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Schrozberg, Landkreis Schwäbisch Hall

Betriebliche Altersvorsorge in Schrozberg

Betriebliche Altersvorsorge in Schrozberg: Wir schauen uns an, was Sie bereits haben, wo es Lücken gibt und was sich streichen lässt. Ein Angebot kommt erst danach, mit Begründung.

EntgeltumwandlungBeratung in SchrozbergAntwort in einem Werktag

Was in Schrozberg tatsächlich zählt

Sturm und Hagel auf der offenen EbeneZwischen Schrozberg, Spielbach und Schmalfelden gibt es kaum Windschutz.
Kühlkette und Zertifizierung in der MilchwirtschaftViele Höfe liefern Biomilch an die Molkereigenossenschaft.
Produkthaftung in der ZulieferungWer Verbindungselemente oder Textilien für große Abnehmer fertigt, haftet für Mängel weit über den Materialwert hinaus.
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2 StandorteSchwäbisch Hall und Crailsheim
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Betriebliche Altersvorsorge in Schrozberg

In der Fertigung und in der Milchverarbeitung wird in Schrozberg im Schichtbetrieb gearbeitet, und weil die Zulagen schwanken, wirkt die spätere Rente entsprechend unsicher. Eine Entgeltumwandlung, die sauber dokumentiert ist und den Arbeitgeberzuschuss richtig abbildet, gleicht das aus, statt rund 480 Euro im Jahr liegen zu lassen. Wichtig ist die Mitnahme beim Wechsel, denn zwischen den wenigen großen Arbeitgebern am Ort wird häufig gewechselt.

Vor Ort

Worum es in Schrozberg bei diesem Thema geht

Mit Industrie, Molkerei und Logistik gibt es in Schrozberg Arbeitgeber, die um wenige Fachkräfte konkurrieren, und im Schichtbetrieb schwanken die Zulagen so stark, dass niemand weiß, was am Ende an Rente steht. Beim Arbeitgeberzuschuss auf die Entgeltumwandlung bleiben ohne Nachfrage rund 480 Euro im Jahr liegen. Wir setzen eine Lösung auf, die sauber dokumentiert ist, den Zuschuss richtig abbildet und bei einem Wechsel zwischen den Betrieben am Ort mitgeht.

Die zweite große Gruppe sind die Landwirte rund um Bartenstein, Leuzendorf und Spielbach, viele davon im ökologischen Haupterwerb. Die landwirtschaftliche Alterskasse liefert nur eine Teilsicherung, und beim Ausfall des Betriebsleiters fehlen im Haushalt rund 1.600 Euro im Monat, weil der Hof ohne ihn nicht dasselbe erwirtschaftet. Wir rechnen konkret durch, was im Alter und nach einem Unfall bleibt, beziehen Hofübergabe und Versorgung des Ehepartners ein und ergänzen die private Unfallversicherung, weil sie rund um die Uhr greift.

Sie erreichen uns unter 0791 94093050. Vom Büro in der Beethovenstraße 48 in Crailsheim geht es über die B290 durch Rot am See und Blaufelden, das sind etwa 40 Minuten.

Der Ort

Schrozberg, rund 5.800 Einwohner im Landkreis Schwäbisch Hall

Schrozberg ist die nördlichste Kommune im Landkreis Schwäbisch Hall und liegt auf der Hohenloher Ebene am Oberlauf des Vorbachs. Das Stadtgebiet ist weitläufig und besteht aus der Kernstadt und den Stadtteilen Bartenstein, Ettenhausen, Leuzendorf, Riedbach, Schmalfelden und Spielbach, verteilt auf über fünfzig Dörfer, Weiler und Höfe. Im Osten grenzt Schrozberg an Bayern, Rothenburg ob der Tauber ist nah. Rund 5.800 Menschen leben hier. Das Bild bestimmen offene Ackerflächen, Windräder und einzelne Waldstücke, dazwischen liegen kleine Ortskerne mit Kirche und Backhaus. Bartenstein ist ein geschlossenes barockes Residenzensemble mit fürstlichem Schloss, ein Stück Hohenlohe, das man hier oben nicht erwartet.

Für einen Ort dieser Größe hat Schrozberg erstaunlich viel Industrie. Nedschroef fertigt am Ort Verbindungselemente für die Fahrzeugindustrie, HAKRO hat hier Hauptsitz und Logistikzentrum für Berufs und Werbebekleidung, und die Molkereigenossenschaft Hohenlohe Franken verarbeitet Biomilch nach Demeter Richtlinien unter dem Namen Schrozberg. Der Landwirtschaftliche Bezugs und Absatzverein Schrozberg ist mit seinem 52 Meter hohen Turm weithin sichtbar und Ansprechpartner für die Betriebe der Umgebung. Das Gewerbegebiet Herdwiesen bündelt weitere Betriebe. Dazu kommt eine dichte Landwirtschaft, viele davon in ökologischer Bewirtschaftung, was für diese Region ungewöhnlich stark ausgeprägt ist. Gependelt wird nach Bad Mergentheim, Crailsheim und Rothenburg.

Sturm und Hagel auf der offenen Ebene

Zwischen Schrozberg, Spielbach und Schmalfelden gibt es kaum Windschutz. Sommergewitter ziehen ungebremst durch und nehmen Ziegel, Dachbahnen und Photovoltaikmodule mit. Ein neu gedecktes Hallendach liegt heute bei rund 120.000 Euro, ein Wohnhausdach bei rund 40.000 Euro. Bei Hallen und Scheunen zählt deshalb, ob die Versicherungssumme noch zu den heutigen Baukosten passt.

Kühlkette und Zertifizierung in der Milchwirtschaft

Viele Höfe liefern Biomilch an die Molkereigenossenschaft. Ein Stromausfall, ein defekter Kühltank oder ein Fehler beim Reinigen kann eine ganze Lieferung unbrauchbar machen. Eine Tagesmenge ist schnell rund 3.000 Euro wert, teurer wird der Verlust der Zertifizierung und des Abnehmers. Deshalb gehört die Ertragsschadenabsicherung ausdrücklich in den Vertrag.

Produkthaftung in der Zulieferung

Wer Verbindungselemente oder Textilien für große Abnehmer fertigt, haftet für Mängel weit über den Materialwert hinaus. Rückrufe, Aus und Einbaukosten und Produktionsausfall beim Kunden erreichen schnell rund 200.000 Euro und damit ein Vielfaches des Auftragswerts. Eine erweiterte Produkthaftpflicht ist hier kein Zusatz, sondern Grundlage.

Wildunfälle auf den Strecken zu den Teilorten

Die Verbindungen nach Bartenstein, Leuzendorf und Riedbach führen über Feld und durch Waldstücke, oft ohne Beleuchtung. In Dämmerung und Nacht sind Rehe regelmäßig auf der Fahrbahn, und ein Zusammenstoß kostet an einem Mittelklassewagen rund 3.500 Euro. Wichtig ist eine Kaskodeckung, die Zusammenstöße mit Tieren allgemein einschließt, nicht nur mit Haarwild.

Leistungen

Die fünf Durchführungswege und was sie unterscheidet

Das Betriebsrentengesetz kennt fünf Wege, eine Zusage zu erfüllen. Sie unterscheiden sich darin, wer die Leistung erbringt, wie sie in Ihrer Bilanz auftaucht und wie viel Verwaltung entsteht. Für die meisten mittelständischen Betriebe ist die Direktversicherung der richtige Weg: bilanzneutral, wenig Aufwand, klar geregelt. Bei höheren Versorgungen oder bei der Geschäftsführung kommen andere Wege ins Spiel, allein weil die steuerfreien Höchstbeträge nach Paragraf 3 Nr. 63 EStG bei 8.112 Euro im Jahr enden. Wir gehen die Wege mit Ihnen durch und entscheiden nicht nach Gewohnheit, sondern nach Beteiligungsstruktur, Bilanz und Versorgungshöhe.

Das ist abgesichert

  • Direktversicherung: Sie sind Versicherungsnehmer, der Mitarbeitende ist versicherte Person und bezugsberechtigt, die Bilanz bleibt unberührt
  • Pensionskasse: rechtlich selbstständige Versorgungseinrichtung, häufig Grundlage tariflicher Versorgungswerke in Industrie und Handwerk
  • Pensionsfonds: größere Anlagefreiheit in Aktien, deshalb der übliche Weg für die Auslagerung bestehender Pensionszusagen aus der Bilanz
  • Unterstützungskasse: keine betragsmäßige Begrenzung durch Paragraf 3 Nr. 63 EStG, deshalb der Weg für Versorgungsbeiträge oberhalb von 8.112 Euro im Jahr
  • Direktzusage: Sie sagen die Leistung unmittelbar zu und bilden dafür eine Rückstellung nach Paragraf 6a EStG in Ihrer Bilanz
  • Absicherung von Invalidität über eine eingeschlossene Berufsunfähigkeitsrente oder mindestens eine Beitragsbefreiung
  • Hinterbliebenenleistung für Ehepartner, Lebensgefährten und Kinder nach den Vorgaben des Betriebsrentengesetzes
  • Arbeitgeberzuschuss von mindestens 15 Prozent auf umgewandeltes Entgelt, soweit Sie dadurch Sozialversicherungsbeiträge einsparen
  • Versorgungsordnung, Zusagedokumente und Nachträge als Grundlage für Lohnbuchhaltung, Betriebsprüfung und Streitfall

Das ist nicht abgesichert

  • Beiträge oberhalb von 8.112 Euro im Jahr sind über Paragraf 3 Nr. 63 EStG nicht mehr steuerfrei, dafür braucht es einen anderen Durchführungsweg
  • Zwischen 4.056 und 8.112 Euro besteht Steuerfreiheit, aber keine Sozialversicherungsfreiheit, diese Grenze wird in Lohnabrechnungen regelmäßig verwechselt
  • Die Einstandspflicht des Arbeitgebers entfällt nicht dadurch, dass ein Versorgungsträger eingeschaltet wird
  • Rein private Verträge Ihrer Mitarbeitenden fallen nicht unter die betriebliche Altersvorsorge, auch wenn Sie sich mit einem Zuschuss beteiligen
  • Eine mündliche Zusage ohne schriftliche Grundlage lässt sich nach fünfzehn Jahren nicht mehr nachweisen und führt regelmäßig zu Streit
  • Zusagen an einzelne Personen ohne sachliche Begründung sind über den Gleichbehandlungsgrundsatz angreifbar und lösen Ansprüche der übrigen Belegschaft aus
  • Erdiente und unverfallbare Anwartschaften lassen sich praktisch nicht mehr kürzen, auch nicht in wirtschaftlich schwierigen Jahren
Ausbaustufen

Modelle, mit denen Betriebe in der Region arbeiten

Drei Ausbaustufen, die sich in der Praxis bewährt haben. Sie lassen sich kombinieren und schrittweise erweitern, ohne dass bestehende Zusagen angetastet werden müssen.

Pflichtmodell

Für Betriebe bis etwa 30 Beschäftigte, die den gesetzlichen Rahmen sauber erfüllen wollen

  • Entgeltumwandlung über eine Direktversicherung als einheitlichen Weg für alle Neuzugänge
  • Gesetzlicher Arbeitgeberzuschuss von 15 Prozent korrekt berechnet und im Vertrag abgebildet
  • Ausschöpfung der Steuerfreiheit nach Paragraf 3 Nr. 63 EStG bis 8.112 Euro im Jahr
  • Schriftliche Versorgungsordnung mit klaren Teilnahmeregeln und Widerrufsvorbehalten
  • Ablauf für Eintritt, Austritt, Elternzeit und lange Krankheit schriftlich definiert
  • Bestandsaufnahme aller vorhandenen Verträge, auch der mitgebrachten
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Am häufigsten gewählt

Arbeitgebermodell

Der Standard für Betriebe ab 30 Beschäftigten im Wettbewerb um Fachkräfte

  • Arbeitgeberfinanzierter Grundbaustein für alle, üblich sind 25 bis 100 Euro je Kopf und Monat
  • Matching-Modell: Sie erhöhen den Zuschuss, wenn der Mitarbeitende selbst umwandelt
  • Staffelung nach Betriebszugehörigkeit als Bindungsinstrument, etwa ab dem dritten und ab dem zehnten Jahr
  • Einschluss von Berufsunfähigkeit und Hinterbliebenenleistung in die Zusage
  • Beratungstermine für die Belegschaft im Betrieb, auch in Früh- und Spätschicht
  • Digitale Verwaltung und eine einheitliche Beitragsliste für die Lohnbuchhaltung
  • Jährlicher Bestandscheck vor der Betriebsprüfung
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Kombimodell

Für Führungskräfte, Geschäftsführung und Versorgungen über 8.112 Euro im Jahr

  • Direktversicherung bis zur steuerlichen Grenze, darüber Unterstützungskasse ohne Betragsbegrenzung
  • Eigene Versorgungsstufe für Führungskräfte und Geschäftsführung
  • Prüfung von Erdienbarkeit und Angemessenheit bei Zusagen an Gesellschafter-Geschäftsführer
  • Abstimmung mit Steuerberater und Wirtschaftsprüfer vor jeder Unterschrift
  • Anbindung an ein tarifliches Versorgungswerk, wo ein Tarifvertrag gilt
  • Konzept für die spätere Auslagerung bestehender Pensionszusagen aus der Bilanz
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Welche Bausteine in Schrozberg sinnvoll sind, klären wir im Gespräch. Maßgeblich sind die jeweiligen Versicherungsbedingungen.

Aus der Praxis

Aus der Praxis

Drei Situationen, wie sie uns in Betrieben der Region regelmäßig begegnen.

Vergessener Arbeitgeberzuschuss

Ein Zerspanungsbetrieb bei Ilshofen mit 34 Mitarbeitenden hatte die Entgeltumwandlung seit Jahren laufen, den gesetzlichen Zuschuss von 15 Prozent aber nur bei Neuverträgen berücksichtigt. Bei einer Prüfung wurden die Altzusagen ab 2022 nachgefordert. Ohne Korrektur wäre die Forderung mit jedem weiteren Jahr gewachsen, und die Ansprüche der Mitarbeitenden wären zusätzlich arbeitsrechtlich durchsetzbar geblieben. Wir haben den Bestand aufgearbeitet, Nachträge erstellt und die Beitragslisten umgestellt.

circa 11.000 Euro Nachzahlung

Zwölf Gesellschaften, ein Ordner

Ein Logistikunternehmen aus Crailsheim verwaltete Verträge bei zwölf Anbietern, entstanden über Jahre durch mitgebrachte Verträge. Jede Änderung kostete die Personalabteilung Stunden. Wir haben die Bestände gesichtet, neue Zusagen auf einen Weg gebündelt und eine Versorgungsordnung erstellt. Ohne diesen Schritt wäre der Aufwand mit jeder Einstellung weiter gestiegen. Der Verwaltungsaufwand ging nach Einschätzung der Personalleitung um mehr als die Hälfte zurück.

rund 40 Arbeitsstunden im Jahr gespart

Zusage als Argument in der Einstellung

Ein Familienbetrieb aus der Verpackungstechnik in Schwäbisch Hall suchte über sieben Monate einen Elektroniker. Wir haben einen arbeitgeberfinanzierten Grundbaustein für alle Mitarbeitenden eingeführt, ergänzt um ein Matching bei eigener Umwandlung. Die Stelle wurde im zweiten Anlauf besetzt, und zwei langjährige Mitarbeitende haben ihre eigene Umwandlung daraufhin erhöht. Sieben Monate Vakanz kosten in dieser Position ein Vielfaches des Jahresbeitrags.

circa 600 Euro jährlicher Arbeitgeberbeitrag je Kopf
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Für Privatkunden in Schrozberg

Häufige Fragen

Fragen zu Betriebliche Altersvorsorge in Schrozberg

Was kostet betriebliche Altersvorsorge den Arbeitgeber?
Die Entgeltumwandlung selbst kostet Sie nichts, der Beitrag kommt aus dem Bruttoentgelt. Ihr Aufwand ist der Pflichtzuschuss von 15 Prozent, der sich meist aus der eingesparten Sozialversicherung finanziert. Bei 200 Euro Umwandlung sparen Sie unterhalb der Beitragsbemessungsgrenzen rund 40 Euro Arbeitgeberanteil und geben 30 Euro weiter. Ein freiwilliger Grundbaustein von 50 Euro je Kopf und Monat kostet bei 40 Mitarbeitenden 24.000 Euro im Jahr.
Ist betriebliche Altersvorsorge Pflicht für den Arbeitgeber?
Sie müssen kein eigenes Modell finanzieren, aber jeder Beschäftigte hat nach Paragraf 1a BetrAVG einen Anspruch auf Entgeltumwandlung. Verlangt jemand das, können Sie es nicht ablehnen. Pflicht ist außerdem der Zuschuss von mindestens 15 Prozent. Sie dürfen allerdings bestimmen, über welchen Durchführungsweg und über welchen Anbieter die Umwandlung läuft. Genau das sollten Sie nutzen, sonst sammeln sich Verträge unterschiedlichster Herkunft an.
Wie hoch ist der gesetzliche Arbeitgeberzuschuss zur bAV?
Mindestens 15 Prozent des umgewandelten Entgelts, soweit Sie durch die Umwandlung Sozialversicherungsbeiträge einsparen. Für Zusagen ab 2019 gilt das sofort, für alle davor abgeschlossenen Vereinbarungen seit 2022. Der Zuschuss muss tatsächlich in den Vertrag fließen und in der Lohnabrechnung nachvollziehbar sein. Eine pauschale Regelung ohne Umsetzung im Vertrag ist eine der häufigsten Fehlerquellen bei Betriebsprüfungen.
Wie viel kann man 2026 steuerfrei in die bAV einzahlen?
Nach Paragraf 3 Nr. 63 EStG bis 8 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze der allgemeinen Rentenversicherung. Die liegt 2026 bei 101.400 Euro im Jahr, steuerfrei sind also 8.112 Euro im Jahr oder 676 Euro im Monat. Sozialversicherungsfrei sind davon 4 Prozent, also 4.056 Euro im Jahr oder 338 Euro im Monat. Die Grenzen gelten für Direktversicherung, Pensionskasse und Pensionsfonds zusammen und ändern sich jährlich.
Was zahlt die betriebliche Altersvorsorge nicht?
Sie ersetzt keine Berufsunfähigkeitsversicherung, sofern dieser Baustein nicht ausdrücklich eingeschlossen ist, und sie deckt keine Pflegekosten. Beiträge oberhalb von 8.112 Euro im Jahr sind über Paragraf 3 Nr. 63 EStG nicht mehr steuerfrei. Zwischen 4.056 und 8.112 Euro besteht Steuerfreiheit, aber keine Beitragsfreiheit in der Sozialversicherung. Und die Einstandspflicht des Arbeitgebers nimmt Ihnen kein Versorgungsträger ab.
Was bedeutet nachgelagerte Besteuerung bei der Betriebsrente?
Beiträge bleiben in der Ansparphase innerhalb der Grenzen steuerfrei, dafür ist die spätere Betriebsrente voll steuerpflichtig. Zusätzlich fallen Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung an. In der Krankenversicherung gibt es dafür 2026 einen Freibetrag von 197,75 Euro im Monat, nur der darüber liegende Teil ist beitragspflichtig. In der Pflegeversicherung wirkt derselbe Betrag als Freigrenze, dort ist oberhalb davon die gesamte Betriebsrente beitragspflichtig.
Hafte ich als Arbeitgeber für die zugesagte Betriebsrente?
Ja. Die Einstandspflicht nach Paragraf 1 Absatz 1 Satz 3 BetrAVG bedeutet, dass Sie für die Erfüllung der Zusage einstehen, auch wenn ein Versicherer oder eine Pensionskasse dazwischensteht. Diese Haftung lässt sich nicht abbedingen. Begrenzen können Sie das Risiko über die Zusageart und die Wahl eines soliden Versorgungsträgers. Bei einer beitragsorientierten Leistungszusage ist der Umfang von vornherein klar umrissen.
Wir führen einen Biobetrieb bei Schrozberg. Was ist bei uns anders?
Bei zertifizierten Betrieben hängt am Schaden mehr als die Ware. Ein Kühlausfall, ein Futterproblem oder eine Verunreinigung kann Lieferungen und im schlimmsten Fall die Zertifizierung gefährden, und eine Tagesmenge Milch ist schnell rund 3.000 Euro wert. Deshalb schauen wir neben Gebäude und Maschinen besonders auf Ertragsschaden, Tierverlust und die Haftung gegenüber dem Abnehmer. Das gehört ausdrücklich in den Vertrag.
Der Bahnhof Schrozberg wird viel genutzt. Spielt das für die Kfz Versicherung eine Rolle?
Ja. Wer täglich mit dem Zug nach Crailsheim oder Bad Mergentheim fährt und das Auto nur für kurze Wege nutzt, kommt oft auf deutlich weniger Jahreskilometer als angegeben. Das wirkt sich direkt auf den Beitrag aus. Wir prüfen die Kilometerangabe und die Nutzergruppe und passen die Einstufung an.
Kommen Sie von Crailsheim aus bis nach Schrozberg?
Ja. Über die B290 sind es rund 40 Minuten, und wir betreuen im nördlichen Kreis regelmäßig Betriebe und Familien. Termine machen wir gern vor Ort, bei Gewerbekunden ohnehin, weil man Hallen, Anlagen und Lagerbestände nur dort richtig einschätzen kann. Sie erreichen uns unter 0791 94093050.
Wer ist bei Ihnen für Schrozberg zuständig?
Für Gebäude, Hallen und die gewerbliche Sachversicherung ist Oliver Hartmann Ihr Ansprechpartner, für Gesundheit und Vorsorge Dario Caeiro, bei der Krankenversicherung kommt Jens Riemann dazu. Für Firmenkunden mit mehreren Sparten ist Sebastian Hopf da, bei betrieblicher Altersvorsorge Udo Schor. Erreichbar sind alle unter 0791 94093050 und per Mail an caeiro.hartmann@allianz.de. Für Schrozberg fahren wir von Crailsheim aus über die B290 heraus.
Wo melde ich in Schrozberg einen Schaden?
Am schnellsten direkt bei uns unter 0791 94093050 oder per Mail an caeiro.hartmann@allianz.de. Wir nehmen den Schaden auf und bleiben Ihr Ansprechpartner, bis reguliert ist. Rund um die Uhr erreichbar ist der Allianz Schaden-Direktruf 0800 11 22 33 44, sinnvoll nach einem Wildunfall auf der Strecke nach Leuzendorf oder wenn ein Sommergewitter Ziegel und Photovoltaikmodule vom Dach genommen hat. Bei Sturmschäden gilt: erst sichern und fotografieren, dann melden.
Beratung vor Ort

So läuft ein Termin in Schrozberg

Von der Beethovenstraße 48 in Crailsheim sind es über die B290 durch Rot am See und Blaufelden rund vierzig Minuten nach Schrozberg, und im nördlichen Kreis sind wir regelmäßig unterwegs. Für Sach- und Firmenthemen ist Oliver Hartmann zuständig, für Gesundheit und Vorsorge Dario Caeiro, bei Firmenkunden mit mehreren Sparten Sebastian Hopf. Am häufigsten geht es hier um Sturm und Hagel auf Hallendächern, um Kühlkette und Zertifizierung auf den Milchviehbetrieben und um Produkthaftung in der Zulieferung.

Betriebliche Altersvorsorge in Schrozberg: reden wir darüber

Ein Termin, eine ehrliche Einschätzung, ein Vorschlag der passt. Vom Büro in der Beethovenstraße 48 in Crailsheim geht es über die B290 durch Rot am See und Blaufelden, das sind etwa 40 Minuten.

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