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Obersontheim, Landkreis Schwäbisch Hall

Betriebliche Altersvorsorge in Obersontheim

Betriebliche Altersvorsorge in Obersontheim: Wir schauen uns an, was Sie bereits haben, wo es Lücken gibt und was sich streichen lässt. Ein Angebot kommt erst danach, mit Begründung.

EntgeltumwandlungBeratung in ObersontheimAntwort in einem Werktag

Obersontheim auf einen Blick

Fischach und Bühler bei StarkregenBeide Gewässer sammeln Wasser von großen Hochflächen und reagieren nach Gewittern in kurzer Zeit.
Kreuzungsverkehr L1060 und L1066Obersontheim liegt am Schnittpunkt zweier Landesstraßen mit Berufs-, Werks- und Schwerverkehr.
Betriebsunterbrechung bei ZulieferernViele Betriebe am Ort liefern an wenige große Kunden.
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2 StandorteSchwäbisch Hall und Crailsheim
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Betriebliche Altersvorsorge in Obersontheim

Wenn in einem Obersontheimer Zulieferbetrieb jeder Mitarbeiter seinen eigenen Vertrag mitbringt, sammeln sich im Büro Anträge, Tarife und Fristen, die niemand pflegt, und der Pflichtzuschuss von 15 Prozent wird uneinheitlich gehandhabt. Bei fünfzig Beschäftigten geht es dabei um rund 12.000 Euro im Jahr, die entweder sauber gebucht sind oder später nachgefordert werden. Eine einheitliche Regelung mit festem Zuschuss ist einfacher zu verwalten und im Bewerbungsgespräch erklärbar.

Vor Ort

Worum es in Obersontheim bei diesem Thema geht

Anders als die kleineren Nachbargemeinden hat Obersontheim eine echte Arbeitgeberstruktur mit Schichtbetrieb, Ausbildung und mehreren hundert Industriearbeitsplätzen. Ohne feste Regelung landen Einzelanträge und unterschiedliche Tarife im Personalbüro, und der Pflichtzuschuss wird uneinheitlich gehandhabt, was bei fünfzig Beschäftigten rund 12.000 Euro im Jahr ausmacht. Wir bauen ein Versorgungswerk mit einheitlichen Regeln, klaren Zuschüssen und verlässlicher Abwicklung bei Ein- und Austritten und richten daneben die Versorgung des Geschäftsführers ein.

Auf der privaten Seite arbeiten hier viele Menschen körperlich, in Produktion, Bau, Landwirtschaft und Handwerk, und genau dieses Risiko ist am schlechtesten abgesichert. Die Erwerbsminderungsrente ersetzt nur rund 30 Prozent des letzten Nettos, und ein barrierefreier Umbau kostet zusätzlich rund 40.000 Euro. Wir sichern zuerst die Arbeitskraft ab, ergänzen die private Unfallversicherung für die Zeit außerhalb der Schicht und klären, wie ein längerer Ausfall über Krankentagegeld überbrückt wird.

Über die L1060 ist Obersontheim vom Büro in der Weilerwiese aus in etwa 15 Minuten erreicht. Wir richten uns nach Ihrem Kalender, auch abends.

Der Ort

Obersontheim, rund 5.300 Einwohner im Landkreis Schwäbisch Hall

Obersontheim liegt an der Stelle, an der sich die Fischach dem Bühlertal nähert und zwei Landesstraßen kreuzen. Mit rund 5.300 Einwohnern ist es der größte Ort im oberen Bühlertal und für die Nachbargemeinden ein kleines Zentrum mit Schulen, Ärzten, Läden und Handwerk. Zur Gemeinde gehören 21 Dörfer, Weiler und Höfe, darunter Untersontheim, Engelhofen, Herlebach und die drei Fischach-Orte Ober-, Mittel- und Unterfischach. Das Renaissanceschloss aus dem 16. Jahrhundert und die evangelische Pfarrkirche von 1585 stehen mitten im Ort. Ringsum wechseln sich Ackerflächen auf der Hochebene und bewaldete Talhänge ab. Der Charakter ist ländlich, aber deutlich betriebsamer als in den kleineren Nachbargemeinden.

Wirtschaftlich ist Obersontheim ein Industriestandort im ländlichen Raum. Ein Hersteller von Reinigungstechnik betreibt hier ein Produktionswerk für Hochdruck- und Dampfreiniger, dazu kommen Zulieferer, Metallverarbeitung, Kunststofftechnik, Textilgewerbe und ein breites Handwerk. In den Gewerbegebieten Häcker und Stockäcker arbeiten zusammen mehr als 1.500 Menschen, ergänzt durch das gemeinsame Gewerbegebiet Oberes Bühlertal, das die Gemeinde mit Bühlertann und Bühlerzell im Zweckverband betreibt. Anders als die Nachbarorte hat Obersontheim mehr Arbeitsplätze als viele vergleichbare Gemeinden und zieht damit Einpendler an. Ausbildungsplätze gibt es reichlich. Wer trotzdem auswärts arbeitet, fährt meist nach Schwäbisch Hall, Gaildorf oder Crailsheim.

Diese vier Punkte beschreiben die allgemeine Risikolage in Obersontheim und nicht nur das Thema dieser Seite.

Fischach und Bühler bei Starkregen

Beide Gewässer sammeln Wasser von großen Hochflächen und reagieren nach Gewittern in kurzer Zeit. Die Gemeinde hat dafür ein Starkregenrisikomanagement aufgestellt. Für Hauseigentümer heißt das: Elementarbaustein einschließen und die Rückstausicherung im Keller tatsächlich prüfen lassen, denn ein vollgelaufener Kellerraum kostet rund 15.000 Euro und mit Heizung und Technik das Doppelte.

Kreuzungsverkehr L1060 und L1066

Obersontheim liegt am Schnittpunkt zweier Landesstraßen mit Berufs-, Werks- und Schwerverkehr. Im Berufsverkehr staut es sich, und Auffahrunfälle sind die häufigste Schadenart, die bei heutiger Sensorik im Stoßfänger rund 2.500 Euro kosten. Wer beruflich viel unterwegs ist, sollte Rabattschutz und Selbstbeteiligung bewusst wählen statt nur auf den Beitrag zu schauen.

Betriebsunterbrechung bei Zulieferern

Viele Betriebe am Ort liefern an wenige große Kunden. Fällt eine Maschine oder die IT aus, steht nicht nur die Produktion, sondern die Vertragserfüllung, und jeder Stillstandstag kostet rund 12.000 Euro Deckungsbeitrag. Eine Betriebsunterbrechungsversicherung mit realistischer Haftzeit ist hier wichtiger als eine hohe Sachsumme.

Photovoltaik auf Hallendächern

In den Gewerbegebieten Häcker und Stockäcker sind viele Dachflächen mit Modulen belegt. Brandschäden durch Gleichstromfehler und Ertragsausfall nach Sturm oder Hagel sind in Standardpolicen oft nicht sauber geregelt, und ein Hallenbrand liegt bei rund 800.000 Euro. Prüfen Sie, ob die Anlage im Gebäudevertrag steckt oder eine eigene Deckung braucht.

Leistungen

Die fünf Durchführungswege und was sie unterscheidet

Das Betriebsrentengesetz kennt fünf Wege, eine Zusage zu erfüllen. Sie unterscheiden sich darin, wer die Leistung erbringt, wie sie in Ihrer Bilanz auftaucht und wie viel Verwaltung entsteht. Für die meisten mittelständischen Betriebe ist die Direktversicherung der richtige Weg: bilanzneutral, wenig Aufwand, klar geregelt. Bei höheren Versorgungen oder bei der Geschäftsführung kommen andere Wege ins Spiel, allein weil die steuerfreien Höchstbeträge nach Paragraf 3 Nr. 63 EStG bei 8.112 Euro im Jahr enden. Wir gehen die Wege mit Ihnen durch und entscheiden nicht nach Gewohnheit, sondern nach Beteiligungsstruktur, Bilanz und Versorgungshöhe.

Das ist abgesichert

  • Direktversicherung: Sie sind Versicherungsnehmer, der Mitarbeitende ist versicherte Person und bezugsberechtigt, die Bilanz bleibt unberührt
  • Pensionskasse: rechtlich selbstständige Versorgungseinrichtung, häufig Grundlage tariflicher Versorgungswerke in Industrie und Handwerk
  • Pensionsfonds: größere Anlagefreiheit in Aktien, deshalb der übliche Weg für die Auslagerung bestehender Pensionszusagen aus der Bilanz
  • Unterstützungskasse: keine betragsmäßige Begrenzung durch Paragraf 3 Nr. 63 EStG, deshalb der Weg für Versorgungsbeiträge oberhalb von 8.112 Euro im Jahr
  • Direktzusage: Sie sagen die Leistung unmittelbar zu und bilden dafür eine Rückstellung nach Paragraf 6a EStG in Ihrer Bilanz
  • Absicherung von Invalidität über eine eingeschlossene Berufsunfähigkeitsrente oder mindestens eine Beitragsbefreiung
  • Hinterbliebenenleistung für Ehepartner, Lebensgefährten und Kinder nach den Vorgaben des Betriebsrentengesetzes
  • Arbeitgeberzuschuss von mindestens 15 Prozent auf umgewandeltes Entgelt, soweit Sie dadurch Sozialversicherungsbeiträge einsparen
  • Versorgungsordnung, Zusagedokumente und Nachträge als Grundlage für Lohnbuchhaltung, Betriebsprüfung und Streitfall

Das ist nicht abgesichert

  • Beiträge oberhalb von 8.112 Euro im Jahr sind über Paragraf 3 Nr. 63 EStG nicht mehr steuerfrei, dafür braucht es einen anderen Durchführungsweg
  • Zwischen 4.056 und 8.112 Euro besteht Steuerfreiheit, aber keine Sozialversicherungsfreiheit, diese Grenze wird in Lohnabrechnungen regelmäßig verwechselt
  • Die Einstandspflicht des Arbeitgebers entfällt nicht dadurch, dass ein Versorgungsträger eingeschaltet wird
  • Rein private Verträge Ihrer Mitarbeitenden fallen nicht unter die betriebliche Altersvorsorge, auch wenn Sie sich mit einem Zuschuss beteiligen
  • Eine mündliche Zusage ohne schriftliche Grundlage lässt sich nach fünfzehn Jahren nicht mehr nachweisen und führt regelmäßig zu Streit
  • Zusagen an einzelne Personen ohne sachliche Begründung sind über den Gleichbehandlungsgrundsatz angreifbar und lösen Ansprüche der übrigen Belegschaft aus
  • Erdiente und unverfallbare Anwartschaften lassen sich praktisch nicht mehr kürzen, auch nicht in wirtschaftlich schwierigen Jahren
Ausbaustufen

Modelle, mit denen Betriebe in der Region arbeiten

Drei Ausbaustufen, die sich in der Praxis bewährt haben. Sie lassen sich kombinieren und schrittweise erweitern, ohne dass bestehende Zusagen angetastet werden müssen.

Pflichtmodell

Für Betriebe bis etwa 30 Beschäftigte, die den gesetzlichen Rahmen sauber erfüllen wollen

  • Entgeltumwandlung über eine Direktversicherung als einheitlichen Weg für alle Neuzugänge
  • Gesetzlicher Arbeitgeberzuschuss von 15 Prozent korrekt berechnet und im Vertrag abgebildet
  • Ausschöpfung der Steuerfreiheit nach Paragraf 3 Nr. 63 EStG bis 8.112 Euro im Jahr
  • Schriftliche Versorgungsordnung mit klaren Teilnahmeregeln und Widerrufsvorbehalten
  • Ablauf für Eintritt, Austritt, Elternzeit und lange Krankheit schriftlich definiert
  • Bestandsaufnahme aller vorhandenen Verträge, auch der mitgebrachten
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Am häufigsten gewählt

Arbeitgebermodell

Der Standard für Betriebe ab 30 Beschäftigten im Wettbewerb um Fachkräfte

  • Arbeitgeberfinanzierter Grundbaustein für alle, üblich sind 25 bis 100 Euro je Kopf und Monat
  • Matching-Modell: Sie erhöhen den Zuschuss, wenn der Mitarbeitende selbst umwandelt
  • Staffelung nach Betriebszugehörigkeit als Bindungsinstrument, etwa ab dem dritten und ab dem zehnten Jahr
  • Einschluss von Berufsunfähigkeit und Hinterbliebenenleistung in die Zusage
  • Beratungstermine für die Belegschaft im Betrieb, auch in Früh- und Spätschicht
  • Digitale Verwaltung und eine einheitliche Beitragsliste für die Lohnbuchhaltung
  • Jährlicher Bestandscheck vor der Betriebsprüfung
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Kombimodell

Für Führungskräfte, Geschäftsführung und Versorgungen über 8.112 Euro im Jahr

  • Direktversicherung bis zur steuerlichen Grenze, darüber Unterstützungskasse ohne Betragsbegrenzung
  • Eigene Versorgungsstufe für Führungskräfte und Geschäftsführung
  • Prüfung von Erdienbarkeit und Angemessenheit bei Zusagen an Gesellschafter-Geschäftsführer
  • Abstimmung mit Steuerberater und Wirtschaftsprüfer vor jeder Unterschrift
  • Anbindung an ein tarifliches Versorgungswerk, wo ein Tarifvertrag gilt
  • Konzept für die spätere Auslagerung bestehender Pensionszusagen aus der Bilanz
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Welche Bausteine in Obersontheim sinnvoll sind, klären wir im Gespräch. Maßgeblich sind die jeweiligen Versicherungsbedingungen.

Aus der Praxis

Aus der Praxis

Drei Situationen, wie sie uns in Betrieben der Region regelmäßig begegnen.

Vergessener Arbeitgeberzuschuss

Ein Zerspanungsbetrieb bei Ilshofen mit 34 Mitarbeitenden hatte die Entgeltumwandlung seit Jahren laufen, den gesetzlichen Zuschuss von 15 Prozent aber nur bei Neuverträgen berücksichtigt. Bei einer Prüfung wurden die Altzusagen ab 2022 nachgefordert. Ohne Korrektur wäre die Forderung mit jedem weiteren Jahr gewachsen, und die Ansprüche der Mitarbeitenden wären zusätzlich arbeitsrechtlich durchsetzbar geblieben. Wir haben den Bestand aufgearbeitet, Nachträge erstellt und die Beitragslisten umgestellt.

circa 11.000 Euro Nachzahlung

Zwölf Gesellschaften, ein Ordner

Ein Logistikunternehmen aus Crailsheim verwaltete Verträge bei zwölf Anbietern, entstanden über Jahre durch mitgebrachte Verträge. Jede Änderung kostete die Personalabteilung Stunden. Wir haben die Bestände gesichtet, neue Zusagen auf einen Weg gebündelt und eine Versorgungsordnung erstellt. Ohne diesen Schritt wäre der Aufwand mit jeder Einstellung weiter gestiegen. Der Verwaltungsaufwand ging nach Einschätzung der Personalleitung um mehr als die Hälfte zurück.

rund 40 Arbeitsstunden im Jahr gespart

Zusage als Argument in der Einstellung

Ein Familienbetrieb aus der Verpackungstechnik in Schwäbisch Hall suchte über sieben Monate einen Elektroniker. Wir haben einen arbeitgeberfinanzierten Grundbaustein für alle Mitarbeitenden eingeführt, ergänzt um ein Matching bei eigener Umwandlung. Die Stelle wurde im zweiten Anlauf besetzt, und zwei langjährige Mitarbeitende haben ihre eigene Umwandlung daraufhin erhöht. Sieben Monate Vakanz kosten in dieser Position ein Vielfaches des Jahresbeitrags.

circa 600 Euro jährlicher Arbeitgeberbeitrag je Kopf
Alle Sparten in Obersontheim

Was wir in Obersontheim sonst noch absichern

Alle Themen mit direktem Ortsbezug. Sie müssen nicht auf eine allgemeine Seite wechseln.

Für Unternehmen in Obersontheim

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Für Privatkunden in Obersontheim

Häufige Fragen

Fragen zu Betriebliche Altersvorsorge in Obersontheim

Was kostet betriebliche Altersvorsorge den Arbeitgeber?
Die Entgeltumwandlung selbst kostet Sie nichts, der Beitrag kommt aus dem Bruttoentgelt. Ihr Aufwand ist der Pflichtzuschuss von 15 Prozent, der sich meist aus der eingesparten Sozialversicherung finanziert. Bei 200 Euro Umwandlung sparen Sie unterhalb der Beitragsbemessungsgrenzen rund 40 Euro Arbeitgeberanteil und geben 30 Euro weiter. Ein freiwilliger Grundbaustein von 50 Euro je Kopf und Monat kostet bei 40 Mitarbeitenden 24.000 Euro im Jahr.
Ist betriebliche Altersvorsorge Pflicht für den Arbeitgeber?
Sie müssen kein eigenes Modell finanzieren, aber jeder Beschäftigte hat nach Paragraf 1a BetrAVG einen Anspruch auf Entgeltumwandlung. Verlangt jemand das, können Sie es nicht ablehnen. Pflicht ist außerdem der Zuschuss von mindestens 15 Prozent. Sie dürfen allerdings bestimmen, über welchen Durchführungsweg und über welchen Anbieter die Umwandlung läuft. Genau das sollten Sie nutzen, sonst sammeln sich Verträge unterschiedlichster Herkunft an.
Wie hoch ist der gesetzliche Arbeitgeberzuschuss zur bAV?
Mindestens 15 Prozent des umgewandelten Entgelts, soweit Sie durch die Umwandlung Sozialversicherungsbeiträge einsparen. Für Zusagen ab 2019 gilt das sofort, für alle davor abgeschlossenen Vereinbarungen seit 2022. Der Zuschuss muss tatsächlich in den Vertrag fließen und in der Lohnabrechnung nachvollziehbar sein. Eine pauschale Regelung ohne Umsetzung im Vertrag ist eine der häufigsten Fehlerquellen bei Betriebsprüfungen.
Wie viel kann man 2026 steuerfrei in die bAV einzahlen?
Nach Paragraf 3 Nr. 63 EStG bis 8 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze der allgemeinen Rentenversicherung. Die liegt 2026 bei 101.400 Euro im Jahr, steuerfrei sind also 8.112 Euro im Jahr oder 676 Euro im Monat. Sozialversicherungsfrei sind davon 4 Prozent, also 4.056 Euro im Jahr oder 338 Euro im Monat. Die Grenzen gelten für Direktversicherung, Pensionskasse und Pensionsfonds zusammen und ändern sich jährlich.
Was zahlt die betriebliche Altersvorsorge nicht?
Sie ersetzt keine Berufsunfähigkeitsversicherung, sofern dieser Baustein nicht ausdrücklich eingeschlossen ist, und sie deckt keine Pflegekosten. Beiträge oberhalb von 8.112 Euro im Jahr sind über Paragraf 3 Nr. 63 EStG nicht mehr steuerfrei. Zwischen 4.056 und 8.112 Euro besteht Steuerfreiheit, aber keine Beitragsfreiheit in der Sozialversicherung. Und die Einstandspflicht des Arbeitgebers nimmt Ihnen kein Versorgungsträger ab.
Was bedeutet nachgelagerte Besteuerung bei der Betriebsrente?
Beiträge bleiben in der Ansparphase innerhalb der Grenzen steuerfrei, dafür ist die spätere Betriebsrente voll steuerpflichtig. Zusätzlich fallen Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung an. In der Krankenversicherung gibt es dafür 2026 einen Freibetrag von 197,75 Euro im Monat, nur der darüber liegende Teil ist beitragspflichtig. In der Pflegeversicherung wirkt derselbe Betrag als Freigrenze, dort ist oberhalb davon die gesamte Betriebsrente beitragspflichtig.
Hafte ich als Arbeitgeber für die zugesagte Betriebsrente?
Ja. Die Einstandspflicht nach Paragraf 1 Absatz 1 Satz 3 BetrAVG bedeutet, dass Sie für die Erfüllung der Zusage einstehen, auch wenn ein Versicherer oder eine Pensionskasse dazwischensteht. Diese Haftung lässt sich nicht abbedingen. Begrenzen können Sie das Risiko über die Zusageart und die Wahl eines soliden Versorgungsträgers. Bei einer beitragsorientierten Leistungszusage ist der Umfang von vornherein klar umrissen.
Ich arbeite in einem Betrieb im Gewerbegebiet Stockäcker. Lohnt sich für mich eine betriebliche Altersvorsorge?
In fast allen Fällen ja. Sie sparen aus dem Bruttogehalt, der Arbeitgeber muss mindestens 15 Prozent zuschießen, viele Betriebe im oberen Bühlertal geben mehr. Wichtig ist die Wahl des Tarifs und die Frage, was bei einem Arbeitgeberwechsel passiert. Wir rechnen Ihnen das mit Ihren tatsächlichen Zahlen durch, nicht mit Beispielwerten.
Wie ist Obersontheim bei Starkregen eingestuft?
Die Gemeinde hat ein eigenes Starkregenrisikomanagement erstellt, weil Wasser aus dem Fischachtal und von den Hochflächen schnell zusammenläuft. Die Einstufung Ihrer Adresse für den Elementarschutz hängt aber am konkreten Grundstück. Wir prüfen sie vor Angebotsabgabe und sagen Ihnen offen, wenn die Lage schwierig ist. Zur Einordnung: Ein vollgelaufener Keller kostet rund 15.000 Euro, mit Heizung im Keller das Doppelte.
Kommen Sie für einen Termin nach Obersontheim oder in die Teilorte?
Ja. Vom Büro in Schwäbisch Hall sind es über die L1060 rund 15 Minuten, nach Oberfischach oder Herlebach etwas länger. Wir kommen zu Ihnen nach Hause oder in den Betrieb, auch außerhalb der üblichen Bürozeiten und passend zum Schichtplan. Bei einem Schaden sehen wir uns die Situation vor Ort an.
Wer ist bei Ihnen für Obersontheim zuständig?
Für Gebäude, Hausrat, Kfz und Firmenthemen ist Oliver Hartmann Ihr Ansprechpartner, für Krankenversicherung, Altersvorsorge und Arbeitskraftabsicherung Dario Caeiro. Bei Betrieben aus Häcker und Stockäcker kommt Sebastian Hopf für Firmenkunden dazu, bei Fragen zur Unternehmensplanung Udo Schor. Sie erreichen uns unter 0791 94093050 und per Mail an caeiro.hartmann@allianz.de.
Ist die Photovoltaikanlage auf unserer Halle mitversichert?
Das hängt vom Vertrag ab und wird häufig falsch angenommen. Manche Gebäudeverträge schließen die Anlage ein, viele decken aber weder Brandschäden aus Gleichstromfehlern noch den Ertragsausfall nach Sturm oder Hagel. Bei den großen Dachflächen in Häcker und Stockäcker geht es dabei um erhebliche Summen, ein Hallenbrand liegt bei rund 800.000 Euro. Wir prüfen Ihre Police und ergänzen bei Bedarf eine eigene Photovoltaikdeckung.
Beratung vor Ort

So läuft ein Termin in Obersontheim

Über die L1060 sind es vom Büro in der Weilerwiese rund 15 Minuten nach Obersontheim, nach Oberfischach oder Herlebach etwas länger. Wir kommen zu Ihnen nach Hause oder in den Betrieb, auch außerhalb der Bürozeiten und passend zum Schichtplan. Oliver Hartmann übernimmt Gebäude, Betrieb und Kfz, Dario Caeiro Gesundheit und Vorsorge, bei Firmenkunden kommt Sebastian Hopf dazu. Häufigste Themen hier: Starkregen und Rückstau, Photovoltaik auf Hallendächern, Betriebsunterbrechung.

Betriebliche Altersvorsorge in Obersontheim: reden wir darüber

Ein Termin, eine ehrliche Einschätzung, ein Vorschlag der passt. Über die L1060 ist Obersontheim vom Büro in der Weilerwiese aus in etwa 15 Minuten erreicht.

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