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Frankenhardt, Landkreis Schwäbisch Hall

Betriebliche Altersvorsorge in Frankenhardt

Für Betriebliche Altersvorsorge in Frankenhardt beraten wir aus dem Büro in Crailsheim heraus. Wir kennen die Betriebe, die Wege und die Themen, die hier immer wieder aufkommen.

EntgeltumwandlungBeratung in FrankenhardtAntwort in einem Werktag

Was in Frankenhardt tatsächlich zählt

Lange Pendelwege auf LandstraßenVon Frankenhardt aus führen die Wege nach Crailsheim, Ellwangen oder Schwäbisch Hall über kurvige Landstraßen durch Wald und Täler.
Hochwasser an Jagst und SpeltachIn den Talrandlagen können Jagst und Speltach nach Dauerregen oder Schneeschmelze über die Ufer treten.
Photovoltaik auf großen DachflächenScheunen und Ställe bieten viel Fläche, entsprechend viele Anlagen sind installiert.
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2 StandorteSchwäbisch Hall und Crailsheim
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Betriebliche Altersvorsorge in Frankenhardt

Von rund 2.200 erwerbstätigen Frankenhardtern arbeiten die meisten auswärts, in Crailsheim, Satteldorf, Ellwangen oder Schwäbisch Hall, und bringen aus jeder Anstellung eine Zusage mit. Bei einem Wechsel entscheidet sich binnen weniger Monate, ob ein Vertrag mitgenommen oder beitragsfrei gestellt wird, und beitragsfrei bedeutet bei rund fünfzehn Jahren Restlaufzeit oft ein Drittel weniger Leistung. Wir prüfen Zuschuss, Kosten und Übertragungswert vor dieser Entscheidung.

Vor Ort

Worum es in Frankenhardt bei diesem Thema geht

Weil in Frankenhardt nur wenige hundert Arbeitsplätze am Ort bestehen, arbeiten die meisten Erwerbstätigen auswärts und bringen Betriebsrenten aus verschiedenen Anstellungen mit. Wird ein Vertrag beim Wechsel beitragsfrei gestellt, kostet das bei rund fünfzehn Jahren Restlaufzeit oft ein Drittel der Leistung. Wir bringen die Zusagen in eine Übersicht, prüfen Arbeitgeberzuschuss, Kosten und Übertragungswert und entscheiden mit Ihnen vor dem Wechsel, nicht danach.

Die zweite Gruppe sind Landwirte und Selbstständige. Die landwirtschaftliche Alterskasse ist eine Teilsicherung, und der Betrieb wird erst dann zur Altersvorsorge, wenn er verpachtet oder übergeben ist. Wir betrachten Altenteil, Versorgung des Ehepartners und Absicherung der Arbeitskraft zusammen und setzen für alle, die mit Tieren, Maschinen und auf Dächern arbeiten, eine Invaliditätssumme von rund 300.000 Euro mit Progression an, weil kleine Summen bei dauerhaftem Schaden nichts ausrichten.

Wenn Ihnen ein Termin bei sich lieber ist, kommen wir zu Ihnen. Vom Büro in der Beethovenstraße 48 in Crailsheim sind es über Onolzheim und Gründelhardt rund 20 Minuten.

Der Ort

Frankenhardt, rund 5.000 Einwohner im Landkreis Schwäbisch Hall

Frankenhardt liegt im Südwesten des Crailsheimer Umlands, dort wo die Hohenloher Ebene in die Schwäbisch Fränkischen Waldberge und die Frankenhöhe übergeht. Die Gemeinde entstand aus Gründelhardt, Honhardt und Oberspeltach und besteht heute aus fast vierzig Dörfern, Weilern, Höfen und Häusern. Rund 5.000 Menschen leben hier auf weit verteilten Ortslagen. Durch das Gemeindegebiet fließt die Jagst, dazu kommen die Speltach und im Süden die Schenkenseen, die als Naherholungsgebiet genutzt werden. Wahrzeichen ist das Wasserschloss Honhardt. Anders als in vielen Nachbargemeinden gibt es keinen dominierenden Hauptort, sondern drei etwa gleich gewichtige Zentren mit eigenen Vereinen und Einrichtungen.

Frankenhardt ist ein Wohnort mit starker Auspendlerbewegung. Von rund 2.200 erwerbstätigen Einwohnern findet nur ein kleiner Teil Arbeit am Ort, die meisten fahren nach Crailsheim, Ellwangen, Schwäbisch Hall oder ins Gewerbegebiet von Satteldorf. Wirtschaftlich tragen Handwerk, Bau, Handel, Dienstleistungen und vor allem die Landwirtschaft. Rund achtzig landwirtschaftliche Betriebe bewirtschaften die Flächen zwischen den Weilern, mit Ackerbau, Milchvieh, Rindermast und zunehmend erneuerbaren Energien als zweitem Standbein. Der Dienstleistungsbereich hat in den vergangenen Jahren deutlich zugelegt. Gewerbeflächen sind vergleichsweise günstig, die Gemeinde wirbt aktiv um kleinere Betriebe.

Lange Pendelwege auf Landstraßen

Von Frankenhardt aus führen die Wege nach Crailsheim, Ellwangen oder Schwäbisch Hall über kurvige Landstraßen durch Wald und Täler. Wildwechsel, Nässe und im Winter Glätte kommen zusammen, ein Wildunfall kostet an einem Mittelklassewagen rund 3.500 Euro. Neben der Kaskofrage lohnt hier eine private Unfallversicherung, weil der Arbeitsweg nur bei direkter Strecke gesetzlich geschützt ist.

Hochwasser an Jagst und Speltach

In den Talrandlagen können Jagst und Speltach nach Dauerregen oder Schneeschmelze über die Ufer treten. Betroffen sind vor allem Nebengebäude, Keller und tief liegende Betriebsflächen, und ein ausgeräumter und getrockneter Keller kostet rund 15.000 Euro. Diese Schäden sind nur mit eingeschlossenen Elementargefahren versichert, sonst bleibt der Eigentümer darauf sitzen.

Photovoltaik auf großen Dachflächen

Scheunen und Ställe bieten viel Fläche, entsprechend viele Anlagen sind installiert. Hagel, Sturm und Schäden an der Elektrik führen nicht nur zu Reparaturkosten, sondern zu Einnahmeausfall über Monate, bei einer Anlage mit 100 Kilowatt schnell rund 1.000 Euro im Monat. Die Anlage gehört ausdrücklich in den Vertrag, samt Ertragsausfall und Schutz vor Überspannung.

Gemischte Nutzung von Hofgebäuden

Wohnen, Werkstatt, Stall und Lager liegen oft im selben Gebäude. Private Verträge decken betriebliche Teile nicht, betriebliche Verträge decken den Hausrat nicht. Ohne saubere Abgrenzung streiten im Schadenfall zwei Versicherer über die Zuständigkeit, während eine Forderung von rund 100.000 Euro im Raum steht.

Leistungen

Die fünf Durchführungswege und was sie unterscheidet

Das Betriebsrentengesetz kennt fünf Wege, eine Zusage zu erfüllen. Sie unterscheiden sich darin, wer die Leistung erbringt, wie sie in Ihrer Bilanz auftaucht und wie viel Verwaltung entsteht. Für die meisten mittelständischen Betriebe ist die Direktversicherung der richtige Weg: bilanzneutral, wenig Aufwand, klar geregelt. Bei höheren Versorgungen oder bei der Geschäftsführung kommen andere Wege ins Spiel, allein weil die steuerfreien Höchstbeträge nach Paragraf 3 Nr. 63 EStG bei 8.112 Euro im Jahr enden. Wir gehen die Wege mit Ihnen durch und entscheiden nicht nach Gewohnheit, sondern nach Beteiligungsstruktur, Bilanz und Versorgungshöhe.

Das ist abgesichert

  • Direktversicherung: Sie sind Versicherungsnehmer, der Mitarbeitende ist versicherte Person und bezugsberechtigt, die Bilanz bleibt unberührt
  • Pensionskasse: rechtlich selbstständige Versorgungseinrichtung, häufig Grundlage tariflicher Versorgungswerke in Industrie und Handwerk
  • Pensionsfonds: größere Anlagefreiheit in Aktien, deshalb der übliche Weg für die Auslagerung bestehender Pensionszusagen aus der Bilanz
  • Unterstützungskasse: keine betragsmäßige Begrenzung durch Paragraf 3 Nr. 63 EStG, deshalb der Weg für Versorgungsbeiträge oberhalb von 8.112 Euro im Jahr
  • Direktzusage: Sie sagen die Leistung unmittelbar zu und bilden dafür eine Rückstellung nach Paragraf 6a EStG in Ihrer Bilanz
  • Absicherung von Invalidität über eine eingeschlossene Berufsunfähigkeitsrente oder mindestens eine Beitragsbefreiung
  • Hinterbliebenenleistung für Ehepartner, Lebensgefährten und Kinder nach den Vorgaben des Betriebsrentengesetzes
  • Arbeitgeberzuschuss von mindestens 15 Prozent auf umgewandeltes Entgelt, soweit Sie dadurch Sozialversicherungsbeiträge einsparen
  • Versorgungsordnung, Zusagedokumente und Nachträge als Grundlage für Lohnbuchhaltung, Betriebsprüfung und Streitfall

Das ist nicht abgesichert

  • Beiträge oberhalb von 8.112 Euro im Jahr sind über Paragraf 3 Nr. 63 EStG nicht mehr steuerfrei, dafür braucht es einen anderen Durchführungsweg
  • Zwischen 4.056 und 8.112 Euro besteht Steuerfreiheit, aber keine Sozialversicherungsfreiheit, diese Grenze wird in Lohnabrechnungen regelmäßig verwechselt
  • Die Einstandspflicht des Arbeitgebers entfällt nicht dadurch, dass ein Versorgungsträger eingeschaltet wird
  • Rein private Verträge Ihrer Mitarbeitenden fallen nicht unter die betriebliche Altersvorsorge, auch wenn Sie sich mit einem Zuschuss beteiligen
  • Eine mündliche Zusage ohne schriftliche Grundlage lässt sich nach fünfzehn Jahren nicht mehr nachweisen und führt regelmäßig zu Streit
  • Zusagen an einzelne Personen ohne sachliche Begründung sind über den Gleichbehandlungsgrundsatz angreifbar und lösen Ansprüche der übrigen Belegschaft aus
  • Erdiente und unverfallbare Anwartschaften lassen sich praktisch nicht mehr kürzen, auch nicht in wirtschaftlich schwierigen Jahren
Ausbaustufen

Modelle, mit denen Betriebe in der Region arbeiten

Drei Ausbaustufen, die sich in der Praxis bewährt haben. Sie lassen sich kombinieren und schrittweise erweitern, ohne dass bestehende Zusagen angetastet werden müssen.

Pflichtmodell

Für Betriebe bis etwa 30 Beschäftigte, die den gesetzlichen Rahmen sauber erfüllen wollen

  • Entgeltumwandlung über eine Direktversicherung als einheitlichen Weg für alle Neuzugänge
  • Gesetzlicher Arbeitgeberzuschuss von 15 Prozent korrekt berechnet und im Vertrag abgebildet
  • Ausschöpfung der Steuerfreiheit nach Paragraf 3 Nr. 63 EStG bis 8.112 Euro im Jahr
  • Schriftliche Versorgungsordnung mit klaren Teilnahmeregeln und Widerrufsvorbehalten
  • Ablauf für Eintritt, Austritt, Elternzeit und lange Krankheit schriftlich definiert
  • Bestandsaufnahme aller vorhandenen Verträge, auch der mitgebrachten
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Am häufigsten gewählt

Arbeitgebermodell

Der Standard für Betriebe ab 30 Beschäftigten im Wettbewerb um Fachkräfte

  • Arbeitgeberfinanzierter Grundbaustein für alle, üblich sind 25 bis 100 Euro je Kopf und Monat
  • Matching-Modell: Sie erhöhen den Zuschuss, wenn der Mitarbeitende selbst umwandelt
  • Staffelung nach Betriebszugehörigkeit als Bindungsinstrument, etwa ab dem dritten und ab dem zehnten Jahr
  • Einschluss von Berufsunfähigkeit und Hinterbliebenenleistung in die Zusage
  • Beratungstermine für die Belegschaft im Betrieb, auch in Früh- und Spätschicht
  • Digitale Verwaltung und eine einheitliche Beitragsliste für die Lohnbuchhaltung
  • Jährlicher Bestandscheck vor der Betriebsprüfung
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Kombimodell

Für Führungskräfte, Geschäftsführung und Versorgungen über 8.112 Euro im Jahr

  • Direktversicherung bis zur steuerlichen Grenze, darüber Unterstützungskasse ohne Betragsbegrenzung
  • Eigene Versorgungsstufe für Führungskräfte und Geschäftsführung
  • Prüfung von Erdienbarkeit und Angemessenheit bei Zusagen an Gesellschafter-Geschäftsführer
  • Abstimmung mit Steuerberater und Wirtschaftsprüfer vor jeder Unterschrift
  • Anbindung an ein tarifliches Versorgungswerk, wo ein Tarifvertrag gilt
  • Konzept für die spätere Auslagerung bestehender Pensionszusagen aus der Bilanz
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Welche Bausteine in Frankenhardt sinnvoll sind, klären wir im Gespräch. Maßgeblich sind die jeweiligen Versicherungsbedingungen.

Aus der Praxis

Aus der Praxis

Drei Situationen, wie sie uns in Betrieben der Region regelmäßig begegnen.

Vergessener Arbeitgeberzuschuss

Ein Zerspanungsbetrieb bei Ilshofen mit 34 Mitarbeitenden hatte die Entgeltumwandlung seit Jahren laufen, den gesetzlichen Zuschuss von 15 Prozent aber nur bei Neuverträgen berücksichtigt. Bei einer Prüfung wurden die Altzusagen ab 2022 nachgefordert. Ohne Korrektur wäre die Forderung mit jedem weiteren Jahr gewachsen, und die Ansprüche der Mitarbeitenden wären zusätzlich arbeitsrechtlich durchsetzbar geblieben. Wir haben den Bestand aufgearbeitet, Nachträge erstellt und die Beitragslisten umgestellt.

circa 11.000 Euro Nachzahlung

Zwölf Gesellschaften, ein Ordner

Ein Logistikunternehmen aus Crailsheim verwaltete Verträge bei zwölf Anbietern, entstanden über Jahre durch mitgebrachte Verträge. Jede Änderung kostete die Personalabteilung Stunden. Wir haben die Bestände gesichtet, neue Zusagen auf einen Weg gebündelt und eine Versorgungsordnung erstellt. Ohne diesen Schritt wäre der Aufwand mit jeder Einstellung weiter gestiegen. Der Verwaltungsaufwand ging nach Einschätzung der Personalleitung um mehr als die Hälfte zurück.

rund 40 Arbeitsstunden im Jahr gespart

Zusage als Argument in der Einstellung

Ein Familienbetrieb aus der Verpackungstechnik in Schwäbisch Hall suchte über sieben Monate einen Elektroniker. Wir haben einen arbeitgeberfinanzierten Grundbaustein für alle Mitarbeitenden eingeführt, ergänzt um ein Matching bei eigener Umwandlung. Die Stelle wurde im zweiten Anlauf besetzt, und zwei langjährige Mitarbeitende haben ihre eigene Umwandlung daraufhin erhöht. Sieben Monate Vakanz kosten in dieser Position ein Vielfaches des Jahresbeitrags.

circa 600 Euro jährlicher Arbeitgeberbeitrag je Kopf
Alle Sparten in Frankenhardt

Was wir in Frankenhardt sonst noch absichern

Alle Themen mit direktem Ortsbezug. Sie müssen nicht auf eine allgemeine Seite wechseln.

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Für Privatkunden in Frankenhardt

Häufige Fragen

Fragen zu Betriebliche Altersvorsorge in Frankenhardt

Was kostet betriebliche Altersvorsorge den Arbeitgeber?
Die Entgeltumwandlung selbst kostet Sie nichts, der Beitrag kommt aus dem Bruttoentgelt. Ihr Aufwand ist der Pflichtzuschuss von 15 Prozent, der sich meist aus der eingesparten Sozialversicherung finanziert. Bei 200 Euro Umwandlung sparen Sie unterhalb der Beitragsbemessungsgrenzen rund 40 Euro Arbeitgeberanteil und geben 30 Euro weiter. Ein freiwilliger Grundbaustein von 50 Euro je Kopf und Monat kostet bei 40 Mitarbeitenden 24.000 Euro im Jahr.
Ist betriebliche Altersvorsorge Pflicht für den Arbeitgeber?
Sie müssen kein eigenes Modell finanzieren, aber jeder Beschäftigte hat nach Paragraf 1a BetrAVG einen Anspruch auf Entgeltumwandlung. Verlangt jemand das, können Sie es nicht ablehnen. Pflicht ist außerdem der Zuschuss von mindestens 15 Prozent. Sie dürfen allerdings bestimmen, über welchen Durchführungsweg und über welchen Anbieter die Umwandlung läuft. Genau das sollten Sie nutzen, sonst sammeln sich Verträge unterschiedlichster Herkunft an.
Wie hoch ist der gesetzliche Arbeitgeberzuschuss zur bAV?
Mindestens 15 Prozent des umgewandelten Entgelts, soweit Sie durch die Umwandlung Sozialversicherungsbeiträge einsparen. Für Zusagen ab 2019 gilt das sofort, für alle davor abgeschlossenen Vereinbarungen seit 2022. Der Zuschuss muss tatsächlich in den Vertrag fließen und in der Lohnabrechnung nachvollziehbar sein. Eine pauschale Regelung ohne Umsetzung im Vertrag ist eine der häufigsten Fehlerquellen bei Betriebsprüfungen.
Wie viel kann man 2026 steuerfrei in die bAV einzahlen?
Nach Paragraf 3 Nr. 63 EStG bis 8 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze der allgemeinen Rentenversicherung. Die liegt 2026 bei 101.400 Euro im Jahr, steuerfrei sind also 8.112 Euro im Jahr oder 676 Euro im Monat. Sozialversicherungsfrei sind davon 4 Prozent, also 4.056 Euro im Jahr oder 338 Euro im Monat. Die Grenzen gelten für Direktversicherung, Pensionskasse und Pensionsfonds zusammen und ändern sich jährlich.
Was zahlt die betriebliche Altersvorsorge nicht?
Sie ersetzt keine Berufsunfähigkeitsversicherung, sofern dieser Baustein nicht ausdrücklich eingeschlossen ist, und sie deckt keine Pflegekosten. Beiträge oberhalb von 8.112 Euro im Jahr sind über Paragraf 3 Nr. 63 EStG nicht mehr steuerfrei. Zwischen 4.056 und 8.112 Euro besteht Steuerfreiheit, aber keine Beitragsfreiheit in der Sozialversicherung. Und die Einstandspflicht des Arbeitgebers nimmt Ihnen kein Versorgungsträger ab.
Was bedeutet nachgelagerte Besteuerung bei der Betriebsrente?
Beiträge bleiben in der Ansparphase innerhalb der Grenzen steuerfrei, dafür ist die spätere Betriebsrente voll steuerpflichtig. Zusätzlich fallen Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung an. In der Krankenversicherung gibt es dafür 2026 einen Freibetrag von 197,75 Euro im Monat, nur der darüber liegende Teil ist beitragspflichtig. In der Pflegeversicherung wirkt derselbe Betrag als Freigrenze, dort ist oberhalb davon die gesamte Betriebsrente beitragspflichtig.
Hafte ich als Arbeitgeber für die zugesagte Betriebsrente?
Ja. Die Einstandspflicht nach Paragraf 1 Absatz 1 Satz 3 BetrAVG bedeutet, dass Sie für die Erfüllung der Zusage einstehen, auch wenn ein Versicherer oder eine Pensionskasse dazwischensteht. Diese Haftung lässt sich nicht abbedingen. Begrenzen können Sie das Risiko über die Zusageart und die Wahl eines soliden Versorgungsträgers. Bei einer beitragsorientierten Leistungszusage ist der Umfang von vornherein klar umrissen.
Kommen Sie auch in die kleinen Weiler von Frankenhardt?
Ja. Wir sind es gewohnt, zu Höfen und Weilern zu fahren, und das ist bei Gebäuden, Maschinen und Tierbeständen auch nötig. Vom Büro in Crailsheim sind es je nach Ortsteil 20 bis 30 Minuten. Termine machen wir so, dass sie in Ihren Arbeitstag passen, gern auch am frühen Abend. Telefon 0791 94093050.
Ich pendle täglich nach Crailsheim. Ist mein Arbeitsweg abgesichert?
Gesetzlich nur auf dem direkten Weg zwischen Wohnung und Arbeitsstelle. Ein Umweg zum Einkaufen oder zum Kindergarten kann den Schutz unterbrechen, ebenso ein Unfall in der Freizeit. Bei den langen Landstraßenwegen von Frankenhardt aus ist eine private Unfallversicherung deshalb sinnvoll, weil sie rund um die Uhr gilt.
Wir haben eine große Photovoltaikanlage auf der Scheune. Ist die mitversichert?
Nicht automatisch. Viele Gebäudeversicherungen schließen Photovoltaik nur teilweise oder gar nicht ein. Wichtig sind drei Punkte: Sachschutz für Module und Wechselrichter, Schutz vor Überspannung nach Blitzeinschlag und Ertragsausfall für die Zeit der Reparatur. Wir prüfen Ihre Anlage anhand von Leistung, Baujahr und Montageart.
Brauche ich in Frankenhardt Elementarschutz?
In den Talrandlagen an Jagst und Speltach auf jeden Fall, denn beide treten nach Dauerregen und Schneeschmelze über die Ufer, und betroffen sind zuerst Nebengebäude, Keller und tief liegende Betriebsflächen. Auf den Höhen ist es der Starkregen, der von den Feldern kommt und oberflächlich auf die Hofstelle läuft. Ein ausgeräumter und getrockneter Keller kostet rund 15.000 Euro, ohne Elementarbaustein zahlt davon niemand. Wir prüfen Ihre Adresse in der Gefährdungseinstufung.
Wo melde ich in Frankenhardt einen Schaden?
Am schnellsten direkt bei uns unter 0791 94093050 oder per Mail an caeiro.hartmann@allianz.de. Wir nehmen den Schaden auf und bleiben Ihr Ansprechpartner, bis reguliert ist. Rund um die Uhr erreichbar ist der Allianz Schaden-Direktruf 0800 11 22 33 44, sinnvoll bei einem Wildunfall auf der Heimfahrt oder bei einem Sturmschaden am Wochenende. Bei Schäden an Hofgebäuden, Maschinen oder Tierbeständen kommen wir für die Aufnahme heraus, weil dort die Abgrenzung zwischen privatem und betrieblichem Vertrag über die Leistung entscheidet.
Beratung vor Ort

So läuft ein Termin in Frankenhardt

Vom Büro in der Beethovenstraße 48 in Crailsheim sind es über Onolzheim und Gründelhardt rund 20 Minuten, in die entlegeneren Weiler ein paar mehr. Wir sind es gewohnt, zu Höfen zu fahren, und bei Gebäuden, Maschinen und Tierbeständen ist das auch nötig. Für Hof, Gebäude und Betrieb ist Oliver Hartmann zuständig, für Gesundheit und Vorsorge Dario Caeiro. Am häufigsten geht es hier um die Abgrenzung privater und betrieblicher Verträge, um Photovoltaik auf Scheunendächern und um Elementarschutz an Jagst und Speltach.

Betriebliche Altersvorsorge in Frankenhardt: reden wir darüber

Ein Termin, eine ehrliche Einschätzung, ein Vorschlag der passt. Vom Büro in der Beethovenstraße 48 in Crailsheim sind es über Onolzheim und Gründelhardt rund 20 Minuten.

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