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Betriebliche Altersvorsorge in Kreßberg
Betriebliche Altersvorsorge in Kreßberg ist kein Standardfall, sondern hängt an dem, was hier vor Ort tatsächlich vorkommt. Deshalb reden wir zuerst über Ihre Situation und erst danach über eine Deckung.
Kreßberg auf einen Blick
Viele kleine Betriebe in den Kreßberger Ortsteilen haben die Entgeltumwandlung nur formal geregelt, weil nie jemand danach gefragt hat. Damit bleiben je Mitarbeiter rund 480 Euro Arbeitgeberzuschuss im Jahr ungenutzt, und genau diese Leute wandern nach Crailsheim oder über die Grenze nach Feuchtwangen ab. In einem Betrieb mit acht Beschäftigten lässt sich eine Zusage persönlich erklären und wird auch so wahrgenommen. Wir setzen sie so auf, dass sie bei einem Wechsel mitgeht.
Worum es in Kreßberg bei diesem Thema geht
Kreßberg hat eine ungewöhnliche Mischung: viele Selbstständige in Landwirtschaft und Handwerk und daneben Beschäftigte in einem größeren Industriebetrieb. Für Landwirte ist die Alterssicherung der Landwirte knapp bemessen, für Handwerksmeister sind Betriebsvermögen und Altersvorsorge dieselbe Halle. Fällt der Betriebsinhaber sechs Wochen aus, fehlen rund 9.000 Euro Ertrag, ohne dass eine Lohnfortzahlung greift. Wir bauen deshalb zuerst Krankentagegeld und Arbeitskraftabsicherung auf und danach etwas, das planbar ausgezahlt wird.
Bei den Angestellten liegt der schnellste Hebel in der betrieblichen Altersversorgung. Viele kleine Betriebe haben die Entgeltumwandlung nur formal geregelt und lassen je Mitarbeiter rund 480 Euro Zuschuss im Jahr liegen, während dieselben Leute nach Crailsheim oder Feuchtwangen abwandern. Wir setzen die Zusage so auf, dass sie erklärbar ist und beim Wechsel mitgeht. Weil in der Landwirtschaft viel Handarbeit an Maschinen stattfindet, gehört die private Unfallversicherung dazu, denn sie greift auch im Stall und beim Holzmachen.
Sie erreichen uns unter 0791 94093050. Zuständig für Kreßberg ist unser Büro in der Beethovenstraße 48 in Crailsheim, von dort sind es rund 20 Minuten in die Ortsteile.
Kreßberg, rund 4.000 Einwohner im Landkreis Schwäbisch Hall
Kreßberg ist eine Gemeinde ohne eigenen Hauptort. Der Name stammt vom Hohenkreßberg, keiner der rund 33 Dörfer, Weiler und Höfe heißt selbst so. Verwaltung, Schule und Vereinsleben verteilen sich auf Waldtann, Marktlustenau, Mariäkappel und Leukershausen, die sich 1973 zusammengeschlossen haben. Die Gemeinde liegt ganz im Osten des Landkreises direkt an der Grenze zu Bayern, zwischen Frankenhöhe und Mittelfränkischem Becken. Hier verläuft auch die Wasserscheide: Zwergwörnitz und Wörnitz entwässern nach Osten zur Donau, nicht wie fast überall sonst im Kreis zum Rhein. Wer hier wohnt, wohnt weit auseinander. Zwischen zwei Ortsteilen liegen schnell fünf Kilometer Landstraße durch Feld und Wald.
Die Landwirtschaft prägt das Bild bis heute, viele Höfe sind Voll- oder Nebenerwerbsbetriebe mit Milchvieh, Schweinen oder Ackerbau. Daneben steht in Marktlustenau ein Arbeitgeber, den man in einer Gemeinde dieser Größe nicht erwartet. Das Unternehmen fertigt Kabelsätze und elektronische Baugruppen für Fahrzeug- und Luftfahrtindustrie und gehört heute zu einem internationalen Konzern. Dazu kommen Handwerksbetriebe aus Zimmerei, Metallbau, Maler- und Bauhandwerk sowie kleinere Betriebe aus Textil- und Werkzeugbau. Ein interkommunaler Gewerbepark bei Bergbronn wird gemeinsam mit Fichtenau erschlossen, in Marktlustenau gibt es Flächen im Klingenfeld. Viele Beschäftigte pendeln nach Crailsheim, Dinkelsbühl oder Feuchtwangen, oft über die Landesgrenze.
Diese vier Punkte beschreiben die allgemeine Risikolage in Kreßberg, nicht nur das Thema dieser Seite.
Wildwechsel auf den Verbindungsstraßen
Die Landesstraßen zwischen Waldtann, Bergbronn und Marktlustenau führen über weite Strecken am Wald entlang. In der Dämmerung im Frühjahr und Herbst häufen sich Zusammenstöße mit Rehwild, und ein solcher Unfall kostet an einem Fahrzeug mit Radar und Kamera in der Front rund 4.500 Euro. In der Kaskoversicherung sollte deshalb nicht nur Haarwild, sondern Zusammenstoß mit Tieren aller Art eingeschlossen sein.
Weit verstreute Anwesen
Zwischen den Höfen liegen oft Kilometer. Bei Brand oder Sturm dauert es länger, bis Hilfe da ist, und der Schaden wächst in der Zwischenzeit, aus einem Dachstuhlbrand wird so schnell ein Totalschaden von rund 500.000 Euro. Bei Wohngebäude- und Hofversicherungen lohnt der Blick auf Nebengebäude, Maschinenhallen und die tatsächliche Bausumme statt auf einen alten Wert von vor zwanzig Jahren.
Photovoltaik auf Scheunen und Hallen
Auf vielen Dächern in Waldtann, Asbach und Selgenstadt liegen Anlagen aus mehreren Ausbaustufen. Blitz, Hagel und Marder machen ihnen zu schaffen, teuer wird meist der Ertragsausfall: Bei einer 30-Kilowatt-Anlage fehlen pro Monat Stillstand rund 400 Euro Einspeisevergütung, die Modulerneuerung liegt bei circa 25.000 Euro. Eine eigene Photovoltaikversicherung mit Ertragsausfall ist hier fast immer sinnvoller als der bloße Einschluss ins Gebäude.
Arbeiten über die Landesgrenze
Viele Kreßberger arbeiten in Bayern, in Feuchtwangen, Dinkelsbühl oder Schnelldorf. Bei Unfällen auf dem Arbeitsweg, bei Kündigungen und bei Streit mit dem Arbeitgeber ist dann oft nicht auf Anhieb klar, welches Gericht zuständig ist, und eine Kündigungsschutzklage kostet ohne Deckung rund 3.000 Euro an eigenen Anwaltskosten. Ein Rechtsschutz ohne Einschränkung auf das Wohnsitzland nimmt diese Frage aus der Diskussion.
Die fünf Durchführungswege und was sie unterscheidet
Das Betriebsrentengesetz kennt fünf Wege, eine Zusage zu erfüllen. Sie unterscheiden sich darin, wer die Leistung erbringt, wie sie in Ihrer Bilanz auftaucht und wie viel Verwaltung entsteht. Für die meisten mittelständischen Betriebe ist die Direktversicherung der richtige Weg: bilanzneutral, wenig Aufwand, klar geregelt. Bei höheren Versorgungen oder bei der Geschäftsführung kommen andere Wege ins Spiel, allein weil die steuerfreien Höchstbeträge nach Paragraf 3 Nr. 63 EStG bei 8.112 Euro im Jahr enden. Wir gehen die Wege mit Ihnen durch und entscheiden nicht nach Gewohnheit, sondern nach Beteiligungsstruktur, Bilanz und Versorgungshöhe.
Das ist abgesichert
- Direktversicherung: Sie sind Versicherungsnehmer, der Mitarbeitende ist versicherte Person und bezugsberechtigt, die Bilanz bleibt unberührt
- Pensionskasse: rechtlich selbstständige Versorgungseinrichtung, häufig Grundlage tariflicher Versorgungswerke in Industrie und Handwerk
- Pensionsfonds: größere Anlagefreiheit in Aktien, deshalb der übliche Weg für die Auslagerung bestehender Pensionszusagen aus der Bilanz
- Unterstützungskasse: keine betragsmäßige Begrenzung durch Paragraf 3 Nr. 63 EStG, deshalb der Weg für Versorgungsbeiträge oberhalb von 8.112 Euro im Jahr
- Direktzusage: Sie sagen die Leistung unmittelbar zu und bilden dafür eine Rückstellung nach Paragraf 6a EStG in Ihrer Bilanz
- Absicherung von Invalidität über eine eingeschlossene Berufsunfähigkeitsrente oder mindestens eine Beitragsbefreiung
- Hinterbliebenenleistung für Ehepartner, Lebensgefährten und Kinder nach den Vorgaben des Betriebsrentengesetzes
- Arbeitgeberzuschuss von mindestens 15 Prozent auf umgewandeltes Entgelt, soweit Sie dadurch Sozialversicherungsbeiträge einsparen
- Versorgungsordnung, Zusagedokumente und Nachträge als Grundlage für Lohnbuchhaltung, Betriebsprüfung und Streitfall
Das ist nicht abgesichert
- Beiträge oberhalb von 8.112 Euro im Jahr sind über Paragraf 3 Nr. 63 EStG nicht mehr steuerfrei, dafür braucht es einen anderen Durchführungsweg
- Zwischen 4.056 und 8.112 Euro besteht Steuerfreiheit, aber keine Sozialversicherungsfreiheit, diese Grenze wird in Lohnabrechnungen regelmäßig verwechselt
- Die Einstandspflicht des Arbeitgebers entfällt nicht dadurch, dass ein Versorgungsträger eingeschaltet wird
- Rein private Verträge Ihrer Mitarbeitenden fallen nicht unter die betriebliche Altersvorsorge, auch wenn Sie sich mit einem Zuschuss beteiligen
- Eine mündliche Zusage ohne schriftliche Grundlage lässt sich nach fünfzehn Jahren nicht mehr nachweisen und führt regelmäßig zu Streit
- Zusagen an einzelne Personen ohne sachliche Begründung sind über den Gleichbehandlungsgrundsatz angreifbar und lösen Ansprüche der übrigen Belegschaft aus
- Erdiente und unverfallbare Anwartschaften lassen sich praktisch nicht mehr kürzen, auch nicht in wirtschaftlich schwierigen Jahren
Modelle, mit denen Betriebe in der Region arbeiten
Drei Ausbaustufen, die sich in der Praxis bewährt haben. Sie lassen sich kombinieren und schrittweise erweitern, ohne dass bestehende Zusagen angetastet werden müssen.
Pflichtmodell
Für Betriebe bis etwa 30 Beschäftigte, die den gesetzlichen Rahmen sauber erfüllen wollen
- Entgeltumwandlung über eine Direktversicherung als einheitlichen Weg für alle Neuzugänge
- Gesetzlicher Arbeitgeberzuschuss von 15 Prozent korrekt berechnet und im Vertrag abgebildet
- Ausschöpfung der Steuerfreiheit nach Paragraf 3 Nr. 63 EStG bis 8.112 Euro im Jahr
- Schriftliche Versorgungsordnung mit klaren Teilnahmeregeln und Widerrufsvorbehalten
- Ablauf für Eintritt, Austritt, Elternzeit und lange Krankheit schriftlich definiert
- Bestandsaufnahme aller vorhandenen Verträge, auch der mitgebrachten
Arbeitgebermodell
Der Standard für Betriebe ab 30 Beschäftigten im Wettbewerb um Fachkräfte
- Arbeitgeberfinanzierter Grundbaustein für alle, üblich sind 25 bis 100 Euro je Kopf und Monat
- Matching-Modell: Sie erhöhen den Zuschuss, wenn der Mitarbeitende selbst umwandelt
- Staffelung nach Betriebszugehörigkeit als Bindungsinstrument, etwa ab dem dritten und ab dem zehnten Jahr
- Einschluss von Berufsunfähigkeit und Hinterbliebenenleistung in die Zusage
- Beratungstermine für die Belegschaft im Betrieb, auch in Früh- und Spätschicht
- Digitale Verwaltung und eine einheitliche Beitragsliste für die Lohnbuchhaltung
- Jährlicher Bestandscheck vor der Betriebsprüfung
Kombimodell
Für Führungskräfte, Geschäftsführung und Versorgungen über 8.112 Euro im Jahr
- Direktversicherung bis zur steuerlichen Grenze, darüber Unterstützungskasse ohne Betragsbegrenzung
- Eigene Versorgungsstufe für Führungskräfte und Geschäftsführung
- Prüfung von Erdienbarkeit und Angemessenheit bei Zusagen an Gesellschafter-Geschäftsführer
- Abstimmung mit Steuerberater und Wirtschaftsprüfer vor jeder Unterschrift
- Anbindung an ein tarifliches Versorgungswerk, wo ein Tarifvertrag gilt
- Konzept für die spätere Auslagerung bestehender Pensionszusagen aus der Bilanz
Welche Bausteine in Kreßberg sinnvoll sind, klären wir im Gespräch. Maßgeblich sind die jeweiligen Versicherungsbedingungen.
Aus der Praxis
Drei Situationen, wie sie uns in Betrieben der Region regelmäßig begegnen.
Vergessener Arbeitgeberzuschuss
Ein Zerspanungsbetrieb bei Ilshofen mit 34 Mitarbeitenden hatte die Entgeltumwandlung seit Jahren laufen, den gesetzlichen Zuschuss von 15 Prozent aber nur bei Neuverträgen berücksichtigt. Bei einer Prüfung wurden die Altzusagen ab 2022 nachgefordert. Ohne Korrektur wäre die Forderung mit jedem weiteren Jahr gewachsen, und die Ansprüche der Mitarbeitenden wären zusätzlich arbeitsrechtlich durchsetzbar geblieben. Wir haben den Bestand aufgearbeitet, Nachträge erstellt und die Beitragslisten umgestellt.
circa 11.000 Euro NachzahlungZwölf Gesellschaften, ein Ordner
Ein Logistikunternehmen aus Crailsheim verwaltete Verträge bei zwölf Anbietern, entstanden über Jahre durch mitgebrachte Verträge. Jede Änderung kostete die Personalabteilung Stunden. Wir haben die Bestände gesichtet, neue Zusagen auf einen Weg gebündelt und eine Versorgungsordnung erstellt. Ohne diesen Schritt wäre der Aufwand mit jeder Einstellung weiter gestiegen. Der Verwaltungsaufwand ging nach Einschätzung der Personalleitung um mehr als die Hälfte zurück.
rund 40 Arbeitsstunden im Jahr gespartZusage als Argument in der Einstellung
Ein Familienbetrieb aus der Verpackungstechnik in Schwäbisch Hall suchte über sieben Monate einen Elektroniker. Wir haben einen arbeitgeberfinanzierten Grundbaustein für alle Mitarbeitenden eingeführt, ergänzt um ein Matching bei eigener Umwandlung. Die Stelle wurde im zweiten Anlauf besetzt, und zwei langjährige Mitarbeitende haben ihre eigene Umwandlung daraufhin erhöht. Sieben Monate Vakanz kosten in dieser Position ein Vielfaches des Jahresbeitrags.
circa 600 Euro jährlicher Arbeitgeberbeitrag je KopfWas wir in Kreßberg sonst noch absichern
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Fragen zu Betriebliche Altersvorsorge in Kreßberg
Was kostet betriebliche Altersvorsorge den Arbeitgeber?
Ist betriebliche Altersvorsorge Pflicht für den Arbeitgeber?
Wie hoch ist der gesetzliche Arbeitgeberzuschuss zur bAV?
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Ich arbeite in Bayern und wohne in Kreßberg. Gilt mein Rechtsschutz trotzdem?
Wie weit ist es von Kreßberg zu Ihnen ins Büro?
Wer ist bei Ihnen für Kreßberg zuständig?
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So läuft ein Termin in Kreßberg
Zuständig für Kreßberg ist unser Büro in der Beethovenstraße 48 in Crailsheim, von dort sind es etwa 20 Minuten in die Ortsteile. Beide Büros gehören zur selben Agentur, Ihre Unterlagen liegen also in jedem Fall vor. Bei Hof, Halle und Photovoltaik kommen wir heraus, weil sich Nebengebäude und Anlagen nur vor Ort bewerten lassen. Für Sach- und Firmenthemen ist Oliver Hartmann zuständig, für Gesundheit und Vorsorge Dario Caeiro, bei Firmenkunden Sebastian Hopf. Häufigste Themen sind Wild, Photovoltaik und Fragen über die Landesgrenze.
Betriebliche Altersvorsorge in Kreßberg: reden wir darüber
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