstandspflicht des Arbeitgebers entfällt nicht dadurch, dass ein Versorgungsträger eingeschaltet wird
  • Rein private Verträge Ihrer Mitarbeitenden fallen nicht unter die betriebliche Altersvorsorge, auch wenn Sie sich mit einem Zuschuss beteiligen
  • Eine mündliche Zusage ohne schriftliche Grundlage lässt sich nach fünfzehn Jahren nicht mehr nachweisen und führt regelmäßig zu Streit
  • Zusagen an einzelne Personen ohne sachliche Begründung sind über den Gleichbehandlungsgrundsatz angreifbar und lösen Ansprüche der übrigen Belegschaft aus
  • Erdiente und unverfallbare Anwartschaften lassen sich praktisch nicht mehr kürzen, auch nicht in wirtschaftlich schwierigen Jahren
Ausbaustufen

Modelle, mit denen Betriebe in der Region arbeiten

Drei Ausbaustufen, die sich in der Praxis bewährt haben. Sie lassen sich kombinieren und schrittweise erweitern, ohne dass bestehende Zusagen angetastet werden müssen.

Pflichtmodell

Für Betriebe bis etwa 30 Beschäftigte, die den gesetzlichen Rahmen sauber erfüllen wollen

  • Entgeltumwandlung über eine Direktversicherung als einheitlichen Weg für alle Neuzugänge
  • Gesetzlicher Arbeitgeberzuschuss von 15 Prozent korrekt berechnet und im Vertrag abgebildet
  • Ausschöpfung der Steuerfreiheit nach Paragraf 3 Nr. 63 EStG bis 8.112 Euro im Jahr
  • Schriftliche Versorgungsordnung mit klaren Teilnahmeregeln und Widerrufsvorbehalten
  • Ablauf für Eintritt, Austritt, Elternzeit und lange Krankheit schriftlich definiert
  • Bestandsaufnahme aller vorhandenen Verträge, auch der mitgebrachten
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Am häufigsten gewählt

Arbeitgebermodell

Der Standard für Betriebe ab 30 Beschäftigten im Wettbewerb um Fachkräfte

  • Arbeitgeberfinanzierter Grundbaustein für alle, üblich sind 25 bis 100 Euro je Kopf und Monat
  • Matching-Modell: Sie erhöhen den Zuschuss, wenn der Mitarbeitende selbst umwandelt
  • Staffelung nach Betriebszugehörigkeit als Bindungsinstrument, etwa ab dem dritten und ab dem zehnten Jahr
  • Einschluss von Berufsunfähigkeit und Hinterbliebenenleistung in die Zusage
  • Beratungstermine für die Belegschaft im Betrieb, auch in Früh- und Spätschicht
  • Digitale Verwaltung und eine einheitliche Beitragsliste für die Lohnbuchhaltung
  • Jährlicher Bestandscheck vor der Betriebsprüfung
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Kombimodell

Für Führungskräfte, Geschäftsführung und Versorgungen über 8.112 Euro im Jahr

  • Direktversicherung bis zur steuerlichen Grenze, darüber Unterstützungskasse ohne Betragsbegrenzung
  • Eigene Versorgungsstufe für Führungskräfte und Geschäftsführung
  • Prüfung von Erdienbarkeit und Angemessenheit bei Zusagen an Gesellschafter-Geschäftsführer
  • Abstimmung mit Steuerberater und Wirtschaftsprüfer vor jeder Unterschrift
  • Anbindung an ein tarifliches Versorgungswerk, wo ein Tarifvertrag gilt
  • Konzept für die spätere Auslagerung bestehender Pensionszusagen aus der Bilanz
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Welche Bausteine in Feuchtwangen sinnvoll sind, klären wir im Gespräch. Maßgeblich sind die jeweiligen Versicherungsbedingungen.

Aus der Praxis

Aus der Praxis

Drei Situationen, wie sie uns in Betrieben der Region regelmäßig begegnen.

Vergessener Arbeitgeberzuschuss

Ein Zerspanungsbetrieb bei Ilshofen mit 34 Mitarbeitenden hatte die Entgeltumwandlung seit Jahren laufen, den gesetzlichen Zuschuss von 15 Prozent aber nur bei Neuverträgen berücksichtigt. Bei einer Prüfung wurden die Altzusagen ab 2022 nachgefordert. Ohne Korrektur wäre die Forderung mit jedem weiteren Jahr gewachsen, und die Ansprüche der Mitarbeitenden wären zusätzlich arbeitsrechtlich durchsetzbar geblieben. Wir haben den Bestand aufgearbeitet, Nachträge erstellt und die Beitragslisten umgestellt.

circa 11.000 Euro Nachzahlung

Zwölf Gesellschaften, ein Ordner

Ein Logistikunternehmen aus Crailsheim verwaltete Verträge bei zwölf Anbietern, entstanden über Jahre durch mitgebrachte Verträge. Jede Änderung kostete die Personalabteilung Stunden. Wir haben die Bestände gesichtet, neue Zusagen auf einen Weg gebündelt und eine Versorgungsordnung erstellt. Ohne diesen Schritt wäre der Aufwand mit jeder Einstellung weiter gestiegen. Der Verwaltungsaufwand ging nach Einschätzung der Personalleitung um mehr als die Hälfte zurück.

rund 40 Arbeitsstunden im Jahr gespart

Zusage als Argument in der Einstellung

Ein Familienbetrieb aus der Verpackungstechnik in Schwäbisch Hall suchte über sieben Monate einen Elektroniker. Wir haben einen arbeitgeberfinanzierten Grundbaustein für alle Mitarbeitenden eingeführt, ergänzt um ein Matching bei eigener Umwandlung. Die Stelle wurde im zweiten Anlauf besetzt, und zwei langjährige Mitarbeitende haben ihre eigene Umwandlung daraufhin erhöht. Sieben Monate Vakanz kosten in dieser Position ein Vielfaches des Jahresbeitrags.

circa 600 Euro jährlicher Arbeitgeberbeitrag je Kopf
Alle Sparten in Feuchtwangen

Was wir in Feuchtwangen sonst noch absichern

Alle Themen mit direktem Ortsbezug. Sie müssen nicht auf eine allgemeine Seite wechseln.

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Für Privatkunden in Feuchtwangen

Häufige Fragen

Fragen zu Betriebliche Altersvorsorge in Feuchtwangen

Was kostet betriebliche Altersvorsorge den Arbeitgeber?
Die Entgeltumwandlung selbst kostet Sie nichts, der Beitrag kommt aus dem Bruttoentgelt. Ihr Aufwand ist der Pflichtzuschuss von 15 Prozent, der sich meist aus der eingesparten Sozialversicherung finanziert. Bei 200 Euro Umwandlung sparen Sie unterhalb der Beitragsbemessungsgrenzen rund 40 Euro Arbeitgeberanteil und geben 30 Euro weiter. Ein freiwilliger Grundbaustein von 50 Euro je Kopf und Monat kostet bei 40 Mitarbeitenden 24.000 Euro im Jahr.
Ist betriebliche Altersvorsorge Pflicht für den Arbeitgeber?
Sie müssen kein eigenes Modell finanzieren, aber jeder Beschäftigte hat nach Paragraf 1a BetrAVG einen Anspruch auf Entgeltumwandlung. Verlangt jemand das, können Sie es nicht ablehnen. Pflicht ist außerdem der Zuschuss von mindestens 15 Prozent. Sie dürfen allerdings bestimmen, über welchen Durchführungsweg und über welchen Anbieter die Umwandlung läuft. Genau das sollten Sie nutzen, sonst sammeln sich Verträge unterschiedlichster Herkunft an.
Wie hoch ist der gesetzliche Arbeitgeberzuschuss zur bAV?
Mindestens 15 Prozent des umgewandelten Entgelts, soweit Sie durch die Umwandlung Sozialversicherungsbeiträge einsparen. Für Zusagen ab 2019 gilt das sofort, für alle davor abgeschlossenen Vereinbarungen seit 2022. Der Zuschuss muss tatsächlich in den Vertrag fließen und in der Lohnabrechnung nachvollziehbar sein. Eine pauschale Regelung ohne Umsetzung im Vertrag ist eine der häufigsten Fehlerquellen bei Betriebsprüfungen.
Wie viel kann man 2026 steuerfrei in die bAV einzahlen?
Nach Paragraf 3 Nr. 63 EStG bis 8 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze der allgemeinen Rentenversicherung. Die liegt 2026 bei 101.400 Euro im Jahr, steuerfrei sind also 8.112 Euro im Jahr oder 676 Euro im Monat. Sozialversicherungsfrei sind davon 4 Prozent, also 4.056 Euro im Jahr oder 338 Euro im Monat. Die Grenzen gelten für Direktversicherung, Pensionskasse und Pensionsfonds zusammen und ändern sich jährlich.
Was zahlt die betriebliche Altersvorsorge nicht?
Sie ersetzt keine Berufsunfähigkeitsversicherung, sofern dieser Baustein nicht ausdrücklich eingeschlossen ist, und sie deckt keine Pflegekosten. Beiträge oberhalb von 8.112 Euro im Jahr sind über Paragraf 3 Nr. 63 EStG nicht mehr steuerfrei. Zwischen 4.056 und 8.112 Euro besteht Steuerfreiheit, aber keine Beitragsfreiheit in der Sozialversicherung. Und die Einstandspflicht des Arbeitgebers nimmt Ihnen kein Versorgungsträger ab.
Was bedeutet nachgelagerte Besteuerung bei der Betriebsrente?
Beiträge bleiben in der Ansparphase innerhalb der Grenzen steuerfrei, dafür ist die spätere Betriebsrente voll steuerpflichtig. Zusätzlich fallen Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung an. In der Krankenversicherung gibt es dafür 2026 einen Freibetrag von 197,75 Euro im Monat, nur der darüber liegende Teil ist beitragspflichtig. In der Pflegeversicherung wirkt derselbe Betrag als Freigrenze, dort ist oberhalb davon die gesamte Betriebsrente beitragspflichtig.
Hafte ich als Arbeitgeber für die zugesagte Betriebsrente?
Ja. Die Einstandspflicht nach Paragraf 1 Absatz 1 Satz 3 BetrAVG bedeutet, dass Sie für die Erfüllung der Zusage einstehen, auch wenn ein Versicherer oder eine Pensionskasse dazwischensteht. Diese Haftung lässt sich nicht abbedingen. Begrenzen können Sie das Risiko über die Zusageart und die Wahl eines soliden Versorgungsträgers. Bei einer beitragsorientierten Leistungszusage ist der Umfang von vornherein klar umrissen.
Wir haben ein Lager im Gewerbegebiet am Autobahnkreuz. Was ist die häufigste Lücke, die Sie dort sehen?
Die Inhaltssumme. Sie wird oft nach Einkaufswert kalkuliert, ersetzt wird aber die Wiederbeschaffung zum heutigen Preis. Dazu kommt eine zu kurze Haftzeit in der Betriebsunterbrechung. Nach einem Hallenbrand dauert Wiederaufbau mit Genehmigung schnell länger als zwölf Monate. Wir rechnen beides gemeinsam durch und passen die Werte jährlich an.
Ich pendle täglich über die A6 nach Nürnberg. Welche Kfz-Deckung ist sinnvoll?
Bei hoher Fahrleistung auf der Autobahn empfehlen wir die höchste verfügbare Haftpflichtdeckung und eine Vollkasko mit Neupreisentschädigung, solange das Fahrzeug jung ist. Sinnvoll sind außerdem die erweiterte Wildschadenklausel für die Landstraßenanteile und ein Schutzbrief, weil eine Panne auf der A6 ohne Abschleppdienst schnell teuer wird.
Wie schnell sind Sie bei einem Schaden in Feuchtwangen vor Ort?
Vom Büro in der Beethovenstraße 48 in Crailsheim sind es über die A6 rund 25 Minuten. Bei größeren Schäden, etwa Feuer oder Leitungswasser in einem Betrieb, kommen wir am selben Tag. Für die Meldung reicht ein Anruf unter 0791 94093050, alles Weitere organisieren wir. Kleinere Sachen lassen sich auch digital erledigen.
Wer ist bei Ihnen für Feuchtwangen zuständig?
Für Lager, Gebäude und die gewerbliche Sachversicherung ist Oliver Hartmann Ihr Ansprechpartner, für Firmenkunden mit mehreren Sparten Sebastian Hopf. Gesundheit, Vorsorge und Krankenversicherung übernimmt Dario Caeiro, bei betrieblicher Altersvorsorge kommt Udo Schor als Unternehmensberater dazu. Sie erreichen alle unter 0791 94093050 und per Mail an caeiro.hartmann@allianz.de. Wir fahren regelmäßig über die A6 nach Feuchtwangen, ein Termin bei Ihnen im Betrieb ist die Regel und nicht die Ausnahme.
Brauche ich in Feuchtwangen Elementarschutz?
In den tiefer gelegenen Lagen an Sulzach und Wörnitz und in den Ortsteilen an den Bächen ja. Bei Gewitterlagen nehmen beide Gewässer sehr schnell Wasser von den Feldern auf, und dann läuft es von der Fläche her in die Keller, ohne dass der Pegel im Ort selbst hoch stünde. Ein ausgeräumter und getrockneter Keller kostet rund 15.000 Euro, und ohne Elementarbaustein zahlt davon niemand. Wir prüfen Ihre Adresse in der Gefährdungseinstufung, bevor wir etwas empfehlen.
Beratung vor Ort

So läuft ein Termin in Feuchtwangen

Vom Büro in der Beethovenstraße 48 in Crailsheim führt die A6 direkt zum Kreuz, bis in die Feuchtwanger Innenstadt sind es rund 25 Minuten. Bei einem größeren Schaden in einem Betrieb sind wir am selben Tag da. Für Lager, Gebäude und Sachthemen ist Oliver Hartmann zuständig, für Firmenkunden Sebastian Hopf, für Gesundheit und Vorsorge Dario Caeiro. Am häufigsten geht es hier um Inhaltssummen in Hallen, um die Haftzeit in der Betriebsunterbrechung und um Elementarschutz in den Bachtälern.

Betriebliche Altersvorsorge in Feuchtwangen: reden wir darüber

Ein Termin, eine ehrliche Einschätzung, ein Vorschlag der passt. Vom Büro in der Beethovenstraße in Crailsheim führt die A6 direkt zum Autobahnkreuz Feuchtwangen. Bis in die Stadt sind es rund 25 Minuten.

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