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Versorgungswerke in Öhringen
Versorgungswerke in Öhringen bekommen Sie bei uns nicht als Paket von der Stange. Wir gehen Ihre Lage durch, benennen die Risiken, die hier eine Rolle spielen, und bauen darauf auf.
Öhringen auf einen Blick
In Öhringer Handels- und Logistikbetrieben arbeiten viele Menschen in Teilzeit, befristet oder in wechselnden Schichten, und das Personalbüro schafft keine Einzelberatung für jeden Neuzugang. Ein Versorgungswerk mit einheitlichen Bedingungen, festem Zuschuss und vereinfachter Annahme lässt sich per Formblatt führen und nimmt auch Beschäftigte auf, die einzeln keinen Vertrag bekämen. Bei achtzig Mitarbeitern spart das im Monat rund drei Arbeitstage Verwaltung und vermeidet Nachforderungen.
Worum es in Öhringen bei diesem Thema geht
Mit rund 11.500 Arbeitsplätzen ist Öhringen ein Arbeitsmarkt mit breiter Struktur aus Industrie, Logistik, Handel, Verwaltung und Gesundheitswesen, und Bewerber vergleichen Zusatzleistungen sehr genau. Ein Versorgungswerk sorgt für gleiche Bedingungen für alle, kostet bei dreißig Beschäftigten rund 18.000 Euro im Jahr und trägt auch bei der hohen Fluktuation in Handel und Logistik, weil Unverfallbarkeit und Mitnahme sauber geregelt sind. Wir richten es ein und schulen die Lohnbuchhaltung.
Privat sind die Ausgangslagen breiter gestreut als im Umland: Schichtbeschäftigte, Teilzeitkräfte im Handel, Pflegekräfte am Krankenhaus, Selbstständige in der Innenstadt. Gemeinsam ist ihnen die Lücke von oft rund 700 Euro im Monat und eine fehlende Absicherung der Arbeitskraft. Wir beginnen mit dem größten Risiko, nicht mit dem billigsten Vertrag: Erwerbsminderung, private Unfallversicherung mit realistischer Invaliditätssumme und bei laufender Immobilienfinanzierung die Hinterbliebenenabsicherung, die zur Restschuld passt.
Wenn Ihnen ein Termin bei sich lieber ist, kommen wir zu Ihnen. Über die B19 bis Kupferzell und weiter nach Öhringen, alternativ über die A6, rund 40 Minuten vom Büro in der Weilerwiese.
Öhringen, rund 25.600 Einwohner im Hohenlohekreis
Öhringen ist mit rund 25.600 Einwohnern die größte Stadt des Hohenlohekreises und deren wirtschaftlicher Mittelpunkt. Sie liegt an der Ohrn, die etwa zehn Kilometer weiter in den Kocher mündet, und reicht von 168 Metern im Kochertal bei Ohrnberg bis auf 486 Meter im Mainhardter Wald. Zur Stadt gehören Cappel, Baumerlenbach, Büttelbronn, Eckartsweiler, Michelbach am Wald, Möglingen, Ohrnberg, Schwöllbronn und Verrenberg, wo Weinbau betrieben wird. Das Zentrum bilden Schloss, Stiftskirche Peter und Paul und der Hofgarten, der zur Landesgartenschau 2016 neu gestaltet wurde. Öhringen liegt am Obergermanisch-Raetischen Limes und geht auf eine römische Siedlung zurück.
Die Stadt lebt von einer Mischung aus Industrie, Logistik und Handel. Ein Verpackungshersteller beschäftigt rund tausend Menschen, ein Maschinenbauer arbeitet für die Optikindustrie, zwei weitere Betriebe stehen für die Fahrzeugzulieferung, ein anderer ist auf Doppelbedienungsanlagen für Fahrschulen und behindertengerechte Fahrzeuge spezialisiert. An der A6 sitzen zwei große Logistikunternehmen. Insgesamt gibt es in Öhringen rund 11.500 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze. Der Einzelhandel versorgt ein Gebiet mit etwa 166.000 Menschen, verteilt auf die historische Innenstadt mit gut hundert Geschäften, das Ö-Center nahe der Autobahnausfahrt und das Steinsfeldle im Süden.
Diese vier Punkte beschreiben die allgemeine Risikolage in Öhringen und nicht nur das Thema dieser Seite.
Ohrn und Starkregen im Stadtgebiet
Die Ohrn durchfließt Öhringen und nimmt Wasser aus dem Mainhardter Wald auf. Nach Gewittern steigt der Pegel schnell, dazu läuft Oberflächenwasser von den Hanglagen in tiefer liegende Straßenzüge, wo ein vollgelaufener Keller rund 15.000 Euro und ein überfluteter Ladenraum ein Vielfaches kostet. Elementarschutz und eine funktionierende Rückstausicherung gehören in jeden Gebäude- und Hausratvertrag.
Verkehrsdichte an der A6-Anschlussstelle
Rund um die Ausfahrt Öhringen liegen Fachmarktzentren, Logistikbetriebe und Zufahrten zu Gewerbeflächen. Der Mischverkehr aus Lkw, Berufspendlern und Kundschaft führt zu vielen kleinen Kollisionen. Parkplatz- und Rangierschäden sind hier die häufigste Schadenart in der Kfz-Versicherung, und mit Sensorik im Stoßfänger liegt ein solcher Schaden bei rund 2.500 Euro.
Einzelhandel in der Altstadt
In der historischen Innenstadt liegen Ladengeschäfte in Gebäuden mit alter Bausubstanz und engen Zugängen. Ein Wasser- oder Brandschaden im Nachbarhaus legt schnell mehrere Betriebe still, und sechs Wochen Schließung kosten einen Laden rund 60.000 Euro Ertrag. Neben der Inhaltsversicherung entscheidet die Ertragsausfalldeckung darüber, ob ein Geschäft das übersteht.
Haftung in der Logistik
Mit Speditionen und Logistikzentren an der Autobahn arbeiten viele Betriebe mit fremdem Gut. Verlust, Beschädigung und Verspätung fallen unter Verkehrshaftung, nicht unter die normale Betriebshaftpflicht, und eine beschädigte Sendung kann rund 50.000 Euro wert sein. Wer Lager- und Umschlagleistungen erbringt, braucht dafür eigene Deckungen.
Die wichtigsten Versorgungswerke im Überblick
Welches Versorgungswerk für Sie zuständig ist, ergibt sich aus Ihrer Branche und dem geltenden Tarifvertrag, nicht aus dem, was üblicherweise passt. Wir prüfen das anhand Ihrer Verbandsmitgliedschaft, einer möglichen Allgemeinverbindlichkeit und der Bezugnahmeklauseln in Ihren Arbeitsverträgen. In der Region sind vor allem vier Werke relevant, weil sie die hier starken Branchen abdecken: Metall und Elektro, Gesundheitswesen, Medien und Chemie. Daneben gibt es weitere branchenbezogene Lösungen, etwa im Baugewerbe und im öffentlichen Dienst, die eigenen Regeln folgen und die wir bei Bedarf mit prüfen.
Das ist abgesichert
- MetallRente als Versorgungswerk der Tarifpartner der Metall- und Elektroindustrie, offen auch für Stahl, Textil und Bekleidung, Holz und Kunststoff sowie die ITK-Branche
- MetallRente mit drei Durchführungswegen: Direktversicherung, Pensionsfonds und Unterstützungskasse, jeweils mit wählbarem Garantieniveau
- Altersvorsorgewirksame Leistungen, in vielen Tarifgebieten 26,59 Euro im Monat für Vollzeitbeschäftigte, die statt in einen Sparvertrag in die Versorgung fließen können
- KlinikRente für Kliniken, Pflegeeinrichtungen, Rehabilitation und weitere Betriebe der Gesundheits- und Sozialwirtschaft
- Presseversorgung für Verlage, Redaktionen, Journalistinnen und Journalisten sowie angrenzende Medienbetriebe
- Tarifliche Altersvorsorge der chemischen Industrie über den Verbandsrahmenvertrag, umgesetzt als Direktversicherung
- Demografiebetrag von 750 Euro im Jahr je Vollzeitbeschäftigtem nach dem Tarifvertrag Lebensarbeitszeit und Demografie, verwendbar unter anderem für die Altersvorsorge
- Entgeltumwandlung nach Paragraf 1a BetrAVG innerhalb der tariflich vorgesehenen Wege
- Arbeitgeberzuschuss von mindestens 15 Prozent, soweit der Tarifvertrag nicht ohnehin mehr vorsieht
- Berufsunfähigkeitsschutz und Hinterbliebenenleistungen als wählbare Bausteine der meisten Werke
- Verwaltung über zentrale Portale mit einheitlichen Meldewegen für Eintritt, Austritt, Elternzeit und Krankheit
Das ist nicht abgesichert
- Ein Versorgungswerk ersetzt keine Versorgungsordnung, die Regeln für Ihren Betrieb müssen trotzdem schriftlich stehen
- Freiwillige Zusatzzusagen über den Tarif hinaus sind nicht automatisch Teil des Werks und brauchen eine eigene, klar getrennte Grundlage
- Die Einstandspflicht des Arbeitgebers nach Paragraf 1 Absatz 1 Satz 3 BetrAVG entfällt auch beim Anschluss an ein Werk nicht
- Die Versorgung der Geschäftsführung und außertariflicher Angestellter läuft in der Regel nicht über das tarifliche Werk
- Beiträge oberhalb der steuerlich geförderten Grenzen von 8.112 Euro im Jahr sind auch im Versorgungswerk nicht steuerfrei
- Nicht jede Branche hat ein Versorgungswerk, ohne Tarifbindung gelten die allgemeinen Regeln des Betriebsrentengesetzes
- Ein tarifliches Versorgungswerk hat nichts mit einem berufsständischen Versorgungswerk für Ärzte oder Architekten zu tun, das ist eine andere Einrichtung
Wege in ein Versorgungswerk
Je nach Tarifbindung und Ausgangslage sieht die Umsetzung unterschiedlich aus. Diese drei Modelle beschreiben, was in der Region am häufigsten vorkommt.
Tarifliche Pflichtumsetzung
Für Betriebe mit klarer Tarifbindung, die den Rahmen sauber erfüllen wollen
- Prüfung des geltenden Tarifvertrags und der daraus folgenden Pflichten, auch bei Nachwirkung
- Anschluss an das zuständige Versorgungswerk der Branche
- Tarifliche Arbeitgeberbeiträge korrekt in der Lohnabrechnung abgebildet und in die Versorgung eingesteuert
- Entgeltumwandlung über den tariflich vorgesehenen Durchführungsweg
- Meldewege für Eintritt, Austritt, Elternzeit und Krankheit im Personalbüro eingerichtet
- Dokumentation für Betriebsrat und Betriebsprüfung
Werk plus Arbeitgeberbaustein
Für tarifgebundene Betriebe, die sich im Wettbewerb um Fachkräfte abheben wollen
- Tarifliche Grundversorgung über das Versorgungswerk der Branche
- Freiwilliger Arbeitgeberbeitrag über die tarifliche Pflicht hinaus, üblich sind 25 bis 50 Euro je Kopf und Monat
- Matching-Modell: Der Betrieb erhöht den Zuschuss, wenn der Mitarbeitende selbst umwandelt
- Einschluss von Berufsunfähigkeit und Hinterbliebenenschutz
- Beratungstermine für die Belegschaft im Betrieb, auch in Früh-, Spät- und Nachtschicht
- Versorgungsordnung, die tarifliche Pflicht und freiwillige Leistung sauber trennt
- Jährlicher Bestandscheck vor der nächsten Prüfung
Bestandsübernahme
Für Betriebe mit gewachsenem Vertragsbestand aus mehreren Jahrzehnten
- Sichtung aller bestehenden Verträge und Zusagen im Betrieb, auch der mitgebrachten
- Klärung, welche Verträge fortgeführt, beitragsfrei gestellt oder übertragen werden
- Neue Umwandlungen einheitlich über das Versorgungswerk
- Prüfung, ob der Zuschuss von 15 Prozent auch bei Altzusagen seit 2022 korrekt läuft
- Übertragung von Anwartschaften nach Paragraf 4 BetrAVG, wo das rechtlich möglich ist
- Ein Ansprechpartner statt mehrerer Gesellschaften mit eigenen Fristen
Welche Bausteine in Öhringen sinnvoll sind, klären wir im Gespräch. Maßgeblich sind die jeweiligen Versicherungsbedingungen.
Aus der Praxis
Drei Beispiele aus tarifgebundenen Betrieben zwischen Schwäbisch Hall, Crailsheim und dem Ostalbkreis.
Tariflicher Beitrag nicht eingesteuert
Ein Zulieferbetrieb aus der Metall- und Elektroindustrie bei Satteldorf hatte den tariflichen Arbeitgeberbeitrag jahrelang gezahlt, ihn aber als normalen Lohnbestandteil laufen lassen, statt ihn in die Versorgung zu geben. Bei einer Prüfung wurde das beanstandet. Ohne Korrektur wäre die Forderung mit jedem Jahr weiter gewachsen, und die Ansprüche der Beschäftigten wären zusätzlich tarifrechtlich durchsetzbar geblieben. Wir haben den Anschluss hergestellt, die Beiträge zugeordnet und die Lohnbuchhaltung umgestellt.
circa 26.000 Euro nachzusteuernde BeiträgeWechsel innerhalb der Branche
Ein Instandhalter wechselte von einem Maschinenbauer in Ilshofen zu einem Betrieb in Aalen, beide tarifgebunden und beide an dasselbe Versorgungswerk angeschlossen. Die Versorgung lief ohne Unterbrechung weiter, ein neuer Vertrag war nicht nötig. Bei unterschiedlichen Anbietern wäre der alte Vertrag mit hoher Wahrscheinlichkeit beitragsfrei liegen geblieben, mit entsprechend geringerer Rente. Für die Personalabteilung beim neuen Arbeitgeber blieb es bei einer Meldung.
circa 19.000 Euro fortgeführte AnwartschaftPflegeeinrichtung mit hoher Teilzeitquote
Ein Pflegeanbieter aus Crailsheim mit überwiegend Teilzeitkräften hatte eine Teilnahmequote von unter 15 Prozent bei der Entgeltumwandlung. Nach dem Anschluss an das Versorgungswerk der Branche und Beratungsterminen in Früh-, Spät- und Nachtschicht stieg die Beteiligung deutlich. Ausschlaggebend war für viele, dass die Kosten niedrig sind und schon 45 Euro im Monat über dreißig Jahre einen spürbaren Unterschied machen.
rund 45 Euro monatlicher DurchschnittsbeitragWas wir in Öhringen sonst noch absichern
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Fragen zu Versorgungswerke in Öhringen
Was kostet der Anschluss an ein Versorgungswerk?
Ist ein Versorgungswerk Pflicht für meinen Betrieb?
Woran erkenne ich, ob mein Betrieb tarifgebunden ist?
Was ist MetallRente?
Für wen ist KlinikRente gedacht?
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Was ist der Demografiebetrag in der Chemie?
Ich betreibe ein Ladengeschäft in der Öhringer Innenstadt. Welche Versicherung ist die wichtigste?
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Ist Öhringen weit genug von Ihrem Büro entfernt, dass eine Betreuung schwierig wird?
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Wer ist bei Ihnen für Öhringen zuständig?
So läuft ein Termin in Öhringen
Über die B19 und Kupferzell oder über die A6 sind es rund 40 Minuten von Schwäbisch Hall nach Öhringen, und wir betreuen den gesamten Hohenlohekreis. Für Betriebsbegehung, Gebäudeaufnahme und Schadenbesichtigung kommen wir in die Stadt und in die Ortsteile, für alles andere geht es auch telefonisch. Oliver Hartmann übernimmt Sach- und Firmenthemen, Dario Caeiro Gesundheit und Vorsorge, bei größeren Betrieben kommt Sebastian Hopf dazu. Häufigste Punkte: Ertragsausfall im Handel, Elementarschutz, Fuhrpark.
Versorgungswerke in Öhringen: reden wir darüber
Ein Termin, eine ehrliche Einschätzung, ein Vorschlag der passt. Über die B19 bis Kupferzell und weiter nach Öhringen, alternativ über die A6, rund 40 Minuten vom Büro in der Weilerwiese.
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