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Stimpfach, Landkreis Schwäbisch Hall

Betriebliche Altersvorsorge in Stimpfach

Betriebliche Altersvorsorge in Stimpfach: Wir schauen uns an, was Sie bereits haben, wo es Lücken gibt und was sich streichen lässt. Ein Angebot kommt erst danach, mit Begründung.

EntgeltumwandlungBeratung in StimpfachAntwort in einem Werktag

Was in Stimpfach tatsächlich zählt

Montagerisiko im FassadenbauGefertigt wird im Werk, eingebaut auf fremden Baustellen, oft in großer Höhe und unter Termindruck.
Brandgefahr in der HolzverarbeitungSpäne, Stäube, Lacke und Trockenöfen liegen in der Holzverarbeitung dicht beieinander.
Rückruf und Hygiene in der LebensmittelproduktionSchon ein Fremdkörper oder eine falsche Allergenangabe zwingt in der Süßwarenherstellung zum Rückruf.
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2 StandorteSchwäbisch Hall und Crailsheim
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Betriebliche Altersvorsorge in Stimpfach

Stimpfach hat rund 1.100 Arbeitsplätze bei rund 3.000 Einwohnern, die Belegschaften kommen also täglich aus Crailsheim, Fichtenau, Jagstzell und Ellwangen herein. Wer pendelt, vergleicht Arbeitgeber. Ein arbeitgeberfinanzierter Baustein von rund 50 Euro im Monat je Beschäftigtem steht schwarz auf weiß in der Zusage und wiegt schwerer als eine einmalige Prämie. Bei Entgeltumwandlung sind mindestens 15 Prozent Zuschuss Pflicht, auch für Altverträge.

Vor Ort

Worum es in Stimpfach bei diesem Thema geht

Auf gut 3.000 Einwohner kommen hier rund 1.100 Arbeitsplätze, und wer aus Crailsheim, Fichtenau, Jagstzell oder Ellwangen einpendelt, schaut genau hin, was ein Arbeitgeber bietet. Wer keine geregelte betriebliche Altersversorgung anbietet, verliert Fachkräfte an Betriebe, die es tun, und eine Neubesetzung in der Produktion kostet mit Suche und Einarbeitung schnell rund 25.000 Euro.

Wir bauen Ihnen ein Versorgungswerk mit klarem Zuschuss, einheitlichen Konditionen und einer Anmeldung, die die Lohnbuchhaltung in wenigen Minuten erledigt. Für die Beschäftigten selbst rechnen wir die Absicherung der Arbeitskraft durch, weil Montage in der Höhe, Maschinenarbeit und Schicht das Risiko erhöhen, den Beruf nicht bis zum Rentenalter ausüben zu können. Für Selbstständige und Landwirte in den Weilern beginnen wir mit einer Bestandsaufnahme aller vorhandenen Verträge, bevor überhaupt über einen neuen gesprochen wird.

Vom Büro in der Beethovenstraße 48 in Crailsheim führt die B290 direkt nach Stimpfach, das sind rund 15 Minuten. Wir richten uns nach Ihrem Kalender, auch abends.

Der Ort

Stimpfach, rund 3.000 Einwohner im Landkreis Schwäbisch Hall

Stimpfach liegt rund zehn Kilometer südlich von Crailsheim im Jagsttal, dort wo der Landkreis Schwäbisch Hall an den Ostalbkreis grenzt. Die Gemeinde entstand aus den früher selbstständigen Orten Stimpfach, Rechenberg und Weipertshofen und umfasst heute rund zwei Dutzend Siedlungen, darunter Hörbühl, Randenweiler, Siglershofen, Gerbertshofen und Steinbach am Wald. Eine Besonderheit ist die Exklave Sixenmühle. Auf gut 33 Quadratkilometern leben rund 3.000 Menschen, die Höhen reichen von etwa 407 bis 519 Meter. Die B290 durchzieht das Gemeindegebiet als Hauptachse zwischen Crailsheim und Ellwangen. Der Goldbach mündet an der Kläranlage von Osten in die Jagst.

Für die Einwohnerzahl hat Stimpfach ungewöhnlich viel Industrie. Rund 1.100 Arbeitsplätze gibt es am Ort, das ist mehr als ein Drittel der Einwohnerzahl. Die Gebrüder Schneider Fensterfabrik fertigt hier Fenster und Fassaden für Bauvorhaben weit über die Region hinaus, das Unternehmen beschäftigt insgesamt mehrere hundert Menschen. Hosta stellt in Stimpfach Schokoladenspezialitäten her, Köhnlein Türen produziert Innentüren. Dazu kommen Handwerk, Landwirtschaft und Dienstleister. Der Ort ist damit ein Einpendlerziel, gerade aus Richtung Crailsheim, Fichtenau, Jagstzell und Ellwangen. Bis zur A6 sind es rund vierzehn, bis zur A7 rund siebzehn Kilometer.

Montagerisiko im Fassadenbau

Fenster und Fassadenelemente werden auf fremden Baustellen eingebaut, oft in großer Höhe und in engem Terminplan. Schäden am Bauwerk, an bereits eingebauten Gewerken und Folgekosten aus Bauverzögerungen übersteigen den Auftragswert schnell deutlich. Muss nach einem Wassereintritt Estrich und Innenausbau zurückgebaut werden, liegt der Schaden rasch bei rund 40.000 Euro, bei Vertragsstrafen aus Bauverzug auch darüber. Die Haftpflicht muss Tätigkeiten an fremden Sachen und Montage ausdrücklich einschließen.

Brandgefahr in der Holzverarbeitung

Bei der Türen- und Fensterfertigung fallen Späne und Stäube an, dazu kommen Lackier- und Trocknungsprozesse. Ein Brand breitet sich in solchen Betrieben schnell aus und zerstört neben Maschinen auch Halbfertigware. Eine Beschichtungs- oder Pressanlage kostet in der Wiederbeschaffung schnell rund 400.000 Euro und hat Lieferzeiten von rund neun Monaten. Neben Sachschutz und Absaugtechnik ist die Betriebsunterbrechung mit ausreichend langer Haftzeit entscheidend.

Rückruf und Hygiene in der Lebensmittelproduktion

In der Süßwarenherstellung genügt ein Fremdkörper oder eine falsche Allergenkennzeichnung, um eine ganze Charge zurückrufen zu müssen. Die Kosten für Rückruf, Vernichtung und Ersatz liegen weit über dem Warenwert, bei einer Charge im Lebensmitteleinzelhandel sind rund 150.000 Euro schnell erreicht. Eine Rückrufkostendeckung gehört deshalb zur Grundausstattung solcher Betriebe.

Schwerverkehr und Wildwechsel auf der B290

Die B290 verbindet Crailsheim mit Ellwangen und trägt viel Lkw-Verkehr. Beim Abbiegen zu den Weilern und beim Einfahren aus Betriebszufahrten kommt es regelmäßig zu Unfällen. Auf den Abschnitten Richtung Steinbach am Wald und Fichtenau kommt starker Wildwechsel dazu, ein Zusammenstoß mit Rehwild kostet am Mittelklassewagen rund 3.500 Euro.

Leistungen

Die fünf Durchführungswege und was sie unterscheidet

Das Betriebsrentengesetz kennt fünf Wege, eine Zusage zu erfüllen. Sie unterscheiden sich darin, wer die Leistung erbringt, wie sie in Ihrer Bilanz auftaucht und wie viel Verwaltung entsteht. Für die meisten mittelständischen Betriebe ist die Direktversicherung der richtige Weg: bilanzneutral, wenig Aufwand, klar geregelt. Bei höheren Versorgungen oder bei der Geschäftsführung kommen andere Wege ins Spiel, allein weil die steuerfreien Höchstbeträge nach Paragraf 3 Nr. 63 EStG bei 8.112 Euro im Jahr enden. Wir gehen die Wege mit Ihnen durch und entscheiden nicht nach Gewohnheit, sondern nach Beteiligungsstruktur, Bilanz und Versorgungshöhe.

Das ist abgesichert

  • Direktversicherung: Sie sind Versicherungsnehmer, der Mitarbeitende ist versicherte Person und bezugsberechtigt, die Bilanz bleibt unberührt
  • Pensionskasse: rechtlich selbstständige Versorgungseinrichtung, häufig Grundlage tariflicher Versorgungswerke in Industrie und Handwerk
  • Pensionsfonds: größere Anlagefreiheit in Aktien, deshalb der übliche Weg für die Auslagerung bestehender Pensionszusagen aus der Bilanz
  • Unterstützungskasse: keine betragsmäßige Begrenzung durch Paragraf 3 Nr. 63 EStG, deshalb der Weg für Versorgungsbeiträge oberhalb von 8.112 Euro im Jahr
  • Direktzusage: Sie sagen die Leistung unmittelbar zu und bilden dafür eine Rückstellung nach Paragraf 6a EStG in Ihrer Bilanz
  • Absicherung von Invalidität über eine eingeschlossene Berufsunfähigkeitsrente oder mindestens eine Beitragsbefreiung
  • Hinterbliebenenleistung für Ehepartner, Lebensgefährten und Kinder nach den Vorgaben des Betriebsrentengesetzes
  • Arbeitgeberzuschuss von mindestens 15 Prozent auf umgewandeltes Entgelt, soweit Sie dadurch Sozialversicherungsbeiträge einsparen
  • Versorgungsordnung, Zusagedokumente und Nachträge als Grundlage für Lohnbuchhaltung, Betriebsprüfung und Streitfall

Das ist nicht abgesichert

  • Beiträge oberhalb von 8.112 Euro im Jahr sind über Paragraf 3 Nr. 63 EStG nicht mehr steuerfrei, dafür braucht es einen anderen Durchführungsweg
  • Zwischen 4.056 und 8.112 Euro besteht Steuerfreiheit, aber keine Sozialversicherungsfreiheit, diese Grenze wird in Lohnabrechnungen regelmäßig verwechselt
  • Die Einstandspflicht des Arbeitgebers entfällt nicht dadurch, dass ein Versorgungsträger eingeschaltet wird
  • Rein private Verträge Ihrer Mitarbeitenden fallen nicht unter die betriebliche Altersvorsorge, auch wenn Sie sich mit einem Zuschuss beteiligen
  • Eine mündliche Zusage ohne schriftliche Grundlage lässt sich nach fünfzehn Jahren nicht mehr nachweisen und führt regelmäßig zu Streit
  • Zusagen an einzelne Personen ohne sachliche Begründung sind über den Gleichbehandlungsgrundsatz angreifbar und lösen Ansprüche der übrigen Belegschaft aus
  • Erdiente und unverfallbare Anwartschaften lassen sich praktisch nicht mehr kürzen, auch nicht in wirtschaftlich schwierigen Jahren
Ausbaustufen

Modelle, mit denen Betriebe in der Region arbeiten

Drei Ausbaustufen, die sich in der Praxis bewährt haben. Sie lassen sich kombinieren und schrittweise erweitern, ohne dass bestehende Zusagen angetastet werden müssen.

Pflichtmodell

Für Betriebe bis etwa 30 Beschäftigte, die den gesetzlichen Rahmen sauber erfüllen wollen

  • Entgeltumwandlung über eine Direktversicherung als einheitlichen Weg für alle Neuzugänge
  • Gesetzlicher Arbeitgeberzuschuss von 15 Prozent korrekt berechnet und im Vertrag abgebildet
  • Ausschöpfung der Steuerfreiheit nach Paragraf 3 Nr. 63 EStG bis 8.112 Euro im Jahr
  • Schriftliche Versorgungsordnung mit klaren Teilnahmeregeln und Widerrufsvorbehalten
  • Ablauf für Eintritt, Austritt, Elternzeit und lange Krankheit schriftlich definiert
  • Bestandsaufnahme aller vorhandenen Verträge, auch der mitgebrachten
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Am häufigsten gewählt

Arbeitgebermodell

Der Standard für Betriebe ab 30 Beschäftigten im Wettbewerb um Fachkräfte

  • Arbeitgeberfinanzierter Grundbaustein für alle, üblich sind 25 bis 100 Euro je Kopf und Monat
  • Matching-Modell: Sie erhöhen den Zuschuss, wenn der Mitarbeitende selbst umwandelt
  • Staffelung nach Betriebszugehörigkeit als Bindungsinstrument, etwa ab dem dritten und ab dem zehnten Jahr
  • Einschluss von Berufsunfähigkeit und Hinterbliebenenleistung in die Zusage
  • Beratungstermine für die Belegschaft im Betrieb, auch in Früh- und Spätschicht
  • Digitale Verwaltung und eine einheitliche Beitragsliste für die Lohnbuchhaltung
  • Jährlicher Bestandscheck vor der Betriebsprüfung
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Kombimodell

Für Führungskräfte, Geschäftsführung und Versorgungen über 8.112 Euro im Jahr

  • Direktversicherung bis zur steuerlichen Grenze, darüber Unterstützungskasse ohne Betragsbegrenzung
  • Eigene Versorgungsstufe für Führungskräfte und Geschäftsführung
  • Prüfung von Erdienbarkeit und Angemessenheit bei Zusagen an Gesellschafter-Geschäftsführer
  • Abstimmung mit Steuerberater und Wirtschaftsprüfer vor jeder Unterschrift
  • Anbindung an ein tarifliches Versorgungswerk, wo ein Tarifvertrag gilt
  • Konzept für die spätere Auslagerung bestehender Pensionszusagen aus der Bilanz
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Welche Bausteine in Stimpfach sinnvoll sind, klären wir im Gespräch. Maßgeblich sind die jeweiligen Versicherungsbedingungen.

Aus der Praxis

Aus der Praxis

Drei Situationen, wie sie uns in Betrieben der Region regelmäßig begegnen.

Vergessener Arbeitgeberzuschuss

Ein Zerspanungsbetrieb bei Ilshofen mit 34 Mitarbeitenden hatte die Entgeltumwandlung seit Jahren laufen, den gesetzlichen Zuschuss von 15 Prozent aber nur bei Neuverträgen berücksichtigt. Bei einer Prüfung wurden die Altzusagen ab 2022 nachgefordert. Ohne Korrektur wäre die Forderung mit jedem weiteren Jahr gewachsen, und die Ansprüche der Mitarbeitenden wären zusätzlich arbeitsrechtlich durchsetzbar geblieben. Wir haben den Bestand aufgearbeitet, Nachträge erstellt und die Beitragslisten umgestellt.

circa 11.000 Euro Nachzahlung

Zwölf Gesellschaften, ein Ordner

Ein Logistikunternehmen aus Crailsheim verwaltete Verträge bei zwölf Anbietern, entstanden über Jahre durch mitgebrachte Verträge. Jede Änderung kostete die Personalabteilung Stunden. Wir haben die Bestände gesichtet, neue Zusagen auf einen Weg gebündelt und eine Versorgungsordnung erstellt. Ohne diesen Schritt wäre der Aufwand mit jeder Einstellung weiter gestiegen. Der Verwaltungsaufwand ging nach Einschätzung der Personalleitung um mehr als die Hälfte zurück.

rund 40 Arbeitsstunden im Jahr gespart

Zusage als Argument in der Einstellung

Ein Familienbetrieb aus der Verpackungstechnik in Schwäbisch Hall suchte über sieben Monate einen Elektroniker. Wir haben einen arbeitgeberfinanzierten Grundbaustein für alle Mitarbeitenden eingeführt, ergänzt um ein Matching bei eigener Umwandlung. Die Stelle wurde im zweiten Anlauf besetzt, und zwei langjährige Mitarbeitende haben ihre eigene Umwandlung daraufhin erhöht. Sieben Monate Vakanz kosten in dieser Position ein Vielfaches des Jahresbeitrags.

circa 600 Euro jährlicher Arbeitgeberbeitrag je Kopf
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Was wir in Stimpfach sonst noch absichern

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Für Privatkunden in Stimpfach

Häufige Fragen

Fragen zu Betriebliche Altersvorsorge in Stimpfach

Was kostet betriebliche Altersvorsorge den Arbeitgeber?
Die Entgeltumwandlung selbst kostet Sie nichts, der Beitrag kommt aus dem Bruttoentgelt. Ihr Aufwand ist der Pflichtzuschuss von 15 Prozent, der sich meist aus der eingesparten Sozialversicherung finanziert. Bei 200 Euro Umwandlung sparen Sie unterhalb der Beitragsbemessungsgrenzen rund 40 Euro Arbeitgeberanteil und geben 30 Euro weiter. Ein freiwilliger Grundbaustein von 50 Euro je Kopf und Monat kostet bei 40 Mitarbeitenden 24.000 Euro im Jahr.
Ist betriebliche Altersvorsorge Pflicht für den Arbeitgeber?
Sie müssen kein eigenes Modell finanzieren, aber jeder Beschäftigte hat nach Paragraf 1a BetrAVG einen Anspruch auf Entgeltumwandlung. Verlangt jemand das, können Sie es nicht ablehnen. Pflicht ist außerdem der Zuschuss von mindestens 15 Prozent. Sie dürfen allerdings bestimmen, über welchen Durchführungsweg und über welchen Anbieter die Umwandlung läuft. Genau das sollten Sie nutzen, sonst sammeln sich Verträge unterschiedlichster Herkunft an.
Wie hoch ist der gesetzliche Arbeitgeberzuschuss zur bAV?
Mindestens 15 Prozent des umgewandelten Entgelts, soweit Sie durch die Umwandlung Sozialversicherungsbeiträge einsparen. Für Zusagen ab 2019 gilt das sofort, für alle davor abgeschlossenen Vereinbarungen seit 2022. Der Zuschuss muss tatsächlich in den Vertrag fließen und in der Lohnabrechnung nachvollziehbar sein. Eine pauschale Regelung ohne Umsetzung im Vertrag ist eine der häufigsten Fehlerquellen bei Betriebsprüfungen.
Wie viel kann man 2026 steuerfrei in die bAV einzahlen?
Nach Paragraf 3 Nr. 63 EStG bis 8 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze der allgemeinen Rentenversicherung. Die liegt 2026 bei 101.400 Euro im Jahr, steuerfrei sind also 8.112 Euro im Jahr oder 676 Euro im Monat. Sozialversicherungsfrei sind davon 4 Prozent, also 4.056 Euro im Jahr oder 338 Euro im Monat. Die Grenzen gelten für Direktversicherung, Pensionskasse und Pensionsfonds zusammen und ändern sich jährlich.
Was zahlt die betriebliche Altersvorsorge nicht?
Sie ersetzt keine Berufsunfähigkeitsversicherung, sofern dieser Baustein nicht ausdrücklich eingeschlossen ist, und sie deckt keine Pflegekosten. Beiträge oberhalb von 8.112 Euro im Jahr sind über Paragraf 3 Nr. 63 EStG nicht mehr steuerfrei. Zwischen 4.056 und 8.112 Euro besteht Steuerfreiheit, aber keine Beitragsfreiheit in der Sozialversicherung. Und die Einstandspflicht des Arbeitgebers nimmt Ihnen kein Versorgungsträger ab.
Was bedeutet nachgelagerte Besteuerung bei der Betriebsrente?
Beiträge bleiben in der Ansparphase innerhalb der Grenzen steuerfrei, dafür ist die spätere Betriebsrente voll steuerpflichtig. Zusätzlich fallen Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung an. In der Krankenversicherung gibt es dafür 2026 einen Freibetrag von 197,75 Euro im Monat, nur der darüber liegende Teil ist beitragspflichtig. In der Pflegeversicherung wirkt derselbe Betrag als Freigrenze, dort ist oberhalb davon die gesamte Betriebsrente beitragspflichtig.
Hafte ich als Arbeitgeber für die zugesagte Betriebsrente?
Ja. Die Einstandspflicht nach Paragraf 1 Absatz 1 Satz 3 BetrAVG bedeutet, dass Sie für die Erfüllung der Zusage einstehen, auch wenn ein Versicherer oder eine Pensionskasse dazwischensteht. Diese Haftung lässt sich nicht abbedingen. Begrenzen können Sie das Risiko über die Zusageart und die Wahl eines soliden Versorgungsträgers. Bei einer beitragsorientierten Leistungszusage ist der Umfang von vornherein klar umrissen.
Kommen Sie auch nach Stimpfach?
Ja. Vom Büro in Crailsheim sind es über die B290 rund 15 Minuten, in die Weiler wie Hörbühl, Siglershofen oder Gerbertshofen wenige Minuten mehr. Bei gewerblichen Themen kommen wir grundsätzlich in den Betrieb, weil sich Fertigung, Lager und Anlagen anders nicht seriös bewerten lassen. Terminvereinbarung unter 0791 94093050.
Wer ist bei Ihnen für Stimpfach zuständig?
Für Firmenkunden Sebastian Hopf, für die Sachversicherung im Firmenbereich Oliver Hartmann, für Gesundheit und Vorsorge Dario Caeiro. Bei größeren Betrieben ziehen wir Udo Schor als Unternehmensberater dazu. Sie haben also einen festen Ansprechpartner und nicht jedes Mal einen anderen.
Unser Betrieb montiert bundesweit. Reicht eine normale Betriebshaftpflicht?
In der Regel nicht. Entscheidend sind der Einschluss von Tätigkeiten an fremden Sachen, die Deckung für Montage und Bearbeitung sowie ausreichende Summen für Folgeschäden am Bauwerk. Muss nach einem Wassereintritt der Innenausbau zurückgebaut werden, sind rund 40.000 Euro schnell erreicht. Auch der räumliche Geltungsbereich und die Gewährleistungsfristen müssen passen.
Brauche ich in Stimpfach Elementarschutz?
In den Talrandlagen an der Jagst und am Goldbach auf jeden Fall, aber auch auf den Höhen. Bei Starkregen läuft Wasser von den Feldern in die Ortslagen, und ohne Rückstauschutz kommt es über die Kanalisation in den Keller. Ein ausgeräumter und getrockneter Kellerraum kostet schnell rund 15.000 Euro, mit Heizung und Elektrik deutlich mehr.
Wo melde ich in Stimpfach einen Schaden?
Direkt bei uns unter 0791 94093050 oder per Mail an caeiro.hartmann@allianz.de, rund um die Uhr zusätzlich über den Allianz Schaden-Direktruf 0800 11 22 33 44. Bei größeren Betriebsschäden, etwa nach Brand oder Wassereintritt in der Fertigung, kommen wir in den Betrieb und begleiten die Aufnahme mit dem Regulierer.
Beratung vor Ort

So läuft ein Termin in Stimpfach

Vom Büro in der Beethovenstraße 48 in Crailsheim sind es über die B290 rund 15 Minuten nach Stimpfach, in die Weiler wie Randenweiler oder Gerbertshofen ein paar Minuten mehr. Für Firmenkunden ist Sebastian Hopf zuständig, für Sachversicherung im Firmenbereich Oliver Hartmann, für Gesundheit und Vorsorge Dario Caeiro. Bei Betrieben kommen wir in die Fertigung, weil sich Maschinen, Lager und Absauganlagen anders nicht seriös bewerten lassen. Ein erster Termin dauert rund eine Stunde, Unterlagen genügen in Kopie.

Betriebliche Altersvorsorge in Stimpfach: reden wir darüber

Ein Termin, eine ehrliche Einschätzung, ein Vorschlag der passt. Von Crailsheim aus sind wir schnell bei Ihnen in Stimpfach, im Büro, im Betrieb oder bei Ihnen zu Hause.

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