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Kreßberg, Landkreis Schwäbisch Hall

Betriebliche Altersvorsorge in Kreßberg

Betriebliche Altersvorsorge in Kreßberg ist kein Standardfall, sondern hängt an dem, was hier vor Ort tatsächlich vorkommt. Deshalb reden wir zuerst über Ihre Situation und erst danach über eine Deckung.

EntgeltumwandlungBeratung in KreßbergAntwort in einem Werktag

Kreßberg auf einen Blick

Wildwechsel auf den VerbindungsstraßenDie Landesstraßen zwischen Waldtann, Bergbronn und Marktlustenau führen über weite Strecken am Wald entlang.
Weit verstreute AnwesenZwischen den Höfen liegen oft Kilometer. Bei Brand oder Sturm dauert es länger, bis Hilfe da ist, und der Schaden wächst in der.
Photovoltaik auf Scheunen und HallenAuf vielen Dächern in Waldtann, Asbach und Selgenstadt liegen Anlagen aus mehreren Ausbaustufen.
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2 StandorteSchwäbisch Hall und Crailsheim
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Betriebliche Altersvorsorge in Kreßberg

Viele kleine Betriebe in den Kreßberger Ortsteilen haben die Entgeltumwandlung nur formal geregelt, weil nie jemand danach gefragt hat. Damit bleiben je Mitarbeiter rund 480 Euro Arbeitgeberzuschuss im Jahr ungenutzt, und genau diese Leute wandern nach Crailsheim oder über die Grenze nach Feuchtwangen ab. In einem Betrieb mit acht Beschäftigten lässt sich eine Zusage persönlich erklären und wird auch so wahrgenommen. Wir setzen sie so auf, dass sie bei einem Wechsel mitgeht.

Vor Ort

Worum es in Kreßberg bei diesem Thema geht

Kreßberg hat eine ungewöhnliche Mischung: viele Selbstständige in Landwirtschaft und Handwerk und daneben Beschäftigte in einem größeren Industriebetrieb. Für Landwirte ist die Alterssicherung der Landwirte knapp bemessen, für Handwerksmeister sind Betriebsvermögen und Altersvorsorge dieselbe Halle. Fällt der Betriebsinhaber sechs Wochen aus, fehlen rund 9.000 Euro Ertrag, ohne dass eine Lohnfortzahlung greift. Wir bauen deshalb zuerst Krankentagegeld und Arbeitskraftabsicherung auf und danach etwas, das planbar ausgezahlt wird.

Bei den Angestellten liegt der schnellste Hebel in der betrieblichen Altersversorgung. Viele kleine Betriebe haben die Entgeltumwandlung nur formal geregelt und lassen je Mitarbeiter rund 480 Euro Zuschuss im Jahr liegen, während dieselben Leute nach Crailsheim oder Feuchtwangen abwandern. Wir setzen die Zusage so auf, dass sie erklärbar ist und beim Wechsel mitgeht. Weil in der Landwirtschaft viel Handarbeit an Maschinen stattfindet, gehört die private Unfallversicherung dazu, denn sie greift auch im Stall und beim Holzmachen.

Sie erreichen uns unter 0791 94093050. Zuständig für Kreßberg ist unser Büro in der Beethovenstraße 48 in Crailsheim, von dort sind es rund 20 Minuten in die Ortsteile.

Der Ort

Kreßberg, rund 4.000 Einwohner im Landkreis Schwäbisch Hall

Kreßberg ist eine Gemeinde ohne eigenen Hauptort. Der Name stammt vom Hohenkreßberg, keiner der rund 33 Dörfer, Weiler und Höfe heißt selbst so. Verwaltung, Schule und Vereinsleben verteilen sich auf Waldtann, Marktlustenau, Mariäkappel und Leukershausen, die sich 1973 zusammengeschlossen haben. Die Gemeinde liegt ganz im Osten des Landkreises direkt an der Grenze zu Bayern, zwischen Frankenhöhe und Mittelfränkischem Becken. Hier verläuft auch die Wasserscheide: Zwergwörnitz und Wörnitz entwässern nach Osten zur Donau, nicht wie fast überall sonst im Kreis zum Rhein. Wer hier wohnt, wohnt weit auseinander. Zwischen zwei Ortsteilen liegen schnell fünf Kilometer Landstraße durch Feld und Wald.

Die Landwirtschaft prägt das Bild bis heute, viele Höfe sind Voll- oder Nebenerwerbsbetriebe mit Milchvieh, Schweinen oder Ackerbau. Daneben steht in Marktlustenau ein Arbeitgeber, den man in einer Gemeinde dieser Größe nicht erwartet. Das Unternehmen fertigt Kabelsätze und elektronische Baugruppen für Fahrzeug- und Luftfahrtindustrie und gehört heute zu einem internationalen Konzern. Dazu kommen Handwerksbetriebe aus Zimmerei, Metallbau, Maler- und Bauhandwerk sowie kleinere Betriebe aus Textil- und Werkzeugbau. Ein interkommunaler Gewerbepark bei Bergbronn wird gemeinsam mit Fichtenau erschlossen, in Marktlustenau gibt es Flächen im Klingenfeld. Viele Beschäftigte pendeln nach Crailsheim, Dinkelsbühl oder Feuchtwangen, oft über die Landesgrenze.

Diese vier Punkte beschreiben die allgemeine Risikolage in Kreßberg, nicht nur das Thema dieser Seite.

Wildwechsel auf den Verbindungsstraßen

Die Landesstraßen zwischen Waldtann, Bergbronn und Marktlustenau führen über weite Strecken am Wald entlang. In der Dämmerung im Frühjahr und Herbst häufen sich Zusammenstöße mit Rehwild, und ein solcher Unfall kostet an einem Fahrzeug mit Radar und Kamera in der Front rund 4.500 Euro. In der Kaskoversicherung sollte deshalb nicht nur Haarwild, sondern Zusammenstoß mit Tieren aller Art eingeschlossen sein.

Weit verstreute Anwesen

Zwischen den Höfen liegen oft Kilometer. Bei Brand oder Sturm dauert es länger, bis Hilfe da ist, und der Schaden wächst in der Zwischenzeit, aus einem Dachstuhlbrand wird so schnell ein Totalschaden von rund 500.000 Euro. Bei Wohngebäude- und Hofversicherungen lohnt der Blick auf Nebengebäude, Maschinenhallen und die tatsächliche Bausumme statt auf einen alten Wert von vor zwanzig Jahren.

Photovoltaik auf Scheunen und Hallen

Auf vielen Dächern in Waldtann, Asbach und Selgenstadt liegen Anlagen aus mehreren Ausbaustufen. Blitz, Hagel und Marder machen ihnen zu schaffen, teuer wird meist der Ertragsausfall: Bei einer 30-Kilowatt-Anlage fehlen pro Monat Stillstand rund 400 Euro Einspeisevergütung, die Modulerneuerung liegt bei circa 25.000 Euro. Eine eigene Photovoltaikversicherung mit Ertragsausfall ist hier fast immer sinnvoller als der bloße Einschluss ins Gebäude.

Arbeiten über die Landesgrenze

Viele Kreßberger arbeiten in Bayern, in Feuchtwangen, Dinkelsbühl oder Schnelldorf. Bei Unfällen auf dem Arbeitsweg, bei Kündigungen und bei Streit mit dem Arbeitgeber ist dann oft nicht auf Anhieb klar, welches Gericht zuständig ist, und eine Kündigungsschutzklage kostet ohne Deckung rund 3.000 Euro an eigenen Anwaltskosten. Ein Rechtsschutz ohne Einschränkung auf das Wohnsitzland nimmt diese Frage aus der Diskussion.

Leistungen

Die fünf Durchführungswege und was sie unterscheidet

Das Betriebsrentengesetz kennt fünf Wege, eine Zusage zu erfüllen. Sie unterscheiden sich darin, wer die Leistung erbringt, wie sie in Ihrer Bilanz auftaucht und wie viel Verwaltung entsteht. Für die meisten mittelständischen Betriebe ist die Direktversicherung der richtige Weg: bilanzneutral, wenig Aufwand, klar geregelt. Bei höheren Versorgungen oder bei der Geschäftsführung kommen andere Wege ins Spiel, allein weil die steuerfreien Höchstbeträge nach Paragraf 3 Nr. 63 EStG bei 8.112 Euro im Jahr enden. Wir gehen die Wege mit Ihnen durch und entscheiden nicht nach Gewohnheit, sondern nach Beteiligungsstruktur, Bilanz und Versorgungshöhe.

Das ist abgesichert

  • Direktversicherung: Sie sind Versicherungsnehmer, der Mitarbeitende ist versicherte Person und bezugsberechtigt, die Bilanz bleibt unberührt
  • Pensionskasse: rechtlich selbstständige Versorgungseinrichtung, häufig Grundlage tariflicher Versorgungswerke in Industrie und Handwerk
  • Pensionsfonds: größere Anlagefreiheit in Aktien, deshalb der übliche Weg für die Auslagerung bestehender Pensionszusagen aus der Bilanz
  • Unterstützungskasse: keine betragsmäßige Begrenzung durch Paragraf 3 Nr. 63 EStG, deshalb der Weg für Versorgungsbeiträge oberhalb von 8.112 Euro im Jahr
  • Direktzusage: Sie sagen die Leistung unmittelbar zu und bilden dafür eine Rückstellung nach Paragraf 6a EStG in Ihrer Bilanz
  • Absicherung von Invalidität über eine eingeschlossene Berufsunfähigkeitsrente oder mindestens eine Beitragsbefreiung
  • Hinterbliebenenleistung für Ehepartner, Lebensgefährten und Kinder nach den Vorgaben des Betriebsrentengesetzes
  • Arbeitgeberzuschuss von mindestens 15 Prozent auf umgewandeltes Entgelt, soweit Sie dadurch Sozialversicherungsbeiträge einsparen
  • Versorgungsordnung, Zusagedokumente und Nachträge als Grundlage für Lohnbuchhaltung, Betriebsprüfung und Streitfall

Das ist nicht abgesichert

  • Beiträge oberhalb von 8.112 Euro im Jahr sind über Paragraf 3 Nr. 63 EStG nicht mehr steuerfrei, dafür braucht es einen anderen Durchführungsweg
  • Zwischen 4.056 und 8.112 Euro besteht Steuerfreiheit, aber keine Sozialversicherungsfreiheit, diese Grenze wird in Lohnabrechnungen regelmäßig verwechselt
  • Die Einstandspflicht des Arbeitgebers entfällt nicht dadurch, dass ein Versorgungsträger eingeschaltet wird
  • Rein private Verträge Ihrer Mitarbeitenden fallen nicht unter die betriebliche Altersvorsorge, auch wenn Sie sich mit einem Zuschuss beteiligen
  • Eine mündliche Zusage ohne schriftliche Grundlage lässt sich nach fünfzehn Jahren nicht mehr nachweisen und führt regelmäßig zu Streit
  • Zusagen an einzelne Personen ohne sachliche Begründung sind über den Gleichbehandlungsgrundsatz angreifbar und lösen Ansprüche der übrigen Belegschaft aus
  • Erdiente und unverfallbare Anwartschaften lassen sich praktisch nicht mehr kürzen, auch nicht in wirtschaftlich schwierigen Jahren
Ausbaustufen

Modelle, mit denen Betriebe in der Region arbeiten

Drei Ausbaustufen, die sich in der Praxis bewährt haben. Sie lassen sich kombinieren und schrittweise erweitern, ohne dass bestehende Zusagen angetastet werden müssen.

Pflichtmodell

Für Betriebe bis etwa 30 Beschäftigte, die den gesetzlichen Rahmen sauber erfüllen wollen

  • Entgeltumwandlung über eine Direktversicherung als einheitlichen Weg für alle Neuzugänge
  • Gesetzlicher Arbeitgeberzuschuss von 15 Prozent korrekt berechnet und im Vertrag abgebildet
  • Ausschöpfung der Steuerfreiheit nach Paragraf 3 Nr. 63 EStG bis 8.112 Euro im Jahr
  • Schriftliche Versorgungsordnung mit klaren Teilnahmeregeln und Widerrufsvorbehalten
  • Ablauf für Eintritt, Austritt, Elternzeit und lange Krankheit schriftlich definiert
  • Bestandsaufnahme aller vorhandenen Verträge, auch der mitgebrachten
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Am häufigsten gewählt

Arbeitgebermodell

Der Standard für Betriebe ab 30 Beschäftigten im Wettbewerb um Fachkräfte

  • Arbeitgeberfinanzierter Grundbaustein für alle, üblich sind 25 bis 100 Euro je Kopf und Monat
  • Matching-Modell: Sie erhöhen den Zuschuss, wenn der Mitarbeitende selbst umwandelt
  • Staffelung nach Betriebszugehörigkeit als Bindungsinstrument, etwa ab dem dritten und ab dem zehnten Jahr
  • Einschluss von Berufsunfähigkeit und Hinterbliebenenleistung in die Zusage
  • Beratungstermine für die Belegschaft im Betrieb, auch in Früh- und Spätschicht
  • Digitale Verwaltung und eine einheitliche Beitragsliste für die Lohnbuchhaltung
  • Jährlicher Bestandscheck vor der Betriebsprüfung
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Kombimodell

Für Führungskräfte, Geschäftsführung und Versorgungen über 8.112 Euro im Jahr

  • Direktversicherung bis zur steuerlichen Grenze, darüber Unterstützungskasse ohne Betragsbegrenzung
  • Eigene Versorgungsstufe für Führungskräfte und Geschäftsführung
  • Prüfung von Erdienbarkeit und Angemessenheit bei Zusagen an Gesellschafter-Geschäftsführer
  • Abstimmung mit Steuerberater und Wirtschaftsprüfer vor jeder Unterschrift
  • Anbindung an ein tarifliches Versorgungswerk, wo ein Tarifvertrag gilt
  • Konzept für die spätere Auslagerung bestehender Pensionszusagen aus der Bilanz
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Welche Bausteine in Kreßberg sinnvoll sind, klären wir im Gespräch. Maßgeblich sind die jeweiligen Versicherungsbedingungen.

Aus der Praxis

Aus der Praxis

Drei Situationen, wie sie uns in Betrieben der Region regelmäßig begegnen.

Vergessener Arbeitgeberzuschuss

Ein Zerspanungsbetrieb bei Ilshofen mit 34 Mitarbeitenden hatte die Entgeltumwandlung seit Jahren laufen, den gesetzlichen Zuschuss von 15 Prozent aber nur bei Neuverträgen berücksichtigt. Bei einer Prüfung wurden die Altzusagen ab 2022 nachgefordert. Ohne Korrektur wäre die Forderung mit jedem weiteren Jahr gewachsen, und die Ansprüche der Mitarbeitenden wären zusätzlich arbeitsrechtlich durchsetzbar geblieben. Wir haben den Bestand aufgearbeitet, Nachträge erstellt und die Beitragslisten umgestellt.

circa 11.000 Euro Nachzahlung

Zwölf Gesellschaften, ein Ordner

Ein Logistikunternehmen aus Crailsheim verwaltete Verträge bei zwölf Anbietern, entstanden über Jahre durch mitgebrachte Verträge. Jede Änderung kostete die Personalabteilung Stunden. Wir haben die Bestände gesichtet, neue Zusagen auf einen Weg gebündelt und eine Versorgungsordnung erstellt. Ohne diesen Schritt wäre der Aufwand mit jeder Einstellung weiter gestiegen. Der Verwaltungsaufwand ging nach Einschätzung der Personalleitung um mehr als die Hälfte zurück.

rund 40 Arbeitsstunden im Jahr gespart

Zusage als Argument in der Einstellung

Ein Familienbetrieb aus der Verpackungstechnik in Schwäbisch Hall suchte über sieben Monate einen Elektroniker. Wir haben einen arbeitgeberfinanzierten Grundbaustein für alle Mitarbeitenden eingeführt, ergänzt um ein Matching bei eigener Umwandlung. Die Stelle wurde im zweiten Anlauf besetzt, und zwei langjährige Mitarbeitende haben ihre eigene Umwandlung daraufhin erhöht. Sieben Monate Vakanz kosten in dieser Position ein Vielfaches des Jahresbeitrags.

circa 600 Euro jährlicher Arbeitgeberbeitrag je Kopf
Alle Sparten in Kreßberg

Was wir in Kreßberg sonst noch absichern

Alle Themen mit direktem Ortsbezug. Sie müssen nicht auf eine allgemeine Seite wechseln.

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Für Privatkunden in Kreßberg

Häufige Fragen

Fragen zu Betriebliche Altersvorsorge in Kreßberg

Was kostet betriebliche Altersvorsorge den Arbeitgeber?
Die Entgeltumwandlung selbst kostet Sie nichts, der Beitrag kommt aus dem Bruttoentgelt. Ihr Aufwand ist der Pflichtzuschuss von 15 Prozent, der sich meist aus der eingesparten Sozialversicherung finanziert. Bei 200 Euro Umwandlung sparen Sie unterhalb der Beitragsbemessungsgrenzen rund 40 Euro Arbeitgeberanteil und geben 30 Euro weiter. Ein freiwilliger Grundbaustein von 50 Euro je Kopf und Monat kostet bei 40 Mitarbeitenden 24.000 Euro im Jahr.
Ist betriebliche Altersvorsorge Pflicht für den Arbeitgeber?
Sie müssen kein eigenes Modell finanzieren, aber jeder Beschäftigte hat nach Paragraf 1a BetrAVG einen Anspruch auf Entgeltumwandlung. Verlangt jemand das, können Sie es nicht ablehnen. Pflicht ist außerdem der Zuschuss von mindestens 15 Prozent. Sie dürfen allerdings bestimmen, über welchen Durchführungsweg und über welchen Anbieter die Umwandlung läuft. Genau das sollten Sie nutzen, sonst sammeln sich Verträge unterschiedlichster Herkunft an.
Wie hoch ist der gesetzliche Arbeitgeberzuschuss zur bAV?
Mindestens 15 Prozent des umgewandelten Entgelts, soweit Sie durch die Umwandlung Sozialversicherungsbeiträge einsparen. Für Zusagen ab 2019 gilt das sofort, für alle davor abgeschlossenen Vereinbarungen seit 2022. Der Zuschuss muss tatsächlich in den Vertrag fließen und in der Lohnabrechnung nachvollziehbar sein. Eine pauschale Regelung ohne Umsetzung im Vertrag ist eine der häufigsten Fehlerquellen bei Betriebsprüfungen.
Wie viel kann man 2026 steuerfrei in die bAV einzahlen?
Nach Paragraf 3 Nr. 63 EStG bis 8 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze der allgemeinen Rentenversicherung. Die liegt 2026 bei 101.400 Euro im Jahr, steuerfrei sind also 8.112 Euro im Jahr oder 676 Euro im Monat. Sozialversicherungsfrei sind davon 4 Prozent, also 4.056 Euro im Jahr oder 338 Euro im Monat. Die Grenzen gelten für Direktversicherung, Pensionskasse und Pensionsfonds zusammen und ändern sich jährlich.
Was zahlt die betriebliche Altersvorsorge nicht?
Sie ersetzt keine Berufsunfähigkeitsversicherung, sofern dieser Baustein nicht ausdrücklich eingeschlossen ist, und sie deckt keine Pflegekosten. Beiträge oberhalb von 8.112 Euro im Jahr sind über Paragraf 3 Nr. 63 EStG nicht mehr steuerfrei. Zwischen 4.056 und 8.112 Euro besteht Steuerfreiheit, aber keine Beitragsfreiheit in der Sozialversicherung. Und die Einstandspflicht des Arbeitgebers nimmt Ihnen kein Versorgungsträger ab.
Was bedeutet nachgelagerte Besteuerung bei der Betriebsrente?
Beiträge bleiben in der Ansparphase innerhalb der Grenzen steuerfrei, dafür ist die spätere Betriebsrente voll steuerpflichtig. Zusätzlich fallen Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung an. In der Krankenversicherung gibt es dafür 2026 einen Freibetrag von 197,75 Euro im Monat, nur der darüber liegende Teil ist beitragspflichtig. In der Pflegeversicherung wirkt derselbe Betrag als Freigrenze, dort ist oberhalb davon die gesamte Betriebsrente beitragspflichtig.
Hafte ich als Arbeitgeber für die zugesagte Betriebsrente?
Ja. Die Einstandspflicht nach Paragraf 1 Absatz 1 Satz 3 BetrAVG bedeutet, dass Sie für die Erfüllung der Zusage einstehen, auch wenn ein Versicherer oder eine Pensionskasse dazwischensteht. Diese Haftung lässt sich nicht abbedingen. Begrenzen können Sie das Risiko über die Zusageart und die Wahl eines soliden Versorgungsträgers. Bei einer beitragsorientierten Leistungszusage ist der Umfang von vornherein klar umrissen.
Wir wohnen in einem Weiler ohne Straßennamen. Ist das für die Versicherung ein Problem?
Nein. Entscheidend ist die genaue Lage des Gebäudes, nicht die Adresse. Wichtig ist etwas anderes: Bei weit außen liegenden Anwesen sollten Sie prüfen, ob alle Gebäude auf dem Grundstück im Vertrag stehen, also auch Scheune, Maschinenhalle und Carport. Genau dort entstehen bei Brand und Sturm die großen Schäden, und ohne Nennung fehlen schnell rund 150.000 Euro.
Ich arbeite in Bayern und wohne in Kreßberg. Gilt mein Rechtsschutz trotzdem?
Ja, wenn er nicht regional eingeschränkt ist. Bei Arbeitsstreitigkeiten kommt es auf den Arbeitsort an, nicht auf den Wohnort. Sie können also vor einem bayerischen Arbeitsgericht landen, und in erster Instanz zahlt jede Seite ihren Anwalt selbst, für Sie rund 3.000 Euro. Wir prüfen bei bestehenden Verträgen, ob der Arbeitsrechtsschutz das abdeckt, das ist bei älteren Policen nicht immer der Fall.
Wie weit ist es von Kreßberg zu Ihnen ins Büro?
Zuständig für Kreßberg ist unser Büro in der Beethovenstraße 48 in Crailsheim, dorthin sind es etwa 20 Minuten. Beide Büros gehören zur selben Agentur, Ihre Unterlagen liegen also gleich vor. Für viele Anliegen kommen wir auch zu Ihnen auf den Hof oder in den Betrieb, gerade wenn es um Gebäude und Maschinen geht.
Wer ist bei Ihnen für Kreßberg zuständig?
Für Gebäude, Scheunen, Hallen und Photovoltaik ist Oliver Hartmann Ihr Ansprechpartner, für Gesundheit und Vorsorge Dario Caeiro, bei der Krankenversicherung kommt Jens Riemann dazu. Firmenkunden mit mehreren Sparten betreut Sebastian Hopf, bei betrieblicher Altersvorsorge ist Udo Schor dabei. Erreichbar sind alle unter 0791 94093050 und per Mail an caeiro.hartmann@allianz.de, unabhängig davon, ob Sie nach Crailsheim oder nach Schwäbisch Hall kommen.
Wo melde ich in Kreßberg einen Schaden?
Am schnellsten direkt bei uns unter 0791 94093050 oder per Mail an caeiro.hartmann@allianz.de. Wir nehmen den Schaden auf und bleiben Ihr Ansprechpartner bis zur Regulierung. Rund um die Uhr erreichbar ist der Allianz Schaden-Direktruf 0800 11 22 33 44, sinnvoll nach einem Wildunfall auf der Strecke Richtung Bergbronn oder wenn nach einem Gewitter Wasser über die Hofzufahrt läuft. Fotografieren Sie, bevor Sie aufräumen.
Beratung vor Ort

So läuft ein Termin in Kreßberg

Zuständig für Kreßberg ist unser Büro in der Beethovenstraße 48 in Crailsheim, von dort sind es etwa 20 Minuten in die Ortsteile. Beide Büros gehören zur selben Agentur, Ihre Unterlagen liegen also in jedem Fall vor. Bei Hof, Halle und Photovoltaik kommen wir heraus, weil sich Nebengebäude und Anlagen nur vor Ort bewerten lassen. Für Sach- und Firmenthemen ist Oliver Hartmann zuständig, für Gesundheit und Vorsorge Dario Caeiro, bei Firmenkunden Sebastian Hopf. Häufigste Themen sind Wild, Photovoltaik und Fragen über die Landesgrenze.

Betriebliche Altersvorsorge in Kreßberg: reden wir darüber

Ein Termin, eine ehrliche Einschätzung, ein Vorschlag der passt. Zuständig für Kreßberg ist unser Büro in der Beethovenstraße 48 in Crailsheim, dorthin fahren Sie etwa 20 Minuten.

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