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Versorgungswerke in Stimpfach
Versorgungswerke in Stimpfach ist kein Standardfall, sondern hängt an dem, was hier vor Ort tatsächlich vorkommt. Deshalb reden wir zuerst über Ihre Situation und erst danach über eine Deckung.
Was in Stimpfach tatsächlich zählt
Bei mehreren hundert Beschäftigten allein in der Fenster- und Fassadenfertigung lässt sich Altersversorgung nicht mit Einzelverträgen verwalten. Ein Versorgungswerk fasst Direktversicherung, Zuschussregel und Unterstützungskasse in einem Rahmen zusammen, gleiche Konditionen für den Meister wie für den Anlagenführer. Die Lohnbuchhaltung meldet nur noch Zu- und Abgänge. Bei rund hundert Teilnehmern spart das im Jahr leicht rund 40 Arbeitsstunden in der Personalabteilung.
Worum es in Stimpfach bei diesem Thema geht
Auf gut 3.000 Einwohner kommen hier rund 1.100 Arbeitsplätze, und wer aus Crailsheim, Fichtenau, Jagstzell oder Ellwangen einpendelt, schaut genau hin, was ein Arbeitgeber bietet. Wer keine geregelte betriebliche Altersversorgung anbietet, verliert Fachkräfte an Betriebe, die es tun, und eine Neubesetzung in der Produktion kostet mit Suche und Einarbeitung schnell rund 25.000 Euro.
Wir bauen Ihnen ein Versorgungswerk mit klarem Zuschuss, einheitlichen Konditionen und einer Anmeldung, die die Lohnbuchhaltung in wenigen Minuten erledigt. Für die Beschäftigten selbst rechnen wir die Absicherung der Arbeitskraft durch, weil Montage in der Höhe, Maschinenarbeit und Schicht das Risiko erhöhen, den Beruf nicht bis zum Rentenalter ausüben zu können. Für Selbstständige und Landwirte in den Weilern beginnen wir mit einer Bestandsaufnahme aller vorhandenen Verträge, bevor überhaupt über einen neuen gesprochen wird.
Sie erreichen uns unter 0791 94093050. Vom Büro in der Beethovenstraße 48 in Crailsheim führt die B290 direkt nach Stimpfach, das sind rund 15 Minuten.
Stimpfach, rund 3.000 Einwohner im Landkreis Schwäbisch Hall
Stimpfach liegt rund zehn Kilometer südlich von Crailsheim im Jagsttal, dort wo der Landkreis Schwäbisch Hall an den Ostalbkreis grenzt. Die Gemeinde entstand aus den früher selbstständigen Orten Stimpfach, Rechenberg und Weipertshofen und umfasst heute rund zwei Dutzend Siedlungen, darunter Hörbühl, Randenweiler, Siglershofen, Gerbertshofen und Steinbach am Wald. Eine Besonderheit ist die Exklave Sixenmühle. Auf gut 33 Quadratkilometern leben rund 3.000 Menschen, die Höhen reichen von etwa 407 bis 519 Meter. Die B290 durchzieht das Gemeindegebiet als Hauptachse zwischen Crailsheim und Ellwangen. Der Goldbach mündet an der Kläranlage von Osten in die Jagst.
Für die Einwohnerzahl hat Stimpfach ungewöhnlich viel Industrie. Rund 1.100 Arbeitsplätze gibt es am Ort, das ist mehr als ein Drittel der Einwohnerzahl. Die Gebrüder Schneider Fensterfabrik fertigt hier Fenster und Fassaden für Bauvorhaben weit über die Region hinaus, das Unternehmen beschäftigt insgesamt mehrere hundert Menschen. Hosta stellt in Stimpfach Schokoladenspezialitäten her, Köhnlein Türen produziert Innentüren. Dazu kommen Handwerk, Landwirtschaft und Dienstleister. Der Ort ist damit ein Einpendlerziel, gerade aus Richtung Crailsheim, Fichtenau, Jagstzell und Ellwangen. Bis zur A6 sind es rund vierzehn, bis zur A7 rund siebzehn Kilometer.
Montagerisiko im Fassadenbau
Fenster und Fassadenelemente werden auf fremden Baustellen eingebaut, oft in großer Höhe und in engem Terminplan. Schäden am Bauwerk, an bereits eingebauten Gewerken und Folgekosten aus Bauverzögerungen übersteigen den Auftragswert schnell deutlich. Muss nach einem Wassereintritt Estrich und Innenausbau zurückgebaut werden, liegt der Schaden rasch bei rund 40.000 Euro, bei Vertragsstrafen aus Bauverzug auch darüber. Die Haftpflicht muss Tätigkeiten an fremden Sachen und Montage ausdrücklich einschließen.
Brandgefahr in der Holzverarbeitung
Bei der Türen- und Fensterfertigung fallen Späne und Stäube an, dazu kommen Lackier- und Trocknungsprozesse. Ein Brand breitet sich in solchen Betrieben schnell aus und zerstört neben Maschinen auch Halbfertigware. Eine Beschichtungs- oder Pressanlage kostet in der Wiederbeschaffung schnell rund 400.000 Euro und hat Lieferzeiten von rund neun Monaten. Neben Sachschutz und Absaugtechnik ist die Betriebsunterbrechung mit ausreichend langer Haftzeit entscheidend.
Rückruf und Hygiene in der Lebensmittelproduktion
In der Süßwarenherstellung genügt ein Fremdkörper oder eine falsche Allergenkennzeichnung, um eine ganze Charge zurückrufen zu müssen. Die Kosten für Rückruf, Vernichtung und Ersatz liegen weit über dem Warenwert, bei einer Charge im Lebensmitteleinzelhandel sind rund 150.000 Euro schnell erreicht. Eine Rückrufkostendeckung gehört deshalb zur Grundausstattung solcher Betriebe.
Schwerverkehr und Wildwechsel auf der B290
Die B290 verbindet Crailsheim mit Ellwangen und trägt viel Lkw-Verkehr. Beim Abbiegen zu den Weilern und beim Einfahren aus Betriebszufahrten kommt es regelmäßig zu Unfällen. Auf den Abschnitten Richtung Steinbach am Wald und Fichtenau kommt starker Wildwechsel dazu, ein Zusammenstoß mit Rehwild kostet am Mittelklassewagen rund 3.500 Euro.
Die wichtigsten Versorgungswerke im Überblick
Welches Versorgungswerk für Sie zuständig ist, ergibt sich aus Ihrer Branche und dem geltenden Tarifvertrag, nicht aus dem, was üblicherweise passt. Wir prüfen das anhand Ihrer Verbandsmitgliedschaft, einer möglichen Allgemeinverbindlichkeit und der Bezugnahmeklauseln in Ihren Arbeitsverträgen. In der Region sind vor allem vier Werke relevant, weil sie die hier starken Branchen abdecken: Metall und Elektro, Gesundheitswesen, Medien und Chemie. Daneben gibt es weitere branchenbezogene Lösungen, etwa im Baugewerbe und im öffentlichen Dienst, die eigenen Regeln folgen und die wir bei Bedarf mit prüfen.
Das ist abgesichert
- MetallRente als Versorgungswerk der Tarifpartner der Metall- und Elektroindustrie, offen auch für Stahl, Textil und Bekleidung, Holz und Kunststoff sowie die ITK-Branche
- MetallRente mit drei Durchführungswegen: Direktversicherung, Pensionsfonds und Unterstützungskasse, jeweils mit wählbarem Garantieniveau
- Altersvorsorgewirksame Leistungen, in vielen Tarifgebieten 26,59 Euro im Monat für Vollzeitbeschäftigte, die statt in einen Sparvertrag in die Versorgung fließen können
- KlinikRente für Kliniken, Pflegeeinrichtungen, Rehabilitation und weitere Betriebe der Gesundheits- und Sozialwirtschaft
- Presseversorgung für Verlage, Redaktionen, Journalistinnen und Journalisten sowie angrenzende Medienbetriebe
- Tarifliche Altersvorsorge der chemischen Industrie über den Verbandsrahmenvertrag, umgesetzt als Direktversicherung
- Demografiebetrag von 750 Euro im Jahr je Vollzeitbeschäftigtem nach dem Tarifvertrag Lebensarbeitszeit und Demografie, verwendbar unter anderem für die Altersvorsorge
- Entgeltumwandlung nach Paragraf 1a BetrAVG innerhalb der tariflich vorgesehenen Wege
- Arbeitgeberzuschuss von mindestens 15 Prozent, soweit der Tarifvertrag nicht ohnehin mehr vorsieht
- Berufsunfähigkeitsschutz und Hinterbliebenenleistungen als wählbare Bausteine der meisten Werke
- Verwaltung über zentrale Portale mit einheitlichen Meldewegen für Eintritt, Austritt, Elternzeit und Krankheit
Das ist nicht abgesichert
- Ein Versorgungswerk ersetzt keine Versorgungsordnung, die Regeln für Ihren Betrieb müssen trotzdem schriftlich stehen
- Freiwillige Zusatzzusagen über den Tarif hinaus sind nicht automatisch Teil des Werks und brauchen eine eigene, klar getrennte Grundlage
- Die Einstandspflicht des Arbeitgebers nach Paragraf 1 Absatz 1 Satz 3 BetrAVG entfällt auch beim Anschluss an ein Werk nicht
- Die Versorgung der Geschäftsführung und außertariflicher Angestellter läuft in der Regel nicht über das tarifliche Werk
- Beiträge oberhalb der steuerlich geförderten Grenzen von 8.112 Euro im Jahr sind auch im Versorgungswerk nicht steuerfrei
- Nicht jede Branche hat ein Versorgungswerk, ohne Tarifbindung gelten die allgemeinen Regeln des Betriebsrentengesetzes
- Ein tarifliches Versorgungswerk hat nichts mit einem berufsständischen Versorgungswerk für Ärzte oder Architekten zu tun, das ist eine andere Einrichtung
Wege in ein Versorgungswerk
Je nach Tarifbindung und Ausgangslage sieht die Umsetzung unterschiedlich aus. Diese drei Modelle beschreiben, was in der Region am häufigsten vorkommt.
Tarifliche Pflichtumsetzung
Für Betriebe mit klarer Tarifbindung, die den Rahmen sauber erfüllen wollen
- Prüfung des geltenden Tarifvertrags und der daraus folgenden Pflichten, auch bei Nachwirkung
- Anschluss an das zuständige Versorgungswerk der Branche
- Tarifliche Arbeitgeberbeiträge korrekt in der Lohnabrechnung abgebildet und in die Versorgung eingesteuert
- Entgeltumwandlung über den tariflich vorgesehenen Durchführungsweg
- Meldewege für Eintritt, Austritt, Elternzeit und Krankheit im Personalbüro eingerichtet
- Dokumentation für Betriebsrat und Betriebsprüfung
Werk plus Arbeitgeberbaustein
Für tarifgebundene Betriebe, die sich im Wettbewerb um Fachkräfte abheben wollen
- Tarifliche Grundversorgung über das Versorgungswerk der Branche
- Freiwilliger Arbeitgeberbeitrag über die tarifliche Pflicht hinaus, üblich sind 25 bis 50 Euro je Kopf und Monat
- Matching-Modell: Der Betrieb erhöht den Zuschuss, wenn der Mitarbeitende selbst umwandelt
- Einschluss von Berufsunfähigkeit und Hinterbliebenenschutz
- Beratungstermine für die Belegschaft im Betrieb, auch in Früh-, Spät- und Nachtschicht
- Versorgungsordnung, die tarifliche Pflicht und freiwillige Leistung sauber trennt
- Jährlicher Bestandscheck vor der nächsten Prüfung
Bestandsübernahme
Für Betriebe mit gewachsenem Vertragsbestand aus mehreren Jahrzehnten
- Sichtung aller bestehenden Verträge und Zusagen im Betrieb, auch der mitgebrachten
- Klärung, welche Verträge fortgeführt, beitragsfrei gestellt oder übertragen werden
- Neue Umwandlungen einheitlich über das Versorgungswerk
- Prüfung, ob der Zuschuss von 15 Prozent auch bei Altzusagen seit 2022 korrekt läuft
- Übertragung von Anwartschaften nach Paragraf 4 BetrAVG, wo das rechtlich möglich ist
- Ein Ansprechpartner statt mehrerer Gesellschaften mit eigenen Fristen
Welche Bausteine in Stimpfach sinnvoll sind, klären wir im Gespräch. Maßgeblich sind die jeweiligen Versicherungsbedingungen.
Aus der Praxis
Drei Beispiele aus tarifgebundenen Betrieben zwischen Schwäbisch Hall, Crailsheim und dem Ostalbkreis.
Tariflicher Beitrag nicht eingesteuert
Ein Zulieferbetrieb aus der Metall- und Elektroindustrie bei Satteldorf hatte den tariflichen Arbeitgeberbeitrag jahrelang gezahlt, ihn aber als normalen Lohnbestandteil laufen lassen, statt ihn in die Versorgung zu geben. Bei einer Prüfung wurde das beanstandet. Ohne Korrektur wäre die Forderung mit jedem Jahr weiter gewachsen, und die Ansprüche der Beschäftigten wären zusätzlich tarifrechtlich durchsetzbar geblieben. Wir haben den Anschluss hergestellt, die Beiträge zugeordnet und die Lohnbuchhaltung umgestellt.
circa 26.000 Euro nachzusteuernde BeiträgeWechsel innerhalb der Branche
Ein Instandhalter wechselte von einem Maschinenbauer in Ilshofen zu einem Betrieb in Aalen, beide tarifgebunden und beide an dasselbe Versorgungswerk angeschlossen. Die Versorgung lief ohne Unterbrechung weiter, ein neuer Vertrag war nicht nötig. Bei unterschiedlichen Anbietern wäre der alte Vertrag mit hoher Wahrscheinlichkeit beitragsfrei liegen geblieben, mit entsprechend geringerer Rente. Für die Personalabteilung beim neuen Arbeitgeber blieb es bei einer Meldung.
circa 19.000 Euro fortgeführte AnwartschaftPflegeeinrichtung mit hoher Teilzeitquote
Ein Pflegeanbieter aus Crailsheim mit überwiegend Teilzeitkräften hatte eine Teilnahmequote von unter 15 Prozent bei der Entgeltumwandlung. Nach dem Anschluss an das Versorgungswerk der Branche und Beratungsterminen in Früh-, Spät- und Nachtschicht stieg die Beteiligung deutlich. Ausschlaggebend war für viele, dass die Kosten niedrig sind und schon 45 Euro im Monat über dreißig Jahre einen spürbaren Unterschied machen.
rund 45 Euro monatlicher DurchschnittsbeitragWas wir in Stimpfach sonst noch absichern
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Fragen zu Versorgungswerke in Stimpfach
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So läuft ein Termin in Stimpfach
Vom Büro in der Beethovenstraße 48 in Crailsheim sind es über die B290 rund 15 Minuten nach Stimpfach, in die Weiler wie Randenweiler oder Gerbertshofen ein paar Minuten mehr. Für Firmenkunden ist Sebastian Hopf zuständig, für Sachversicherung im Firmenbereich Oliver Hartmann, für Gesundheit und Vorsorge Dario Caeiro. Bei Betrieben kommen wir in die Fertigung, weil sich Maschinen, Lager und Absauganlagen anders nicht seriös bewerten lassen. Ein erster Termin dauert rund eine Stunde, Unterlagen genügen in Kopie.
Versorgungswerke in Stimpfach: reden wir darüber
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