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Betriebliche Altersvorsorge in Vellberg
Betriebliche Altersvorsorge in Vellberg bekommen Sie bei uns nicht als Paket von der Stange. Wir gehen Ihre Lage durch, benennen die Risiken, die hier eine Rolle spielen, und bauen darauf auf.
Vellberg auf einen Blick
Ein Metallbetrieb im Gewerbegebiet Talheim-Ost konkurriert um Fachkräfte mit den großen Industrie- und Verwaltungsbetrieben in Schwäbisch Hall, also mit Arbeitgebern, für die eine ausgebaute betriebliche Altersversorgung selbstverständlich ist. Wer dagegenhalten will, braucht mehr als den Pflichtzuschuss von 15 Prozent. Ein arbeitgeberfinanzierter Baustein von rund 50 Euro im Monat je Beschäftigtem ist im Bewerbungsgespräch ein konkretes Argument und kostet weniger als eine Fehlbesetzung.
Worum es in Vellberg bei diesem Thema geht
Vellberg ist Wohn- und Pendlerstadt. Viele arbeiten in der Industrie, in der Finanzwirtschaft oder im Diak Klinikum in Schwäbisch Hall und haben dort Anwartschaften, oft mehrere aus verschiedenen Stationen, von denen regelmäßig eine vergessen wird. Bei einem mittleren Einkommen fehlen am Ende trotzdem häufig rund 700 Euro Monatsrente.
Wir rechnen das mit Ihren echten Zahlen und holen alte Anwartschaften mit dazu, bevor wir über einen neuen Vertrag sprechen. Am Ort selbst gibt es viele Selbstständige: Handwerker, Gastwirte, Vermieter von Ferienwohnungen, Landwirte in den Ortsteilen. Sie stehen in keinem Versorgungswerk, deshalb ist für sie die Absicherung der Arbeitskraft der wichtigste Vertrag, ergänzt um eine private Unfallversicherung, die auch bei Eigenleistung am alten Haus greift. Für Inhaber prüfen wir zusätzlich eine Versorgungszusage der eigenen GmbH.
Wenn Ihnen ein Termin bei sich lieber ist, kommen wir zu Ihnen. Vom Büro in der Weilerwiese sind es rund fünfzehn Minuten über die Landstraße durch das Bühlertal. Für Termine kommen wir gerne nach Vellberg oder nach Großaltdorf.
Vellberg, rund 4.700 Einwohner im Landkreis Schwäbisch Hall
Vellberg ist eine der besterhaltenen kleinen Städte in Hohenlohe. Der Ortskern liegt auf einem Sporn über der Bühler, umschlossen von einer noch weitgehend vollständigen Stadtmauer mit Türmen, Toren und einem Graben, in dem heute das Heimatmuseum untergebracht ist. Fachwerkhäuser stehen dicht an dicht, das Schloss über dem Tal gehört zum Bild. Rund 4.700 Menschen leben in der Stadt und ihren Ortsteilen, darunter Großaltdorf, Talheim, Eschenau, Kleinaltdorf, Lorenzenzimmern und die Stöckenburg mit ihrer alten Kirche. Vellberg ist staatlich anerkannter Erholungsort, das Weinbrunnenfest im Juli und der Christkindlesmarkt im Dezember ziehen Besucher von weit her an.
Wirtschaftlich ist Vellberg zweigeteilt. Der historische Kern lebt von Tourismus, Gastronomie, Handwerk und Dienstleistung, während sich das produzierende Gewerbe im Industrie- und Gewerbegebiet zwischen Talheim und Großaltdorf konzentriert, das inzwischen mit dem Bereich Talheim-Ost erweitert wurde. Dort sitzen Metallverarbeitung, Handwerksbetriebe, Baugewerbe und Zulieferer. Landwirtschaft ist in den Ortsteilen weiterhin präsent. Ein großer Teil der Berufstätigen pendelt nach Schwäbisch Hall in die großen Industrie- und Verwaltungsbetriebe, andere fahren über die A6 nach Crailsheim oder Ilshofen. Die weiterführende Schule besuchen die Kinder überwiegend im Schulverbund in Ilshofen, die Grundschule bleibt im Ort. Das Vereinsleben ist für die Größe der Stadt bemerkenswert dicht.
Diese vier Punkte beschreiben die allgemeine Risikolage in Vellberg, nicht nur das Thema dieser Seite.
Denkmalgeschützte Bausubstanz
In der Vellberger Altstadt gelten Auflagen zur historischen Wiederherstellung. Nach einem Brand oder Wasserschaden verlangt die Denkmalbehörde häufig originalgetreue Materialien und Handwerkstechniken. Allein ein originalgetreu ersetzter Dielenboden kostet rund 12.000 Euro, ein Dachstuhl in historischer Bauweise ein Vielfaches. Diese Mehrkosten müssen in der Gebäudeversicherung eingeschlossen sein, sonst bleibt eine erhebliche Lücke.
Brandüberschlag in der dichten Altstadt
Die Häuser im Ortskern stehen eng beieinander, teils mit gemeinsamen Wänden und Holzdachstühlen. Ein Feuer in einem Gebäude gefährdet sofort die Nachbarn, und bei Denkmalauflagen liegt ein übergreifender Schaden schnell bei rund 100.000 Euro. Für Eigentümer heißt das ausreichende Summen, und für die Haftpflicht die Frage, wer für übergreifende Schäden einsteht.
Hochwasser der Bühler
Die Bühler fließt unterhalb des Altstadtsporns durch das Tal. Nach Schneeschmelze und langem Regen steigt sie deutlich an und setzt Wiesen, Wege und tiefer liegende Gebäudeteile unter Wasser. Ein ausgeräumter und getrockneter Keller kostet rund 15.000 Euro. Für Grundstücke im Talgrund ist der Elementarbaustein deshalb unverzichtbar.
Landstraßen mit Wildwechsel
Die Verbindungen nach Schwäbisch Hall, Ilshofen und Frankenhardt führen an Waldrändern und über offene Feldflur. Rehwild quert regelmäßig, vor allem morgens, und ein Wildschaden kostet am Mittelklassewagen rund 3.500 Euro. Wer täglich pendelt, sollte eine Kaskodeckung haben, die Zusammenstöße mit Tieren aller Art einschließt, nicht nur mit Haarwild.
Die fünf Durchführungswege und was sie unterscheidet
Das Betriebsrentengesetz kennt fünf Wege, eine Zusage zu erfüllen. Sie unterscheiden sich darin, wer die Leistung erbringt, wie sie in Ihrer Bilanz auftaucht und wie viel Verwaltung entsteht. Für die meisten mittelständischen Betriebe ist die Direktversicherung der richtige Weg: bilanzneutral, wenig Aufwand, klar geregelt. Bei höheren Versorgungen oder bei der Geschäftsführung kommen andere Wege ins Spiel, allein weil die steuerfreien Höchstbeträge nach Paragraf 3 Nr. 63 EStG bei 8.112 Euro im Jahr enden. Wir gehen die Wege mit Ihnen durch und entscheiden nicht nach Gewohnheit, sondern nach Beteiligungsstruktur, Bilanz und Versorgungshöhe.
Das ist abgesichert
- Direktversicherung: Sie sind Versicherungsnehmer, der Mitarbeitende ist versicherte Person und bezugsberechtigt, die Bilanz bleibt unberührt
- Pensionskasse: rechtlich selbstständige Versorgungseinrichtung, häufig Grundlage tariflicher Versorgungswerke in Industrie und Handwerk
- Pensionsfonds: größere Anlagefreiheit in Aktien, deshalb der übliche Weg für die Auslagerung bestehender Pensionszusagen aus der Bilanz
- Unterstützungskasse: keine betragsmäßige Begrenzung durch Paragraf 3 Nr. 63 EStG, deshalb der Weg für Versorgungsbeiträge oberhalb von 8.112 Euro im Jahr
- Direktzusage: Sie sagen die Leistung unmittelbar zu und bilden dafür eine Rückstellung nach Paragraf 6a EStG in Ihrer Bilanz
- Absicherung von Invalidität über eine eingeschlossene Berufsunfähigkeitsrente oder mindestens eine Beitragsbefreiung
- Hinterbliebenenleistung für Ehepartner, Lebensgefährten und Kinder nach den Vorgaben des Betriebsrentengesetzes
- Arbeitgeberzuschuss von mindestens 15 Prozent auf umgewandeltes Entgelt, soweit Sie dadurch Sozialversicherungsbeiträge einsparen
- Versorgungsordnung, Zusagedokumente und Nachträge als Grundlage für Lohnbuchhaltung, Betriebsprüfung und Streitfall
Das ist nicht abgesichert
- Beiträge oberhalb von 8.112 Euro im Jahr sind über Paragraf 3 Nr. 63 EStG nicht mehr steuerfrei, dafür braucht es einen anderen Durchführungsweg
- Zwischen 4.056 und 8.112 Euro besteht Steuerfreiheit, aber keine Sozialversicherungsfreiheit, diese Grenze wird in Lohnabrechnungen regelmäßig verwechselt
- Die Einstandspflicht des Arbeitgebers entfällt nicht dadurch, dass ein Versorgungsträger eingeschaltet wird
- Rein private Verträge Ihrer Mitarbeitenden fallen nicht unter die betriebliche Altersvorsorge, auch wenn Sie sich mit einem Zuschuss beteiligen
- Eine mündliche Zusage ohne schriftliche Grundlage lässt sich nach fünfzehn Jahren nicht mehr nachweisen und führt regelmäßig zu Streit
- Zusagen an einzelne Personen ohne sachliche Begründung sind über den Gleichbehandlungsgrundsatz angreifbar und lösen Ansprüche der übrigen Belegschaft aus
- Erdiente und unverfallbare Anwartschaften lassen sich praktisch nicht mehr kürzen, auch nicht in wirtschaftlich schwierigen Jahren
Modelle, mit denen Betriebe in der Region arbeiten
Drei Ausbaustufen, die sich in der Praxis bewährt haben. Sie lassen sich kombinieren und schrittweise erweitern, ohne dass bestehende Zusagen angetastet werden müssen.
Pflichtmodell
Für Betriebe bis etwa 30 Beschäftigte, die den gesetzlichen Rahmen sauber erfüllen wollen
- Entgeltumwandlung über eine Direktversicherung als einheitlichen Weg für alle Neuzugänge
- Gesetzlicher Arbeitgeberzuschuss von 15 Prozent korrekt berechnet und im Vertrag abgebildet
- Ausschöpfung der Steuerfreiheit nach Paragraf 3 Nr. 63 EStG bis 8.112 Euro im Jahr
- Schriftliche Versorgungsordnung mit klaren Teilnahmeregeln und Widerrufsvorbehalten
- Ablauf für Eintritt, Austritt, Elternzeit und lange Krankheit schriftlich definiert
- Bestandsaufnahme aller vorhandenen Verträge, auch der mitgebrachten
Arbeitgebermodell
Der Standard für Betriebe ab 30 Beschäftigten im Wettbewerb um Fachkräfte
- Arbeitgeberfinanzierter Grundbaustein für alle, üblich sind 25 bis 100 Euro je Kopf und Monat
- Matching-Modell: Sie erhöhen den Zuschuss, wenn der Mitarbeitende selbst umwandelt
- Staffelung nach Betriebszugehörigkeit als Bindungsinstrument, etwa ab dem dritten und ab dem zehnten Jahr
- Einschluss von Berufsunfähigkeit und Hinterbliebenenleistung in die Zusage
- Beratungstermine für die Belegschaft im Betrieb, auch in Früh- und Spätschicht
- Digitale Verwaltung und eine einheitliche Beitragsliste für die Lohnbuchhaltung
- Jährlicher Bestandscheck vor der Betriebsprüfung
Kombimodell
Für Führungskräfte, Geschäftsführung und Versorgungen über 8.112 Euro im Jahr
- Direktversicherung bis zur steuerlichen Grenze, darüber Unterstützungskasse ohne Betragsbegrenzung
- Eigene Versorgungsstufe für Führungskräfte und Geschäftsführung
- Prüfung von Erdienbarkeit und Angemessenheit bei Zusagen an Gesellschafter-Geschäftsführer
- Abstimmung mit Steuerberater und Wirtschaftsprüfer vor jeder Unterschrift
- Anbindung an ein tarifliches Versorgungswerk, wo ein Tarifvertrag gilt
- Konzept für die spätere Auslagerung bestehender Pensionszusagen aus der Bilanz
Welche Bausteine in Vellberg sinnvoll sind, klären wir im Gespräch. Maßgeblich sind die jeweiligen Versicherungsbedingungen.
Aus der Praxis
Drei Situationen, wie sie uns in Betrieben der Region regelmäßig begegnen.
Vergessener Arbeitgeberzuschuss
Ein Zerspanungsbetrieb bei Ilshofen mit 34 Mitarbeitenden hatte die Entgeltumwandlung seit Jahren laufen, den gesetzlichen Zuschuss von 15 Prozent aber nur bei Neuverträgen berücksichtigt. Bei einer Prüfung wurden die Altzusagen ab 2022 nachgefordert. Ohne Korrektur wäre die Forderung mit jedem weiteren Jahr gewachsen, und die Ansprüche der Mitarbeitenden wären zusätzlich arbeitsrechtlich durchsetzbar geblieben. Wir haben den Bestand aufgearbeitet, Nachträge erstellt und die Beitragslisten umgestellt.
circa 11.000 Euro NachzahlungZwölf Gesellschaften, ein Ordner
Ein Logistikunternehmen aus Crailsheim verwaltete Verträge bei zwölf Anbietern, entstanden über Jahre durch mitgebrachte Verträge. Jede Änderung kostete die Personalabteilung Stunden. Wir haben die Bestände gesichtet, neue Zusagen auf einen Weg gebündelt und eine Versorgungsordnung erstellt. Ohne diesen Schritt wäre der Aufwand mit jeder Einstellung weiter gestiegen. Der Verwaltungsaufwand ging nach Einschätzung der Personalleitung um mehr als die Hälfte zurück.
rund 40 Arbeitsstunden im Jahr gespartZusage als Argument in der Einstellung
Ein Familienbetrieb aus der Verpackungstechnik in Schwäbisch Hall suchte über sieben Monate einen Elektroniker. Wir haben einen arbeitgeberfinanzierten Grundbaustein für alle Mitarbeitenden eingeführt, ergänzt um ein Matching bei eigener Umwandlung. Die Stelle wurde im zweiten Anlauf besetzt, und zwei langjährige Mitarbeitende haben ihre eigene Umwandlung daraufhin erhöht. Sieben Monate Vakanz kosten in dieser Position ein Vielfaches des Jahresbeitrags.
circa 600 Euro jährlicher Arbeitgeberbeitrag je KopfWas wir in Vellberg sonst noch absichern
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Fragen zu Betriebliche Altersvorsorge in Vellberg
Was kostet betriebliche Altersvorsorge den Arbeitgeber?
Ist betriebliche Altersvorsorge Pflicht für den Arbeitgeber?
Wie hoch ist der gesetzliche Arbeitgeberzuschuss zur bAV?
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So läuft ein Termin in Vellberg
Vom Büro in der Weilerwiese 3 in Schwäbisch Hall sind es rund fünfzehn Minuten über die Landstraße durch das Bühlertal, nach Großaltdorf und Talheim etwa gleich lang. Für die Sachversicherung ist Oliver Hartmann zuständig, für Gesundheit und Vorsorge Dario Caeiro, für Firmenkunden Sebastian Hopf. In Vellberg geht es fast immer um zwei Dinge: die richtige Summe bei denkmalgeschützten Gebäuden und den Elementarschutz im Bühlertal. Beides sehen wir uns am Gebäude selbst an, Termine auch abends.
Betriebliche Altersvorsorge in Vellberg: reden wir darüber
Ein Termin, eine ehrliche Einschätzung, ein Vorschlag der passt. Vom Büro in der Weilerwiese sind es rund fünfzehn Minuten über die Landstraße durch das Bühlertal. Für Termine kommen wir gerne nach Vellberg oder nach Großaltdorf.
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