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Versorgungswerke in Schorndorf
Versorgungswerke in Schorndorf: Wir schauen uns an, was Sie bereits haben, wo es Lücken gibt und was sich streichen lässt. Ein Angebot kommt erst danach, mit Begründung.
Was in Schorndorf tatsächlich zählt
Ärztinnen, Anwälte, Steuerberater und Architekten aus Schorndorf haben Praxis oder Kanzlei in der Innenstadt oder in Waiblingen und Stuttgart und zahlen dort in ihr Versorgungswerk ein. Der Bescheid nennt eine Anwartschaft, rechnet aber mit einem Zins, der seit Jahren sinkt, und die angestellten Jahre an der Rems-Murr-Klinik vor der Niederlassung fehlen häufig ganz. Von rund 2.000 Euro erwarteter Rente bleibt nach Steuern und Krankenversicherung deutlich weniger übrig.
Worum es in Schorndorf bei diesem Thema geht
Viele Schorndorfer arbeiten in tarifgebundenen Industriebetrieben am Ort oder bei Arbeitgebern in Waiblingen, Stuttgart und Schwäbisch Gmünd, und dort existiert fast immer eine Versorgungszusage, deren Wert und Übertragbarkeit selten jemand geprüft hat. Wer in einen kleineren Zulieferer wechselt, verliert ohne saubere Übertragung Jahre an Anwartschaft, und beim Arbeitgeberzuschuss auf die Entgeltumwandlung bleiben rund 480 Euro im Jahr liegen. Wir sehen zuerst die vorhandenen Zusagen durch, prüfen Zuschuss und spätere Verbeitragung und setzen erst danach etwas Neues auf.
Die zweite Gruppe sind Selbstständige und kleine Betriebe: Handwerksmeister, Winzer in den Remstallagen, Planungsbüros, Einzelhändler in der Innenstadt. Für sie zahlt kein Arbeitgeber mit, und beim Ausfall eines Schichtarbeiters oder eines Meisters fehlen im Haushalt rund 1.500 Euro im Monat, die aus der Erwerbsminderungsrente nicht zu decken sind. Wir setzen Erwerbsminderungs- oder Grundfähigkeitsschutz vor jede weitere Sparform, rechnen Basisrente und betriebliche Vorsorge im eigenen Unternehmen offen gegeneinander und prüfen, ob ein Weinbau im Nebenerwerb überhaupt berücksichtigt ist.
Über die B14 und Welzheim sind es vom Büro in der Weilerwiese rund 50 Minuten. Für Beratung und Schadenaufnahme kommen wir nach Schorndorf. Wir richten uns nach Ihrem Kalender, auch abends.
Schorndorf, rund 41.000 Einwohner im Rems-Murr-Kreis
Schorndorf liegt im mittleren Remstal, dort wo die Wieslauf und der Schornbach von Norden in die Rems münden. Rund 41.000 Menschen leben hier, die Hälfte davon in der Kernstadt, der Rest in Weiler, Haubersbronn, Miedelsbach, Schornbach, Schlichten, Buhlbronn und Oberberken. Der historische Marktplatz mit seinen Fachwerkhäusern und der Stadtkirche gehört zu den geschlossensten Ensembles in Württemberg, dazu kommen Reste der alten Befestigung. Nach Norden steigt das Gelände zum Welzheimer Wald an, nach Süden zu den Weinbergen und zum Schurwald. Bekannt ist Schorndorf als Geburtsstadt von Gottlieb Daimler, der 1834 in der Höllgasse zur Welt kam.
Wirtschaftlich lebt Schorndorf vom Maschinenbau und von der Elektroindustrie. Oskar Frech baut im Stadtteil Weiler Druckgießmaschinen und beliefert damit Kunden weltweit, Vossloh-Schwabe ist in der Beleuchtungstechnik zu Hause, Catalent erbringt pharmazeutische Dienstleistungen, Emil Löffelhardt ist im elektrotechnischen Großhandel tätig. Im Gewerbegebiet Hammerschlag und im Industriegebiet Baumwasen sitzen daneben Handwerk, Logistik und Zulieferer. Die frühere Lederindustrie und die Haushaltsgerätefertigung sind Geschichte, ihre Flächen wurden umgenutzt. Viele Berufstätige pendeln mit der S-Bahn nach Stuttgart oder mit dem Auto nach Waiblingen und Schwäbisch Gmünd, umgekehrt kommen Beschäftigte aus dem Welzheimer Wald ins Tal.
Zusammenfluss von Rems, Wieslauf und Schornbach
Wenn es im Welzheimer Wald länger regnet, kommen die Zuflüsse gleichzeitig an. Die Pegel steigen dann schneller als bei einem einzelnen Fluss. Betroffen sind Keller und Werkstätten in der Talsohle, in Haubersbronn und entlang der Wieslauf. Ein ausgeräumtes und getrocknetes Untergeschoss mit Heizung und Elektrik kostet rund 20.000 Euro, in einer Werkstatt mit Maschinen ein Vielfaches. Elementarschutz und Rückstausicherung gehören hier zur Grundausstattung.
Fachwerkbestand am Marktplatz
Die Häuser stehen eng, viele sind denkmalgeschützt, Decken und Dachstühle bestehen aus Holz. Ein Brand oder ein Leitungswasserschaden erreicht schnell Nachbargebäude, und der Wiederaufbau ist wegen Auflagen deutlich teurer als ein Neubau. Allein die Mehrkosten aus behördlichen Vorgaben liegen bei rund 100.000 Euro und fehlen in vielen Policen. Sie sollten ausdrücklich mitversichert sein.
Kurvige Zufahrten aus den Teilorten
Die Straßen von Oberberken, Schlichten und Buhlbronn hinunter ins Tal führen durch Wald und über Steigungen. Bei Nässe, Laub und Frost ist die Unfallgefahr erhöht, dazu kommt regelmäßiger Wildwechsel in der Dämmerung. Ein Zusammenstoß mit einem Reh kostet an einem Mittelklassewagen rund 3.500 Euro. Für Pendler lohnt eine Kaskodeckung, die Wildschäden nicht auf Haarwild begrenzt.
Exportabhängiger Maschinenbau
Schorndorfer Maschinenbauer und ihre Zulieferer liefern in viele Länder. Damit hängen Auslastung und Zahlungseingänge an Märkten, die sich schnell verändern können. Eine offene Schlussrechnung nach einer Insolvenz liegt in dieser Größenordnung schnell bei rund 80.000 Euro, zwei Wochen Fertigungsstillstand nach einem IT-Ausfall bei rund 150.000 Euro. Forderungsausfall, Betriebsunterbrechung und eine belastbare Cyberdeckung für Konstruktions- und Steuerungsdaten gehören deshalb zusammen betrachtet.
Die wichtigsten Versorgungswerke im Überblick
Welches Versorgungswerk für Sie zuständig ist, ergibt sich aus Ihrer Branche und dem geltenden Tarifvertrag, nicht aus dem, was üblicherweise passt. Wir prüfen das anhand Ihrer Verbandsmitgliedschaft, einer möglichen Allgemeinverbindlichkeit und der Bezugnahmeklauseln in Ihren Arbeitsverträgen. In der Region sind vor allem vier Werke relevant, weil sie die hier starken Branchen abdecken: Metall und Elektro, Gesundheitswesen, Medien und Chemie. Daneben gibt es weitere branchenbezogene Lösungen, etwa im Baugewerbe und im öffentlichen Dienst, die eigenen Regeln folgen und die wir bei Bedarf mit prüfen.
Das ist abgesichert
- MetallRente als Versorgungswerk der Tarifpartner der Metall- und Elektroindustrie, offen auch für Stahl, Textil und Bekleidung, Holz und Kunststoff sowie die ITK-Branche
- MetallRente mit drei Durchführungswegen: Direktversicherung, Pensionsfonds und Unterstützungskasse, jeweils mit wählbarem Garantieniveau
- Altersvorsorgewirksame Leistungen, in vielen Tarifgebieten 26,59 Euro im Monat für Vollzeitbeschäftigte, die statt in einen Sparvertrag in die Versorgung fließen können
- KlinikRente für Kliniken, Pflegeeinrichtungen, Rehabilitation und weitere Betriebe der Gesundheits- und Sozialwirtschaft
- Presseversorgung für Verlage, Redaktionen, Journalistinnen und Journalisten sowie angrenzende Medienbetriebe
- Tarifliche Altersvorsorge der chemischen Industrie über den Verbandsrahmenvertrag, umgesetzt als Direktversicherung
- Demografiebetrag von 750 Euro im Jahr je Vollzeitbeschäftigtem nach dem Tarifvertrag Lebensarbeitszeit und Demografie, verwendbar unter anderem für die Altersvorsorge
- Entgeltumwandlung nach Paragraf 1a BetrAVG innerhalb der tariflich vorgesehenen Wege
- Arbeitgeberzuschuss von mindestens 15 Prozent, soweit der Tarifvertrag nicht ohnehin mehr vorsieht
- Berufsunfähigkeitsschutz und Hinterbliebenenleistungen als wählbare Bausteine der meisten Werke
- Verwaltung über zentrale Portale mit einheitlichen Meldewegen für Eintritt, Austritt, Elternzeit und Krankheit
Das ist nicht abgesichert
- Ein Versorgungswerk ersetzt keine Versorgungsordnung, die Regeln für Ihren Betrieb müssen trotzdem schriftlich stehen
- Freiwillige Zusatzzusagen über den Tarif hinaus sind nicht automatisch Teil des Werks und brauchen eine eigene, klar getrennte Grundlage
- Die Einstandspflicht des Arbeitgebers nach Paragraf 1 Absatz 1 Satz 3 BetrAVG entfällt auch beim Anschluss an ein Werk nicht
- Die Versorgung der Geschäftsführung und außertariflicher Angestellter läuft in der Regel nicht über das tarifliche Werk
- Beiträge oberhalb der steuerlich geförderten Grenzen von 8.112 Euro im Jahr sind auch im Versorgungswerk nicht steuerfrei
- Nicht jede Branche hat ein Versorgungswerk, ohne Tarifbindung gelten die allgemeinen Regeln des Betriebsrentengesetzes
- Ein tarifliches Versorgungswerk hat nichts mit einem berufsständischen Versorgungswerk für Ärzte oder Architekten zu tun, das ist eine andere Einrichtung
Wege in ein Versorgungswerk
Je nach Tarifbindung und Ausgangslage sieht die Umsetzung unterschiedlich aus. Diese drei Modelle beschreiben, was in der Region am häufigsten vorkommt.
Tarifliche Pflichtumsetzung
Für Betriebe mit klarer Tarifbindung, die den Rahmen sauber erfüllen wollen
- Prüfung des geltenden Tarifvertrags und der daraus folgenden Pflichten, auch bei Nachwirkung
- Anschluss an das zuständige Versorgungswerk der Branche
- Tarifliche Arbeitgeberbeiträge korrekt in der Lohnabrechnung abgebildet und in die Versorgung eingesteuert
- Entgeltumwandlung über den tariflich vorgesehenen Durchführungsweg
- Meldewege für Eintritt, Austritt, Elternzeit und Krankheit im Personalbüro eingerichtet
- Dokumentation für Betriebsrat und Betriebsprüfung
Werk plus Arbeitgeberbaustein
Für tarifgebundene Betriebe, die sich im Wettbewerb um Fachkräfte abheben wollen
- Tarifliche Grundversorgung über das Versorgungswerk der Branche
- Freiwilliger Arbeitgeberbeitrag über die tarifliche Pflicht hinaus, üblich sind 25 bis 50 Euro je Kopf und Monat
- Matching-Modell: Der Betrieb erhöht den Zuschuss, wenn der Mitarbeitende selbst umwandelt
- Einschluss von Berufsunfähigkeit und Hinterbliebenenschutz
- Beratungstermine für die Belegschaft im Betrieb, auch in Früh-, Spät- und Nachtschicht
- Versorgungsordnung, die tarifliche Pflicht und freiwillige Leistung sauber trennt
- Jährlicher Bestandscheck vor der nächsten Prüfung
Bestandsübernahme
Für Betriebe mit gewachsenem Vertragsbestand aus mehreren Jahrzehnten
- Sichtung aller bestehenden Verträge und Zusagen im Betrieb, auch der mitgebrachten
- Klärung, welche Verträge fortgeführt, beitragsfrei gestellt oder übertragen werden
- Neue Umwandlungen einheitlich über das Versorgungswerk
- Prüfung, ob der Zuschuss von 15 Prozent auch bei Altzusagen seit 2022 korrekt läuft
- Übertragung von Anwartschaften nach Paragraf 4 BetrAVG, wo das rechtlich möglich ist
- Ein Ansprechpartner statt mehrerer Gesellschaften mit eigenen Fristen
Welche Bausteine in Schorndorf sinnvoll sind, klären wir im Gespräch. Maßgeblich sind die jeweiligen Versicherungsbedingungen.
Aus der Praxis
Drei Beispiele aus tarifgebundenen Betrieben zwischen Schwäbisch Hall, Crailsheim und dem Ostalbkreis.
Tariflicher Beitrag nicht eingesteuert
Ein Zulieferbetrieb aus der Metall- und Elektroindustrie bei Satteldorf hatte den tariflichen Arbeitgeberbeitrag jahrelang gezahlt, ihn aber als normalen Lohnbestandteil laufen lassen, statt ihn in die Versorgung zu geben. Bei einer Prüfung wurde das beanstandet. Ohne Korrektur wäre die Forderung mit jedem Jahr weiter gewachsen, und die Ansprüche der Beschäftigten wären zusätzlich tarifrechtlich durchsetzbar geblieben. Wir haben den Anschluss hergestellt, die Beiträge zugeordnet und die Lohnbuchhaltung umgestellt.
circa 26.000 Euro nachzusteuernde BeiträgeWechsel innerhalb der Branche
Ein Instandhalter wechselte von einem Maschinenbauer in Ilshofen zu einem Betrieb in Aalen, beide tarifgebunden und beide an dasselbe Versorgungswerk angeschlossen. Die Versorgung lief ohne Unterbrechung weiter, ein neuer Vertrag war nicht nötig. Bei unterschiedlichen Anbietern wäre der alte Vertrag mit hoher Wahrscheinlichkeit beitragsfrei liegen geblieben, mit entsprechend geringerer Rente. Für die Personalabteilung beim neuen Arbeitgeber blieb es bei einer Meldung.
circa 19.000 Euro fortgeführte AnwartschaftPflegeeinrichtung mit hoher Teilzeitquote
Ein Pflegeanbieter aus Crailsheim mit überwiegend Teilzeitkräften hatte eine Teilnahmequote von unter 15 Prozent bei der Entgeltumwandlung. Nach dem Anschluss an das Versorgungswerk der Branche und Beratungsterminen in Früh-, Spät- und Nachtschicht stieg die Beteiligung deutlich. Ausschlaggebend war für viele, dass die Kosten niedrig sind und schon 45 Euro im Monat über dreißig Jahre einen spürbaren Unterschied machen.
rund 45 Euro monatlicher DurchschnittsbeitragWas wir in Schorndorf sonst noch absichern
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Fragen zu Versorgungswerke in Schorndorf
Was kostet der Anschluss an ein Versorgungswerk?
Ist ein Versorgungswerk Pflicht für meinen Betrieb?
Woran erkenne ich, ob mein Betrieb tarifgebunden ist?
Was ist MetallRente?
Für wen ist KlinikRente gedacht?
Was regelt die Presseversorgung?
Was ist der Demografiebetrag in der Chemie?
Sie sitzen in Schwäbisch Hall. Wie oft kommen Sie nach Schorndorf?
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Wir fahren täglich über Oberberken ins Tal. Worauf sollten wir bei der Kfz-Versicherung achten?
Wer ist bei Ihnen für Schorndorf zuständig?
Wo melde ich in Schorndorf einen Schaden?
So läuft ein Termin in Schorndorf
Über die B14 und Welzheim sind es vom Büro in der Weilerwiese 3 rund fünfzig Minuten ins Remstal, und für Erstberatung, Vertragscheck und Schadenaufnahme fahren wir diese Strecke. Für Sach- und Firmenthemen ist Oliver Hartmann zuständig, für Gesundheit und Vorsorge Dario Caeiro, bei Firmenkunden mit mehreren Sparten kommt Sebastian Hopf dazu. Am häufigsten geht es in Schorndorf um Fachwerk und behördliche Mehrkosten, um Betriebsunterbrechung im Maschinenbau und um Elementarschutz am Zusammenfluss von Rems und Wieslauf.
Versorgungswerke in Schorndorf: reden wir darüber
Ein Termin, eine ehrliche Einschätzung, ein Vorschlag der passt. Über die B14 und Welzheim sind es vom Büro in der Weilerwiese rund 50 Minuten. Für Beratung und Schadenaufnahme kommen wir nach Schorndorf.
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