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Künzelsau, Hohenlohekreis

Versorgungswerke in Künzelsau

Versorgungswerke in Künzelsau: Wir schauen uns an, was Sie bereits haben, wo es Lücken gibt und was sich streichen lässt. Ein Angebot kommt erst danach, mit Begründung.

MetallRenteBeratung in KünzelsauAntwort in einem Werktag

Künzelsau auf einen Blick

Kocher und Kupfer in der AueBeide Flüsse treffen im Stadtgebiet zusammen, und die Talsohle ist schmal bebaut.
Hanglagen und SteigenZwischen Altstadt und den Höhenstadtteilen Taläcker und Gaisbach liegen 170 Höhenmeter.
Führungsverantwortung im MittelstandIn einer Stadt mit international tätigen Unternehmen tragen viele Menschen Leitungsverantwortung, auch in kleineren Gesellschaften und.
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Versorgungswerke in Künzelsau

Seit das Krankenhaus Ende 2019 geschlossen wurde, arbeiten viele Ärztinnen und Ärzte in Künzelsau im medizinischen Versorgungszentrum oder in eigener Praxis, dazu kommen Anwälte am hiesigen Amtsgericht und Steuerberater im Umfeld der Unternehmen. Sie alle zahlen ins Versorgungswerk statt in die Rentenversicherung. Der Bescheid rechnet mit einem seit Jahren sinkenden Zins, und Berufsunfähigkeit zahlt das Werk erst bei vollständiger Aufgabe der Tätigkeit. Rund 3.000 Euro Monatsrente gehören privat abgesichert.

Vor Ort

Worum es in Künzelsau bei diesem Thema geht

In Künzelsau ist die betriebliche Altersvorsorge Erwartung, nicht Zusatz: Bewerber vergleichen Ihr Angebot mit den Versorgungsordnungen der großen Häuser am Ort. Ein Rahmenvertrag mit klaren Zuschussregeln und einfacher Abwicklung bei Ein- und Austritten kostet weniger als ein Lohnaufschlag, und ungenutzt bleiben sonst je Mitarbeiter rund 480 Euro Zuschuss im Jahr. Für Geschäftsführer planen wir die Versorgung getrennt, weil sie steuerlich und bilanziell anders behandelt wird.

Die zweite Gruppe sind Absolventen der Reinhold-Würth-Hochschule, von denen viele in der Region bleiben und mit Bonus- und Einmalzahlungen einsteigen. Wer mit 27 statt mit 37 beginnt, hat bei gleichem Beitrag rund 40 Prozent mehr Kapital, deshalb ordnen wir zuerst Arbeitskraftabsicherung und Arbeitgeberzuschuss. Für Selbstständige im Umfeld der Unternehmen, von Beratung bis Handwerk, gibt es keine betriebliche Basis, dort zählt eine Lösung, die sich in guten und in schwachen Jahren anpassen lässt.

Wenn Ihnen ein Termin bei sich lieber ist, kommen wir zu Ihnen. Die B19 führt direkt von Schwäbisch Hall ins Kochertal nach Künzelsau, vom Büro in der Weilerwiese aus rund 30 Minuten.

Der Ort

Künzelsau, rund 16.400 Einwohner im Hohenlohekreis

Künzelsau ist Kreisstadt des Hohenlohekreises und liegt im unteren Kochertal, dort wo die Kupfer in den Kocher mündet. Rund 16.400 Menschen leben auf 75 Quadratkilometern Gemarkung, die von 210 Metern im Tal bis auf 435 Meter auf der Hohenloher Ebene reicht. Die Stadt ist deshalb im Wortsinn zweigeteilt: Die Altstadt liegt unten am Fluss, die Wohngebiete Taläcker und Gaisbach oben auf der Höhe. Eine Standseilbahn überwindet 170 Höhenmeter in etwa fünf Minuten. Dazu kommen Stadtteile wie Kocherstetten, Morsbach, Nagelsberg, Belsenberg und Amrichshausen, teils in Seitentälern, teils auf der Ebene. Johanneskirche, Schloss Bartenau und der Wartbergturm prägen das Stadtbild.

Wirtschaftlich ist Künzelsau ein Sonderfall. Ein weltweit tätiger Handelskonzern hat hier seine Konzernzentrale, ein zweites Unternehmen fertigt Ventilatoren und Antriebstechnik, ein drittes handelt mit Verbrauchsmaterial und Werkzeugen, dazu kommt ein Jeanshersteller, der seit 1948 am Ort produziert. Auf rund 16.400 Einwohner kommen etwa 14.700 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze, das heißt: Jeden Morgen fahren mehr Menschen nach Künzelsau hinein als hinaus. Die Reinhold-Würth-Hochschule, ein Campus der Hochschule Heilbronn, bringt rund 1.500 Studierende in die Stadt. Gewerbeflächen liegen wegen der Tallage vor allem in den Stadtteilen: Hofklinge in Gaisbach, der Handwerkerpark Lerchenhöhe in Amrichshausen und der Gewerbepark Hohenlohe an der A6.

Die folgenden vier Punkte sind allgemeine Risiken in Künzelsau und nicht auf das Thema dieser Seite beschränkt.

Kocher und Kupfer in der Aue

Beide Flüsse treffen im Stadtgebiet zusammen, und die Talsohle ist schmal bebaut. Zuletzt führte der Kocher im Juni 2024 Hochwasser. Ein ausgeräumtes und getrocknetes Untergeschoss mit Heizung und Elektrik kostet rund 20.000 Euro, bei einem Ladengeschäft in der Altstadt kommt der Warenbestand dazu. Für Gebäude in der Aue sind Elementarbaustein und geprüfte Rückstausicherung Pflicht, für Betriebe zusätzlich eine Betriebsunterbrechung mit Elementareinschluss.

Hanglagen und Steigen

Zwischen Altstadt und den Höhenstadtteilen Taläcker und Gaisbach liegen 170 Höhenmeter. Bei Starkregen läuft Wasser die Steigen hinunter in tiefer liegende Grundstücke, im Winter wird Glätte zum Thema. Eine vollgelaufene Tiefgarage samt Technik kostet rund 60.000 Euro. Hangwasser ist nur über den Elementarschutz gedeckt, nicht über die Grunddeckung.

Führungsverantwortung im Mittelstand

In einer Stadt mit international tätigen Unternehmen tragen viele Menschen Leitungsverantwortung, auch in kleineren Gesellschaften und Tochterfirmen. Bei Pflichtverletzungen haften Geschäftsführer persönlich mit dem Privatvermögen, und allein die Abwehr einer solchen Forderung kostet rund 50.000 Euro an Anwalt und Gutachten. Eine D-und-O-Versicherung ist deshalb kein Konzernthema, sondern eines für jeden Betrieb mit bestellter Geschäftsführung.

Berufsverkehr auf der B19

Mit deutlich mehr Arbeitsplätzen als Einwohnern strömt der Verkehr morgens von allen Seiten in die Stadt. Die B19 und die Kocherbrücke sind Nadelöhre, Baustellen verschärfen die Lage regelmäßig. Auffahrunfälle im Stop-and-go sind die häufigste Schadenursache und kosten wegen Radar und Kamera in der Frontpartie heute rund 4.000 Euro statt der früheren 1.200 Euro.

Leistungen

Die wichtigsten Versorgungswerke im Überblick

Welches Versorgungswerk für Sie zuständig ist, ergibt sich aus Ihrer Branche und dem geltenden Tarifvertrag, nicht aus dem, was üblicherweise passt. Wir prüfen das anhand Ihrer Verbandsmitgliedschaft, einer möglichen Allgemeinverbindlichkeit und der Bezugnahmeklauseln in Ihren Arbeitsverträgen. In der Region sind vor allem vier Werke relevant, weil sie die hier starken Branchen abdecken: Metall und Elektro, Gesundheitswesen, Medien und Chemie. Daneben gibt es weitere branchenbezogene Lösungen, etwa im Baugewerbe und im öffentlichen Dienst, die eigenen Regeln folgen und die wir bei Bedarf mit prüfen.

Das ist abgesichert

  • MetallRente als Versorgungswerk der Tarifpartner der Metall- und Elektroindustrie, offen auch für Stahl, Textil und Bekleidung, Holz und Kunststoff sowie die ITK-Branche
  • MetallRente mit drei Durchführungswegen: Direktversicherung, Pensionsfonds und Unterstützungskasse, jeweils mit wählbarem Garantieniveau
  • Altersvorsorgewirksame Leistungen, in vielen Tarifgebieten 26,59 Euro im Monat für Vollzeitbeschäftigte, die statt in einen Sparvertrag in die Versorgung fließen können
  • KlinikRente für Kliniken, Pflegeeinrichtungen, Rehabilitation und weitere Betriebe der Gesundheits- und Sozialwirtschaft
  • Presseversorgung für Verlage, Redaktionen, Journalistinnen und Journalisten sowie angrenzende Medienbetriebe
  • Tarifliche Altersvorsorge der chemischen Industrie über den Verbandsrahmenvertrag, umgesetzt als Direktversicherung
  • Demografiebetrag von 750 Euro im Jahr je Vollzeitbeschäftigtem nach dem Tarifvertrag Lebensarbeitszeit und Demografie, verwendbar unter anderem für die Altersvorsorge
  • Entgeltumwandlung nach Paragraf 1a BetrAVG innerhalb der tariflich vorgesehenen Wege
  • Arbeitgeberzuschuss von mindestens 15 Prozent, soweit der Tarifvertrag nicht ohnehin mehr vorsieht
  • Berufsunfähigkeitsschutz und Hinterbliebenenleistungen als wählbare Bausteine der meisten Werke
  • Verwaltung über zentrale Portale mit einheitlichen Meldewegen für Eintritt, Austritt, Elternzeit und Krankheit

Das ist nicht abgesichert

  • Ein Versorgungswerk ersetzt keine Versorgungsordnung, die Regeln für Ihren Betrieb müssen trotzdem schriftlich stehen
  • Freiwillige Zusatzzusagen über den Tarif hinaus sind nicht automatisch Teil des Werks und brauchen eine eigene, klar getrennte Grundlage
  • Die Einstandspflicht des Arbeitgebers nach Paragraf 1 Absatz 1 Satz 3 BetrAVG entfällt auch beim Anschluss an ein Werk nicht
  • Die Versorgung der Geschäftsführung und außertariflicher Angestellter läuft in der Regel nicht über das tarifliche Werk
  • Beiträge oberhalb der steuerlich geförderten Grenzen von 8.112 Euro im Jahr sind auch im Versorgungswerk nicht steuerfrei
  • Nicht jede Branche hat ein Versorgungswerk, ohne Tarifbindung gelten die allgemeinen Regeln des Betriebsrentengesetzes
  • Ein tarifliches Versorgungswerk hat nichts mit einem berufsständischen Versorgungswerk für Ärzte oder Architekten zu tun, das ist eine andere Einrichtung
Ausbaustufen

Wege in ein Versorgungswerk

Je nach Tarifbindung und Ausgangslage sieht die Umsetzung unterschiedlich aus. Diese drei Modelle beschreiben, was in der Region am häufigsten vorkommt.

Tarifliche Pflichtumsetzung

Für Betriebe mit klarer Tarifbindung, die den Rahmen sauber erfüllen wollen

  • Prüfung des geltenden Tarifvertrags und der daraus folgenden Pflichten, auch bei Nachwirkung
  • Anschluss an das zuständige Versorgungswerk der Branche
  • Tarifliche Arbeitgeberbeiträge korrekt in der Lohnabrechnung abgebildet und in die Versorgung eingesteuert
  • Entgeltumwandlung über den tariflich vorgesehenen Durchführungsweg
  • Meldewege für Eintritt, Austritt, Elternzeit und Krankheit im Personalbüro eingerichtet
  • Dokumentation für Betriebsrat und Betriebsprüfung
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Am häufigsten gewählt

Werk plus Arbeitgeberbaustein

Für tarifgebundene Betriebe, die sich im Wettbewerb um Fachkräfte abheben wollen

  • Tarifliche Grundversorgung über das Versorgungswerk der Branche
  • Freiwilliger Arbeitgeberbeitrag über die tarifliche Pflicht hinaus, üblich sind 25 bis 50 Euro je Kopf und Monat
  • Matching-Modell: Der Betrieb erhöht den Zuschuss, wenn der Mitarbeitende selbst umwandelt
  • Einschluss von Berufsunfähigkeit und Hinterbliebenenschutz
  • Beratungstermine für die Belegschaft im Betrieb, auch in Früh-, Spät- und Nachtschicht
  • Versorgungsordnung, die tarifliche Pflicht und freiwillige Leistung sauber trennt
  • Jährlicher Bestandscheck vor der nächsten Prüfung
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Bestandsübernahme

Für Betriebe mit gewachsenem Vertragsbestand aus mehreren Jahrzehnten

  • Sichtung aller bestehenden Verträge und Zusagen im Betrieb, auch der mitgebrachten
  • Klärung, welche Verträge fortgeführt, beitragsfrei gestellt oder übertragen werden
  • Neue Umwandlungen einheitlich über das Versorgungswerk
  • Prüfung, ob der Zuschuss von 15 Prozent auch bei Altzusagen seit 2022 korrekt läuft
  • Übertragung von Anwartschaften nach Paragraf 4 BetrAVG, wo das rechtlich möglich ist
  • Ein Ansprechpartner statt mehrerer Gesellschaften mit eigenen Fristen
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Welche Bausteine in Künzelsau sinnvoll sind, klären wir im Gespräch. Maßgeblich sind die jeweiligen Versicherungsbedingungen.

Aus der Praxis

Aus der Praxis

Drei Beispiele aus tarifgebundenen Betrieben zwischen Schwäbisch Hall, Crailsheim und dem Ostalbkreis.

Tariflicher Beitrag nicht eingesteuert

Ein Zulieferbetrieb aus der Metall- und Elektroindustrie bei Satteldorf hatte den tariflichen Arbeitgeberbeitrag jahrelang gezahlt, ihn aber als normalen Lohnbestandteil laufen lassen, statt ihn in die Versorgung zu geben. Bei einer Prüfung wurde das beanstandet. Ohne Korrektur wäre die Forderung mit jedem Jahr weiter gewachsen, und die Ansprüche der Beschäftigten wären zusätzlich tarifrechtlich durchsetzbar geblieben. Wir haben den Anschluss hergestellt, die Beiträge zugeordnet und die Lohnbuchhaltung umgestellt.

circa 26.000 Euro nachzusteuernde Beiträge

Wechsel innerhalb der Branche

Ein Instandhalter wechselte von einem Maschinenbauer in Ilshofen zu einem Betrieb in Aalen, beide tarifgebunden und beide an dasselbe Versorgungswerk angeschlossen. Die Versorgung lief ohne Unterbrechung weiter, ein neuer Vertrag war nicht nötig. Bei unterschiedlichen Anbietern wäre der alte Vertrag mit hoher Wahrscheinlichkeit beitragsfrei liegen geblieben, mit entsprechend geringerer Rente. Für die Personalabteilung beim neuen Arbeitgeber blieb es bei einer Meldung.

circa 19.000 Euro fortgeführte Anwartschaft

Pflegeeinrichtung mit hoher Teilzeitquote

Ein Pflegeanbieter aus Crailsheim mit überwiegend Teilzeitkräften hatte eine Teilnahmequote von unter 15 Prozent bei der Entgeltumwandlung. Nach dem Anschluss an das Versorgungswerk der Branche und Beratungsterminen in Früh-, Spät- und Nachtschicht stieg die Beteiligung deutlich. Ausschlaggebend war für viele, dass die Kosten niedrig sind und schon 45 Euro im Monat über dreißig Jahre einen spürbaren Unterschied machen.

rund 45 Euro monatlicher Durchschnittsbeitrag
Alle Sparten in Künzelsau

Was wir in Künzelsau sonst noch absichern

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Versorgungswerke in Künzelsau

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Für Privatkunden in Künzelsau

Häufige Fragen

Fragen zu Versorgungswerke in Künzelsau

Was kostet der Anschluss an ein Versorgungswerk?
Der Anschluss selbst kostet in aller Regel keine Gebühr. Ihr Aufwand sind die tariflich geschuldeten Arbeitgeberbeiträge, die Sie ohnehin zahlen müssen, der gesetzliche Zuschuss von mindestens 15 Prozent auf umgewandeltes Entgelt und alles, was Sie freiwillig obendrauf legen. Ein zusätzlicher Grundbaustein von 30 Euro je Kopf und Monat kostet bei 60 Beschäftigten 21.600 Euro im Jahr. Die Vorarbeiten binden einmalig einige Tage.
Ist ein Versorgungswerk Pflicht für meinen Betrieb?
Das entscheidet Ihr Tarifvertrag. Schreibt er die betriebliche Altersvorsorge über ein bestimmtes Werk vor, geht diese Verpflichtung Ihrer freien Anbieterwahl vor, und eine abweichende Lösung ist nicht tarifkonform. Ohne Tarifbindung sind Sie frei, können sich einem Werk aber trotzdem anschließen, wenn die Konditionen überzeugen. Der Anspruch auf Entgeltumwandlung nach Paragraf 1a BetrAVG besteht in beiden Fällen.
Woran erkenne ich, ob mein Betrieb tarifgebunden ist?
Maßgeblich sind vier Wege: Mitgliedschaft im Arbeitgeberverband, Allgemeinverbindlichkeit des Tarifvertrags, eine Bezugnahmeklausel in den Arbeitsverträgen oder ein Haustarifvertrag. Dazu kommt die Nachwirkung, wenn Sie aus einem Verband ausgetreten sind. Eine Mitgliedschaft ohne Tarifbindung bedeutet wieder etwas anderes. Wir prüfen das anhand Ihrer Unterlagen und halten das Ergebnis schriftlich fest, statt es aus der Branche abzuleiten.
Was ist MetallRente?
MetallRente ist das gemeinsame Versorgungswerk der Tarifpartner der Metall- und Elektroindustrie und steht darüber hinaus weiteren Branchen offen, etwa Stahl, Textil und Bekleidung, Holz und Kunststoff sowie der ITK-Branche. Angeboten werden Altersvorsorge, Berufsunfähigkeitsschutz und Hinterbliebenenversorgung über Direktversicherung, Pensionsfonds und Unterstützungskasse. Für Betriebe im Landkreis Schwäbisch Hall und im Ostalbkreis ist es das mit Abstand häufigste Versorgungswerk.
Für wen ist KlinikRente gedacht?
KlinikRente richtet sich an Kliniken, Pflegeeinrichtungen, Rehabilitationseinrichtungen und weitere Betriebe der Gesundheits- und Sozialwirtschaft. Gerade dort, wo viele Beschäftigte in Teilzeit arbeiten und Beiträge von 40 bis 50 Euro üblich sind, wirkt sich die günstige Kostenstruktur eines Kollektivvertrags stark aus. Neben der Altersversorgung sind Berufsunfähigkeitsschutz und Hinterbliebenenleistungen wählbar. In Schwäbisch Hall, Crailsheim und Aalen betreuen wir mehrere Einrichtungen.
Was regelt die Presseversorgung?
Die Presseversorgung ist das Versorgungswerk für Verlage, Redaktionen, Journalistinnen und Journalisten sowie angrenzende Medienbetriebe. Sie hat eine lange Tradition und bietet Alters-, Invaliditäts- und Hinterbliebenenleistungen zu Konditionen, die für die Branche verhandelt wurden. Für kleinere Verlagshäuser mit fünfzehn Beschäftigten ist das oft der einzige Weg zu einer attraktiven Versorgung, ohne selbst am Markt verhandeln zu müssen.
Was ist der Demografiebetrag in der Chemie?
Der Tarifvertrag Lebensarbeitszeit und Demografie sieht einen Arbeitgeberbeitrag von 750 Euro im Jahr je Vollzeitbeschäftigtem vor, seit 2017 in dieser Höhe. Er fließt unabhängig davon, ob der Mitarbeitende selbst umwandelt. Wofür er verwendet wird, legt in der Regel eine freiwillige Betriebsvereinbarung fest, üblich sind Langzeitkonten oder die Altersvorsorge. Wird er weder verwendet noch dokumentiert, gibt es bei der nächsten Prüfung Nachfragen.
Wir wohnen in Taläcker, oberhalb der Stadt. Ist Elementarschutz dort überhaupt nötig?
Ja. Hochwasser aus dem Kocher ist auf der Höhe kein Thema, Starkregen dagegen schon. Wasser läuft über Straßen und Steigen und sucht sich den Weg in Kellergeschosse und Tiefgaragen, dazu kommt Rückstau aus der Kanalisation. Eine vollgelaufene Tiefgarage kostet rund 60.000 Euro. Für beide Ursachen leistet eine Gebäudeversicherung erst mit dem Elementarbaustein. Wir prüfen die Einstufung Ihrer konkreten Adresse.
Ich bin Geschäftsführer einer kleineren GmbH in Künzelsau. Brauche ich wirklich eine D-und-O-Versicherung?
Sobald Sie als Geschäftsführer bestellt sind, haften Sie bei Pflichtverletzungen persönlich und unbeschränkt, auch in einer kleinen Gesellschaft. Typische Auslöser sind verspätete Insolvenzanträge, Steuer- und Sozialabgabenthemen oder Fehler bei Investitionen, und allein die Abwehr kostet rund 50.000 Euro. Eine D-und-O-Versicherung schützt Ihr Privatvermögen und übernimmt die Abwehr unberechtigter Ansprüche.
Wie oft sind Sie in Künzelsau vor Ort?
Regelmäßig. Über die B19 sind es vom Büro in Schwäbisch Hall rund 30 Minuten ins Kochertal. Wir kommen zu Ihnen in den Betrieb, nach Hause oder in die Stadtteile Gaisbach, Kocherstetten und Amrichshausen. Für Betriebsbegehungen und Schadenaufnahmen fahren wir grundsätzlich selbst hinaus.
Wer ist bei Ihnen für Künzelsau zuständig?
Für Gebäude, Hausrat und die gewerbliche Sachversicherung ist Oliver Hartmann Ihr Ansprechpartner, für Gesundheit und Vorsorge Dario Caeiro, bei der Krankenversicherung kommt Jens Riemann dazu. Firmenkunden mit mehreren Sparten betreut Sebastian Hopf, bei betrieblicher Altersvorsorge und Geschäftsführerversorgung Udo Schor, für Kapitalmarktthemen Marcel Kunze. Erreichbar unter 0791 94093050 und per Mail an caeiro.hartmann@allianz.de.
Wo melde ich in Künzelsau einen Schaden?
Am schnellsten direkt bei uns unter 0791 94093050 oder per Mail an caeiro.hartmann@allianz.de. Wir nehmen den Schaden auf und begleiten die Regulierung bis zum Abschluss. Rund um die Uhr erreichbar ist der Allianz Schaden-Direktruf 0800 11 22 33 44, sinnvoll bei einem Auffahrunfall an der Kocherbrücke oder wenn nach Starkregen Wasser die Steige herunterläuft. Bei Wasserschäden gilt: erst absperren und fotografieren, dann melden.
Beratung vor Ort

So läuft ein Termin in Künzelsau

Über die B19 sind es vom Büro in der Weilerwiese 3 rund 30 Minuten durch das Kochertal, und wir fahren regelmäßig hinaus, auch in die Stadtteile Gaisbach, Kocherstetten und Amrichshausen. Betriebsbegehungen und Schadenaufnahmen machen wir grundsätzlich selbst vor Ort, weil sich Hanglage, Untergeschoss und Hallenwerte nicht am Telefon beurteilen lassen. Für Sach- und Firmenthemen ist Oliver Hartmann zuständig, für Gesundheit und Vorsorge Dario Caeiro, bei Firmenkunden Sebastian Hopf und bei betrieblicher Versorgung Udo Schor. Häufigste Themen sind Hangwasser, Geschäftsführerhaftung und Klinikwahl.

Versorgungswerke in Künzelsau: reden wir darüber

Ein Termin, eine ehrliche Einschätzung, ein Vorschlag der passt. Die B19 führt direkt von Schwäbisch Hall ins Kochertal nach Künzelsau, vom Büro in der Weilerwiese aus rund 30 Minuten.

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