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Versorgungswerke in Kreßberg
Ob Sie in Kreßberg wohnen oder hier Ihren Betrieb führen, bei Versorgungswerke zählt am Ende, ob die Deckung zur Wirklichkeit passt. Das prüfen wir in einem Termin, kostenfrei.
Kreßberg auf einen Blick
Wer als Arzt, Zahnarzt oder Tierarzt in Kreßberg oder auf bayerischer Seite arbeitet, sollte wissen, dass sich die Kammerzugehörigkeit und damit das zuständige Versorgungswerk nach dem Tätigkeitsort richtet, nicht nach dem Wohnort. Bei einem Wechsel über die Landesgrenze entstehen so zwei Anwartschaften mit unterschiedlichen Regeln zur Überleitung. Berufsunfähigkeit zahlt kein Werk vor der vollständigen Aufgabe der Tätigkeit, weshalb rund 3.000 Euro Monatsrente privat abzusichern sind.
Worum es in Kreßberg bei diesem Thema geht
Kreßberg hat eine ungewöhnliche Mischung: viele Selbstständige in Landwirtschaft und Handwerk und daneben Beschäftigte in einem größeren Industriebetrieb. Für Landwirte ist die Alterssicherung der Landwirte knapp bemessen, für Handwerksmeister sind Betriebsvermögen und Altersvorsorge dieselbe Halle. Fällt der Betriebsinhaber sechs Wochen aus, fehlen rund 9.000 Euro Ertrag, ohne dass eine Lohnfortzahlung greift. Wir bauen deshalb zuerst Krankentagegeld und Arbeitskraftabsicherung auf und danach etwas, das planbar ausgezahlt wird.
Bei den Angestellten liegt der schnellste Hebel in der betrieblichen Altersversorgung. Viele kleine Betriebe haben die Entgeltumwandlung nur formal geregelt und lassen je Mitarbeiter rund 480 Euro Zuschuss im Jahr liegen, während dieselben Leute nach Crailsheim oder Feuchtwangen abwandern. Wir setzen die Zusage so auf, dass sie erklärbar ist und beim Wechsel mitgeht. Weil in der Landwirtschaft viel Handarbeit an Maschinen stattfindet, gehört die private Unfallversicherung dazu, denn sie greift auch im Stall und beim Holzmachen.
Termine machen wir im Büro in Crailsheim, bei Ihnen vor Ort oder als Videotermin. Zuständig für Kreßberg ist unser Büro in der Beethovenstraße 48 in Crailsheim, von dort sind es rund 20 Minuten in die Ortsteile.
Kreßberg, rund 4.000 Einwohner im Landkreis Schwäbisch Hall
Kreßberg ist eine Gemeinde ohne eigenen Hauptort. Der Name stammt vom Hohenkreßberg, keiner der rund 33 Dörfer, Weiler und Höfe heißt selbst so. Verwaltung, Schule und Vereinsleben verteilen sich auf Waldtann, Marktlustenau, Mariäkappel und Leukershausen, die sich 1973 zusammengeschlossen haben. Die Gemeinde liegt ganz im Osten des Landkreises direkt an der Grenze zu Bayern, zwischen Frankenhöhe und Mittelfränkischem Becken. Hier verläuft auch die Wasserscheide: Zwergwörnitz und Wörnitz entwässern nach Osten zur Donau, nicht wie fast überall sonst im Kreis zum Rhein. Wer hier wohnt, wohnt weit auseinander. Zwischen zwei Ortsteilen liegen schnell fünf Kilometer Landstraße durch Feld und Wald.
Die Landwirtschaft prägt das Bild bis heute, viele Höfe sind Voll- oder Nebenerwerbsbetriebe mit Milchvieh, Schweinen oder Ackerbau. Daneben steht in Marktlustenau ein Arbeitgeber, den man in einer Gemeinde dieser Größe nicht erwartet. Das Unternehmen fertigt Kabelsätze und elektronische Baugruppen für Fahrzeug- und Luftfahrtindustrie und gehört heute zu einem internationalen Konzern. Dazu kommen Handwerksbetriebe aus Zimmerei, Metallbau, Maler- und Bauhandwerk sowie kleinere Betriebe aus Textil- und Werkzeugbau. Ein interkommunaler Gewerbepark bei Bergbronn wird gemeinsam mit Fichtenau erschlossen, in Marktlustenau gibt es Flächen im Klingenfeld. Viele Beschäftigte pendeln nach Crailsheim, Dinkelsbühl oder Feuchtwangen, oft über die Landesgrenze.
Diese vier Punkte beschreiben die allgemeine Risikolage in Kreßberg, nicht nur das Thema dieser Seite.
Wildwechsel auf den Verbindungsstraßen
Die Landesstraßen zwischen Waldtann, Bergbronn und Marktlustenau führen über weite Strecken am Wald entlang. In der Dämmerung im Frühjahr und Herbst häufen sich Zusammenstöße mit Rehwild, und ein solcher Unfall kostet an einem Fahrzeug mit Radar und Kamera in der Front rund 4.500 Euro. In der Kaskoversicherung sollte deshalb nicht nur Haarwild, sondern Zusammenstoß mit Tieren aller Art eingeschlossen sein.
Weit verstreute Anwesen
Zwischen den Höfen liegen oft Kilometer. Bei Brand oder Sturm dauert es länger, bis Hilfe da ist, und der Schaden wächst in der Zwischenzeit, aus einem Dachstuhlbrand wird so schnell ein Totalschaden von rund 500.000 Euro. Bei Wohngebäude- und Hofversicherungen lohnt der Blick auf Nebengebäude, Maschinenhallen und die tatsächliche Bausumme statt auf einen alten Wert von vor zwanzig Jahren.
Photovoltaik auf Scheunen und Hallen
Auf vielen Dächern in Waldtann, Asbach und Selgenstadt liegen Anlagen aus mehreren Ausbaustufen. Blitz, Hagel und Marder machen ihnen zu schaffen, teuer wird meist der Ertragsausfall: Bei einer 30-Kilowatt-Anlage fehlen pro Monat Stillstand rund 400 Euro Einspeisevergütung, die Modulerneuerung liegt bei circa 25.000 Euro. Eine eigene Photovoltaikversicherung mit Ertragsausfall ist hier fast immer sinnvoller als der bloße Einschluss ins Gebäude.
Arbeiten über die Landesgrenze
Viele Kreßberger arbeiten in Bayern, in Feuchtwangen, Dinkelsbühl oder Schnelldorf. Bei Unfällen auf dem Arbeitsweg, bei Kündigungen und bei Streit mit dem Arbeitgeber ist dann oft nicht auf Anhieb klar, welches Gericht zuständig ist, und eine Kündigungsschutzklage kostet ohne Deckung rund 3.000 Euro an eigenen Anwaltskosten. Ein Rechtsschutz ohne Einschränkung auf das Wohnsitzland nimmt diese Frage aus der Diskussion.
Die wichtigsten Versorgungswerke im Überblick
Welches Versorgungswerk für Sie zuständig ist, ergibt sich aus Ihrer Branche und dem geltenden Tarifvertrag, nicht aus dem, was üblicherweise passt. Wir prüfen das anhand Ihrer Verbandsmitgliedschaft, einer möglichen Allgemeinverbindlichkeit und der Bezugnahmeklauseln in Ihren Arbeitsverträgen. In der Region sind vor allem vier Werke relevant, weil sie die hier starken Branchen abdecken: Metall und Elektro, Gesundheitswesen, Medien und Chemie. Daneben gibt es weitere branchenbezogene Lösungen, etwa im Baugewerbe und im öffentlichen Dienst, die eigenen Regeln folgen und die wir bei Bedarf mit prüfen.
Das ist abgesichert
- MetallRente als Versorgungswerk der Tarifpartner der Metall- und Elektroindustrie, offen auch für Stahl, Textil und Bekleidung, Holz und Kunststoff sowie die ITK-Branche
- MetallRente mit drei Durchführungswegen: Direktversicherung, Pensionsfonds und Unterstützungskasse, jeweils mit wählbarem Garantieniveau
- Altersvorsorgewirksame Leistungen, in vielen Tarifgebieten 26,59 Euro im Monat für Vollzeitbeschäftigte, die statt in einen Sparvertrag in die Versorgung fließen können
- KlinikRente für Kliniken, Pflegeeinrichtungen, Rehabilitation und weitere Betriebe der Gesundheits- und Sozialwirtschaft
- Presseversorgung für Verlage, Redaktionen, Journalistinnen und Journalisten sowie angrenzende Medienbetriebe
- Tarifliche Altersvorsorge der chemischen Industrie über den Verbandsrahmenvertrag, umgesetzt als Direktversicherung
- Demografiebetrag von 750 Euro im Jahr je Vollzeitbeschäftigtem nach dem Tarifvertrag Lebensarbeitszeit und Demografie, verwendbar unter anderem für die Altersvorsorge
- Entgeltumwandlung nach Paragraf 1a BetrAVG innerhalb der tariflich vorgesehenen Wege
- Arbeitgeberzuschuss von mindestens 15 Prozent, soweit der Tarifvertrag nicht ohnehin mehr vorsieht
- Berufsunfähigkeitsschutz und Hinterbliebenenleistungen als wählbare Bausteine der meisten Werke
- Verwaltung über zentrale Portale mit einheitlichen Meldewegen für Eintritt, Austritt, Elternzeit und Krankheit
Das ist nicht abgesichert
- Ein Versorgungswerk ersetzt keine Versorgungsordnung, die Regeln für Ihren Betrieb müssen trotzdem schriftlich stehen
- Freiwillige Zusatzzusagen über den Tarif hinaus sind nicht automatisch Teil des Werks und brauchen eine eigene, klar getrennte Grundlage
- Die Einstandspflicht des Arbeitgebers nach Paragraf 1 Absatz 1 Satz 3 BetrAVG entfällt auch beim Anschluss an ein Werk nicht
- Die Versorgung der Geschäftsführung und außertariflicher Angestellter läuft in der Regel nicht über das tarifliche Werk
- Beiträge oberhalb der steuerlich geförderten Grenzen von 8.112 Euro im Jahr sind auch im Versorgungswerk nicht steuerfrei
- Nicht jede Branche hat ein Versorgungswerk, ohne Tarifbindung gelten die allgemeinen Regeln des Betriebsrentengesetzes
- Ein tarifliches Versorgungswerk hat nichts mit einem berufsständischen Versorgungswerk für Ärzte oder Architekten zu tun, das ist eine andere Einrichtung
Wege in ein Versorgungswerk
Je nach Tarifbindung und Ausgangslage sieht die Umsetzung unterschiedlich aus. Diese drei Modelle beschreiben, was in der Region am häufigsten vorkommt.
Tarifliche Pflichtumsetzung
Für Betriebe mit klarer Tarifbindung, die den Rahmen sauber erfüllen wollen
- Prüfung des geltenden Tarifvertrags und der daraus folgenden Pflichten, auch bei Nachwirkung
- Anschluss an das zuständige Versorgungswerk der Branche
- Tarifliche Arbeitgeberbeiträge korrekt in der Lohnabrechnung abgebildet und in die Versorgung eingesteuert
- Entgeltumwandlung über den tariflich vorgesehenen Durchführungsweg
- Meldewege für Eintritt, Austritt, Elternzeit und Krankheit im Personalbüro eingerichtet
- Dokumentation für Betriebsrat und Betriebsprüfung
Werk plus Arbeitgeberbaustein
Für tarifgebundene Betriebe, die sich im Wettbewerb um Fachkräfte abheben wollen
- Tarifliche Grundversorgung über das Versorgungswerk der Branche
- Freiwilliger Arbeitgeberbeitrag über die tarifliche Pflicht hinaus, üblich sind 25 bis 50 Euro je Kopf und Monat
- Matching-Modell: Der Betrieb erhöht den Zuschuss, wenn der Mitarbeitende selbst umwandelt
- Einschluss von Berufsunfähigkeit und Hinterbliebenenschutz
- Beratungstermine für die Belegschaft im Betrieb, auch in Früh-, Spät- und Nachtschicht
- Versorgungsordnung, die tarifliche Pflicht und freiwillige Leistung sauber trennt
- Jährlicher Bestandscheck vor der nächsten Prüfung
Bestandsübernahme
Für Betriebe mit gewachsenem Vertragsbestand aus mehreren Jahrzehnten
- Sichtung aller bestehenden Verträge und Zusagen im Betrieb, auch der mitgebrachten
- Klärung, welche Verträge fortgeführt, beitragsfrei gestellt oder übertragen werden
- Neue Umwandlungen einheitlich über das Versorgungswerk
- Prüfung, ob der Zuschuss von 15 Prozent auch bei Altzusagen seit 2022 korrekt läuft
- Übertragung von Anwartschaften nach Paragraf 4 BetrAVG, wo das rechtlich möglich ist
- Ein Ansprechpartner statt mehrerer Gesellschaften mit eigenen Fristen
Welche Bausteine in Kreßberg sinnvoll sind, klären wir im Gespräch. Maßgeblich sind die jeweiligen Versicherungsbedingungen.
Aus der Praxis
Drei Beispiele aus tarifgebundenen Betrieben zwischen Schwäbisch Hall, Crailsheim und dem Ostalbkreis.
Tariflicher Beitrag nicht eingesteuert
Ein Zulieferbetrieb aus der Metall- und Elektroindustrie bei Satteldorf hatte den tariflichen Arbeitgeberbeitrag jahrelang gezahlt, ihn aber als normalen Lohnbestandteil laufen lassen, statt ihn in die Versorgung zu geben. Bei einer Prüfung wurde das beanstandet. Ohne Korrektur wäre die Forderung mit jedem Jahr weiter gewachsen, und die Ansprüche der Beschäftigten wären zusätzlich tarifrechtlich durchsetzbar geblieben. Wir haben den Anschluss hergestellt, die Beiträge zugeordnet und die Lohnbuchhaltung umgestellt.
circa 26.000 Euro nachzusteuernde BeiträgeWechsel innerhalb der Branche
Ein Instandhalter wechselte von einem Maschinenbauer in Ilshofen zu einem Betrieb in Aalen, beide tarifgebunden und beide an dasselbe Versorgungswerk angeschlossen. Die Versorgung lief ohne Unterbrechung weiter, ein neuer Vertrag war nicht nötig. Bei unterschiedlichen Anbietern wäre der alte Vertrag mit hoher Wahrscheinlichkeit beitragsfrei liegen geblieben, mit entsprechend geringerer Rente. Für die Personalabteilung beim neuen Arbeitgeber blieb es bei einer Meldung.
circa 19.000 Euro fortgeführte AnwartschaftPflegeeinrichtung mit hoher Teilzeitquote
Ein Pflegeanbieter aus Crailsheim mit überwiegend Teilzeitkräften hatte eine Teilnahmequote von unter 15 Prozent bei der Entgeltumwandlung. Nach dem Anschluss an das Versorgungswerk der Branche und Beratungsterminen in Früh-, Spät- und Nachtschicht stieg die Beteiligung deutlich. Ausschlaggebend war für viele, dass die Kosten niedrig sind und schon 45 Euro im Monat über dreißig Jahre einen spürbaren Unterschied machen.
rund 45 Euro monatlicher DurchschnittsbeitragWas wir in Kreßberg sonst noch absichern
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Fragen zu Versorgungswerke in Kreßberg
Was kostet der Anschluss an ein Versorgungswerk?
Ist ein Versorgungswerk Pflicht für meinen Betrieb?
Woran erkenne ich, ob mein Betrieb tarifgebunden ist?
Was ist MetallRente?
Für wen ist KlinikRente gedacht?
Was regelt die Presseversorgung?
Was ist der Demografiebetrag in der Chemie?
Wir wohnen in einem Weiler ohne Straßennamen. Ist das für die Versicherung ein Problem?
Ich arbeite in Bayern und wohne in Kreßberg. Gilt mein Rechtsschutz trotzdem?
Wie weit ist es von Kreßberg zu Ihnen ins Büro?
Wer ist bei Ihnen für Kreßberg zuständig?
Wo melde ich in Kreßberg einen Schaden?
So läuft ein Termin in Kreßberg
Zuständig für Kreßberg ist unser Büro in der Beethovenstraße 48 in Crailsheim, von dort sind es etwa 20 Minuten in die Ortsteile. Beide Büros gehören zur selben Agentur, Ihre Unterlagen liegen also in jedem Fall vor. Bei Hof, Halle und Photovoltaik kommen wir heraus, weil sich Nebengebäude und Anlagen nur vor Ort bewerten lassen. Für Sach- und Firmenthemen ist Oliver Hartmann zuständig, für Gesundheit und Vorsorge Dario Caeiro, bei Firmenkunden Sebastian Hopf. Häufigste Themen sind Wild, Photovoltaik und Fragen über die Landesgrenze.
Versorgungswerke in Kreßberg: reden wir darüber
Ein Termin, eine ehrliche Einschätzung, ein Vorschlag der passt. Zuständig für Kreßberg ist unser Büro in der Beethovenstraße 48 in Crailsheim, dorthin fahren Sie etwa 20 Minuten.
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