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Kirchberg an der Jagst, Landkreis Schwäbisch Hall

Betriebliche Altersvorsorge in Kirchberg an der Jagst

Betriebliche Altersvorsorge in Kirchberg an der Jagst ist kein Standardfall, sondern hängt an dem, was hier vor Ort tatsächlich vorkommt. Deshalb reden wir zuerst über Ihre Situation und erst danach über eine Deckung.

EntgeltumwandlungBeratung in Kirchberg an der JagstAntwort in einem Werktag

Kirchberg an der Jagst auf einen Blick

Jagsthochwasser im engen TalDas Jagsttal ist bei Kirchberg tief eingeschnitten und schmal.
Hangwasser an den TalflankenZwischen Hochfläche und Talgrund liegen über hundert Höhenmeter.
Hagel auf der Hohenloher EbeneOberhalb des Tals liegt die Landschaft offen.
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2 StandorteSchwäbisch Hall und Crailsheim
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Betriebliche Altersvorsorge in Kirchberg an der Jagst

Im sozialen Bereich um Kirchberg gilt meist eine tarifliche Versorgung, die für sich genommen den Lebensstandard nicht hält, und viele Beschäftigte arbeiten Jahre in Teilzeit, was die Anwartschaft zusätzlich drückt. Die Handwerks- und Baubetriebe im Ort haben dagegen oft nur die gesetzliche Pflicht erfüllt, und beim Zuschuss von 15 Prozent bleiben je Mitarbeiter rund 480 Euro im Jahr liegen. Wir rechnen beides zusammen, bevor wir über neue Beiträge sprechen.

Vor Ort

Worum es in Kirchberg an der Jagst bei diesem Thema geht

In Kirchberg arbeiten viele Menschen in Pflege, Betreuung und Werkstätten, oft mit tariflicher Versorgung und einigen Jahren Teilzeit in der Lebensbilanz. Beides zusammen ergibt eine Lücke von schnell rund 800 Euro im Monat gegenüber dem, was erwartet wird. Wir rechnen sie mit Ihrem Rentenbescheid und den bestehenden Verträgen aus und sichern zuerst die Arbeitskraft, weil in diesen Berufen die körperliche und psychische Belastung hoch ist.

In den Ortsteilen wirtschaften Familien in Haupt- und Nebenerwerb. Die Alterssicherung der Landwirte deckt nur einen Sockel, und fällt der Betriebsleiter aus, fehlen im Haushalt rund 1.500 Euro monatlich, während Pacht und Maschinenraten weiterlaufen. Wir klären Hofübergabe, Absicherung des Betriebsleiters und die Frage, wie sich das Einkommen nach der Übergabe verändert. Für Pendler zu den Crailsheimer Industriebetrieben prüfen wir zuerst, was über den Arbeitgeber schon läuft, und ergänzen erst danach.

Termine machen wir im Büro in Crailsheim, bei Ihnen vor Ort oder als Videotermin. Vom Büro in der Beethovenstraße in Crailsheim sind es über die A6 und die Anschlussstelle Kirchberg rund fünfzehn Minuten. Termine vor Ort machen wir nach Absprache.

Der Ort

Kirchberg an der Jagst, rund 4.400 Einwohner im Landkreis Schwäbisch Hall

Kirchberg an der Jagst liegt auf der Hohenloher Ebene, die hier zwischen 400 und 450 Metern liegt, und fällt an der Jagst steil in ein enges Muschelkalktal ab. Der Talgrund liegt gut hundert Meter tiefer als die umgebende Hochfläche, das prägt Ortsbild und Wege. Die Altstadt zieht sich auf einem Sporn über dem Fluss entlang, am Ende steht das Schloss der Fürsten von Hohenlohe-Kirchberg, die hier über anderthalb Jahrhunderte residierten. Rund 4.400 Menschen leben in der Stadt und ihren Ortsteilen Gaggstatt, Hornberg und Lendsiedel sowie in vierzehn weiteren Weilern und Höfen, darunter Weckelweiler und Mistlau. Kirchberg wurde 1373 zur Stadt erhoben.

Die Wirtschaft ist kleinteilig und stark vom sozialen und ökologischen Sektor geprägt. Die Sozialtherapeutischen Gemeinschaften Weckelweiler betreiben im gleichnamigen Ortsteil eine große Einrichtung für Menschen mit Behinderung, mit Werkstätten, Landwirtschaft nach Demeter-Richtlinien und einer erheblichen Zahl von Beschäftigten. Auf Schloss Kirchberg sind eine Akademie und ein Hotelbetrieb angesiedelt, die eng mit dem ökologischen Landbau verbunden sind. Dazu kommen Handwerk, Landwirtschaft, Bau und Dienstleistung. Wer nicht am Ort arbeitet, pendelt über die A6 nach Crailsheim in die Industriebetriebe oder Richtung Schwäbisch Hall. Der Tourismus spielt eine spürbare Rolle, Kirchberg hat mehrere Beherbergungsbetriebe und zählt jährlich mehr als zwanzigtausend Übernachtungen.

Diese vier Punkte beschreiben die allgemeine Risikolage in Kirchberg an der Jagst und nicht nur das Thema dieser Seite.

Jagsthochwasser im engen Tal

Das Jagsttal ist bei Kirchberg tief eingeschnitten und schmal. Nach Schneeschmelze oder tagelangem Regen steigt der Pegel schnell, und dem Wasser fehlt der Raum. Grundstücke im Talgrund und in Lendsiedel sind gefährdet, ein ausgeräumtes und getrocknetes Untergeschoss mit Heizung und Elektrik kostet rund 20.000 Euro. Ohne Elementarbaustein leistet die Gebäudeversicherung dort nicht.

Hangwasser an den Talflanken

Zwischen Hochfläche und Talgrund liegen über hundert Höhenmeter. Bei Starkregen läuft Wasser die Hänge hinunter und sammelt sich an Gebäuden, die nicht am Fluss stehen, dazu kommen Rutschungen an den Muschelkalkflanken. Eine unterspülte Stützmauer neu aufzubauen kostet rund 30.000 Euro. Rückstausicherungen und ein passender Elementarschutz sind wirksamer als jede nachträgliche Bauabdichtung.

Hagel auf der Hohenloher Ebene

Oberhalb des Tals liegt die Landschaft offen. Sommergewitter ziehen ohne Bremse durch und treffen Dächer, Dachfenster und Solarmodule direkt. Ein neu eingedecktes Hausdach kostet rund 25.000 Euro, eine zerschlagene Photovoltaikanlage mit 10 Kilowatt circa 15.000 Euro, auf landwirtschaftlichen Hallendächern liegt es deutlich darüber.

Verkehr an der A6-Anschlussstelle

Kirchberg hat einen eigenen Autobahnanschluss, was Pendeln erleichtert und Schwerverkehr anzieht. Auf den Zufahrten und im Bereich der Anschlussstelle kommt es regelmäßig zu Auffahr- und Abbiegeunfällen, die wegen Radar und Kamera in der Front heute rund 4.000 Euro kosten. Wer diese Strecke täglich fährt, sollte über Kaskoumfang und Selbstbeteiligung bewusst entscheiden.

Leistungen

Die fünf Durchführungswege und was sie unterscheidet

Das Betriebsrentengesetz kennt fünf Wege, eine Zusage zu erfüllen. Sie unterscheiden sich darin, wer die Leistung erbringt, wie sie in Ihrer Bilanz auftaucht und wie viel Verwaltung entsteht. Für die meisten mittelständischen Betriebe ist die Direktversicherung der richtige Weg: bilanzneutral, wenig Aufwand, klar geregelt. Bei höheren Versorgungen oder bei der Geschäftsführung kommen andere Wege ins Spiel, allein weil die steuerfreien Höchstbeträge nach Paragraf 3 Nr. 63 EStG bei 8.112 Euro im Jahr enden. Wir gehen die Wege mit Ihnen durch und entscheiden nicht nach Gewohnheit, sondern nach Beteiligungsstruktur, Bilanz und Versorgungshöhe.

Das ist abgesichert

  • Direktversicherung: Sie sind Versicherungsnehmer, der Mitarbeitende ist versicherte Person und bezugsberechtigt, die Bilanz bleibt unberührt
  • Pensionskasse: rechtlich selbstständige Versorgungseinrichtung, häufig Grundlage tariflicher Versorgungswerke in Industrie und Handwerk
  • Pensionsfonds: größere Anlagefreiheit in Aktien, deshalb der übliche Weg für die Auslagerung bestehender Pensionszusagen aus der Bilanz
  • Unterstützungskasse: keine betragsmäßige Begrenzung durch Paragraf 3 Nr. 63 EStG, deshalb der Weg für Versorgungsbeiträge oberhalb von 8.112 Euro im Jahr
  • Direktzusage: Sie sagen die Leistung unmittelbar zu und bilden dafür eine Rückstellung nach Paragraf 6a EStG in Ihrer Bilanz
  • Absicherung von Invalidität über eine eingeschlossene Berufsunfähigkeitsrente oder mindestens eine Beitragsbefreiung
  • Hinterbliebenenleistung für Ehepartner, Lebensgefährten und Kinder nach den Vorgaben des Betriebsrentengesetzes
  • Arbeitgeberzuschuss von mindestens 15 Prozent auf umgewandeltes Entgelt, soweit Sie dadurch Sozialversicherungsbeiträge einsparen
  • Versorgungsordnung, Zusagedokumente und Nachträge als Grundlage für Lohnbuchhaltung, Betriebsprüfung und Streitfall

Das ist nicht abgesichert

  • Beiträge oberhalb von 8.112 Euro im Jahr sind über Paragraf 3 Nr. 63 EStG nicht mehr steuerfrei, dafür braucht es einen anderen Durchführungsweg
  • Zwischen 4.056 und 8.112 Euro besteht Steuerfreiheit, aber keine Sozialversicherungsfreiheit, diese Grenze wird in Lohnabrechnungen regelmäßig verwechselt
  • Die Einstandspflicht des Arbeitgebers entfällt nicht dadurch, dass ein Versorgungsträger eingeschaltet wird
  • Rein private Verträge Ihrer Mitarbeitenden fallen nicht unter die betriebliche Altersvorsorge, auch wenn Sie sich mit einem Zuschuss beteiligen
  • Eine mündliche Zusage ohne schriftliche Grundlage lässt sich nach fünfzehn Jahren nicht mehr nachweisen und führt regelmäßig zu Streit
  • Zusagen an einzelne Personen ohne sachliche Begründung sind über den Gleichbehandlungsgrundsatz angreifbar und lösen Ansprüche der übrigen Belegschaft aus
  • Erdiente und unverfallbare Anwartschaften lassen sich praktisch nicht mehr kürzen, auch nicht in wirtschaftlich schwierigen Jahren
Ausbaustufen

Modelle, mit denen Betriebe in der Region arbeiten

Drei Ausbaustufen, die sich in der Praxis bewährt haben. Sie lassen sich kombinieren und schrittweise erweitern, ohne dass bestehende Zusagen angetastet werden müssen.

Pflichtmodell

Für Betriebe bis etwa 30 Beschäftigte, die den gesetzlichen Rahmen sauber erfüllen wollen

  • Entgeltumwandlung über eine Direktversicherung als einheitlichen Weg für alle Neuzugänge
  • Gesetzlicher Arbeitgeberzuschuss von 15 Prozent korrekt berechnet und im Vertrag abgebildet
  • Ausschöpfung der Steuerfreiheit nach Paragraf 3 Nr. 63 EStG bis 8.112 Euro im Jahr
  • Schriftliche Versorgungsordnung mit klaren Teilnahmeregeln und Widerrufsvorbehalten
  • Ablauf für Eintritt, Austritt, Elternzeit und lange Krankheit schriftlich definiert
  • Bestandsaufnahme aller vorhandenen Verträge, auch der mitgebrachten
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Am häufigsten gewählt

Arbeitgebermodell

Der Standard für Betriebe ab 30 Beschäftigten im Wettbewerb um Fachkräfte

  • Arbeitgeberfinanzierter Grundbaustein für alle, üblich sind 25 bis 100 Euro je Kopf und Monat
  • Matching-Modell: Sie erhöhen den Zuschuss, wenn der Mitarbeitende selbst umwandelt
  • Staffelung nach Betriebszugehörigkeit als Bindungsinstrument, etwa ab dem dritten und ab dem zehnten Jahr
  • Einschluss von Berufsunfähigkeit und Hinterbliebenenleistung in die Zusage
  • Beratungstermine für die Belegschaft im Betrieb, auch in Früh- und Spätschicht
  • Digitale Verwaltung und eine einheitliche Beitragsliste für die Lohnbuchhaltung
  • Jährlicher Bestandscheck vor der Betriebsprüfung
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Kombimodell

Für Führungskräfte, Geschäftsführung und Versorgungen über 8.112 Euro im Jahr

  • Direktversicherung bis zur steuerlichen Grenze, darüber Unterstützungskasse ohne Betragsbegrenzung
  • Eigene Versorgungsstufe für Führungskräfte und Geschäftsführung
  • Prüfung von Erdienbarkeit und Angemessenheit bei Zusagen an Gesellschafter-Geschäftsführer
  • Abstimmung mit Steuerberater und Wirtschaftsprüfer vor jeder Unterschrift
  • Anbindung an ein tarifliches Versorgungswerk, wo ein Tarifvertrag gilt
  • Konzept für die spätere Auslagerung bestehender Pensionszusagen aus der Bilanz
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Welche Bausteine in Kirchberg an der Jagst sinnvoll sind, klären wir im Gespräch. Maßgeblich sind die jeweiligen Versicherungsbedingungen.

Aus der Praxis

Aus der Praxis

Drei Situationen, wie sie uns in Betrieben der Region regelmäßig begegnen.

Vergessener Arbeitgeberzuschuss

Ein Zerspanungsbetrieb bei Ilshofen mit 34 Mitarbeitenden hatte die Entgeltumwandlung seit Jahren laufen, den gesetzlichen Zuschuss von 15 Prozent aber nur bei Neuverträgen berücksichtigt. Bei einer Prüfung wurden die Altzusagen ab 2022 nachgefordert. Ohne Korrektur wäre die Forderung mit jedem weiteren Jahr gewachsen, und die Ansprüche der Mitarbeitenden wären zusätzlich arbeitsrechtlich durchsetzbar geblieben. Wir haben den Bestand aufgearbeitet, Nachträge erstellt und die Beitragslisten umgestellt.

circa 11.000 Euro Nachzahlung

Zwölf Gesellschaften, ein Ordner

Ein Logistikunternehmen aus Crailsheim verwaltete Verträge bei zwölf Anbietern, entstanden über Jahre durch mitgebrachte Verträge. Jede Änderung kostete die Personalabteilung Stunden. Wir haben die Bestände gesichtet, neue Zusagen auf einen Weg gebündelt und eine Versorgungsordnung erstellt. Ohne diesen Schritt wäre der Aufwand mit jeder Einstellung weiter gestiegen. Der Verwaltungsaufwand ging nach Einschätzung der Personalleitung um mehr als die Hälfte zurück.

rund 40 Arbeitsstunden im Jahr gespart

Zusage als Argument in der Einstellung

Ein Familienbetrieb aus der Verpackungstechnik in Schwäbisch Hall suchte über sieben Monate einen Elektroniker. Wir haben einen arbeitgeberfinanzierten Grundbaustein für alle Mitarbeitenden eingeführt, ergänzt um ein Matching bei eigener Umwandlung. Die Stelle wurde im zweiten Anlauf besetzt, und zwei langjährige Mitarbeitende haben ihre eigene Umwandlung daraufhin erhöht. Sieben Monate Vakanz kosten in dieser Position ein Vielfaches des Jahresbeitrags.

circa 600 Euro jährlicher Arbeitgeberbeitrag je Kopf
Alle Sparten in Kirchberg an der Jagst

Was wir in Kirchberg an der Jagst sonst noch absichern

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Für Privatkunden in Kirchberg an der Jagst

Häufige Fragen

Fragen zu Betriebliche Altersvorsorge in Kirchberg an der Jagst

Was kostet betriebliche Altersvorsorge den Arbeitgeber?
Die Entgeltumwandlung selbst kostet Sie nichts, der Beitrag kommt aus dem Bruttoentgelt. Ihr Aufwand ist der Pflichtzuschuss von 15 Prozent, der sich meist aus der eingesparten Sozialversicherung finanziert. Bei 200 Euro Umwandlung sparen Sie unterhalb der Beitragsbemessungsgrenzen rund 40 Euro Arbeitgeberanteil und geben 30 Euro weiter. Ein freiwilliger Grundbaustein von 50 Euro je Kopf und Monat kostet bei 40 Mitarbeitenden 24.000 Euro im Jahr.
Ist betriebliche Altersvorsorge Pflicht für den Arbeitgeber?
Sie müssen kein eigenes Modell finanzieren, aber jeder Beschäftigte hat nach Paragraf 1a BetrAVG einen Anspruch auf Entgeltumwandlung. Verlangt jemand das, können Sie es nicht ablehnen. Pflicht ist außerdem der Zuschuss von mindestens 15 Prozent. Sie dürfen allerdings bestimmen, über welchen Durchführungsweg und über welchen Anbieter die Umwandlung läuft. Genau das sollten Sie nutzen, sonst sammeln sich Verträge unterschiedlichster Herkunft an.
Wie hoch ist der gesetzliche Arbeitgeberzuschuss zur bAV?
Mindestens 15 Prozent des umgewandelten Entgelts, soweit Sie durch die Umwandlung Sozialversicherungsbeiträge einsparen. Für Zusagen ab 2019 gilt das sofort, für alle davor abgeschlossenen Vereinbarungen seit 2022. Der Zuschuss muss tatsächlich in den Vertrag fließen und in der Lohnabrechnung nachvollziehbar sein. Eine pauschale Regelung ohne Umsetzung im Vertrag ist eine der häufigsten Fehlerquellen bei Betriebsprüfungen.
Wie viel kann man 2026 steuerfrei in die bAV einzahlen?
Nach Paragraf 3 Nr. 63 EStG bis 8 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze der allgemeinen Rentenversicherung. Die liegt 2026 bei 101.400 Euro im Jahr, steuerfrei sind also 8.112 Euro im Jahr oder 676 Euro im Monat. Sozialversicherungsfrei sind davon 4 Prozent, also 4.056 Euro im Jahr oder 338 Euro im Monat. Die Grenzen gelten für Direktversicherung, Pensionskasse und Pensionsfonds zusammen und ändern sich jährlich.
Was zahlt die betriebliche Altersvorsorge nicht?
Sie ersetzt keine Berufsunfähigkeitsversicherung, sofern dieser Baustein nicht ausdrücklich eingeschlossen ist, und sie deckt keine Pflegekosten. Beiträge oberhalb von 8.112 Euro im Jahr sind über Paragraf 3 Nr. 63 EStG nicht mehr steuerfrei. Zwischen 4.056 und 8.112 Euro besteht Steuerfreiheit, aber keine Beitragsfreiheit in der Sozialversicherung. Und die Einstandspflicht des Arbeitgebers nimmt Ihnen kein Versorgungsträger ab.
Was bedeutet nachgelagerte Besteuerung bei der Betriebsrente?
Beiträge bleiben in der Ansparphase innerhalb der Grenzen steuerfrei, dafür ist die spätere Betriebsrente voll steuerpflichtig. Zusätzlich fallen Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung an. In der Krankenversicherung gibt es dafür 2026 einen Freibetrag von 197,75 Euro im Monat, nur der darüber liegende Teil ist beitragspflichtig. In der Pflegeversicherung wirkt derselbe Betrag als Freigrenze, dort ist oberhalb davon die gesamte Betriebsrente beitragspflichtig.
Hafte ich als Arbeitgeber für die zugesagte Betriebsrente?
Ja. Die Einstandspflicht nach Paragraf 1 Absatz 1 Satz 3 BetrAVG bedeutet, dass Sie für die Erfüllung der Zusage einstehen, auch wenn ein Versicherer oder eine Pensionskasse dazwischensteht. Diese Haftung lässt sich nicht abbedingen. Begrenzen können Sie das Risiko über die Zusageart und die Wahl eines soliden Versorgungsträgers. Bei einer beitragsorientierten Leistungszusage ist der Umfang von vornherein klar umrissen.
Mein Grundstück liegt unten im Jagsttal. Bekomme ich Elementarschutz?
Häufig ja, manchmal nur mit Auflagen. Entscheidend ist die Einstufung Ihrer Adresse in die Gefährdungsklasse und ob es in der Vergangenheit bereits Überschwemmungsschäden gab. Manchmal ist der Schutz mit erhöhter Selbstbeteiligung oder mit der Bedingung einer Rückstausicherung möglich. Ohne den Baustein tragen Sie rund 20.000 Euro für ein ausgeräumtes Untergeschoss selbst. Wir prüfen Ihre konkrete Adresse und sagen Ihnen offen, was machbar ist.
Ich arbeite in einer sozialen Einrichtung. Was ist bei mir besonders wichtig?
Die Absicherung der Arbeitskraft. In Pflege und Betreuung ist die Belastung hoch, und ein längerer Ausfall trifft schnell. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist der zentrale Baustein, ergänzt um Krankentagegeld, damit nach dem Ende der Lohnfortzahlung keine Lücke entsteht. Danach schauen wir, was der Arbeitgeber an betrieblicher Altersvorsorge anbietet und wie sich Teilzeitjahre auf die spätere Rente auswirken.
Lohnt sich der Weg nach Crailsheim für ein Beratungsgespräch?
Über die A6 sind es etwa fünfzehn Minuten bis zu unserem Büro in der Beethovenstraße 48. Wenn Ihnen das zu weit ist, kommen wir nach Kirchberg, gerade wenn es um Gebäude, Hof oder Betrieb geht, weil sich Werte vor Ort besser erfassen lassen. Telefonisch erreichen Sie uns unter 0791 94093050, das gilt für beide Standorte.
Wer ist bei Ihnen für Kirchberg an der Jagst zuständig?
Für Gebäude, Hausrat und die gewerbliche Sachversicherung ist Oliver Hartmann Ihr Ansprechpartner, für Gesundheit und Vorsorge Dario Caeiro, bei der Krankenversicherung kommt Jens Riemann dazu. Firmenkunden und Einrichtungen mit mehreren Sparten betreut Sebastian Hopf, bei betrieblicher Altersvorsorge ist Udo Schor dabei. Erreichbar unter 0791 94093050 und per Mail an caeiro.hartmann@allianz.de.
Wo melde ich in Kirchberg einen Schaden?
Am schnellsten direkt bei uns unter 0791 94093050 oder per Mail an caeiro.hartmann@allianz.de. Wir nehmen den Schaden auf und begleiten die Regulierung bis zum Abschluss. Rund um die Uhr erreichbar ist der Allianz Schaden-Direktruf 0800 11 22 33 44, sinnvoll bei einem Unfall an der A6-Anschlussstelle oder wenn nach Dauerregen die Jagst in den Keller drückt. Fotografieren Sie den Zustand, bevor ausgeräumt oder gepumpt wird.
Beratung vor Ort

So läuft ein Termin in Kirchberg an der Jagst

Über die A6 und die eigene Anschlussstelle Kirchberg sind es vom Büro in der Beethovenstraße 48 in Crailsheim rund fünfzehn Minuten, und wir fahren die Strecke regelmäßig. Wenn es um Gebäude in der Altstadt, um Hofstellen in Gaggstatt oder Hornberg oder um einen Betrieb geht, kommen wir heraus, weil sich Werte vor Ort besser erfassen lassen als am Telefon. Für Sach- und Firmenthemen ist Oliver Hartmann zuständig, für Gesundheit und Vorsorge Dario Caeiro, bei Firmenkunden Sebastian Hopf. Häufigste Themen sind Elementarschutz, Denkmalauflagen und Arbeitskraftabsicherung.

Betriebliche Altersvorsorge in Kirchberg an der Jagst: reden wir darüber

Ein Termin, eine ehrliche Einschätzung, ein Vorschlag der passt. Vom Büro in der Beethovenstraße in Crailsheim sind es über die A6 und die Anschlussstelle Kirchberg rund fünfzehn Minuten. Termine vor Ort machen wir nach Absprache.

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