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Versorgungswerke in Rothenburg ob der Tauber
Versorgungswerke in Rothenburg ob der Tauber: Wir schauen uns an, was Sie bereits haben, wo es Lücken gibt und was sich streichen lässt. Ein Angebot kommt erst danach, mit Begründung.
Rothenburg ob der Tauber auf einen Blick
Rothenburg besteht betrieblich aus vielen Häusern mit fünf bis dreißig Beschäftigten: Hotels, Gaststätten, Läden, Kunsthandwerk. Jedes einzelne ist zu klein, um bei einem Versorgungsträger eigene Konditionen zu bekommen. Über ein gemeinsames Versorgungswerk gelten für alle beteiligten Betriebe dieselben Bedingungen, meist ohne Gesundheitsprüfung bis circa 300 Euro Monatsbeitrag, und die Verwaltung schrumpft auf eine Anmeldung je Mitarbeiter, was bei Saisonwechseln entscheidend ist.
Worum es in Rothenburg ob der Tauber bei diesem Thema geht
Rothenburg hat einen hohen Anteil an Selbstständigen und Familienbetrieben: Hotels, Gaststätten, Läden, Restaurierungshandwerk, dazu Landwirtschaft auf der Hochfläche. Bei ihnen steckt die Altersvorsorge im Betriebsgebäude, und ein denkmalgeschütztes Altstadthaus lässt sich weder schnell noch zum Wunschpreis verkaufen, sodass im Ruhestand regelmäßig rund 1.000 Euro im Monat fehlen. Wir bauen deshalb eine eigenständige Vorsorge neben dem Betrieb auf und rechnen die Übergabe konkret durch, statt sie zu vertagen.
Die private Unfallversicherung hat hier besondere Bedeutung, weil in Gastgewerbe und Handwerk viele Unfälle außerhalb der versicherten Arbeitszeit passieren, auf Kellertreppen, Speicherstiegen und Leitern am eigenen Haus. Eine Invalidität von 30 Prozent bedeutet ohne Absicherung dauerhaft weniger Einkommen bei gleichbleibenden Lasten. Für Angestellte in den größeren Betrieben am Ort holen wir den Arbeitgeberzuschuss zur Entgeltumwandlung heraus, der bei 100 Euro Umwandlung rund 240 Euro im Jahr ausmacht, und für Landwirte ergänzen wir die Alterskasse, die bei kleinen Flächen kaum trägt.
Sie erreichen uns unter 0791 94093050. Vom Büro in der Beethovenstraße in Crailsheim über Blaufelden und Schrozberg oder über die A7 ab dem Kreuz Feuchtwangen. Beide Wege dauern rund 40 Minuten.
Rothenburg ob der Tauber, rund 11.000 Einwohner im Landkreis Ansbach
Rothenburg ob der Tauber steht auf einem Sporn hoch über dem Taubertal, und dieser Höhenunterschied erklärt fast alles an der Stadt. Die Altstadt ist von einer begehbaren Wehrmauer umschlossen, das Straßenbild mittelalterlich geschlossen, die Hänge fallen steil zur Tauber ab. Unten im Tal liegt Detwang mit einer Kirche, die älter ist als die Stadt selbst. Zum Gemeindegebiet gehören 39 Gemeindeteile, dazu eine Reihe alter Mühlen an der Tauber. Rund 11.000 Menschen wohnen hier. Im Sommer sind an manchen Tagen deutlich mehr Besucher in der Stadt als Einwohner, was das Leben in der Altstadt spürbar prägt.
Tourismus ist der bekannteste, aber nicht der einzige Wirtschaftszweig. Hotels, Gastronomie, Einzelhandel und Handwerksbetriebe im Kunsthandwerk leben unmittelbar davon, dass Rothenburg auf jeder Route der Romantischen Straße steht. Daneben gibt es produzierendes Gewerbe: ein Werk der Hausgerätefertigung, ein Ersatzteilzentrum eines Motorenherstellers, einen Hersteller von Küchenarbeitsplatten und einen weit über die Region hinaus bekannten Anbieter von Weihnachtsartikeln. Landwirtschaft prägt die Ortsteile auf der Hochfläche, wo Ackerbau und Milchviehhaltung bis heute Familienbetriebe tragen. Viele Beschäftigte pendeln nach Ansbach, Crailsheim oder Bad Mergentheim, umgekehrt kommen Saisonkräfte und Personal aus dem Umland täglich in die Stadt. Der Wechsel zwischen vollen Sommermonaten und ruhigen Wochen im Winter bestimmt für einen großen Teil der Betriebe den Jahresrhythmus.
Die folgenden Punkte beschreiben allgemeine Risiken in Rothenburg ob der Tauber, nicht nur das Thema dieser Seite.
Feuer im geschlossenen Altstadtquartier
In der Rothenburger Altstadt stehen Häuser giebelseitig aneinander, mit historischen Dachstühlen und oft ohne durchgehende Brandwand. Ein Brand greift schnell über, und die Feuerwehr kann in den engen Gassen nur eingeschränkt anfahren. Neben dem eigenen Gebäudeschaden droht die Haftung für die Nachbargebäude, und dort geht es bei denkmalgerechtem Wiederaufbau je Haus um rund 1,5 Millionen Euro.
Hangwasser und Tauberhochwasser
Bei Starkregen läuft Wasser die steilen Hänge zur Tauber hinab und sucht sich den Weg über Straßen und Höfe. Unten im Tal steigt gleichzeitig die Tauber. Beides sind Elementarschäden, die nur mit dem entsprechenden Baustein gedeckt sind, in der Grunddeckung der Wohngebäudeversicherung aber nicht enthalten. Ein vollgelaufenes Untergeschoss in Detwang kostet ausgeräumt und getrocknet rund 25.000 Euro.
Unterversicherung denkmalgeschützter Gebäude
Der Wiederaufbauwert eines Altstadthauses liegt wegen Denkmalauflagen weit über dem, was Standardtarife kalkulieren. Handwerkliche Zimmererarbeit, Sonderanfertigungen bei Fenstern und Auflagen der Bauaufsicht summieren sich, im Schnitt auf rund 40 Prozent über dem Pauschalwert. Verträge, die seit Jahren unverändert laufen, führen im Schadenfall zu anteiliger Kürzung, aus circa 100.000 Euro Schaden werden dann 60.000 Euro Leistung.
Saison und Personenschäden im Gastgewerbe
Der Umsatz konzentriert sich auf wenige Monate, und in dieser Zeit sind viele ortsunkundige Gäste unterwegs. Stürze auf nassem Kopfsteinpflaster, an steilen Treppen oder auf der Stadtmauer führen regelmäßig zu Ansprüchen gegen Betriebe und Eigentümer, bei bleibenden Schäden geht es um rund 150.000 Euro. Die Verkehrssicherungspflicht wird hier streng ausgelegt, und eine ausgefallene Sommerwoche kostet zusätzlich circa 40.000 Euro Umsatz.
Die wichtigsten Versorgungswerke im Überblick
Welches Versorgungswerk für Sie zuständig ist, ergibt sich aus Ihrer Branche und dem geltenden Tarifvertrag, nicht aus dem, was üblicherweise passt. Wir prüfen das anhand Ihrer Verbandsmitgliedschaft, einer möglichen Allgemeinverbindlichkeit und der Bezugnahmeklauseln in Ihren Arbeitsverträgen. In der Region sind vor allem vier Werke relevant, weil sie die hier starken Branchen abdecken: Metall und Elektro, Gesundheitswesen, Medien und Chemie. Daneben gibt es weitere branchenbezogene Lösungen, etwa im Baugewerbe und im öffentlichen Dienst, die eigenen Regeln folgen und die wir bei Bedarf mit prüfen.
Das ist abgesichert
- MetallRente als Versorgungswerk der Tarifpartner der Metall- und Elektroindustrie, offen auch für Stahl, Textil und Bekleidung, Holz und Kunststoff sowie die ITK-Branche
- MetallRente mit drei Durchführungswegen: Direktversicherung, Pensionsfonds und Unterstützungskasse, jeweils mit wählbarem Garantieniveau
- Altersvorsorgewirksame Leistungen, in vielen Tarifgebieten 26,59 Euro im Monat für Vollzeitbeschäftigte, die statt in einen Sparvertrag in die Versorgung fließen können
- KlinikRente für Kliniken, Pflegeeinrichtungen, Rehabilitation und weitere Betriebe der Gesundheits- und Sozialwirtschaft
- Presseversorgung für Verlage, Redaktionen, Journalistinnen und Journalisten sowie angrenzende Medienbetriebe
- Tarifliche Altersvorsorge der chemischen Industrie über den Verbandsrahmenvertrag, umgesetzt als Direktversicherung
- Demografiebetrag von 750 Euro im Jahr je Vollzeitbeschäftigtem nach dem Tarifvertrag Lebensarbeitszeit und Demografie, verwendbar unter anderem für die Altersvorsorge
- Entgeltumwandlung nach Paragraf 1a BetrAVG innerhalb der tariflich vorgesehenen Wege
- Arbeitgeberzuschuss von mindestens 15 Prozent, soweit der Tarifvertrag nicht ohnehin mehr vorsieht
- Berufsunfähigkeitsschutz und Hinterbliebenenleistungen als wählbare Bausteine der meisten Werke
- Verwaltung über zentrale Portale mit einheitlichen Meldewegen für Eintritt, Austritt, Elternzeit und Krankheit
Das ist nicht abgesichert
- Ein Versorgungswerk ersetzt keine Versorgungsordnung, die Regeln für Ihren Betrieb müssen trotzdem schriftlich stehen
- Freiwillige Zusatzzusagen über den Tarif hinaus sind nicht automatisch Teil des Werks und brauchen eine eigene, klar getrennte Grundlage
- Die Einstandspflicht des Arbeitgebers nach Paragraf 1 Absatz 1 Satz 3 BetrAVG entfällt auch beim Anschluss an ein Werk nicht
- Die Versorgung der Geschäftsführung und außertariflicher Angestellter läuft in der Regel nicht über das tarifliche Werk
- Beiträge oberhalb der steuerlich geförderten Grenzen von 8.112 Euro im Jahr sind auch im Versorgungswerk nicht steuerfrei
- Nicht jede Branche hat ein Versorgungswerk, ohne Tarifbindung gelten die allgemeinen Regeln des Betriebsrentengesetzes
- Ein tarifliches Versorgungswerk hat nichts mit einem berufsständischen Versorgungswerk für Ärzte oder Architekten zu tun, das ist eine andere Einrichtung
Wege in ein Versorgungswerk
Je nach Tarifbindung und Ausgangslage sieht die Umsetzung unterschiedlich aus. Diese drei Modelle beschreiben, was in der Region am häufigsten vorkommt.
Tarifliche Pflichtumsetzung
Für Betriebe mit klarer Tarifbindung, die den Rahmen sauber erfüllen wollen
- Prüfung des geltenden Tarifvertrags und der daraus folgenden Pflichten, auch bei Nachwirkung
- Anschluss an das zuständige Versorgungswerk der Branche
- Tarifliche Arbeitgeberbeiträge korrekt in der Lohnabrechnung abgebildet und in die Versorgung eingesteuert
- Entgeltumwandlung über den tariflich vorgesehenen Durchführungsweg
- Meldewege für Eintritt, Austritt, Elternzeit und Krankheit im Personalbüro eingerichtet
- Dokumentation für Betriebsrat und Betriebsprüfung
Werk plus Arbeitgeberbaustein
Für tarifgebundene Betriebe, die sich im Wettbewerb um Fachkräfte abheben wollen
- Tarifliche Grundversorgung über das Versorgungswerk der Branche
- Freiwilliger Arbeitgeberbeitrag über die tarifliche Pflicht hinaus, üblich sind 25 bis 50 Euro je Kopf und Monat
- Matching-Modell: Der Betrieb erhöht den Zuschuss, wenn der Mitarbeitende selbst umwandelt
- Einschluss von Berufsunfähigkeit und Hinterbliebenenschutz
- Beratungstermine für die Belegschaft im Betrieb, auch in Früh-, Spät- und Nachtschicht
- Versorgungsordnung, die tarifliche Pflicht und freiwillige Leistung sauber trennt
- Jährlicher Bestandscheck vor der nächsten Prüfung
Bestandsübernahme
Für Betriebe mit gewachsenem Vertragsbestand aus mehreren Jahrzehnten
- Sichtung aller bestehenden Verträge und Zusagen im Betrieb, auch der mitgebrachten
- Klärung, welche Verträge fortgeführt, beitragsfrei gestellt oder übertragen werden
- Neue Umwandlungen einheitlich über das Versorgungswerk
- Prüfung, ob der Zuschuss von 15 Prozent auch bei Altzusagen seit 2022 korrekt läuft
- Übertragung von Anwartschaften nach Paragraf 4 BetrAVG, wo das rechtlich möglich ist
- Ein Ansprechpartner statt mehrerer Gesellschaften mit eigenen Fristen
Welche Bausteine in Rothenburg ob der Tauber sinnvoll sind, klären wir im Gespräch. Maßgeblich sind die jeweiligen Versicherungsbedingungen.
Aus der Praxis
Drei Beispiele aus tarifgebundenen Betrieben zwischen Schwäbisch Hall, Crailsheim und dem Ostalbkreis.
Tariflicher Beitrag nicht eingesteuert
Ein Zulieferbetrieb aus der Metall- und Elektroindustrie bei Satteldorf hatte den tariflichen Arbeitgeberbeitrag jahrelang gezahlt, ihn aber als normalen Lohnbestandteil laufen lassen, statt ihn in die Versorgung zu geben. Bei einer Prüfung wurde das beanstandet. Ohne Korrektur wäre die Forderung mit jedem Jahr weiter gewachsen, und die Ansprüche der Beschäftigten wären zusätzlich tarifrechtlich durchsetzbar geblieben. Wir haben den Anschluss hergestellt, die Beiträge zugeordnet und die Lohnbuchhaltung umgestellt.
circa 26.000 Euro nachzusteuernde BeiträgeWechsel innerhalb der Branche
Ein Instandhalter wechselte von einem Maschinenbauer in Ilshofen zu einem Betrieb in Aalen, beide tarifgebunden und beide an dasselbe Versorgungswerk angeschlossen. Die Versorgung lief ohne Unterbrechung weiter, ein neuer Vertrag war nicht nötig. Bei unterschiedlichen Anbietern wäre der alte Vertrag mit hoher Wahrscheinlichkeit beitragsfrei liegen geblieben, mit entsprechend geringerer Rente. Für die Personalabteilung beim neuen Arbeitgeber blieb es bei einer Meldung.
circa 19.000 Euro fortgeführte AnwartschaftPflegeeinrichtung mit hoher Teilzeitquote
Ein Pflegeanbieter aus Crailsheim mit überwiegend Teilzeitkräften hatte eine Teilnahmequote von unter 15 Prozent bei der Entgeltumwandlung. Nach dem Anschluss an das Versorgungswerk der Branche und Beratungsterminen in Früh-, Spät- und Nachtschicht stieg die Beteiligung deutlich. Ausschlaggebend war für viele, dass die Kosten niedrig sind und schon 45 Euro im Monat über dreißig Jahre einen spürbaren Unterschied machen.
rund 45 Euro monatlicher DurchschnittsbeitragWas wir in Rothenburg ob der Tauber sonst noch absichern
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Fragen zu Versorgungswerke in Rothenburg ob der Tauber
Was kostet der Anschluss an ein Versorgungswerk?
Ist ein Versorgungswerk Pflicht für meinen Betrieb?
Woran erkenne ich, ob mein Betrieb tarifgebunden ist?
Was ist MetallRente?
Für wen ist KlinikRente gedacht?
Was regelt die Presseversorgung?
Was ist der Demografiebetrag in der Chemie?
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Von Rothenburg aus sind es rund 40 Minuten zu unserem Büro in der Beethovenstraße 48 in Crailsheim, über Blaufelden und Schrozberg oder über die A7. Zu Gebäude- und Betriebsterminen kommen wir zu Ihnen, denn Versicherungssummen für ein Denkmal lassen sich nur vor Ort einschätzen, und die Hanglage zur Tauber sieht man auf keiner Karte richtig. Häufig geht es hier um Unterversicherung im Denkmalbereich, Verkehrssicherungspflicht und Saisonbetriebe. Firmen und Gebäude übernimmt Oliver Hartmann, Gesundheit und Vorsorge Dario Caeiro.
Versorgungswerke in Rothenburg ob der Tauber: reden wir darüber
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