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Betriebliche Altersvorsorge in Rothenburg ob der Tauber
Wer in Rothenburg ob der Tauber nach Betriebliche Altersvorsorge sucht, will meistens keine Broschüre, sondern eine klare Auskunft: Was ist abgedeckt, was kostet es, und wer kümmert sich, wenn etwas passiert. Genau darauf richten wir das Gespräch aus.
Rothenburg ob der Tauber auf einen Blick
In einem Betrieb, dessen Umsatz sich auf die Sommermonate konzentriert, ist die Stammbelegschaft der eigentliche Wert. Für sie lohnt eine Versorgungsordnung mit mehr als den gesetzlichen 15 Prozent Zuschuss, denn dieser Baustein wirkt über den Winter hinweg, in dem andere Häuser abwerben. Bei rund 100 Euro Entgeltumwandlung kostet ein Zuschuss von 20 Prozent circa 240 Euro im Jahr je Mitarbeiter, für Saisonkräfte lässt sich die Zusage zeitlich begrenzen.
Worum es in Rothenburg ob der Tauber bei diesem Thema geht
Rothenburg hat einen hohen Anteil an Selbstständigen und Familienbetrieben: Hotels, Gaststätten, Läden, Restaurierungshandwerk, dazu Landwirtschaft auf der Hochfläche. Bei ihnen steckt die Altersvorsorge im Betriebsgebäude, und ein denkmalgeschütztes Altstadthaus lässt sich weder schnell noch zum Wunschpreis verkaufen, sodass im Ruhestand regelmäßig rund 1.000 Euro im Monat fehlen. Wir bauen deshalb eine eigenständige Vorsorge neben dem Betrieb auf und rechnen die Übergabe konkret durch, statt sie zu vertagen.
Die private Unfallversicherung hat hier besondere Bedeutung, weil in Gastgewerbe und Handwerk viele Unfälle außerhalb der versicherten Arbeitszeit passieren, auf Kellertreppen, Speicherstiegen und Leitern am eigenen Haus. Eine Invalidität von 30 Prozent bedeutet ohne Absicherung dauerhaft weniger Einkommen bei gleichbleibenden Lasten. Für Angestellte in den größeren Betrieben am Ort holen wir den Arbeitgeberzuschuss zur Entgeltumwandlung heraus, der bei 100 Euro Umwandlung rund 240 Euro im Jahr ausmacht, und für Landwirte ergänzen wir die Alterskasse, die bei kleinen Flächen kaum trägt.
Vom Büro in der Beethovenstraße in Crailsheim über Blaufelden und Schrozberg oder über die A7 ab dem Kreuz Feuchtwangen. Beide Wege dauern rund 40 Minuten. Wir richten uns nach Ihrem Kalender, auch abends.
Rothenburg ob der Tauber, rund 11.000 Einwohner im Landkreis Ansbach
Rothenburg ob der Tauber steht auf einem Sporn hoch über dem Taubertal, und dieser Höhenunterschied erklärt fast alles an der Stadt. Die Altstadt ist von einer begehbaren Wehrmauer umschlossen, das Straßenbild mittelalterlich geschlossen, die Hänge fallen steil zur Tauber ab. Unten im Tal liegt Detwang mit einer Kirche, die älter ist als die Stadt selbst. Zum Gemeindegebiet gehören 39 Gemeindeteile, dazu eine Reihe alter Mühlen an der Tauber. Rund 11.000 Menschen wohnen hier. Im Sommer sind an manchen Tagen deutlich mehr Besucher in der Stadt als Einwohner, was das Leben in der Altstadt spürbar prägt.
Tourismus ist der bekannteste, aber nicht der einzige Wirtschaftszweig. Hotels, Gastronomie, Einzelhandel und Handwerksbetriebe im Kunsthandwerk leben unmittelbar davon, dass Rothenburg auf jeder Route der Romantischen Straße steht. Daneben gibt es produzierendes Gewerbe: ein Werk der Hausgerätefertigung, ein Ersatzteilzentrum eines Motorenherstellers, einen Hersteller von Küchenarbeitsplatten und einen weit über die Region hinaus bekannten Anbieter von Weihnachtsartikeln. Landwirtschaft prägt die Ortsteile auf der Hochfläche, wo Ackerbau und Milchviehhaltung bis heute Familienbetriebe tragen. Viele Beschäftigte pendeln nach Ansbach, Crailsheim oder Bad Mergentheim, umgekehrt kommen Saisonkräfte und Personal aus dem Umland täglich in die Stadt. Der Wechsel zwischen vollen Sommermonaten und ruhigen Wochen im Winter bestimmt für einen großen Teil der Betriebe den Jahresrhythmus.
Die folgenden Punkte beschreiben allgemeine Risiken in Rothenburg ob der Tauber, nicht nur das Thema dieser Seite.
Feuer im geschlossenen Altstadtquartier
In der Rothenburger Altstadt stehen Häuser giebelseitig aneinander, mit historischen Dachstühlen und oft ohne durchgehende Brandwand. Ein Brand greift schnell über, und die Feuerwehr kann in den engen Gassen nur eingeschränkt anfahren. Neben dem eigenen Gebäudeschaden droht die Haftung für die Nachbargebäude, und dort geht es bei denkmalgerechtem Wiederaufbau je Haus um rund 1,5 Millionen Euro.
Hangwasser und Tauberhochwasser
Bei Starkregen läuft Wasser die steilen Hänge zur Tauber hinab und sucht sich den Weg über Straßen und Höfe. Unten im Tal steigt gleichzeitig die Tauber. Beides sind Elementarschäden, die nur mit dem entsprechenden Baustein gedeckt sind, in der Grunddeckung der Wohngebäudeversicherung aber nicht enthalten. Ein vollgelaufenes Untergeschoss in Detwang kostet ausgeräumt und getrocknet rund 25.000 Euro.
Unterversicherung denkmalgeschützter Gebäude
Der Wiederaufbauwert eines Altstadthauses liegt wegen Denkmalauflagen weit über dem, was Standardtarife kalkulieren. Handwerkliche Zimmererarbeit, Sonderanfertigungen bei Fenstern und Auflagen der Bauaufsicht summieren sich, im Schnitt auf rund 40 Prozent über dem Pauschalwert. Verträge, die seit Jahren unverändert laufen, führen im Schadenfall zu anteiliger Kürzung, aus circa 100.000 Euro Schaden werden dann 60.000 Euro Leistung.
Saison und Personenschäden im Gastgewerbe
Der Umsatz konzentriert sich auf wenige Monate, und in dieser Zeit sind viele ortsunkundige Gäste unterwegs. Stürze auf nassem Kopfsteinpflaster, an steilen Treppen oder auf der Stadtmauer führen regelmäßig zu Ansprüchen gegen Betriebe und Eigentümer, bei bleibenden Schäden geht es um rund 150.000 Euro. Die Verkehrssicherungspflicht wird hier streng ausgelegt, und eine ausgefallene Sommerwoche kostet zusätzlich circa 40.000 Euro Umsatz.
Die fünf Durchführungswege und was sie unterscheidet
Das Betriebsrentengesetz kennt fünf Wege, eine Zusage zu erfüllen. Sie unterscheiden sich darin, wer die Leistung erbringt, wie sie in Ihrer Bilanz auftaucht und wie viel Verwaltung entsteht. Für die meisten mittelständischen Betriebe ist die Direktversicherung der richtige Weg: bilanzneutral, wenig Aufwand, klar geregelt. Bei höheren Versorgungen oder bei der Geschäftsführung kommen andere Wege ins Spiel, allein weil die steuerfreien Höchstbeträge nach Paragraf 3 Nr. 63 EStG bei 8.112 Euro im Jahr enden. Wir gehen die Wege mit Ihnen durch und entscheiden nicht nach Gewohnheit, sondern nach Beteiligungsstruktur, Bilanz und Versorgungshöhe.
Das ist abgesichert
- Direktversicherung: Sie sind Versicherungsnehmer, der Mitarbeitende ist versicherte Person und bezugsberechtigt, die Bilanz bleibt unberührt
- Pensionskasse: rechtlich selbstständige Versorgungseinrichtung, häufig Grundlage tariflicher Versorgungswerke in Industrie und Handwerk
- Pensionsfonds: größere Anlagefreiheit in Aktien, deshalb der übliche Weg für die Auslagerung bestehender Pensionszusagen aus der Bilanz
- Unterstützungskasse: keine betragsmäßige Begrenzung durch Paragraf 3 Nr. 63 EStG, deshalb der Weg für Versorgungsbeiträge oberhalb von 8.112 Euro im Jahr
- Direktzusage: Sie sagen die Leistung unmittelbar zu und bilden dafür eine Rückstellung nach Paragraf 6a EStG in Ihrer Bilanz
- Absicherung von Invalidität über eine eingeschlossene Berufsunfähigkeitsrente oder mindestens eine Beitragsbefreiung
- Hinterbliebenenleistung für Ehepartner, Lebensgefährten und Kinder nach den Vorgaben des Betriebsrentengesetzes
- Arbeitgeberzuschuss von mindestens 15 Prozent auf umgewandeltes Entgelt, soweit Sie dadurch Sozialversicherungsbeiträge einsparen
- Versorgungsordnung, Zusagedokumente und Nachträge als Grundlage für Lohnbuchhaltung, Betriebsprüfung und Streitfall
Das ist nicht abgesichert
- Beiträge oberhalb von 8.112 Euro im Jahr sind über Paragraf 3 Nr. 63 EStG nicht mehr steuerfrei, dafür braucht es einen anderen Durchführungsweg
- Zwischen 4.056 und 8.112 Euro besteht Steuerfreiheit, aber keine Sozialversicherungsfreiheit, diese Grenze wird in Lohnabrechnungen regelmäßig verwechselt
- Die Einstandspflicht des Arbeitgebers entfällt nicht dadurch, dass ein Versorgungsträger eingeschaltet wird
- Rein private Verträge Ihrer Mitarbeitenden fallen nicht unter die betriebliche Altersvorsorge, auch wenn Sie sich mit einem Zuschuss beteiligen
- Eine mündliche Zusage ohne schriftliche Grundlage lässt sich nach fünfzehn Jahren nicht mehr nachweisen und führt regelmäßig zu Streit
- Zusagen an einzelne Personen ohne sachliche Begründung sind über den Gleichbehandlungsgrundsatz angreifbar und lösen Ansprüche der übrigen Belegschaft aus
- Erdiente und unverfallbare Anwartschaften lassen sich praktisch nicht mehr kürzen, auch nicht in wirtschaftlich schwierigen Jahren
Modelle, mit denen Betriebe in der Region arbeiten
Drei Ausbaustufen, die sich in der Praxis bewährt haben. Sie lassen sich kombinieren und schrittweise erweitern, ohne dass bestehende Zusagen angetastet werden müssen.
Pflichtmodell
Für Betriebe bis etwa 30 Beschäftigte, die den gesetzlichen Rahmen sauber erfüllen wollen
- Entgeltumwandlung über eine Direktversicherung als einheitlichen Weg für alle Neuzugänge
- Gesetzlicher Arbeitgeberzuschuss von 15 Prozent korrekt berechnet und im Vertrag abgebildet
- Ausschöpfung der Steuerfreiheit nach Paragraf 3 Nr. 63 EStG bis 8.112 Euro im Jahr
- Schriftliche Versorgungsordnung mit klaren Teilnahmeregeln und Widerrufsvorbehalten
- Ablauf für Eintritt, Austritt, Elternzeit und lange Krankheit schriftlich definiert
- Bestandsaufnahme aller vorhandenen Verträge, auch der mitgebrachten
Arbeitgebermodell
Der Standard für Betriebe ab 30 Beschäftigten im Wettbewerb um Fachkräfte
- Arbeitgeberfinanzierter Grundbaustein für alle, üblich sind 25 bis 100 Euro je Kopf und Monat
- Matching-Modell: Sie erhöhen den Zuschuss, wenn der Mitarbeitende selbst umwandelt
- Staffelung nach Betriebszugehörigkeit als Bindungsinstrument, etwa ab dem dritten und ab dem zehnten Jahr
- Einschluss von Berufsunfähigkeit und Hinterbliebenenleistung in die Zusage
- Beratungstermine für die Belegschaft im Betrieb, auch in Früh- und Spätschicht
- Digitale Verwaltung und eine einheitliche Beitragsliste für die Lohnbuchhaltung
- Jährlicher Bestandscheck vor der Betriebsprüfung
Kombimodell
Für Führungskräfte, Geschäftsführung und Versorgungen über 8.112 Euro im Jahr
- Direktversicherung bis zur steuerlichen Grenze, darüber Unterstützungskasse ohne Betragsbegrenzung
- Eigene Versorgungsstufe für Führungskräfte und Geschäftsführung
- Prüfung von Erdienbarkeit und Angemessenheit bei Zusagen an Gesellschafter-Geschäftsführer
- Abstimmung mit Steuerberater und Wirtschaftsprüfer vor jeder Unterschrift
- Anbindung an ein tarifliches Versorgungswerk, wo ein Tarifvertrag gilt
- Konzept für die spätere Auslagerung bestehender Pensionszusagen aus der Bilanz
Welche Bausteine in Rothenburg ob der Tauber sinnvoll sind, klären wir im Gespräch. Maßgeblich sind die jeweiligen Versicherungsbedingungen.
Aus der Praxis
Drei Situationen, wie sie uns in Betrieben der Region regelmäßig begegnen.
Vergessener Arbeitgeberzuschuss
Ein Zerspanungsbetrieb bei Ilshofen mit 34 Mitarbeitenden hatte die Entgeltumwandlung seit Jahren laufen, den gesetzlichen Zuschuss von 15 Prozent aber nur bei Neuverträgen berücksichtigt. Bei einer Prüfung wurden die Altzusagen ab 2022 nachgefordert. Ohne Korrektur wäre die Forderung mit jedem weiteren Jahr gewachsen, und die Ansprüche der Mitarbeitenden wären zusätzlich arbeitsrechtlich durchsetzbar geblieben. Wir haben den Bestand aufgearbeitet, Nachträge erstellt und die Beitragslisten umgestellt.
circa 11.000 Euro NachzahlungZwölf Gesellschaften, ein Ordner
Ein Logistikunternehmen aus Crailsheim verwaltete Verträge bei zwölf Anbietern, entstanden über Jahre durch mitgebrachte Verträge. Jede Änderung kostete die Personalabteilung Stunden. Wir haben die Bestände gesichtet, neue Zusagen auf einen Weg gebündelt und eine Versorgungsordnung erstellt. Ohne diesen Schritt wäre der Aufwand mit jeder Einstellung weiter gestiegen. Der Verwaltungsaufwand ging nach Einschätzung der Personalleitung um mehr als die Hälfte zurück.
rund 40 Arbeitsstunden im Jahr gespartZusage als Argument in der Einstellung
Ein Familienbetrieb aus der Verpackungstechnik in Schwäbisch Hall suchte über sieben Monate einen Elektroniker. Wir haben einen arbeitgeberfinanzierten Grundbaustein für alle Mitarbeitenden eingeführt, ergänzt um ein Matching bei eigener Umwandlung. Die Stelle wurde im zweiten Anlauf besetzt, und zwei langjährige Mitarbeitende haben ihre eigene Umwandlung daraufhin erhöht. Sieben Monate Vakanz kosten in dieser Position ein Vielfaches des Jahresbeitrags.
circa 600 Euro jährlicher Arbeitgeberbeitrag je KopfWas wir in Rothenburg ob der Tauber sonst noch absichern
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Fragen zu Betriebliche Altersvorsorge in Rothenburg ob der Tauber
Was kostet betriebliche Altersvorsorge den Arbeitgeber?
Ist betriebliche Altersvorsorge Pflicht für den Arbeitgeber?
Wie hoch ist der gesetzliche Arbeitgeberzuschuss zur bAV?
Wie viel kann man 2026 steuerfrei in die bAV einzahlen?
Was zahlt die betriebliche Altersvorsorge nicht?
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Von Rothenburg aus sind es rund 40 Minuten zu unserem Büro in der Beethovenstraße 48 in Crailsheim, über Blaufelden und Schrozberg oder über die A7. Zu Gebäude- und Betriebsterminen kommen wir zu Ihnen, denn Versicherungssummen für ein Denkmal lassen sich nur vor Ort einschätzen, und die Hanglage zur Tauber sieht man auf keiner Karte richtig. Häufig geht es hier um Unterversicherung im Denkmalbereich, Verkehrssicherungspflicht und Saisonbetriebe. Firmen und Gebäude übernimmt Oliver Hartmann, Gesundheit und Vorsorge Dario Caeiro.
Betriebliche Altersvorsorge in Rothenburg ob der Tauber: reden wir darüber
Ein Termin, eine ehrliche Einschätzung, ein Vorschlag der passt. Vom Büro in der Beethovenstraße in Crailsheim über Blaufelden und Schrozberg oder über die A7 ab dem Kreuz Feuchtwangen. Beide Wege dauern rund 40 Minuten.
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