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Heilbronn, Stadtkreis Heilbronn

Betriebliche Altersvorsorge in Heilbronn

Für Betriebliche Altersvorsorge in Heilbronn beraten wir aus dem Büro in Schwäbisch Hall heraus. Wir kennen die Betriebe, die Wege und die Themen, die hier immer wieder aufkommen.

EntgeltumwandlungBeratung in HeilbronnAntwort in einem Werktag

Was in Heilbronn tatsächlich zählt

Hochwasser am NeckarDer Neckar staut sich bei anhaltendem Regen im Stadtgebiet, betroffen sind vor allem tiefliegende Grundstücke in Neckargartach, am.
Berufsverkehr auf A6 und B27Zwischen Kreuz Weinsberg und dem Stadtgebiet steht der Verkehr morgens und abends regelmäßig.
Abhängigkeit von wenigen GroßkundenViele Betriebe in den Böllinger Höfen und am Kanalhafen liefern überwiegend an einen oder zwei Auftraggeber.
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2 StandorteSchwäbisch Hall und Crailsheim
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Betriebliche Altersvorsorge in Heilbronn

Heilbronn ist zweigeteilt: Klinik, Industrie und Verwaltung haben eigene Versorgungsordnungen, die vielen kleinen Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe rund um Sontheim und Böckingen haben meist nur die gesetzliche Pflicht erfüllt. Wer zwischen diesen Welten wechselt, und das passiert hier oft, verliert ohne Übertragung Anwartschaften. Beim Pflichtzuschuss von 15 Prozent bleiben je Mitarbeiter rund 480 Euro im Jahr liegen, wenn ihn niemand ausrechnet. Wir sortieren zuerst das Vorhandene, bevor etwas Neues dazukommt.

Vor Ort

Worum es in Heilbronn bei diesem Thema geht

Die Arbeitgeberstruktur in Heilbronn ist zweigeteilt: Industrie, SLK-Kliniken und Verwaltung mit eigenen Versorgungsordnungen auf der einen Seite, viele kleine Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe auf der anderen. Wer zwischen diesen Welten wechselt, verliert ohne Übertragung Anwartschaften, und beim Pflichtzuschuss auf die Entgeltumwandlung bleiben je Mitarbeiter rund 480 Euro im Jahr liegen. Wir prüfen zuerst, was vorhanden ist, klären Zuschuss und Verbeitragung und setzen erst danach etwas Neues auf.

Dazu kommen die Selbstständigen rund um den Bildungscampus, Freiberufler und Handelsvertreter, bei denen das Einkommen komplett an der eigenen Arbeitskraft hängt. Fällt sie aus, fehlen im Haushalt schnell rund 2.500 Euro im Monat, und aus der gesetzlichen Rentenversicherung kommt für viele von ihnen gar nichts. Wir rechnen die Lücke mit den echten Zahlen durch, sichern die Arbeitskraft ab und ergänzen die private Unfallversicherung mit sinnvoller Progression, weil sie auch in der Freizeit greift.

Termine machen wir im Büro in Schwäbisch Hall, bei Ihnen vor Ort oder als Videotermin. Über die A6 sind es vom Büro in der Weilerwiese rund 35 Minuten bis in die Heilbronner Innenstadt. Für Termine kommen wir zu Ihnen in die Firma oder nach Hause.

Der Ort

Heilbronn, rund 132.000 Einwohner im Stadtkreis Heilbronn

Heilbronn liegt am Neckar, eingerahmt von Weinbergen am Wartberg und den bewaldeten Höhen im Osten. Mit rund 132.000 Einwohnern ist es die sechstgrößte Stadt Baden-Württembergs und der Mittelpunkt der Region Heilbronn-Franken. Zur Kernstadt gehören acht eingemeindete Stadtteile: Böckingen, Sontheim, Neckargartach, Frankenbach, Biberach, Horkheim, Klingenberg und Kirchhausen. Der Zuschnitt ist sehr unterschiedlich. Klingenberg klebt als Weinort am Hang, Böckingen ist dicht bebaut, Kirchhausen wirkt bis heute dörflich. Die Innenstadt wurde nach der Zerstörung im Dezember 1944 fast vollständig neu errichtet, deshalb dominieren dort Nachkriegsbauten, während die alten Ortskerne in den Stadtteilen noch Fachwerk und enge Gassen haben.

Die Heilbronner Wirtschaft steht auf mehreren Beinen. In den Böllinger Höfen im Norden fertigt Audi Elektrosportwagen, ringsum sitzen Zulieferer und Logistiker. Die Südwestdeutschen Salzwerke fördern Steinsalz unter der Stadt und verschiffen es über den Hafen, der zu den umschlagstärksten Binnenhäfen Deutschlands zählt. Dazu kommen Illig Maschinenbau, Läpple Automotive, die Lebensmittelbranche und mit den SLK-Kliniken ein sehr großer Arbeitgeber im Gesundheitswesen. Der Bildungscampus mit mehreren Hochschuleinrichtungen und rund 6.500 Studierenden hat die Stadt in den letzten fünfzehn Jahren spürbar verändert. Viele Beschäftigte pendeln aus dem Landkreis und aus Hohenlohe ein, ein Teil davon täglich über die A6.

Hochwasser am Neckar

Der Neckar staut sich bei anhaltendem Regen im Stadtgebiet, betroffen sind vor allem tiefliegende Grundstücke in Neckargartach, am Kanalhafen und in Horkheim. Eine ausgepumpte und getrocknete Tiefgarage samt Technik und Aufzug kostet rund 60.000 Euro, ein vollgelaufener Wohnkeller circa 20.000 Euro. Ohne Elementarbaustein zahlt die Wohngebäudeversicherung davon nichts. Auch Öltanks im Keller sind ein Thema, weil ein aufschwimmender Tank die Sanierungskosten auf ein Vielfaches treibt.

Berufsverkehr auf A6 und B27

Zwischen Kreuz Weinsberg und dem Stadtgebiet steht der Verkehr morgens und abends regelmäßig. Auffahrunfälle bei niedrigem Tempo sind die häufigste Schadenart, kosten aber wegen Radar, Kamera und Kalibrierung heute rund 4.000 Euro statt der früheren 1.200 Euro. Wer täglich pendelt, sollte auf Werkstattbindung, Rabattschutz und die Behandlung von Sensorik in der Kaskodeckung achten.

Abhängigkeit von wenigen Großkunden

Viele Betriebe in den Böllinger Höfen und am Kanalhafen liefern überwiegend an einen oder zwei Auftraggeber. Bleibt eine Rechnung über rund 150.000 Euro offen oder fällt die Abnahme aus, kippt die Liquidität innerhalb weniger Wochen, weil Löhne und Leasingraten weiterlaufen. Forderungsausfall und Betriebsunterbrechung gehören deshalb in Heilbronn zusammen gedacht.

Starkregen an den Hanglagen

Am Wartberg, in Klingenberg und in den Weinberglagen läuft Wasser bei Gewittern in kurzer Zeit hangabwärts und sucht sich den Weg über Wege und Grundstücke. Schlammlawinen in Garagen und Souterrainwohnungen sind dort keine Seltenheit, und das Ausräumen, Trocknen und Instandsetzen einer Einliegerwohnung liegt bei rund 25.000 Euro. Rückstauklappen und ein geprüfter Elementarschutz sind die wirksamsten Mittel.

Leistungen

Die fünf Durchführungswege und was sie unterscheidet

Das Betriebsrentengesetz kennt fünf Wege, eine Zusage zu erfüllen. Sie unterscheiden sich darin, wer die Leistung erbringt, wie sie in Ihrer Bilanz auftaucht und wie viel Verwaltung entsteht. Für die meisten mittelständischen Betriebe ist die Direktversicherung der richtige Weg: bilanzneutral, wenig Aufwand, klar geregelt. Bei höheren Versorgungen oder bei der Geschäftsführung kommen andere Wege ins Spiel, allein weil die steuerfreien Höchstbeträge nach Paragraf 3 Nr. 63 EStG bei 8.112 Euro im Jahr enden. Wir gehen die Wege mit Ihnen durch und entscheiden nicht nach Gewohnheit, sondern nach Beteiligungsstruktur, Bilanz und Versorgungshöhe.

Das ist abgesichert

  • Direktversicherung: Sie sind Versicherungsnehmer, der Mitarbeitende ist versicherte Person und bezugsberechtigt, die Bilanz bleibt unberührt
  • Pensionskasse: rechtlich selbstständige Versorgungseinrichtung, häufig Grundlage tariflicher Versorgungswerke in Industrie und Handwerk
  • Pensionsfonds: größere Anlagefreiheit in Aktien, deshalb der übliche Weg für die Auslagerung bestehender Pensionszusagen aus der Bilanz
  • Unterstützungskasse: keine betragsmäßige Begrenzung durch Paragraf 3 Nr. 63 EStG, deshalb der Weg für Versorgungsbeiträge oberhalb von 8.112 Euro im Jahr
  • Direktzusage: Sie sagen die Leistung unmittelbar zu und bilden dafür eine Rückstellung nach Paragraf 6a EStG in Ihrer Bilanz
  • Absicherung von Invalidität über eine eingeschlossene Berufsunfähigkeitsrente oder mindestens eine Beitragsbefreiung
  • Hinterbliebenenleistung für Ehepartner, Lebensgefährten und Kinder nach den Vorgaben des Betriebsrentengesetzes
  • Arbeitgeberzuschuss von mindestens 15 Prozent auf umgewandeltes Entgelt, soweit Sie dadurch Sozialversicherungsbeiträge einsparen
  • Versorgungsordnung, Zusagedokumente und Nachträge als Grundlage für Lohnbuchhaltung, Betriebsprüfung und Streitfall

Das ist nicht abgesichert

  • Beiträge oberhalb von 8.112 Euro im Jahr sind über Paragraf 3 Nr. 63 EStG nicht mehr steuerfrei, dafür braucht es einen anderen Durchführungsweg
  • Zwischen 4.056 und 8.112 Euro besteht Steuerfreiheit, aber keine Sozialversicherungsfreiheit, diese Grenze wird in Lohnabrechnungen regelmäßig verwechselt
  • Die Einstandspflicht des Arbeitgebers entfällt nicht dadurch, dass ein Versorgungsträger eingeschaltet wird
  • Rein private Verträge Ihrer Mitarbeitenden fallen nicht unter die betriebliche Altersvorsorge, auch wenn Sie sich mit einem Zuschuss beteiligen
  • Eine mündliche Zusage ohne schriftliche Grundlage lässt sich nach fünfzehn Jahren nicht mehr nachweisen und führt regelmäßig zu Streit
  • Zusagen an einzelne Personen ohne sachliche Begründung sind über den Gleichbehandlungsgrundsatz angreifbar und lösen Ansprüche der übrigen Belegschaft aus
  • Erdiente und unverfallbare Anwartschaften lassen sich praktisch nicht mehr kürzen, auch nicht in wirtschaftlich schwierigen Jahren
Ausbaustufen

Modelle, mit denen Betriebe in der Region arbeiten

Drei Ausbaustufen, die sich in der Praxis bewährt haben. Sie lassen sich kombinieren und schrittweise erweitern, ohne dass bestehende Zusagen angetastet werden müssen.

Pflichtmodell

Für Betriebe bis etwa 30 Beschäftigte, die den gesetzlichen Rahmen sauber erfüllen wollen

  • Entgeltumwandlung über eine Direktversicherung als einheitlichen Weg für alle Neuzugänge
  • Gesetzlicher Arbeitgeberzuschuss von 15 Prozent korrekt berechnet und im Vertrag abgebildet
  • Ausschöpfung der Steuerfreiheit nach Paragraf 3 Nr. 63 EStG bis 8.112 Euro im Jahr
  • Schriftliche Versorgungsordnung mit klaren Teilnahmeregeln und Widerrufsvorbehalten
  • Ablauf für Eintritt, Austritt, Elternzeit und lange Krankheit schriftlich definiert
  • Bestandsaufnahme aller vorhandenen Verträge, auch der mitgebrachten
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Am häufigsten gewählt

Arbeitgebermodell

Der Standard für Betriebe ab 30 Beschäftigten im Wettbewerb um Fachkräfte

  • Arbeitgeberfinanzierter Grundbaustein für alle, üblich sind 25 bis 100 Euro je Kopf und Monat
  • Matching-Modell: Sie erhöhen den Zuschuss, wenn der Mitarbeitende selbst umwandelt
  • Staffelung nach Betriebszugehörigkeit als Bindungsinstrument, etwa ab dem dritten und ab dem zehnten Jahr
  • Einschluss von Berufsunfähigkeit und Hinterbliebenenleistung in die Zusage
  • Beratungstermine für die Belegschaft im Betrieb, auch in Früh- und Spätschicht
  • Digitale Verwaltung und eine einheitliche Beitragsliste für die Lohnbuchhaltung
  • Jährlicher Bestandscheck vor der Betriebsprüfung
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Kombimodell

Für Führungskräfte, Geschäftsführung und Versorgungen über 8.112 Euro im Jahr

  • Direktversicherung bis zur steuerlichen Grenze, darüber Unterstützungskasse ohne Betragsbegrenzung
  • Eigene Versorgungsstufe für Führungskräfte und Geschäftsführung
  • Prüfung von Erdienbarkeit und Angemessenheit bei Zusagen an Gesellschafter-Geschäftsführer
  • Abstimmung mit Steuerberater und Wirtschaftsprüfer vor jeder Unterschrift
  • Anbindung an ein tarifliches Versorgungswerk, wo ein Tarifvertrag gilt
  • Konzept für die spätere Auslagerung bestehender Pensionszusagen aus der Bilanz
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Welche Bausteine in Heilbronn sinnvoll sind, klären wir im Gespräch. Maßgeblich sind die jeweiligen Versicherungsbedingungen.

Aus der Praxis

Aus der Praxis

Drei Situationen, wie sie uns in Betrieben der Region regelmäßig begegnen.

Vergessener Arbeitgeberzuschuss

Ein Zerspanungsbetrieb bei Ilshofen mit 34 Mitarbeitenden hatte die Entgeltumwandlung seit Jahren laufen, den gesetzlichen Zuschuss von 15 Prozent aber nur bei Neuverträgen berücksichtigt. Bei einer Prüfung wurden die Altzusagen ab 2022 nachgefordert. Ohne Korrektur wäre die Forderung mit jedem weiteren Jahr gewachsen, und die Ansprüche der Mitarbeitenden wären zusätzlich arbeitsrechtlich durchsetzbar geblieben. Wir haben den Bestand aufgearbeitet, Nachträge erstellt und die Beitragslisten umgestellt.

circa 11.000 Euro Nachzahlung

Zwölf Gesellschaften, ein Ordner

Ein Logistikunternehmen aus Crailsheim verwaltete Verträge bei zwölf Anbietern, entstanden über Jahre durch mitgebrachte Verträge. Jede Änderung kostete die Personalabteilung Stunden. Wir haben die Bestände gesichtet, neue Zusagen auf einen Weg gebündelt und eine Versorgungsordnung erstellt. Ohne diesen Schritt wäre der Aufwand mit jeder Einstellung weiter gestiegen. Der Verwaltungsaufwand ging nach Einschätzung der Personalleitung um mehr als die Hälfte zurück.

rund 40 Arbeitsstunden im Jahr gespart

Zusage als Argument in der Einstellung

Ein Familienbetrieb aus der Verpackungstechnik in Schwäbisch Hall suchte über sieben Monate einen Elektroniker. Wir haben einen arbeitgeberfinanzierten Grundbaustein für alle Mitarbeitenden eingeführt, ergänzt um ein Matching bei eigener Umwandlung. Die Stelle wurde im zweiten Anlauf besetzt, und zwei langjährige Mitarbeitende haben ihre eigene Umwandlung daraufhin erhöht. Sieben Monate Vakanz kosten in dieser Position ein Vielfaches des Jahresbeitrags.

circa 600 Euro jährlicher Arbeitgeberbeitrag je Kopf
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Was wir in Heilbronn sonst noch absichern

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Für Privatkunden in Heilbronn

Häufige Fragen

Fragen zu Betriebliche Altersvorsorge in Heilbronn

Was kostet betriebliche Altersvorsorge den Arbeitgeber?
Die Entgeltumwandlung selbst kostet Sie nichts, der Beitrag kommt aus dem Bruttoentgelt. Ihr Aufwand ist der Pflichtzuschuss von 15 Prozent, der sich meist aus der eingesparten Sozialversicherung finanziert. Bei 200 Euro Umwandlung sparen Sie unterhalb der Beitragsbemessungsgrenzen rund 40 Euro Arbeitgeberanteil und geben 30 Euro weiter. Ein freiwilliger Grundbaustein von 50 Euro je Kopf und Monat kostet bei 40 Mitarbeitenden 24.000 Euro im Jahr.
Ist betriebliche Altersvorsorge Pflicht für den Arbeitgeber?
Sie müssen kein eigenes Modell finanzieren, aber jeder Beschäftigte hat nach Paragraf 1a BetrAVG einen Anspruch auf Entgeltumwandlung. Verlangt jemand das, können Sie es nicht ablehnen. Pflicht ist außerdem der Zuschuss von mindestens 15 Prozent. Sie dürfen allerdings bestimmen, über welchen Durchführungsweg und über welchen Anbieter die Umwandlung läuft. Genau das sollten Sie nutzen, sonst sammeln sich Verträge unterschiedlichster Herkunft an.
Wie hoch ist der gesetzliche Arbeitgeberzuschuss zur bAV?
Mindestens 15 Prozent des umgewandelten Entgelts, soweit Sie durch die Umwandlung Sozialversicherungsbeiträge einsparen. Für Zusagen ab 2019 gilt das sofort, für alle davor abgeschlossenen Vereinbarungen seit 2022. Der Zuschuss muss tatsächlich in den Vertrag fließen und in der Lohnabrechnung nachvollziehbar sein. Eine pauschale Regelung ohne Umsetzung im Vertrag ist eine der häufigsten Fehlerquellen bei Betriebsprüfungen.
Wie viel kann man 2026 steuerfrei in die bAV einzahlen?
Nach Paragraf 3 Nr. 63 EStG bis 8 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze der allgemeinen Rentenversicherung. Die liegt 2026 bei 101.400 Euro im Jahr, steuerfrei sind also 8.112 Euro im Jahr oder 676 Euro im Monat. Sozialversicherungsfrei sind davon 4 Prozent, also 4.056 Euro im Jahr oder 338 Euro im Monat. Die Grenzen gelten für Direktversicherung, Pensionskasse und Pensionsfonds zusammen und ändern sich jährlich.
Was zahlt die betriebliche Altersvorsorge nicht?
Sie ersetzt keine Berufsunfähigkeitsversicherung, sofern dieser Baustein nicht ausdrücklich eingeschlossen ist, und sie deckt keine Pflegekosten. Beiträge oberhalb von 8.112 Euro im Jahr sind über Paragraf 3 Nr. 63 EStG nicht mehr steuerfrei. Zwischen 4.056 und 8.112 Euro besteht Steuerfreiheit, aber keine Beitragsfreiheit in der Sozialversicherung. Und die Einstandspflicht des Arbeitgebers nimmt Ihnen kein Versorgungsträger ab.
Was bedeutet nachgelagerte Besteuerung bei der Betriebsrente?
Beiträge bleiben in der Ansparphase innerhalb der Grenzen steuerfrei, dafür ist die spätere Betriebsrente voll steuerpflichtig. Zusätzlich fallen Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung an. In der Krankenversicherung gibt es dafür 2026 einen Freibetrag von 197,75 Euro im Monat, nur der darüber liegende Teil ist beitragspflichtig. In der Pflegeversicherung wirkt derselbe Betrag als Freigrenze, dort ist oberhalb davon die gesamte Betriebsrente beitragspflichtig.
Hafte ich als Arbeitgeber für die zugesagte Betriebsrente?
Ja. Die Einstandspflicht nach Paragraf 1 Absatz 1 Satz 3 BetrAVG bedeutet, dass Sie für die Erfüllung der Zusage einstehen, auch wenn ein Versicherer oder eine Pensionskasse dazwischensteht. Diese Haftung lässt sich nicht abbedingen. Begrenzen können Sie das Risiko über die Zusageart und die Wahl eines soliden Versorgungsträgers. Bei einer beitragsorientierten Leistungszusage ist der Umfang von vornherein klar umrissen.
Sie sitzen in Schwäbisch Hall. Kommen Sie für einen Termin auch nach Heilbronn?
Ja. Wir betreuen Heilbronn von Schwäbisch Hall aus und reisen für Beratung, Vertragscheck und Schadenaufnahme an. Über die A6 sind es rund 35 Minuten. Ob Sie uns in der Firma, zu Hause oder im Büro in der Weilerwiese treffen möchten, entscheiden Sie. Für kurze Rückfragen genügt oft ein Anruf unter 0791 94093050.
Brauche ich in Heilbronn wirklich Elementarschutz, obwohl mein Haus nicht am Neckar liegt?
Meistens ja. Die häufigsten Schäden entstehen nicht durch den Fluss selbst, sondern durch Rückstau aus der Kanalisation und durch Hangwasser aus den Weinberglagen. Beides trifft auch Grundstücke weit weg vom Ufer, und ein vollgelaufener Keller kostet rund 20.000 Euro, eine Tiefgarage circa 60.000 Euro. Wir prüfen Ihre Adresse in der Gefährdungseinstufung und sagen Ihnen offen, was der Baustein kostet.
Wir haben einen Betrieb in den Böllinger Höfen. Was schauen Sie sich zuerst an?
Zuerst die Verträge mit Ihren Auftraggebern. Dort stehen Haftungsklauseln, Vertragsstrafen und Fristen, an denen sich die nötige Deckungssumme bemisst. Danach folgen Betriebsunterbrechung, Cyber und Forderungsausfall, weil hier viele Firmen an wenigen Großkunden hängen und ein Ausfall von rund 150.000 Euro offener Forderung sofort die Liquidität trifft. Den Termin machen wir bei Ihnen im Betrieb, damit wir Produktion und Lager mit ansehen können.
Wer ist bei Ihnen für Heilbronn zuständig?
Für Gebäude, Hausrat und die gewerbliche Sachversicherung ist Oliver Hartmann Ihr Ansprechpartner, für Gesundheit und Vorsorge Dario Caeiro, bei der Krankenversicherung kommt Jens Riemann dazu. Firmenkunden mit mehreren Sparten betreut Sebastian Hopf, für betriebliche Altersvorsorge ist Udo Schor dabei, für Kapitalmarktthemen Marcel Kunze. Erreichbar unter 0791 94093050 und per Mail an caeiro.hartmann@allianz.de.
Wo melde ich in Heilbronn einen Schaden?
Am schnellsten direkt bei uns unter 0791 94093050 oder per Mail an caeiro.hartmann@allianz.de. Wir nehmen den Schaden auf und begleiten die Regulierung. Rund um die Uhr erreichbar ist der Allianz Schaden-Direktruf 0800 11 22 33 44, sinnvoll bei einem Auffahrunfall auf der B27 oder wenn nach einem Gewitter Wasser in der Tiefgarage steht. Bei Wasserschäden gilt: erst absperren und fotografieren, dann melden.
Beratung vor Ort

So läuft ein Termin in Heilbronn

Über die A6 sind es vom Büro in der Weilerwiese 3 rund 35 Minuten bis in die Heilbronner Innenstadt, und wir fahren die Strecke regelmäßig, weil viele unserer Firmenkunden hier Standorte oder Auftraggeber haben. Termine finden bei Ihnen in der Firma, zu Hause oder im Büro statt, ganz wie es Ihnen passt. Für Sach- und Firmenthemen ist Oliver Hartmann zuständig, für Gesundheit und Vorsorge Dario Caeiro, bei Firmenkunden Sebastian Hopf. Am häufigsten geht es hier um Elementarschutz, Betriebsunterbrechung und Fuhrpark.

Betriebliche Altersvorsorge in Heilbronn: reden wir darüber

Ein Termin, eine ehrliche Einschätzung, ein Vorschlag der passt. Über die A6 sind es vom Büro in der Weilerwiese rund 35 Minuten bis in die Heilbronner Innenstadt. Für Termine kommen wir zu Ihnen in die Firma oder nach Hause.

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