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Versorgungswerke in Feuchtwangen
Versorgungswerke in Feuchtwangen bekommen Sie bei uns nicht als Paket von der Stange. Wir gehen Ihre Lage durch, benennen die Risiken, die hier eine Rolle spielen, und bauen darauf auf.
Feuchtwangen auf einen Blick
Ärztinnen und Ärzte an der Praxisklinik, Zahnärzte und Apotheker am Marktplatz sowie Architekten, die für die Betriebe am Kreuz planen, zahlen in bayerische Versorgungswerke ein. Der Bescheid nennt eine Anwartschaft fürs Alter, sagt aber wenig über Berufsunfähigkeit vor dem sechzigsten Lebensjahr, wo viele Werke erst bei vollständiger Aufgabe der Tätigkeit leisten. Diese Lücke schließt eine private Police, häufig für rund 100 Euro im Monat.
Worum es in Feuchtwangen bei diesem Thema geht
Die Arbeitgeberstruktur in Feuchtwangen ist mittelständisch und industriell: viele Betriebe mit zwanzig bis dreihundert Beschäftigten, oft ohne eigene Personalabteilung. Läuft die Entgeltumwandlung ohne Versorgungsordnung, entstehen über Jahre Ungleichbehandlungen, die vor dem Arbeitsgericht Ansbach richtig teuer werden. Wir setzen die Ordnung mit klarer Zuschussregelung einmal auf, übernehmen Anmeldung und Information der Belegschaft, danach läuft es ohne laufenden Aufwand.
Privat steht die Arbeitskraft im Vordergrund. Wer in Schicht arbeitet, im Lager Stapler fährt oder auf dem Bau ist, verliert bei dauerhafter Einschränkung rund 40 Prozent des Einkommens, und die gesetzliche Unfallversicherung endet mit dem Heimweg. Wir setzen deshalb eine private Unfallversicherung mit passender Gliedertaxe an und rechnen für Landwirte in den Ortsteilen die Alterskasse gegen den Bedarf. Bei Selbstständigen legen wir den Beitrag flexibel an, damit er schwankende Jahre aushält.
Wenn Ihnen ein Termin bei sich lieber ist, kommen wir zu Ihnen. Vom Büro in der Beethovenstraße in Crailsheim führt die A6 direkt zum Autobahnkreuz Feuchtwangen. Bis in die Stadt sind es rund 25 Minuten.
Feuchtwangen, rund 13.000 Einwohner im Landkreis Ansbach
Feuchtwangen liegt an der Sulzach, kurz bevor diese in die Wörnitz mündet, im Westen des Landkreises Ansbach. Die Stadt lebt von einem Widerspruch, der gut funktioniert: In der Mitte steht ein romanischer Kreuzgang, in dem seit 1949 Sommer für Sommer Freilichttheater gespielt wird, und drei Kilometer weiter kreuzen sich zwei Autobahnen. Das Stadtgebiet umfasst 91 Gemeindeteile, von Larrieden und Dorfgütingen bis zu Höfen mit drei Häusern. Rund 13.000 Menschen leben hier, verteilt auf eine Fläche, die zu den größten in Mittelfranken gehört. Der Marktplatz ist kompakt und wirklich Mittelpunkt, nicht Kulisse.
Das Autobahnkreuz Feuchtwangen und Crailsheim ist der wirtschaftliche Motor. Wo A6 und A7 zusammentreffen, siedeln sich Logistik und Verteilzentren an, dazu produzierendes Gewerbe: Kunststoffverarbeitung, Papier und Verpackung, Elektrotechnik und Metallbau. Ein großer Hersteller von Papierwaren ist seit Generationen am Ort. Das interkommunale Gewerbegebiet am Kreuz erweitert diese Flächen über Gemeindegrenzen hinweg. Dazu kommen Bauwirtschaft und Ausbildung, unter anderem über die Bayerische BauAkademie. Viele Beschäftigte pendeln aus Crailsheim, Dinkelsbühl und dem Hohenloher Raum ein, weil die Autobahn den Weg kurz macht. Landwirtschaft prägt weiterhin die Ortsteile im Süden und Osten.
Die folgenden Punkte beschreiben allgemeine Risiken in Feuchtwangen, nicht nur das Thema dieser Seite.
Stauende vor dem Autobahnkreuz
Am Kreuz Feuchtwangen und Crailsheim treffen zwei stark befahrene Autobahnen aufeinander. Bei Baustellen und im Ferienverkehr bilden sich Rückstaus, das Stauende liegt oft hinter einer Kuppe. Ein Auffahrunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen liegt beim Sachschaden schnell bei rund 25.000 Euro, bei Personenschaden bei einem Vielfachen davon. Für den Verursacher entscheidet dann die Höhe der Haftpflichtdeckung.
Hohe Warenwerte in Logistikhallen
Verteilzentren lagern in einer einzigen Halle Werte, die den Gebäudewert deutlich übersteigen. Feuer, Löschwasser oder ein Sprinklerschaden können den kompletten Bestand vernichten. Wer die Inhaltssumme nach Anschaffungspreis statt nach Wiederbeschaffung ansetzt, hat im Schadenfall eine Lücke von schnell rund 300.000 Euro und bekommt zusätzlich anteilig gekürzt.
Starkregen im Sulzachtal
Sulzach und Wörnitz nehmen bei Gewitterlagen sehr schnell Wasser aus den umliegenden Feldern auf. In den tiefer gelegenen Straßen und in den Ortsteilen an den Bächen läuft es dann von der Fläche her in die Keller. Ein ausgeräumter und getrockneter Keller kostet rund 15.000 Euro. Elementarschutz ist der einzige Baustein, der solche Schäden abdeckt.
Wildwechsel auf den Waldstrecken
Die Verbindungen nach Dentlein, Wieseth und Schnelldorf führen durch zusammenhängende Waldgebiete. In der Dämmerung queren Rehe und Wildschweine regelmäßig, ein Zusammenstoß kostet an einem Mittelklassewagen rund 3.500 Euro. Die Teilkasko übernimmt den Zusammenstoß mit Haarwild, das Ausweichen mit Anprall am Baum jedoch nur bei entsprechend erweiterter Deckung.
Die wichtigsten Versorgungswerke im Überblick
Welches Versorgungswerk für Sie zuständig ist, ergibt sich aus Ihrer Branche und dem geltenden Tarifvertrag, nicht aus dem, was üblicherweise passt. Wir prüfen das anhand Ihrer Verbandsmitgliedschaft, einer möglichen Allgemeinverbindlichkeit und der Bezugnahmeklauseln in Ihren Arbeitsverträgen. In der Region sind vor allem vier Werke relevant, weil sie die hier starken Branchen abdecken: Metall und Elektro, Gesundheitswesen, Medien und Chemie. Daneben gibt es weitere branchenbezogene Lösungen, etwa im Baugewerbe und im öffentlichen Dienst, die eigenen Regeln folgen und die wir bei Bedarf mit prüfen.
Das ist abgesichert
- MetallRente als Versorgungswerk der Tarifpartner der Metall- und Elektroindustrie, offen auch für Stahl, Textil und Bekleidung, Holz und Kunststoff sowie die ITK-Branche
- MetallRente mit drei Durchführungswegen: Direktversicherung, Pensionsfonds und Unterstützungskasse, jeweils mit wählbarem Garantieniveau
- Altersvorsorgewirksame Leistungen, in vielen Tarifgebieten 26,59 Euro im Monat für Vollzeitbeschäftigte, die statt in einen Sparvertrag in die Versorgung fließen können
- KlinikRente für Kliniken, Pflegeeinrichtungen, Rehabilitation und weitere Betriebe der Gesundheits- und Sozialwirtschaft
- Presseversorgung für Verlage, Redaktionen, Journalistinnen und Journalisten sowie angrenzende Medienbetriebe
- Tarifliche Altersvorsorge der chemischen Industrie über den Verbandsrahmenvertrag, umgesetzt als Direktversicherung
- Demografiebetrag von 750 Euro im Jahr je Vollzeitbeschäftigtem nach dem Tarifvertrag Lebensarbeitszeit und Demografie, verwendbar unter anderem für die Altersvorsorge
- Entgeltumwandlung nach Paragraf 1a BetrAVG innerhalb der tariflich vorgesehenen Wege
- Arbeitgeberzuschuss von mindestens 15 Prozent, soweit der Tarifvertrag nicht ohnehin mehr vorsieht
- Berufsunfähigkeitsschutz und Hinterbliebenenleistungen als wählbare Bausteine der meisten Werke
- Verwaltung über zentrale Portale mit einheitlichen Meldewegen für Eintritt, Austritt, Elternzeit und Krankheit
Das ist nicht abgesichert
- Ein Versorgungswerk ersetzt keine Versorgungsordnung, die Regeln für Ihren Betrieb müssen trotzdem schriftlich stehen
- Freiwillige Zusatzzusagen über den Tarif hinaus sind nicht automatisch Teil des Werks und brauchen eine eigene, klar getrennte Grundlage
- Die Einstandspflicht des Arbeitgebers nach Paragraf 1 Absatz 1 Satz 3 BetrAVG entfällt auch beim Anschluss an ein Werk nicht
- Die Versorgung der Geschäftsführung und außertariflicher Angestellter läuft in der Regel nicht über das tarifliche Werk
- Beiträge oberhalb der steuerlich geförderten Grenzen von 8.112 Euro im Jahr sind auch im Versorgungswerk nicht steuerfrei
- Nicht jede Branche hat ein Versorgungswerk, ohne Tarifbindung gelten die allgemeinen Regeln des Betriebsrentengesetzes
- Ein tarifliches Versorgungswerk hat nichts mit einem berufsständischen Versorgungswerk für Ärzte oder Architekten zu tun, das ist eine andere Einrichtung
Wege in ein Versorgungswerk
Je nach Tarifbindung und Ausgangslage sieht die Umsetzung unterschiedlich aus. Diese drei Modelle beschreiben, was in der Region am häufigsten vorkommt.
Tarifliche Pflichtumsetzung
Für Betriebe mit klarer Tarifbindung, die den Rahmen sauber erfüllen wollen
- Prüfung des geltenden Tarifvertrags und der daraus folgenden Pflichten, auch bei Nachwirkung
- Anschluss an das zuständige Versorgungswerk der Branche
- Tarifliche Arbeitgeberbeiträge korrekt in der Lohnabrechnung abgebildet und in die Versorgung eingesteuert
- Entgeltumwandlung über den tariflich vorgesehenen Durchführungsweg
- Meldewege für Eintritt, Austritt, Elternzeit und Krankheit im Personalbüro eingerichtet
- Dokumentation für Betriebsrat und Betriebsprüfung
Werk plus Arbeitgeberbaustein
Für tarifgebundene Betriebe, die sich im Wettbewerb um Fachkräfte abheben wollen
- Tarifliche Grundversorgung über das Versorgungswerk der Branche
- Freiwilliger Arbeitgeberbeitrag über die tarifliche Pflicht hinaus, üblich sind 25 bis 50 Euro je Kopf und Monat
- Matching-Modell: Der Betrieb erhöht den Zuschuss, wenn der Mitarbeitende selbst umwandelt
- Einschluss von Berufsunfähigkeit und Hinterbliebenenschutz
- Beratungstermine für die Belegschaft im Betrieb, auch in Früh-, Spät- und Nachtschicht
- Versorgungsordnung, die tarifliche Pflicht und freiwillige Leistung sauber trennt
- Jährlicher Bestandscheck vor der nächsten Prüfung
Bestandsübernahme
Für Betriebe mit gewachsenem Vertragsbestand aus mehreren Jahrzehnten
- Sichtung aller bestehenden Verträge und Zusagen im Betrieb, auch der mitgebrachten
- Klärung, welche Verträge fortgeführt, beitragsfrei gestellt oder übertragen werden
- Neue Umwandlungen einheitlich über das Versorgungswerk
- Prüfung, ob der Zuschuss von 15 Prozent auch bei Altzusagen seit 2022 korrekt läuft
- Übertragung von Anwartschaften nach Paragraf 4 BetrAVG, wo das rechtlich möglich ist
- Ein Ansprechpartner statt mehrerer Gesellschaften mit eigenen Fristen
Welche Bausteine in Feuchtwangen sinnvoll sind, klären wir im Gespräch. Maßgeblich sind die jeweiligen Versicherungsbedingungen.
Aus der Praxis
Drei Beispiele aus tarifgebundenen Betrieben zwischen Schwäbisch Hall, Crailsheim und dem Ostalbkreis.
Tariflicher Beitrag nicht eingesteuert
Ein Zulieferbetrieb aus der Metall- und Elektroindustrie bei Satteldorf hatte den tariflichen Arbeitgeberbeitrag jahrelang gezahlt, ihn aber als normalen Lohnbestandteil laufen lassen, statt ihn in die Versorgung zu geben. Bei einer Prüfung wurde das beanstandet. Ohne Korrektur wäre die Forderung mit jedem Jahr weiter gewachsen, und die Ansprüche der Beschäftigten wären zusätzlich tarifrechtlich durchsetzbar geblieben. Wir haben den Anschluss hergestellt, die Beiträge zugeordnet und die Lohnbuchhaltung umgestellt.
circa 26.000 Euro nachzusteuernde BeiträgeWechsel innerhalb der Branche
Ein Instandhalter wechselte von einem Maschinenbauer in Ilshofen zu einem Betrieb in Aalen, beide tarifgebunden und beide an dasselbe Versorgungswerk angeschlossen. Die Versorgung lief ohne Unterbrechung weiter, ein neuer Vertrag war nicht nötig. Bei unterschiedlichen Anbietern wäre der alte Vertrag mit hoher Wahrscheinlichkeit beitragsfrei liegen geblieben, mit entsprechend geringerer Rente. Für die Personalabteilung beim neuen Arbeitgeber blieb es bei einer Meldung.
circa 19.000 Euro fortgeführte AnwartschaftPflegeeinrichtung mit hoher Teilzeitquote
Ein Pflegeanbieter aus Crailsheim mit überwiegend Teilzeitkräften hatte eine Teilnahmequote von unter 15 Prozent bei der Entgeltumwandlung. Nach dem Anschluss an das Versorgungswerk der Branche und Beratungsterminen in Früh-, Spät- und Nachtschicht stieg die Beteiligung deutlich. Ausschlaggebend war für viele, dass die Kosten niedrig sind und schon 45 Euro im Monat über dreißig Jahre einen spürbaren Unterschied machen.
rund 45 Euro monatlicher DurchschnittsbeitragWas wir in Feuchtwangen sonst noch absichern
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Fragen zu Versorgungswerke in Feuchtwangen
Unsere Monteure aus dem Betrieb am Autobahnkreuz sind oft wochenlang im europäischen Ausland auf Montage. Läuft die Versorgung über das Werk in dieser Zeit einfach weiter?
Wir zahlen bei 60 Beschäftigten zusätzlich 21.600 Euro im Jahr für den freiwilligen Grundbaustein. Ab wann rechnet sich das für uns als Betrieb überhaupt?
Bei einem Zulieferbetrieb bei Satteldorf ging es um 26.000 Euro Nachzahlung, weil der tarifliche Beitrag nie in die Versorgung floss. Ist das der Fehler, den Sie am häufigsten sehen?
Eine Pflegeeinrichtung aus Crailsheim zahlt im Schnitt 45 Euro Beitrag pro Monat und Kopf. Wovon hängt ab, ob das bei uns ähnlich aussieht?
Für die Ärztinnen und Ärzte an unserer Praxisklinik reicht die Anwartschaft aus dem Versorgungswerk offenbar nicht für die Zeit vor dem sechzigsten Lebensjahr. Welche Deckungssumme ist für die private Ergänzung richtig?
Am Marktplatz und im historischen Kern von Feuchtwangen arbeiten mehrere Architekturbüros an Sanierungen von Fachwerkhäusern. Zählt deren Vorsorge auch zu einem Versorgungswerk?
Die Betriebe am Autobahnkreuz klagen seit Jahren über Fachkräftemangel. Hilft ein Versorgungswerk mit Arbeitgeberbaustein dabei wirklich, offene Stellen zu besetzen?
Über die Bayerische BauAkademie kommen bei uns jedes Jahr neue Auszubildende aus der Bauwirtschaft in den Betrieb. Brauchen wir für diese Azubis schon eine eigene Versorgungsordnung?
So läuft ein Termin in Feuchtwangen
Vom Büro in der Beethovenstraße 48 in Crailsheim führt die A6 direkt zum Kreuz, bis in die Feuchtwanger Innenstadt sind es rund 25 Minuten. Bei einem größeren Schaden in einem Betrieb sind wir am selben Tag da. Für Lager, Gebäude und Sachthemen ist Oliver Hartmann zuständig, für Firmenkunden Sebastian Hopf, für Gesundheit und Vorsorge Dario Caeiro. Am häufigsten geht es hier um Inhaltssummen in Hallen, um die Haftzeit in der Betriebsunterbrechung und um Elementarschutz in den Bachtälern.
Versorgungswerke in Feuchtwangen: reden wir darüber
Ein Termin, eine ehrliche Einschätzung, ein Vorschlag der passt. Vom Büro in der Beethovenstraße in Crailsheim führt die A6 direkt zum Autobahnkreuz Feuchtwangen. Bis in die Stadt sind es rund 25 Minuten.
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